{"id":3084,"date":"2025-08-25T19:06:28","date_gmt":"2025-08-25T17:06:28","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=3084"},"modified":"2025-08-31T00:49:16","modified_gmt":"2025-08-30T22:49:16","slug":"08-yalomiro-schleicht-sich-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/08-yalomiro-schleicht-sich-an\/","title":{"rendered":"08: Yalomiro schleicht sich an"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"Yalo_Mag_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Yalo_Mag_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-3074\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Yalo_Mag_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Yalo_Mag_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Yalo_Mag_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"fc1321e20359cba1ebc7c40350a0be94\">Was Falgr\u00e8d konnte, hatte Yalomiro schon lange gelernt, und insgeheim war er auch davon \u00fcberzeugt, dass es ihm besser gl\u00fcckte als dem Gr\u00f6\u00dferen. Und nun, da Eile und Achtsamkeit geboten war, fand Yalomiro endlich auch eine Gelegenheit, die Magie zu einem n\u00fctzlichen Zweck anzuwenden, nicht nur zur \u00dcbung und vor den Meistern.<\/p>\n<p data-p-id=\"ae338fbcc88a01160cbd5032d1927bc1\">Wie ein flinker Schatten streifte ein kleiner Kater durch das Dickicht zu Seiten des Weges auf Idurs Weidelichtung. Kleine Nagetiere flohen vor ihm und V\u00f6gel flatterten erschrocken auf, als das Tier durch Gras und Str\u00e4ucher glitt, aber der Kater war nicht auf der Jagd. Yalomiro verga\u00df einen Moment lang den Ernst seiner Mission. Er erfreute sich an den F\u00e4higkeiten des geschmeidigen K\u00f6rpers, in den er geschl\u00fcpft war und galoppierte voran. Zwar war es eine ernste Sache, die Gestalt eines Tieres anzunehmen und die Meister lehrten, dies nur zu tun wenn aus irgendeinem Grund die Tiergestalt Vorteile f\u00fcr ein Vorhaben brachte.<\/p>\n<p data-p-id=\"9ebd84657affec891ead0551d19bd17c\">Die Meister verstanden wenig davon, wie viel <em>Spa\u00df<\/em> Magie machen konnte, gerade, wenn sie so leicht fiel wie es bei Yalomiro der Fall war.<\/p>\n<p data-p-id=\"33428383794f41da608da838972fe3c5\"><em>Bald<\/em>, dachte Yalomiro bei sich, werde ich lernen, ein Pferd zu sein. <em>Und dann renne ich bis zu den Bergen, zum Montaz\u00edel, bis ans Meer!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"98e1dbd48246a0f30a30d0c55fa8caae\">Er hatte erwartet, Idur und seine Helfer auf dem Weg zu \u00fcberholen, aber offenbar hatten die M\u00e4nner einen Umweg gemacht. Wahrscheinlich lagerte das Feuerholz, um das der Sch\u00e4fer bitten wollte, abseits der <em>ujoray<\/em>-Siedlung und sie mussten es erst noch heranschaffen. Das war gut, denn so hatte Yalomiro genug Zeit, das Lamm zu holen und eine Ablenkung f\u00fcr die Menschen zu hinterlassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"e306cb72933e2d447eb36482e9859693\">Die Schafe ruhten nun alle. In die Ger\u00e4usche des abendlichen Waldes mischten sich die Laute ihrer mahlenden Kiefer und ab und zu das keuchende Ger\u00e4usch, wenn eines von ihnen Gras hinauf w\u00fcrgte. Sie dachten immer noch ans Fressen, und sie f\u00fcrchteten sich ein klein wenig vor der heraufziehenden Dunkelheit. Aber nur ein klein wenig. Die Hunde passten auf sie auf. Den Sch\u00e4fer fanden sie immer noch l\u00e4stig.<\/p>\n<p data-p-id=\"8170f4729e74872358ef13b8b3431535\">Idurs Hunde spitzten die Ohren und einer von ihnen sprang auf, als die Katze in geb\u00fchrendem Abstand vorbei schlich. Der gro\u00dfe H\u00fctehund blaffte unfreundlich hin\u00fcber, war aber zu gut erzogen, um sich von der Herde abzuwenden, um seinen Jagdgel\u00fcsten nachzugehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"ba965757c6c4640fd22409481a1714cd\">Yalomiro lie\u00df sich nicht beirren und tauchte zwischen die B\u00e4ume am Waldrand, schlich in weitem Bogen zu dem Verschlag hin\u00fcber, in dem das Lamm eingesperrt war. Wenn er den Hunden zu nahe kam, w\u00fcrden sie den Schwindel bemerken. Tiere konnten <em>sehen<\/em>. Kein Tier lie\u00df sich durch Magie ernsthaft verwirren.<\/p>\n<p data-p-id=\"234efc116e26ca2ae55bbdfa56d974eb\">Das Lamm stand immer noch steif und j\u00e4mmerlich mitten in seinem Gatter. Wom\u00f6glich hatte es sich nicht bewegt, seit die Kinder fortgegangen waren. Yalomiro schl\u00fcpfte zur\u00fcck in seinen Menschenk\u00f6rper. Dabei entlud sich ein wenig Energie von seiner <em>maghiscal<\/em>, der magischen Energie um ihn herum. Das schien die Aufmerksamkeit des Lammes zu erregen. Es drehte so ruckartig den Kopf, dass Yalomiro zusammenzuckte.<\/p>\n<p data-p-id=\"f1509c0e2bcbe748980cca2375222993\">Mit leeren Augen glotzte es den Jungen an.<\/p>\n<p data-p-id=\"db7d497c38c9b86cf43a504f1dde6fb2\">\u201eKeine Angst&#8221;, wisperte Yalomiro. \u201eWir \u00fcberlassen dich nicht dem Unverstand der <em>ujoray<\/em>. Ich nehme dich mit mir!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"140b20191561a8f9f92438354d25d290\">Das Lamm schwieg und stand wie eine kleine Statue aus verdreckter Wolle.<\/p>\n<p data-p-id=\"a10c49674ac3220b2bb2c58e7a5f1ffc\">Die Bauern hatten das Gatter mit dicken Stricken gesichert. Yalomiro strich mit den Fingern dar\u00fcber, summte und lie\u00df den Hanf zu m\u00fcrbem Bast werden.<\/p>\n<p data-p-id=\"9e21fbf19d4d6c35be945825620d8c78\">Das Lamm blieb erstarrt. Der Junge zog das Gatter vorsichtig ein St\u00fcckchen weit auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"c9e607f0548d7d305d7dc64b997fce97\">\u201eDu darfst mich nicht angreifen und niedertrampeln wie den Sch\u00e4fer&#8221;, mahnte er. \u201eIch will dir nichts B\u00f6ses!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0222dac82daef8009a9abab38dfd3c6e\">Er tat vorsichtig einen Schritt auf das Lamm zu. Augenblicklich senkte sich der kleine Sch\u00e4del. Das L\u00e4mmchen schnaubte, so dass Rotz aus seinen N\u00fcstern spritzte. Aber es blieb stehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"7d32d17f24cb85e88cebe9c0172bac60\">Yalomiro z\u00f6gerte. Wenn er etwas tat, das das Lamm provozierte, w\u00fcrde das zumindest die Aufmerksamkeit der Hunde wecken, und wenn diese anschlugen, w\u00e4ren in kurzer Zeit die <em>ujoray<\/em> hier. Aber er musste das Tier irgendwie dazu bringen, ihm zu vertrauen und sich forttragen zu lassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"fbdb95c1c4e65e2963d3fc27e042521d\">Schlie\u00dflich fiel ihm das St\u00fcck Brot ein, das er bei den <em>ujoray<\/em> an sich genommen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"d38eb528abd49fc6c88a797bf2f8dd5e\">\u201eKomm, mein Kleiner&#8221;, lockte er und hielt dem B\u00f6ckchen die Leckerei hin. \u201eDas geh\u00f6rt dir, wenn du brav bist!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1aa191a3bfeaa6322fed12e5f7117026\">Das Lamm starrte das Brot an, aber ganz offensichtlich nahm es es nicht wahr. Sein Blick blieb leer und blind. Yalomiro streckte vorsichtig die Hand aus und ber\u00fchrte mit den Fingerspitzen die schwarze Wolle.<\/p>\n<p data-p-id=\"861ff806182360ca6d42f0a034f3177b\">Ein sonderbares Gef\u00fchl, eine Art \u00dcbelkeit \u00fcberkam den Jungen wie ein Schaudern. Das, was er da unter den Fingern sp\u00fcrte, war seltsam weich \u2013 nicht weich und duftig wie Schafswolle, sondern nachgiebig und m\u00fcrbe, wie ein Schwamm, wie ein <em>Pilz<\/em>. Es f\u00fchlte sich feucht an und so nahe, wie er dem Lamm nun war, nahm Yalomiro auch einen widerlichen Geruch wahr, der von dem Tier ausging.<\/p>\n<p data-p-id=\"afed0caae73fc6120fcb6637a65641e6\">Aber die Ber\u00fchrung stie\u00df wohl etwas in dem Tier an. Es gab einen seufzenden Laut von sich und dr\u00e4ngte sich gegen Yalomiros Hand. Unter der Wolle war sein K\u00f6rper d\u00fcrr und zerbrechlich, so als s\u00e4\u00dfe kaum Fleisch auf den Knochen. Obwohl es ihn ekelte, zog Yalomiro die Hand nicht weg, denn was er sp\u00fcrte, war so falsch wie es nur sein konnte. Denn der kleine Leib war kalt, <em>eiskalt<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"c402995d74ec989ac2a335b69eae9af4\">\u201e<em>Was<\/em> bist du?&#8221;, fl\u00fcsterte Yalomiro. Entsetzen ergriff ihn, aber seine Neugier war st\u00e4rker. Nein, er war nicht so weit gegangen, nicht so ungehorsam gegen die Meister geworden, um nun zu fliehen. \u201eBei den M\u00e4chten, was ist dir <em>zugesto\u00dfen, <\/em>du armes Ding?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ec4838b343e8d96d3f6b79bb095c7c5a\">Das Lamm seufzte abermals und zitterte. Mitleid ergriff Yalomiro. Es kostete ihn \u00dcberwindung, doch er griff mit der anderen Hand zu und streichelte das B\u00f6ckchen \u00fcber die Stirn.<\/p>\n<p data-p-id=\"2c75fb6eb4b33366e259b0282b32aba7\">\u201eVergib mir&#8221;, fl\u00fcsterte er und fasste mit den Fingerspitzen tief in die so unappetitliche Wolle. Mit einem Ruck zupfte er ein B\u00fcschel Haare aus und stellte entsetzt fest, dass er da, wo er dem B\u00f6ckchen nur ein L\u00f6ckchen Fell hatte ausziehen wollen, einen gro\u00dfen Fetzen Vlies in der Hand hielt.<\/p>\n<p data-p-id=\"9baf21e21651f58660fe6cdc7c8466cb\">Mit einem Ausruf des Ekels schleuderte Yalomiro das Fell beiseite. Im hohen Bogen landete es am anderen Ende des Pferches. Das L\u00e4mmchen regte sich immer noch nicht, hatte nicht einmal gezuckt.<\/p>\n<p data-p-id=\"f7ea67dd1fb0b2d9a78205139bcf3e3b\">Aber einer der Hunde bellte halbherzig.<\/p>\n<p data-p-id=\"959c734a7d4599d01b950af3f688448e\">Yalomiro biss sich auf die Lippen. Nein, er durfte sich jetzt nicht im letzten Augenblick verraten.<\/p>\n<p data-p-id=\"2953085a4dde08ee8284332c0897ab17\">\u201eSie d\u00fcrfen nicht wissen, dass du weg bist&#8221;, wisperte er dem Sch\u00e4fchen zu. \u201eSchau zu, was ich tue!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b138cb0f54448e2d14c18c9c7108004b\">Er deutete auf das Fellb\u00fcschel und begann zu singen, ganz leise, und beschwor das Trugbild eines verfilzten, r\u00e4udigen Bocklammes dar\u00fcber. Ungeschlacht und reglos stand die Erscheinung ihnen gegen\u00fcber, sicherlich kein Meisterst\u00fcck, aber bei der Dunkelheit und f\u00fcr die Augen ver\u00e4ngstigter <em>ujoray<\/em> mochte es gen\u00fcgen.<\/p>\n<p data-p-id=\"ea1fe48501ed091899c4784e839fc77e\">Nun hatte auch der zweite Hund begonnen, zu bellen. Nat\u00fcrlich hatten sie gesp\u00fcrt, dass es dort hinten beim Gatter nicht mit rechten Dingen zuging. Und da waren neue Ger\u00e4usche, M\u00e4nnerschritte und das Knirschen von Karrenr\u00e4dern auf dem Weg. Idur, Brosco und die anderen zogen Brennholz auf einem Handwagen herbei.<\/p>\n<p data-p-id=\"6775ad8c16a6f279eff53bc592d67873\">Yalomiro schnippte mit den Fingern und sein Phantomschaf begann, sich zu regen. Er lie\u00df es im Kreis herumlaufen. Mehr M\u00fche konnte er sich nun nicht geben.<\/p>\n<p data-p-id=\"4cc9ed1a064ab2e13f22f781be26c237\">\u201eUnd nun lass uns verschwinden&#8221;, wisperte er dem Lamm ins Ohr. Obgleich es ihn \u00dcberwindung kostete, packte er das Tier mit beiden Armen und hob es auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"e5775854e0a45f21e75ab74f40c893ff\">Das Lamm lie\u00df es sich, zu Yalomiros gr\u00f6\u00dfter Verwunderung, anstandslos gefallen. Der Junge trug das Tier eilig aus dem Pferch fort und schob das Gattertor wieder zu. Dass die Stricke fort waren, w\u00fcrde den <em>ujoray<\/em> hoffentlich erst zu sp\u00e4t auffallen.<\/p>\n<p data-p-id=\"219cf90b718b42e4ca0ce23174f05f3f\">\u201eStill!&#8221;, rief Idur den kl\u00e4ffenden Hunden zu. \u201eStill, ihr dummen T\u00f6len! Wollt wohl euren eigenen Herrn verbellen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"807c591a729473c1cd2ae2ca492837d9\">Yalomiro verbarg sich mit dem Lamm unter einem Busch in H\u00f6rweite. Weglaufen w\u00e4re zu riskant gewesen, sicherlich h\u00e4tten die M\u00e4nner ihn bemerkt. Er hoffte nur, dass das Lamm ihn nun nicht verraten w\u00fcrde. Aber das, war er da in den Armen hielt, war still und schlaff wie eine stinkende Fellpuppe.<\/p>\n<p data-p-id=\"e9dc1fcaa012eee319622427ae322407\">\u201eIst es noch da?&#8221;, fragte Brosco.<\/p>\n<p data-p-id=\"23847636ddee6d11c7681477109c5458\">\u201eDa stakst es hin und her. Hat wohl gemerkt, dass mit uns nicht zu spa\u00dfen ist!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ee44ebe0915f925fadb2c11d6edd1824\">\u201eDann mal los!&#8221; Das war Idur. \u201eStapeln wir das Holz um den Pferch herum auf. Und dann r\u00e4uchern wir das Mistvieh aus.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1227069b4719da1727ee86481fe8a6f8\">Die M\u00e4nner gingen ans Werk und luden ihr Brennholz ab, ohne den Schwindel im Pferch zu durchschauen. Yalomiro wartete noch einen Moment, bis er sich sicher war, dass sie nicht abgelenkt w\u00fcrden. Dann dr\u00fcckte er das Lamm an sich und zog sich wieder in den Schutz des Waldes zur\u00fcck.<\/p>\n<p data-p-id=\"269f820a17385a2a431ceb2eb8e9e437\">Das Lamm in seinen Armen wurde ihm immer schwerer. Wenn auch das, was unter der klammen, wattig-feuchten und stinkenden Wolle sein mochte, knochig und abgemagert war, so war das Lamm doch so steif und sperrig, dass Yalomiro seine M\u00fche hatte, es zu tragen. Er hatte zun\u00e4chst erwartet, dass es sich gegen ihn wehren, zappeln und versuchen w\u00fcrde, ihm zu entkommen. Aber das tat es nicht. Es lag, reglos und starr in seinem Griff und war dabei so unhandlich, dass Yalomiro sich Gedanken dar\u00fcber zu machen begann, ob er das Tier hier irgendwo verbergen sollte. Zuerst hatte er vorgehabt, es m\u00f6glichst bis an den Rand des Boscarg\u00e9n zu bringen und dort in einem Gespinst aus Ranken und Bl\u00e4ttern zu verbergen, bis ein Meister es gesehen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"4c7d5fe354469c0128782214dc676c6e\">Die unkundigen M\u00e4nner, die auf der Lichtung einen Scheiterhaufen f\u00fcr das Lamm errichteten, waren kaum noch zu h\u00f6ren. Offenbar hatte die Illusion ausgereicht, um sie abzulenken. Sie w\u00fcrden nicht hinterfragen, was sie sahen, selbst wenn ihr Feuer am Ende nichts zur\u00fccklassen w\u00fcrde, was auf die Anwesenheit des Lammes hingedeutet h\u00e4tte. Das Tier lie\u00df den Kopf h\u00e4ngen und st\u00f6hnte gelegentlich, ganz leise. Es war der einzige Hinweis darauf, dass es atmete; anderenfalls h\u00e4tte Yalomiro sich bald eingebildet, einen halb verwesten Tierkadaver mit sich zu schleppen.<\/p>\n<p data-p-id=\"76270370af1a60376de2864aaa7728cb\">Er pirschte durch die im Mondlicht still daliegenden Obstg\u00e4rten. Aranzienb\u00e4ume aller Art bauten die <em>ujoray<\/em> hier an, dazwischen \u00c4pfel und Steinobst. Einige der B\u00e4ume standen in ihrer Bl\u00fcte; wei\u00df und sch\u00f6n schimmerten ihre geschm\u00fcckten Kronen vor dem nachtblauen Himmel, und sie h\u00e4tten sicherlich auch herrlich f\u00fcr ihn geduftet, w\u00e4re da nicht der ekelhafte Geruch des Lammes gewesen.<\/p>\n<p data-p-id=\"f3952e9ba50e1def40a053e3e7a772e4\">Yalomiro fand einen Zaun, schl\u00fcpfte darunter hindurch und befand sich nun wieder auf der Stra\u00dfe, die in Richtung des Boscarg\u00e9n f\u00fchrte. Die Siedlung selbst hatte er in einem gro\u00dfen Bogen umschlichen und hinter sich gelassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"28db6057f7c846e52074daad5d52b1b4\">\u201eIch bringe dich zu meinesgleichen&#8221;, wisperte er dem Tier ins Ohr. \u201eMein Meister wird dich heilen k\u00f6nnen, was immer du an Krankheit oder Bann in dir tr\u00e4gst. Vielleicht darfs du Ar\u00e1ma\u00fas Haustier werden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ea96a4b02afade3f30a960a877192d29\">Nun strampelte das Lamm, eigentlich war es mehr ein kraftloses Zucken. Yalomiro packte zu und legte sich das Lamm dann nach kurzem Z\u00f6gern \u00fcber die Schultern, so dass er seine Beinchen packen konnte. Die unf\u00f6rmigen Klauen waren rau und schnitten in seine Finger, als er danach griff.<\/p>\n<p data-p-id=\"4acad179e4f88a9cb5993e4966ce385e\">Dann marschierte der Junge voran, so schnell er nur konnte, immer der Stra\u00dfe nach, dem Meister entgegen, den Falgr\u00e8d hoffentlich her f\u00fchrte.<\/p>\n<p data-p-id=\"ec1a08d8633dfb5b69cbd00036f0b7cb\">F\u00fcr einen Moment machte er sich Sorgen um Ar\u00e1ma\u00fa. Doch so sehr er dar\u00fcber nachdachte, es war die kl\u00fcgste L\u00f6sung gewesen, das kleine M\u00e4dchen bei den Unkundigen zu lassen, um sie abzulenken. Die Unkundigen waren vielleicht nicht gut auf die erwachsenen Magier zu sprechen, aber vor einem niedlichen Kind wie Ar\u00e1ma\u00fa hatte niemand Angst.<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"803158880b77f0241619b478e8e39111\">Die Unkundigen hatten sich nach und nach in ihre H\u00e4user zur\u00fcck gezogen. Die Frau, die Ar\u00e1ma\u00fa das Brot geschenkt hatte, hatte einen Moment lang \u00fcberlegt, ob sie das Kind mit sich nehmen sollte. Aber Ar\u00e1ma\u00fa hatte mit einer solch unersch\u00fctterlichen Ruhe da gesessen und sich nicht im Geringsten \u00fcber die einbrechende Dunkelheit bek\u00fcmmert, dass die Frau es schlie\u00dflich nicht gewagt hatte, das Kind anzusprechen. Einer nach dem anderen waren die <em>ujoray<\/em> in ihre H\u00e4user gegangen, und solange noch jemand auf dem Platz anwesend war, f\u00fchlte sich niemand daf\u00fcr zust\u00e4ndig, sich um die drei Schattens\u00e4ngerkinder zu k\u00fcmmern. Es war den Unkundigen nicht recht, dass die Magier ihre Kinder zu ihnen geschickt hatten, aber sie alle glaubten, dass die drei schwarzgewandeten Kinder nicht zu der Sorte geh\u00f6rten, die nachts um die H\u00e4user schlich und w\u00fcste Streiche ausheckte.<\/p>\n<p data-p-id=\"9d475633aaf1c48d78ae45337bb6abd9\">Au\u00dferdem war der <em>b\u00e1chorkor<\/em> noch wach. Er hatte sich einen sch\u00e4bigen Mantel aus abgegriffenem roten Samt um die Schultern gezogen und sa\u00df immer noch auf der Treppe, ein paar Schritte von Ar\u00e1ma\u00fa entfernt, die ganz allein mit untergeschlagenen Beinen auf dem gepflasterten Hof hockte und geduldig ausharrte.<\/p>\n<p data-p-id=\"889aabed3042e387109a2ef103b34001\">\u201eWartest du auf deine Br\u00fcder?&#8221;, fragte er schlie\u00dflich freundlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"5e4d6d18eb8d9f2c2340faae3d2cdf3f\">Ar\u00e1ma\u00fa zuckte zusammen. \u201eDas sind nicht meine Br\u00fcder&#8221;, sagte sie dann. \u201eUnd&#8230; und die sind ganz in der N\u00e4he.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9eacbc419b3c3c2828a64307e704f030\">\u201eNat\u00fcrlich.&#8221; Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> trank einen Schluck aus seinem Krug.<\/p>\n<p data-p-id=\"3a5a3d707b359f275ed293df30df63c7\">Ar\u00e1ma\u00fa konzentrierte sich hastig und versuchte, die T\u00e4uschung zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p data-p-id=\"4c677122c85048d7dd05adf2eb51023e\">\u201eIch bin sicher, die beiden sind gleich wieder hier. Aber willst du nicht schon schlafen gehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"601fd2e20de6788802918f3bd79b941e\">\u201eNein. Wir schlafen nicht um diese Zeit. Ich meine&#8230; also, ich bin gar nicht m\u00fcde, und&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dad7b943de4172d77b42688e2bb42d9c\">\u201eDu <em>musst<\/em> nicht schlafen.&#8221; Er stellte den Krug hin und l\u00e4chelte. \u201eDu bist eine <em>camatay&#8217;ra<\/em>, nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d9c01f2bcb2c80a54267fd02f423629e\">Ar\u00e1ma\u00fa nickte misstrauisch. Es kam ihr seltsam vor, dass der junge Mann so respektvoll sprach.<\/p>\n<p data-p-id=\"510b9e18645be5d0b2248e6024ca9ce9\">Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> st\u00fctzte die Unterarme auf seine Knie und neigte sich neugierig vor. \u201eUnd was machst du hier bei den Unkundigen im Dorf?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"26c029d4ccdee25c5921a0b891f25849\">\u201eIch&#8230; \u201e Ar\u00e1ma\u00fa war so verwirrt, dass sie keine tarnenden Worte fand. \u201eAlso, ich warte, bis Falgr\u00e8d und Yalomiro wieder da sind.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"25f5479d85ec29f85531339bc78652ce\">\u201eUnd was habt ihr vor, dass du hier auf sie wartest?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6b835abd2678cabbb60619b84626d298\">Ar\u00e1ma\u00fa runzelte die Stirn. Er lachte.<\/p>\n<p data-p-id=\"a1354635754936b62b060ef181818e99\">\u201eDu musst keine Angst haben, Kleines. Ich geh\u00f6re nicht zu diesen <em>ujoray<\/em> hier. Ich bin nur auf der Suche nach&#8230; Geschichten. Was immer ihr hier vorgehabt habt, es bleibt unter uns.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"62296912bf719328039821ae7108c560\">Das kleine M\u00e4dchen seufzte schwer. Irgendetwas war sonderbar an den Worten des <em>b\u00e1chorkor<\/em>, aber sie kam nicht dahinter, was es war.<\/p>\n<p data-p-id=\"62a0907c1d0337921d119e8d7f8738ec\">\u201eWir wollten nachschauen, was mit dem Schaf ist. Ob die Meister sich darum k\u00fcmmern m\u00fcssen&#8221;, sagte sie schlie\u00dflich, wie gegen ihren Willen und doch in dem Bewusstsein, dass der <em>b\u00e1chorkor<\/em> es wahrscheinlich doch erraten h\u00e4tte, wenn er nur lange genug nachgefragt h\u00e4tte.<\/p>\n<p data-p-id=\"a232e5c2ba52569fd449a541babdfdd0\">Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> setzte sich aufrecht hin. Ein Schatten von Aufmerksamkeit glitt \u00fcber seinen sanften Blick. \u201eDas Schaf, so&#8230; das Schaf, von dem auch ich h\u00f6rte?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0935aa3628fa1a605f6b3bde3bb38098\">\u201eWas&#8230; was hast du denn geh\u00f6rt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7848d420f11a4df3f7e2bf6a7818dd0b\">\u201eEs kam aus dem Nirgendwo, griff Menschen und Tiere an und niemand wei\u00df, was davon zu halten ist?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"de8cddb055ddaa42c70f91a5ee61da1b\">Ar\u00e1ma\u00fa blinzelte \u00fcberrascht, und er erkl\u00e4rte: \u201eIch kam heute fr\u00fch ostw\u00e4rts auf dieses Dorf hier zu, und ich h\u00f6rte, wie die Bauern auf den Getreidefeldern davon redeten. So etwas spricht sich schneller herum als ein Vogel fliegt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"821ddfd90efa370d6f5f4f157db8f70e\">\u201eJedenfalls wollen die b\u00f6sen Leute es tot machen&#8221;, vertraute Ar\u00e1ma\u00fa ihm aufgebracht an. \u201eIst das nicht gemein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d9f5266c15e1e2665d99b31801a037be\">\u201eNun, es scheint, dass es sich um ein gef\u00e4hrliches Ungeheuer handelt. Wie in meiner Geschichte vom Drachen, nur etwas kleiner und im Fell.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cf4ec88a016120ff5d660848b6edec47\">\u201eAber sie d\u00fcrfen das Tier nicht t\u00f6ten. Es ist vielleicht krank, oder b\u00f6se verzaubert&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fbee354cc2c6758a365b6c11dee44b7f\">\u201eB\u00f6se verzaubert? Wer sollte denn ein kleines Schaf in ein Ungeheuer verhexen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f16e82f19d49984a743e33eae7177be4\">\u201eDie <em>goala&#8217;ay<\/em>&#8220;, sagte Ar\u00e1ma\u00fa ohne zu z\u00f6gern.<\/p>\n<p data-p-id=\"676e32fe5d390b7a2a7f12b81c3ee831\">Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> schien zutiefst erheitert \u00fcber die Emp\u00f6rung in ihrer kleinen Stimme. \u201eWie kommst du denn auf einen solchen Gedanken?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"21d3d95f8999e2ac157bebaef62c5e15\">\u201eNa, weil es keiner von uns war, ganz sicher nicht! Und weil die <em>goala&#8217;ay<\/em> b\u00f6se sind! Weil sie immerzu schlimme Sachen tun und kleine Kinder, besonders Schattens\u00e4ngerkinder fressen und ihnen die Herzen ausrei\u00dfen.&#8221; Sie wunderte sich \u00fcber den am\u00fcsierten Blick, den der <em>b\u00e1chorkor<\/em> ihr zuwarf und setzte, etwas leiser hinzu: \u201eFalgr\u00e8d sagt das.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ce72cba61a9ee24f94df7ac60e4a80f0\">\u201eWelcher deiner Br\u00fcder ist Falgr\u00e8d? Der \u00e4ltere oder der j\u00fcngere?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"12cb3e60ee9b1a27a666ea8ca9767bca\">\u201eDer gro\u00dfe Junge. Yalomiro hat keine Angst vor <em>goala&#8217;ay<\/em>. Und auch nicht vor ihrer Magie. Und nicht vor dem Lamm&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f3ba021c5f10af76832d1da90407e40e\">\u201eWas ist mit dem Lamm?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"75affe3ab47e2b6cd08c684c059735fd\">Ar\u00e1ma\u00fa lie\u00df die Schultern h\u00e4ngen. Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> schaute ihr in die Augen, und ein seltsames Gef\u00fchl \u00fcberkam das M\u00e4dchen. Es war ihr unter diesem Blick weder m\u00f6glich zu schweigen, noch zu l\u00fcgen.<\/p>\n<p data-p-id=\"b8dfa9daf0c88b9c622939cb531520e9\">\u201eEr rettet das Lamm&#8221;, sagte sie kleinlaut.<\/p>\n<p data-p-id=\"9472d6287bf599dd96a7f6aa66447b7c\">Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> starrte ins Dunkel, in die Richtung, in der es zur Schafsweide ging. Ein Flackern lag \u00fcber den D\u00e4chern, ferner Flammenschein, der die Nacht erhellte. Aufgeregt bellten die Hunde.<\/p>\n<p data-p-id=\"9fbe201f6be97be19750f6014911547c\">Dann erhob er sich und hob dabei seinen Krug auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"85618ccd2534feebeeceddf717e7eae7\">\u201eWillst du etwas zu trinken haben?&#8221;, fragte er das kleine M\u00e4dchen. \u201eBist du durstig?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cfd4dec462314efa67934175d98b84aa\">Ar\u00e1ma\u00fa z\u00f6gerte. \u201eWas ist denn da drin?&#8221;, fragte sie mit zaghafter Neugier.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"116b2eb24155f915f37b5570af663af6\">\u201eHonigwasser&#8221;, behauptete der <em>b\u00e1chorkor<\/em>. \u201eEs ist&#8230; s\u00fc\u00df.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7258ca7829dfef73e8f8a5d3e5f9f4d9\">Ar\u00e0ma\u00f9s Wissensdurst siegte. \u201eDas will ich gern probieren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1d18ee6d2d1b8832ed8dd412f8df537e\">Er l\u00e4chelte und reichte ihr den Krug, der noch zu etwa einem Drittel gef\u00fcllt war. Tats\u00e4chlich sp\u00fcrte Ar\u00e1ma\u00fa ein lieblichs\u00fc\u00dfes Getr\u00e4nk auf den Lippen und trank in gro\u00dfen Z\u00fcgen. Einen Augenblick lang genoss sie den sch\u00f6nen Geschmack und fand, dass das etwas K\u00f6stliches war, das die <em>ujoray<\/em> da zu sich nahmen. Das sagte sie auch den kleinen H\u00e4schen, Eichh\u00f6rnchen und Tieren des Waldes auf der Blumenwiese, lie\u00df sich ins Gras fallen und lauschte entz\u00fcckt dem Lied der V\u00f6gel in den wispernden Wipfeln, die sich \u00fcber ihr ausbreiteten und sie besch\u00fctzten.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/yalomiro-und-das-unsterbliche-lamm-spin-off\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-3084","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kg_yalo"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3084","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3084"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3084\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3629,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3084\/revisions\/3629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3084"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3084"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3084"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}