{"id":4587,"date":"2025-11-30T17:07:09","date_gmt":"2025-11-30T16:07:09","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=4587"},"modified":"2025-12-15T20:37:49","modified_gmt":"2025-12-15T19:37:49","slug":"046-advons-verhoer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/11\/30\/046-advons-verhoer\/","title":{"rendered":"047: Advons Verh\u00f6r"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SL_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1992\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SL_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p>Advon h\u00f6rte, wie jemand das Zimmer betrat und einen Moment schweigend stehen blieb. Dann schabte Holz auf Steinfliesen. Der Besucher zog sich eine Sitzgelegenheit herbei, lie\u00df sich mit leichtem Metallklirren nieder und schwieg weiter. Advon wandte den Kopf in die Richtung und bereute es sofort, denn ein scharfer Schmerz erinnerte an sein Missgeschick. Das k\u00fchle Tuch auf seinen Augen drohte, zu verrutschen. Also biss er die Z\u00e4hne zusammen und drehte sich st\u00f6hnend wieder um.<\/p>\n<p>\u201eEs plagt wohl noch deinen Sch\u00e4del, nicht wahr? Man tr\u00e4gt einen Helm nicht nur zum Schmuck. Lass dir das eine Lehre sein.\u201c<\/p>\n<p>Die Stimme erkannte Advon. Es war <em>yarl<\/em> Altabete. Offenbar hatte der Ritter ganz in der N\u00e4he gewartet und die Gelegenheit abgewartet, dass die <em>doayra<\/em> und ihre gef\u00fcrchtete Nadel fort waren.<\/p>\n<p>\u201eIst es\u201c, antwortete der Magier vorsichtig. \u201eNur wei\u00df ich nicht, ob es ein Hieb war oder mir ein Fels auf den Kopf st\u00fcrzte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin Schild war es wohl, habe ich mir erz\u00e4hlen lassen. Wei\u00dft du, wo du bist?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch sch\u00e4tze, ein barmherziger Retter hat mich nach Wijdlant geschafft. Die <em>doayra<\/em> hat mich gut versorgt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDu hast sehr viel Gl\u00fcck gehabt. Die M\u00e4chte scheinen es mit dir gut zu meinen. Ich bin <em>yarl<\/em> Andri\u00e9r Altabete. Wie ist dein Name?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch bin \u2026 ohne Namen. Das hei\u00dft, ich trete im Geheimen bei Turnier an.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSoso.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSoweit ich wei\u00df, ist das gestattet, solange es einen guten Grund gibt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd der deine w\u00e4re?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs \u2026 soll mich nicht jeder erkennen oder von meiner Anwesenheit wissen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBist du ein <em>yarl<\/em> oder ein <em>yarlandor<\/em>? Oder wom\u00f6glich ein <em>teirandanjor<\/em>?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein\u201c, antworte Advon.<\/p>\n<p>\u201eWie kommst du dann zu dem Ansinnen, beim <em>vaspos\u00e1r<\/em> unserer <em>teirandanja<\/em> mitstreiten zu wollen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch habe \u2026 gute Gr\u00fcnde. Und ich bin ein guter K\u00e4mpfer.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas habe ich gesehen\u201c, sagte Altabete. Er klang ernsthaft am\u00fcsiert. \u201eHast du dich wenigstens beim <em>maedlor<\/em> gemeldet, der die vertrauliche Wappenrolle f\u00fcr die <em>arbidray <\/em>f\u00fchrt?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDazu war ich noch gar nicht gekommen. Ich habe nicht einmal ein Zelt aufgestellt. Darf ich Euch auch etwas fragen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNur zu.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWieso bin ich auf diesem Lager festgebunden?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch stand vor der Wahl, dich bis auf Weiteres in Eisen legen zu lassen und im Turmkeller unterzubringen, oder hier, in der Obhut der <em>doayra<\/em>, die sich um deine Beule sorgt. Bist du damit unzufrieden? Es l\u00e4sst sich \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein. Ihr habt das schon gut entschieden. Doch es beantwortet meine Frage nicht, Herr Andri\u00e9r.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWo kommst du her, namenloser Junker? Ich erinnere mich nicht, dir schon einmal begegnet zu sein.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch komme \u2026von jenseits des Montaz\u00edel. Gen\u00fcgt Euch das?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs gen\u00fcgt mir insofern, dass ich mich frage, ob du zu Fu\u00df \u00fcbers Gebirge gekommen bist.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich nicht. Wie kommt Ihr darauf?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWeil derjenige, der dir den Treffer mit der Schildkante verpasst hat, mir berichtet, er sei dir gestern fr\u00fch begegnet, wie du in Richtung Turnierlager unterwegs warst. Unberitten . Ganz allein.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist richtig.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd wo hast du dein Ross gelassen? Hast du etwa keinen Knappen oder wenigstens einen Knecht mit dir? Oder wolltest du mit blo\u00dfen H\u00e4nden ins Gestech?\u201c<\/p>\n<p>Advon versuchte fieberhaft, sich daran zu erinnern, wie er dem unbenannten Ritter gegen\u00fcber das Fehlen eines Pferdes erkl\u00e4rt hatte. Altabete hatte Geduld. Aber jeder Herzschlag erh\u00f6hte sein Misstrauen, das sp\u00fcrte der junge Magier ganz genau.<\/p>\n<p>\u201eMein Reittier musste ich aufgeben\u201c, sagte Advon schlie\u00dflich vage. \u201eEs war \u2026 nicht mehr tauglich f\u00fcrs Turnier.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJammerschade.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs war ein pr\u00e4chtiges Ross\u201c, fuhr Advon fort, als Altabete keine Anstalten machte, weiterzureden. \u201eEin starker Hengst, schnell wie der Wind und mutig wie ein Steppenstier.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWelche Farbe?\u201c<\/p>\n<p>\u201e\u2026 gescheckt. Von jeder Fellfarbe in wenig. Ich \u2026 vermisse ihn. Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte ihn bei mir.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas muss ein pr\u00e4chtiges Ross gewesen sein. Aber sag, was wei\u00dft du \u00fcber eine gewisse Stute? Man sagt, ein auff\u00e4lliges, ausgesprochen feines Tier. Sandfarben das Fell und das lange Haar hell wie gebleichtes Leinen. Kommt dir das bekannt vor?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas klingt nach dem Pferd, das ich vergangene Nacht gekauft habe.\u201c<\/p>\n<p>Wieder schwieg Altabete. Diesmal hielt Advon sich zur\u00fcck, zu viel ungefragt preiszugeben.<\/p>\n<p>\u201eDas ist interessant\u201c, redete der <em>yarl<\/em> weiter. \u201eJust so ein Pferd wurde gestern aus dem Stall eines braven Schutzbefohlenen unserer g\u00fctigen <em>teiranday<\/em> gestohlen. Es war dort zu treuen H\u00e4nden gegeben und wartete auf seinen Besitzer.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein erstaunlicher Zufall.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs w\u00e4re erstaunlich, wenn das Zufall w\u00e4re.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd nun glaubt Ihr, ich sei ein Dieb?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas ich <em>glaube<\/em>, tut nichts zur Sache. Ich wiederhole nur, was man mir gesagt hat. Wo hast du das Pferd gekauft, von dem du redest?\u201c<\/p>\n<p>\u201eBei der Schmiede des Dorfes gleich s\u00fcd\u00f6stlich von der Burg.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein ungew\u00f6hnlicher Ort, um ein so kostbares Pferd zu kaufen, nicht wahr? Und dann auch noch in der Nacht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df, wie sich das f\u00fcr Euch anh\u00f6ren mag. Aber ich sage die Wahrheit! Ich habe das Pferd, sollten wir von demselben reden, nicht gestohlen. Ich habe es rechtschaffen erworben und bezahlt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDarf ich erfahren, um welchen Preis?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDrei\u00dfig Goldst\u00fccke habe ich daf\u00fcr hergegeben.\u201c<\/p>\n<p>\u201e<em>Drei\u00dfig<\/em> Goldst\u00fccke?\u201c, rief Altabete fassungslos aus. \u201eBei den M\u00e4chten, ich hoffe, du hast juwelenbesetztes Sattelzeug als Dreingabe bekommen! Mein eigenes Streitross hat mich knapp die H\u00e4lfte gekostet. Und mein treuer Gaul ist wirklich nicht schlecht.\u201c<\/p>\n<p>Advon schwieg besch\u00e4mt. Wenn das stimmte, dann hatte man ihn \u00fcbervorteilt. Wie dumm, dass er sich tats\u00e4chlich nie Gedanken dar\u00fcber gemacht hatte, was ein Pferd bei den Unkundigen kosten mochte.<\/p>\n<p>\u201eDu willst mir also allen Ernstes weismachen, dass du mitten in der Nacht bei einem einfachen Handwerker eine Unsumme an Gold f\u00fcr ein Pferd bezahlt hast, das ganz offensichtlich nicht in den Besitz des Verk\u00e4ufers geh\u00f6rte?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa\u201c, sagte Advon und h\u00f6rte Altabete tief seufzen.<\/p>\n<p>\u201eWenn es so ist, wie du sagst\u201c, sprach der <em>yarl<\/em> geduldig weiter, \u201ewerden wir die Wahrheit wohl schnell heraus haben. Dann sollte dich der Schmied, dem das Pferd zu treuen H\u00e4nden anvertraut war, sicher Auge in Auge wiedererkennen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein? Was hei\u00dft das?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch habe das Gesch\u00e4ft nicht mit dem Schmied gemacht, sondern mit seinem Sohn. Vielleicht solltet Ihr zun\u00e4chst den Schmied seinen Sohn ins Auge blicken lassen? Offenbar verkauft er seines Vaters Habe ohne dessen Wissen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSag, junger Freund, ist dir das alles nicht allzu absonderlich vorgekommen? Ein n\u00e4chtlicher Handel an seltsamem Ort ist das eine, aber dass du mir, ohne zu zucken, erz\u00e4hlst, du h\u00e4ttest einem Kind drei\u00dfig Goldst\u00fccke anvertraut \u2026\u201c<\/p>\n<p>\u201eKind? Was f\u00fcr ein Kind?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie du dir denken kannst, sind wir <em>yarlay<\/em> von Wijdlant eng vertraut mit dem besten Metallhandwerker weit und breit. Der Mann h\u00e4lt unsere Waffen in Ordnung, unser Eisenzeug in Form und beschl\u00e4gt unsere R\u00f6sser. Wir kennen seine Familie, und ich kenne seinen Sohn. Das Kerlchen w\u00fcrde nicht einmal sein Steckenpferd verkaufen, oder h\u00f6chstens um Naschwerk. Er ist noch keine vier Sommer alt!\u201c<\/p>\n<p>\u201eDann war das also nicht \u2026 man hat mich betrogen!\u201c<\/p>\n<p>Altabete regte sich. Advon hoffte, er w\u00fcrde nun nicht den Lappen fortnehmen, aber der Ritter schien gr\u00f6\u00dften Respekt vor den Anweisungen der <em>opayra<\/em> zu haben.<\/p>\n<p>\u201eWie\u201c, fragte der <em>yarl<\/em> nach einiger Zeit, \u201ebist du in erster Hand auf den Gedanken gekommen, an diesem unwahrscheinlichen Ort \u00fcberhaupt nach einem tauglichen Pferd zu suchen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch bekam einen vertraulichen Hinweis darauf, dass dort ein Pferd zum Verkauf st\u00fcnde. Ich hatte nicht viele andere M\u00f6glichkeiten. Ich brauchte f\u00fcrs Turnier doch schnell ein neues Ross.\u201c<\/p>\n<p>\u201eInteressant. Und wer hat dir diesen wertvollen Hinweis gegeben und dich damit um dein Geld erleichtert?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df nicht. Ich meine, ich kenne seinen Namen nicht. Er ist auch ohne Wappen unterwegs.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch denke, es ist an der Zeit, diese hinderliche alte Regel aufzuheben\u201c, seufzte Altabete, \u201eSie erschwert mir mein Leben ganz ungemein. War es zuf\u00e4llig der Ritter, gegen den du im Wald so sorglos gefochten hast?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs sollte eine \u00dcbung sein\u201c, gab Advon zerknirscht zu.<\/p>\n<p>Wieder war es still, so still, dass man die Menschen drau\u00dfen auf dem Hof h\u00f6ren konnte.<\/p>\n<p>\u201eIhr glaubt mir nicht, nehme ich an?\u201c, fragte Advon zerknirscht.<\/p>\n<p>\u201eEs f\u00e4llt mir schwer, zu glauben. Jedoch nicht <em>deine<\/em> Geschichte, junger Freund. Es erscheint mir vielmehr unglaublich, wie einf\u00e4ltig du zu sein scheinst. Wahrscheinlich kannst du dir nicht einmal denken, <em>warum<\/em> der Herr ohne Wappen dich als Pferdedieb beschuldigt hat? Warum er dich so \u00fcbel niedergeschlagen hat?\u201c<\/p>\n<p>\u201eVielleicht wollte er einen Mitstreiter ausschalten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eM\u00f6glich\u201c, sagte Altabete nachdenklich. \u201eAber schau, was soll ich nun tun? Ich h\u00f6rte deine Geschichte, so unschuldig und absurd, dass sie dich als Dummling entlarvt. Und ich habe die Anklage eines ehrenwerten <em>yarl<\/em> und die Aussage eines ehrbaren Schutzbefohlenen der <em>teiranda<\/em>, dessen Ehrlichkeit \u00fcber jeden Zweifel erhaben ist. Das Pferd, das einer hochedlen Dame geh\u00f6ren soll, ist derweil immer noch fort. Pferdediebstahl ist eine sehr ernste Sache, junger Mann, auf die gestrengste Strafe steht. Lass uns die M\u00e4chte bitten, dass das Pferd unbeschadet wieder auftaucht. In dem Fall w\u00fcrde ich dich n\u00e4mlich laufen lassen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas w\u00fcrdet Ihr verantworten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa. Aber nur, weil deine Geschichte so herzersch\u00fctternd n\u00e4rrisch ist, dass sie unm\u00f6glich ausgedacht sein kann.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Pferd beschafft Ihr leicht wieder\u201c, sagte Advon. \u201eDas hat Rolk an sich genommen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWer ist Rolk?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer Knappe des Wappenlosen.\u201c<\/p>\n<p>Der Sitz des Ritters polterte um. Altabete war aufgesprungen und st\u00fcrmte aus dem Krankenzimmer. Advon h\u00f6rte, wie er im Hinauseilen um sein Pferd rief.<\/p>\n<p>Der junge Magier seufzte. Erkannt hatte man ihn nicht, dem feuchten Umschlag auf seiner Stirn gedankt. Die <em>doayra<\/em> war eine sehr vorausschauende Frau, das stand fest.<\/p>\n<p>Losgebunden hatte ihn allerdings auch niemand.<\/p><\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/scherbenlied-oder-die-suche-nach-dem-boesen-band-3\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-4587","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-03_scherbenlied"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4587","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4587"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4587\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4629,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4587\/revisions\/4629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}