{"id":4678,"date":"2026-02-12T00:12:37","date_gmt":"2026-02-11T23:12:37","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=4678"},"modified":"2026-02-12T00:12:37","modified_gmt":"2026-02-11T23:12:37","slug":"058-ziemlich-schlechtes-schauspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2026\/02\/12\/058-ziemlich-schlechtes-schauspiel\/","title":{"rendered":"058: Ziemlich schlechtes Schauspiel"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SL_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1992\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p>Farbenspiel hielt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischen dem Zeltlager der Ritter und dem Waldbereich neben dem Trampelpfad auf. Dort, wo Advon bei der Fahrt auf dem Heuwagen das bunte Fell gefunden hatte. Allzu nahe bei den Menschen konnte der Hengst jedoch nicht sein. H\u00e4tte ihn jemand zuf\u00e4llig entdeckt, h\u00e4tte das Aufsehen erregt. Bei Tieren spielte es keine Rolle, wie nahe sie einander waren. Den feinen Sinnen eines Pferdes bereitete es keine Schwierigkeit, die Witterung \u00fcber eine weitere Strecke aufzunehmen, wenn der Wind richtig stand. Mit Sicherheit verstr\u00f6mte Farbenspiel zudem einen besonders intensiven Duft, der die Hengste w\u00fctend und die Stuten woll\u00fcstig machte. Mit so einer Schwierigkeit hatte Advon nicht gerechnet. Er musste handeln, bevor noch jemandem etwas zustie\u00df!<\/p>\n<p>Der junge Magier w\u00e4hlte also den k\u00fcrzestm\u00f6glichen Weg in die vermutete Richtung und hielt auf das Ritterlager zu. Das Glitzern der Spiegelpl\u00e4ttchen auf <em>yarl<\/em> Ycelias Zelt wies ihm in Patagh\u00edus sinkendem Glanz den Weg.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war es unn\u00f6tig und dumm, das Lager zu durchqueren. Aber Advon streifte den Gedanken beiseite. Schlie\u00dflich hatte er D\u00fdamir\u00e9e nur versprochen, den wappenlosen Ritter nicht zur Rede zu stellen, so sehr er sich im Recht f\u00fchlte. Wenn er jedoch einfach z\u00fcgig an dessen Zelt vorbeiging, w\u00fcrde der dreiste Betr\u00fcger ihn gar nicht bemerken. So, wie er zurzeit aussah, ohne R\u00fcstzeug, in schlichtem Gewand, ganz zerzaust und mit Resten von Heu im Haar, w\u00fcrde er f\u00fcr einen fl\u00fcchtigen Blick in der Abendd\u00e4mmerung als irgendeiner der vielen Knappen und Knechte durchgehen.<\/p>\n<p>Mit diesem Vorsatz erreichte Advon das Zeltgel\u00e4nde. Er ging dem Gl\u00e4nzen nach, z\u00fcgelte seinen Unwillen und entschied sich dann, einen gro\u00dfen Bogen um das Zelt des Kerls zu machen. Und er w\u00e4re auch mit stur geradeaus gerichtetem Blick unbeirrt weiter gelaufen, h\u00e4tte er nicht aus den Augenwinkeln etwas gesehen.<\/p>\n<p>Advon verlangsamte seine Schritte und schielte hin\u00fcber. Vor dem Zelt des Wappenlosen stand ein junger Pferdeknecht, angetan mit einem \u00dcberwurf, auf dem das Wappen von Wijdlant prangte; ein Turnierhelfer also. Der Bursche bem\u00fchte sich, die beiden Pferde zu beruhigen, auf die er offenbar achtgeben sollte, eines mit einem dunkelgr\u00fcnen, das andere mit einem weizengelben Wappen auf der Satteldecke. Die Tiere schnaubten, schnarrten und schlugen unruhig mit den Schweifen. Zweifellos witterten sie Farbenspiel ebenfalls.<\/p>\n<p>Advon bog von seinem direkten Weg ab und schlenderte um das Zelt von Ycelia herum, um einen besseren Blick auf die Pferde zu haben. Wenn der Wappenlose Besuch hatte, konnte es nicht schaden, zu erfahren, wer das war. Auf dem gr\u00fcnen Wappen erkannte Advon einen Widder und eine Tanne, auf dem gelben Weizen\u00e4hren.<\/p>\n<p><em>Yarl<\/em> Altabete und <em>yarl<\/em> Grootplen? Was machten die beiden hier?<\/p>\n<p>Nun, Altabete war davongest\u00fcrmt, um sich den Wappenlosen vorzukn\u00f6pfen. Aber das war nun schon so lange her. Und wieso war Grootplen bei ihm? Der war doch gerade erst nach Wijdlant zur\u00fcckgekehrt und h\u00e4tte ihn, Advon, beinahe \u00fcber den Haufen geritten, als er die Burg verlassen hatte. Was machten die Herren zu zweit hier? Gab es auf der Burg nicht genug zu tun?<\/p>\n<p>Advon runzelte die Stirn. Irgendetwas musste Altabete aufgehalten und Grootplen angespornt haben. Trotzdem waren sie wohl in Eile. Daf\u00fcr sprach, dass sie ihre Pferde einem Knecht zum Festhalten gegeben hatten. Offenbar lohnte es sich nicht, sie in ein Gatter zu bringen.<\/p>\n<p>Der Magier musste sich entscheiden. Irgendwo im Wald streunte sein Einhorn herum und versetzte die Pferde in Aufruhr. Hier hatten die hochedlen Herren offenbar beschlossen, dem Wappenlosen unbequeme Fragen zu stellen. Das eine war riskant. Das andere interessant.<\/p>\n<p>Advons Neugierde siegte. Verstohlen duckte er sich, stieg achtsam \u00fcber Pfl\u00f6cke und Schn\u00fcre hinweg und pirschte sich an. Hinter der Zeltplane h\u00f6rte er den Wappenlosen sprechen.<\/p>\n<p>Das Zelt war etwas abgewetzt und wohl schon seit langer Zeit im Besitz des wappenlosen Ritters war. Advon fand ein L\u00f6chlein im Tuch, vielleicht einst vom Funkenflug eines zu nahe entz\u00fcndeten Feuers hineingebrannt. Er sp\u00e4hte hindurch und erhaschte so einen Blick \u00fcber die linke Schulter des Wappenlosen. Der hatte sein Eisenzeug abgelegt, war offenbar von den unangek\u00fcndigten G\u00e4sten \u00fcberrascht worden. Ihm gegen\u00fcber, auf dem Bett des Knappen, sa\u00df <em>yarl<\/em> Altabete, mit der d\u00fcsteren Miene eines Mannes, der einen Gegner erkannt hatte, aber noch nicht angreifen wollte. Die Narbe, die sich von unterhalb seines Auges seine Wange hinabzog, lie\u00df ihn noch grimmiger wirken.<\/p>\n<p><em>Yarl<\/em> Grootplen stand daneben. Er wirkte geistesabwesend, so als w\u00e4re er in Gedanken g\u00e4nzlich mit etwas anderem besch\u00e4ftigte. Jedenfalls zupfte er an seinem buschigen Schnauzbart herum, als sei er ganz f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df wirklich nicht, was ihn so lange aufh\u00e4lt\u201c, sagte der Wappenlose gerade. Es klang nicht, als habe er in Anwesenheit des hochedlen Ritters ein allzu schweres Gewissen. \u201eIch habe meinen Knappen nur zu einer kleinen Besorgung ins Dorf geschickt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eErledigt er \u00f6fter solche Besorgungen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eSeit wir hier sind. Seit sieben Tagen etwa, ja.\u201c<\/p>\n<p>Altabete war sichtlich ungehalten. Aber er konnte einem Gleichgestellten schlecht daf\u00fcr r\u00fcgen, dass der sich um seine Pflichten k\u00fcmmerte.<\/p>\n<p>\u201eEs ist von \u00e4u\u00dferster Wichtigkeit, dass die Sache sich augenblicklich aufkl\u00e4rt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber selbstverst\u00e4ndlich! Ihr seht mich mehr als bem\u00fcht, die Angelegenheit beigelegt zu sehen, Herr Andri\u00e9r. Welche Schande, dass das <em>vaspos\u00e1r<\/em> von solch einer Tat \u00fcberschattet wird!\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas stimmt. Wenn dieses Pferd nicht flugs wieder auftaucht, dann w\u00fcsste ich nicht, wie ich es dem Eigent\u00fcmer gegen\u00fcber rechtfertigen sollte. Seit ich mich erinnern kann, ist im Schatten der Burg von Wijdlant nichts so Kostbares gestohlen worden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eGlaubt mir nur, es ist mir absolut unerkl\u00e4rlich, Herr Andri\u00e9r. Mein Knappe hat fragliches Pferd in seine Obhut genommen und hin\u00fcber zu den Pferchen gebracht, w\u00e4hrend ich mit dem Strolch in den Wald ging. Um ihn zu stellen und zur Rechenschaft zu ziehen, wie Ihr wisst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIst es dort, wo Ihr herkommt, \u00fcblich eine Missetat mit scharfer Klinge und ohne Zeugen zu ahnden?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein\u201c, antwortete der Ritter. \u201eIm Gegenteil. Dort legt man Wert darauf, dass Missetaten \u00f6ffentlich und streng geahndet werden. Haltet Ihr es hier anders?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist selten n\u00f6tig\u201c, antwortete Altabete knapp. \u201eUnd in den seltenen F\u00e4llen, da es etwas zu ahnden gibt, legt man hier gro\u00dfen Wert darauf, das Wie und Warum zu verstehen, bevor Gerechtigkeit ge\u00fcbt wird.\u201c Nun l\u00e4chelte er grimmig. \u201eDeshalb bin ich hier.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun, den Misset\u00e4ter habt Ihr ja. Unfassbar, mit was f\u00fcr einer dreisten L\u00fcge er die Dinge verdreht! Als ob ich eine Ahnung h\u00e4tte, wo sich hierzulande die guten Pferde verbergen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eNa ja\u201c, meinte Grootplen geistesabwesend. \u201eSo ein h\u00fcbsches Pferdchen f\u00e4llt einem wohl auf, der \u00f6fter im Dorf zu tun hat.\u201c<\/p>\n<p>Der Wappenlose richtete sich emp\u00f6rt auf. Damit verdeckte er Advon die Sicht. \u201eWas soll das f\u00fcr eine Andeutung werden, Herr Daap?\u201c<\/p>\n<p>\u201eF\u00fchlt Ihr Euch angesprochen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein, nat\u00fcrlich nicht. Ich w\u00e4re \u00fcbergl\u00fccklich, wenn Ihr das Pferd auftriebet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas muss uns wohl Euer Knappe beantworten. Im Pferch hat er es jedenfalls nicht abgestellt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch kann es mir beim besten Willen nicht erkl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir haben uns jeden einzelnen Gaul angeschaut. Ihr selbst habt das Tier gesehen. Unverwechselbar ist es.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa\u201c, best\u00e4tigte der Wappenlose. \u201eEin pr\u00e4chtiges Ross. So edel und sch\u00f6n anzusehen \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eSo sch\u00f6n, dass Ihr vergessen habt, mir zu verraten, dass es in Eurer Obhut ist\u201c, erinnerte Altabete.<\/p>\n<p>\u201eHerr, es waren die Umst\u00e4nde. Der Strolch ohne Bewusstsein \u2026 bei den M\u00e4chten, gepriesen seien dieselben, dass der Kerl noch lebt und Ihr ihn verh\u00f6ren k\u00f6nnt! Das wird wohl die Wahrheit herausbringen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSicher. Es brennt uns alle zu wissen, wie er auf dreiste Geschichte kam, Euch zu bezichtigen. Unerh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas kann man wohl sagen!\u201c Der Wappenlose erhob sich. \u201eEinen hochedlen Herrn zu beschuldigen! Wer immer dieser Strolch ist, Stroh muss er im Kopf haben, sich einzubilden, dass er mit einer solchen L\u00fcgengeschichte davon kommt.\u201c<\/p>\n<p>Advon biss sich auf die Unterlippe. Er musste an sich halten, um nicht laut zu lachen. Zugleich stieg \u00c4rger in ihm auf. War Altabete wirklich so arglos, dass er dem Ritter die fadend\u00fcnne Ausrede abnahm? Offensichtlich. Immerhin sa\u00df der Wappenlose in seinem Zelt, nicht in einer Zelle. Der Magier zupfte sich etwas Heu vom Ohr und horchte weiter.<\/p>\n<p>\u201eDer junge Pferdedieb wird seine Behauptungen von Angesicht zu Angesicht und vor unseren teiranday zu wiederholen\u201c, sagte Altabete. \u201eNach dem <em>vaspos\u00e1r<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIhr wartet bis nach dem <em>vaspos\u00e1r<\/em>?\u201c<\/p>\n<p>\u201eSelbstverst\u00e4ndlich\u201c, lie\u00df Grootplen sich h\u00f6ren. \u201eIhr werdet verstehen, dass wir die Geschichte aufkl\u00e4ren m\u00fcssen. Ungl\u00fccklicherweise gibt es Dinge von gr\u00f6\u00dferem Stellenwert. Wir haben schlicht keine Zeit, uns parallel zum Turnier und Fest um solche Lappalien wie einen Pferdediebstahl zu k\u00fcmmern.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn der Tat\u201c, setzte Altabete hinzu. \u201eF\u00fcr uns ist wichtig, dass das Pferd vor dem Turnier wieder auftaucht. Wer es letztlich entwendet hat, das hat Zeit. Der junge Mann wird scharf bewacht und l\u00e4uft uns gewiss nicht weg.\u201c<\/p>\n<p>Advon grinste.<\/p>\n<p>\u201eUnd solange auch Ihr Euch nicht vorzeitig vom Plane entfernt, gibt es keinen Grund, die Sache \u00fcber die Ma\u00dfen zu hetzen. Ach, schaut. Ist das Euer Knappe?\u201c<\/p>\n<p>Der Magier linste durch das Loch. Tats\u00e4chlich, nun stand pl\u00f6tzlich der junge Knappe Rolk neben <em>yarl<\/em> Grootplen im Zelteingang und schaute sich verdutzt um. Er hielt einen Korb und einen Krug in jeweils einer Hand und hatte einen Laib Brot unter seinen Arm geklemmt. Sein Gesicht war rosig. Vielleicht schleppte er schwer an seinem Gep\u00e4ck. Oder an seinem Gewissen.<\/p>\n<p>\u201eHerr Andri\u00e9r, Herr Daap, dies ist Rolk, mein Knappe.\u201c<\/p>\n<p>Rolk verneigte sich ungelenk vor den beiden Rittern, soweit das mit seiner Last ging. Andri\u00e9r Altabete erhob sich. \u201eDu bist also Rolk. Hast du im Dorf alles bekommen, wonach dein Herr dich geschickt hat?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, Herr\u201c, antwortete Rolk. \u201eDas Bier und das Brot und ein bisschen K\u00e4se und \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas interessiert die Herren nicht\u201c, fuhr der Wappenlose ihm ins Wort.<\/p>\n<p>\u201eJunge, wir sind den Weg von Wijdlant gekommen, um dir eine Frage zu stellen.\u201c Altabete hatte sich nun vor dem Jungen aufgebaut. Advon \u00e4rgerte sich. Er h\u00e4tte gern Rolks Gesicht gesehen.<\/p>\n<p>\u201eHerr?\u201c, fragte der Knappe vorsichtig.<\/p>\n<p>\u201eMir ist zu Ohren gekommen, dass du heute fr\u00fcher am Tag das Pferd eines jungen Ritters in Verwahrung genommen hast.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, Herr. Eine sch\u00f6ne Stute. Ich sollte darauf aufpassen, w\u00e4hrend die Herren im Wald gek\u00e4mpft haben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun, ebendiese sch\u00f6ne Stute w\u00fcrden wir uns gern anschauen. Aber wir k\u00f6nnen sie nicht unter all den Pferden finden. Wei\u00dft du, wo wir suchen m\u00fcssen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, Herr. Also, ich wollte das Pferd zu den Pferchen bringen. Damit es Futter bekommt und bewacht ist.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber dort ist die Stute nicht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein\u201c, sagte Rolk.<\/p>\n<p>\u201eKerl!\u201c, mischte sich der Wappenlose eilig ein. \u201eDu willst doch nicht etwa sagen, dass das Tier dir abhandengekommen ist?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNicht?\u201c, fragte Rolk erstaunt. Dann setzte hastig hinzu: \u201eDoch! Oh doch, Herr!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas? Du hast das Pferd verloren?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNicht verloren, Herr! Weggelaufen ist es! Im Wald!\u201c<\/p>\n<p>\u201eKerl!\u201c, schrie der Ritter den Jungen an. \u201eUnd damit kommst du jetzt erst heraus?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWeggelaufen?\u201c Altabete klang nicht sonderlich erfreut.<\/p>\n<p>\u201eJa, Herr! Losgerissen hat es sich vom Z\u00fcgel, und hui! Weg war es, quer durchs Unterholz!\u201c Rolk versuchte anschaulich, galoppierenden Hufschlag nachzumachen. \u201eIch kam gar nicht nach!\u201c<\/p>\n<p>\u201eUngl\u00fcckswur! Wieso wei\u00df ich davon nichts?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber Herr! Das war doch \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch bin untr\u00f6stlich, Herr Andri\u00e9r! Was haben mich die M\u00e4chte mit diesem einf\u00e4ltigen Kerl hier gestraft! So ein Ungl\u00fcck, so eine Schande!\u201c<\/p>\n<p>Altabete aber interessierte sich nicht f\u00fcr den Wortschwall des Wappenlosen. \u201eDie Stute ist dir hier im Wald entsprungen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, Herr! Hat sich wohl erschreckt und ist dann weg wie ein Windninchen! Schneller als ein Feuerblut! Weit rein in den Wald. Ich bin ihr noch nachgelaufen, aber ich hab ja nur zwei F\u00fc\u00dfe und bin nicht so schnell, und\u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eWohin? In welche Richtung?\u201c<\/p>\n<p>\u201eKeine Ahnung. Weit weg. Westw\u00e4rts, glaube ich. Weg vom Turnierplatz!\u201c<\/p>\n<p>Grootplen verlie\u00df eilig und ohne Gru\u00df das Zelt. \u201eEntsprungenes Pferd im Wald\u201c, rief er dem Turnierknecht knapp zu. \u201eHurtig, was stehst du hier herum? Schaut, ob ihr noch Spuren findet, solange noch Licht ist.\u201c<\/p>\n<p>Advon hob den Kopf und sah den Pferdeknecht rennen. Einige andere M\u00e4nner hatten Grootplens Worte mitangeh\u00f6rt. Drei oder vier Burschen rannten dem wijdlantischen Knecht nach.<\/p>\n<p>\u201eKerl!\u201c, br\u00fcllte derweil der Wappenlose im Zelten ungl\u00fccklichen Knappen an. \u201eNichts kann man dir anvertrauen! Bei den M\u00e4chten, was f\u00fcr ein Ungl\u00fcck! Als N\u00e4chstes l\u00e4sst du mein Pferd laufen, was?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber Herr!\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch werde dir zeigen, was \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eHochedler Herr\u201c, fiel Altabete ihm ins Wort. Advon sp\u00e4hte wieder durch das Loch. Der Wappenlose hatte Rolk am Kragen gepackt und sch\u00fcttelte ihn. Der Junge wirkte verdutzt und verst\u00f6rt. Sein Gep\u00e4ck hielt er weiterhin fest. Vielleicht h\u00e4tte es seinen Herrn noch mehr erz\u00fcrnt, h\u00e4tte er es fallen gelassen.<\/p>\n<p>\u201eHerr Andri\u00e9r?\u201c<\/p>\n<p>\u201eM\u00f6gen die M\u00e4chte geben, dass die Stute ihre Artgenossen wittert und eigenst\u00e4ndig zum Pferch kommt. Tiefer im Wald soll es Wildw\u00f6lfe geben. Es w\u00e4re doch zu schade, wenn die Stute zu Schaden k\u00e4me.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas &#8230; w\u00e4re wirklich schade.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn der Tat. Denn sollte das Tier g\u00e4nzlich verschwinden oder zuschanden gehen, wird jemand den Schaden bezahlen m\u00fcssen. Wie ich h\u00f6rte, soll das Pferd drei\u00dfig Goldst\u00fccke wert sein. Ich hoffe f\u00fcr Euch, dass Ihr entsprechend gut bei Kasse seid.\u201c<\/p>\n<p>Der Wappenlose lie\u00df von Rolk ab. Der Junge stolperte, pl\u00f6tzlich dem harten Griff entronnen, mitsamt seinem Gep\u00e4ck vorw\u00e4rts und stolperte auf seine Bettstatt.<\/p>\n<p>\u201eSelbstverst\u00e4ndlich, Herr Andri\u00e9r.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHervorragend.\u201c Altabete schaute sich kritisch im Zelt um. \u201eNun, wer am Prunk spart, hat umso mehr in der Not. Ihr findet euch morgen Abend beim Empfang der Turnierk\u00e4mpfer bei Hof ein?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch \u2026 werde da sein.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSehr sch\u00f6n. Und nun werde ich mich um den ungl\u00fccklichen Pferdedieb k\u00fcmmern. Die doayra wird ihn wohl soweit versorgt haben, dass er bis auf Weiteres in Eisen kann.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHe!\u201c, zischte jemand hinter Advons R\u00fccken. Der Magier schreckte hoch. Ein junger Mann stand einige Schritte neben ihm, ein Altknappe oder unger\u00fcsteter Ritter. Er schien es eilig zu haben. Er schaute sich nerv\u00f6s um und zischte: \u201eNicht hier! Die passen auf!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWorauf?\u201c, fragte Advon verwirrt.<\/p>\n<p>Der Bursche trat von einem Fu\u00df auf den anderen. \u201eDie Turnierwachen. Wegen <em>yarl<\/em> Ycelias Zelt! Geh in die B\u00fcsche da hinten, da will ich auch hin!\u201c<\/p>\n<p>\u201eAndri\u00e9r!\u201c, rief Grootplen ungeduldig. Eines der Pferde wieherte schrill. Der junge Mann und eilte davon, konnte es wohl nicht mehr lange halten. Nun r\u00f6hrte auch das zweite Pferd. Yarl Altabete verlie\u00df eilig das Zelt, sein Eisenzeug klirrte.<\/p>\n<p>\u201eHo!\u201c, rief er. \u201eRuhig! Ruhig, mein Guter! Was ist denn los mit dir?\u201c<\/p>\n<p>\u201eGanz nerv\u00f6s sind sie! Ich kann sie kaum halten! Hier, nimm deinen!\u201c<\/p>\n<p>Advon duckte sich und schl\u00fcpfte hinter dem Zelt hervor. Keinesfalls durfte <em>yarl<\/em> Altabete ihn nun zu Gesicht bekommen. W\u00e4hrend die nerv\u00f6sen R\u00f6sser die beiden Ritter ablenkten, lie\u00df Advon seinen Zauber aufglimmen und eilte fort, ohne dass jemand in der Lage war, ihm Beachtung zu schenken. Nicht, solange er das nicht wollte.<\/p>\n<p>Kurze Zeit darauf hatte Advon unbehelligt das Lager verlassen. Die tief stehende Sonne\u00a0 tauchte den Wald nun in ein warmgoldenes, langsam der D\u00e4mmerung weichendes Licht.<\/p>\n<p>Farbenspiel zu finden, kostete nicht allzu viel M\u00fche. Es war schwer m\u00f6glich, ein \u00fcbermannshohes, gefl\u00fcgeltes Einhorn in einem d\u00e4mmerigen Wald zu \u00fcbersehen. Advon ersp\u00e4hte das changierend Schimmern von Farbenspiels Fell schon von Weitem. Der Hengst hatte sich um dichten Geb\u00fcsch niedergelegt und war klug genug, nicht aufzuspringen.<\/p>\n<p>\u201eWas f\u00e4llt dir ein?\u201c, schalt Advon mit ged\u00e4mpfter Stimme, w\u00e4hrend er durch das Unterholz auf sein Reittier zustapfte. \u201eSolltest du nicht bei meinem Zeug blieben?\u201c<\/p>\n<p>Farbenspiel senkte den Kopf, blinzelte und drehte seine Ohren zur Seite. Offensichtlich versuchte er, sich zumindest den Anschein eines schlechten Gewissens zu geben. Advon setzte eine gestrenge Miene auf und griff nach den Z\u00fcgeln. \u201eKomm. Weg von hier, bevor dich noch jemand sieht. Viel zu viele Unkundige. Nur gut, dass es finster wird.\u201c<\/p>\n<p>Farbenspiel wuchtete sich hoch und sch\u00fcttelte sich Kr\u00fcmel von Waldboden und m\u00fcrbem Lauf vom Fell. Advon wollte den Hengst weiter in den Wald hineinf\u00fchren, aber das Einhorn blieb stehen. Es schaute in jene Richtung, wo der Pferdepferch lag, und grummelte tief.<\/p>\n<p>\u201eJa, ich wei\u00df\u201c, sagte Advon und t\u00e4tschelte ihm den Hals. \u201eAber ich hab sie nicht gesehen. Und wir k\u00f6nnen sie jetzt nicht suchen und mitnehmen. Sie geh\u00f6rt mir nicht.\u201c<\/p>\n<p>Das beeindruckte Farbenspiel nicht. Er scharrte und zerteilte dabei ein paar d\u00fcrre Ranken mit seinen scharfen Klauen.<\/p>\n<p>\u201eWenn sie wirklich da bei den anderen Pferden ist, dann wird sie gut versorgt und bekommt hervorragendes Heu. Glaub mir, ich hab das selbst \u00fcberpr\u00fcft. Wir m\u00fcssen weiter! D\u00fdamir\u00e9e wartet auf uns.\u201c<\/p>\n<p>Beim Ritterlager schrie einer der Hengste, emp\u00f6rt, schrill und nachdr\u00fccklich. Gleich fielen mehrere andere mit ein, und das r\u00f6hrende Wiehern mischte sich mit dem entz\u00fcckten Quietschen der Stuten. Farbenspiel flehmte und entbl\u00f6\u00dfte seine Eckz\u00e4hne. Seine Fl\u00fcgel zitterten aufgeregt, raschelten dabei leise. Advon seufzte und erklomm seinen R\u00fccken. \u201eIch <em>will<\/em>, dass du dich benimmst. Bei Patagh\u00edu, musst du dich ausgerechnet jetzt f\u00fcr Weibchen interessieren? Los jetzt!\u201c<\/p>\n<p>Dem Willen des Magiers konnte Farbenspiel nichts entgegensetzen. Abhold, aber gehorsam setzte er sich in Bewegung. Gut so. Nicht auszudenken, wenn Ritterpferde aus ihren kleinen Pferchen ausbrachen und sich auf die Suche nach dem Nebenbuhler machten. Keiner der Pferdehengst h\u00e4tte eine Chance, gegen ein Einhorn als Sieger hervorzugehen. Nicht einmal, wenn sie alle gleichzeitig angriffen. Und wenn das passierte, dann konnte Manj\u00e9v das <em>vaspos\u00e1r<\/em> absagen.<\/p>\n<p>Advon lenkte Farbenspiel zwischen den B\u00e4umen hindurch. Allzu nahe an den Weg wollte er nicht heranreiten. In der aufziehenden Dunkelheit waren M\u00e4nner auf die Suche nach der Stute, Altabete und Grootplen ritten zur\u00fcck zur Burg und der Wappenlose und Rolk entschieden sich m\u00f6glicherweise zu einem \u00fcberst\u00fcrzten Aufbruch. Damit waren im Wald deutlich zu viele Menschen unterwegs.<\/p>\n<p>Nur dass die Stute frei durch den Wald lief, das war auszuschlie\u00dfen. Das Pferd musste nahe beim Ritterlager sein. Auf die Nase des Einhorns war Verlass.<\/p>\n<p>\u201eWir finden sie\u201c, versprach Advon und zauste Farbenspiels federzarte M\u00e4hne. \u201eHab nur ein bisschen Geduld, mein Guter. Wir \u2026 au!\u201c<\/p>\n<p>Ein sachter Schlag hatte seinen Hinterkopf getroffen, etwas sehr Leichtes war dagegen geprallt. Er h\u00f6rte ein Flattern um sich herum. Offenbar hatte ein Vogel im Zwielicht die Orientierung verloren. Doch noch bevor Advon sich suchend danach umdrehen konnte, legten sich zarte Arme um seine Taille.<\/p>\n<p>\u201eIch dachte mir, dass ich euch hier finde\u201c, tadelte D\u00fdamir\u00e9e. \u201eSolltet ihr nicht bei unserem Versteck warten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eSchimpf mit dem hier\u201c, murrte Advon. \u201eDer hat seine Wollust nicht unter Kontrolle.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHabt ihr denn das Pferd gefunden?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein. Aber &#8230; \u201c<\/p>\n<p>\u201eEgal. Daf\u00fcr haben wir keine Zeit. Wir m\u00fcssen noch heute Nacht nach Emberbey.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNach Emberbey? Jetzt? Warum?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWeil wir etwas nachpr\u00fcfen m\u00fcssen. Etwas Wichtiges. Wie lange braucht Farbenspiel bis dorthin?\u201c<\/p>\n<p>\u201eHin und zur\u00fcck? Von hier bis zum Meer reicht eine halbe Nacht. Aber was wird mit Manj\u00e9v?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir sind nicht wegen Manj\u00e9v hier, erinnerst du dich?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber wir sind wegen <em>Manj\u00e9vs Fest<\/em> hier! Um herauszufinden, was es mit der Vision deines Vaters auf sich hat! Deswegen machen wir uns doch all die M\u00fche.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMag sein.\u201c Er sp\u00fcrte, wie sie ihre Wange an seinen R\u00fccken legte. Ihre H\u00e4nde lagen warm und z\u00e4rtlich an seinem Bauch. \u201eAber was, wenn wir am falschen Ort suchen?\u201c<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/scherbenlied-oder-die-suche-nach-dem-boesen-band-3\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-4678","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-03_scherbenlied"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4678"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4678\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4686,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4678\/revisions\/4686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}