{"id":4611,"date":"2025-12-10T00:37:28","date_gmt":"2025-12-09T23:37:28","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=4611"},"modified":"2025-12-15T20:38:27","modified_gmt":"2025-12-15T19:38:27","slug":"049-zurueck-zum-start","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/12\/10\/049-zurueck-zum-start\/","title":{"rendered":"050: Zur\u00fcck zum Start"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SL_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1992\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p>Die <em>doayra<\/em> war unter dem T\u00fcrrahmen stehen geblieben. Sie hatten beobachtet, wie <em>yarl<\/em> Mor\u00e9aval mit Manj\u00e9v den Weg quer \u00fcber den Hof zur Halle einschlug. Halb hatten der Ritter und seine <em>teirandanja<\/em> den Platz bereits \u00fcberquert, und tats\u00e4chlich wichen die Leute respektvoll vor den beiden zur\u00fcck. Doch ganz unvermittelt entstand ein Aufruhr auf der anderen Seite des Hofes, bei einem der kleineren Nebengeb\u00e4ude. Ein Reiter kam von dort unter lauten Rufen, man m\u00f6ge ihm aus dem Weg gehen, herangesprengt, ein Ritter in dunklem Gr\u00fcn auf einem wuchtigen Schimmel. Die Leute sprangen beiseite, um dem Ross nicht unter die Hufe zu kommen. Manche schrien erschrocken auf, andere emp\u00f6rten sich \u00fcber die R\u00fccksichtslosigkeit.<\/p>\n<p>Mor\u00e9aval reagierte g\u00e4nzlich anders. Er lie\u00df, ganz gegen seine Pflicht, Manj\u00e9v stehen und stellte sich dem Pferd so wagemutig genau in den Weg, mit warnend gehobenen H\u00e4nden, dass der gr\u00fcne Reiter ihn fast \u00fcber den Haufen geritten h\u00e4tte. Es gelang ihm gerade noch, das Pferd scharf zum Stehen zu bringen. Ver\u00e4rgert hob er seine Stimme gegen Mor\u00e9aval, schalt ihn mit unwirschen Worten ob seines Leichtsinns. Der j\u00fcngere Mann packte das Pferd beim Z\u00fcgel und gab \u00e4hnlich energisch Antwort, hie\u00df Altabete, zu schweigen und augenblicklich abzusitzen. Er habe nun etwas Wichtigeres zu tun, einerlei, was ihn zu solcher Eile treiben mochte. Dann senkte Mor\u00e9aval seine Stimme. Obwohl die Umstehenden ganz offenkundig die Ohren spitzten, gelangte nichts Verst\u00e4ndliches dort an. Und bis zu ihnen an die T\u00fcr schon gar nicht.<\/p>\n<p>Die <em>doayra<\/em> Isan \u00e4rgerte sich. D\u00fdamir\u00e9e musste keine Gedanken h\u00f6ren, um sich dessen sicher zu sein.<\/p>\n<p>Nachdem die Ritter einige Worte miteinander gewechselt hatten, zuerst heftig, dann ged\u00e4mpft und schlagartig ganz beherrscht, wurde der eilige Reiter schweigsam und schaute bek\u00fcmmert drein. Er rief jemanden herbei und schwang sich aus dem Sattel. Dann eilte er an Mor\u00e9avals Seite der <em>teirandanja<\/em> hinterher. Manj\u00e9v hatte l\u00e4ngst die Gelegenheit ergriffen, allein weiter zur Halle zu laufen. Solange G\u00e4ste und Gesinde durch die Ritter abgelenkt waren, hielt niemand sie auf. Unbehelligt huschte sie an den Leuten vorbei und ins Geb\u00e4ude. Von irgendwoher eilte nun auch ein Stallknecht heran und nahm sich des ledigen Pferdes an.<\/p>\n<p>\u201eNun, wir haben Gl\u00fcck\u201c, fl\u00fcsterte die <em>doayra<\/em>. \u201eHerr Andri\u00e9r wird uns wohl die n\u00e4chste Zeit nicht in die Quere kommen.\u201c<\/p>\n<p>D\u00fdamir\u00e9e fiepte ungeduldig.<\/p>\n<p>\u201eIch w\u00fcsste zu gern, was sie da in der Halle nun bereden. Was es mit diesen ungew\u00f6hnlichen Umst\u00e4nden auf sich hat.\u201c<\/p>\n<p>D\u00fdamir\u00e9e seufzte innerlich und stampfte energisch auf der Haube der <em>doayra<\/em> auf. Sie konnten sich jetzt unm\u00f6glich von der Sensationsgier der Frau aufhalten lassen. Die Gelegenheit, Advon zu befreien, k\u00e4me so g\u00fcnstig wohl kaum wieder.<\/p>\n<p>\u201eJa, ich geh ja schon.\u201c Die <em>doayra<\/em> hielt dem Eichh\u00f6rnchen die Hand hin. \u201eDarf ich dich tragen? Ohne respektlos zu sein: Als Zierrat auf meinem Kopf erregst du Aufsehen.\u201c<\/p>\n<p>Das war richtig. Die Schattens\u00e4ngerin kletterte den Kopfputz hinab und lie\u00df sich greifen. Die Heilerin versteckte das Tier unter ihrem Schultertuch und schritt rasch, aber ohne \u00fcbertriebene Eile hin\u00fcber zu ihren Krankenquartieren.<\/p>\n<p>\u201eDu musst wissen\u201c, fl\u00fcsterte sie, w\u00e4hrend sie sich durch die wieder in Bewegung kommende Menschenmenge schl\u00e4ngelten, \u201ewenn der gute <em>yarl<\/em> Emberbey nicht mehr bei uns ist und Fragen offen stehen, kommt das zur Unzeit, ausgerechnet so kurz vor dem Turnier! Was f\u00fcr eine traurige Neuigkeit! Die armen Kinder! Alle drei habe ich ins Leben geholt. Nun, Osse und Truda Emberbey, die beiden sind alt genug, um damit umzugehen. Aber die J\u00fcngste, Ra\u00fdneta Emberbey \u2026 wie lange ist das erst her? Neun Sommer? Vielleicht schon zehn? In meinem Alter z\u00e4hlt man nicht mehr so genau. So ein kleines W\u00fcrmchen war sie damals. Ich hatte Sorgen, dass sie es nicht schaffen w\u00fcrden. Die Mutter, die gute <em>yarlara<\/em>, von Ov\u00e9stola, die hat ihr Leben gegeben f\u00fcr die Kleine. So untr\u00f6stlich, so bitter war Herr Alsg\u00f6r dar\u00fcber geworden, die Dame verloren zu haben. So ein freundliches und kluges Kind ist daraus geworden. Ich habe ja schon von Anfang an gesagt, da haben sich Treue und Mut des Hauses Emberbey mit der G\u00fcte und Milde von Ov\u00e9stola vereinigt, ganz besondere Kinder, alle drei. Der junge Herr Osse zwar mit diesen schlechten Augen geschlagen, aber \u2026\u201c<\/p>\n<p>D\u00fdamir\u00e9e h\u00f6rte dem Geplapper gar nicht zu. Sie war \u00fcber die Geschw\u00e4tzigkeit und Neugierde der <em>doayra<\/em> nicht \u00fcberrascht. Ihre Mutter hatte ihr oft von dieser bemerkenswerten Person berichtet. Im Augenblick aber brachte all das sie nicht weiter. Wenn sie doch nur weniger schwatzen und etwas schneller laufen w\u00fcrde!<\/p>\n<p>Endlich gelangten sie in das Nebenhaus. Gleich im Erdgeschoss hatte man f\u00fcr die <em>doayra<\/em> einen gro\u00dfen Raum freigemacht und mehrere Lagerst\u00e4tten hineingestellt. Auf einer lag Advon, ein nasses Tuch \u00fcber den Augen, festgebunden, zerrauft, und sah insgesamt ziemlich j\u00e4mmerlich aus. Als die <em>doayra<\/em> eintrat, wandte er rasch und \u00e4chzend seinen Kopf in ihre Richtung. D\u00fdamir\u00e9e strampelte sich frei und huschte zu ihm hin\u00fcber.<\/p>\n<p>\u201eWer ist da?\u201c, fragte der Magier. \u201e<em>Yarl<\/em> Altabete?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch bin es, Isan, die <em>doayra<\/em>. Ich habe D\u00fdamir\u00e9e Lagoscyre bei mir, wie versprochen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSind wir allein?\u201c<\/p>\n<p>Die <em>doayra<\/em> sp\u00e4hte durch die T\u00fcr auf den Gang. D\u00fdamir\u00e9e nutzte den kurzen Augenblick, w\u00e4hrend sie nicht hinsah, um sich zu verwandeln.<\/p>\n<p>\u201eSchnell!\u201c, bat sie. \u201eMach die T\u00fcr zu! Niemand darf mich her sehen! Keiner darf herein.\u201c<\/p>\n<p>Die <em>doayra<\/em> zuckte herum, als sie die neue Stimme h\u00f6rte. Dann zog sie die T\u00fcr zu, legte den Riegel vor und kam ehrf\u00fcrchtig n\u00e4her.<\/p>\n<p>\u201eBei den M\u00e4chten\u201c, wisperte sie ehrf\u00fcrchtig. \u201eWie wundersch\u00f6n du geworden bist! Als ich dich zuletzt sah, da warst du ein kleines M\u00e4dchen.\u201c<\/p>\n<p>D\u00fdamir\u00e9e zog Advon ungeduldig den Lappen vom Gesicht. Sie war sich nicht sicher, ob sie ihn schelten oder sp\u00f6tteln sollte, dar\u00fcber, dass er sich von Unkundigen hatte greifen lassen. Sie entschied sich gegen beides. Zu erleichtert war sie, dass sich alles zum Guten wendete.<\/p>\n<p>\u201eWas hast du angestellt, Abendkind?\u201c, fragte sie. \u201eWarum bist du nicht im Ritterlager?\u201c<\/p>\n<p>\u201eGar nichts hab ich angestellt!\u201c, verteidigte er sich. \u201eGet\u00e4uscht und verraten hat man mich! Ach, was sage ich: Mehrfach betrogen wurde ich. Und niedergeschlagen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch hatte dich gewarnt, mein tapferer RItter. Unkundigen ist nicht so einfach zu trauen.\u201c<\/p>\n<p>Nun war die <em>doayra<\/em> gekr\u00e4nkt. Sie sagte zwar nichts, aber ohne die Tiergestalt sp\u00fcrte D\u00fdamir\u00e9e nun ihre Gedanken. Aufgeregt, flimmernd, wie das Fl\u00fcstern der Bl\u00e4tter im Wald, wenn der Wind um die hohen St\u00e4mme strich.<\/p>\n<p>\u201eIst <em>yarl<\/em> Altabete weg?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer hat zu tun. Trotzdem haben wir keine Zeit.\u201c D\u00fdamir\u00e9e legte die Hand auf seine Schl\u00e4fe und heilte beil\u00e4ufig die Wunde. \u201eWer hat dich niedergeschlagen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer Kerl ohne Wappen! Und ein gestohlenes Pferd hat er mir angedient!\u201c, berichtete Advon. Die Schattens\u00e4ngerin bemerkte am\u00fcsiert, wie zutiefst ihn dieser Vorfall emp\u00f6rte. Seine Schmerzen verblassten vor der Entt\u00e4uschung \u00fcber die Heimt\u00fccke des augenscheinlich doch so hilfsbereiten Fremden.<\/p>\n<p>\u201eIch habe bef\u00fcrchtet, dass etwas faul an der Sache ist. H\u00e4tten wir besser Manj\u00e9v gefragt \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch kann nichts daf\u00fcr! Und wir haben keine Zeit, herauszufinden, wer der Dumme bei der Sache war.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDu\u201c, sagte D\u00fdamir\u00e9e schlicht. \u201eLass dir das eine Lehre sein, mein tapferer Ritter, und nun halt still.\u201c Sie zog ihr Messer und durchtrennte die Fesseln, die ihn auf der Liege hielten. Die gl\u00e4serne Klinge glitt hindurch wie durch Spinnweben. Die Schattens\u00e4ngerin h\u00e4tte auch das zaubern k\u00f6nnen, aber das w\u00e4re Verschwendung gewesen.<\/p>\n<p>Die <em>doayra<\/em> kam mit gro\u00dfen Augen n\u00e4her. Die \u00a0verschwundene Verletzung imponierte ihr jetzt deutlich mehr als die Verwandlung des kleinen schwarzen Eichh\u00f6rnchens zu einer jungen Frau. \u201eDas ist ja wunderbar!\u201c, staunte sie. \u201eOhne eine Narbe!\u201c<\/p>\n<p>Advon setzte sich m\u00fchevoll auf, hielt sich den Kopf und l\u00e4chelte die Frau verlegen an. \u201eDanke. Und entschuldige bitte, dass wir Magie in deine Stube der Heilung getragen haben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist mir eine gro\u00dfe Ehre\u201c, sagte die <em>doyara<\/em> und verneigte sich. Dann fragte sie begierig: \u201eWas f\u00fcr ein Kerl ohne Wappen? Einer der weitgereisten Ritter? Ein gestohlenes Pferd, also doch? Erz\u00e4hlt! Aus Herrn Andri\u00e9r bin ich nicht ganz schlau geworden.\u201c<\/p>\n<p>Advon schwang die Beine \u00fcber den Rand der Liege. \u201eEin junger Ritter, der freundlich tut und Betrug statt eines Wappens im Schilde f\u00fchrt. Dem Auftreten und seiner Ausr\u00fcstung nach einer aus bescheidenem Haus. Der Mann schuldet mir eine Erkl\u00e4rung.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNicht jetzt\u201c, bestimmte D\u00fdamir\u00e9e. \u201eZun\u00e4chst musst du raus aus dieser Burg. Manj\u00e9vs Plan k\u00f6nnen wir jetzt wohl vergessen. Zum Gl\u00fcck!\u201c<\/p>\n<p>\u201eManj\u00e9vs Plan?\u201c Die Neugierde der <em>doayra<\/em> wuchs sprungartig weiter. Ihre Augen leuchteten begeistert. \u201eDie <em>teirandanja<\/em> plant etwas? F\u00fcr das Turnier? F\u00fcr das Fest?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAdvon! Willst du dich nicht gleich auf den Hof stellen und es ausrufen, damit es auch wirklich niemandem entgeht?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber Frau Isan wird es doch ohnehin erfahren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber nicht von uns!\u201c D\u00fdamir\u00e9e warf ihm einen warnenden Blick zu und legte den Finger an die Lippen. Dann wandte sie sich an die Heilerin.<\/p>\n<p>\u201eIsan\u201c, sagte sie, \u201ees ist lange her, dass wir einander begegnet sind. Ich wei\u00df, wie hoch mein Vater dich sch\u00e4tzt und wie sehr meine Mutter dir vertraut. Magst du dieses Vertrauen unter Beweis stellen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch werde \u00fcber alles schweigen, was ihr mir sagt\u201c, versprach die Heilerin eifrig. \u201eNur weiht mich ein, bevor es mir zu verwirrend wird.\u201c Und bevor mich die Neugierde zerrei\u00dft, f\u00fcgte sie in Gedanken hinzu. Aber das konnte nur die Magierin h\u00f6ren.<\/p>\n<p>\u201eGut\u201c, sagte D\u00fdamir\u00e9e. \u201eWir vertrauen dir. Im Gegenzug hilfst du mir, Advon ohne viel Aufsehen hier aus der Burg zu bringen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eOh\u201c, machte die Frau. \u201eDa werde ich eine <em>sehr gute<\/em> Erkl\u00e4rung f\u00fcr Herrn Andri\u00e9r brauchen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEinfach\u201c, sagte Advon munter. \u201eSchlie\u00dflich hat er mich unbewacht zur\u00fcckgelassen. Als du hierher zur\u00fcckkamst, war ich schlicht nicht mehr da. As ob mich so ein paar l\u00e4cherliche Schn\u00fcre aufhalten k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas wird ihn nicht davon abhalten, nach Euch zu fahnden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas\u201c, sagte Advon, \u201elasst meine Sorge sein. Wenn ich nicht <em>will<\/em>, dass er sich an mich erinnert, wird das nicht geschehen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIst das ein Zauber, den Ihr wirken k\u00f6nnt?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNur, wenn ich keine andere Wahl habe. Regenbogenritter wirken keine Magie gegen Unkundige. Zumindest, solange es sich vermeiden l\u00e4sst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHerr Andri\u00e9r hat ohnehin viel dringendere Gesch\u00e4fte\u201c, schaltete D\u00fdamir\u00e9e sich ein. \u201eAdvon, <em>yarl<\/em> Emberbey ist hinter die Tr\u00e4ume gegangen. Herr Alsg\u00f6r.\u201c<\/p>\n<p>Er blinzelte sie stutzig an. D\u00fdamir\u00e9e seufzte innerlich. Offenbar war er immer noch zu benommen, ob vom Bier in der Nacht oder dem Hieb auf den Kopf, das war einerlei. Jedenfalls tat ihm der Umgang mit Unkundigen nicht gut.<\/p>\n<p>\u201e<em>Der erste Ritter<\/em>\u201c, sagte sie. \u201eDer erste, der das Spiel <em>verl\u00e4sst<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Das verstand er. Seine goldenen Augen glommen alarmiert auf. Die <em>doayra<\/em> zuckte zusammen und wandte rasch den Blick ab.<\/p>\n<p>\u201eBei Patagh\u00edu\u201c, murmelte er. \u201eEs f\u00e4ngt also bereits an?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIsan\u201c, fuhr D\u00fdamir\u00e9e fort, \u201ees muss nichts bedeuten, mag purer Zufall sein. Aber wir beide, Advon und ich, wir sind nicht zum Vergn\u00fcgen hier. \u201c<\/p>\n<p>Die <em>doayra<\/em> hatte eine eifrige Antwort auf den Lippen, bez\u00e4hmte sich aber. Die Wissbegierde in ihrem Blick machte einer vagen Unruhe Platz. \u201eWas\u201c, fragte sie sachlich, \u201eist so wichtig, dass Magier sich dessen annehmen m\u00fcssten? Dass\u00a0 iohr euch daf\u00fcr unter Unkundige mischt, im Geheimen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas wissen wir noch nicht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHat es mit dem Tod von <em>yarl<\/em> Emberbey zu tun? Ist es \u2026 kein Zufall? Ist <em>yarl<\/em> Mor\u00e9aval deswegen vielleicht so besorgt?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas ist denn \u00fcberhaupt passiert?\u201c, fragte Advon und erhob sich. Seine Kopfschmerzen schienen verflogen. \u201eWar es etwa nicht an der Zeit f\u00fcr den alten Mann?\u201c<\/p>\n<p>\u201eKeine Ahnung. Yarl <em>Mor\u00e9aval<\/em> klang nicht, als sei es einfach das Alter gewesen, die den alten Mann besiegt h\u00e4tten. Aber ich finde es heraus. Ich bin an der Quelle der Neuigkeiten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas hast du vor?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch klettere einfach zum Fenster in die Halle oder in das Audienzzimmer hinein, wo die <em>teiranday<\/em> mit ihren <em>yarlay<\/em> beraten. Dazu ist noch Zeit. Mor\u00e9aval hat Altabete abgefangen, aber Grootplen m\u00fcssen sie wahrscheinlich noch herbeiholen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn der beim Turnierplatz ist, dauert das eine Weile. Aber sie werden sich sputen damit.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDann haben wir keine Zeit.\u201c Die Schattens\u00e4ngerin wandte sich wieder der Heilerin zu. \u201eIsan, kannst du Advon helfen, die Burg unbehelligt zu verlassen? Vielleicht, indem du die Torwachen ablenkst?\u201c<\/p>\n<p>\u201eSicher\u201c, sagte die <em>doayra<\/em>. \u201eMit dem Zeug, das ich hier habe, k\u00f6nnte ich ihn auch ein wenig verkleiden. Bevor <em>yarl<\/em> Altabete etwas bemerkt, ist er heraus aus den Mauern.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSch\u00f6n. Advon, du kehrst auf direktem Weg zu Farbenspiel zur\u00fcck. R\u00fchrt euch beide nicht von der Stelle, bis ich zur\u00fcck bin. Sprich mit niemandem und nimm vor allem nichts an, was dir jemand anbieten mag. Du hast schon viel zu viel Aufsehen erregt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch konnte nichts daf\u00fcr. Wie sollte ich denn ahnen, dass die <em>teiranday<\/em> ihren S\u00fc\u00dfkohl von scharfen Hunden bewachen lassen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eS\u00fc\u00dfkohl?\u201c Isan war bewildert. Aber darauf konnte D\u00fdamir\u00e9e nun wirklich keine R\u00fccksicht nehmen.<\/p>\n<p>\u201eIch finde heraus, was passiert ist, damit wir uns beraten k\u00f6nnen. Und nun, lasst uns nicht noch weiter tr\u00f6deln. Die Dinge \u00fcberschlagen sich, und keiner von uns sollte hier an diesem Ort sein.\u201c<\/p>\n<p>Der Regenbogenritter erhob sich. \u201eEs w\u00fcrde mich dr\u00e4ngen, den Kerl zur Rede zu stellen, der mich hierher gebracht hat. Ich will das Pferd zur\u00fcckhaben, um es dem armen Mann zu bringen, der es h\u00fcten sollte. Um mein Gold hat man mich betrogen, aber das mag der Preis sein, den es kostet, Menschen kennenzulernen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBitte!\u201c D\u00fdamir\u00e9e winkte eindringlich ab. \u201eBitte, lass es vorerst. Lass es Altabetes Sache sein. Dieses Pferd geht uns nichts an. Wir finden dir ein anderes. Wenn nicht ohnehin alles verdorben ist. Vom Ritterlager m\u00fcssen wir uns fernhalten, bevor noch jemand misstrauisch wird.\u201c<\/p>\n<p>\u201eKann <em>ich<\/em> euch beiden vielleicht helfen?\u201c, fragte die <em>doayra<\/em>, sicher nicht ganz uneigenn\u00fctzig. D\u00fdamir\u00e9e tastete nach ihren Gedanken. Die waren am\u00fcsant: Die Heilerin brannte tats\u00e4chlich darauf, ihnen, den Magiern, n\u00fctzlich zu sein. Vor allem, um aus erster Hand zu erfahren, was es denn so Dringliches gab. Dass das <em>vaspos\u00e1r<\/em> nur eine Kulisse f\u00fcr etwas wesentlich Wichtigeres war, das hatte die kluge Frau l\u00e4ngst erkannt.<\/p>\n<p>Nun, dachte D\u00fdamir\u00e9e. Warum sollte es nicht n\u00fctzlich sein, unter den Unkundigen Verb\u00fcndete zu haben? Menschen, die m\u00fchelos dort einhergingen, wo Magier sich verbergen mussten?<\/p>\n<p>\u201eWenn du Advon aus diesen Mauern bringst\u201c, sagte die Schattens\u00e4ngerin, \u201estehen wir bereits in deiner Schuld. Wenn du noch mehr willst \u2013 und deine Pflichten es zulassen, und deine Zeit &#8211; dann w\u00e4re es sicher gut, zu h\u00f6ren, was du von den Rittern drau\u00dfen im Zeltlager in Erfahrung bringst. Wer sie sind. Was sie sich vom <em>vaspos\u00e1r<\/em> erhoffen. Und nat\u00fcrlich, was du von ihnen h\u00e4ltst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSolange das Turnier noch nicht begonnen hat, habe ich die Mu\u00dfe, mich umzuh\u00f6ren\u201c, versicherte die <em>doayra<\/em> emsig.<\/p>\n<p>\u201eWir z\u00e4hlen auf dich\u201c, betonte D\u00fdamir\u00e9e. Sie erreichte damit, dass Isan sich geschmeichelt und wichtig f\u00fchlte, auf eine ehrliche, hilfsbereite Art. Die Heilerin nahm aus einem Regal einen aufgerollten Stoffstreifen und hob den Schemel auf, den Altabete zuvor umgesto\u00dfen hatte. \u201eSetzt Euch, Advon Ir\u00edsolor. Ich verbinde Euren geschundenen Kopf so, dass niemand sich an Euer Gesicht entsinnt. Euer Eisenzeug packen wir in einen Beutel. Bei dem Trubel wird niemand gro\u00df auf einen achten, der nach drau\u00dfen geht. Die haben genug mit denen zu tun, die als G\u00e4ste hinein wollen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNoch ein Verband? Muss das sein?\u201c, maulte Advon, aber nur leise.<\/p>\n<p>\u201eAdvon\u201c, mahnte D\u00fdamir\u00e9e liebevoll, \u201eeiner <em>doayra<\/em> widerspricht man nicht.\u201c<\/p>\n<p>Er seufzte und setzte sich. Isan machte sich mit geschickten Fingern ans Werk. Rasch verschwanden Advons Haare und sein rechtes Auge unter der bl\u00fctenwei\u00dfen Bandage. D\u00fdamir\u00e9e schaute zerstreut zu. Bei einer anderen Gelegenheit h\u00e4tte sie f\u00fcr die Fingerfertigkeit der Heilerin gro\u00dfes Interesse aufgebracht. Bei einer anderen Gelegenheit h\u00e4tte sie auch viel mehr Geduld f\u00fcr Advons Geschichte aufgebracht, und w\u00e4ren sie unter vier Augen gewesen, h\u00e4tte sie es auch z\u00e4rtlicher angestellt, ihn zu heilen. Aber all das musste warten. Sie tastete nach Advons Geist und umarmte und liebkoste ihn, ohne dass die Heilerin es bemerkte. Advon war besorgt. Es war ihm gar nicht recht, sie allein in der Burg zur\u00fcckzulassen. Erst als sie ihm versprach, in der Nacht zu ihm zur\u00fcckzukehren, lie\u00df er sich etwas beruhigen.<\/p>\n<p>\u201eWie geht es Meister Yalomiro?\u201c, fragte die <em>doayra<\/em>. \u201eUnd was macht deine Mutter, D\u00fdamir\u00e9e Lagoscyre? Bei den M\u00e4chten, es ist so lange her.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMeine Mutter ist wohlauf. Du musst sie im Boscarg\u00e9n besuchen, wenn dies hier ausgestanden ist. Sie erz\u00e4hlt viel und oft davon, wie ihr euch in Valvivant begegnet seid. Sie sagt, ohne deine Hilfe und Freundschaft sei sie wohl verloren gewesen.\u201c<\/p>\n<p>Die Frau err\u00f6tete freudig. \u201eUnd dein Vater?\u201c<\/p>\n<p>D\u00fdamir\u00e9e z\u00f6gerte.<\/p>\n<p><em>Sei ehrlich<\/em>, h\u00f6rte sie Advons Gedanken. <em>Du kannst ihr doch nichts verschweigen.<\/em><\/p>\n<p>\u201eEr ist schwach geworden\u201c, gestand D\u00fdamir\u00e9e. \u201eEr hat viel von seiner Kraft geopfert, bei einem gro\u00dfen Kampf.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist traurig zu h\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs geht ihm gut. Es ist nur &#8211; nun, er wird \u00e4lter.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDeswegen seid ihr beide hier, und nicht eure Eltern?\u201c<\/p>\n<p>\u201eGewisserma\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSo lange ist es her, dass ich Meister Yalomiro gesehen habe. Mehr als dein halbes Leben. Einmal, da dachte ich, ich h\u00e4tte ihn gesehen, ganz unverhofft. Nachts am Strand bei der Burg Spagor war das.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas kann nicht sein. Er war seit mehr als zehn Wintern nicht so weit im Norden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs war auch jemand anders. Aber, bei den M\u00e4chten, diese \u00c4hnlichkeit! Ich habe ihm nat\u00fcrlich nicht lange ins Gesicht geschaut und noch dazu war es dunkel.\u00a0 Aber es war unheimlich.\u201c Sie sch\u00fcttelte sich. \u201eEhrlich gesagt, ich war erleichtert, als der Mann weitergegangen ist.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWohin ist dieser Doppelg\u00e4nger denn verschwunden?\u201c, fragte Advon, so gut das mit dem Kopfverband ging, denn eine Stoffbahn schiente nun auch eine nicht vorhandene Kieferverletzung.<\/p>\n<p>\u201eNach Westen. Wahrscheinlich war es ein vornehmer Herr aus Virhav\u00e9t. Und es ist gut zehn Winter her.\u201c Die <em>doayra<\/em> knotete die Bandage fest. \u201eFertig. So erkennt Euch nicht einmal Eure eigene Mutter, junger Meister.\u201c<\/p>\n<p>\u201eGut\u201c, brachte Advon hervor. \u201eDann lass uns schnell hier heraus, bevor <em>yarl<\/em> Altabete doch noch einmal zur\u00fcckkommt.\u201c<\/p>\n<p>Es h\u00e4tte so viel zu tun, zu bereden gegeben. Doch die Zeit wurde knapp. D\u00fdamir\u00e9e sandte Advon eine mahnende Liebkosung in Gedanken und schl\u00fcpfte zur\u00fcck in den Eichh\u00f6rnchenk\u00f6rper, noch bevor Isan sich zu ihr umdrehen konnte. Bei ihr wusste sie Advon in guten H\u00e4nden. Mutter und Vater vertrauten der unkundigen <em>doayra<\/em>. Es gab keinen Grund, das nicht selbst auch zu tun.<\/p>\n<p>Wenn da doch nur nicht diese beunruhigende Neugierde gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/scherbenlied-oder-die-suche-nach-dem-boesen-band-3\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-4611","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-03_scherbenlied"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4611"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4611\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4631,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4611\/revisions\/4631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}