{"id":2677,"date":"2025-08-25T13:43:07","date_gmt":"2025-08-25T11:43:07","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2677"},"modified":"2025-08-31T23:03:16","modified_gmt":"2025-08-31T21:03:16","slug":"122-viel-zu-viele-farben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/122-viel-zu-viele-farben\/","title":{"rendered":"122: Viel zu viele Farben"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"57240c0f56769b00f2b851160c141003\">Aus der Entfernung sah es aus, als z\u00fcngele eine ungeheure Flamme an dem Geb\u00e4ude empor \u2013 ein Anblick, der unertr\u00e4glich f\u00fcr die Augen von Unkundigen war. Es begann am Fu\u00df der Burg und setzte sich mit einer f\u00fcr ein nat\u00fcrliches Feuer viel zu hohen Geschwindigkeit die Mauern entlang gen Nachthimmel fort, h\u00fcllte den Ciel\u00e1stel ein wie ein Kokon aus wirbelnden Flammen, viel heller, als ein Feuer leuchten durfte. Diese Erscheinung war so hell, dass man sie noch in Aur\u00f3p\u00e9a und bis weit in die H\u00fcgel hinein sehen konnte und davon geblendet wurde, blickte man zuf\u00e4llig in die Richtung.<\/p>\n<p data-p-id=\"5614af9ef39e69ad4c3a2062af804ad6\">Jene, die vor den Wassermassen aus der Stadt geflohen und auf dem Weg zur Burg waren, um die Regenbogenritter zur Rechenschaft zu ziehen, schlugen die H\u00e4nde vors Gesicht. Entsetzt wandten sie sich von der unfassbaren Helligkeit ab, die ihnen da entgegenstrahlte. Einige warfen sich zu Boden und flehten zu den M\u00e4chten. F\u00fcr einen Moment war es entlang der W\u00fcste Soldes\u00e9r taghell.<\/p>\n<p data-p-id=\"834c0475100eed650fe8eb074610cd33\">Die alten Chaosgeister, die sich auf die Stadt zubewegten und die H\u00fcgel beinahe schon erreicht hatten, wichen vor dem Strahlen zur\u00fcck, etwa so wie ein \u00fcberraschter Hund vor einer fauchenden Katze. Doch keiner hatte den Verstand, das Zeichen zu deuten. Die meisten von ihnen hatten \u00fcberhaupt keinen wie auch immer beschaffenen Verstand. Es war ein rudiment\u00e4rer, auf Destruktion und Unordnung gepolter Instinkt, der sie bewegte. Sie wankten, krochen und taumelten unbeeindruckt weiter. Einige der Monster, die Beine hatten, begannen, zu rennen. In den H\u00fcgeln waren Menschen, das konnten sie wittern. In etwas weiterer Entfernung gab es noch viel, viel mehr davon. Menschen durften nicht im Weltenspiel sein. Die mussten hinab, hinaus, hinfort. Die mussten mit ihnen ins Abseits kommen, lebendig oder nicht, zu den minderen Chaosgeistern, die dort zusammengepfercht waren und auf den Beginn einer neuen Partie warteten.<\/p>\n<p data-p-id=\"0e029ba5733a854c9ef4c6d5e3683417\">Das grelle Feuer mit dem \u00fcberstarken Lichtschein verglomm so schnell, wie es gekommen war. Die Dunkelheit unter dem bedeckten Himmel und das verst\u00f6rende Wetterleuchten senkten sich wieder \u00fcber die W\u00fcste, die H\u00fcgel und die \u00fcberschwemmte Stadt. Es dauerte eine Weile, bis die Menschen auf dem Weg zur Burg es wagten, wieder aufzublicken, ver\u00e4ngstigt und \u00fcberrascht davon, noch am Leben zu sein. Aber als sie zum Ciel\u00e1stel hinschauten, war die Burg zu ihrer gro\u00dfen Verwunderung weder abgebrannt noch explodiert oder eingest\u00fcrzt und geschmolzen. Der Schemen des Geb\u00e4udes mit den acht T\u00fcrmen malte sich deutlich vor dem Glimmen in den Wolken ab. Aber etwas hatte sich ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p data-p-id=\"63beae624758104bf99de9cc6d16c6c5\">Der Ciel\u00e1stel schimmerte wieder. Allerdings nicht in der fluoreszierenden, verwirbelnden Farbenpracht, deren Anblick man sonst in der Nacht zu sehen bekam. Die Farben waren jetzt <em>sortiert<\/em>. Die Burg war gestreift. Das lag daran, dass die vier \u00e4u\u00dferen T\u00fcrme, die man aus Richtung der Stadt kommend sah, nun jeder eine andere Farbe hatte, orange, gelb, gr\u00fcn, blau. Jeder Turm war am Fu\u00df dunkel und verf\u00e4rbte sich zur Spitze zu einem helleren Ton. Die Farben schienen zu vibrieren, zu pulsieren. Nur der mittlere Turm, der war dunkel geblieben. Man sah ihn als dunkle Masse die anderen \u00fcberragen, erahnte ihn im Leuchten der anderen, aber er selbst leuchtete nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"14ada2f5b3cb7842bbd7b31926f237d2\">Der Mob, der wild entschlossen aus der Stadt aufgebrochen war, war verunsichert, z\u00f6gerte, sich weiter zu bewegen. Die Menschen bestaunten das Mirakel und fl\u00fcsterten miteinander. Was immer bei den <em>arcaval&#8217;ay<\/em> geschah, es war unheimlich. Die bunte Burg schien ihnen pl\u00f6tzlich doch nichts zu sein, was man so einfach erst\u00fcrmen sollte.<\/p>\n<p data-p-id=\"f1a29050b4776a6b869ed03025cc4fa9\">Aber da waren der Sand, und die Wassermassen, die Menschen und ihr Hab und Gut aus der Stadt heraussp\u00fclten. Wenn das nicht aufh\u00f6rte, dann w\u00fcrde das Wasser die Ebene um die Stadt durchweichen und die Senken zwischen den H\u00fcgeln zu Flussl\u00e4ufen werden. Die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> mussten etwas dagegen unternehmen! Oder mit dem, womit sie es ausgel\u00f6st hatten, aufh\u00f6ren, ob fahrl\u00e4ssig oder vors\u00e4tzlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"23f9dd35850dbdd96e51019d07417c4c\">Erneut kam Bewegung in die Menge. Die l\u00e4ngsgestreifte Burg glomm wie ein d\u00fcsteres Leuchtfeuer. Hinter ihnen war das Wasser. Sie mussten sich beeilen, bevor &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"c970d3a263892f9b0f2339bd288d91c3\">&#8230; und da geschah auch schon das n\u00e4chste Wunder. Von den Spitzen der T\u00fcrme flog etwas hell strahlendes weg, st\u00fcrzte sich in die Tiefe und schwang sich dann hinauf in die H\u00f6he, umgeben von klarem, buntem Leuchten und goldenem Schimmer. Die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> flogen auf ihren Einh\u00f6rnern, umgeben von ihrem eigenen Licht, wirbelten zun\u00e4chst um die T\u00fcrme herum wie ein Schwarm V\u00f6gel, schwebten auf der Stelle wie Falken und schossen hin und her wie die M\u00f6wen. Die Menschen auf der Stra\u00dfe und jene, die in Aur\u00f3p\u00e9a und in den G\u00e4rten auf den H\u00fcgeln zum Himmel schauten, konnten das Schauspiel unter dem Gewitterhimmel beobachten, und einige begannen, Patagh\u00edu panisch anzurufen. Etwas Derartiges hatten sie selbst noch nie zuvor geschaut, und die Augenzeugen, die schon einmal, in einer b\u00f6sen anderen Zeit diesen Anblick erlebt hatten, waren seit vielen Wintern hinter den Tr\u00e4umen . Die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> sammelten sich \u00fcber dem in Finsternis liegenden Turm und formierten sich, in die Ordnung, die sich ergab, wenn wei\u00dfes Licht zerbrach und den Regenbogen schuf, wenn Patagh\u00edus Glanz zur Farbe wurde.<\/p>\n<p data-p-id=\"cfe8609ee3efdde68622254de0fb386a\">Dann galoppierten sie los, mit eingelegten Lanzen und griffbereitem Schwert, in einem scharfen Knick und Sturzflug nach S\u00fcden, dorthin, wo die G\u00e4rten an Soldes\u00e9r grenzten, dort, wohin die Chaosgeister strebten wie Ameisen nach verkleckerten Honigtr\u00f6pfchen. Die Unkundigen warfen sich schreiend auf den matschigen Sandboden, als das Heer der Regenbogenritter \u00fcber sie hinweg preschte, zu Dutzenden, zu Hunderten und mehr, und keine zwei von ihnen trugen die gleiche Farbe.<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"6178d724d9faae6e7fd0aebc9e1a0b76\">Ovid\u00e1ol war einen ganz kurzen Augenblick lang nicht sicher gewesen, ob die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> sich einmischen w\u00fcrden. Es war ohne Zweifel beeindruckend, wie die K\u00e4mpfer sich in dieser ungeheuren Zahl im Get\u00fcmmel durcheinander bewegten, den dunklen Turm umschw\u00e4rmten wie eine Wolke Stechk\u00e4fer, ohne dass ihre Einh\u00f6rner einander in die Quere kamen. Wahrscheinlich wollten sie ein letztes Mal nach ihrer Meisterin schauen, sich ihrer Gunst versichern, bevor sie in eine weitere sinnlose Schlacht zogen. Das war ihre eigene Mission, denn sie flogen in einem spektakul\u00e4ren Man\u00f6ver in Richtung W\u00fcste ab.<\/p>\n<p data-p-id=\"5f453cae3648c6391a6559cd08e61930\">Der Verfluchte sch\u00fcttelte geringsch\u00e4tzig den Kopf. Es w\u00fcrde Elos\u00e1l wohl kaum lange genug gelingen, die Magie zu n\u00e4hren. Au\u00dferdem w\u00fcrden immer neue Chaosgeister nachkommen, nun, da die Pforte ge\u00f6ffnet war, zur Unzeit, aber doch weniger l\u00e4stig, als es sich die Magier wohl dachten, die ihm hier so l\u00e4cherlich trotzten. Sobald er mit denen fertig war, w\u00fcrde er sich einfach das Pferd aus dem Stall holen, sich das traurige Finale in aller Ruhe anschauen und die Kreaturen und seine neuen Gefolgsleute zusammentreiben. War es nicht ohnehin so, dass ein Fest erst richtig unterhaltsam wird, wenn es schon eine Weile andauerte? Nun, er w\u00fcrde als sp\u00e4ter Gast hinzusto\u00dfen und sich feiern lassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"85d220eb8f0f279b536670ed1f2ed802\">Aber zuerst &#8230; das hier.<\/p>\n<p data-p-id=\"cefb95058e257dba50d23b85ed8271e4\">Die <em>faj\u00eda<\/em> stand wie erstarrt, beide Arme zum Himmel ausgestreckt, als wolle sie die Sonne umarmen, die vielleicht im S\u00fcden bereits aufgegangen war. Bedauerlich, dass sich das unter der Wolkendecke nicht feststellen lie\u00df. Der Sandregensturm, das Wetterleuchten, das aus irgendeinem Grund gerade jetzt losgebrochen war, passte so <em>wunderbar<\/em> zu seinem Plan. Sicher war es ein gutes Omen, ein Zeichen, das seinem Triumph voran lief. Offenbar war das Widerwesen von seinem Vorhaben angetan und zollte ihm durch diese Geste seine Gunst. Ja, Ovid\u00e1ol war fast sicher, dass es angetan war von dem, was sein Antrieb war. Vielleicht hatte es ihm die alten Chaosgeister diesmal zugeteilt, als Dreingabe, nicht zu besiegen und zu vernichten mit all dem Kriegsger\u00e4t, das Unkundige im Weltenspiel im Einsatz haben mochten.<\/p>\n<p data-p-id=\"aff2284760fefdc60a40fc6870c507b9\">Doch die <em>faj\u00eda<\/em> regte sich nicht. Sie schien nicht einmal mehr zu atmen. Lediglich daran, dass ihre Augen noch glommen wie dunkles Gold, lie\u00df sich darauf schlie\u00dfen, dass sie noch lebte. Nun, das konnte nicht mehr lange so gehen. Als sie die Chaosgeister das letzte Mal bek\u00e4mpft und dazu die gesamte Kraft des Hellen Tages beschworen und dabei sogar die Grenzen verschoben hatten, waren die <em>faj\u00eda\u00e9<\/em> zu f\u00fcnft gewesen. Elos\u00e1l allein konnte diese ungeheure Anstrengung nicht lange aufrechterhalten, das war unm\u00f6glich. Wenn die <em>faj\u00eda<\/em> all ihre Kr\u00e4fte verschwendete, dann w\u00fcrde sich der Spuk mit ihrem albernen, kunterbunten Ritterheer erledigen, bevor es die W\u00fcste erreichte. Wenn \u00fcberhaupt, dann w\u00fcrden nur die urspr\u00fcnglichen Sieben zur\u00fcckbleiben, und die hatten keine Chance gegen die \u00dcbermacht der Chaosgeister. Die Chaosgeister w\u00fcrden sich <em>erinnern<\/em>, denn diese l\u00e4cherlichen Wesen mit ihren goldenen R\u00fcstungen und Waffen waren ihnen schon einmal <em>l\u00e4stig<\/em> geworden. Das war nichts Neues. Vielleicht erinnerten sie sich noch an die alte Wut. Die alten Chaosgeister w\u00fcrden die Hellen Magier erledigen, und er w\u00fcrde sie nur noch einsammeln und vor sich hertreiben m\u00fcssen wie eine Herde Schafe. Die minderen, die w\u00fcrden ihm freiwillig folgen. Aber dazu brauchte er den Stab. Und den Stern.<\/p>\n<p data-p-id=\"b59843195e55a0dc9e9c240424c89d55\">Und vor allem einen besseren K\u00f6rper. Mit dem des alten Weibes, in dem er im Augenblick steckte, lie\u00df sich auf Dauer nicht viel anfangen. Aber der andere, der des greisen <em>sinor<\/em>, der einst sein Verm\u00f6gen in das falsche Grundst\u00fcck investierte, der war auch nicht besser und beeindruckender. Ovid\u00e1ol schaute sich um. Welchen der drei sollte er nehmen? Die Wahl war nicht einfach. Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> war ein mickriger Kerl, aber ganz offenbar verf\u00fcgte er \u00fcber die eine oder andere interessante Kraft, die er selbst noch nicht kannte und zu gern erkundet h\u00e4tte. War das brauchbar, in der K\u00fcrze der Zeit? Oder war der Schattens\u00e4nger besser?<\/p>\n<p data-p-id=\"9a5d22ec1999aa31ffd41a3f47d0c2de\">Ovid\u00e1ol \u00fcberlegte. Den <em>b\u00e1chorkor<\/em> zu besiegen und dann die okkulten Geheimnisse aus ihm herauszupressen, das hatte keine Priorit\u00e4t. Den <em>camata&#8217;ay<\/em> zu benutzen, sobald dieser Kampf gewonnen war, w\u00e4re jetzt die vern\u00fcnftigere Option. Ein Schattens\u00e4ngerk\u00f6rper war ihm vertraut, und wenn dieser Kerl da es zum Gro\u00dfmeister gebracht hatte, lie\u00df sich mit seinen Fertigkeiten sicher eine Menge anfangen. Unter normalen Umst\u00e4nden musste dieser Mann beeindruckend m\u00e4chtig sein. Immerhin hatte er es wohl fertiggebracht, einen Chaosgeist unvorbereitet lange genug zu b\u00e4ndigen, um mit dem Leben davonzukommen.<\/p>\n<p data-p-id=\"99de2f165e95b8dfa7a66b6ce859aab3\">Ovid\u00e1ol dachte nach. Der Schattens\u00e4nger war entkr\u00e4ftet, und dass Elos\u00e1l gerade jetzt ihren m\u00e4chtigsten Zauber gewirkt hatte, war dem Dunklen Magier nicht gut bekommen. Ohnehin geschw\u00e4cht und auf fremden, feindlichen Terrain, w\u00fcrde er den Stab nicht lange verteidigen k\u00f6nnen. Die Ausl\u00e4ufer von Elos\u00e1ls Bann, obwohl nicht direkt gegen ihn gerichtet, hatten ihm betr\u00e4chtlichen Schaden zugef\u00fcgt. Der Schwarzgewandete war \u00e4chzend zu Boden gegangen und rang m\u00fchsam nach Atem. Armer Schattens\u00e4nger. Ovid\u00e1ol konnte sich gut vorstellen, dass der Bann sich angef\u00fchlt haben musste, als habe man kochendes Wasser durch seine Adern gegossen. Nun, es war ausgerechnet der Sch\u00fcler seines alten Widersachers, den die M\u00e4chte ihm hier in die H\u00e4nde gespielt hatten. Er m\u00fcsste nur noch zugreifen. Aber war das der richtige Zeitpunkt? Oder sollte er dem nachtgeweihten Magier erst die Chance geben, den magischen Schock zu bew\u00e4ltigen? War es klug, ein fadenscheiniges Gewand anzulegen, um in eine Schlacht zu ziehen?<\/p>\n<p data-p-id=\"3eddfa609a7b6d15df94e59713ea78e3\">Der Verfluchte seufzte bedauernd. Nun, der Schattens\u00e4nger konnte ebenfalls warten. Vielleicht w\u00e4re es das Vern\u00fcnftigste, den n\u00fctzlichen Idioten zu nehmen, der da schluchzend in die Knie gegangen war und mit gramverzerrter Miene die <em>faj\u00eda<\/em> anstarrte. Dass er sie nun unter gar keinen Umst\u00e4nden anfassen durfte, das wusste C\u00fdel\u00fa Ir\u00edsolor, so weit reichte sein Verstand \u00fcber seine Emotionen hinweg. Es w\u00fcrde den Bann brechen, mit dem Elos\u00e1l sich durch ihre bunten Kreaturen den Chaosgeistern entgegenwarf, um Unkundige zu besch\u00fctzen, die ihr das nicht danken w\u00fcrden.<\/p>\n<p data-p-id=\"28511c06eb9a43d2992b0c5534470964\">\u201eElos\u00e1l&#8221;, brachte der Goldene hervor. \u201eElos\u00e1l &#8230; warum? Warum schon wieder?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3db659a700d69242c5874e1eaaeb9e39\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"b7799c31ef0ad67bae7274c4155fb790\">Die Zeit stand still. Wahrscheinlich nicht tats\u00e4chlich, aber in seiner Wahrnehmung war es so. Nicht zum ersten Mal erlebte Gal\u00e9on einen so seltsamen Zustand der Entr\u00fcckung.<\/p>\n<p data-p-id=\"bdee54316b2e55635c67309369265240\"><em>Was geschieht hier?, <\/em>dachte er hektisch. <em>Was muss ich wissen? Was soll ich tun?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"1e0a674972469f0432038418816efe9f\">Das Traumphantom antwortete nicht gleich. Es stand, unsichtbar f\u00fcr alle au\u00dfer Gal\u00e9ons Augen, neben dem Schattens\u00e4nger und betrachtete ihn auf eine Weise, die der <em>b\u00e1chorkor<\/em> \u00e4u\u00dferst irritierend fand. Es sah aus, als w\u00fcrde es allzu gern zu dem angegriffenen Magier reden und sei frustriert dar\u00fcber, dass es das offenbar nicht konnte. Der Schattens\u00e4nger gab mit keinem Anzeichen zu erkennen, dass er sich der Gegenwart des geisterhaften Rotgewandeten bewusst war. Er sch\u00fcttelte die ungeheure Ersch\u00f6pfung ab, die es ihn gekostet haben mochte, Elos\u00e1ls Lichtmagie standzuhalten. Dann musste er den Stab zu Hilfe nehmen, um wieder aufzustehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"529dbf22f48d1d164140d17377f87dda\"><em>Bitte, <\/em>bettelte Gal\u00e9on um die Aufmerksamkeit des Traumphantoms. <em>Ich stehe hier und gebe mir den Anschein, genau zu wissen, was ich tue, aber ich kann ihnen nicht helfen.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"d08c0d978e6b2a61a81ef5a9134b169d\">Der Unsichtbare schaute sich ruhig zwischen der alten Frau, dem Goldenen, dem Schattens\u00e4nger und der Fee um. Dann erst schien er zu bemerken, dass Gal\u00e9on zu ihm gesprochen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"ab124ea5bb6561bda32031811f2cdfdb\"><em>Das Monster im K\u00f6rper der alten Frau darf den Stern nicht in die Hand bekommen. Du musst ihn verteidigen, so wie der hier versucht, den Stab zu verteidigen.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"76184bc7224fd4dc3e2bd7b311005377\"><em>Wie lang soll das gehen?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"8a5f54e36696e6926c85871e0303e90e\"><em>So lange, wie die ehrw\u00fcrdige faj\u00eda durchh\u00e4lt. Eine bemerkenswerte Magierin. <\/em>Das Phantom lie\u00df mit seinem Blick von dem Schattens\u00e4nger ab und wandte sich der Gro\u00dfmeisterin zu. <em>Ihr solltet es schnell beenden, <\/em>f\u00fcgte er hinzu. <em>Sonst wird sie in ihrer eigenen Magie verglimmen, wie eine Kerzenflamme am Docht.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"793a90eab6044f35238c61a606b28276\"><em>Beenden? Wie denn?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"1ef33f8fd7ce2552c23db0bac2e3e103\"><em>Ihr m\u00fcsst zusammenwirken. Du, der Goldene und der Schwarzmantel. Alleine werdet ihr dem Verfluchten nichts entgegensetzen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"6326fbd94f7404d4e551654285a69ba7\"><em>Aber wie soll das gehen?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"e034464c22f9f7a79388154d02676fe0\">Das Traumphantom zuckte die Achseln. <em>Das kann ich nicht wissen, und es ist einerlei, solange ihr den Wahnsinn stoppt und verhindert dass &#8230; was auch immer er tats\u00e4chlich geworden ist, die Gewalt \u00fcber die Chaosgeister erlangt.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"1e6f9471e089010b7fccc992e761a245\"><em>Kann er das \u00fcberhaupt? Der Stab ist zerbrochen, und &#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"f36b2005b131765f6df557ad3795c6ec\"><em>Wenn er sein Werkzeug nicht wieder herstellen kann, dann h\u00e4tte er sich den ganzen Aufwand sparen k\u00f6nnen, meist du nicht auch? <\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"25cff36a066cb679d61441be7b27b01d\"><em>Aber wie?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"862c667b38300ec1bbcac695ee2266e9\"><em>Was wei\u00df ich? Ich war kein Schattens\u00e4nger. Ich wei\u00df nicht, wozu sie mit ihren eigenen Werkzeugen in der Lage sind. Ich habe solchen Plunder nie ben\u00f6tigt.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"bf4ca3dd48d7ca933788bbcc2182bd28\"><em>Es ist der Stern, nicht wahr?<\/em>, fragte Gal\u00e9on hektisch.<em> Er braucht den Stern, um den Stab zu reparieren.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"16cacee3b755d51bdd5b5ee72fdae025\"><em>M\u00f6glich. Aber mach dir keine Gedanken dar\u00fcber, dass du ihn hergebracht hast. Anderenfalls h\u00e4tte er ihn sich ohnehin wiederbesorgt, bevor er hergekommen w\u00e4re. Ich denke, wenn es rings um seine H\u00f6hle nicht so unruhig gewesen w\u00e4re in der letzten Zeit, h\u00e4tte er es bereits getan.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"1fc6ef2d199dca5690f12634cf65e8fd\"><em>Bitte, <\/em>flehte Gal\u00e9on, <em>gib mir wenigstens einen <\/em>Hinweis<em>, was ich tun kann! Die faj\u00eda k\u00e4mpft an anderer Stelle, der Schattens\u00e4nger ist verletzt und der Gro\u00dfmeister kann vor Seelenschmerz gerade nicht entschieden denken! Ich bin noch nicht so weit, um zu helfen!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"7d71bcbb2a5d7a1bf721349fa35a5fd2\"><em>Bist du beunruhigt?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"f7f657fe00aeba62a32f846645e2ff14\"><em>Beunruhigt? Ich bin au\u00dfer mir vor Panik! Das ist &#8230; viel zu viel f\u00fcr mich! Das hier ist keine von meinen Geschichten!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"866202952183e14de7b960cbda8c3a16\">Das Traumphantom l\u00e4chelte. Es schien unangemessen gelassen und belustigt.<\/p>\n<p data-p-id=\"fd9aa05a504344275cc49ef69056f024\"><em>Bringt den Verfluchten weg von hier, <\/em>empfahl es. <em>Sucht euch einen anderen Ort f\u00fcr den Kampf. Hier ist es zu gef\u00e4hrlich f\u00fcr die <\/em>faj\u00eda<em> und die Kinder. Den Kindern darf nichts geschehen.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"292310a4b9bb3b8e5be24a2621881966\">Gal\u00e9on seufzte entnervt auf. Offenkundig war das Traumphantom nicht gewillt oder nicht dazu f\u00e4hig, ihm etwas Hilfreiches zu sagen. Aber es war da, war bei ihm. Es wartete. Es beobachtete. Eine neue Pr\u00fcfung? Vielleicht die Letzte?<\/p>\n<p data-p-id=\"08091e85e3786db542f7eed4ff304711\">\u201eElos\u00e1l&#8221;, schluchzte der Goldene. Die Alte, in der sich der Wille des Verfluchten eingenistet hatte, n\u00e4herte sich dem Magier vorsichtig, bedacht. Ganz offensichtlich hatte er etwas T\u00fcckisches vor.<\/p>\n<p data-p-id=\"7fa41c426fab5a8f0ca6a3b9bd385b00\">\u201eC\u00fdel\u00fa Ir\u00edsolor, mein Freund&#8221;, sprach sie ihn an. \u201eWar es das wert? H\u00e4ttest du deinen Auftrag ausgef\u00fchrt, wie ich es sagte, Elos\u00e1l h\u00e4tte sich nicht opfern m\u00fcssen. Dann h\u00e4tte ich jetzt die Kontrolle \u00fcber die Chaosgeister.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"872b21866d9a45c9e98fc78a9f937fd3\">\u201eDie du selbst beschworen hast!&#8221;, \u00e4chzte der Schattens\u00e4nger. Seine <em>maghiscal<\/em> zitterte und zuckte um ihn herum wie aufgest\u00f6rtes Wasser, in das jemand einen kleinen Stein geworfen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"b7b44fb30d0fbb845a8ddb95a094c7de\">\u201eDie ich allein davon abhalten kann, planlos \u00fcber das Weltenspiel auszuschw\u00e4rmen. Wenn du mir endlich den Stab \u00fcberl\u00e4sst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ee080b4972be13b6230e640c50fa6bde\">\u201eHol ihn dir!&#8221;, forderte der Schattens\u00e4nger die alte Frau auf und stand m\u00fchsam auf. Gal\u00e9on entging nicht, dass der Schwarzgewandete v\u00f6llig au\u00dferstande war, dem Verfluchten in seinem Zustand etwas entgegenzusetzen.<\/p>\n<p data-p-id=\"17b68ad5f8b432db6769b1408dfe5d91\">Die Alte z\u00f6gerte. Dann wandte sie sich tats\u00e4chlich von dem Ritter ab und schlurfte zu dem Schwarzgewandeten hin\u00fcber. Der hob den Stab hoch und der Alten am ausgestreckten Arm entgegen. \u201eNimm.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"88f20a7afa181ed0536a6a9cbef181db\">\u201eWas tut Ihr da?&#8221;, fragte der <em>b\u00e1chorkor<\/em> verwirrt.<\/p>\n<p data-p-id=\"25428a9140a5103dfd5083c0b5d76ca8\">\u201eNun, sie will dieses dumme Ding haben, das uns allen so viel M\u00fchsal bereitet hat. Und ich, ich kann beim besten Willen nichts damit anfangen. Was soll ich mich damit l\u00e4nger belasten?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9d8e5a4fe769353833def597fca37daa\">C\u00fdel\u00fa Ir\u00edsolor erwachte aus seiner Starre. \u201eMeister Yalomiro!&#8221;, rief er zornig aus. \u201eElos\u00e1l hat Euch vertraut!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"15e2070a58b686130ae18332a4e096ac\">\u201eNun, meine Tochter und meine <em>h\u00fdardora<\/em> sind in Sicherheit. Es gibt f\u00fcr mich keinen Grund mehr, auf den Stab aufzupassen. Ich bin nicht mehr erpressbar.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ea40beecb3266dc0dd58b02b16dc00cd\">\u201eGut so&#8221;, sagte die Alte. \u201eGib mir mein Eigentum zur\u00fcck. Vielleicht lasse ich dich, deine <em>h\u00fdardora<\/em> und eure ekelhafte Ausgeburt am Leben. Vorerst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2c2de131862a728e2377903a78a62efb\">Der Ritter packte w\u00fctend sein Schwert und stand auf. Der Sand, der sich auf seiner Kleidung abgelagert hatte, rieselte in einer Staubwolke zu Boden. \u201eWenn Ihr das wagt &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ef58b7ebd5a5bf967675576a53cf2330\">\u201eTu es&#8221;, sagte Sileda\u00fa gespannt. \u201eBefreie dich von der Last der Verantwortung.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"38a7ffc5e9b4a75d78ca07de9b61b057\">Der Schattens\u00e4nger warf Gal\u00e9on einen beschw\u00f6renden Blick zu und l\u00e4chelte finster. Dann streckte er den Arm mit gro\u00dfer Geste zur Seite aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a3c7c6b58962b05808d6a90a95dc594\">Und lie\u00df den Stab in den Abgrund fallen.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2677","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2677","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2677"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2677\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3697,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2677\/revisions\/3697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2677"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2677"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2677"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}