{"id":3091,"date":"2025-08-25T18:57:57","date_gmt":"2025-08-25T16:57:57","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=3091"},"modified":"2025-08-31T00:46:23","modified_gmt":"2025-08-30T22:46:23","slug":"01-unheimliches-obst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/01-unheimliches-obst\/","title":{"rendered":"01: Unheimliches Obst"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"Yalo_Mag_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Yalo_Mag_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-3074\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Yalo_Mag_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Yalo_Mag_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Yalo_Mag_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"66a21380f8086f24c9f6aa3c911b1cfb\">\u201eAlle habt ihr mich f\u00fcr verr\u00fcckt gehalten. Und nun schaut: Hatte ich Recht oder etwa nicht?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1c61719b13f51c859a05a1b043a97d31\">Die Bauern waren unschl\u00fcssig dar\u00fcber, was sie dem jungen Mann antworten sollten, der sie hergef\u00fchrt hatte. Sicher, das, was er ihnen stolz an diesem sonnigen Nachmittag pr\u00e4sentierte, konnte sich sehen lassen. Trotzdem \u2013 es war eine Verwegenheit, so etwas zu tun, es darauf ankommen zu lassen. Ganz bestimmt war es nicht ungef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"3d51ef66e7e6d130d504665dc4aac092\">\u201eWenn die Schwarzm\u00e4ntel das bemerken&#8221;, sagte schlie\u00dflich einer der beiden \u00c4lteren, \u201edann wird ihnen das ganz sicher nicht gefallen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"587e7f71621e30ae29c1708779c53c7f\">\u201eNein, bestimmt nicht&#8221;, stimmte ein anderer zu. \u201eDas h\u00e4ttest du nicht machen sollen, Brosco.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2da0ab9f34f738dc8571b2409bdac2ea\">\u201eEs bringt Ungl\u00fcck&#8221;, schloss sich der Dritte an.<\/p>\n<p data-p-id=\"e15a166679669e5b85f5f31e401e0b44\">\u201eAch kommt!&#8221; Brosco, der einen Vierteltag Weges entfernt gro\u00dfe Obstg\u00e4rten bewirtschaftete, winkte ab. \u201eEs ist ein <em>Baum<\/em>. Wahrscheinlich f\u00e4llt er den Schwarzm\u00e4nteln gar nicht auf.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5709cc158c69f01c016ce5ffda0e24b5\">Er klopfte zufrieden gegen den Stamm des mannshohen Aranzienbaumes, dessen Krone aus gl\u00e4nzend gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern \u00fcber und \u00fcber mit schneewei\u00dfen Bl\u00fcten besetzt war, zwischen denen emsig die Bienen hin und her schwirrten.<\/p>\n<p data-p-id=\"5234a997250ed5740d3527206aeaf157\">\u201eWeit und breit wachsen hier keine Aranzien&#8221;, beharrte der \u00c4lteste der vier M\u00e4nner. \u201eWie sollten sie den Baum hier \u00fcbersehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8c8a91f5828a7a6a830d460f9e86eebb\">Brosco runzelte \u00e4rgerlich die Stirn. Es \u00e4rgerte ihn, dass die anderen Obstbauern die <em>Genialit\u00e4t<\/em> seiner Idee nicht geb\u00fchrend bewunderten.<\/p>\n<p data-p-id=\"21886c6b94441a8348758b02f0e48e32\">\u201eBist du etwa neidisch, dass du nicht selbst drauf gekommen bist, Anj\u00edor?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"17cc2984eff1be5f74903100a1fff94e\">\u201eSelbst wenn&#8221;, wandte Anj\u00edor ein, \u201eich kenne dich doch. Bei dem einen Baum wirst du es doch nicht belassen wollen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b695d30ce1c4d5deedc8590d2ff21308\">\u201eNein. Ich beobachte, wie sich der hier weiter entwickelt. Wenn die Fr\u00fcchte gut sind, werde ich mehr davon pflanzen. Das werden die besten Aranzien der Gegend, ach, was sag ich: im S\u00fcden in Aur\u00f3p\u00e9a werden sie nichts Besseres haben. Und dann&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d744fd313ba94b34a78b8ff3205fbd3d\">\u201eBrosco&#8221;, mahnte der Alte, \u201edu <em>kannst<\/em> hier keine Plantage anlegen. Das Land hier geh\u00f6rt dir nicht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"90bbfb799e8c8337c9969c6019007e6a\">\u201eUnd wem geh\u00f6rt es dann?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2f395839790fca99eb58d67ffc3e9d4f\">\u201eFrag nicht so dumm. Den Schwarzm\u00e4nteln nat\u00fcrlich!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"849d561502e0726ebf2b30f08725011e\">Der Obstbauer Brosco versuchte, sp\u00f6ttisch zu lachen, aber so ganz gelang ihm das nicht. Was die drei andern sagten, war nicht wirklich falsch, entsprach aber auch nicht g\u00e4nzlich der Wahrheit. Abgefunden hatte er sich damit noch lange nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"dac3d8ee09f02688b7b835b7281aed82\">\u201eWo steht das geschrieben?&#8221;, fragte er angriffslustig. \u201eHaben die Schwarzm\u00e4ntel irgendeinen Pachtvertrag? Ist ein <em>yarl<\/em> [~ Adliger] f\u00fcr das Gebiet zwischen unserem Dorf und dem See zust\u00e4ndig? Erhebt einer der <em>teirand<\/em>ay [ ~ Herrscher] Anspruch auf diese fruchtbare Erde hier?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f4586403f692c4439fee5f742198b95b\">\u201eNein, nat\u00fcrlich nicht&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2854efec997375410e80d2a9e5d712e3\">\u201eNa bitte!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"327e78a02cd24238663f117d73255b3b\">\u201e&#8230; weil niemand, nicht einmal ein <em>teirand<\/em>, auf den Gedanken k\u00e4me, ein St\u00fcck Land zu beanspruchen, auf dem sich <em>Schattens\u00e4nger<\/em> niedergelassen haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9fe305af353d76f3a16ff791831222e\">Brosco seufzte. Der Aberglaube der \u00c4lteren und die Furcht vor den Schattens\u00e4ngern, die den Boscarg\u00e9n, den weitl\u00e4ufigen Olivenwald bewohnten, waren kaum zu ertragen. Hier, unter ihren F\u00fc\u00dfen, lag der Reichtum, das Gl\u00fcck, und sie trauten sich nicht, es zu betreten. Allenfalls auf Zehenspitzen. In Notf\u00e4llen. Mit angehaltenem Atem.<\/p>\n<p data-p-id=\"f5a44abdf7c0f9dded6250bcf93e6551\">\u201eH\u00f6rt zu&#8221;, sagte er geduldig. \u201eIch will nichts von den Schwarzm\u00e4nteln. Sie wohnen in der Mitte des Waldes, und wir stehen ganz am Rand. Schaut euch um, \u00fcberall sind hier andere B\u00e4ume zwischen den \u00d6lb\u00e4umen. Alles, was ich will, ist hier, ganz am Waldrand, praktisch au\u00dferhalb ihres Gebietes, den einen oder anderen Aranzienbaum pflanzen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a8a036913d10ca0bac33922c4485c441\">Die anderen Bauern schwiegen vorwurfsvoll.<\/p>\n<p data-p-id=\"37ce2b958303fcb75f40043474054063\">\u201eEs ist doch ein Jammer um den Boden!&#8221;, verteidigte Brosco eindringlich sein Vorhaben. \u201eSchaut, den Baum hier hab ich letztes Jahr gepflanzt und er \u00fcberragt mich bereits und tr\u00e4gt sicher bald Fr\u00fcchte. Dieser fruchtbare Boden ist einfach unglaublich, das ist&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3a33356f34eb0f60ac68c9fddc6d8f9c\">\u201eZauberei&#8221;, sagte Anj\u00edor trocken.<\/p>\n<p data-p-id=\"e2f9fcd50b0447b5d280218c5b2f2471\">\u201eEs ist zum Verr\u00fccktwerden mit euch! \u00dcberlegt doch nur, welche M\u00f6glichkeiten sich hier bieten, wenn wir mit unseren Pflanzen nur ein <em>kleines St\u00fcck n\u00e4her<\/em> an den Wald heran r\u00fccken! Die Schwarzm\u00e4ntel brauchen das Land nicht. Sie bauen weder Obst noch Feldfr\u00fcchte an. Ich frage mich ohnehin, was sie mit all den Oliven machen, die ihr Wald abwirft.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a8d639c77e1c44b22b732cdfdcefb51c\">\u201eOliven sind gut&#8221;, stimmte der \u00c4lteste widerwillig zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"504414d6c639b3d4c3b21a352422ffc4\">\u201eVielleicht k\u00f6nnten wir auch von den \u00d6lb\u00e4umen hier am Waldrand welche nehmen, wenn die Zeit reif ist&#8221;, \u00fcberlegte Brosco. \u201eAber so weit sind wir noch nicht. Die Aranzienb\u00e4ume sind der Anfang, und wenn alles gut geht, k\u00f6nnen wir von dem hier bald schon ernten. Und dann machen wir unser gro\u00dfes Gl\u00fcck. Mit s\u00fc\u00dfen Fr\u00fcchten aus dem Boscarg\u00e9n.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aed4072218cbffec3544f5955d514407\">Der Plan war gut. Brosco war von seiner eigenen Verwegenheit begeistert und schlug mit der flachen Hand vor den schlanken Baumstamm, woraufhin sich etwas von einem der \u00c4ste l\u00f6ste und den vier Bauern vor die F\u00fc\u00dfe fiel.<\/p>\n<p data-p-id=\"3a7efe768b2761a51b5e02ffd6584b41\">Es dauerte einen Moment, bis Anj\u00edor sich traute, die s\u00fc\u00dfeste und saftigste Aranzie aufzuheben, die jemals zu dieser viel zu fr\u00fchen Jahreszeit geerntet worden war.<\/p>\n<p data-p-id=\"51cb3e87a80c1af4d236cad0bb6bab70\">Der \u00c4lteste redete als erster wieder.<\/p>\n<p data-p-id=\"b38e4c600d109887a430aa4fdb2a6ccc\">\u201eBleibt ganz ruhig&#8221;, zischte er, \u201eund tut so, als ob nichts gewesen w\u00e4re. Wir m\u00fcssen schnell weg von hier!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"125a2bbaaeb354a18288e1cb6a7ef19f\">Anj\u00edor lie\u00df die Frucht ins Gras fallen. Dann setzten die vier M\u00e4nner sich in Bewegung und schlenderten, sich immer wieder verstohlen umschauend, langsam davon, bis sie schlie\u00dflich den Pfad erreichten, der s\u00fcdw\u00e4rts in ihre G\u00e4rten hinein und nach Norden in den Boscarg\u00e9n hinein f\u00fchrte.<\/p>\n<p data-p-id=\"3aeaff2cd3a9c7806e421f9763017c51\">Dort begannen sie, zu rennen, als seien ihnen wilde Hunde auf den Fersen.<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"280b228fd66c5b7cdaf86d2ab0430835\">Kichernd befreite sich das kleine M\u00e4dchen aus seinem Versteck. Es hatte sich in einem Dickicht aus Lavendel verborgen gehalten, das an einer sonnigen Stelle am Rand der Lichtung wucherte und bet\u00f6renden Duft verstr\u00f6mte.<\/p>\n<p data-p-id=\"01857857bebc03556481982f92df153a\">\u201eDas hast <em>du<\/em> gemacht!&#8221;, rief sie fr\u00f6hlich aus und h\u00fcpfte durch das Gras, auf den bl\u00fchenden Obstbaum zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"bc38aca80eb49186a2bb702e878613db\">\u201eNein, der Baum hat es gemacht&#8221;, antwortete es zwischen den Halmen.<\/p>\n<p data-p-id=\"f01378e5087a57273e87baeec7aca0b0\">\u201eJa, aber du hast ihm <em>gesagt<\/em>, dass er es machen soll.&#8221; Das M\u00e4dchen b\u00fcckte sich nach der Aranzie, betrachtete die Frucht neugierig und schnupperte daran. \u201eIch w\u00fcnschte, ich k\u00f6nnte das auch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"279551a58c7a971a16bb01713746313d\">\u201eDu kannst das bereits. Du wei\u00dft nur noch nicht, wie.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dd10316285172d6fb3e1f6427865b3b6\">\u201eNein, kann ich nicht.&#8221; Sie seufzte verdrossen. \u201eM\u00e4dchen k\u00f6nnen nicht mit B\u00e4umen reden. Meister G\u00edonar hat mir das gesagt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4de7925b8559fb0247a06f88b4dedc3a\">\u201eIch bin mir sicher, dass du stattdessen etwas anderes kannst. M\u00e4dchen haben eigene Kr\u00e4fte, Ar\u00e1ma\u00fa.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"27427c9d75abdac659e8f1d28ec51046\">\u201eDavon hat Meister G\u00edonar nichts gesagt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c3fe3f7ed509882abb4d85da5bac6c28\">\u201eWom\u00f6glich wei\u00df nichts dar\u00fcber. Er ist doch ein Mann. Frag die Meisterin Eketh.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b5b5fd487b8e939c64b8b486a8db7d4d\">\u201eDas traue ich mich nicht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e0655579e68d4f04608606142bddf724\">\u201eDann wirst du es nicht erfahren. Also, wenn ich ein M\u00e4dchen w\u00e4re, ich w\u00fcrde versuchen, es herauszufinden. Meister G\u00edonar ist nicht allwissend.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7c8176262619afb8cd32908d487ad835\">Die kleine Ar\u00e1ma\u00fa warf einen Blick, der zwischen Ehrfurcht und Emp\u00f6rung schwankte, hin\u00fcber zum Lavendel. Immerhin war Meister G\u00edonar ein Meister, <em>ihr<\/em> Meister. Allein der Gedanke, dass ein Meister irgendetwas nicht wissen k\u00f6nne, war l\u00e4sterlich. Doch die Vorstellung, etwas zu k\u00f6nnen, was ihre ganz eigene Kraft sein k\u00f6nnte, gefiel ihr.<\/p>\n<p data-p-id=\"a8469e4e72c991235b883a5d6bc09ebd\">Aus dem Lavendel kroch ein zweites Kind hervor, ein Knabe etwa in seinem dreizehnten Sommer und damit etwa doppelt so alt wie das kleine M\u00e4dchen, das immer noch interessiert die Aranzie betastete und doch nicht recht zu wissen schien, was es damit anfangen sollte.<\/p>\n<p data-p-id=\"726de476faee4207ead58db7e705720c\">Beiden Kindern war gemeinsam, dass sie v\u00f6llig schwarz gekleidet waren, das Kleidchen des M\u00e4dchens ebenso wie Hemd und Hose des Knaben. Beide waren barfu\u00df und bewegten sich flink und lautlos \u00fcber die Lichtung. Aber f\u00fcr Geschwister halten konnte man sie nicht, denn sie sahen einander nicht \u00e4hnlich. Das fliegende, lange Haar des zierlichen M\u00e4gdeleins war hell und \u00fcppig wie Mondlicht und ihre Augen gr\u00fcn wie die einer Katze. Der Junge hatte rabenschwarzes Haar. Sein Blick war fast ebenso dunkel.<\/p>\n<p data-p-id=\"c4ddf004a2fdfba07f90bb50906c1776\">Er schritt ohne Eile auf den zu Unrecht hier gepflanzten Baum zu und legte seine Hand auf den schlanken Stamm. Zufrieden betrachtete er den kleinen Vogel, der zwischen den \u00c4sten herumturnte und wohl erkundete, ob sich hier ein Nistplatz finden lie\u00df. Auch Schmetterlinge umtanzten die Bl\u00fcten, die in einigen Monden ebenfalls s\u00fc\u00dfe Fr\u00fcchte sein w\u00fcrden.<\/p>\n<p data-p-id=\"f70acfbb5d8fa094c1f6ec1c8d2abaaf\">\u201eYalomiro&#8221;, fragte das M\u00e4gdelein und hielt ihm die Aranzie hin, \u201ewas ist das?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e541d7349139b7415b3c8ab02c9492a2\">\u201eDas ist eine Frucht von diesem Baum. Die Unkundigen essen davon.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"765eadb2508ba87a205108f097923c3e\">Ar\u00e1ma\u00fa f\u00fchrte die Aranzie neugierig zum Mund und nagte vorsichtig an der samtigen Schale.<\/p>\n<p data-p-id=\"9c474145058117ed615af8e0f42a3b9b\">\u201eDas ist bitter&#8221;, beschwerte sie sich dann.<\/p>\n<p data-p-id=\"e300cbef88a8ddceabbba5fc4ee7484e\">Yalomiro l\u00e4chelte und zupfte eine Lavendelbl\u00fcte fort, die in ihren struppigen Haaren h\u00e4ngen geblieben war. \u201eWir sollten nicht zu lange hier bleiben. Komm mit. Die Unkundigen sind fort, und sie werden so schnell nicht zur\u00fcckkehren. Hier ist nichts mehr zu sehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d25f8d6397966f1d9f892b3671ad5760\">\u201eJa&#8221;, stimmte sie zu. \u201eMeister G\u00edonar schimpft, wenn er herausfindet, dass wir bis fast aus dem Wald heraus gelaufen sind.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c0d2a064eabc1c0eab6990047cb8b813\">\u201eAber du wolltest doch sehen, was die Unkundigen hier zu suchen hatten, nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"087237fadcaadb426679f90dcec3c2f1\">Ar\u00e1ma\u00fa seufzte schwer. \u201eSchon&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"329c709010cd5278f8b9b6d117cf0e30\">\u201eDas h\u00e4tten wir nie herausgefunden, wenn wir nicht hergekommen w\u00e4ren. Ich h\u00e4tte es dir m\u00fchsam erkl\u00e4ren m\u00fcssen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e44e9e221e959eb88e9ebcc07a14b241\">\u201eDu w\u00e4rest also allein gegangen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b36b61ba180b2b8aa39ee25f1b48453c\">\u201eSicher. Aber das w\u00e4re langweilig gewesen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"021384f4525510713e7ffd7021df1e5b\">Der Junge wandte sich zum Gehen. Das kleine M\u00e4dchen folgte ihm eilig, bis sie die Lichtung verlassen und wieder in den flirrenden Silberschatten der \u00d6lb\u00e4ume eintraten.<\/p>\n<p data-p-id=\"654bfe282a38d643bfec159f2356ef33\">\u201eAber was wollten die unkundigen M\u00e4nner denn nun eigentlich?&#8221;, fragte die Kleine, die sich zwar \u00fcber Yalomiros Streich mit der Frucht am\u00fcsiert hatte und dar\u00fcber, wie die Bauern so schnell weggerannt waren. Aber wirklich verstanden hatte sie nicht, was eigentlich vorgefallen war und warum die M\u00e4nner solche Angst vor einem ungenie\u00dfbaren St\u00fcck Obst gehabt hatten.<\/p>\n<p data-p-id=\"8ac7bd57e9069ca5ba0eda642f9edb69\">\u201eSie wollten mehr von diesen B\u00e4umen in den Wald pflanzen und die Fr\u00fcchte verkaufen&#8221;, erkl\u00e4rte der Knabe.<\/p>\n<p data-p-id=\"051d714270c4b24714a27a8811358a1d\">\u201eMich h\u00e4tten ein paar von diesen B\u00e4umen mit den wei\u00dfen Blumen nicht gest\u00f6rt. Ich finde sie h\u00fcbsch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f7a8d04ba327dc9047d614b27f0b93b7\">\u201eDie B\u00e4ume st\u00f6ren mich auch nicht. Aber es w\u00fcrde nicht bei den B\u00e4umen bleiben. Die Unkundigen w\u00fcrden immer mehr B\u00e4ume in den Wald stellen und daf\u00fcr wom\u00f6glich noch \u00d6lb\u00e4ume f\u00e4llen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e0c75954ddb45f5c75b7b666bcae8498\">Ar\u00e1ma\u00fa sog erschrocken Luft ein. \u201eDas d\u00fcrfen sie nicht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"71673936b938c05b6ea259f9b8c69a07\">\u201eUnd zur Erntezeit w\u00e4re der ganze Wald voller Unkundiger. Das w\u00e4re Meister Ask\u00fdn bestimmt nicht recht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d4e3111d4d48401dee6eb7419cd7133e\">\u201eDie sollen nicht in unseren Wald kommen&#8221;, rief Ar\u00e1ma\u00fa aus und fasste \u00e4ngstlich nach ihm. \u201eIch will keine Unkundigen im Wald!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7f3f0e1646ed8ec17f4a4eea573ee4d5\">\u201eSie werden nicht kommen&#8221;, beruhigte er das M\u00e4dchen und f\u00fcgte zufrieden hinzu: \u201eIch habe sie vorerst vertrieben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"09cdbb078e51bdaf5ba14ee18b167a3c\">\u201eWen hast du vertrieben, Yalomiro Lagoscyre?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0e8dbf61be9a1163f573c1e2b400a276\">Die Kinder zuckten zusammen und erstarrten.<\/p>\n<p data-p-id=\"969a8639aec9f0130ec729bb85ce6828\">\u201eOh weh&#8221;, wisperte Ar\u00e1ma\u00fa, und ihre Fingerchen schlossen sich fester um Yalomiros Hand.<\/p>\n<p data-p-id=\"9f55dd45ca882d736ce93b29b4e2da86\">\u201eEs waren Unkundige, Meister G\u00edonar&#8221;, bekannte Yalomiro. \u201eAm Waldrand.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8516fd1f23fecc6229550a6aedb65a55\">\u201eUnd du hast sie vertrieben?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"916ae1f3b255f21f43b265801545d835\">\u201eNun ja, ich habe sie erschreckt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8427ecf61a1fb12bca4209f3cab2f1a1\">\u201eErschreckt? Womit?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ccd70759186f22b081ea17342b30cf69\">\u201eMit einer reifen Aranzie, Meister.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"12f32f90670bb196fc9e37efa9e89267\">\u201eDas ist allerdings ein ungew\u00f6hnliches Mittel, um Unkundige zu verscheuchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"68685151f350209f8b4381e1f5ecb920\">\u201eEs hat seinen Zweck getan.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bf76f96dc585655453b12208ae6ceb1d\">\u201eHaben die Menschen euch gesehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"723691b62b9851b3432ffef6e53ca226\">\u201eNein, Meister.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0648cd13c81f13703e336d46d1540179\">Die Stimme hinter ihnen schwieg einen Moment. Die Kinder wagten kaum zu atmen.<\/p>\n<p data-p-id=\"cc39d1132759ccb6d50f83bd0048d5ba\">\u201eUnd was hast du dabei zu schaffen gehabt, Ar\u00e1ma\u00fa? Ist es dir nicht streng verboten, so weit vom Eta\u00edmalon weg zu gehen, ohne Begleitung? Begleitung eines <em>Erwachsenen<\/em>, wohlgemerkt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ea0782efaaafe665ff2b215cba645371\">Das M\u00e4dchen biss sich auf die Lippen und schaute besch\u00e4mt zu Boden.<\/p>\n<p data-p-id=\"af485aba21791104475a47b186a7ab98\">\u201eIch habe sie dazu verleitet, mit mir zu kommen, Meister&#8221;, antwortete der Junge.<\/p>\n<p data-p-id=\"4f3de9e5acb71c347a2b636ca94ad6e8\">\u201eIch habe nicht danach gefragt, was <em>dich<\/em> dazu angestachelt hat, Yalomiro. Das ist deine Sache vor Meister Ask\u00fdn. Der sich im \u00dcbrigen auch seine Gedanken \u00fcber deinen Verbleib macht. Ich bin hier, um euch zu suchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bcafab3072cac24044d58ae423752e92\">Nun err\u00f6tete der Junge.<\/p>\n<p data-p-id=\"f4e5ff4f4b2e2ebdf7669b1f6007cb64\">\u201eNun, ich habe euch gefunden. Und nun steht nicht herum als w\u00e4ret ihr aus Stein. Kommt zu mir.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"34a901132a45b5595aad0f9dc6599e4d\">Schuldbewusst wandten die beiden sich um. Aus den dunklen Schatten zwischen einigen hohen St\u00e4mmen l\u00f6ste sich die Gestalt eines hochgewachsenen Mannes in f\u00f6rmlichen schwarzen Gew\u00e4ndern und trat vor die Kinder hin. Meister G\u00edonar musterte die beiden vorwurfsvoll.<\/p>\n<p data-p-id=\"583731f7982f640b79005b5689b74cf7\">\u201eKinder&#8221;, fragte er ernst, \u201ewas soll ich davon denken, dass ihr nichts Vern\u00fcnftigeres zu tun wisst als euch in einer Gegend herumzutreiben, die nicht ungef\u00e4hrlich ist? Bei dir, Yalomiro Lagoscyre, ist alle Hoffnung unn\u00fctz, das ist mir klar. Aber ich kann es nicht guthei\u00dfen, dass du <em>meine<\/em> Sch\u00fclerin zu kindischem Unfug verf\u00fchrst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"27b460e266e927f72b5b5ff2b0394003\">\u201eEs tut mir leid&#8221;, sagte Yalomiro, und Ar\u00e1ma\u00fa nickte.<\/p>\n<p data-p-id=\"31a0e53b7f5d372e3164be219ca2621c\">Meister G\u00edonar wartete, und als die beiden nichts weiter sagten, seufzte er.<\/p>\n<p data-p-id=\"745904613bf1c6c801bae3449af0bce8\">\u201eKommt. Meister Ask\u00fdn wartet auf euch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e594ea1b3accf3659c2ed6d6a3eba20c\">Ar\u00e1ma\u00fa und Yalomiro folgten ihm auf dem Sandpfad durch den Wald. Eine Weile lang waren sie still.<\/p>\n<p data-p-id=\"67ce709cb08bf5a35177cc0b1e9cbd2c\">\u201eDu hast also einen Baum beschworen, Yalomiro?&#8221;, fragte Meister G\u00edonar pl\u00f6tzlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"20ca074c55386e741220c05e43d99226\">\u201eIch dachte mir, wenn die Unkundigen Fr\u00fcchte haben wollen, sollte ich ihnen eine zeigen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e7498bbae28fbe53fbb894b48796566c\">\u201eWie alt bist du, Yalomiro?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f1649ae4a1a06e7cd0659c824de5a243\">\u201eDies ist mein dreizehnter Sommer, Meister G\u00edonar.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"11f826bfadf114793642f6f62740e276\">Der Schattens\u00e4nger sch\u00fcttelte missbilligend den Kopf, sagte aber nichts weiter.<\/p>\n<p data-p-id=\"198cff02a2c8fbe1379d0e9f6e92e46e\">Die kleine Ar\u00e1ma\u00fa dr\u00fcckte die Finger des \u00e4lteren Jungen.<\/p>\n<p data-p-id=\"7797ca6de3b7fbd9c570470d0ac5f415\"><em>Er ist b\u00f6se mit uns<\/em>, dachte sie.<\/p>\n<p data-p-id=\"36cf554ce10e105d06197cac38174fc7\"><em>Nein, er macht sich Sorgen<\/em>, antwortete Yalomiro. <em>Ich habe einen Fehler gemacht.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"50c7c103582a7c480f6b93ce20e4eb4e\">\u201eWie l\u00f6blich, dass du das einsiehst, Yalomiro Lagoscyre. Ich w\u00fcnschte nur, du w\u00fcrdest aus deinen Fehlern gelegentlich lernen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9fab0eada41eb38704cc3429e4194305\">Yalomiro zog den Kopf ein, und auch Ar\u00e1ma\u00fa wagte nicht mehr, in seine Richtung zu denken. Vor erwachsenen Schattens\u00e4ngern konnten sie beide ihre Gedanken nicht versiegeln. Noch nicht.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/yalomiro-und-das-unsterbliche-lamm-spin-off\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,22],"tags":[],"class_list":["post-3091","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-kg_yalo"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3091"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3091\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3623,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3091\/revisions\/3623"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}