{"id":2745,"date":"2025-08-25T14:11:08","date_gmt":"2025-08-25T12:11:08","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2745"},"modified":"2025-08-31T09:21:36","modified_gmt":"2025-08-31T07:21:36","slug":"151-merrits-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/151-merrits-entscheidung\/","title":{"rendered":"151: Merrits Entscheidung"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"7a7af943fbc1d72708a1efc5d197d6a4\">\u201eMeisterin Elos\u00e1l!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"26778f73d495d8b1c1f33b8f22e11154\">Sie lag am Rand des Kraters, reglos und halb bedeckt von losem Sand und war klatschnass. Ihr wei\u00dfgoldenes Haar war wie frisch gewaschen und paniert, ihre duftigen Gew\u00e4nder klebten, zusammengefallen zu einer schlaffen, schweren H\u00fclle, an ihrem K\u00f6rper. \u00dcber dem riesigen Loch hing eine dicke Dampfwolke, wie in einer Sauna. Ich stolperte zu der <em>faj\u00eda<\/em> hin und war im selben Moment komplett durchn\u00e4sst. Die Luftfeuchtigkeit war unertr\u00e4glich und nahm mir fast die Atemluft.<\/p>\n<p data-p-id=\"70394b31ad9428f89796eaf8b94862bb\">\u201eMeisterin Elos\u00e1l! Seid Ihr in Ordnung?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8bf4f515ea982f2aa79fd942daf9025c\">Sie regte sich nicht. War sie etwa tot? Hatte die Dampfexplosion sie umgebracht? Wo war C\u00fdel\u00fa, wo waren all die <em>arcaval&#8217;ay<\/em>, die vielen Hundert Ritter? Die konnten doch nicht alle spurlos verschwunden sein!<\/p>\n<p data-p-id=\"c73aba4e38194dbf4b53746e82ec86bc\">\u201eMeisterin!&#8221; Konnte ich es wagen, sie zu ber\u00fchren, sie zu sch\u00fctteln, irgendwie zu sich zu bringen? Ich dachte nicht lange nach, packte sie bei der Schulter, und dies versetzte mir einen heftigen Schlag. Das warf mich zwar ebenfalls zu Boden, hatte aber zur Folge, dass auch sie mit einem Keuchen kerzengrade in die H\u00f6he fuhr. Eine schmerzhafte Art, um zu erfahren, dass unser beider <em>maghiscal<\/em> offenbar noch funktionierte.<\/p>\n<p data-p-id=\"cf7322eda61fdd39187ebf5258a1bffc\">\u201eMeisterin Salghi\u00e1ra? Ist es \u00fcberstanden?&#8221; Sie blieb kurz sitzen, strich sich das verklebte Haar aus der Stirn und rappelte sich dann auf. Weit kam sie nicht. Anderthalb Schritte brachte sie hinter sich, dann knickte sie weg und blieb liegen.<\/p>\n<p data-p-id=\"c494f419d31d1eed70275e34288bfab9\">\u201eMeisterin Elos\u00e1l!&#8221; Ich krabbelte auf allen vieren durch die Dampfschwaden zu ihr. \u201eWo sind die Ritter? Wo ist Euer <em>h\u00fdardor<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a573fecbd56fd0fa4753c040322f6656\">\u201eWas f\u00fcr eine entsetzliche Schw\u00fcle&#8221;, antwortete sie benommen. \u201eSind die Chaosgeister fort?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eca9a04a5d5c6339ddfe7519662d10eb\">\u201eJa. Ich glaube, sie sind in den Abgrund gest\u00fcrzt! Aber &#8230; all Eure Leute!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b61fab3786fa502d1409b77f9697dfdd\">\u201eHier. Hier sind sie.&#8221; Sie kroch zu mir, versuchte noch einmal, aufzustehen, und kam diesmal gebeugt, aber leidlich stabil auf die F\u00fc\u00dfe. \u201eSchaut!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f11d8b6f80002cd11fccbdfb399a864c\">Sie deutete auf Hufspuren, die auf den Rand des Kraters zu f\u00fchrten. Ich war, wie meistens, schwer von Begriff. Erst einen Moment sp\u00e4ter fiel mir ein, dass die Einh\u00f6rner keine tiefen Abdr\u00fccke hinterlie\u00dfen, wie ich sie von Pferden kannte. Es waren elegante, fl\u00fcchtige F\u00e4hrten, wie von Rehen oder Schafen.<\/p>\n<p data-p-id=\"c11c148bdf786380cac5bfc7e3c33013\">\u201eSie verfolgen die Geister ins Chaos.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8b59104dbe99188c964e4bec6169901b\">\u201eAlle zusammen?&#8221; Ich fragte mich, wie diese Massen von Rittern alle in dem Krater hatten verschwinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p data-p-id=\"adb21bb9588bd92e5b008992c5462889\">\u201eAlle sieben. Und C\u00fdel\u00fa.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4ee31499b0db94a3defc01573e305807\">\u201eUnd der Rest?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9eb786beb6b0250e7ea5359cc5747802\">\u201eWelcher Rest?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fe86abc1fe5b4fb1dd340ee26443f2af\">Scherzte sie? \u201eMeisterin, da waren doch Hunderte von Rittern am Himmel. Wo sind all diese M\u00e4nner?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7c25654bb7a3ba402f885ea02ef5b7b1\">Sie stutzte und l\u00e4chelte dann m\u00fcde. \u201eMacht Euch dar\u00fcber keine Sorgen, Meisterin. Die sind im Wasser vergangen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"31c8b112a081f7c123c5f83722a5a9e7\">\u201e<em>Vergangen?<\/em>&#8220;<\/p>\n<p data-p-id=\"1c60c69eeaa54deef8c2e2379f624a79\">\u201eUnsere Magie wird von Wasser ausgewaschen. Deswegen hattet Ihr den Hagel gezaubert. Der Dampf hat das Gegenteil bewirkt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1dd21a75c43ea8ef0dd688874ce12c90\">Ich lie\u00df entgeistert die Schultern h\u00e4ngen. Das war &#8230; entsetzlich! \u201eWollt Ihr damit sagen, ich habe Euer Regenbogenheer &#8230; sind sie tot? Habe ich all die <em>arcaval&#8217;ay umgebracht<\/em>? Das hab ich nicht gewollt!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9cfeac5cdb942acbc2d0c075c2ab74ee\">\u201eBeruhigt Euch. Sie sind nicht tot. Nicht, wie Ihr Euch das vorstellt.&#8221; Nun schaute sie milde zu mir hin\u00fcber. \u201eSp\u00e4ter. Nun warten wir hier. Lasst uns schauen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"704f9c870f020638cc903c3b788e4fb7\">Ich folgte ihr verwirrt bis an den Rand des Kraters. Zu meiner \u00dcberraschung tat sich kein bodenloser Abgrund vor uns auf, sondern nur ein Loch, das an eine Baugrube erinnerte, wenn auch eine sehr gro\u00dfe. Im Gegensatz zu der Finsternis am Himmel lag unter uns nun etwas wie ein sonderbar kr\u00e4nklich leuchtender Nebel, der in z\u00e4hen Schwaden umher waberte. Auf den Grund des Loches zu schauen war nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p data-p-id=\"8083d9a25f51604cc776d3d3017e04b0\">\u201eHaben wir tats\u00e4chlich ein Portal <em>ins<\/em> Chaos erschaffen?&#8221;, fragte ich beeindruckt.<\/p>\n<p data-p-id=\"51a9ae23020de251cd902d7b06c85c88\">\u201eEs scheint so. Ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass es auf diese primitive Weise m\u00f6glich ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d7fb8e217d5536af7f8ea580ad895ea1\">\u201eUnd Eure Leibgarde und Euer <em>h\u00fdardor<\/em> sind dort hinein geritten?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5f7d3c947cf9e661663ae4237a2386ef\">\u201eSie werden sich nicht tief ins Chaos wagen. Sie stellen nur sicher, dass die Kreaturen nicht in die falsche Richtung ausbrechen.&#8221; Sie schaute sich um und rief dann nach Sonnenstrahl. Die Stute flatterte gehorsam heran, hatte wohl in sicherer Entfernung gewartet. \u201eSobald sie wieder hervorkommen, versiegeln wir dieses Loch. Und anschlie\u00dfend haben wir hoffentlich genug Zeit, um etwas Dauerhaftes zu ersinnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"30901b3900cbe512a878e186932b7c87\">Ich staunte, wie schnell sie sich von ihrer Ersch\u00f6pfung zu erholen schien. Und dar\u00fcber, wie gelassen sie den Verlust all der zahllosen, tapferen bunten Ritter hinzunehmen schien. Das erschien mir fast etwas herzlos und passte nicht so recht zu ihrer Entschlossenheit. Oder steckte etwas anderes dahinter, und ich verstand wieder einmal nicht, was tats\u00e4chlich geschah? Was Yalomiro von ihrem sonderbaren Verhalten wohl halten mochte?<\/p>\n<p data-p-id=\"09828bc177727e1972ee58f0974f0fe5\">Als h\u00e4tte sie diesen Gedanken aufgeschnappt (wahrscheinlich hatte sie das), fragte sie, deutlich besorgter: \u201eOb unsere Kinder wohlauf sind?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"555bdedace95a178493f564c4e53c0ab\">\u201eIch&#8221;, sagte ich, \u201ebin \u00fcberzeugt davon, dass mein <em>h\u00fdardor<\/em> alles tun wird, um D\u00fdamir\u00e9e zu retten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2e0104778b17757e82d9aa7540847db6\">\u201eEr liebt das M\u00e4dchen von ganzem Herzen, nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"42f53c7c280820fee3528467d9fd4967\">\u201eNat\u00fcrlich. Sie ist unsere Tochter. Wir w\u00fcssten nicht, was wir ohne sie tun sollten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fa4736d6565e9802de6ebb952491b825\">Sie musterte mich nachdenklich. \u201eAdvon ist also nicht mit ihr in sein Schulzimmer gegangen, nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9d8f98f83e86786a4bcdf9a127fc369d\">\u201eNein. Er &#8230; er war sehr verst\u00f6rt, als er euch in Starre fallen sah. Er hat Schutz in Patagh\u00edus Halle gesucht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b82ed7924874accd5622c0d7e58eb931\">\u201eEr wusste, was ich getan habe. Ich hatte es ihm einmal erkl\u00e4rt, damit er sich nicht zu sehr entsetzt, falls es einmal n\u00f6tig wird.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e6419bbdcbff63e57e61cd8c4fea5321\">\u201eNun &#8230; das hat wohl nicht so funktioniert, wie Ihr es Euch vorgestellt habt. Der Junge war au\u00dfer sich. Aber, angesichts seines Alters beeindruckend &#8230; beherrscht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c8525a78a8121a9fab052e6c23722ec3\">\u201eUnd Eure D\u00fdamir\u00e9e ist ihm selbstverst\u00e4ndlich gefolgt, nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b71c3dfce454dfebb6bf337e4c84a521\">Ich nickte schuldbewusst.<\/p>\n<p data-p-id=\"ee228b5be1870a7332dd3a0d5ef45227\">\u201eMeisterin Salghi\u00e1ra, w\u00e4hrend wir hier auf die M\u00e4nner warten, die die M\u00e4chte an unsere Seite gestellt haben &#8230; was, wenn Advon und D\u00fdamir\u00e9e \u00fcber dieses Abenteuer hinaus nicht voneinander lassen werden? W\u00e4re das wohl den M\u00e4chten gef\u00e4llig?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eca52df7794536d530f3030494b54e67\">\u201eEuer Advon ist ein guter, f\u00fcrsorglicher Junge, soweit ich das bislang beurteilen kann.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"505cad91d799ccd2140a1570f6c1c85b\">\u201eAber er geh\u00f6rt zu Patagh\u00edu. Zum Hellen Tag.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"47b372ed1f2ac9015e50b12b005ed780\">\u201eAuch, wenn er keine Magie hat? So wie D\u00fdamir\u00e9e?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"13ed22b6581b1eef3021ba3c3429b124\">Sie seufzte. Dann sch\u00fcttelte sie den Kopf. \u201eWer sagt es ihnen, wenn es nicht sein kann und darf?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b59a848690b9154368541872223b7a32\">\u201eDarf es nicht? Warum macht Ihr Euch Gedanken, Meisterin Elos\u00e1l? Die beiden sind Kinder. Ist es nicht sch\u00f6n, wenn die beiden sich \u00fcber die Grenzen von Farben und Dunkelheit miteinander verstehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"96556948d80f744f0e345aa881cf3d43\">\u201eIch frage mich, was die M\u00e4chte mit uns vorhaben m\u00f6gen, Meisterin Salghi\u00e1ra. Mit Euch, mit mir, mit unseren <em>h\u00fdardoray<\/em> \u2013 und den Kindern.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6bb1b570f84435ef60975c6fd4edd057\">\u201eMacht es Euch Sorgen?&#8221;, fragte ich verunsichert.<\/p>\n<p data-p-id=\"33546f196a7d061cf0579faf225bd8d1\">Sie nickte. \u201eMehr, als Ihr Euch denkt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"c58744970af286e21da1049ca042e881\">Der Nebel, der sie umwabert hatte, sank zu Boden, als fiele ein Vorhang. Farbenspiel flatterte scheu auf, denn der Boden begann, heftig zu vibrieren. Die Ersch\u00fctterung war so stark, dass D\u00fdamir\u00e9e zu zittern und zu beben begann, fast sogar eine Winzigkeit in die H\u00f6he geschleudert wurde. Den Unkundigen schien es ganz \u00e4hnlich zu gehen. Sie hatten M\u00fche, bei diesem Erdbeben auf den F\u00fc\u00dfen zu bleiben. Aber alle hielten sie sich an dem Brett fest, zogen sich bestimmt Splitter dabei ein. D\u00fdamir\u00e9e hatte sich einmal an einem zerborstenen St\u00fcck Holz verletzt und wusste, wie sehr das weh tat.<\/p>\n<p data-p-id=\"66a68fc265d7d9ca7f8ca7d0470b278c\">\u201eWas geschieht da?&#8221;, rief die <em>teiranda<\/em> verst\u00f6rt aus. \u201eH\u00f6rt es denn niemals auf mit diesen Schrecken?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7ac42828b6a849cb8713d9a99100ffc7\">Advon konnte das wohl nicht beantworten, aber auch er war schreckstarr. Er schien sogar vergessen zu haben, dass er die Goldnadel aus der Hand ihres Vaters hatte ziehen wollen.<\/p>\n<p data-p-id=\"41431eaa308b817f4764421fe165bfc1\">\u201eNicht loslassen!&#8221;, rief er den Unkundigen hektisch zu. \u201eBei Patagh\u00edu, lasst das Holz nicht los!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7478e1f0ae336808ef515741b3aa513b\">Und dann brach etwas aus dem Sand heraus, weit entfernt von ihnen, soweit man im Chaos von Weite und N\u00e4he sprechen konnte. Es war gr\u00e4sslich anzuschauen, wild und ohne Verstand, und offenbar auch ohne Kontrolle, denn es k\u00e4mpfte, es strampelte sich frei und begann, sich ins Chaos zu ergie\u00dfen. Keine Menschen, keine Tiere, nur Monster, zusammengew\u00fcrfelt aus den Resten, die die M\u00e4chte zur\u00fcckgelassen hatten, als sie das Weltenspiel schufen.<\/p>\n<p data-p-id=\"186aae3d4bdc3ce08fbbb5957e885d75\">\u201eAdvon!&#8221;, rief D\u00fdamir\u00e9e verdrossen. \u201eSie kommen zur\u00fcck! Sie sind wieder da!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0e2d77ec00679fdb84b277af407eeb2b\">Einer der Ritter, der mit der Narbe auf der Wange, wollte nach seinem Schwert greifen, seine Augen waren weit aufgerissen vor Entsetzen. Advon sah es, lie\u00df die Nadel los und fiel ihm in den Arm, bevor der Mann von dem Holz lassen konnte. \u201eNein! Nicht! Nicht k\u00e4mpfen! Vertraut uns! Haltet das Holz!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7185013828304c58023a1e23b5b0b255\">\u201eWas ist das?&#8221;, kreischte das j\u00fcngere M\u00e4dchen, schrill, in panischer Angst. \u201eOpa! Mama!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0462c4bfa22b34f51b5315d5f0589452\">D\u00fdamir\u00e9e sprang auf sie zu und packte sie, zwang ihre Hand auf das Holz und dr\u00fcckte das Kind sacht an sich. \u201eRuhig!&#8221;, sagte sie, klemmte sich den Stein unter den Arm und griff mit der anderen Hand nach jener der <em>teirandanja<\/em>. \u201eIhr m\u00fcsst festhalten! Solange ihr das Holz festhaltet, besch\u00fctzt mein Papa euch! Wenn ihr loslasst, war es umsonst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5a4a18a89914c41f9520cad71ff04020\">\u201eAber was ist das?&#8221;, rief der \u00e4lteste Junge, und der <em>teirand<\/em> stimmte ein: \u201eWas sind das nun wieder f\u00fcr &#8230; <em>Dinger<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"81baee5af1519ece449494bf50f84a5f\">Die Chaosgeister k\u00e4mpften sich hervor, wie Maulw\u00fcrfe oder Tiere, die in einem Sumpf eingesunken waren. Das hemmte sie, bremste ihren Lauf, D\u00fdamir\u00e9e warf einen besorgten Blick auf ihren Vater. Dessen Hand war erhoben, auf das Holz geheftet, aber sein K\u00f6rper war schlaff und leblos, sein Kopf geneigt und seine Augen geschlossen. D\u00fdamir\u00e9e konnte <em>sp\u00fcren<\/em>, dass in seinem Geist wilde Gedanken hin und her zuckten. Den Unkundigen mochte es so vorkommen, als sei er bewusstlos, aber in Wirklichkeit war er gerade mit wichtigen Dingen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p data-p-id=\"bf828285afd32544625279e762986e97\">D\u00fdamir\u00e9e wusste sehr gut, dass sie ihn nicht st\u00f6ren durfte, wenn er gerade einen gro\u00dfen Zauber wirkte. Wenn ihn nun nur niemand von den unverst\u00e4ndigen Unkundigen aufweckte!<\/p>\n<p data-p-id=\"3146cafb23932d8c3fa670208c81166d\">\u201eDas sind nur <em>dumme<\/em> Chaosgeister&#8221;, sagte sie zu ihnen. \u201eDie geh\u00f6ren hierher.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9795a12d2c6a7236d3b63126ebfa833f\">\u201eSie werden uns niedertrampeln!&#8221;, rief der alte Ritter mit zitternder Stimme aus. \u201eBei den M\u00e4chten, sie werden uns zermalmen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4fccc81d9c1dc0725df4413511a3fc5c\">\u201eNein, werden sie nicht!&#8221;, behauptete Advon. \u201eDie h\u00e4ngen fest wie ein Karren im Matsch. Bevor sie hier sind, werden wir &#8230; D\u00fdamir\u00e9e?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"652e7fe979b855bb2ced2f58de40edfc\">Er war ratlos. Dann griff er erneut nach der Haarnadel. D\u00fdamir\u00e9e schaute auf und der <em>teirandanja<\/em> direkt ins Gesicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"cc37a6535b4cd1879e21715f06cf9dd2\">\u201eIch hab von dir geh\u00f6rt&#8221;, sagte das M\u00e4dchen, so als sei das in diese Moment wichtiger als die Ungeheuer, als das Chaos. Eigentlich sagte sie es nicht. Sie <em>dachte<\/em> es. Aber das waren Nebens\u00e4chlichkeiten. <em>Ich w\u00e4re gern deine Freundin geworden.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"bb9c93ec7b5db68c5cbaa418f57c61f2\">D\u00fdamir\u00e9e war es, als pochte ihr Herz schneller, begieriger, und fr\u00f6hlich. Das hier war ganz sicher nicht der richtige Moment daf\u00fcr. Aber es war <em>wichtig<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"677a0a2d2440f727e838e2a621cad18d\">\u201eIch komme dich besuchen&#8221;, sagte sie. \u201eZeigst du mir und Advon das gro\u00dfe weite Meer?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b24b44f82248268a11d94e618189b6c5\">Die <em>teirandanja<\/em> stutzte. Wahrscheinlich war sie \u00fcberrascht, dass D\u00fdamir\u00e9e Gedanken h\u00f6ren konnte. Seit kurzem. Dann nickte sie eifrig. <em>Wir bauen B\u00f6tchen und fahren mit den Fischern hinaus<\/em>. <em>Wir sammeln Muscheln und h\u00f6ren den Wellen zu.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"7d1325dc769793e3f43104fa0a2c218a\"><em>Versprochen?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"cbb45c6842bb55dd2069dc97daf4ee6e\">Die <em>teirandanja<\/em> nickte. <em>Das wird ein Spa\u00df!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"1c08aed76b388b75168ed458025f7034\">\u201eD\u00fdamir\u00e9e!&#8221;, rief Advon vorwurfsvoll und starrte den Wesen ratlos entgegen. Die ersten hatten sich nun aus dem Untergrund losgerissen und setzten ihren Lauf fort, wie angezogen von den Unkundigen in ihrem Revier. \u201eWas soll ich <em>tun<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"79843fe43d9e6aeb03005c83475facb8\">\u201eZieh die Nadel raus. Ich &#8230; ich versuche, die Magie freizulassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1c5dc10de21550501d8f2879ed434918\">\u201eUnd wenn das doch nicht funktioniert?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4935156e176b0803a1aec03559a38e21\">\u201eDu <em>musst wollen<\/em>, dass es funktioniert!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1f98923929358c8c53da849e9127527a\">\u201eVielleicht&#8221;, mischte sich der Junge mit der Brille ein, \u201ebraucht ihr einfach nur etwas Zeit?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fc0052e12be5c02591cdf522a5dcb7e2\">\u201eZeit?&#8221;, rief der Ritter mit der gro\u00dfen Axt zornig aus. \u201eWir haben keine Zeit, Junge! Die &#8230; Dinger rennen uns nieder!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bb1014aecc53a2bffc0d6e192175946b\">Tats\u00e4chlich, die Wesen, die nach und nach und in wachsender Zahl aus dem Sand hervorquollen, bewegten sich umbremsbar auf die Unkundigen zu. Nicht, weil sie die Menschen umrennen wollten, zumindest erschien es D\u00fdamir\u00e9e nicht so. Sie wirkten eher, als w\u00fcrden sie selbst vor etwas weglaufen und nicht darauf achten, wohin sie sich w\u00e4lzten, galoppierten, sprangen und glitten. Ja, das war es! Die Chaosgeister waren auf der Flucht!<\/p>\n<p data-p-id=\"4fa8d88d6c968d2a9c2125443c5b2c85\">\u201eIch verschaffe euch Zeit&#8221;, sagte pl\u00f6tzlich der blonde Junge. Und bevor D\u00fdamir\u00e9e es verhindern konnte, lie\u00df er das Brett los und packte den Stab mit beiden H\u00e4nden. Die Perlenkette aus Schattenmagie zerriss und die funkelnden Sandk\u00f6rnchen rieselten zu Boden.<\/p>\n<p data-p-id=\"4d4bfed872e8a195d8aef36d72b2a585\">\u201eNein!&#8221;, entfuhr es dem Ritter mit der blauen Tunika panisch. \u201eMerrit!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0779c1c501371fefa02a4a6e990bb1a0\">D\u00fdamir\u00e9e lie\u00df die Hand des kleinen M\u00e4dchens los, griff nach der gro\u00dfen, kr\u00e4ftigen des Mannes und zwang sie zur\u00fcck aufs Holz. \u201eNicht! Bitte! Ihr d\u00fcrft den Bann nicht brechen! Das ist ganz, ganz wichtig!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"242e604ef5177d788f9b5ed2f7a4b558\">\u201eMerrit!&#8221;, rief der Ritter in h\u00f6chster Not und versuchte, sich loszurei\u00dfen. \u201eMein Sohn! Ich kann doch meinen Sohn nicht lassen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"88b61cfe86079c8d83d22ee4a4985efb\">Und dann war da so viel Schmerz, so viel Trauer in <em>beider <\/em>Gedanken, dass D\u00fdamir\u00e9e davon schier \u00fcberw\u00e4ltigt war. Sie versp\u00fcrte hei\u00dfes, unb\u00e4ndiges Mitleid mit dem Mann. Aber der Junge wusste, was er wollte. Er hielt den Zauberstab fest, aber nicht wie ein magisches Werkzeug. Er sah aus, als wolle er damit die Chaosgeister verpr\u00fcgeln.<\/p>\n<p data-p-id=\"bdaaf205cf6cb32ff059210ab36ebf1a\">\u201eSie haben Angst vor diesem Ding&#8221;, sagte er unbedarft. \u201eIch halte sie zur\u00fcck, bis der Junge fertig ist. Was immer er vorhat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"edd7ea3f1aa84b9a900c8592ade92c7a\">\u201eDu hast ganz sch\u00f6n Zutrauen&#8221;, murmelte der dunkelhaarige Junge beeindruckt.<\/p>\n<p data-p-id=\"1b9ff50044b2ffb7fabd5dbd6c2fe7c7\">Der Blonde gab unwirsch zur\u00fcck: \u201eIch vertraue Patagh\u00edu und Nokt\u00e1ma. Und dem Licht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4b0f5ee3c7815fd9245b4ca94ae4c1fb\">\u201eMerrit!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bcdd343f5336db57f34d7d460b178313\">\u201eVater &#8230; Papa &#8230; &#8221; Der Junge wandte sich seinem Vater zu. \u201eMama &#8230; sie w\u00fcrde es guthei\u00dfen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"afb89b80055d7195131af8ec584df90c\">\u201eMerrit! Du &#8230; bitte! Bitte nicht!&#8221;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fe8b88dff38e92a96b528c87f00d9fcd\">Der Junge schmiegte sich an den verzweifelt bebenden Mann, der mit der einen Hand das Brett, mit der anderen die Axt hielt und keine frei hatte, um seinen Sohn festzuhalten. Der wandte sich dem bebrillten Jungen zu, der gegen\u00fcber stand. \u201eOsse?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"134b90af670d23d0fb34fceb502cf421\">Der andere Junge starrte ihn fassungslos an. Der Blonde lehnte sich zu ihm hin.<\/p>\n<p data-p-id=\"b82eeadfd17e02be16178a6e8c86627d\">Fasziniert beobachtete D\u00fdamir\u00e9e, wie die beiden Knaben ihre Stirnen aneinander legten. Nur einen kurzen Moment. Aber in dieser fl\u00fcchtigen Geste stand mehr, als D\u00fdamir\u00e9e in diesem Moment verstand.<\/p>\n<p data-p-id=\"91fbb3029d077e4c405135ac8b7a981e\">\u201eBitte&#8221;, wisperte der Junge mit der Brille. \u201eBitte. Sei vorsichtig!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fdfbee7cb416a3afe723cc1b6cd10f84\">\u201eIch besch\u00fctze Euch&#8221;, sagte der Blonde voller entschlossener Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung. \u201eMajest\u00e4t?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5ca2070b5618806a9192be7f61c84d8a\">Damit meinte er die <em>teirandanja<\/em>. Ben\u00f6tigte er ihre Erlaubnis? Ihre Billigung? Aber das M\u00e4dchen wandte sich besch\u00e4mt von ihm ab. Das verstand D\u00fdamir\u00e9e nicht. Der Blonde seufzte, fasste den Stab und trat den Chaosgeistern entgegen. Gleich w\u00e4ren sie nahe.<\/p>\n<p data-p-id=\"21c355278dc8e9d1d329dc6df610b363\">\u201eWarte!&#8221; Advon lie\u00df die Nadel noch einmal los und rannte hinter ihm her. Hastig nestelte er unter seinem Hemd etwas hervor. \u201eWarte. Moment mal!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0019e2d2830a9283c59f7f42472b2c9f\">Er holte den Jungen ein und hielt ihn zur\u00fcck. D\u00fdamir\u00e9e beobachtete verwirrt, wie Advon mit dem Rittersohn ein paar Worte wechselte und sich dann an dem Zauberstab zu schaffen machte. Es sah aus, als befestige er etwas neben dem nutzlosen silbernen Licht, dass der Vater beschworen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"5c90974b0a371a722294dbc5ced7ade7\">\u201eMein Papa&#8221;, versicherte sie den Menschen, \u201epasst auf ihn auf. Er bringt ihn euch zur\u00fcck!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"803c97449c7bb1e77e294c36808a2897\">\u201eBei den M\u00e4chten&#8221;, fragte der <em>teirand<\/em>, der die ganze Zeit verst\u00e4ndnislos bei allem zugesehen hatte und dem Ritter mit der Axt, der hemmungslos schluchzte, die freie Hand auf die Schulter legte, wie um ihn zu tr\u00f6sten, \u201ewer seid ihr beiden? Was habt ihr zu tun im Weltenspiel?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bb3d5cd7174cf1daa20bcc1354197e66\">D\u00fdamir\u00e9e wusste nicht recht, was sie darauf antworten sollte. Sie stellte den Stein mit den tanzenden Lichtern auf dem Brett ab und schmiegte sich dann selbst an den bewusstlosen K\u00f6rper ihres Vaters, der in seiner Seele und ungeh\u00f6rt von allen um das Heil der Unkundigen stritt.<\/p>\n<p data-p-id=\"319411e79cc5c113aae22fc436345082\">\u201eIch wei\u00df nicht&#8221;, antwortete sie. \u201eEs ist viel zu viel zu schnell passiert. Ich glaube, wir sind einfach daf\u00fcr da, dass ihr uns vertraut. Vertraut ihr uns?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"59ecf7ee8f566e62359faa0ccf87caa6\">Sie blickte die elf verbliebenen, verwirrten Menschen an. Das ganz kleine M\u00e4dchen weinte, ohne noch etwas zu erfassen, genauso wie der Vater des mutigen Blonden. Die <em>teirandanja<\/em> war fasziniert. Der Bebrillte schaute sie nicht an. Er konzentrierte sich auf seinen Freund, der da von Advon ausger\u00fcstet wurde. Die Erwachsenen, vor allem der alte Mann, waren ganz blind und leer. Das alles war zu verwirrend, zu viel f\u00fcr ihren Verstand. Die beiden anderen Jungen schauten sie begierig an. Sie warteten auf ein Abenteuer.<\/p>\n<p data-p-id=\"36e1d383c9df8bb252a733f076aa5c74\">\u201eWir vertrauen dir, Tochter von Yalomiro Lagoscyre&#8221;, sagte die <em>teiranda<\/em>. \u201eUnd deinem Freund, dem Sohn der <em>faj\u00eda<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"04040378c445fd2ca15d84a7501d6c91\">\u201eUnd meinem Papa?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c356fa08cefbbeace361abd42faaef9b\">Die Menschenfrau nickte. D\u00fdamir\u00e9e l\u00e4chelte. Das Geschrei, Grunzen und Br\u00fcllen der Chaosgeister im Hintergrund schwoll an. Der Boden bebte. Farbenspiel war halb irre vor Angst.<\/p>\n<p data-p-id=\"2a7fa33a386e76ad5ca528997e6d355f\">\u201e<em>Il ay-ra<\/em>&#8220;, sagte sie und schlug den Stein fest auf das Brett. So, wie ihr der Vater in einem durchdringenden Gedanken zurief.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2745","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2745"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2745\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3668,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2745\/revisions\/3668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}