{"id":4591,"date":"2025-11-30T17:09:27","date_gmt":"2025-11-30T16:09:27","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=4591"},"modified":"2025-12-15T20:38:16","modified_gmt":"2025-12-15T19:38:16","slug":"048-der-weite-weg-nach-wijdlant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/11\/30\/048-der-weite-weg-nach-wijdlant\/","title":{"rendered":"049:\u00a0 Der weite Weg nach Wijdlant"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SL_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1992\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p>T\u00edjnje war besorgt. Am liebsten h\u00e4tte sie sich vom Tross ihrer Gro\u00dfmutter abgesetzt und w\u00e4re ihrerseits nach Wijdlant galoppiert, so schnell ihr Pferd nur konnte. Aber das ging nat\u00fcrlich nicht. Sie konnten nicht einfach die <em>eld-yarlara<\/em> im Stich lassen, ohne Geleitschutz und nur mit den jungen Leuten aus der Burg, von denen kaum jemand schon einmal den Weg nach Wijdlant gegangen war.<\/p>\n<p>L\u00e1as und J\u00e1ndris schien es \u00e4hnlich zu gehen. Die beiden ritten dem Reisezug voran, gerade mit so viel Abstand, dass man ihr Gespr\u00e4ch nicht belauschen konnte. Auch den jungen Rittern w\u00e4re es wohl lieber gewesen, so schnell wie m\u00f6glich zu Merrit und Osse aufzuholen und sie vor ihrem Begleiter zu warnen.<\/p>\n<p><em>Wenn wir doch nur reden k\u00f6nnten<\/em>, \u00e4rgerte das junge M\u00e4dchen sich. <em>Wenn wir Gro\u00dfmutter doch nur beichten k\u00f6nnten, wie es sich mit dem Brief und der eiligen Abreise der beiden verhielt.<\/em><\/p>\n<p>Gerne w\u00e4re sie zu den beiden Rittern nach vorn getrabt, um sich mit ihnen zu beraten. Aber nachdem sich V\u00e1lgundra Robst\u00e9nar ihnen angeschlossen hatte, konnte sie sich schlecht einfach absetzen. T\u00edjnje versuchte, sich mit dem Gedanken zu z\u00fcgeln, dass Merrit und Osse sie sicherlich beide darum gebeten h\u00e4tten, mehr \u00fcber den aufbrausenden Bruder der Dame herauszufinden. Also bem\u00fchte sie sich, mit dem zu gl\u00e4nzen, was die <em>opayra<\/em> und der <em>mestar<\/em> ihr mit so viel M\u00fche beigebracht hatten. Darin war sie Meisterin: h\u00f6flich und oberfl\u00e4chlich unverf\u00e4nglich zu schwatzen und die Damen zu unterhalten. Und die Ohren offen zu halten.<\/p>\n<p>L\u00e1as und J\u00e1ndris hatten den jungen Begleitern streng angewiesen, den sch\u00e4ndlichen Mord in H\u00f6rweite ihrer Herrin zu einem betr\u00fcblichen und tragischen Ungl\u00fcck herunterzuspielen, um die Dame nicht zu beunruhigen. Dann hatten sie so \u00fcberst\u00fcrzt zum Aufbruch gedr\u00e4ngt, dass die Dame kaum Gelegenheit hatte, Details aufzuschnappen. Ungewahr der makabren Umst\u00e4nde und der unmittelbaren Gefahr, in der Merrit und Osse schweben mochten, wandte die <em>eld-yarlara<\/em> sich bald der angenehmen, leichten Unterhaltung zu.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz besch\u00e4ftigte die ungeheuerliche Bluttat in der Herberge die Reisegesellschaft, T\u00edjnje schnappte hier und dort leises Getuschel voller Spekulationen und Sensationsl\u00fcsternheit auf. Nat\u00fcrlich stellten die jungen Leute phantasievolle \u00dcberlegungen an, ob der Mord an dem ungl\u00fccklichen jungen Mann in irgendeiner Weise mit dem k\u00fcnftigen <em>mynstir<\/em> zu tun haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Doch auch dieses Thema ersch\u00f6pfte sich, solange es nichts Neues zu erfahren gab. Nach und nach mischten sich andere Themen in die Gespr\u00e4che, harmlose Dinge aus dem Alltag der Schutzbefohlenen der <em>eld-yarlara<\/em>, denen T\u00edjnje nicht viel Interesse zuma\u00df. Viel gr\u00f6\u00dfer waren ihre Sorgen um die Freunde und der \u00c4rger dar\u00fcber, dass ihr ganzer feiner Plan ins Wanken geriet.<\/p>\n<p>Die Gro\u00dfmutter ahnte nichts von alledem. Etwas befremdet war sie gewesen, dass Merrit und Osse ohne Abschied verschwunden waren, aber sie hatte es nicht hinterfragt. Eine Anweisung der <em>teirandanja<\/em> hatte Gewicht und sicher gute Gr\u00fcnde. Den Brief dazu konnten sie pr\u00e4sentieren. Zumindest das war gegl\u00fcckt.<\/p>\n<p>Frau V\u00e1lgundra, die anfangs noch schweigsam mit ihnen geritten war und sich sichtlich zu langweilen begann, hatte in die Plauderei zwischen Gro\u00dfmutter und Enkelin eingestimmt. T\u00edjnje wartete einen Moment, bis die beiden Edeldamen angeregt miteinander redeten. Dann lie\u00df sie sich mit ihrem Pferd zur\u00fcckfallen, bis sie auf einer H\u00f6he mit Tridna war. Die stapfte mit ihrem Esel und ihrer Kiepe z\u00fcgig mit den anderen mit, hatte aber ihre muntere Laune g\u00e4nzlich verloren. Als sie die T\u00edjnje neben sich bemerkte, schien sie erleichtert, sich jemandem anvertrauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das bedeutete wohl, dass L\u00e1as etwas zu vertraulich mit ihr \u00fcber die Sache geredet hatte. Nun, was sollte es. Tridna war klug genug, um zu verstehen, wer wovon wissen durfte.<\/p>\n<p>\u201eHerrn Osse und Herrn Merrit wird doch wohl nichts zusto\u00dfen?\u201c, erkundigte Tridna sich besorgt.<\/p>\n<p>\u201eNicht, wenn es keine Falle ist und andere beteiligt sind. Mit einem Unhold allein wird <em>yarl<\/em> Althopian fertig.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBei den M\u00e4chten, wenn die beiden doch nur sicher in Wijdlant ank\u00e4men!\u201c<\/p>\n<p>\u201e<em>Yarl<\/em> Robst\u00e9nar ist ihnen auf den Fersen. Sobald er sie erreicht, w\u00e4re sie zu zweit, um <em>yarl<\/em> Emberbey zu besch\u00fctzen.\u201c T\u00edjnje zwang sich ein halbherziges L\u00e4cheln auf. \u201eIch glaube, Herr Bj\u00f6ngsten l\u00e4sst sich nicht lumpen, wenn es eine Rauferei gibt.\u201c<\/p>\n<p>Tridna machte gro\u00dfe Augen. \u201eIhr meint also, jemand will Herrn Osse ans Leben?\u201c<\/p>\n<p>Sollte sie Tridna einweihen, zumindest zu einem guten Teil? Machte es einen Unterschied? L\u00e1as\u2018 heimliche <em>h\u00fdardora<\/em> war ein kluges M\u00e4dchen, und sie war immer mitten im Geschehen und sicherlich mit den Ohren \u00fcberall dabei. Vor allen Dingen war sie an Orten, an denen sie selbst, T\u00edjnje Mor\u00e9aval, sich nicht unbemerkt aufhalten konnte. Schon gar nicht, wenn sie ab morgen wieder auf Schritt und Tritt an Manj\u00e9vs Seite bleiben musste.<\/p>\n<p>\u201eJa, es muss so sein. Es mag angesichts des gro\u00dfen Festes, des pr\u00e4chtigen Spektakels in den Hintergrund treten. Aber sobald die <em>teiranday<\/em> ihm seinen Siegelring aush\u00e4ndigen und all die Formalit\u00e4ten abgeschlossen und Urkunden abgezeichnet sind, hat er mehr Macht als jeder einzige der anderen <em>yarlay<\/em>. Es gibt sicher jemanden, der das verhindern will.\u201c<\/p>\n<p>Dass sie alle sich denken konnten, <em>wer<\/em> ein Interesse daran haben mochte, das behielt T\u00edjnje zun\u00e4chst bei sich. Was brachte es, einen solchen Verdacht laut auszusprechen, solange er auf Abneigung beruhte statt auf Hinweisen? Hinweise, Beweise \u2013 das war das, was sie nun brauchten!<\/p>\n<p>\u201eTridna\u201c, kam ihr in den Sinn, \u201edu kommst doch sicher nicht den ganzen weiten Weg nach Wijdlant mit all deinem Gep\u00e4ck, nur um Herrn L\u00e1as zuzujubeln?\u201c<\/p>\n<p>Das M\u00e4dchen err\u00f6tete \u00fcber das ganze Gesicht. \u201eNein, Herrin. Ich will bei dem <em>vaspos\u00e1r<\/em> etwas Geld verdienen. Speisen und Met anbieten.\u201c Sie z\u00f6gerte und f\u00fcgte besorgt hinzu: \u201eDas ist doch erlaubt, nicht wahr?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich. Du musst es nur bei meinem Gro\u00dfvater und seinen <em>maedloray<\/em> anmelden. Das muss so sein, falls es zu Streitereien kommt. Aber wo hast du deine Ware?\u201c<\/p>\n<p>\u201eHier drin.\u201c Tridna klopfte an eines der kleinen F\u00e4sschen, die der Esel brav mit sich trug. \u201eMein bestes. Herr Lass und seine Freunde sind ganz begeistert davon.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNa, ob das f\u00fcr all die Leute reicht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWird es, Herrin. Es ist nat\u00fcrlich nur eine Essenz meines speziellen Mets. Ein Rezept und eine Zubereitung, die ich selbst ersonnen habe, damit man gro\u00dfe Mengen leicht mit sich f\u00fchren kann. Ich brauche in Wijdlant dann nur noch klares Wasser zum Verd\u00fcnnen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas sollst du haben. Aber \u2026\u201c T\u00edjnje z\u00f6gerte. Ihr war eine Idee gekommen, wie eine Eingebung, schnell und ungeformt. Und vielleicht gar nicht so nutzlos. \u201eSag, Tridna, kannst du dein Elixier auch mit jungem Wein mischen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich. Das w\u00e4re noch viel besser. Aber es wird dann auch st\u00e4rker.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd <em>edler<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas auch. Worauf wollt Ihr hinaus?\u201c<\/p>\n<p>T\u00edjnje schaute sich um. H\u00f6rte jemand mit? Es schien nicht so. Die jungen Leute waren mit ihren eigenen Gespr\u00e4chen abgelenkt.<\/p>\n<p>\u201eH\u00f6r zu, Tridna. Ich will, dass du deinen Ausschank nicht in der Burg oder beim Turnier aufschl\u00e4gst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber Herrin \u2026 Ihr sagtet, es sei erlaubt!\u201c<\/p>\n<p>\u201eIst es. Aber ich will, dass deinen erlesenen Met nur die <em>vornehmsten<\/em> der G\u00e4ste zu kosten bekommen. Ich will, dass du im Ritterlager verkaufst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber Herrin! Sollen die Herren nicht enthaltsam vor den K\u00e4mpfen sein?\u201c<\/p>\n<p>\u201eGlaubst du im Ernst, daran w\u00fcrde sich einer von den Herren ernstlich halten, so fern von Damen, die dar\u00fcber die Nase r\u00fcmpfen k\u00f6nnten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNa ja &#8230;\u201c Tridna erlaubte sich ein vorsichtiges, vertrauliches Schmunzeln. \u201eWahrscheinlich habt Ihr recht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDu hast dort niemanden, der dir die Kundschaft streitig macht\u201c, lockte T\u00edjnje. \u201eUnd die G\u00fcte deiner Braukunst wird sich von dort aus im ganzen Weltenspiel herumsprechen, wenn die Herren wieder in ihre <em>yarlm\u00e1lon<\/em> zur\u00fcckkehren. W\u00e4re das nicht eine feine Sache?\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd beim <em>vaspos\u00e1r<\/em> selbst? Beim Fest?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDa sollst du an der Tafel das Beste von deinen Vorr\u00e4ten kredenzen. Herr L\u00e1as wird \u00fcbergl\u00fccklich sein, dich in seiner N\u00e4he zu wissen.\u201c<\/p>\n<p>Tridna err\u00f6tete neuerlich, diesmal aber vor Freude. Dann runzelte sie nachdenklich die Stirn.<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein \u00fcberaus gro\u00dfz\u00fcgiges Angebot, Herrin.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas kann ich verantworten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas habt ihr in Wirklichkeit im Sinn?\u201c<\/p>\n<p>Bei den M\u00e4chten, Tridna war schlau! Was f\u00fcr eine <em>yarlara<\/em> w\u00fcrde sie abgeben, wenn L\u00e1as sie in aller Form erw\u00e4hlte!<\/p>\n<p>\u201eWas w\u00fcrdest du sagen, wenn ich dar\u00fcber klagte, dass ich einfach zu wenig eigene Ohren habe?\u201c<\/p>\n<p>Tridna erlaubte sich ein Grinsen. \u201eNun, ich k\u00f6nnte Euch die meinen ausborgen, Herrin.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSehr sch\u00f6n. Es soll nicht zu deinem Schaden sein. Und nun entschuldige mich. Sicher vermissen sie mich da vorn schon.\u201c<\/p>\n<p>Sie nickte dem M\u00e4dchen zu. Dass Tridna \u00fcbers ganze Gesicht strahlte, freute T\u00edjnje. F\u00fcr sie alle w\u00e4re es ein Gewinn: L\u00e1as h\u00e4tte seine <em>h\u00fdardora<\/em> in seiner N\u00e4he und w\u00fcrde gewisse die Gelegenheit finden, sie vor seinen Eltern in ein angenehmes Licht zu r\u00fccken. Grootplen war eine kleine Burg, die Schutzbefohlenen einfache Leute. F\u00fcr eine bodenst\u00e4ndige, kluge Herrin w\u00fcrden sie einst dankbar sein. Und, soweit T\u00edjnje es beurteilen konnte, war Tridnas Met tats\u00e4chlich von ganz vorz\u00fcglicher G\u00fcte. Vielleicht w\u00fcrde der Ausschank auf dem Turnier ein guter erster Schritt sein, um Grootplen zur Quelle f\u00fcr edle geistige Getr\u00e4nke zu bringen. Davon h\u00e4tten sie alle einen Gewinn. Brot und Honig vom selben Feld.\u00a0 T\u00edjnje \u00fcberlegte. Ob die Bienen wohl auch Honig von den wei\u00dfen Blumen machen w\u00fcrden? Sie nahm sich vor, nach dem <em>vaspos\u00e1r<\/em> den <em>teiranday<\/em> ein St\u00fcck Gartenland abzuschwatzen, um das auszuprobieren..<\/p>\n<p>\u201eT\u00edjnje, Liebes!\u201c<\/p>\n<p>Die junge Edeldame seufzte still und z\u00fcgelte ihr Pferd. Unbemerkt am Wagen der Gro\u00dfmutter vorbei zu huschen war ihr nicht gelungen.<\/p>\n<p>\u201eSag, mein liebes Kind \u2013 Frau V\u00e1lgundra fragt mich gerade nach den Hoffnungen, die unsere jungen Herren sich beim Turnier machen k\u00f6nne. Ich kenne mich da gar nicht aus. Es ist so lange her, seit mein geliebter <em>h\u00fdardor<\/em> sein letztes Turnier bestritt.\u201c Die Dame lachte verlegen. \u201eUnd dieses Turnier, das ist doch nur was f\u00fcr die jungen Leute \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas wollt Ihr wissen, Frau V\u00e1lgundra?\u201c<\/p>\n<p>Die <em>yarlara<\/em> von Robst\u00e9nar ritt nun l\u00e4ssig gleichauf mit dem Wagen der <em>eld- yarlara<\/em>. \u00dcber deren Kopf sprach sie das junge M\u00e4dchen nun an.<\/p>\n<p>\u201eFrau T\u00edjnje, mein Bruder tut den weiten Weg zu Ehren unseres <em>teirand <\/em>und \u2026 aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden. Sagt mir: Wie gut stehen seine Chancen? Ganz unter uns Frauen?\u201c<\/p>\n<p>Wie sollte sie h\u00f6flich auf eine so direkte Frage antworten? T\u00edjnje suchte nach Worten. \u201eMacht Euer Bruder sich ernsthafte Gedanken um die Gunst unserer <em>teirandanja<\/em>?\u201c<\/p>\n<p>\u201eH\u00e4tte er denn einen Grund, sich Hoffnung zu machen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDazu kann ich nichts sagen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNicht? Wie ich h\u00f6rte, seid Ihr die Hofdame, unter den engsten Vertrauten der <em>teirandanja<\/em>. Ihr m\u00fcsst es doch wissen. Sagt mir: Hat die <em>teirandanja<\/em> sich bereits insgeheim entschieden?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs steht mir nicht an, \u00fcber Herzensdinge meiner Herrin zu reden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDr\u00e4ngt meine Enkelin nicht zu sehr, Frau V\u00e1lgundra. Wie auch immer es ausgeht, Euer Bruder wird den Ruhm seines <em>teirand<\/em> w\u00fcrdig vertreten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas steht au\u00dfer Zweifel. Es w\u00e4re nur sehr unangenehm, wenn er ausgerechnet den Favoriten der <em>teirandanja<\/em> zuschanden machte, nicht wahr? Ich m\u00f6chte verhindern, dass es zu Peinlichkeiten kommt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHerr Merrit ist der beste unter den K\u00e4mpfern von Wijdlant\u201c, rutsche es T\u00edjnje heraus. \u201eDer wird sich so leicht nicht hinmachen lassen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSo. Merrit Althopian also. Ach du meine G\u00fcte.\u201c Frau V\u00e1lgundra lachte und schien dabei belustigt und verlegen zugleich. \u201eIch sehe, es wird eine sehr <em>interessante<\/em> Begegnung werden.\u201c<\/p>\n<p>T\u00edjnje fasste die Z\u00fcgel fester. Was musste sie auch so unbedacht plappern!<\/p>\n<p>\u201eHerr Merrit ist es also tats\u00e4chlich, dem das Herz der <em>teirandanja<\/em> schon vor dem Turnier geh\u00f6rt?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun \u2026 er w\u00e4re bereit, sein Leben f\u00fcr die <em>teirandanja<\/em> hinzugeben. Auch gegen Euren Bruder.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist hochinteressant.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch bitte Euch!\u201c Die <em>eld-yarlara<\/em> setzte sich in ihrem Wagen auf. \u201eHaltet Frieden! Das Fest soll ein gro\u00dfes Spektakel werden, ganz ohne Blut.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas m\u00f6gen die M\u00e4chte geben\u201c, antwortete V\u00e1lgundra Robst\u00e9nar. \u201eUnd wisset, es ist nicht Ansinnen meines Bruders, Unfrieden zu stiften. Ihm geht es nur um Genugtuung f\u00fcr eine alte Schmach. Wann sonst w\u00e4re ihm das gew\u00e4hrt, ganz ohne Fehde und Krieg?\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd wie steht Ihr dazu, Frau V\u00e1lgundra?\u201c, fragte T\u00edjnje unwillig.<\/p>\n<p>\u201eIch? Ich verspreche mir ein paar kurzweilige Tage und gute Unterhaltung. Vielleicht ein paar neue Freundschaften.\u201c Sie l\u00e4chelte \u00fcber den Kopf der <em>eld-yarlara <\/em>hinweg. \u201eWas alles andere betrifft, nun \u2026 M\u00e4nner. Wie die stolzen H\u00e4hne. Was soll ein sanftes Weib dagegen halten?\u201c<\/p>\n<p>T\u00edjnje \u00e4rgerte sich. Worauf wollte die weit gereiste Dame hinaus?<\/p>\n<p>Aber noch bevor sie sich eine angemessene Antwort \u00fcberlegen konnte, kam der Reisezug ins Stocken. Offenbar hatten L\u00e1as und J\u00e1ndris an der Spitze der Gruppe ihr Tempo verlangsamt.<\/p>\n<p>\u201eEntschuldigt mich\u201c, sagte T\u00edjnje und trabte an. \u201eIch schaue, was da vorne los ist.\u201c<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich trotteten J\u00e1ndris\u2018 Rappe und L\u00e1as\u2018 Brauner nun langsam voran. Grund daf\u00fcr war ein glatzk\u00f6pfiger Mann in schlichtem Gewand, der zu Fu\u00df neben den Pferden ging. Mit eindringlicher Stimme redete er auf die jungen Ritter ein, als T\u00edjnje sie erreichte.<\/p>\n<p>\u201e\u2026 <em>Yarl<\/em> Robst\u00e9nar sagte mir, dass ich mich Euch anschlie\u00dfen k\u00f6nnte!\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist erstaunlich, dass Herr Bj\u00f6ngsten \u00fcber das Gefolge von Grootplen verf\u00fcgt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWollt Ihr <em>yarl<\/em> Robst\u00e9nar der L\u00fcge bezichtigen?\u201c<\/p>\n<p>Oh nein. Blo\u00df kein \u00c4rger, nicht jetzt! T\u00edjnje dr\u00e4ngte ihren Zelter zwischen die Streitr\u00f6sser der beiden Ritter. \u201eWas geht hier vor, edle Herren?\u201c<\/p>\n<p>\u201eHerrin!\u201c Der Mann eilte ein St\u00fcck voran, ihrem Ross in den Weg und lief dann r\u00fcckw\u00e4rts vor ihr her. Ehrf\u00fcrchtig entbl\u00f6\u00dfte er sein kahles Haupt\u201e Ich bin ein reisender <em>b\u00e1chorkor<\/em>. Es zieht mich zum <em>vaspos\u00e1r<\/em> nach Wijdlant! Ich suche nach Anschluss, um sicher zu reisen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWo ist das Problem?\u201c, erkundigte T\u00edjnje sich verwirrt. \u201eDie Stra\u00dfe liegt vor dir! Es geht praktisch einfach geradeaus. \u201c<\/p>\n<p>\u201eDu m\u00fcsstest dich schon anstrengen, dich zu verirren\u201c, sagte J\u00e1ndris. \u201eWir sind in Eile.\u201c<\/p>\n<p>\u201eOh, edler Herr. Das ist eine gef\u00e4hrliche Stra\u00dfe. Raubgesindel macht den Weg unsicher!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas? <em>Raubgesindel<\/em>? Hier, auf dem Grund meines Vaters?\u201c, fragte L\u00e1as verbl\u00fcfft.<\/p>\n<p>\u201eOh ja, Herr! Geschichten k\u00f6nnte ich erz\u00e4hlen. \u00dcble Geschichten!\u201c<\/p>\n<p>\u201eLass h\u00f6ren, <em>b\u00e1chorkor<\/em>!\u201c, verlangte J\u00e1ndris. \u201eWas wei\u00dft du?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch \u2026 nun \u2026\u201c Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> schaute sich unter ihnen um. L\u00e1as und J\u00e1ndris wechselten belustigte Blicke miteinander.<\/p>\n<p>\u201eVon unheimlichem Schurkenpack ist die Rede\u201c, behauptete der <em>b\u00e1chorkor<\/em> mit gro\u00dfer Geste. \u201eNiemand wei\u00df, woher die Bande gekommen ist. Drei sollen es sein, mindestens! Gro\u00dfe, starke Kerle in Waffen, die Reisez\u00fcge \u00fcberfallen und nicht davor zur\u00fcckschrecken, hochedle Herren zu verschleppen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eOh.\u201c L\u00e1as r\u00e4usperte sich. \u201eDas ist ja wirklich \u2026 unerh\u00f6rt!\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd wie schnell sich das herumgesprochen hat!\u201c, brachte J\u00e1ndris zwischen den Z\u00e4hnen hervor.<\/p>\n<p>T\u00edjnje h\u00e4tte fast laut aufgelacht. Stattdessen fragte sie: \u201eWei\u00dft du, wo man die R\u00e4uber zuletzt gesehen hat?\u201c<\/p>\n<p>\u201eSie k\u00f6nnten \u00fcberall gewesen sein, hochedle Dame. Geh\u00f6rt habe ich davon vorgestern. In einer Herberge im Grenzland zu Altabete.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBei den M\u00e4chten\u201c, antwortete T\u00edjnje, \u201edie Neuigkeiten fliegen wohl auf den Zungen der <em>b\u00e1chorkoray<\/em> schneller als auf den Fl\u00fcgeln der Tauben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eGewiss, Herrin. Und auch das Raubgesindel scheint schnell und brutal unterwegs zu sein. <em>Yarl<\/em> Robst\u00e9nar erw\u00e4hnte im Vorbeihasten ein Ungl\u00fcck, das sich weiter westlich an der Stra\u00dfe zugetragen habe. Er sagte, ich erfahre mehr, wenn ich mich Eurem Reisezug anschlie\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie betr\u00fcblich\u201c, hob J\u00e1ndris seine Stimme, \u201edass wir bez\u00fcglich der Schurkereien keine Entwarnung geben k\u00f6nnen, nicht wahr?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, in der Tat. Es w\u00e4re geradezu verantwortungslos von uns, wenn wir ihn unter diesen Umst\u00e4nden allein reisen lassen w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDenkt Euch nur, wenn das ruchlose Pack seinerseits unterwegs nach Wijdlant w\u00e4re! Nicht auszudenken.\u201c<\/p>\n<p>\u201eRedet keinen Unfug, Herr J\u00e1ndris\u201c, wies T\u00edjnje den jungen Ritter sanft zurecht, bevor der sich noch verplappern konnte.<\/p>\n<p>\u201eBitte\u201c, flehte der <em>b\u00e1chorkor<\/em>. \u201eIch kann euch alles erz\u00e4hlen, was ich wei\u00df. Aber, um der M\u00e4chte willen, nehmt mich in Eurem Gefolge mit. Lasst mich nicht allein auf dieser einsamen Stra\u00dfe. <em>Yarl<\/em> Robst\u00e9nar pries mir Eure G\u00fcte und Freundlichkeit. Ich bin nur ein bescheidener <em>b\u00e1chorkor<\/em>, und ganz ohne Schutz. Und es ist noch eine Nacht bis nach Wijdlant!\u201c<\/p>\n<p>Die drei jungen Leute wechselten abw\u00e4gende Blicke. L\u00e1as war hilfsbereit und w\u00fcrde sich nicht noch l\u00e4nger bitten lassen, dem <em>b\u00e1chorkor<\/em> zu helfen. J\u00e1ndris schien die Situation am\u00fcsant zu finden. Bestimmt war er begierig, mehr \u00fcber die Untaten der mysteri\u00f6sen Stra\u00dfenr\u00e4uber zu h\u00f6ren, sp\u00e4ter, wenn sie rasteten.<\/p>\n<p>\u201eWir sollten ihn mitnehmen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas macht es f\u00fcr einen Unterschied\u201c, sagte L\u00e1as gutm\u00fctig. \u201eImmerhin sind wir alle auf derselben Stra\u00dfe unterwegs.\u201c<\/p>\n<p>T\u00edjnje schaute sich um. Der Reisezug hatte sie nun fast eingeholt, der Wagen der <em>eld-yarlara<\/em> war beinahe schon in H\u00f6rweite.<\/p>\n<p>\u201eSeit wann l\u00e4ufst du auf diesem Weg?\u201c, fragte sie den Glatzkopf.<\/p>\n<p>\u201eSeit Sonnenaufgang, liebreizende Herrin. Die Nacht habe ich hoch oben in einem Baum verbracht, wo mich kein R\u00e4uber vermutet.\u201c Er grinste m\u00fcde: \u201eJeder Knochen tut mir weh davon!\u201c<\/p>\n<p>\u201eSind dir andere Ritter begegnet, bevor du auf <em>yarl<\/em> Robst\u00e9nar getroffen bist?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, hochedle Dame. Ein junger blonder Herr mit blausilbernem Wappen auf einem m\u00e4chtigen braunen Hengst. Er war in gro\u00dfer Eile und hielt nicht f\u00fcr mich an.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWar er allein?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein. Ein vornehmer Herr in bernsteinfarbenem Gewand hatte gro\u00dfe M\u00fche, ihm zu folgen, auf einem Maultier.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNur diese beiden?\u201c, fragte L\u00e1as.<\/p>\n<p>\u201eJa. Danach folgte ihnen keiner mehr.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDann sind Osse und Merrit den Kerl wohl bereits irgendwie losgeworden. Den M\u00e4chten sei Dank.\u201c J\u00e1ndris schloss erleichtert die Augen und neigte den Kopf dem\u00fctig in Richtung von Patagh\u00edus Glanz am Himmel.<\/p>\n<p>Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> ging ihnen voraus, immer noch r\u00fcckw\u00e4rts und mit erwartungsvollem Blick. Er schaute T\u00edjnje so inst\u00e4ndig an, als wisse er genau, dass letztlich sie diejenige war, deren Wort das ausschlaggebende Gewicht haben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u201eL\u00e1as? T\u00edjnje? Herr J\u00e1ndris? Was ist da los? Warum geht es jetzt so langsam voran?\u201c, rief die <em>eld-yarlara<\/em>. \u201eIst etwas geschehen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein, alles in Ordnung, Gro\u00dfmutter!\u201c, rief T\u00edjnje und wendete ihr Pferd. Zu dem <em>b\u00e1chorkor<\/em> sagte sie: \u201eUnd du, reih dich ein und komm gern mit uns. Unterhalte unsere jungen Schutzbefohlenen mit deinen Geschichten. Aber kein Wort \u00fcber R\u00e4uber und Mordgesindel. Sonst sorgen wir daf\u00fcr, dass du keinen Fu\u00df auf den Festplatz setzen kannst.\u201c<\/p>\n<p>Er verneigte sich unterw\u00fcrfig. T\u00edjnje nickte den beiden Rittern mahnend zu und trabte dann an Frau V\u00e1lgundras Seite.<\/p>\n<p>\u201eEin <em>b\u00e1chorkor<\/em>\u201c, erkl\u00e4rte sie den Damen. \u201eEiner, der nicht allein reisen mag. Er hat eine Empfehlung von Eurem Bruder, Frau V\u00e1lgundra.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAch\u201c, lachte die Dame. \u201eBj\u00f6ngsten ist vernarrt in dieses Gaukelvolk. Sicher will er seinen Ruhm beim Turnier in alle Welt hinausgetragen wissen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDann ist er also doch auf Ruhm aus?\u201c, fragte die <em>eld-yalara<\/em> am\u00fcsiert.<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich. Ich hoffe, der Favorit von Wijdlant hat eine stabile R\u00fcstung. Der junge <em>yarl<\/em> Althopian mag trefflich k\u00e4mpfen, aber vermutlich hatte er nie zuvor einen \u00fcberlegeneren Gegner.\u201c V\u00e1lgundra Robst\u00e9nar l\u00e4chelte zu T\u00edjnje hin, mit einer seltsamen, freundlichen Herablassung. Etwa so, als erkl\u00e4rte sie einem Wiegenkind das Weltenspiel.<\/p>\n<p>T\u00edjnje ignorierte das. Es gab Wichtigeres als die \u00dcberlegenheit der fremden Dame. Unverwandt beobachtete sie, wie der <em>b\u00e1chorkor<\/em> sich dem Fu\u00dfgefolge anschloss. Gro\u00dfz\u00fcgig steckten ihm einige der jungen Leute etwas Brot zu und reichten ihm Trinkwasser in einer Kalebasse.<\/p>\n<p>Irgendetwas passte nicht mit dem Mann zusammen, so harmlos er wirken mochte. Aber benennen konnte T\u00edjnje es nicht. Noch nicht.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/scherbenlied-oder-die-suche-nach-dem-boesen-band-3\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-4591","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-03_scherbenlied"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4591"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4630,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4591\/revisions\/4630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}