{"id":2734,"date":"2025-08-25T14:17:32","date_gmt":"2025-08-25T12:17:32","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2734"},"modified":"2025-08-31T09:18:39","modified_gmt":"2025-08-31T07:18:39","slug":"162-manjev-haelt-hof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/162-manjev-haelt-hof\/","title":{"rendered":"162: Manj\u00e9v h\u00e4lt Hof"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"61cae6c01861114a1a7a9a6e59c8c430\">Am sp\u00e4ten Nachmittag nach dem mysteri\u00f6sen Sandregengewitter und dem unheimlichen Wolkenzeichen \u00fcber dem Turm, und nach all der Unruhe, die die verschlossene T\u00fcr gebracht hatte, verlief das Leben in Wijdlant wieder in normalen Bahnen.<\/p>\n<p data-p-id=\"a828efe4ea01a30ff1f6545762c37f08\">Das bedeutete nicht, dass das Burgvolk die seltsamen Vorkommnisse vergessen oder verdr\u00e4ngt h\u00e4tte. Aber insgesamt erschien allen die ganze Geschichte so absurd, so unwirklich und vor allem, so unerkl\u00e4rlich, dass die meisten dar\u00fcber zusammenkamen, dass man am besten nicht dar\u00fcber sprach. Schon w\u00e4hrend der Nacht hatten die sonderbaren Umst\u00e4nde die meisten zum Schweigen gemacht, denn kaum hatten die Leute von Wijdlant den \u00e4u\u00dferen Bereich der Burg hinter sich gelassen, hatte auch der Sandregen aufgeh\u00f6rt, und als sie zur\u00fcckblickten, war auch nichts mehr von dem Wolkengebilde zu sehen. Eine dicke Regenwolke hing unbeweglich \u00fcber der Burg, deutlich zu erkennen im Licht von Nokt\u00e1mas Juwel \u2013 ungew\u00f6hnlich f\u00fcr die Jahreszeit, aber nichts, was sie nicht schon bei anderen Gelegenheiten und Tageslicht gesehen h\u00e4tte. Tr\u00e4ge Wolken gab es immer, und meist war das gut f\u00fcr die Felder, weil ergiebiger Regen dabei abfiel.<\/p>\n<p data-p-id=\"c6d0763decbbdd51dbb9401120f3c53e\">Doch sobald die Ersten entgegen dem Gehei\u00df von <em>yarl<\/em> Mor\u00e9aval kehrtmachten und zur\u00fcckkehren wollten, setzte das ringf\u00f6rmige Wetterleuchten wieder ein, erschreckte sie und lie\u00df sie fliehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"8132e62af755f2e7adc2a239f90b6607\">Einige, die aufgeregt die ersten \u00e4u\u00dferen Bauernh\u00f6fe erreichten und ihre Geschichte vortrugen, ernteten verst\u00e4ndnislose Blicke. Sollte der <em>yarl<\/em> tats\u00e4chlich \u00fcber eine simple Wolke am Himmel so in Aufruhr geraten? Waren die <em>teiranday<\/em> und <em>yarlay<\/em> tats\u00e4chlich im eigenen Turm eingesperrt?<\/p>\n<p data-p-id=\"68b6e7e7234556f30db5290a554ef919\">Man versuchte, die verst\u00f6rten Burgleute mit verst\u00e4ndnisvollen Worten und dem einen oder anderen geistigen Getr\u00e4nk zu beruhigen. Am n\u00e4chsten Morgen, versicherte der <em>spreghenar<\/em> des n\u00e4chstgelegenen Dorfes, wolle man wohl gern mit ihnen zur\u00fcckkehren und sich die Sache aus der N\u00e4he anschauen.<\/p>\n<p data-p-id=\"35f61af6f0c110732d950aea503b0ed8\">Als die Burgleute, verst\u00e4rkt durch eine Schar neugieriger Dorfbewohner am n\u00e4chsten Tag die Tore der Burg von Wijdlant erreichten, dort alles in ordentlichem Zustand und die <em>yarlay<\/em> mit den <em>teiranday<\/em> bei einem kargen Morgenmahl aus Brot und kalter Nahrung vorfanden \u2013 denn es hatte ja niemand etwas zubereiten k\u00f6nnen \u2013 war die ganze Angelegenheit allen Beteiligten ein wenig peinlich gewesen.<\/p>\n<p data-p-id=\"1c31327e8e1b2b5753266371a6a807e0\">Die T\u00fcr? Ganz furchtbar verzogen sei die gewesen, behauptete der <em>teirand<\/em>. Schlimm, nach all dem Regen. Und ja, ein drolliger Zufall, dass sie alle gemeinsam gerade im Turm zu tun gehabt hatten, als die T\u00fcr zugefallen war. Zum Gl\u00fcck hatte <em>yarl<\/em> Mor\u00e9aval, kaum zur\u00fcckgekehrt von seiner weiten Reise und allen M\u00e4chten sei Dank, wacker die ganze Nacht mit der Axt gegen das st\u00f6rrische Holz gefochten. Eine gro\u00dfe Belohnung sollte er bald f\u00fcr seine M\u00fchen erhalten.<\/p>\n<p data-p-id=\"0cac6bf02f3fda13ce243ceff097f460\">Nun, dass die T\u00fcr in Tr\u00fcmmern war, konnten sie alle mit eigenen Augen sehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"32027e44671849995fa11ea9bcc82dec\">Aber, so wagten einige zu sagen, sie h\u00e4tten doch selbst gesehen &#8230; und sogar eigenh\u00e4ndig versucht, die Mauer aufzuschlagen, und das Wasser &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"e6c321105eccb6c3a6995ecd131a083b\">Welches Wasser?, hatte Mor\u00e9aval \u00fcberrascht gefragt. Und ja, die Besch\u00e4digung an der Mauer &#8230; die m\u00f6ge man doch bitte bald reparieren. Und wenn man schon dabei sei &#8230; die T\u00fcr oben im Turm, an der die Kinder, die k\u00fcnftigen <em>yarlay<\/em> von Grootplen, Altabete und Althopian sich im \u00dcbermut vergangen hatten &#8230; auch die solle bitte getauscht oder seinetwegen zugemauert werden. Mit ganz dicken Steinen. Sobald wie m\u00f6glich. Warum man denn noch hier st\u00fcnde und unt\u00e4tig sei?<\/p>\n<p data-p-id=\"64727a37fe35ddfadbab25788d708d10\">Aber der Sandregen &#8230; das Wolkenzeichen &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"33718a9a1bfd997d11d541ae1a9f3068\">Daf\u00fcr, hatte K\u00edan\u00e1 von Wijdlant gesagt, habe der ehrenwerte <em>mestar<\/em> doch sicher eine Erkl\u00e4rung in seinen gelehrten B\u00fcchern. Sei es nicht so, das im Westen und Osten, in Ghelazia zum Beispiel, im Winter oft seltsame Lichter in den Wolken sein, wundersch\u00f6n anzusehen und gar nicht so selten?<\/p>\n<p data-p-id=\"52a0d29df36067553e8457678d0d2722\">Ja, hatte der <em>mestar<\/em> gemurmelt und dann noch etwas von eisigen Winden in gro\u00dfer H\u00f6he gestammelt. Aber <em>yarl<\/em> Grootplen, der <em>mynstir<\/em>, hatte ihn beiseitegenommen und lange mit ihm im Vertraulichen geredet. <em>Yarl<\/em> Emberbey, der <em>mynstir<\/em> des <em>teirand<\/em>, hatte sich dem angeschlossen. Dann war der verwirrte alte Gelehrte eine Weile in seinem Schulzimmer verschwunden und sp\u00e4ter am Tag hatte er das Burgvolk zusammengerufen, einen wortreichen Vortrag \u00fcber das Zusammentreffen wunderlicher Wetterph\u00e4nomene gehalten, und \u00fcber Gewitterleuchten, das \u2013 unter besonderen Umst\u00e4nden \u2013 von einer hochragenden Struktur \u2013 wie eben einem Turm \u2013 festgehalten und angezogen werden konnte wie Eisen von Magnetstein. Dass man das aus einiger Entfernung nicht mehr sah, hinge mit der Brechung des Lichtes und dem Winkel des Betrachters zur Lichtquelle zusammen, so wie es ein weiser <em>forscor<\/em> aus For\u00e9tern einst bewiesen hatte, indem &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"251979b68aa8fb0020e4e631e471efd9\">Und sp\u00e4testens da hatte niemand mehr wirklich zugeh\u00f6rt, abgesehen von Osse Emberbey. Dessen Augen hinter den dicken Gl\u00e4sern der wieder zurechtgebogenen Brille waren immer gr\u00f6\u00dfer, sein Blick schier begeistert geworden.<\/p>\n<p data-p-id=\"f4c2b48ba13b6ab37ec9e4fcc640e36c\">\u201eDas ist doch kompletter <em>Bl\u00f6dsinn<\/em>&#8220;, hatte J\u00e1ndris gefl\u00fcstert. \u201eDer erz\u00e4hlt doch Ammenm\u00e4rchen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3c3f5f5e76ef9dab3386a6d6b718862b\">\u201eVater sagt&#8221;, verriet L\u00e1as ein Geheimnis, das er unm\u00f6glich so versiegelt halten konnte, wie die Erwachsenen es erwarteten, \u201esie haben dem <em>mestar<\/em> gesagt, er soll sich was einfallen lassen, was schlau klingt und das die Leute glauben, ohne es \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen. Damit sich niemand f\u00fcrchtet oder denkt, es sei sowas wie <em>Zauberei<\/em> geschehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f04a31be6fe5447bdd317d733d3e0090\">\u201eIst das dann nicht gelogen?&#8221;, wollte Manj\u00e9v wissen.<\/p>\n<p data-p-id=\"c5422728861cbd101055403fe9d51163\">\u201eVielleicht ein bisschen. Aber auch nicht wirklich. Wir <em>wissen<\/em>, was passiert ist. Aber es k\u00f6nnte doch auch wirklich einfach so eine verirrte Wolke aus den gefrorenen Landen gewesen sein, oder? Die waren doch alle nicht dabei. Die m\u00fcssen nicht wissen, was wirklich war. Davon bek\u00e4men sie nur Angst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2579c888ffa310e1483c312808572795\">\u201eDa hast du recht, Wiegenkind. Kalt genug war es ja&#8221;, sagte J\u00e1ndris nachdenklich.<\/p>\n<p data-p-id=\"9bd52e80074449be2dd920f5cb3cd18b\">\u201eAu\u00dferdem haben wir das alles nur getr\u00e4umt&#8221;, sagte T\u00edjnje, die sich viel mehr f\u00fcr das Kistchen mit erdgef\u00fcllten Blument\u00f6pfchen interessierte, das sie mit wichtiger Miene schon den ganzen Tag einher trug, so wie gestern die Pfannkuchen. \u201eAber b\u00f6se Tr\u00e4ume sind nicht echt. Man kann sie auspusten. So etwa.&#8221; Sie blies aus vollen Backen und grinste.<\/p>\n<p data-p-id=\"c7f575eacc6b882c831feea166f3013c\">Die \u00e4lteren Kinder schauten sie einvernehmlich an. Wenn die Kleine sich all den Schrecken als wilden, be\u00e4ngstigenden Traum erkl\u00e4ren konnte, dann w\u00fcrde es ihr niemand ausreden. Um sich das Vergangene in der Phantasie sch\u00f6nzureden, dazu waren sie selbst bereits zu alt. Zu wissend.<\/p>\n<p data-p-id=\"2c1aa3e9bebd6fe6a404a6aa6ce56fc7\">\u201eKommt mit&#8221;, ordnete Manj\u00e9v an. \u201eWir gehen raus an den Graben. Ich hab euch was zu sagen. L\u00e1as, du tr\u00e4gst den Korb hier. Du auch, Osse!&#8221;, f\u00fcgte sie hinzu, als der Junge keine Anstalten machte, sich den anderen anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p data-p-id=\"7f309376a362c67ea7f637350542641b\">\u201eAber Majest\u00e4t &#8230; der <em>mestar<\/em> redet, und ich &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ec4a51d37e592d17ac255dadc06ad47f\">\u201eDas kannst du dir bald alles ganz genau in Virhav\u00e9t anh\u00f6ren&#8221;, unterbrach Merrit ihn. \u201eUnd wenn du dann in Iva\u00e1l bist, sp\u00e4testens dann, hast du bestimmt schon selbst ein schlaues Buch \u00fcber all das geschrieben. Dann erkl\u00e4rst du uns das gelehrte Gerede nochmal so, dass wir es verstehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"193d93cb49d79f41b4319dff68d6181b\">\u201eKomm mit, Eulengesicht.&#8221; J\u00e1ndris hieb ihm kumpelhaft gegen die Schulter. Osse zuckte zusammen und J\u00e1ndris err\u00f6tete. \u201eVergib mir. Ich hab nicht dran gedacht. Tut es sehr weh?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"451c046d3c1df27df085039143652be1\">\u201eDie <em>doayra<\/em> wird schauen, was sie tun kann. Aber &#8230; ja. Ja. Es tut weh.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d915f300c04008ad893c4fd06416d2f8\">\u201eEs gibt nicht viele Erwachsene, die von Chaosgeistern verletzt wurden&#8221;, sagte Merrit.<\/p>\n<p data-p-id=\"fbc13fc90b86837c732f4ca1343b91dc\">\u201eSoll ich stolz darauf sein?&#8221;, fragte Osse verwirrt.<\/p>\n<p data-p-id=\"bd8a9ea03f6d38c13eeb57680c185873\">\u201eNein. Wir anderen sollten es bedenken.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9987b21a647d16440f41f67fe7286022\">Manj\u00e9v schaute auf ihre Schuhe hinab, neue, frische Schuhe. Da war etwas zwischen Osse und Merrit, das sie bewegte. Es war noch frisch und unbeholfen, aber es war gut und sch\u00f6n. Einen Moment fragte sie sich, ob es der Wille der M\u00e4chte gewesen war, der die ungleichen Knaben auf diesem Weg zusammen gef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"9e884fcf9accbe38669dafd0d4c8d41e\">Die Kinder stahlen sich von der Menschenmenge weg, die gehorsam den Ausf\u00fchrungen des <em>mestar<\/em> folgte. Hier und da g\u00e4hnte jemand bereits verstohlen, aber der alte Herr redet sich in Begeisterung. Nie zuvor hatte er ein so gro\u00dfes Publikum gehabt. Die <em>opayra<\/em> stand neben der <em>teiranda<\/em> und der <em>yarlara<\/em> von Mor\u00e9aval und warf ihm bewundernde Blicke zu. So schnell w\u00fcrde sie wohl nicht bemerken, dass die Kinder fort waren.<\/p>\n<p data-p-id=\"1f4c4b9581ded7b81f0f18ee1b16272d\">Die sechs schl\u00fcpften durch die Pforte, die hinauf auf den Uferwall des Burggrabens f\u00fchrte. Enten und Wasserwachteln schwammen friedlich einher, und der blaue Himmel spiegelte sich im Wasser. J\u00e1ndris fand ein paar Eimer nahe dem T\u00fcrchen, stellte einen umgedreht hin und breitete sein Wams darauf aus. Manj\u00e9v l\u00e4chelte huldvoll und nahm darauf Platz.<\/p>\n<p data-p-id=\"b18f628fc5f3f756aafe2aeaf722bb45\">\u201eKommt&#8221;, sagte sie. \u201eIch halte Hof. Was steht ihr herum, als sei die <em>teiranda<\/em> nicht im Raum?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8813269403cf5c6c94024e9a3bbcd5ee\">L\u00e1as hob fragend die Brauen. Das war ein anderes Spiel, als sie es von Manj\u00e9v gewohnt waren. Aber T\u00edjnje schien im Bilde. Sorgsam stellte sie ihre Blument\u00f6pfe ab und setzte sich w\u00fcrdevoll an Manj\u00e9vs Seite ins Gras.<\/p>\n<p data-p-id=\"be28fd8b63a2a351076a5813c29f8c50\">\u201eIch bin die Hofdame&#8221;, sagte sie stolz. \u201eAber eigentlich bin ich die Geheimkurierin, aber das sollt ihr nicht wissen, das ist ein Geheimnis. Und ich bin die oberste ehrw\u00fcrdige H\u00fcterin der Mondlichtblumen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a354e65e246d217869bdac4bae60de85\">\u201eUnd was soll das sein?&#8221;, fragte L\u00e1as mit einem duldsamen Seufzer.<\/p>\n<p data-p-id=\"0912bb0fa996823025157b6efeb14406\">\u201eKeine Ahnung. Papa sagt, Meister Yalomiro sagt, das bin ich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"953f7af2fc748cf349fcc55b382d3a5e\">\u201eOsse?&#8221;, mahnte Manj\u00e9v, um T\u00edjnjes Geplapper f\u00fcr den Moment zu bremsen.<\/p>\n<p data-p-id=\"9367a997a849ed8a073d098a569fae00\">Osse schaute die anderen verwirrt an. Merrit grinste und nickte aufmunternd. Also atmete Osse tief ein und stellte sich an Manj\u00e9vs Seite. Dorthin, wo einst der <em>mynstir<\/em> zu stehen hatte, wenn die <em>teiranda<\/em> anwesend war.<\/p>\n<p data-p-id=\"6e55e1354b7d65713c145c331c2278c2\">L\u00e1as, J\u00e1ndris und Merrit knieten artig vor ihr nieder. Manj\u00e9v schmunzelte in sich hinein. Sich hinstellen oder gar setzen durften die Jungs nun erst, wenn sie es ihnen erlaubte. Das w\u00fcrde ein Spa\u00df! Wie lange w\u00fcrden die drei es in dieser Position aushalten? Wem w\u00fcrden als Erstes die Beine lahm werden?<\/p>\n<p data-p-id=\"957cebb8e05ce78d20fffc80182d0388\">\u201eWie geht es weiter, meine Herren?&#8221;, fragte sie. \u201eWohin f\u00fchren Euch Eure n\u00e4chsten &#8230; Abendt\u00fcren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"507320472836309abc430145a398dcdc\">\u201eAvent\u00fcren&#8221;, rief T\u00edjnje aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"850694ff9de1fa7041bc733044db3fae\">\u201eFangt Ihr an, <em>Herr<\/em> Merrit.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9ab90e7a869ad34fa4cbdd9496bb1b49\">\u201eMein Vater will in den n\u00e4chsten Tagen zur\u00fcck nach Althopian&#8221;, sagte Merrit. \u201eIhm ist nicht wohl, die Burg so lange nur in H\u00e4nden des Kastellans und des Schwertmeisters zu lassen. Er sagt, es m\u00fcsse sich jemand umtun, was im Osten vorgeht, und wachsam sein. Es sei &#8230; Lumpenpack unterwegs,&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2ef4d78703b331cc5503ac2ca7748528\">\u201eWas hei\u00dft das, Herr Merrit?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c1cf80845fcda9adc2a6f619e594469a\">\u201eIch wei\u00df es nicht, Majest\u00e4t. Aber mir scheint, ich sollte ihn nicht damit allein lassen. Ich will nicht, dass mein Vater allein und in Unruhe ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a3eaed975e772d4cb0cfb7dcff54e889\">\u201eSie werden dich ohnehin wieder bald hierher schicken&#8221;, sagte J\u00e1ndris, ohne gefragt zu sein. \u201eIch hab geh\u00f6rt, dass Herr J\u00f3ndere einen Knappen sucht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"997bff310eb4e68f6a7fa42e7e808b36\">\u201eJa, Wiegenkind. Es ist \u00fcblich, dass die Herren einer Kumpanei untereinander ihre S\u00f6hne daf\u00fcr stellen. Ich selbst werde nach dem Winter einem ganz furchtbar gestrengen Schinder dienen m\u00fcssen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2487cda5c5a8bd341cf80df7bb51ebd1\">\u201eHe!&#8221;, protestierte L\u00e1as. \u201eWie nennst du meinen Vater, du Wicht?&#8221; Er boxte nach J\u00e1ndris, aber der duckte sich feixend weg. Manj\u00e9v seufzte lautlos. An Disziplin fehlte es ihren <em>yarlay<\/em> wohl ganz entschieden noch.<\/p>\n<p data-p-id=\"44dce3727d69804bbf238273f94d0e63\">\u201eIch hatte gedacht&#8221;, sagte Merrit \u00fcberrascht, \u201edass man mich <em>yarl<\/em> Emberbey zuweisen w\u00fcrde.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"08ff6e183ceb7f58ec88ed74f2928b16\">\u201eNein, Wiegenkind&#8221;, sagte L\u00e1as, nun ganz ernst. \u201eOsse, dein Vater, mit Verlaub, braucht keinen Knappen mehr, hab ich den <em>teirand<\/em> &#8230; sagen h\u00f6ren. Er &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7690b51e8bb89de7ab1fe7de3a725384\">\u201eDein Vater ist ein alter Mann&#8221;, half J\u00e1ndris weiter, nicht sp\u00f6ttisch, sondern mit ehrlicher Behutsamkeit. \u201eEr wird nicht mehr in den Kampf oder ins Turnier ziehen k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6ce68df6e3cf93263b59b6d6a0e69d04\">\u201eEr ist ein gro\u00dfartiger Krieger&#8221;, beeilte sich L\u00e1as, hinzuzuf\u00fcgen. \u201eWir haben ihn gegen die Chaosgeister fechten sehen. Aber bald &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"329eee66bfd1b2aadd349985cfab616d\">\u201eIch wei\u00df&#8221;, sagte Osse. \u201eAber Majest\u00e4t &#8230; er wei\u00df es auch. Er hat daf\u00fcr vorgesorgt. Er &#8230; hat einen anderen K\u00e4mpfer benannt, der ihm an meiner Stelle folgen wird.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"82230d47edc898ce4edb07f59a599a5c\">\u201eDas ist gut zu h\u00f6ren, Herr Osse&#8221;, sagte Manj\u00e9v. Wie sehr sie diese Information \u00fcberraschte, konnte sie sich jetzt nicht anmerken lassen. Was f\u00fcr ein anderer K\u00e4mpfer? Wer k\u00f6nnte ihr besser dienen als der schwache, kluge Osse mit den schlechten Augen und der zerrissenen Schulter? \u201eWijdlant kann auf die Gefolgschaft von Emberbey nicht verzichten. Aber mir ist wohl, wenn du dich nicht wie diese Raufbolde hier in Gefahren st\u00fcrzt. Dein Platz ist an anderer Stelle. Hier, neben mir.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"946c3ce915a560f88e054d16c5e3d6c0\">\u201eTrotzdem&#8221;, sagte Merrit. \u201eWenn du sp\u00e4ter in Iva\u00e1l bist, dann musst du unbedingt eine der Schwertschulen dort besuchen. In Iva\u00e1l habe sie ausgezeichnete Lehrer. Ich werde meine Tante dort bitten, dir einen Platz zu vermitteln.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"55e455b74b5935aa064ea266b805f93a\">\u201eDer braucht keinen affektierten Schwertlehrer aus Iva\u00e1l&#8221;, schnaubte L\u00e1as. \u201eDas kriegen wir auch hier hin.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"782d980c60270413bce17b01c46f781b\">\u201eGleich morgen fangen wir an&#8221;, freute sich J\u00e1ndris. \u201eWir zeigen dir, wie herum man ein Schwert anfasst. Nat\u00fcrlich erst mal eines aus Holz. Sicher ist sicher.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"77943bcd654399bac08741716544a33d\">\u201eAber ich kann nicht k\u00e4mpfen! Deswegen gehe ich doch auf die Schulen!&#8221;, protestierte Osse verst\u00f6rt.<\/p>\n<p data-p-id=\"8475f7cc386670ee7e7853b88b5c9104\">\u201eDu sollst uns ja auch nicht im Turnier \u00fcberwinden und vor den <em>f\u00e1njula\u00e9<\/em> zum Gesp\u00f6tt machen, Eulengesicht. Aber wer mit einem Brett gegen Monster fechten kann, schafft das auch mit einem Schwert gegen Menschen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"10dc0644b9f607a4eb0a40b88efd6fec\">\u201eOder was willst du machen, wenn deine <em>teiranda<\/em> noch einmal von einem Chaosgeist angegriffen wird? Mit deinem Tintenfass werfen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a8a087f474ed1e79f46398b1004bf368\">T\u00edjnje kicherte und stellte sich wahrscheinlich die Kleckerei bildlich vor. Dann fing sie den Blick auf, den Osse und Merrit einander zuwarfen. Merrit spornte Osse an. Und der Junge mit der Brille, der wehen Schulter und dem scharfen Verstand l\u00e4chelte sch\u00fcchtern.<\/p>\n<p data-p-id=\"06ae0f8232a91a0334b798ca03a146cf\">\u201eGut&#8221;, sagte Manj\u00e9v. \u201eDann werde ich wohl so manche erheiternde Rauferei zu sehen bekommen. Meine Hofdamen, die edle Frau T\u00edjnje und sicherlich bald auch Frau ..&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"af61187aec656777f9a8b05e6688a75f\">\u201eTruda. Truda Emberbey.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"858fb84918caf58e352ed8c3e9fb4055\">\u201eDanke, Osse. Wir erwarten von Euch allen Tapferkeit, ehrenvolles Verhalten und die Bereitschaft, jederzeit Euren <em>teiranday<\/em> und den Schutzbefohlenen zu dienen, sie zu verteidigen und hilfreich und gerecht zu sein. Schafft ihr das, mit Anstand und W\u00fcrde? Und ohne eure <em>teiranda<\/em> allzu sehr zu blamieren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9eb06142ca30284acf9cdda9c0a69e18\">\u201eSolange unsere <em>teiranda<\/em> uns Gerechtigkeit, Weisheit und Milde vorlebt&#8221;, sagte Merrit Althopian arglos. Manj\u00e9v zuckte zusammen und schauderte. Schallte da gerade Meister Yalomiros Stimme in ihrem Herzen nach?<\/p>\n<p data-p-id=\"c333354f6d2a2e55d9c902b81cf6ca7f\">\u201eDas gelobe ich Euch&#8221;, sagte sie. Merrit l\u00e4chelte mit dem\u00fctig gesenktem Blick. Nein, er hatte keine Ahnung, was das, was ihm da \u00fcber die Lippen gekommen war, in ihrer Seele bedeutete.<\/p>\n<p data-p-id=\"e53470994eee36ab5356379c62123dd4\">\u201eIch habe nun f\u00fcr dich ein Geschenk, Merrit Althopian. Du darfst dich erheben und den Korb \u00f6ffnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"73327baf46939d9d05787c8d8abf39eb\">\u201eWarum kriegt der nun was geschenkt und wir nicht?&#8221;, murrte J\u00e1ndris.<\/p>\n<p data-p-id=\"1728ff4753e113e0e0dbfd994cb8086f\">\u201eWeil ihr sowieso was bekommen werdet, von meinen Eltern und euren V\u00e4tern. Das hier ist &#8230; ein Andenken. Oder ein Begr\u00fc\u00dfungsgeschenk. Wie man es nimmt. Nehmt es aus dem Korb, Herr Merrit.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aaa703c63905daf22bda80970699592b\">Er langte gehorsam hin\u00fcber, schaute hinein und seine Augen weiteten sich vor \u00dcberraschung,<\/p>\n<p data-p-id=\"ce8966a1d907e68cf624809b4fea91cb\">\u201eDas kann ich nicht annehmen, Majest\u00e4t&#8221;, sagte Merrit best\u00fcrzt.<\/p>\n<p data-p-id=\"eedc52bea0212f4520bc0aed63afc416\">\u201eEs ist ein Befehl.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"28544dacecc7c4b8fd1a91c76b69c013\">\u201eNein. Es ist viel zu kostbar!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8a5e50666afbd8c6bd9268666b988632\">\u201eEs geh\u00f6rte wohl meinem Opa. Es ist ein Erbst\u00fcck. Aber weder meine Mutter noch ich k\u00f6nnen es gebrauchen. Ich will, dass du es hast. Du kannst damit etwas beginnen. Oder willst du gleich den ersten Befehl verweigern, den ich dir erteile?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4f4bc333ce51a1b548959ccf3b45c925\">\u201eNun zeig schon! Was ist es?&#8221;, rief L\u00e1as aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"1db84b44b71e989acaf31fa64ec664d6\">Merrit err\u00f6tete. Dann pr\u00e4sentierte er den anderen einen Streitflegel mit einem silberbeschlagenen Holzgriff und einer perfekten Dornenkugel an einer klirrenden Kette. Es war eine Waffe f\u00fcr einen Erwachsenen, viel zu schwer, als dass er sie schon h\u00e4tte f\u00fchren k\u00f6nnen und sah nicht aus, als sei sie tats\u00e4chlich f\u00fcr den Kampf gemacht. Es war eine Prunkwaffe, die einem verdienten Krieger geziemte.<\/p>\n<p data-p-id=\"89f600db02df72260ce563dbe54af642\">\u201eIn der Waffenkammer der Familie liegt er ohnehin nur herum&#8221;, sagte Manj\u00e9v verlegen. \u201eUnd da du so viel Freunde daran hast &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1c5da9a458a6ca287e0e7996f1a567be\">\u201eDanke, Majest\u00e4t. Ihr &#8230; w\u00fcrdet nicht verstehen, weshalb mir das so viel bedeutet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"72e9c5797ceb003916063a74a0be0737\"><em>Doch, <\/em>dachte Manj\u00e9v.<em> Deine Mama h\u00e4tte dir bald einmal ein ganz \u00e4hnliches Geschenk gemacht.<\/em> Sie l\u00e4chelte fl\u00fcchtig und sch\u00fcttelte das sonderbare Gef\u00fchl ab, das sich in ihr ausbreitete. Nein, es war so nicht richtig. Sie h\u00e4tte es ihm selbst, in einem ruhigen Moment und Zeit f\u00fcr mehr Worte geben sollen. Sie h\u00e4tte ihn umarmen sollen, so wie sie T\u00edjnje und sogar die beiden Jungs ber\u00fchrte, wenn sie untereinander und einfach nur Kinder, nur Freunde waren. Aber das, und das war ihr klar, h\u00e4tte sie nicht ertragen, und es h\u00e4tte in ihm falsche Gef\u00fchle geweckt. Er war nicht seine Schuld, bei den M\u00e4chten nicht. Aber &#8230; es w\u00e4re gut, wenn er artig und ritterlich die Distanz einhielt, die man von einem <em>yarl<\/em> erwartete. Solange er ihr nicht zu nahe kam, so lange wollte sie seine N\u00e4he erdulden und sich fragen, was die M\u00e4chte mit ihm und ihr planten.<\/p>\n<p data-p-id=\"7aa71499dbaf96164164c6be24d1ed1c\">\u201eUnd was ist mit all den s\u00fc\u00dfen Wecken im Korb?&#8221;, fragte T\u00edjnje. Das kleine M\u00e4dchen hatte neugierig hineingesp\u00e4ht, ob sich noch weitere \u00dcberraschungen darin f\u00e4nden.<\/p>\n<p data-p-id=\"9bad3075c5a2c2e66069a3c3fb365a19\">\u201eUnser Festmahl&#8221;, sagte Manj\u00e9v. \u201eWir alle zusammen. Zu Ehren von Meister Yalomiro, den beiden fremden Kindern und daf\u00fcr, dass Patagh\u00edu und Nokt\u00e1ma die schlimmen Geister besiegt haben.&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2734","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2734"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2734\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3656,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2734\/revisions\/3656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}