{"id":2692,"date":"2025-08-25T13:54:21","date_gmt":"2025-08-25T11:54:21","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2692"},"modified":"2025-08-31T22:53:08","modified_gmt":"2025-08-31T20:53:08","slug":"137-schattenlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/137-schattenlos\/","title":{"rendered":"137: Schattenlos"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"d6404aabad61c7c1d86c2c84b0c92f89\">D\u00fdamir\u00e9e schwebte, blind und desorientiert. Was immer in jenem Moment geschehen war, als sie abermals den Stab ber\u00fchrt hatte, es hatte sie aus ihrer selbsterw\u00e4hlten Definition von oben und unten wieder herauskatapultiert. Sie war weder bewusstlos, noch tr\u00e4umte sie, das wusste sie mit verwirrender Sicherheit. Aber was immer es gewesen war, es hatte sie gepackt, umher gewirbelt und zu etwas Neuem, Starken gemacht. Etwas, das m\u00e4chtig war und k\u00fchler strahlte als der Mond an einem nachtblauen Himmel. Es war so unglaublich hell!<\/p>\n<p data-p-id=\"16036b785c1ddf0b8898c0e51234f9c4\">D\u00fdamir\u00e9e nahm all das mit einer Gleichg\u00fcltigkeit hin, die der Erfahrung nicht angemessen war. Wohl aber der Vernunft, denn bevor sie damit beginnen konnte, sich dar\u00fcber Gedanken zu machen, was all das nun bedeutete, musste sie sich in Sicherheit bringen. Nicht nur sich. Auch den Vater, die Mutter, Advon &#8230; einfach alles!<\/p>\n<p data-p-id=\"0d60996455664bf2ffd9e0770c30827f\">Ganz in der Nahe st\u00f6hnte etwas in unsagbarer Qual, todwund, m\u00f6glicherweise fatal verletzt, und voller <em>boshafter<\/em> Wut. D\u00fdamir\u00e9e sp\u00fcrte in sich selbst hinein. Nein, sie war selbst nicht wirklich verletzt, nur so m\u00fcde, so schwer, so unsagbar <em>ersch\u00f6pft<\/em>. In der linken Hand hielt sie etwas fest, zwei Gegenst\u00e4nde von ungew\u00f6hnlicher Form. Ach ja. Die Geige war das. Die war wichtig. Der Vater wollte, dass sie sie bewahrte. Auf die musste sie sehr gut achtgeben! Die andere Hand, die lag immer noch um den Stab und lie\u00df nicht los, die verfluchte, dumme Stange, die so viel Unheil gebracht hatte und die sie wohl doch nicht freigeben wollte. D\u00fdamir\u00e9e wusste, was Magnetsteine waren und bewirkten, in des Vaters chaotischer Arbeitsstube gab es welche. Als kleines M\u00e4dchen hatte sie viel Vergn\u00fcgen dabei gehabt, damit zu spielen. So \u00e4hnlich kam ihr nun der Stab vor, den sie wohl vorerst nicht loswerden w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"771bdfb0956eb7a4af52bac701f27d33\">Der Stab, mit dem der b\u00f6se Mann, der nur noch halb da war, den Vater hatte erschlagen wollen. Den Vater &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"f4af4db1766a82d07b79c04096cf4cd9\">Und dann f\u00fchlte D\u00fdamir\u00e9e sich gepackt, gehalten, geborgen. Jemand griff nach ihrem Handgelenk, hielt sie fest, sodass sie in dem hellen Licht nicht weg driftete. Augenblicklich fiel das Gef\u00fchl unbegrenzter Macht, das sie gerade so verwirrt hatte, von ihr ab. Er w\u00fcrde sie besch\u00fctzen. Das allein war jetzt von Belang!<\/p>\n<p data-p-id=\"9d8af51282a50bee6120e15af0a8153f\"><em>Papa?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"1da4ad445b1c958c3dd88151b509b339\"><em>Renn, kleiner Stern! <\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"5a3670a5b0315481a266821333b6b052\"><em>Papa? Was ist da passiert? Was &#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"00abe91d4d0cfa7dbf89d5ce406fd9c7\"><em>Renn! Renn und lass den Stab nicht los!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"9695ee092dc23113e5697072192f8dda\"><em>Papa, ich hab deine Geige &#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"cdde55acb00747a21d3e2a796ff054d9\">Er nahm sie ihr hastig aus der Hand und griff nach ihren Fingern. Das war besser. Sie sp\u00fcrte ihn. Er hatte seinen K\u00f6rper. Aber &#8230; war er es tats\u00e4chlich selbst?<\/p>\n<p data-p-id=\"fd5b064c705d8e20076023ab513e88a2\"><em>Papa! Papa, bist du in dir drin? Wo ist der b\u00f6se halbe Mann?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"0f48f9ec76a47766d75cf7449fc37b2e\"><em>Renn!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"a83af408be09c144ccfc951fe3d62879\">Er zerrte sie mit sich. Sie stellte sich vor, wie sie ihre Beine bewegte, stolperte, kam fast zu Fall. Es war so schwer, ohne einen Boden zu laufen &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"63632f1662111cbdcc6932651c7b080b\"><em>Wohin? Wohin rennen wir, Papa?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"8121b4d9cae488e89558e171be3cf450\"><em>Weg! Einfach nur weg &#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"00debff4fd54f037cd1e189520ebe15a\">Das klang nicht, als ob er einen Plan hatte. Egal. Sie waren beisammen. Aber der Stab &#8230; der war jetzt so schwer und hinderlich und sperrig &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"c088031de10422e160af0c511c72bc4f\">Die unheimliche Stimme jaulte hinter ihnen, knurrte und <em>br\u00fcllte<\/em> schlie\u00dflich. Es langte nicht zu verst\u00e4ndlichen Worten, aber die Drohungen und Fl\u00fcche, die erreichten D\u00fdamir\u00e9es Verstand auch ohne das.<\/p>\n<p data-p-id=\"5b5f130e82289a6bf727ff7dfb2c5cac\"><em>Papa,<\/em> klagte sie<em>, ich kann nicht. Ich kann nicht so schnell &#8230; <\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"20affac030df0cedd72bd748ab1b093b\">Sie sp\u00fcrte sich in die Luft gehoben und dann seine Arme, die sie mitsamt dem Stab umschlangen. Nun trug er alle Last, seine Geige, seine Tochter und den Stab, sein Herz pochte so feste, dass sie es an seiner Brust sp\u00fcren konnte. Und immer noch war da dieses unsagbar helle Licht. Nokt\u00e1mas Dom\u00e4ne war blendend erleuchtet, bestand nur noch aus Licht, nicht das kleinste bisschen Schatten war \u00fcbrig geblieben. Die Dunkelheit war weg, einfach weg!<\/p>\n<p data-p-id=\"010dd2a5a49ab775a2414375457d64e9\"><em>Darf ich den Stab wegwerfen?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"ce3a6b3c79a8ed22d967d3449034b4fb\"><em>Nein! Auf den Stab musst du achtgeben, kleiner Stern. Nur noch ein Weilchen &#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"3057bf7dccfdf81ff14904eee49c3867\"><em>So schwer &#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"f23a7f472479aee9e1801b39c220dded\"><em>Der Stab darf nicht in Nokt\u00e1mas Reich bleiben. Wir m\u00fcssen ihn wegbringen, damit hier wieder Dunkelheit herrscht! Das ist sehr wichtig! Verstehst du das? Kannst du das?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"18c7c85ee4235870aca93acaeb475cc9\"><em>Ja. Ich halte den dummen Stock gut fest. Aber wohin?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"17d1dd3c97e15674031b16d743d4bd96\"><em>Egal! Wo auch immer wir einen Ausweg entdecken &#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"5caf5085a71270fc7ea3d400ebe3aa57\">Mit all der Last war er nicht mehr so schnell, und die Fragmente von Ovid\u00e1ol Eta\u00edmalar verfolgten sie. Vielleicht war der Verfluchte nun nicht mehr an einen K\u00f6rper gebunden, vielleicht war er nun flink und schnell wie ein Windninchen. Vielleicht &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f82d9948ee14826a25a06c3e18795bf\"><em>Wo geht es denn hinaus?<\/em>, fragte D\u00fdamir\u00e9e verst\u00f6rt.<\/p>\n<p data-p-id=\"95c5367197f9bd42bfbefee414ef6d13\"><em>Nicht auf dem \u00fcblichen Pfad, kleiner Stern! Es gibt Nokt\u00e1mas Reich nicht mehr! Nicht jetzt! Das Licht l\u00f6scht die Dunkelheit aus und vertilgt die Schatten! Wir m\u00fcssen irgendwo anders hin!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"886a1407f02d42065cb48f347e22bf54\">D\u00fdamir\u00e9e musste an die Asseln denken, die unter den Steinen wohnten, und die merkw\u00fcrdigen vielf\u00fc\u00dfigen Spinnenw\u00fcrmchen. Drehte man am Tag einen Stein um, dann stoben sie panisch in alle Richtungen davon, um den n\u00e4chsten Schatten zu finden. Sie mochten sich so \u00e4hnlich f\u00fchlen wie der Vater, nur, dass es keinen rettenden Schatten gab, in den er h\u00e4tte eintauchen k\u00f6nnen. Sehen konnte sie immer noch nichts, au\u00dfer diesem allumfassenden Strahlen.<\/p>\n<p data-p-id=\"fdd078635a061965fd90fadbba6de583\"><em>Aber wie kommen wir dann hier heraus?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"f8d254a66f8b0a0b090abbb1f0bf3ea6\"><em>Ich wei\u00df es nicht, kleiner Stern! M\u00f6gen die M\u00e4chte uns einen Weg \u00f6ffnen! M\u00f6ge <\/em>jemand<em> an anderer Stelle uns suchen und befreien!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"b71b5de0adafe6fa2c9518549bebad06\"><em>Papa &#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"13dca7779be221a8310f3d356c6363fa\">Er rannte und wusste doch nicht, wohin. Die Schatten, Nokt\u00e1mas Refugium, der Platz, der immer f\u00fcr seinesgleichen offen gestanden und Schutz und Heilung geboten hatte, er war nun ein Gef\u00e4ngnis, wie ein t\u00f6nerner Becher, mit dem die Mutter zuweilen Spinnen einfing und ins Freie setzte, bevor sie in ein Versteck entwischen konnten. Solange das Licht strahlte, das der Stab sichtbar machte, gab es kein hinein und hinaus. Es sei denn &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"794f4315d7a63234f752a422391fc006\"><em>Lass mich runter, Papa!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"df030690871b55d708aefd5cc9860168\"><em>Was? <\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"f5f263b22d243c6294ce8e68a48723d3\"><em>Lass mich runter. Ich glaube, ich wei\u00df etwas.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"5b075540be8a9f56167b9356ca32d37c\">Gal\u00e9on verschlug es den Atem. Das \u00fcberhelle Silberlicht warf die Menschen zu Boden, und sogar Farbenspiel zeigte mit hochgerissenem Kopf und eingeklemmtem Schweif, wie sehr er in Panik war. Seine Pupillen verengten sich zu winzigen Schlitzen. Dann blieb er stocksteif stehen, als sei er ein h\u00f6lzernes Steckenpferd.<\/p>\n<p data-p-id=\"a8863ff26e3c4d567c9467b1a0039276\">\u201eD\u00fdamir\u00e9e!&#8221;, rief Advon, euphorisch und verst\u00f6rt zugleich. \u201eD\u00fdamir\u00e9e! Gal\u00e9on! Gal\u00e9on, ich hab sie <em>gefunden<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8a6a466094f4e9b8e663b106c68d9054\">\u201eWo ist sie?&#8221;, fragte Gal\u00e9on und versuchte, seine Augen mit dem Unterarm zu bedecken.<\/p>\n<p data-p-id=\"00fb86592fb91bca6e45c07c5526bfdf\">\u201eKeine Ahnung! Irgendwo &#8230; hier eben!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b3ef3b2db8746e08fa9fc9085bb47f42\">\u201eKannst du sie h\u00f6ren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ca8e33d03783d54c9f5f2e46b8098ca6\">\u201eNein, ich rieche sie!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8f59d5dd7ffcb43f839ee54f62f28515\">Gal\u00e9on blinzelte. Zu seiner \u00dcberraschung blendete das Licht, das soeben Nokt\u00e1mas Dom\u00e4ne hatte vergl\u00fchen lassen, ihn weniger stark als die panischen Unkundigen.<\/p>\n<p data-p-id=\"c415017eef86c30f81abb9cd9b7db754\">\u201eDu <em>riechst<\/em> sie?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5d18317600a68cb2eda5df15b2dd3775\">\u201eIch bin sicher, dass sie das ist. Ich vergesse das nicht mehr! Ganz anders als ein Parf\u00fcm! Wie frisches salziges Wasser!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0fa7df7b273fe954d9628cd3cfc60d19\">Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> beschloss, das nicht zu hinterfragen. Woher sollte er wissen, ob <em>camat&#8217;ay<\/em> nicht m\u00f6glicherweise an ihrem Geruch zu erkennen waren wie an ihrer Stimme? Vielleicht war das etwas, das nur Auserw\u00e4hlten wahrzunehmen gestattet war. Wenn Advon es so empfand, dann w\u00fcrde es seine Richtigkeit haben.<\/p>\n<p data-p-id=\"e3e616f808f42163357081fa963a31c7\">Der Junge taumelte einige Schritte auf ihn zu. Seine Augen waren nun mehr golden als blau, und um ihn herum baute sich etwas auf wie eine ungelenke, feurige zweite Haut aus Flammen. All das, so pl\u00f6tzlich &#8230; und keine Zeit, es zweimal zu durchdenken. Nun war es an ihm, das zu wirken, was das Traumphantom ihm eingegeben hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"6a5f655d37e92803f5ae1be07f8276c5\">\u201eH\u00f6r zu, Advon Ir\u00edsolor&#8221;, antwortete er hastig. \u201eEs ist gut m\u00f6glich, dass der Zauber mich all meine Kraft kostet. Wenn ich dir nicht mehr folgen kann, dann lass mich liegen. Nimm D\u00fdamir\u00e9e und flieht! Flieht! Egal, wo ihr auskommt, einfach hinaus aus dem Chaos.&#8221; Er zerrte den Silberstern hervor und dr\u00fcckte ihn dem Jungen in die Hand. \u201eHier! Ihr werdet ihn brauchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5ac7b3458b7b8dd87e3769276d74cf16\">\u201eGal\u00e9on? Gal\u00e9on, was tust du?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"52b54ba4951664c9928fea0e5de93149\">Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> schaute sich um. Die Unkundigen kauerten und tasteten am Boden umher. Der <em>teirand<\/em> hatte die Dame gefunden und umklammerte sie fest. Sie waren in Todesangst.<\/p>\n<p data-p-id=\"cdf5efb9981cea17d1c7a560251c9f6e\">\u201eBlind&#8221;, wimmerte der Schnauzb\u00e4rtige, \u201ebei den M\u00e4chten, mein Augenlicht &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a334ddcf806643af333a548f930fe371\">Auch der Ritter mit der Narbe tastete geblendet um sich. Er schimpfte ganz und gar erbarmungsw\u00fcrdig. Gal\u00e9on wich seinen suchenden H\u00e4nden aus und zog dann dem Herrn mit der schlichten blauen Tunika, der \u00e4chzend niedergekniet war und die H\u00e4nde vor den Augen hatte, die vergoldete Axt unter dem G\u00fcrtel hervor.<\/p>\n<p data-p-id=\"098004414d029a53c1b543447918f8ec\">\u201eVerzeiht&#8221;, entschuldigte er sich. \u201eIhr bekommt es zur\u00fcck.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"451bebb8fecc30599b989addd9fd1179\">\u201eWas willst du damit, Kerl!&#8221;, protestierte der Ritter und kam blitzschnell schwankend auf die F\u00fc\u00dfe. \u201eDieb!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6b4ca22b10ac00dd7f947ab3f913ab0f\">\u201eNein, ich leihe es nur aus!&#8221; Gal\u00e9on schl\u00fcpfte an ihm vorbei. \u201eIch brauche etwas, das <em>schneidet<\/em>!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"99aa185030e96e8ab73d9ef9c0ee13dc\">\u201eWas willst du <em>schneiden<\/em>?&#8221;, rief der Junge verst\u00f6rt.<\/p>\n<p data-p-id=\"0f66a6e17cf82c72b43b85e1e7c291c9\">\u201eDas Chaos!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"89a01993a185c00cafd04672870712dc\">\u201eWas? Wie?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"af339e2a17f7533835a99040715ba03b\">Gal\u00e9on hatte keine Zeit, ihm zu erkl\u00e4ren, was er ohnehin selbst nicht verstand. Das, was das Traumphantom ihm als Lehre gegeben hatte, war so diffus, mehr eine Ahnung als ein Plan. Als das Traumphantom dereinst, als es noch im Weltenspiel wirkte, die Schatten betreten hatte, da hatte es ein Schwert besessen, mehr Werkzeug als Waffe, ein unsagbar m\u00e4chtiges Ding. So etwas stand Gal\u00e9on nicht zur Verf\u00fcgung und w\u00e4re etwas mehr Mu\u00dfe gewesen, er h\u00e4tte es auf eine andere Weise versucht. Aber eine Axt, die auf diese Weise, durch Zufall oder durch das Wirken der M\u00e4chte in seine H\u00e4nde kam, die konnte es beschleunigen. Es kanalisierte den Zauber, die Absicht, das Wissen. Gal\u00e9on h\u00f6rte auf niemanden mehr, nicht auf den verwirrten Knaben mit der flammenden <em>maghiscal<\/em>, nicht auf die wehklagenden, schimpfenden und flehenden Unkundigen. Nicht einmal auf die ganz neuen Stimmen, so weit entfernt und so schnell anschwellend, als z\u00f6ge etwas sie mit ungeheurer Geschwindigkeit an seine Ohren heran.<\/p>\n<p data-p-id=\"810468c8372f2cb29791102ed6830fe8\">Gal\u00e9on schwang die Axt, so unbeholfen und ermattet, wie es einem ausgemergelten Geschichtenerz\u00e4hler, der tagelang nichts gegessen und nie eine schwerere Waffe in H\u00e4nden gehalten hatte, nur m\u00f6glich war. Nat\u00fcrlich reichte er damit nicht in die Schw\u00e4rze empor, die war irgendwo unermesslich weit weg. Aber wer war er, sich in Nokt\u00e1mas viel zu hell erstrahlendes Reich einzuhacken? Durch das Chaos musste er hindurch, und offenbar hatten vor ihm die Unkundigen schon mit ebendieser Axt dasselbe versucht: Eine Barriere zum Chaos zu durchbrechen. Erstaunlich findig f\u00fcr nichtmagische Menschen. Immerhin hatten sie <em>beinahe<\/em> Erfolg damit gehabt.<\/p>\n<p data-p-id=\"502f86b74e31a56eecb21a0e45df03f7\">Gal\u00e9on lenkte all die Gedanken, Anleitungen, all das Wissen aus seinem Verstand zusammen und stellte sich vor, wie sie sich zu einer kleinen, festen Kugel verdichteten, so fest, bis sie diesem Druck nicht mehr standhielten und auseinanderstoben wie Gischt, wie feiner Spr\u00fchnebel, und alles in ihm durchtr\u00e4nkten, vermischt mit seinem Blut, seinen Sehnen und Muskeln und mit rasender Geschwindigkeit durch seine Arme und Finger flossen, bis hinein in die Schneide seiner Axt. Er hieb zu, ohne zu wissen, was als N\u00e4chstes geschah, und staunte nicht schlecht, als ein Teil des Chaos vor seinen Augen zusammenbrach, als habe er einen gl\u00e4sernen Schleier zerrissen. Dahinter kamen, zwischen den Tr\u00fcmmern der Verwirrung, sechs Kinder und ein alter Mann zum Vorschein, die ebenso blind und verwirrt auf dem kalten Boden hockten wie die vier Ritter und die Dame, in ihrer Mitte ein h\u00f6lzernes Schiffchen und darauf das <em>Werkzeug<\/em>, das das Traumphantom ihn zu finden gehei\u00dfen hatte. Es lag dort, wo es ganz und gar nicht h\u00e4tte sein d\u00fcrfen. In der Hand eines kleinen M\u00e4dchens mit blondem Haar und nur einem Schuh am Fu\u00df.<\/p>\n<p data-p-id=\"3db659a700d69242c5874e1eaaeb9e39\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"7fabe71ccdefe027ae03a86798d00226\">Die <em>yarlara<\/em> von Mor\u00e9aval sa\u00df schluchzend auf den Stufen des Hocheingangs vor dem Turm und wusste nicht mehr ein noch aus. Kaum hatte sie den Schattens\u00e4nger verflucht, hatte der Sandregen fast im Augenblick aufgeh\u00f6rt und die Wolken waren auseinandergestoben. Bis auf dieses sonderbare, ringf\u00f6rmige Ding, das aussah wie felsenschwerer Kristall, der unm\u00f6glich schweben konnte, und hinter dem sich eine so entsetzliche Dunkelheit auftat, wie die Dame sie sich in ihren schlimmsten Alptr\u00e4umen nicht h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p data-p-id=\"59376cf6797c310b832f226914e30e07\">J\u00f3ndere Mor\u00e9aval stand, den R\u00fccken fest gegen die Turmt\u00fcr gepresst, so als h\u00e4tten ihn gleich mehrere Gegner entwaffnet und in die Enge getrieben. Er war nicht dazu imstande, seinen Blick von der Schw\u00e4rze \u00fcber sich zu l\u00f6sen. Er starrte das Mirakel entsetzt an, als sei sein Blick daran geklebt. Und hinter der T\u00fcr gluckerte und schwappte es, als sei etwas Riesiges darin beim Ertrinken, wie eine Katze, die in eine Regentonne gefallen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"43d2ad710babe56863dc9f533e41884e\">Beide schwiegen. Es gab keine Worte f\u00fcr das, was ihnen durch den Kopf ging. Aber ganz gewiss hatte es mit dem Stein zu tun und dem ungeheuerlichen Fluch, mit dem die <em>yarlara<\/em> dem Schattens\u00e4nger seinen Versuch, ihnen zu helfen, vergolten hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"41b9870ce108b0521749dbe87ae4ede3\">Was immer das im Wetterleuchten flimmernde Ding war, es w\u00e4re weithin zu sehen. Nat\u00fcrlich w\u00fcrden es auch die Schutzbefohlenen von Wijdlant und aus den benachbarten D\u00f6rfern genau sehen und wissen, welche Art von Zauberei \u00fcber der Burg lag. Mochten die M\u00e4chte geben, dass dem <em>mestar<\/em> eine Erkl\u00e4rung einfiel, mit der er eine Massenpanik verhindern konnte. Eine seltene Unwetterwand, warme und kalte Wolken, die sich rieben, irgendwas.<\/p>\n<p data-p-id=\"7ddb67029734997c7c415381be693d04\">Immerhin: Au\u00dferhalb des verst\u00f6renden Himmelsgebildes war Nokt\u00e1mas Schleier wieder zu erkennen. Das war, bei allem, was hier vor sich ging, etwas das Mor\u00e9aval zaghaft als gutes Omen zu sehen versuchte.<\/p>\n<p data-p-id=\"392287fc5d4a876caa9bf1279de91b28\">\u201eEs ist meine Schuld&#8221;, schluchzte sie. \u201eIch habe es verdorben!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"178d17ec99a09e3c4b7f1eb04c525c3c\">\u201eWir wissen doch noch gar nicht, was geschehen wird&#8221;, murmelte er. Der Reif am Himmel \u00fcber dem Turm erinnerte ihn auf eine bizarre Weise an ein Geschicklichkeitsspiel, mit dem die Kinder sich manchmal die Zeit vertrieben. Bei den M\u00e4chten, was w\u00fcrde geschehen, wenn dieser Himmelsring \u00fcber dem Turm niederging? War es den M\u00e4chten jetzt etwa eingefallen, das Weltenspiel mutwillig zum Ringleinwerfen zu benutzen?<\/p>\n<p data-p-id=\"d8fa977b8d4e96035f0c7e93656dd6c1\">\u201eMacht dir das Ding da keine Angst? W\u00e4re doch wenigstens T\u00edjnje, w\u00e4ren Vater und L\u00e1as aus dem Turm heraus!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d06fdbd005334a951dd4d8c02925bc38\">\u201eGeliebte &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bf37f85d0f19493b5fcabbc1d246aba0\">\u201eEs kann doch nicht angehen, dass der Schwarzm\u00e4ntel Kr\u00e4fte hat, um <em>so etwas<\/em> zu erschaffen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6e5fed7b20572d34d67799b0e2754129\">\u201eWer sagt, dass das ein Werk des &#8230;&#8221; Er unterbrach sich. Wie dumm, wie unbedacht. Nat\u00fcrlich musste all das etwas mit dem Zauberstein zu tun haben, womit denn sonst? Sicher h\u00e4tte das Licht sich auf eine andere Weise manifestiert. Und sicher war das weder ein kurioses Unwetter noch ein harmloses Wolkenspiel.<\/p>\n<p data-p-id=\"34db016b290ccebb7758a15a0781d708\">Was, wenn es das Widerwesen war, das in der Schw\u00e4rze lauerte? Wenn &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"2e2b6fb72dfdf70d7e0b3ffb40062275\">Und da st\u00fcrzte Licht vom Himmel herab, so grell und hell und massiv, dass es Mor\u00e9aval zuerst blendete und dann tats\u00e4chlich niederwarf wie eine lautlose Sturmb\u00f6 oder Flutwelle. Die <em>yarlara<\/em> kreischte entsetzensvoll auf, und einen Augenblick lang verschwanden der Burghof, das Geb\u00e4ude und sogar der Turm v\u00f6llig aus ihrer Wahrnehmung.<\/p>\n<p data-p-id=\"6b2a97c47db57fa1c3fb5adb08277413\">\u201eGeliebte!&#8221;, rief Mor\u00e9aval, der seine Dame in Panik schreien h\u00f6rte. \u201eBleib sitzen! Steh nicht auf! Bei den M\u00e4chten bleib, wo du bist!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bacf03f2c3c9103a5dcccd892bd82820\">\u201eJ\u00f3ndere!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4d686b22003ec83b7aaee38574af526b\">\u201eNicht aufstehen! Du st\u00fcrzt! Die Treppe &#8230; ich komme zu dir!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"47eda7174228ab18b4c5f563ef3cc1df\">\u201eLass mich nicht allein!&#8221;, flehte sie. \u201eIch bin blind!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"603a1458b62ef4cdb6c0d76426de3122\">\u201eIch auch! Es &#8230;&#8221; Er kniete nieder und begann, zu tasten. Was immer diesen ungeheuerlichen Lichtblitz verursacht hatte, es brachte sie in Gefahr, wenn sie sich nun aufscheuchen lie\u00dfen. Die Treppe zur Turmt\u00fcr war hoch genug, dass sie beide sich Knochen brechen konnten, wenn sie unvorsichtig waren.<\/p>\n<p data-p-id=\"7e6b3bc437a3aee23191b6887b852553\">\u201eJ\u00f3ndere!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"11d0224e40d7a8fadbabef1e16f85670\">\u201eSprich zu mir, Geliebte, aber bleib, wo du bist. Ich komme zu dir. Ich &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8481b14ab9804552544271b1501d1ef4\">Er krabbelte auf sie zu und unterbrach sich. Seine ausgestreckte Hand war in etwas Eiskaltes, Fl\u00fcssiges hinein gepatscht.<\/p>\n<p data-p-id=\"0b11582e4ee73f6566a6bab7093bcc37\">Wasser. Wasser rann \u00fcber den Stein, durchn\u00e4sste seine \u00c4rmel und Hose, str\u00f6mte auf den seitlichen Treppenabsatz zu und st\u00fcrzte von dort, einem Wasserfall gleich, in die Tiefe.<\/p>\n<p data-p-id=\"1d714ebecad615c3013dbcc1b2b4b5bf\">\u201eJ\u00f3ndere&#8230; was ist das? Ich &#8230; mein Rock &#8230; ich &#8230; es ist so nass!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b6dc29f26cada7e6c013a02a11795526\">Er blinzelte. Vor seinen Augen begann sich die blinde Wei\u00dfe mit flimmernden P\u00fcnktchen zu f\u00fcllen. Suchend tastete er gegen die Str\u00f6mung an, bis er wieder Holz unter den Fingern hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"78d4986fb27add0d201de95720968af6\">Das Wasser. Es floss aus dem Turm ab. Nicht mit der Wucht einer \u00dcberschwemmung, so als h\u00e4tten sie die T\u00fcr aufgesprengt. Es pl\u00e4tscherte sacht unter der T\u00fcrfuge hervor wie ein murmelndes B\u00e4chlein. Ein <em>eisigkaltes<\/em> B\u00e4chlein.<\/p>\n<p data-p-id=\"a6c6011c84a2f149490c48b62f815a0f\">Der Ritter schnupperte an seiner nassen Hand. Es roch frisch, kaltes, klares Wasser, keine muffige Br\u00fche oder verseucht mit irgendwelchen \u00fcblen Zus\u00e4tzen. Es roch &#8230; Er fasste sich ein Herz und leckte sich pr\u00fcfend \u00fcber die Finger.<\/p>\n<p data-p-id=\"b975d59b49f0dd4fe248ac7ee2a292a5\">\u201eGeliebte&#8221;, sagte er dann verwirrt, \u201edas Wasser kommt aus dem Turm. Aber &#8230; es ist nicht vom Regen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d4bcb4c78444025c9acf7ab594609f85\">\u201eWas? Was sagst du?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a1f4151b3f1019ce98b35c6a33e3b3e7\">Ja. Was sagte er da? Erkl\u00e4ren konnte er es sich nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"683e77860e736da9a2adc0343b049197\">Auf welchem Weg hatte Meerwasser den Turm f\u00fcllen k\u00f6nnen?<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2692","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2692"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3683,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2692\/revisions\/3683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}