{"id":4699,"date":"2026-02-23T14:02:51","date_gmt":"2026-02-23T13:02:51","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=4699"},"modified":"2026-02-23T14:02:51","modified_gmt":"2026-02-23T13:02:51","slug":"063-moral-und-morast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2026\/02\/23\/063-moral-und-morast\/","title":{"rendered":"063: Moral und Morast"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SL_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1992\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p>Bis er die Burg verlassen hatte, war aus Cr\u00f3 und Ungro nichts Gescheites herauszubringen gewesen. Venghi\u00e1r hatte sich l\u00e4nger als n\u00f6tig damit aufgehalten, bei ihnen zu stehen und sich das Gestammel anzuh\u00f6ren, das sie zum Besten gegeben hatten. Von einem Nebel hatten sie wirr berichtet, von einem finsteren Nebel, und dass die Pferde ihnen durchgegangen seien, so wild, dass sie sich nicht halten lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wo sie so pl\u00f6tzlich wieder herkamen, hatte der treue Waffenknecht aus Rodekliv gefragt. Man habe sie noch gar nicht wieder erwartet.<\/p>\n<p>Das schien beide zu verwirren, so als k\u00f6nnten sie mit der Frage gar nichts anfangen.<\/p>\n<p>Ob mit ihnen alles in Ordnung sei, hatte Hevstrid wissen wollen. Nicht wirklich besorgt, sondern k\u00fchl und vielleicht sogar etwas ver\u00e4rgert. Genau so, wie man es von einer Hausherrin erwarten w\u00fcrde, deren tumbe Knechte um ein Haar so viele gute Pferde umgebracht h\u00e4tten. Pflichtschuldige, vielleicht sogar mitleidige Burgleute hatten die beiden in die Halle gef\u00fchrt. Dort waren die Knechte mit starken Getr\u00e4nken versorgt worden. Offenbar war den Leuten nichts anderes eingefallen, als die verst\u00f6rten M\u00e4nner betrunken und schl\u00e4frig zu machen.<\/p>\n<p>Keiner der beiden war verletzt, und wenn man davon absah, dass Ungro sich eingen\u00e4sst hatte, schien ihr Abenteuer ihnen nicht allzu sehr geschadet zu haben. Hevstrid hatte sie dar\u00fcber in Kenntnis gesetzt, dass sie bis auf weiteres nach ihren Worten zu handeln hatte und die beiden dann in der Obhut des Gesindes zur\u00fcckgelassen. Venghi\u00e1r ging ihr aus dem Weg, als sie den Saal mit dem Stolz einer hochm\u00e4chtigen Dame verlie\u00df.<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r lie\u00df sich den Schecken satteln und den Falben beladen. Hevstrid sp\u00fcrte ihn im Stall auf und beobachtete ihn, sagte aber nichts. Sie l\u00e4chelte lediglich r\u00e4tselhaft.<\/p>\n<p>Als Patagh\u00edus Glanz hinter dem Horizont verlosch, machte Venghi\u00e1r Emberbey sich ganz allein auf den Weg nach S\u00fcden. Ohne Knappen, ohne Knechte. So l\u00e4stig sie ihm war, Hevstrid w\u00fcrde es wohl so anstellen, dass niemand die Gelegenheit nutzte, um zu verschwinden. Solange das M\u00e4dchen sich etwas von ihm versprach, w\u00fcrde sie in seinem Sinne handeln. Vielleicht sogar dar\u00fcber hinaus. Ihr Eigennutz war letztlich besser als jedes oberfl\u00e4chliche Treueversprechen.<\/p>\n<p>War Hevstrid schon immer so gewesen, so kalt und berechnend? Oder hatte er etwas \u00fcberreizt und zerschnappen lassen, wie ein schlechter Bogen, den man \u00fcberspannte? Oder lag es an dem verfluchten Met, den sie so sorglos gesoffen hatten? Was hatten die <em>yarlay<\/em> aus Ov\u00e9stola sich dabei gedacht, der Tochter solches Zeug als Mitgift ins Gep\u00e4ck zu tun? Wohl, damit die junge Frau von damals sich nicht allzu sehr vor dem alten Ritter \u00fcberwinden musste. Ekelhaft! Venghi\u00e1r spuckte aus. Und dann kam ihm ein unbequemer Gedanke.<\/p>\n<p>\u00dcberwinden? Ob er in Hevstrids Augen \u00e4hnlich ekelhaft war wie der alte Mann? Nein, sicher nicht. Er, Venghi\u00e1r Emberbey, war ein gef\u00e4lliger Junker, den noch keine Freudenm\u00e4dchen und erst recht keines der naiven Bauernm\u00e4dchen abgewiesen hatte.<\/p>\n<p>Die Pferde waren langsam, m\u00fcde. Aber er sparte es sich, sie antreiben zu wollen. Was n\u00fctzte es, wenn ihm die Klepper zusammenbrachen, kaum dass er die Burg verlassen hatte?<\/p>\n<p>Was n\u00fctzte es ihm \u00fcberhaupt, sich ausgerechnet jetzt nach Wijdlant zu begeben? Dumm war es! Er h\u00e4tte schleunigst eine Botschaft nach Rodekliv senden sollen, um mehr M\u00e4nner bitten, um Verst\u00e4rkung, um Emberbey in Besitz zu nehmen, bevor es zu <em>kompliziert<\/em> wurde.<\/p>\n<p>Bei all dem Chaos war er \u00fcberhaupt nicht dazu gekommen, dar\u00fcber nachzudenken! Der <em>b\u00e1chorkor<\/em>, der mit dem Kind verschwunden war, die \u00fcberst\u00fcrzte Totenzeremonie, der \u00fcbereifrige <em>maedlor<\/em>, Cr\u00f3 und Ungro und diese verfluchte Hevstrid, und allem voran nat\u00fcrlich der Schwarzmantel.<\/p>\n<p>Dass der zwischenzeitlich bereits eine Weile hinter ihm her ritt, hatte Venghi\u00e1r Emberbey bemerkt. Der Hufschlag eines dritten Pferdes hatte sich hinzugesellt, wie aus dem Nichts. Nein \u2013 wie aus den Schatten ringsum. Der Weg f\u00fchrte \u00fcber offenes Land, der Wind strich durch die hohen Gr\u00e4ser und brachte sie sacht zum Rascheln. Abgesehen davon war die Nacht still. Nervt\u00f6tend still.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich hielt der junge Mann es nicht mehr aus. \u201eWollt Ihr mich den ganzen Weg bis Wijdlant anschweigen?\u201c, fragte er laut, ohne sich dem Magier zuzuwenden.<\/p>\n<p>\u201eIst Euch denn nach einer Unterhaltung?\u201c<\/p>\n<p>\u201eW\u00e4re das zu viel verlangt, nach alldem, was Ihr mir zumutet?\u201c<\/p>\n<p>Das schwarze Feuerblut des Fremden holte auf und dr\u00e4ngte sich an die Seite von Venghi\u00e1rs Ross. Sein unheimlicher Reiter erschien wie Finsternis in Menschenform. Venghi\u00e1r versuchte, nicht hinzuschauen, so unm\u00f6glich und erschreckend kam ihm das vor.<\/p>\n<p>\u201eIch hatte nicht damit gerechnet, dass Ihr so brav meiner Anweisung folgt\u201c, plauderte der Magier. \u201eIch hatte mit mehr Zaudern gerechnet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eH\u00e4tte mir Zaudern etwas gen\u00fctzt? Ihr taucht doch ohnehin wieder da auf, wo ich mich in Sicherheit glauben w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist richtig. Ihr seid nicht dumm, Herr Venghi\u00e1r.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd? Passt Euch das auch nicht in den Kram?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIm Gegenteil. Ich umgebe mich ungern mit dummen Menschen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd doch kommandiert Ihr mich herum wie einen unm\u00fcndigen Knaben! Ich wei\u00df immer noch nicht, was Ihr eigentlich von mir wollt!\u201c<\/p>\n<p>Der Schwarzmantel lachte leise. Dann flammte etwas \u00fcber seiner Hand auf. Venghi\u00e1r zuckte zusammen ob der pl\u00f6tzlichen Helligkeit. Es war keine Flamme, keine Laterne. Eine Sph\u00e4re aus kaltem, stetigem Licht schwebte in der Dunkelheit, wie ein faustgro\u00dfer Mond.<\/p>\n<p>\u201eIch will, dass Ihr in Wijdlant am Turnier der <em>teirandanja<\/em> teilnehmt. Mehr m\u00fcsst Ihr dazu eigentlich gar nicht wissen. Es k\u00f6nnte Euch verwirren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch werde mich l\u00e4cherlich machen. Schaut mich an! Ich habe nicht einmal ein taugliches Ross, nachdem der <em>b\u00e1chorkor<\/em> den Gaul meines Gro\u00dfonkels gestohlen hat!\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas lasst meine Sorge sein.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd wenn Ihr ernsthaft glaubt, ich h\u00e4tte eine Aussicht darauf, dieses Turnier zu gewinnen, dann muss ich Euch entt\u00e4uschen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWieso? K\u00f6nnt Ihr etwa nicht k\u00e4mpfen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNicht k\u00e4mpfen? Ich?\u201c Venghi\u00e1r lachte auf. \u201eIch war unter den Besten im Lernhaus in Rodekliv! Keiner hat sich mit mir angelegt. Und sp\u00e4ter hat mein Gro\u00dfonkel selbst mich angeleitet. Solange er noch konnte!\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd was macht Euch dann so verzagt, was das Turnier angeht?\u201c<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r schnaubte. \u201eAch, das sind doch nur Eitelkeiten. Poliertes Eisenzeug und bunte Wimpel und lautes Gepl\u00e4nkel vor kichernden Weibern.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd unter dem aufmerksamen Auge hochedler Herren und Damen. Vergesst das nicht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist kein Kampf, der irgendetwas entscheidet. Nur ein gro\u00dfes Spektakel, das allen die Zeit stiehlt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAch?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs wird nichts \u00e4ndern. Es ist doch l\u00e4ngst ausgemachte Sache, wer der k\u00fcnftige <em>teirand<\/em> sein wird.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun. ich erwarte von Euch gar nicht, dass Ihr dieses Turnier f\u00fcr Euch entscheidet. Ich m\u00f6chte nur, dass Ihr das Haus Emberbey als Stellvertreter f\u00fcr Euren Weitvetter gut vertretet.. Hoffen wir, dass der gute Herr es ebenfalls bis zum Turnier schafft und nicht unterwegs Eurem Handlanger zum Opfer f\u00e4llt.\u201c<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r seufzte. \u201eDas wisst Ihr auch?\u201c<\/p>\n<p>Der Schattenmann lie\u00df das Licht sacht von seiner Hand rollen. Sogleich entwickelte es ein Eigenleben und bewegte sich westw\u00e4rts, von der Stra\u00dfe weg. Es taumelte \u00fcber das Gras wie ein riesiges Gl\u00fchw\u00fcrmchen.<\/p>\n<p>\u201eFolgt dem Licht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas soll das? Nach Althopian geht es immer geradeaus!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir nehmen einen anderen Weg.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMitten in der Nacht? Durchs Gel\u00e4nde?\u201c<\/p>\n<p>\u201eTut, was ich Euch sage!\u201c<\/p>\n<p>\u201eIhr seid doch nicht bei Verstand!\u201c Venghi\u00e1r spornte \u00e4rgerlich den Schecken an. Aber das Pferd widersetzte sich, scherte aus und trabte von der Stra\u00dfe herunter.\u00a0 Anstandslos wie ein Holzpferdchen auf Rollen, das ein Kind anschob. Das Packpferd hatte keine andere Wahl, als zu folgen. Venghi\u00e1r lie\u00df die Z\u00fcgel fallen und verschr\u00e4nkte trotzig die Arme. Was gab er sich \u00fcberhaupt noch den Anschein, einen eigenen Willen zu haben?<\/p>\n<p>\u201eEs hat eine gewisse Dringlichkeit,\u201c plauderte der Schwarzmantel, \u201edass wir Wijdlant erreichen, bevor <em>yarl<\/em> Althopian das tut.\u201c<\/p>\n<p>\u201eErkl\u00e4rt Ihr mit wenigstens, warum?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es Eurer Weitbase gelingen wird, sich dem Gefolge von <em>yarl<\/em> Althopian anzuschlie\u00dfen. Es macht einen besseren Eindruck, wenn Ihr vor dem Kind vor Ort seid, um Eure Geschichte zu verk\u00fcnden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIhr meint, der <em>b\u00e1chorkor<\/em> hat sie dorthin gebracht? H\u00e4ttet Ihr das nicht verhindern k\u00f6nnen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eH\u00e4tte ich. Aber es erscheint mir interessanter, es geschehen zu lassen. Nach meinen Regeln, versteht sich.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas verstehe ich nicht!\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs gen\u00fcgt, wenn Ihr versteht, was Euch unmittelbar etwas angeht.\u201c Der Magier klang enervierend am\u00fcsiert. \u201eEs ist v\u00f6llig ausreichend, wenn Ihr die Gegner betrachtet,\u00a0 die sich eine Schwertl\u00e4nge um Euch herum befinden. Oder direkt vor eurer Nase. So, als w\u00fcrdet ihr ein gro\u00dfes Wandgem\u00e4lde aus der N\u00e4he betrachten, um die Finessen zu pr\u00fcfen. Ja, das trifft es besser. Einige Schritte zur\u00fccktreten und das Ganze bewundern k\u00f6nnt Ihr immer noch, sobald das Gem\u00e4lde vollendet ist.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber Ihr, Ihr seht das Gem\u00e4lde im Ganzen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch bin der Maler.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSch\u00f6n und gut. Aber warum wollt Ihr mich als Feinheit in Eurem Kunstwerk haben?\u201c<\/p>\n<p>\u201eSagen wir, Ihr seid ein Pinselstrich, der dem Bild das gewisse Etwas gibt. Ihr habt einen Plan, Herr Venghi\u00e1r, ambitioniert und auf lange Sicht durchaus Erfolg versprechend. Aber, ohne Euch zu nahe treten zu wollen \u2013 Ihr stellt Euch dabei an wie ein T\u00f6lpel mit zwei linken H\u00e4nden. Wenn ich Euch helfe, dann n\u00fctzt es Euch und mir im selben Ma\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas f\u00e4llt Euch ein!\u201c, emp\u00f6rte Venghi\u00e1r sich. \u201eWas mischt Ihr Euch in Sachen ein, die Euch nichts angehen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWen geht es denn etwas an?\u201c<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r schwieg. Die Pferde wateten durch wogende Inseln aus Binsen und Kalkkraut. Das Gel\u00e4nde war sumpfig, der Boden schmatzte unter den Hufen. Aber die Tiere sanken nicht ein. Die Lichtkugel schien genau zu wissen, wo die Erde sicher war.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt Dinge\u201c, gestand Venghi\u00e1r, \u201e\u00fcber die ich nicht reden darf.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch verstehe. Dann will ich auch nicht weiter in Euch dringen.\u201c<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich schwieg er nun eine Weile, bis die Stille Venghi\u00e1r wieder unangenehm wurde. Au\u00dferdem waren seine Fragen immer noch unbeantwortet geblieben.<\/p>\n<p>\u201eIch hatte vor, meinem Gro\u00dfonkel zum Gefallen der Form und H\u00f6flichkeit halber an den Reiterspielen teilzunehmen. F\u00fcr alles andere bin ich nicht ausger\u00fcstet. Reicht das f\u00fcr Eure Zwecke?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAlles, was Euch fehlt, wird sich finden. Ihr seid nicht allein auf dem Turnier. Es sind andere da, mit denen ich Euch gern bekannt machen werde.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch verstehe. Dann habt Ihr bereits andere so umgarnt wie mich?\u201c<\/p>\n<p>\u201eLasst Euch \u00fcberraschen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eKenne ich die Leute?\u201c<\/p>\n<p>\u201eM\u00f6glicherweise. Vielleicht nicht pers\u00f6nlich, aber bei mindestens einem bin ich sicher, dass er Euch ein Begriff ist.\u201c<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r runzelte die Stirn und dachte angestrengt nach. Aber es fiel ihm niemand unter seinen Bekanntschaften ein, dessen Anwesenheit in Wijdlant Sinn ergeben w\u00fcrde. Nun, zumindest noch nicht.<\/p>\n<p>\u201eHerr Venghi\u00e1r, wir haben ein weites St\u00fcck gemeinsamen Weg. Warum nutzen wir die Zeit nicht, und Ihr erz\u00e4hlt mir derweil, wie es Euch nach Emberbey verschlagen hat? Allzu gl\u00fccklich scheint Ihr mir dort nicht zu sein.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas stimmt. Es sollte sich aber mit den j\u00fcngsten Ereignissen gebessert haben. Wenn Ihr mir nun noch dieses Weibsbild wieder vom Hals schafft, k\u00f6nne ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dort zu weilen und zu wirken.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie kam es in erster Hand dazu, dass Ihr nicht dort aufgewachsen seid?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWisst Ihr das nicht sowieso l\u00e4ngst durch Eure r\u00e4tselhaften Sinne?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch will es aus Eurem Mund h\u00f6ren. Ich war lange Zeit nicht in der Gegend. Helft mir auf die Spr\u00fcnge.\u201c<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r schwieg trotzig. Dann strauchelte sein Pferd und wieherte schrill auf, zugleich mit einem gewaltigen Platschen. Das Packpferd scheute und blieb stocksteif stehen. Venghi\u00e1r sp\u00fcrte eisiges Wasser, das ihm die Beine entlang und \u00fcber den Rand seiner Stiefel und dort hinein floss. Der Schecke war mitten in ein Sumpfloch getreten und stand nun bis \u00fcber den Bauch in fl\u00fcssigem Grund. Das Pferd strampelte und prustete, fand aber keinen Halt\u00a0 und drohte, g\u00e4nzlich auszurutschen. Das Licht, das der Schwarzmantel vorausgeschickt hatte, h\u00fcpfte auf der Stelle auf und nieder, wie um ihn zu provozieren.<\/p>\n<p>Der Rappe des Magiers stand unger\u00fchrt nur eine Arml\u00e4nge daneben, wie auf einem gepflasterten Boden.<\/p>\n<p>\u201eVerflucht!\u201c, rief Venghi\u00e1r gegen das angstvolle Prusten des Pferdes an. \u201eJa! Ihr habt gewonnen! Helft mir hier heraus und ich antworte Euch!\u201c<\/p>\n<p>Der Schwarzmantel neigte sich wortlos hin\u00fcber, griff den Schecken beim Zaumzeug und f\u00fchrte ihn wortlos aus dem Sumpfloch hinaus wie \u00fcber eine Rampe. Das Packpferd, das bei der ganzen Sache unversehrt geblieben war, trottete hinterher, ohne auch nur einen Spritzer aufzur\u00fchren. Venghi\u00e1r schauderte. Bis \u00fcbers Knie war es nass und kaltes Wasser sammelte sich vorn unter dem Leder an seinen Zehen. Das Licht schwebte ihnen wieder voran.<\/p>\n<p>\u201eIch h\u00f6re, Herr Venghi\u00e1r.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAlsg\u00f6r Emberbey hatte eine \u00e4ltere Schwester. Mer\u00fda Emberbey. Von der wisst Ihr sicherlich, wo Ihr doch sonst so viel wisst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist lange her.\u201c Der Magier ritt voraus. Venghi\u00e1r redete zu seinem R\u00fccken. Die silbernen Stickereien auf dem Mantel glitzerten wie Spinnweben, die Kristallstaub eingefangen hatten.<\/p>\n<p>\u201eDiese Mer\u00fda Emberbey jedenfalls ist mit einem Mann aus Rodekliv durchgebrannt, gegen den Willen ihrer Eltern nat\u00fcrlich. Ein Skandal, wie Ihr Euch denken k\u00f6nnt. Es kam zum Zerw\u00fcrfnis.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas war das f\u00fcr ein Mann? Ein <em>yarl<\/em>?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAch, wenn es nur ein <em>yarl<\/em> gewesen w\u00e4re! Dann w\u00e4re die Sache wohl halb so schlimm gewesen. Nein, kein hochedler Herr. Meine Mutter sagt, es war wohl ein einfacher Gefolgsmann eines der damaligen <em>yarlay <\/em>von Rodekliv, der bei irgendeiner Gelegenheit in Emberbey weilte. Vielleicht auch ein Altknappe, der in Emberbey eine Anstellung suchte. \u2013 Es wurde nicht viel \u00fcber meinen Gro\u00dfvater geredet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd kennengelernt habt Ihr ihn selbst nie?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein. Der Kerl ist \u00fcber Nacht verschwunden, als meine Mutter noch ein Kind war.\u201c<\/p>\n<p>\u201eVerschwunden? Ist er ihr davongelaufen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eM\u00f6glich. Andererseits sollen viele Laute verschwunden sein, damals. Es waren \u2026 unruhige Zeiten, als die <em>yarlm\u00e1lon<\/em> \u00f6stlich des Sumpflandes sich von ihren <em>teiranday<\/em> befreiten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIhr meint, als die <em>yarlay<\/em> begannen, R\u00e4nke zu schmieden, um ihre Herrin und ihren <em>h\u00fdardor<\/em> vom Thron zu zerren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs war eine gerechte Sache! Ich wei\u00df wohl, wie man jenseits des Sumpflandes dar\u00fcber denkt!\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch halte nichts von Wortklaubereien. Redet nur zu.\u201c<\/p>\n<p>\u201eFrau Mer\u00fda jedenfalls war zu stolz, um nach alledem nach Emberbey zur\u00fcckzugehen. Sie hat dann auch selbst nicht mehr allzu lange gelebt. Meine Mutter sagt, vermutlich hat es ihr das Herz gebrochen, ohne ihren <em>h\u00fdardor<\/em> zu sein. Meine Mutter ist in Rodekliv bei einer wohlt\u00e4tigen Familie untergeschl\u00fcpft und sp\u00e4ter in der Burg untergekommen. Zun\u00e4chst in der K\u00fcche, sp\u00e4ter als Zimmermagd. Heute ist sie wieder in der K\u00fcche und sch\u00e4lt das Gem\u00fcse. Ein guter Platz. Warm und sie hat zu essen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin trauriges Schicksal f\u00fcr eine <em>yarlaranda<\/em>. H\u00e4tte Eure Mutter nicht zu ihrem Onkel zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, um dort wie eine Dame ihres Standes zu leben?\u201c<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r schnaubte abf\u00e4llig. Seine durchn\u00e4sste Hose und Stiefel lie\u00dfen ihn frieren. \u201eH\u00e4tte sie. Wollte sie aber nicht. Emberbey, das ganze <em>teirandon<\/em> Spagor \u2026 die <em>teiranday<\/em> von Spagor waren sehr beunruhigt, nachdem die Herren von Rodekliv und Ferocriv\u00e9 sich von ihren Zw\u00e4ngen befreit hatten. Warum h\u00e4tte meine Mutter ins Haus der <em>Feinde<\/em> zur\u00fcckkehren sollen? Nur um dort <em>teiranday<\/em> zu dienen, wie mein Gro\u00dfonkel es tat? Das w\u00e4re doch kein Gewinn gewesen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun gut. Und Ihr? Wie kommt es, dass Ihr nicht Eurerseits als K\u00fcchenjunge oder Pferdeknecht in Diensten des <em>yarl<\/em> Rodekliv geendet seid?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWeil <em>yarl<\/em> Rodekliv ein gutes Auge f\u00fcr taugliche K\u00e4mpfer hat! Ich habe eine gute Ausbildung genossen, in den Lernh\u00e4usern dort.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin Lernhaus f\u00fcr K\u00e4mpfer?\u201c<\/p>\n<p>\u201eBesser als das eitle Gepl\u00e4nkel der Ritter. In Rodekliv geht es zur Sache! Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte l\u00e4nger dort bleiben k\u00f6nnen! Ein Krieger aus Rodekliv, oder aus Ferocriv\u00e9, das steht au\u00dfer Zweifel, der k\u00f6nnte einen der Wijdlant- oder Valvivant-Ritter aus seiner R\u00fcstung sch\u00e4len wie einen gekochten Krebs! Eines Tages \u2026\u201c Er unterbrach sich rasch. Der Schwarzmantel hatte eine gef\u00e4hrliche Art, zuzuh\u00f6ren. Man schoss leicht \u00fcber das Zeil das Sagbaren hinaus.<\/p>\n<p>\u201eIch verstehe.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch war nicht in irgendeinem Lernhaus\u201c, betonte Venghi\u00e1r, hinfort gerissen von seinen Erinnerungen.\u00a0 \u201eWir hatten die besten Schwertmeister, die besten Waffen, die besten Pferde! Der <em>yarl<\/em> wusste, was er an uns hatte! Der Waffenknecht aus Rodekliv, den ich nach Emberbey geholt habe, der hatte lange nicht so eine gute Ausbildung wie ich im besten Haus des <em>yarlm\u00e1lon<\/em>!\u201c<\/p>\n<p>\u201eDarf ich Euch eine Frage stellen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eTut Euch keinen Zwang an.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn Eurer ganzen Geschichte ist erstaunlich wenig von Eurem Vater die Rede.\u201c<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r zuckte zusammen. \u201eDa gibt es nicht viel zu sagen\u201c, murmelte er hastig.<\/p>\n<p>\u201eDann will ich nicht weiter fragen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist wohl das Beste.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist nicht n\u00f6tig, denn es gibt nur zwei plausible Erkl\u00e4rungen, die mir in den Sinn kommen. Aber Ihr habt recht. Es tut nichts zur Sache, ob der <em>yarl<\/em> selbst oder einer seiner untergebenen Schwertmeister sich mit einer einfachen Zimmermagd vergn\u00fcgt haben. Jedenfalls hatte derjenige Verantwortung genug, seinem Nachwuchs eine anst\u00e4ndige Ausbildung zu g\u00f6nnen. Und sei es, um ihn irgendwann einmal auf einen Ritter zu hetzen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas erlaubt Ihr Euch!\u201c, brauste Venghi\u00e1r auf und bereute es augenblicklich. Sein Pferd scheute und trampelte erneut. Venghi\u00e1r musste sich am Sattel festklammern, w\u00e4hrend der Schwarzgewandete ihn auslachte.<\/p>\n<p>\u201eBitte!\u201c, rief der junge Mann. \u201eH\u00f6rt auf damit! Gebt das Pferd frei! Ich hab kein Besseres f\u00fcr Euren Plan!\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd doch hat Alsg\u00f6r Emberbey es irgendwie geschafft, Euch in Rodekliv aufzusp\u00fcren. Euch zur\u00fcckzuholen auf die Seite der Ritter. Aus einer K\u00e4mpferschmiede f\u00fcr unedle Krieger, zur\u00fcck auf die Burg einer der ruhmreichsten Familien des Weltenspiels. Und das, solange ihr noch ein junger, folgsamer Knabe wart. Was mag den alten Mann nur dazu bewogen haben?\u201c<\/p>\n<p>Das Pferd beruhigte sich. Venghi\u00e1r zitterte, vor Furcht und Wut gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eSchiere Not\u201c, sagte Venghi\u00e1r \u00e4rgerlich. \u201eEs hat ja selbst keinen tauglichen Nachwuchs zustande gebracht, als k\u00e4mpfenden Knecht f\u00fcr seine <em>teiranday<\/em>.\u201c Er z\u00f6gerte einen Moment und setzte hinzu: \u201eWer wei\u00df? Vielleicht ist es ja der Wille der M\u00e4chte, die Ordnung der Dinge durch mich zu korrigieren?\u201c<\/p>\n<p>\u201eVielleicht. Aber wo genau ist nun Euer Vorbehalt, im Turnier den einen oder anderen hochedlen Ritter niederzustrecken?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas versteht Ihr nicht! Ich soll \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa?\u201c<\/p>\n<p>Venghi\u00e1r seufzte ergeben. Es hatte ja doch keinen Zweck. Und er durfte sich von dem Magier nicht noch weiter auf schl\u00fcpfrigen Grund f\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Doch der Schwarzmantel fragte nicht weiter. Er musterte den jungen Mann pr\u00fcfend und mit einer Aufmerksamkeit, als horche er auf ferne Ger\u00e4usche. Aber das war nur das Gluckern von Wasser in dem schwammigen Boden und der Wind, der durch das Gestr\u00fcpp fuhr wie \u00fcber die Saiten einer Harfe.<\/p>\n<p>\u201eKommt\u201c, sagte er dann, als wisse er genug. \u201eWir haben keine Zeit. Wir werden in Wijdlant erwartet.\u201c<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/scherbenlied-oder-die-suche-nach-dem-boesen-band-3\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-4699","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-03_scherbenlied"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4699"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4700,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4699\/revisions\/4700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}