{"id":2698,"date":"2025-08-25T13:51:25","date_gmt":"2025-08-25T11:51:25","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2698"},"modified":"2025-08-31T22:55:17","modified_gmt":"2025-08-31T20:55:17","slug":"131-gedanken-ueber-schmetterlinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/131-gedanken-ueber-schmetterlinge\/","title":{"rendered":"131: Gedanken \u00fcber Schmetterlinge"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"fcf0fbda13c0adfe637a34a69fdd9b29\">Der Klang flutete durch die Finsternis auf sie zu. D\u00fdamir\u00e9e konnte sich nach wie vor nicht bewegen, aber sie neigte sich den vertrauten Kl\u00e4ngen entgegen. Ihr Vater! Ihr Vater war in der N\u00e4he, sie erkannte die Stimme seiner Geige, seine Art und Weise, mit den T\u00f6nen Dinge zu sagen, f\u00fcr die es keine Worte gab. Sie erkannte das Instrument und die Sprache dessen, der darauf spielte. Aber die Melodie, die war neu und besonders.<\/p>\n<p data-p-id=\"c7cd0ea570041ca52158eda89d4095b8\">Das Erste, was versiegte, war die Angst. In ihrem Geist kauerte D\u00fdamir\u00e9e sich zusammen, wie ein kleines Windninchen, wie ein neugeborenes Tier, klein genug, um g\u00e4nzlich unter den Schutz zu schl\u00fcpfen, den die Musik ihr anbot. Die Melodie erreichte sie und wurde zu einem Schleier, zu einem Gewand, so warm und undurchdringlich wie der Mantel des Vaters, unter den sie als viel kleineres M\u00e4dchen oft geschl\u00fcpft war, wenn es ihr zu kalt oder zu unheimlich geworden war, wenn sie den M\u00e4rchen zugeh\u00f6rt hatte, die er erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p data-p-id=\"b0b348835eeac870073332740c164c44\">Die Musik war weich und z\u00e4rtlich, weckte in ihr l\u00e4ngst verblasste Erinnerungen an die Zeit, in der sie noch viel zu klein war, um eigene Gedanken zu haben, an eine Zeit, zu der es nur den Moment gab und Emotionen viel zu kompliziert waren, abgesehen von diesem allumfassenden, friedlichen Gef\u00fchl von Geborgenheit, des Geliebtseins.<\/p>\n<p data-p-id=\"e26f7955eb9560cb92e6ba2b246b74f5\">Die Musik tat etwas mit ihr, ganz sacht und subtil. D\u00fdamir\u00e9e sp\u00fcrte es kaum, aber sie konzentrierte sich verwundert darauf. Das Lied ihres Vaters schob sich zwischen sie und die Dunkelheit an den R\u00e4ndern ihres Bewusstseins. Jede Note trennte sich von der absoluten Schw\u00e4rze ab, sch\u00e4lte sie heraus aus dem verwirrenden Gef\u00fchl des Zerfaserns und Verwischens. Das Lied ergriff sie und hob sie sanft empor und heraus aus dem k\u00f6rperlosen Dunklen, h\u00fcllte sie Schicht um Schicht ein, so wie die Mutter es tat, wenn sie ihrer Tochter f\u00fcrsorglich und umsichtig an kalten Wintertagen mehrere Hemdchen, Str\u00fcmpfe und Schals umlegte. Doch hier war es nicht umst\u00e4ndlich und behinderte sie in ihren Bewegungen, im Gegenteil. Je mehr Musik um sie war, desto leichter fiel es dem M\u00e4dchen, sich willentlich zu regen und zu orientieren.<\/p>\n<p data-p-id=\"b5262e453a8d6537c9dca195f2c30ade\"><em>Stehen, <\/em>dachte D\u00fdamir\u00e9e<em>. Ich will stehen und gehen. Oben und unten. Wie mache ich das?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"3b4a5f2de1a32e88c01f233faffbb1b5\">Das war eine interessante Frage. Dunkelheit hatte keine Richtung, das hatte der Vater ihr einmal zu erkl\u00e4ren versucht, aber erst jetzt verstand D\u00fdamir\u00e9e, wie das gemeint war. Es lenkte sich ab und ihren Geist auf etwas, was eigentlich noch viel zu abstrakt f\u00fcr ein Kind war. Ihre Verwirrung jedoch war nun der Neugierde gewichen. D\u00fdamir\u00e9e probierte, sich zu drehen, zu bewegen. Sich einfach selbst auszusuchen, wie und wo sie sein wollte. Die Musik ermutigte sie dazu. Ob sie sich an dem Stab festhalten konnte? Sie versuchte es und richtete die Stange gerade vor sich aus. Das war nicht schlecht. Wenn sie sich den Stab dachte wie einen schlanken, jungen Baumstamm, dann konnte sie sich daran festhalten. D\u00fdamir\u00e9e probierte es aus. Die Musik spornte sie an. Erinnerungsfetzen blitzten ganz am Rande ihres Bewusstseins auf. So hatte sie einmal gestanden, mit unglaublicher Anstrengung endlich auf ihren kleinen F\u00fc\u00dfen und noch krummen Beinchen, und dann war sie losgerannt, auf die ausgesteckten H\u00e4nde des Vaters zu, drei, vielleicht vier Schritte, hatte sich auffangen lassen und war unglaublich stolz auf sich gewesen, als es gegl\u00fcckt war.<\/p>\n<p data-p-id=\"a779dd7494942f265b7fc96751ce68d2\">Und pl\u00f6tzlich stand sie aufrecht, wenn auch wankend auf den Beinen.<\/p>\n<p data-p-id=\"45715d068bc3b369dafc4fcc1141ad4d\">Eine ganz \u00e4hnliche Euphorie durchstr\u00f6mte das M\u00e4dchen. Fast konnte sie die Stimmen von Mutter und Vater widerhallen h\u00f6ren, die diese ersten Schritte so \u00fcberschw\u00e4nglich gefeiert hatten.<\/p>\n<p data-p-id=\"7a773d766075d8e2d1707a6fc609b854\">D\u00fdamir\u00e9e lie\u00df mit einer Hand den Stab los. Es war gelungen. Die Finsternis hallte sich von ihr gel\u00f6st. Die Musik hatte sie aus dem Dunkel herausgesch\u00e4lt, und dabei waren die \u00e4u\u00dferen Faserschichten von ihr abgebl\u00e4ttert. D\u00fdamir\u00e9e runzelte verwirrt die Stirn, w\u00e4hrend sie auf die Musik lauschte, ohne deren Richtung und Entfernung zu erahnen. Was f\u00fcr eine seltsame Eingebung. Sie hatte etwas mit dem Vater zu tun, mit etwas, das er ihr einmal beigebracht hatte und woran sie sich viel deutlicher erinnern konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"4ebc1923d01d019c8a46cb94e069f732\">Mit <em>Schmetterlingen<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"bb49a4668cf48b049b9611d4407d8360\">Einmal hatte D\u00fdamir\u00e9e im Fr\u00fchling einen sch\u00f6nen bunten Schmetterling gefunden, der sich an einem k\u00fchlen Morgen in der Sonne auf einer Blume ausruhte. Sie hatte vergebens versucht, ein Gespr\u00e4ch damit zu beginnen, so wie die Kinder in den Geschichten der Mutter, die immer mit Tieren sprechen konnten. Nach einer Weile hatte sie es frustriert aufgegeben und sich beim Vater dar\u00fcber beklagt.<\/p>\n<p data-p-id=\"a1e004a114faac6ed1d1b5e7c8ae82db\">\u201eWas h\u00e4ttest du ihn denn fragen wollen?&#8221;, hatte der Vater sich ernsthaft erkundigt und das zarte Flattertier behutsam auf seinen Finger krabbeln lassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"a843c7171147726cc54495f183b203bd\">\u201eIch will wissen, wo er herkommt. Wo er im Winter gewesen ist!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"45a7ba316228c5ead74cdcff920cad85\">\u201eEr w\u00fcrde dir antworten, dass er in sich selbst war. Er hat geschlafen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"55a819b04a90eee7989201af93cf7c3c\">\u201eAber dann h\u00e4tte ich ihn doch im Herbst sehen m\u00fcssen, bevor er sich ins Bettchen gelegt hat. Haben Schmetterlinge Bettchen, Papa?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"36ef99cc3a237c6091a719ff6793888e\">\u201eDu <em>hast<\/em> ihn gesehen, D\u00fdamir\u00e9e. Erinnerst du dich an die haarigen Raupen, \u00fcber die deine Mutter sich so beklagt hat?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9ac3b702495bd942c0149d20f411a301\">\u201eDie die sch\u00f6ne Blume angeknabbert haben, die du vor dem Fenster f\u00fcr sie hast wachsen lassen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a0ecb533de62744f9bc724efd1f8bbe6\">\u201eSo hat er <em>damals<\/em> ausgesehen. Er hat geschlafen, und als er aufgewacht ist, ist das hier aus ihm geworden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b8d0032f8ef9eafdf9f2618643e655b5\">Dar\u00fcber hatte D\u00fdamir\u00e9e eine Weile nachgedacht. \u201eDann hat er sich verwandelt? So wie du das machst? Sind Schmetterlinge Magier, Papa?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8616ca8ec98cefbfa28faa958614bd46\">\u201eNein. Es ist ein viel gr\u00f6\u00dferes Wunder dabei, als jemals ein Magier mit einer Verkleidung wirken k\u00f6nnte.&#8221; Der Vater hatte den Schmetterling angehaucht, und das Tier war zur n\u00e4chsten Bl\u00fcte geflattert. \u201eKomm, mein kleiner Stern. Vielleicht finden wir einen, der noch nicht aufgewacht ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"23059c1222bb8531ea9c8cbe9e83a533\">Und sie hatten gar nicht lange gebraucht, bis sie einen Busch gefunden hatten, an dem noch einige Schmetterlingspuppen gehangen hatten. D\u00fdamir\u00e9e fand, dass die trockenen Dinger wenig \u00c4hnlichkeit mit den gefr\u00e4\u00dfigen Raupen vom Herbst hatten, aber der Vater hatte ihr versichert, dass eine darinnen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"7cbebf4e2abbd5ff8ba3c1f15c7a997f\">\u201eSchau&#8221;, hatte der Vater gesagt. \u201eSchau, aber ber\u00fchre es nicht. Du darfst es nicht vor der Zeit st\u00f6ren. Schau dir das Wunder an. Geduld.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b7705d091990016562b0e8b7ad8e86f1\">Und dann hatte D\u00fdamir\u00e9e die n\u00e4chsten beiden Tage vor dem Busch gesessen und gewartet. Zum Gl\u00fcck hatten die Puppen kurz vor dem Schlupf gestanden, sodass ihre kindliche Ausdauer nicht zu lange gefordert war. Tief beeindruckt war sie von dem Schauspiel gewesen, bei dem der Schmetterling seine H\u00fclle abgestreift hatte. Und nun, da sie hier im Schatten stand und sp\u00fcrte, wie etwas von ihr abfiel wie eine br\u00fcchige, trockene Schale, f\u00fchlte sie sich an die sch\u00f6nen bunten Schmetterlinge erinnert, die so zerknittert und ersch\u00f6pft aus ihren H\u00fcllen krochen und nur einen Moment Ruhe brauchten, um sich zu sortieren und zurechtzufinden, bevor sie losflogen, um die sch\u00f6nen bunten Blumen zu erkunden.<\/p>\n<p data-p-id=\"b196e5ff19349ca8e931bee89afd2f40\">Und w\u00e4hrend sie so stand und begierig auf die Geige lauschte, die lautlos im Finsteren zu ihr sprach, geschah noch etwas anderes. Das Lied, das sie umarmt und befreit hatte, begann zu <em>flie\u00dfen<\/em>. Es war nicht mehr l\u00e4nger wie ein warmes Kleid oder eine Decke, die einfach auf ihr lag. Es bewegte sich. Es wurde lebendig. Es zuckte und glitt um sie herum, vermengte sich miteinander und begann, zu leuchten. Nein, es leuchtete nicht wie ein Licht, es war unsichtbar, Aber D\u00fdamir\u00e9e konnte es wahrnehmen. Zaghaft lie\u00df sie den Stab mit einer Hand los und betrachtete fasziniert ihre Fingerspitzen.<\/p>\n<p data-p-id=\"1eb734b699cd26855ebc8cf85788c7e3\">\u201ePapa&#8221;, wisperte sie. \u201ePapa. Ich &#8230; bin aufgewacht!&#8221; Sie tastete mit der freien Hand nach dem sch\u00f6nen dunklen Lied und begann, zu tanzen.<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"d0481a141cd63df30740a4ff8b2429ea\">\u201eWohin willst du, Gal\u00e9on?&#8221;, rief Advon. Der Junge hatte die Augen zusammengekniffen und versuchte, das Gesicht mit der Hand vor der Mischung aus nadelfeinem Hagel und Sand zu sch\u00fctzen. Farbenspiel schraubte sich in gestrecktem Galopp weiter und weiter in die H\u00f6he und schnaubte gegen den Wirbel aus Wind und harten Partikeln an, die ihn aus der Bahn dr\u00e4ngen wollten. Hier oben zu fliegen, war selbst f\u00fcr ein Einhorn anstrengend.<\/p>\n<p data-p-id=\"cd816c3cdf84c31e29eca1ce7de43f10\">\u201eWir m\u00fcssen in die Wolken hinein. Durch die Wolken hindurch!&#8221; Auch Gal\u00e9on musste gegen Wind und Donner anschreien.<\/p>\n<p data-p-id=\"49cb33d18bbaf110ec3c9d705d347135\">\u201eDurch die Wolken? Das ist doch viel zu hoch und zu gef\u00e4hrlich! Kein Einhorn fliegt freiwillig in Sturmwolken hinauf!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d806224fd8cfbb63700e49b1f0a4cf8a\">\u201eWei\u00df Farbenspiel das auch?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3141909c11d21c1a6b92f4122e2b42a5\">\u201eNat\u00fcrlich! Er wird mir durchgehen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"27921913e7968c0158b6b640f71c7da6\">\u201eDann ist das jetzt die Gelegenheit, deinen Willen zu sch\u00e4rfen!&#8221;, rief der <em>b\u00e1chorkor <\/em>dem Jungen ins Ohr. \u201eAnders kommen wir ins Chaos nicht hinein!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"790a8c4c3f2e7dc670f6d257bdfc4042\">Advon erstarrte vor Entsetzen. Gal\u00e9on sp\u00fcrte, wie der Junge stocksteif wurde und offensichtlich keine Worte hatte, um ihm zu widersprechen.<\/p>\n<p data-p-id=\"4f171ccd92ee05a21468a02478354432\">\u201eDurch die Wolken?&#8221;, brachte er dann ungl\u00e4ubig hervor. \u201eIns <em>Chaos<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"358c30e92a6217a9c03285c729369221\">\u201eJa, nat\u00fcrlich! Bis zum Meer ist es zu weit. Die \u00e4u\u00dferste W\u00fcste w\u00fcrde uns verbrennen. Der Sturm ist der k\u00fcrzeste Weg! Und, so absurd es bei n\u00e4herem Nachdenken klingt, der ungef\u00e4hrlichste!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9e8c19c14fb11bfbbfd2a758d6daa22d\">\u201eWas hast du im Chaos vor?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d49304430061ce3601895cdf68cf5696\">\u201eWir retten D\u00fdamir\u00e9e! Und &#8230; ein paar andere Leute.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"15b87a228468872e1cedcd582b8286a8\">Advon schaute fassungslos \u00fcber die Schulter. Aber es war definitiv zu anstrengend, \u00fcber den tosenden Sturm anzubr\u00fcllen, also sparte er sich halbherzige Gegenrede. Denn Advon <em>wollte <\/em>ins Chaos, wollte das M\u00e4dchen befreien und besch\u00fctzen und einer von diesen k\u00fchnen edlen Rittern sein, die er aus Geschichten kannte, wie <em>b\u00e1chorkoray <\/em>sie erz\u00e4hlten und Dichter niederschrieben. Der Junge klammerte sich an Farbenspiel fest, der mit kr\u00e4ftigem Schwingenschlag gegen den Sturm ank\u00e4mpfte und dabei buckelte und einknickte, als k\u00e4mpfe er sich \u00fcber unwegsamen Boden.<\/p>\n<p data-p-id=\"9c7ce3b406386a1639141c6adf9fc311\">\u201eDu hast gesagt, D\u00fdamir\u00e9e ist in Nokt\u00e1mas Dom\u00e4ne!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9815cb40ad79ccb36f8c076ffa6911d\">\u201eDer Weg zur\u00fcck ins Weltenspiel f\u00fchrt durchs Chaos! Frag nicht, woher ich das wei\u00df! Das kann ich dir jetzt nicht erkl\u00e4ren!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"354bbb97c7f88f4017c755a1b78e12a0\">\u201eAber niemand kommt aus dem Chaos heraus! Nur &#8230;&#8221; Advon stutzte.<\/p>\n<p data-p-id=\"d6fd7ab6b3cb7e68700e85261d5868f5\">\u201eWann, wenn nicht jetzt, h\u00e4tten wir die Gelegenheit, das Chaos zu betreten?&#8221; Gal\u00e9on hatte seinerseits M\u00fche, sich auf dem R\u00fccken des Einhorns zu halten und klammerte sich vielleicht etwas zu fest an dem Kind, dem erfahreneren Reiter fest. \u201eDie wirklich gef\u00e4hrlichen Monster sind alle dort unten! Au\u00dferhalb des Chaos, und gut besch\u00e4ftigt! Wir m\u00fcssen hinein und wieder zur\u00fcck, bevor deine Leute siegen und sie zur\u00fccktreiben!&#8221; Oder, setzte Gal\u00e9on in Gedanken hinzu, bevor die Monster sich endg\u00fcltig befreien und ausschw\u00e4rmen. Dann haben wie alle Ewigkeiten Zeit. Dann ist es auch egal.<\/p>\n<p data-p-id=\"c74bee1786941c2e10c809ea95ad0142\">Weit unter ihnen, in Richtung Aur\u00f3p\u00e9a, erstrahlte am W\u00fcstenrand eine gewaltige Kuppel aus vielfarbig irisierendem Licht, so bunt und in heftiger Bewegung, dass man vom Hinsehen ganz schwindelig wurde. Darunter tobte der Kampf, den Elos\u00e1l durch die Ritter ausfocht.<\/p>\n<p data-p-id=\"862a35c3c160522570e083de6a02c40c\">\u201ePapa denkt, du bringst mich in Sicherheit!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"13577bec3df68c48fa09d0e7b19192ec\">\u201eIch bin ein <em>b\u00e1chorkor<\/em>. Geschichten folgen meinen Ideen, nicht der Vernunft!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5d13b2c89a88e2d6664d86235cea7346\">Advon spuckte Sand. \u201eWenn Papa herausfindet, dass wir ins Chaos geraten sind, dann geht es dir schlecht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6fee279e8359fcf17f5b886d66f2bb58\">\u201eWillst du D\u00fdamir\u00e9e retten?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1367495a347ea89214deb2b83bf2df94\">\u201eNat\u00fcrlich will ich das!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"11e2ace2f37f71f26cabdcc7cf07a29d\">\u201eUnd daf\u00fcr brauchst du ernsthaft die Erlaubnis deines Vaters?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ce9703a2a9fab4e4e87c5ba3d3ca2008\">Advon \u00fcberlegte, etwa einen halben Herzschlag lang. \u201eEinfach in die Wolke hinein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"601ff67e3318b3bd5b4c12f5ce3d4b65\">\u201eSo schnell, wie Farbenspiel kann!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"37a788c75ee5fa6e79ca2c971acdf94d\">\u201eUnd wenn wir sterben? Gal\u00e9on, das ist &#8230; ich &#8230; ich hab <em>Angst<\/em>!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2f0351bb9f26e0f4e70e7b9512e08f20\">\u201eDu stirbst nicht. Noch lange nicht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"66fbbeb7b2d9acb5e17a2e397cda4b9e\">\u201eWoher willst du das wissen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1c33f4c2151c81a2352bae830cbeeb67\">Gal\u00e9on schwieg ertappt. Advon seufzte.<\/p>\n<p data-p-id=\"3c3e04b7bda37c1ad7fea5a2c5e4731e\">\u201eLos, Farbenspiel! Zeig, was du kannst! Ich <em>will<\/em>, dass du uns ins Chaos bringst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0fa2afd7538ac80d0d98fa55c0f8677b\">Farbenspiel b\u00e4umte sich auf und warf sich gegen den Sturm, brach sich den Weg durch heftige B\u00f6en und z\u00e4hen, wattigen Dunst, strich Wolkenfetzen und Sand mit seinen Schwingenschl\u00e4gen beiseite, bis ein Strudel das Tier und seine Reiter erfasste und hineinschleuderte in Stille und Zwielicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"3db659a700d69242c5874e1eaaeb9e39\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"f44aeeb1a442e27902c95f15533fce26\">\u201eWas ist das? Was ist geschehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"611fea43c1d5ef666b6cbe497f142114\">Asga\u00fd von Spagor rappelte sich auf und kam K\u00edan\u00e1 von Wijdlant rasch zur Hilfe. Ohne jede Vorwarnung war der sandige Grund unter ihnen schlagartig bretthart gefroren. Das hatte zugleich eine m\u00e4chtige Ersch\u00fctterung verursacht, die sie alle den Halt hatte verlieren lassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"b3503bff743d5e3f507dc84078e81d12\">\u201eBei den M\u00e4chten&#8221;, h\u00f6rte der <em>teirand<\/em> Andri\u00e9r Altabete ausrufen. \u201eWas ist das? Wo sind wir?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3e992c67806b687aeb745fabe2d097c1\">Nach und nach kamen alle anderen zum Stehen. Achtsam, da zu bef\u00fcrchten stand, dass das Beben sich wiederholen w\u00fcrde, schauen sie sich um und fr\u00f6stelten.<\/p>\n<p data-p-id=\"578eacd8dabf476a7a4a97341b4aefbe\">\u201eIch&#8221;, sagte <em>yarl <\/em>Althopian nach einer Weile, \u201ewar als sehr junger Knappe einmal mit meinem Herrn im <em>teirandon<\/em> Ghelazia. Eis. Und Finsternis.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"88a247ed095874506e3083bb0b34c2e2\">\u201eWenn es uns aus heiterem Himmel ins ewige Eis von Ghelazia verschlagen h\u00e4tte&#8221;, murmelte Grootplen, \u201edann w\u00e4ren wir gerettet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"93dc3838ca3b66c3ea17c60a8d6b7257\">Sie standen nun auf einer Insel aus gefrorenem Sand, der von einer d\u00fcnnen, scharfen Frostschicht wei\u00df \u00fcberzogen war. Die H\u00fcgelkuppe \u00fcberragte den schimmernden Nebel, der um sie herum waberte wie ein tr\u00e4ges Meer. Doch \u00fcber diesem Meer war vollkommene Finsternis. Es konnte nicht der Himmel sein, denn er war weder mit Nokt\u00e1mas Juwel noch ihrem Sternenschleier geschm\u00fcckt. Die Schw\u00e4rze hing \u00fcber ihnen und um sie herum, bedrohlicher als die Gewitterwolken, soweit das Auge reichte. Der Anblick bewirkte in jedem der Erwachsenen ein seltsames Entsetzen. Wie unbedeutend, wie winzig waren sie alle vor dieser Unendlichkeit!<\/p>\n<p data-p-id=\"12e693dc026886458738af096ba3dfa1\">\u201eAls ob alles Wirkliche dort aufh\u00f6rt&#8221;, wisperte die <em>teiranda<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"ca35c860f8d0b1bc90571efa8018127d\">\u201eDas ist etwas, das Menschenaugen nicht sehen sollten&#8221;, stimmte Asga\u00fd ihr beklommen zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"2b263577a53f47c14b926e2a8b8457e8\">\u201eLasst uns wieder in den Nebel hinabsteigen&#8221;, schlug Altabete vor. \u201eBesser, nichts sehen, als &#8230; das sehen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a13851c3066811c445353956a5e5e5a9\">Grootplen wandte sich ab. Vorsichtig tappte er an den Rand des H\u00fcgels. \u201eEs ist nicht zu sehen, ob es hier nach ein paar Schritten noch Boden gibt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"50f73ab08f781dfc51c46aaa41bde914\">\u201eAber was ist das hier?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b99c938887606a3320b8e10af3e04052\">\u201eDas will ich gar nicht wissen!&#8221;, rief K\u00edan\u00e1 von Wijdlant aus. \u201eDas sind Dinge, die <em>niemand<\/em> wissen muss! Die niemand wissen <em>darf<\/em>!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6e28c3a674411e895d9030c851b35496\">\u201eDann&#8221;, sagte Altabete nach einer Weile, \u201esind wir wohl am Ende des Chaos angelangt. Am \u00e4u\u00dfersten Ende.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eb51c4f9a400e9536275edd96920558a\">\u201eDie Grenzen des Dunkeln &#8230;&#8221;, wisperte Althopian mit beunruhigender Ehrfurcht in der Stimme. \u201eHabt Ihr Euch das auch so vorgestellt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"26467b71f349c5ab16ae421fa6dfed70\">K\u00edan\u00e1 von Wijdlant ging zur\u00fcck und blieb vor den Kinderfu\u00dfspuren stehen, die im Eis erstarrt waren. M\u00fcde kniete sie auf dem harschen Frost nieder und ber\u00fchrte die kleinen Abdr\u00fccke, die T\u00edjnjes F\u00fc\u00dfchen hinterlassen hatten. Die Spur querte die frisch entstandene Anh\u00f6he und f\u00fchrte dann in den Abgrund.<\/p>\n<p data-p-id=\"7199fb10fa396fcd45fe978be02c69fe\">\u201eWir m\u00fcssen weiter&#8221;, entschied sie. \u201eWieder hinab in den Nebel. Die Kinder &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a83d3be517e0aecdd764f468cc3894de\">\u201eSchaut!&#8221;, rief Daap Grootplen aus. \u201eWas ist das?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f818c222c68053ccb325e09ae9c20965\">Er deutete in die Weite, hinab in den Nebel.<\/p>\n<p data-p-id=\"177759e834b5ab376fa4902bb2e87ff2\">\u201eWas ist da?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fbfd57b949f01ea495caf73e673d7f57\">\u201eEs ist sehr klein. Aber es geh\u00f6rt da nicht hin. Es ist ein Licht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a01fb711dcb3f5fc9f9d9194be08087f\">\u201eEin Licht?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dc695e4bdd98543f26bd3057ce717d63\">\u201eEin winzigkleines rotes Licht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"531f36936a805c8a9f4de6cf26830356\">Sie starrten angestrengt in die Richtung, der der Ritter ihnen wies. Asga\u00fd kniff die Augen zusammen, aber entdecken konnte er nichts. Doch bevor er etwas dazu sagte, packte K\u00edan\u00e1 ihn an der Schulter. \u201eDa ist etwas&#8221;, wisperte sie. \u201eDieses Leuchten &#8230; das darf nicht hier sein!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"937c2fee7664187cb855ef52eb1ff3bf\">\u201eWas soll das hei\u00dfen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4a1f0939e73e1f27c477bfebac12b29a\">\u201eEs &#8230; geh\u00f6rt nicht an diesen Ort. Ich wei\u00df es, ganz bestimmt!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b5f00cbf6c574961fe41eba93f8304b1\">\u201eWoher?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2a82a4f218989b2a7b3e1905687348ec\">\u201eIch &#8230;&#8221; Sie z\u00f6gerte und erkl\u00e4rte dann leise: \u201eIch habe es schon einmal woanders gesehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6f4c35a2b850cd06c5522dd42a1b4db3\">Wa\u00fdreth Althopian hob die Hand und legte die Finger an die Lippen. Die anderen hielten den Atem an.<\/p>\n<p data-p-id=\"d9803b1afed4b219c4585f63e31f39c8\">\u201eH\u00f6rt ihr das auch?&#8221;, fragte der Ritter. \u201eDiese &#8230; Musik?&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2698","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2698"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2698\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3689,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2698\/revisions\/3689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}