{"id":3148,"date":"2025-08-25T19:41:04","date_gmt":"2025-08-25T17:41:04","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=3148"},"modified":"2025-08-25T19:41:04","modified_gmt":"2025-08-25T17:41:04","slug":"004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/004\/","title":{"rendered":"004"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-image:url(&#039;https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp&#039;);--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column fusion-column-has-bg-image\" data-bg-url=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"395\" height=\"600\" title=\"Gorcover_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gorcover_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-3076\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gorcover_Thumb-198x300.webp 198w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gorcover_Thumb-200x304.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gorcover_Thumb.webp 395w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 395px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"4dac2a4cf9adacf379d07fc3feca0060\">WIJDLANT, DAMALS<\/p>\n<p data-p-id=\"75fd2f4001fe55bd0dbeb1e257747098\">\u201eHerrin&#8221;, sagte Gor, \u201eich werde mich f\u00fcr eine Weile von dieser Burg entfernen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1f29e2be305cb40bd532dbd9dfaac6b7\">Sie stand erstarrt und Unruhe ergriff ihren Geist. Gor sp\u00fcrte es flackern. Er f\u00fchlte, wie ungl\u00e4ubige, zaghafte Freude von den Unkundigen ausflutete, die in H\u00f6rweite standen und seine Worte vernommen hatten.<\/p>\n<p data-p-id=\"2c8fbe21596e677d6aff800f128e631b\">\u201eAber wieso?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7b17fff54beb5c246e442ccaa545f899\">Er griff nach dem Sattelzeug seines Pferdes, das bereits auf dem Hof bereit stand und auf ihn wartete. Die <em>teiranda<\/em> eilte ihm nach, so rasch, dass die M\u00e4dchen, die ihre Schleppe \u00fcber den Stalldreck l\u00fcfteten, ihr kaum folgen konnten.<\/p>\n<p data-p-id=\"2c85c52d12d3fc7d13a976fdcdbc5393\">\u201eIch habe zu tun.&#8221; Er legte dem Pferd den Sattel auf. Das Tier scharrte mit den Hufen.<\/p>\n<p data-p-id=\"4dc891def8226ec3cb5fafe8302eb124\">\u201eWas k\u00f6nntet Ihr&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bed87a3a14a852d17208972fb68e88b6\">Er zog sein Schwert, und alle Unkundigen sprangen erschrocken zur\u00fcck. Die Wehrm\u00e4nner dachten gar nicht daran, ihrerseits ihre Waffen zu z\u00fccken. Eine alte Magd fiel, mitten auf dem Hof, auf die Knie und rief die M\u00e4chte an, bis ihr jemand hastig den Mund zuhielt, den Blick panisch auf den Rotgewandeten gerichtet. Nur <em>yarl<\/em> Mor\u00e9avals Hand war in Richtung seiner eigenen Waffe gezuckt. Aber er zog sie nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"c7632571798732207c0514d3bd4dbe26\">\u201eDas hier&#8221;, sagte Gor und betrachtete die schwarzblau gl\u00e4nzende Klinge. \u201eEine Sache zwischen mir und&#8230; alten Widersachern.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e2573a49aa394bf3560830a0e16092ca\">\u201eUnd wohin geht Ihr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"583a6d07b79446ebdf13703e05a35250\">Der Rotgewandete zuckte die Achseln. \u201eS\u00fcdw\u00e4rts. Jenseits des Montaz\u00edel versteckt sich die Brut. Ich werde ihr Nest ausheben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f92710c1913b5e727fb1154aab76a38f\">\u201eIhr ganz allein?&#8221;, fragte sie zweifelnd. \u201eIhr redet von den Schattens\u00e4ngern.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9272d77df583b515c276274f1be75ee\">\u201eDiebsgesindel. Solches, das Euren Pl\u00e4nen schadet, Majest\u00e4t.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fc36f0e1bb4ea103ff2055d00d61da3d\">\u201eDas ist Unfug, Meister Gor&#8221;, sagte sie ruhig.<\/p>\n<p data-p-id=\"807b01ee75085b911b96f2f0361be0e4\">Ihrem Gefolge verschlug es den Atem. Entsetzt wisperte nun doch hier und dort jemand zu den M\u00e4chten, die <em>teiranda<\/em> m\u00f6ge zur Besinnung kommen.<\/p>\n<p data-p-id=\"75b852f436e4fb84dc79bac8b34616e0\">\u201e<em>Unfug<\/em>, Herrin?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a9d486e8bac4cb8c398481f2aeef42d6\">\u201eIch zweifle nicht daran, dass Ihr jedem Schattens\u00e4nger, Euren Erzfeinden, haushoch \u00fcberlegen seid. Im ritterlichen, direkten Kampf, Mann gegen Mann. Aber wenn die T\u00fccke und Verschlagenheit der Schwarzgewandeten doch so gro\u00df und verheerend ist, wie Ihr es immer sagt, wie k\u00f6nnte es dann ausgehen, wenn sie Euch zu mehreren \u00fcberw\u00e4ltigen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3284722ab71d6fdb0056d269bcd03096\">Er verkniff sich ein Grinsen und steckte das Schwert weg. Offenbar weckte es in ihr Vorstellungen von einem Waffengepl\u00e4nkel zwischen eitlen Turnierrecken, wie sie es kannte. Das war <em>niedlich<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"e2cb9a4c8acd745330a1a16641924bfc\">Schattens\u00e4nger k\u00e4mpften jedoch nicht mit Waffen. Und selbst wenn \u2013 keine <em>goala&#8217;ay<\/em>-Waffe konnte von einem anderen Werkzeug besiegt werden. Die Schwerter der Lichtw\u00e4chter bezwangen selbst das magische Gold, mit dem die Regenbogenritter in den Kampf zogen.<\/p>\n<p data-p-id=\"7b2d2fdcb010f8dda3ffbb2687365465\">\u201eMeister Gor \u2013 Ihr seid erregt und w\u00fctend \u00fcber den Affront, den das Haus Iva\u00e1l begangen hat, indem sie einen der b\u00f6sen Feinde zu ihrem Ratgeber bestellten. Doch tut nun nichts Un\u00fcberlegtes. Lasst Euch nicht zu Unvorsicht treiben von Eurem Unmut.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d29a1e7fbf3c8c4a4bff50c1373b1228\">Unmut? Sie redete von <em>Unmut<\/em>?<\/p>\n<p data-p-id=\"a611a64367d78a58cf474a4f0035abb3\">In ihm brannte <em>Hass<\/em>! Unb\u00e4ndiger, nicht zu stillender, alles verzehrender Hass. Ein Hass, den die Schwarzgewandeten selbst provoziert hatten, als sie die Lichtw\u00e4chter bestohlen hatten. Hass, gen\u00e4hrt durch den Wahnsinn eines der ihren, den sie selbst nicht hatten b\u00e4ndigen k\u00f6nnen und der sie alle miteinander betrogen hatte. Seinesgleichen, die M\u00e4chte \u2013 und ihn.<\/p>\n<p data-p-id=\"115ba2b0edbaadbdaf90321816b55045\">\u201eIch bitte Euch von Herzen, zu bleiben&#8221;, schloss die <em>teiranda<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"1ad5eaae810400bb44c197c11556045a\">Er blickte sich um. Niemand wagte, ihn anzuschauen, alle mieden seinen Blick. Sie stellte sich gegen den Willen ihrer Schutzbefohlenen, die erleichtert gewesen w\u00e4ren, ihn endlich weit fort zu wissen.<\/p>\n<p data-p-id=\"5acbb739103af31bf25d567640330f7d\">\u201eHerrin.&#8221; Er sprach sanft und geduldig zu ihr, wie zu einem Kind. \u201eWas kann ich tun, um Euch zu bes\u00e4nftigen? Was w\u00fcnscht Ihr Euch, das geschehen soll, damit es Euch leichter wird, meine Gesellschaft f\u00fcr einige Zeit zu missen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1cf432a8693c68aae60183b9734f7599\">\u201eIch habe Angst&#8221;, fl\u00fcsterte sie, vielleicht waren es auch nur ihre Gedanken, die er aufschnappte, so leise war es.<\/p>\n<p data-p-id=\"77ed96410f7401357da8bba45e6e2731\">\u201eIch muss es tun&#8221;, antwortete er, \u201ewenn mein Herz nicht zerrei\u00dfen soll.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8aeeb9494d69b165b739860359a53e9c\">Sie scheuchte die Schleppenm\u00e4dchen fort und ging nahe an ihn heran.<\/p>\n<p data-p-id=\"32eae3750e62da0d1fd89b9a82ef1e6a\">\u201eIst das <em>Schmerz<\/em> in Euer Seele?&#8221;, fragte sie.<\/p>\n<p data-p-id=\"5f76b697a4fbba8ea523b79cd1a48a62\">\u201eJa&#8221;, bekannte er.<\/p>\n<p data-p-id=\"7758ece40a3607c7b7482489387c28a0\">\u201eHabt auch ihr etwas verloren, das Ihr nicht zur\u00fcckerlangen k\u00f6nnt mit all Eurer Magie?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"16dd65d7351c6976778f8a8f447c62bf\">Er schwieg abwartend. Aber sie gab nicht auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"9bb2f1cec45afdbc41ad29ee4c003364\">\u201eEs ist nicht nur das&#8221;, sagte er dann.<\/p>\n<p data-p-id=\"9b25834b23173056f3acf1d844f398f7\">Sie seufzte und schaute betr\u00fcbt zu ihm auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"659c5ff00c35eb03a772fad9bcef7b9a\">\u201eWenn ihr Euch selbst einen Wunsch erf\u00fcllen k\u00f6nntet, Meister Gor&#8221;, fragte sie endlich, \u201enur einen einzigen Wunsch, der Euren Schmerz lindert \u2013 was w\u00e4re das?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f329a70278365752c65bc2ea29775e0f\">Das, was er in seinem Geist mit sich trug, regte sich, interessiert, <em>alarmiert<\/em>. Er h\u00f6rte es, es sprach zu ihm. Es ergriff seinen Verstand und versuchte, ihn zurechtzur\u00fccken, so, dass er eine bestimmte Idee erfasste.<\/p>\n<p data-p-id=\"71133314fde922056f35838c6ddc93f4\">\u201eW\u00e4re es nicht sch\u00f6n&#8221;, fragte er leise, \u201ewenn es ein Leben g\u00e4be, jenseits von Schmerz und Entt\u00e4uschung, ohne Hoffnungslosigkeit und Verlust?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b24a20bc11f70ae1983cacf3be3f7c8c\">Sie dachte dar\u00fcber nach.<\/p>\n<p data-p-id=\"0ea997b1c50006f5cfdd07dd83ade0f2\">In seinem Geist zerrte etwas an ihm herum.<\/p>\n<p data-p-id=\"524cf12f905c8f26624cf34595b1310b\">\u201eIch werde einen Zauber wirken&#8221;, sagte er. \u201eZusammen mit Euch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7a68f48f1d9c89c959ab96b32a7a15\">\u201eWird dann alles besser werden?&#8221;, fragte sie. \u201eWird mich niemand mehr verlassen und entt\u00e4uschen, zur\u00fcckweisen oder verletzen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b29a3ee65cc21fc92fe6f2f362c2b82c\">\u201eIch brauche Zeit&#8221;, sagte er. \u201eEs ist ein gro\u00dfer Zauber.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aea97eb8fc6a8e1ec252da39f5ed64ec\">Sie nickte. Dann wandte sie sich ab und ging zur\u00fcck in den Palast.<\/p>\n<p data-p-id=\"516af50415742a48703b562f4ffe5453\">Gor Lucegath fand sich umgeben von Unkundigen, die ihn mit so gewaltigem Entsetzen anstarrten, als w\u00e4re ihnen das Widerwesen pers\u00f6nlich begegnet.<\/p>\n<p data-p-id=\"770b61ddc18548db12511951eddf7a04\">Das, was in seinem Geist ruhte, war geschmeichelt. Und Gor f\u00fchlte sich grau und klamm wie die Herbstk\u00e4lte \u00fcber den Wiesen, obwohl die Sonne schien und die V\u00f6gel zwitscherten, unbek\u00fcmmert dar\u00fcber, was geschehen w\u00fcrde, sobald er seinen Bann sprach.<\/p>\n<p data-p-id=\"933d617122a9083b6abf4471c74c6cbb\">PIANMUR\u00cdT, JETZT<\/p>\n<p data-p-id=\"c80044e71f79ec08faf8768965a983da\">\u201eSeid Ihr noch in der Laune, mit uns zu reden?&#8221;, fragte Ar\u00e1ma\u00fa kraftlos. Sie litt heftige Schmerzen, denn durch die engen Spangen hatte sie sich in all den Stunden verrenkt. Ihr K\u00f6rper war kaum noch f\u00e4hig, sich aufrecht zu halten.<\/p>\n<p data-p-id=\"b28ae72b4f56d9933b68e39a64a7071b\">\u201eW\u00fcrde ein Meister einer Sch\u00fclerin eine Frage verwehren?&#8221;, fragte er abwesend. \u201eIch bin verst\u00e4ndiger als mein Meister es mit mir war.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c7d0fe3e2ca4f3b40b5183bea8248a15\">\u201eWas ist mit <em>Eurem<\/em> Meister geschehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"95990c33e53a771bc603d544fd15b39a\">\u201eIch habe ihn hinter die Tr\u00e4ume geschickt.&#8221; Und, wenn er dar\u00fcber nachdachte, war das damals die erste Gelegenheit gewesen, bei der er erst mal so etwas wie <em>Zufriedenheit<\/em> \u00fcber das Werk seiner H\u00e4nde versp\u00fcrt hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"3f3ce0249830105a37ead74d62f4a3c0\">Vielleicht war es tats\u00e4chlich sein Meisterst\u00fcck gewesen, damals, in der verschneiten Winternacht, als er dem Namenlosen begegnet war, und&#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"c9c43a0664989e98de2e1a9e97ca5054\">\u201eMeistermorde!&#8221; Meister G\u00edonar keuchte abf\u00e4llig. \u201eWie einsame B\u00e4ren? Wie toll gewordene Ratten, die sich gegenseitig zerfleischen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6a0a8ae51283b7321b380a65d795ac5d\">\u201eWollt Ihr damit fortfahren, mich mit Euren letzten Worten zu beleidigen, Meister G\u00edonar? Denkt daran, mit einem einzigen Stich in Euren Hals hinab kann ich Euch verstummen lassen und mich der Sache widmen, ohne mir noch weiter Euer stolzes Gekeife anh\u00f6ren zu m\u00fcssen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0903033bececfe98558777a993db3d3c\">\u201eIch bitte Euch, Meister G\u00edonar, fordert ihn nicht heraus!&#8221;, rief Ar\u00e1ma\u00fa aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"520a31ecf100876857a53dbf89833632\">\u201eDu bist eine brave Sch\u00fclerin, Ar\u00e1ma\u00fa Boscarg\u00e9n. Aber lass dich nicht von deinem Wissensdurst ablenken, auch wenn ich nicht recht sehe, wie dir die Erkenntnis noch n\u00fctzen kann.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7d6d4a6a6c0cbd3d6e466c2c34f956ca\">Sie regte sich, versuchte, sich in eine angenehmere Position zu bringen und gab es wieder auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"6a1ae69ca4cb3ec0f49ba64225c7f5fe\">\u201eWenn Ihr die <em>camat&#8217;ay<\/em> ausgel\u00f6scht habt \u2013 was die M\u00e4chte mit Yalomiro Lagoscyres Sieg, eines fernen Tages, verhindern m\u00f6gen &#8211; und Ihr selbst der letzte der Rotgewandeten seid, dem seine eigene Sterblichkeit eine Grenze, wie weit auch immer gesteckt, setzen mag \u2013 was habt <em>Ihr<\/em> f\u00fcr das Weltenspiel gewonnen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eb0d44638675783b2731f0aed0ec3d6a\">\u201eF\u00fcr das <em>Weltenspiel<\/em>?&#8221;, fragte er verwirrt.<\/p>\n<p data-p-id=\"3fac43039d2648f2ba7d452a2f9c8347\">\u201eJa. Denn wie kann es den M\u00e4chten gef\u00e4llig sein, dass die Magier ausgel\u00f6scht werden? Was soll aus den Unkundigen werden, in einem Weltenspiel, in dem sie schutzlos da stehen, ohne die Magier?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5043b09630efe18224def0e8e7941fd6\">\u201eDie <em>arcaval&#8217;ay<\/em> sind unbehelligt von alldem&#8221;, spottete Meister G\u00edonar in letzter Aufm\u00fcpfigkeit. \u201eUnd sie werden leichtes Spiel haben, wenn sie erst einmal bemerkt haben, was dieser hier in seinem Wahnsinn angerichtet hat!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1e8a7e96544b963e4ced621cc633f9f3\">Gor l\u00e4chelte. \u201eAber wer sagt denn, dass ich mit den Regenbogenrittern Unfrieden suche? Wer sagt, dass es \u00fcberhaupt dazu kommen wird, dass die Regenbogenritter auch nur Anteil an dem nehmen werden, was meine Pl\u00e4ne sind, bis&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b92be4ff9dcf184fcef68c47403c8130\">\u201e<em>Pl\u00e4ne<\/em>?&#8221;, fragte der Schattenmeister best\u00fcrzt. \u201eIhr folgt einem <em>Plan<\/em>, in dem die Vernichtung der Schattens\u00e4nger nur ein <em>einzelner Schritt<\/em> ist?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0c442481da50b833044081601877689e\">Gor griff blickte sich verst\u00f6rt zwischen ihm und der geduckt am Boden kauernden Sch\u00fclerin um.<\/p>\n<p data-p-id=\"32eaa6c5c939472ff3040d3cc595e077\">\u201eEs wird alles enden&#8221;, wisperte er dann. \u201eUnd niemand wird es verhindern&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"649b91fe7a7cef60bfb1fee75dbbde4c\">\u201eIhr sucht also nicht nur das Licht&#8221;, sagte Meister G\u00edonar. \u201eEs ist <em>nicht<\/em> nur der Wahnsinn, der Euresgleichen angetrieben hat, seit das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> in unsere Obhut gelang. Es ist nicht nur der erb\u00e4rmliche Versuch der Ausgesto\u00dfenen, das Licht mit Opfern und K\u00f6dern anzulocken wie ein entlaufenes Tier! Es ist nicht die eigens\u00fcchtige, kranke Lust der Besiegten, sich an Schmerz und Angst zu weiden wie durstiges Vieh, das aus einer blutigen Tr\u00e4nke s\u00e4uft! Ihr wollt nicht das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> zur\u00fcckgewinnen, um des Lichtes willen! Und Ihr wollt nicht die Schattens\u00e4nger ausrotten, um die gekr\u00e4nkte \u00dcberheblichkeit von Euresgleichen zu s\u00fchnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7e8f74eec194427eb2812959dbdbc399\">\u201eSeid still&#8221;, antwortete Gor ruhig.<\/p>\n<p data-p-id=\"4b63dacdc27c4249ba06db8af3e8afe9\">\u201eGor Lucegath!&#8221; Der Schattens\u00e4nger lie\u00df sich nicht beirren und sprach nun mit beschw\u00f6render Stimme. \u201eVielleicht ist es eine letzte Gnade der M\u00e4chte, dass ich nun noch zu Euch reden kann. Das, was Ihr tut, ist weder der Wille der M\u00e4chte noch Euer eigener. Wessen Handlanger seid Ihr? F\u00fcr welches Ziel habt Ihr all die M\u00fchen, all das Morden und das Blut auf Euch genommen? <em>Wem dient Ihr?<\/em>&#8220;<\/p>\n<p data-p-id=\"c61b29ca223ab31bc0e375edd2c17aa6\">\u201eWem ich&#8230; <em>diene<\/em>?&#8221; Der Rotgewandete hob den Blick und starrte durch den Schattens\u00e4nger hindurch. Seine Hand tastete auf das Tablett und ber\u00fchrte die Flasche.<\/p>\n<p data-p-id=\"df20d94d89847b2a0751b84223d50257\">\u201eIhr seid verflucht&#8221;, drang Meister G\u00edonar in ihn ein. \u201eEtwas ist in Euch, das Eure Taten lenkt. Erkennt das, Gor Lucegath! Erkennt das und befreit Euch aus dem Wahnsinn!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"348ab8470b55794a6e2bb573b4103582\">Gor keuchte auf. Sein Verstand war f\u00fcr einen Wimpernschlag kalt wie Eisen, das im Schnee gestanden hat.<\/p>\n<p data-p-id=\"d38577d8d4ffa6041d3b8f3558ebc7e5\"><em>Bring ihn zum Schweigen. <\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"d54d91b06f34b8f28a64d73522475bf7\">Dann hatte er das Glas in der Hand.<\/p>\n<p data-p-id=\"e4656fabd887beb177e3888ff7da9131\"><em>Tu es jetzt!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"c6156ace85edc223f27ba8a756ecff3e\">\u201eEs ist zu sp\u00e4t, Meister G\u00edonar&#8221;, sagte Gor ruhig und stellte die Phiole zur\u00fcck.<\/p>\n<p data-p-id=\"483187ed6ff1675e0a1b6de7fcbed0fa\">Die Sch\u00fclerin wimmerte auf. Gor Lucegath l\u00e4chelte.<\/p>\n<p data-p-id=\"df3768eb33ff66624f061dfc4a7d5016\">WIHDLANT, DAMALS<\/p>\n<p data-p-id=\"992ca885bd165279c2161953ff47b9d4\">Gor hatte den Zauber von der kleinen Schreibkammer aus gewirkt, die die <em>teiranda<\/em> ihn an jenem Tag gezeigt hatte, als er auf die Burg gekommen war. Hier hatte er die Ruhe gefunden, die er ben\u00f6tigte, um seinen Geist mit dem des Geb\u00e4udes zu verbinden und seine Magie \u00fcber die Bewohner des <em>teirandon<\/em> zu legen.<\/p>\n<p data-p-id=\"4b43724ad8bf36ebbf9ab629edb61228\">Die <em>teiranda<\/em> stand ehrf\u00fcrchtig neben ihm, ohne zu begreifen, was er tat. Der Magier sa\u00df in dem Sessel vor dem Schreibpult und etwas Unsichtbares umgab ihn. Die <em>teiranda<\/em> fr\u00f6stelte. Dass drau\u00dfen kein Wind ging und es nicht die Zugluft war, bemerkte sie nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"4bd23c2508774e92905ac2e68bcb794d\">\u201eWas wisst Ihr \u00fcber die Rotgewandeten und die Schwarzgewandeten?&#8221;, fragte er. Seine Augen hinter seiner Maske waren geschlossen, und sein Atem ging sehr langsam.<\/p>\n<p data-p-id=\"279c9cddf926ad023aa5d87a53a6f314\">\u201eSie sind Eure Feinde.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b3de34d6f5016c33976054143740cfc1\">\u201eUnd wisst Ihr, wieso?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b2f75e16ee18da73e8ee544b6c75ddd1\">\u201eNein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"747f5f7729dbb8d559d71844631a457b\">\u201eDann werde ich Euch, zu Eurem Verst\u00e4ndnis, die Geschichte so erz\u00e4hlen, wie ein Unkundiger sie begreifen kann.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"050e796f0e77660f5ee2ff5e45ff87b6\">Sie wollte n\u00e4hertreten, aber die K\u00e4lte stie\u00df sie ab. Also zog sie ihren Mantel um sich und bibberte. Seit sie die sch\u00f6nste Frau der Welt war, bevorzugte sie aufreizende Kleider aus leichten, zartbunten Schleierstoffen.<\/p>\n<p data-p-id=\"126579e8b4d1a3189ef20620107e5378\">\u201eEs gab eine Zeit, in der die Schwarzgewandeten und die Rotgewandeten unbeeindruckt voneinander lebten und ihre Magie wirkten. Die <em>camat&#8217;ay<\/em> k\u00fcmmerten sich um ihre Gesch\u00e4fte, indem sie Nokt\u00e1ma huldigten. Wir <em>goala&#8217;ay<\/em> gingen unseren Gesch\u00e4ften nach und dienten dem Licht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1db201b632c3784ce498efdc3a6a48dc\">Die <em>teiranda<\/em> warf einen fl\u00fcchtigen Blick hinauf dem Deckenfresko. Obwohl es keine Kerzen im Raum gab und es drau\u00dfen Nacht war, konnte sie es schwach erkennen. Ein diffuses Leuchten, wie Gl\u00fchw\u00fcrmchenschimmer, fahl und kalt, umgab den Magier.<\/p>\n<p data-p-id=\"28fe589c81f74fbe2c180aa1172e57a8\">\u201eUnd dann kam der Tag, an dem ein Rotgewandeter ein Artefakt fertigte, das so m\u00e4chtig war, dass niemand, nicht der gr\u00f6\u00dfte aller Magier, es beherrschen konnte. Das Ding war <em>gef\u00e4hrlich<\/em>. Und obwohl es so gro\u00df war, dass es nicht f\u00fcr den Gebrauch durch Sterbliche bestimmt war, wollte jeder es in seinen Besitz bringen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b4ceba5d363a0cb79fb6598f17ec34e1\">\u201eWar es eine Waffe?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6a51f0a61e4005a0489556ea59a4c7a2\">\u201eIhr m\u00f6gt es Euch f\u00fcr Euren Menschenverstand als eine solche vorstellen. Menschenvolk, m\u00e4chtige Kriegsherren und <em>teiranday<\/em>, taten das auch. Es begannen die Kriege, und sie tobten um das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em>, das dem, der es besa\u00df, unbegrenzte Macht verleihen sollte. Ihr seid unterrichtet \u00fcber die Magischen Kriege?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a06aeed04ae7a90b47b0429a4678c48e\">\u201eDie Chroniken meines Hauses sind voll davon, und meine Ahnen &#8211; &#8220;<\/p>\n<p data-p-id=\"97436c10530ce5ce33cdf41e32b4b33b\">\u201eVergesst alles, was Ihr aus den Aufzeichnungen von Unkundigen jemals \u00fcber die Magischen Kriege geh\u00f6rt habt. Es ist Kinderei. Am Ende jedenfalls nahmen die Kriege eine entscheidende Wende. Denn es waren die Schattens\u00e4nger, denen es gelang, das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> an sich zu bringen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d7a7078ddec83a10e955d6353b613601\">Die <em>teiranda<\/em> wartete.<\/p>\n<p data-p-id=\"8ab3213b86d1a63898426701f9997c3f\">\u201eSie haben es gestohlen. Sie sind <em>Diebsgesindel<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c53b212796204ec9e2fff642c2ebbe1a\">\u201eUnd durch das magische Ding wurden sie m\u00e4chtiger als alle anderen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8eb3745cccdaadeec7c40418f381e11e\">\u201eNein. Oder nicht so, wie Ihr es Euch denkt. Denn die Schattens\u00e4nger wollten das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> und seine Macht nicht zu ihrem eigenen <em>Gebrauch<\/em>. Sie h\u00e4tten mit der unbezwingbaren Macht des Artefakts nichts anfangen k\u00f6nnen. Sie wollten es nur in ihrem eigenen <em>Besitz<\/em> haben, um die Kriege zu beenden. Denn die Kriege beeintr\u00e4chtigten auch ihre dunklen magischen Gesch\u00e4fte&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8a981fa0b26046d8fdf22777f72f6f32\">\u201eSo, wie man streitenden Kindern das Spielzeug fortnimmt, um das sie sich pr\u00fcgeln?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"23da1f50f2ea0e93d8af1da979249619\">Gor lachte bitter. Die <em>teiranda<\/em> schaute verlegen beiseite.<\/p>\n<p data-p-id=\"b0da1c21dc092c32aaf38900433f3227\">\u201eDoch das alles \u00e4ndert nichts daran, dass das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> den <em>goala&#8217;ay<\/em> geh\u00f6rt. Das Diebsgesindel weigert sich, meinesgleichen sein Eigentum zur\u00fcck zu geben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"704a22e42e6b184dcb2b09a96e417988\">\u201eWarum?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c2c1df8b031e87c8303bd5e9417cc65a\">\u201eWeil sie in ihrer Arroganz und Anma\u00dfung uns ma\u00dfregeln wollen. Sie k\u00f6nnen es nicht benutzen. Wir sollen es nicht haben. Seit vielen hundert Wintern schwelt diese Fehde. Und sie wird nicht eher enden, bis dass das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> wieder in den H\u00e4nden eines&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"114de2559b2b5538b6af563260d06287\">Er unterbrach sich. Wieder wurde sein Verstand eisigkalt. Sogar die <em>teiranda<\/em> bemerkte es.<\/p>\n<p data-p-id=\"42642db9fde0a2b9c2ac511963cda69c\">\u201eDas ist der ewige Streit zwischen den Rotgewandeten und den Schwarzm\u00e4nteln&#8221;, fuhr der Magier fort. Sein Bann legte sich Schicht um Schicht, wie fallender Schnee, \u00fcber die Burg und den Verstand der <em>teiranda<\/em>, die bet\u00e4ubt seinen Worten lauschte. \u201eDoch es gibt noch mehr, das Ihr nicht im Einzelnen zu wissen braucht. Denn es waren nicht nur die alten Schattens\u00e4nger, die meinesgleichen ihr Eigen raubten. Es gibt da auch einen <em>besonderen Schattens\u00e4nger<\/em>, der mir selbst begegnete. Und dem ich einen Schmerz verdanke, der dem Euren sehr \u00e4hnlich ist, Majest\u00e4t. Einen Schmerz, so tief, dass ich alles darum g\u00e4be, ihn zu lindern.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d4bb8d81c81436a0ad2263c338849e2b\">\u201eEs&#8230; tut gut&#8221;, sagte sie tr\u00e4umerisch.<\/p>\n<p data-p-id=\"7516265d075cc8b58ba87c32b7bc18df\">\u201eAlles wird so werden, wie ich es brauche, und wie es Euch entgegen kommt&#8221;, wisperte der Magier. \u201eNichts soll sich mehr \u00e4ndern. Alles soll so bleiben, wie es nun ist, taub und ohne Angst und Schmerz.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6e4be505bea61a5f3a12e79bd0f013fc\">\u201eOhne Angst und Schmerz&#8230;&#8221;, echote sie.<\/p>\n<p data-p-id=\"596408ad68630fa01cd06e6ef283318c\">\u201eIhr seid die sch\u00f6nste Frau der Welt, umgeben von euch liebenden Getreuen, in eurer eigenen Welt&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7319589ef7de4eb5fb706dc9babbdbda\">\u201eMeine Welt&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"923dee8f1bb415a569b71fa25b44d7c9\">\u201eKeine Ver\u00e4nderung, kein Abschied, kein Schmerz&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"456b95e59f4b6049cc5af528c6983554\">\u201eNein&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8505c67a38f02a97459c94022c697c2f\">Kein Schwarz, kein Wei\u00df. Alles ist gleich, alles ist gut&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d259fd1ec8b165301eafb1afc63a6963\">Sie seufzte wohlig.<\/p>\n<p data-p-id=\"ca1732e7fde95dbb678962e9cf318cd7\">\u201eIn Eurem <em>teirandon<\/em> soll nichts geschehen, das Euch traurig macht. Nichts wird enden in <em>Pianmur\u00edt<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ec0825c93ab14f413270f8cf1eb3df32\">Sie l\u00e4chelte abwesend. Er erhob sich und ber\u00fchrte ihre Stirn.<\/p>\n<p data-p-id=\"f03d171d506d1dcf98b06b381b835a3e\">\u201eIhr seht&#8221;, hauchte er. \u201eAlles ist nun so, wie Eure Augen es sehen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a475fcc453051bb0b1ceea74b1fa93cd\">Sie schloss die Augen. Als sie sie wieder aufschlug, war ihr Blick wie Rauchglas.<\/p>\n<p data-p-id=\"94ecd8f8c5b60cbf9e82d44623150a22\">\u201eEines, Herrin, ben\u00f6tige ich noch von Euch, um die Magie zu besiegeln. Wollt Ihr es mir geben?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bd6716c7e6e289c83dcaff16e5323d68\">\u201eSagt nur, was es ist&#8221;, murmelte sie tr\u00e4umerisch.<\/p>\n<p data-p-id=\"c57b0205fc88a6cdee39af1260506a85\">Er zog sein Schwert, aber sie war zu bestrickt, um davor zu erschrecken. \u201eEinen einzigen Tropfen Eures Blutes, Herrin. Es wird eine kleine Narbe hinterlassen, daher lasse ich Euch entscheiden, von wo ich es nehmen darf.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"42dafb342fdc3a255d2e168708ba06e4\">Sie schaute nachdenklich an sich herab. Dann streckte sie ihm ihre Hand entgegen. &#8220;Hier&#8221;, sagte sie entr\u00fcckt. \u201eIch kann einen Ring dar\u00fcber tragen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2bfb9c5caf6f52bb1aa114cdf434177b\">Er neigte den Kopf. Sacht ritzte er ihre Haut mit so leichter Hand, dass sie es nicht einmal sp\u00fcrte, eine winzige Wunde auf ihren Handr\u00fccken oberhalb ihres Ringfingers, nicht l\u00e4nger als eine Wimper. Ein rubinfarbener Tropfen ihres Blutes quoll hervor und netzte die Schwertspitze.<\/p>\n<p data-p-id=\"867de5579aa0942dff6b883addfc140c\">Mehr brauchte es nicht, um ihm diesen Zauber so lange zu erhalten, wie es ihm n\u00fctzte. Er l\u00e4chelte ihr zu und hasste sich daf\u00fcr, was er gerade getan hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"7a25df5bf17eeb340f742285d3066044\">\u201eUnd nun geht&#8221;, forderte er sie auf. \u201eMein Bann ist gewirkt, und er wird Euch vor allem besch\u00fctzen, was von au\u00dfen in Eure Welt eindringen k\u00f6nnte. Wir lassen nichts zu uns, dem wir nicht selbst den Zugang erlauben. Wir lassen nichts heraus, was andere nicht zu wissen brauchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b6438e6464f86d96190b991b63066774\">\u201eJa&#8221;, sagte sie und zupfte an den Schleiern ihres Gewandes herum, die nun grau wie Spinnweben waren. \u201eIch danke Euch, Meister Gor.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"650511d422264ebd6b240374772fa6d0\">\u201eMorgen werde ich die Burg verlassen&#8221;, sagte er. \u201eAber nicht f\u00fcr lange. Ich werde schneller wieder bei Euch sein, um Euch zu besch\u00fctzen und zu beraten, als Ihr es denkt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e604f70e3e0c4d4628608154a67cbfbf\">Sie verneigte sich. \u201eIch w\u00fcnsche Euch eine gute Reise, Meister Gor&#8221;, sagte sie. \u201eBegleitet Ihr mich hin\u00fcber ins Haupthaus?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bf513d7aa8826489da8ebe48201c3b27\">Er reichte ihr seine Hand. Auf ihrem Weg durch lange, graue Korridore und bizarr verworrene Stiegenh\u00e4user begegneten Ihnen Edle und Gesinde, die die <em>teiranda<\/em> ehrf\u00fcrchtig gr\u00fc\u00dften und ihm verzagt auswichen. Um sie alle schimmerte es grau wie ein Schleier aus grauem Nebel.<\/p>\n<p data-p-id=\"b60090735896d6c069c217a65fa5c2f8\">Niemand bemerkte es. Niemand konnte es sehen. F\u00fcr sie hatte sich <em>nichts<\/em> ge\u00e4ndert, weder an ihrem Aussehen, noch an der Burg selbst, noch an den Dingen darin. Sie waren unkundig. Sie waren <em>blind<\/em>. Sie irrten durch einen Traum.<\/p>\n<p data-p-id=\"6172ef3a4b0d5f7acda21ca3b8c57a86\">Gor hingegen fand seine Seele abgebildet in den Mauern und Menschen, auf denen sein Bann lag. Ein gewaltiger Bann, einer, den nur ein m\u00e4chtiger Magier wirken konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"6eb085bcdb896b1760c82e183fc80124\">Ein Bann, vor dem selbst die Regenbogenritter Respekt haben w\u00fcrden.<\/p>\n<p data-p-id=\"56c23d808e77661032854521f9897ab2\">PIANMUR\u00cdT, JETZT<\/p>\n<p data-p-id=\"aca8699a164b3ea2a86f509b53c382d7\">\u201eMir ist nicht entgangen, Meister G\u00edonar, dass Ihr eine gewisse Furcht vor meinen K\u00fcnsten nicht verbergen konntet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"320c1562150e44d4fa933be57355f537\">Gor Lucegath sa\u00df nun wieder dem Schattens\u00e4nger gegen\u00fcber und pr\u00fcfte mit der Fingerspitze die Sch\u00e4rfe eines Werkzeugs.<\/p>\n<p data-p-id=\"adbceacbb15c582452cd8d5f9e42b2e7\">\u201eMuss ich mich daf\u00fcr sch\u00e4men?&#8221;, fragte der Schwarzgewandete bitter. \u201eWir sind nicht unverwundbar. Und die Grausamkeit, mit der Euresgleichen Leben ausl\u00f6scht, sucht ihresgleichen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6dc48e6ad8d2908fa5c46ff261463d75\">\u201eEin <em>Kompliment<\/em> aus Eurem Mund?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"39c67e46a5b063ea33bcd3261f29f8af\">\u201eAbscheu. Doch wen nimmt es Wunder, dass Euresgleichen es zu hohen R\u00e4ngen gebracht hat. Als <em>f\u00fdntaray<\/em> in Diensten von Unkundigen, bei solch widerlichen Fertigkeiten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"68a621e7d5746cd431ff3a4f7859aacf\">\u201eIhr m\u00f6gt davon halten, was ihr wollt, Meister G\u00edonar, aber Ihr solltet wissen, dass kein <em>goala&#8217;ay<\/em> sich jemals ohne eigenen Nutzen von Unkundigen dazu hat entlohnen lassen, unliebsame Personen hinter die Tr\u00e4ume zu bringen und dabei noch ein paar Wahrheiten zu erfahren, zumal Unkundige in unserer Gegenwart nicht l\u00fcgen k\u00f6nnen. Wir sind niemals jemandes <em>f\u00fdntaray<\/em> gewesen, wenn das auch f\u00fcr den unwissenden Betrachter so ausgesehen haben mag.&#8221; <em>Abgesehen von meinem Meister, Czirisko Lucegath, m\u00f6ge er sich hinter den Tr\u00e4umen auf die wahre Bestimmung eines <\/em>Lichtw\u00e4chters <em>besinnen<\/em>, f\u00fcgte Gor f\u00fcr sich in Gedanken hinzu.<\/p>\n<p data-p-id=\"830705c8d5b783994d77d365eb4bbbea\">\u201eIch mag mir solche Reden nicht anh\u00f6ren&#8221;, gab der Schattens\u00e4nger kraftlos von sich.<\/p>\n<p data-p-id=\"f4ed49b2bc61e2a91aeec00bdd9ed9f9\">\u201eWie dem auch sei&#8221;, fuhr Gor fort, \u201ees liegt mir fern, Euch mit <em>grundlosen<\/em> Grausamkeiten zu behelligen. Ich habe Respekt vor Euch, Meister G\u00edonar, und ich mag auch in R\u00fccksicht auf die zarten Augen Eurer Sch\u00fclerin es nicht \u00fcbertreiben mit meinen Fertigkeiten. Darum biete ich Euch etwas an.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3c1db30491e216cec968212c039d531e\">Die <em>f\u00e1njula<\/em> hob den Kopf. Misstrauische Hoffnung stand in ihren jadegr\u00fcnen Augen.<\/p>\n<p data-p-id=\"07e6025355556c532b9df591afa21f85\">\u201eIhr bietet mir einen Handel an?&#8221;, fragte Meister G\u00edonar.<\/p>\n<p data-p-id=\"5be4f8a86d2ca6867e196934f54b0873\">\u201eNein. Eine <em>Gnade<\/em>. Ich kann Euch Pianmur\u00edt nicht lebendig verlassen lassen. Aber ich f\u00fchle mich durchaus in der Laune, Euch selbst die n\u00e4heren Umst\u00e4nde Eures Todes w\u00e4hlen zu lassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bc59f088719f5e8f40e33c077eea8dec\">Der Schattens\u00e4nger schaute verwirrt. Der Rotgewandete schob das Tablett zu ihm hin\u00fcber.<\/p>\n<p data-p-id=\"35cd5ddc002a118fa23787a797d3addd\">\u201eW\u00e4hlt das Mittel, mit dem ich mein Werk an Euch beginnen soll&#8221;, sagte er. \u201eEin einziges der Dinge, die Ihr in dieser Auswahl seht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"caf17f5ab06a1597dc57323238fb9133\">Die tr\u00fcbsilbernen Augen wagten es kaum, den rotgl\u00e4sernen Flakon anzublicken.<\/p>\n<p data-p-id=\"c25cf44b934b08ed7e8ad08a02f25282\">\u201eNicht&#8221;, wisperte das M\u00e4dchen. \u201eDas ist eine Falle!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"678eafbe68dc56ec60b5ec0295ab7a00\">\u201eIch habe Euch berichtet, dass meinesgleichen nicht gnadenlos ist. Dass wir unsere Mittel hatten, selbst Unkundige, die uns mit ihrem Blutdurst beleidigten, zu t\u00e4uschen, und den Grad der Schmerzen nach unserem eigenen Gutd\u00fcnken zu bestimmen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d057434e26323ae879308cac10fd98c1\">G\u00edonar Boscarg\u00e9n schluckte. Ar\u00e1ma\u00fa versuchte erfolglos, sich auf die F\u00fc\u00dfe zu stellen.<\/p>\n<p data-p-id=\"dbcff17b5f6fc44d969739befae191c9\">\u201eMeister&#8221;, rief sie leise, \u201eMeister, es&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fe59eff15685eec78739507a514870fe\">\u201eTrefft eine weise Wahl und lasst Euch von Eurer Sch\u00fclerin nicht ablenken.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"98a4aaa31c0e34ce569404d125d03a33\">Meister G\u00edonars K\u00f6rper bebte. Es war eine Schmach f\u00fcr den Schattens\u00e4nger, dass der Rotgewandete ihn nicht im Kampf get\u00f6tet hatte. Doch nun, vor die Wahl der Mittel gestellt, konnte er nicht mehr tun, als sich f\u00fcr das Gn\u00e4digste zu entscheiden.<\/p>\n<p data-p-id=\"e06a4cf8b50a0fe36f496b0689c0c787\">\u201eDie Flasche&#8221;, fl\u00fcsterte er.<\/p>\n<p data-p-id=\"5b54f8c9a21e60bfd98ae2f35ff45a95\">Ar\u00e1ma\u00fa wimmerte. \u201eMeister&#8221;, kam es schwach von ihren Lippen.<\/p>\n<p data-p-id=\"310767e3aa93c38c04dff2c472f03599\">Gor nahm den Flakon zur Hand. \u201eMir war doch, als habet Ihr die ganze Zeit \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Interesse an dieser Fl\u00fcssigkeit gezeigt. Ihr seid Euch sicher in Eurer Wahl?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b8c0cfebeb961c8976f266bb2e423628\">\u201eNimmt euch das Wunder?&#8221; Meister G\u00edonar l\u00e4chelte grimmig. \u201eDass ich von all Euren Werkzeugen das ausgesucht habe, das Euch wohl den Spa\u00df am meisten verdirbt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"54b089cd205a65ed50cb03449ba8feab\">\u201eTut es das?&#8221; Gor erhob sich, schnippte den Korken von der Flasche und trat hinter seinen Gefangenen. \u201eDas werden wir sehen. Da Eure H\u00e4nde gefesselt sind, kommt mir bitte entgegen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"03792027f5d2f8313b0c4913dddf7cd0\">Meister G\u00edonar schloss die Augen. Dann lehnte er den Kopf zur\u00fcck und \u00f6ffnete seinen Mund. Der Rotgewandte griff nach dem b\u00e4rtigen Kinn.<\/p>\n<p data-p-id=\"c29f0266ee796b184727975fdb6ed675\">\u201eIhr habt es nicht gesp\u00fcrt, unter all dem sichtbaren Gold auf dem Tisch, nicht wahr? Ich war gespannt, ob Ihr Euch t\u00e4uschen lasst. Nun gut. Es wird Euch noch genug Zeit lassen, mich an einem Eurer letzten Geheimnisse teilhaben zu lassen. <em>Wie man den Schatten betritt<\/em>, zum Beispiel.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dea6879ed8030496f87628b86cb62967\">Und Meister G\u00edonar begann, qualvoll zu sterben.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/gors-domaene\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"class_list":["post-3148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kg_gor"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3148"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3157,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3148\/revisions\/3157"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}