{"id":2669,"date":"2025-08-25T13:47:36","date_gmt":"2025-08-25T11:47:36","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2669"},"modified":"2025-08-31T22:55:37","modified_gmt":"2025-08-31T20:55:37","slug":"130-ein-lied-nur-fuer-dyamiree","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/130-ein-lied-nur-fuer-dyamiree\/","title":{"rendered":"130: Ein Lied nur f\u00fcr D\u00fdamir\u00e9e"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"cc5cbfeb8bb42d568072f4d6c6f9f312\">D\u00fdamir\u00e9e horchte. Da klang etwas; sie konnte nicht wirklich sagen, <em>womit<\/em> sie es h\u00f6rte, aber es war da. Es schien nur unvollst\u00e4ndig an ihre Ohren zu dringen, der andere, wesentlich gr\u00f6\u00dfere Teil <em>entstand<\/em> in ihrem Kopf. Dem Kind fehlten die Worte, um zu beschreiben, wie das zu sich ging. Vielleicht waren es Erinnerungen an etwas, das sie erst in ein paar Augenblicken h\u00f6ren w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"07cd4c8579b163140287579dbb04a68c\">Sie schwebte, oder &#8230; nein. Schweben w\u00e4re so etwas \u00c4hnliches wie Fliegen, und sie war mit dem Goldenen auf dem Einhorn durch die Luft geritten, das war sch\u00f6n gewesen und hatte Spa\u00df gemacht. Aber das hier war ganz anders.<\/p>\n<p data-p-id=\"c078715b4b7daacae72b26b0e283bd8a\">D\u00fdamir\u00e9e \u00fcberlegte. Das, was sie empfand, war eher ein Schwimmen, aber nicht so, wie sie im See schwamm. Da war nichts Nasses um sie herum, das sie trug und in dem sie sich fortbewegen konnte. Es war eher etwas, das ihren \u00e4u\u00dferen <em>Rand<\/em> ber\u00fchrte, ringsum, und irgendwie an ihr anhaftete. Nein, auch das war falsch. Es haftete nicht. Es <em>vermischte<\/em> sich mit ihr. Es zog in sie ein. Das war be\u00e4ngstigend, und zugleich wusste sie, dass das, was sie von allen Seiten ber\u00fchrte, ihr nichts Schlimmes wollte. Das w\u00e4re, als w\u00fcrde man dem Wasser b\u00f6se sein, wenn ein Schwamm hinein fiel.<\/p>\n<p data-p-id=\"8550c6460aab2d9dc59980b3811d2b2e\">Allerdings f\u00fchlte D\u00fdamir\u00e9e sich nicht sonderlich gewillt, ein Schwamm zu sein. Das M\u00e4dchen klammerte sich an dem Stab fest, den es in H\u00e4nden gehalten hatte, als der b\u00f6se Mann es gepackt hatte. Der Stab war auch <em>b\u00f6se<\/em>, aber er war etwas Echtes, Festes, etwas, das D\u00fdamir\u00e9e signalisierte, dass sie sich nicht einfach aufl\u00f6ste. Solange sie den Stab hielt, w\u00fcrde sie nicht in der Dunkelheit zerflie\u00dfen oder sich damit vollsaugen. Vielleicht konnte sie sich daran in Sicherheit ziehen?<\/p>\n<p data-p-id=\"939e88b9385b049e3ec6af95cd10d612\">Wo war sie? Warum funktionierten ihre Augen nicht, obwohl sie die ganz bestimmt ge\u00f6ffnet hielt? Das hatte sie zaghaft \u00fcberpr\u00fcft und sich dabei schmerzhaft selbst mit der Fingerspitze ins Auge getippt.<\/p>\n<p data-p-id=\"feb216ad2791634106111bc716e76771\">D\u00fdamir\u00e9e hatte keine Angst vor der Dunkelheit, aber eine so vollkommene <em>Finsternis<\/em> hatte sie noch nie erlebt. Nachts war immer irgendein Zeichen von Nokt\u00e1ma zu sehen, selbst wenn dicke Wolken am Himmel waren, war da doch zumindest die Ahnung von Mond und Sternen. Die Nacht hatte niemals auf eine solche Weise nach ihr gegriffen und versucht, sie in sich aufzul\u00f6sen.<\/p>\n<p data-p-id=\"7c8d4a71beb053053542644212671e4c\">Ob das Nokt\u00e1mas Dom\u00e4ne war? Das Reich der absoluten Dunkelheit, das nur Magier betreten konnten? Aber nein, wie sollte das sein? Nokt\u00e1ma hatte ihr nicht das kleinste bisschen Magie gegeben, wollte sie sicher nicht in ihrer Dom\u00e4ne haben. Wie k\u00f6nnte sie also in den Schatten sein? Der Vater hatte ihr von den Schatten erz\u00e4hlt und was f\u00fcr ein herrlicher Ort es war, aber er hatte nie erw\u00e4hnt, dass man sich darin verstrickte und aufl\u00f6ste. Vielleicht war das alles nur ein Trick, eine b\u00f6se Falle des alten Mannes. Vielleicht hatte er sie diesmal <em>wirklich<\/em> in ein tiefes Loch geworfen. Vielleicht war unter dem Ciel\u00e1stel eine H\u00f6hle, von der die Regenbogenritter nichts wussten.<\/p>\n<p data-p-id=\"35407d7cbc74bb707bd69eb32502171d\">D\u00fdamir\u00e9e hatte sich keinen Rat gewusst. Sie klammerte sich an dem Stab fest, um nicht v\u00f6llig in die Finsternis gezogen zu werden, und hatte gerufen. Es war nur eine halbe Stimme aus ihrem Mund gekommen, so als funktionierten auch ihre Lippen und Zunge hier nicht. Aber sie hatte es versucht, einmal, zweimal, und sie hatte sogar den Klang ihrer Rufe geh\u00f6rt, allerdings sehr, sehr weit weg und an mehreren Stellen zugleich. Nein, es hatte wohl keinen Sinn, hier zu schreien. Niemand w\u00fcrde ihre Rufe im Dunkeln h\u00f6ren, vielleicht abgesehen von dem b\u00f6sen alten Mann, falls der auch hier irgendwo war.<\/p>\n<p data-p-id=\"3d7fcdcfe06d6eefeb6373011ed01612\">Dieser Einfall brachte D\u00fdamir\u00e9e zum Verstummen. Wie dumm! Wenn sie den Alten auf sich aufmerksam machte, dann w\u00fcrde der ihr den Stab wegnehmen, und dann w\u00fcrde sie von der Dunkelheit durchsetzt und Eines damit werden, und wie sollte sie dann jemals zur\u00fcck zu Advon gelangen?<\/p>\n<p data-p-id=\"3883db0299635a4134641049d9e94e90\">D\u00fdamir\u00e9e horchte. War da etwas? H\u00f6rte sie, wie der b\u00f6se alte Mann um sie herumschlich, vielleicht atmete und wisperte?<\/p>\n<p data-p-id=\"d25f3a263dc36be4bb9fe97cb359643b\">Und tats\u00e4chlich, da war etwas, ganz, ganz leise und weit weg. Aber es war ganz bestimmt nicht der alte Mann, es sei denn, er w\u00fcrde sich die M\u00fche machen, sie anlocken zu wollen, so wie in dem M\u00e4rchen von dem schlauen Fl\u00f6tenspieler und seinen lustigen Ratten. Aber wie sollte der b\u00f6se Alte denn wissen, worauf sie h\u00f6ren w\u00fcrde?<\/p>\n<p data-p-id=\"9c9546d77c0c4500135d9197cfa4d232\">D\u00fdamir\u00e9e lauschte. Und je l\u00e4nger sie zuh\u00f6rte, desto mehr kam ihr wild pochendes Herz zur Ruhe. Sie umklammerte den Stab und schloss die Augen, das heile und das immer noch etwas schmerzende, und konzentrierte sich auf den Klang in der Ferne, der nach ihr zu tasten schien wie ein im Wasser wogendes St\u00fcck der rankenden Grundbl\u00e4tter, die an manchen Stellen des Sees in Ufern\u00e4he wucherten und nach unvorsichtigen Fischen haschten.<\/p>\n<p data-p-id=\"9b4fa66d4b0ae7e563a749905405092d\">Vielleicht musste sie nur <em>stillhalten<\/em>, um sich in den Kl\u00e4ngen zu verfangen.<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"10eb5fa5dececa34916dbc374e572a2e\">Eines warmen Sommerabends war D\u00fdamir\u00e9e zu ihm gekommen, als er allein am See gesessen und versucht hatte, seinen Geist zu kl\u00e4ren. Immer wieder stiegen sorgenvolle Gedanken und beunruhigende Ideen darin auf, wie Wasser aus einer Quelle, Dinge, von denen Salghi\u00e1ra nichts wissen musste, mit denen er sie nicht belasten wollte, nicht jetzt, nachdem sie so gl\u00fccklich war in jener Welt, f\u00fcr die sie ihre eigene verlassen hatte. Es gab Begebenheiten, er erfuhr davon, wenn er sich zu den Unkundigen wagte, um N\u00fctzliches zu beschaffen, das ihnen im Wald fehlte. Unter den Menschen geschahen Dinge, verborgen, vertuscht, zum Schweigen gebracht, aber doch nicht so gr\u00fcndlich, dass nicht doch Ger\u00fcchte die Runde machten.<\/p>\n<p data-p-id=\"43870a5d187c28bcacd1bad59a34cfd9\">Es w\u00fcrde sich wohl fr\u00fcher oder sp\u00e4ter nicht vermeiden lassen, dass er den Wald verlie\u00df, um, sich selbst ein Bild zu machen. Aber nicht jetzt. Vielleicht nicht einmal, bevor ihn jemand ausdr\u00fccklich darum bat.<\/p>\n<p data-p-id=\"86440aa72d3d42efa23370bac064a9fe\">Er hatte schon damals gewusst, dass er Gefahr lief, sich selbst zu betr\u00fcgen. Es w\u00fcrde niemals m\u00f6glich sein, den Boscarg\u00e9n zu einem isolierten, einem sicheren Ort zu machen, in den nichts Bedrohliches eindringen konnte, und sei es eine krude Idee, die den Frieden zerst\u00f6ren w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"dccad3535d1b380bd6a9b284793eceb4\">Aber nicht jetzt. Nicht, solange Salghi\u00e1ra gl\u00fccklich und D\u00fdamir\u00e9e so klein war.<\/p>\n<p data-p-id=\"ea07b1936042159faa80c440ead200d2\">Salghi\u00e1ra wusste, dass er ab und zu ganz f\u00fcr sich sein wollte, dachte aber, er wolle in diesen Momenten einfach nur ein paar Augenblicke der Mu\u00dfe f\u00fcr sich. Dass er sich ein wenig vom Eta\u00edmalon entfernte, damit sie nicht seine ausbrechenden Gedanken h\u00f6rte und sich dar\u00fcber sorgte, das sagte er ihr nat\u00fcrlich nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"df6a84075b5915f4dbae68c7efe534ed\">Aber D\u00fdamir\u00e9e, damals etwa so alt wie T\u00edjnje Mor\u00e9aval, hatte wohl keine Lust gehabt, allein zu bleiben, war auf ihren kleinen nackten F\u00fc\u00dfchen zu ihm hin gelaufen und auf seinen Schoss geklettert. Vor dem Kind musste er keine Gedanken versiegeln und war um die Gesellschaft ganz froh gewesen. Und so hatte er da gesessen, mit seiner Tochter im Arm, und gemeinsam hatten sie still zugesehen, wie sich die spiegelnde Wasseroberfl\u00e4che in der Abendd\u00e4mmerung verf\u00e4rbte.<\/p>\n<p data-p-id=\"da78d95a0e1107fb270b12bdc42e11e7\">\u201eIch will ein Lied&#8221;, hatte sie pl\u00f6tzlich gesagt, ganz ohne Zusammenhang.<\/p>\n<p data-p-id=\"57f715c2a53a10c57a02c825e03b9a19\">\u201eEin Lied?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5b890531fce056051f46b3e01c0ac120\">\u201eJa. So wie Mama eins hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"abe07f15ab09bfd9a24a1a7d4130be7f\">\u201eAlso gut. Ich werde dir ein Lied spielen.&#8221; Einen Wunsch verweigert hatte er D\u00fdamir\u00e9e nur sehr selten. Ihrem Blick zu widerstehen war ihm nicht m\u00f6glich, und wenn es wirklich einmal etwas unbedachtes war, lie\u00df sie sich meist mit wenigen Worten \u00fcberzeugen. Wie damals, als sie mitten im Fr\u00fchling den Gedanken hatte, den B\u00e4umen w\u00fcrde buntes Herbstlaub viel besser stehen und verlangte, dass er das \u00e4nderte.<\/p>\n<p data-p-id=\"01e4a6f7d36c376c58ac20ae9be14b12\">\u201eAber eines ganz f\u00fcr mich&#8221;, hatte sie hinzugef\u00fcgt. \u201eNicht irgendeines.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7a4671da876e3f2a57b9467394dec046\">\u201eOh. Ein ganz besonderes Lied also?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b71243b4a9944bd0de6e824b28654ef0\">\u201eJa&#8221;, hatte sie mit gro\u00dfer Wichtigkeit gesagt. \u201eEines, wo du drin bist. Und Mama.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0d9fb3c87078e5862a1df011e6c6d9cf\">\u201eWas ist das denn f\u00fcr eine Idee, mein kleiner Stern?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6ee8c3c82449eb3f3e605165b6371005\">\u201eMama sagt, du hast ihr ein sch\u00f6nes Lied gemacht, damit ihr immer aneinander denkt. Und dass du in dem Lied drin bist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e0cb13613709d217c437aa4a4bb77fdf\">\u201eDas ist wahr. Und?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8d1f411e0a85f9746f5273df7078b39a\">\u201eIch will auch immer an dich und Mama denken. Auch, wenn ihr einmal nicht da seid. Und deshalb will ich ein Lied. Eines f\u00fcr mich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9c16ca77b3ee46cb046c13e54e99b27\">\u201eSo. Du willst also ein eigenes magisches Lied. Das ist nicht so einfach, kleiner Stern. Daf\u00fcr muss ich einen schwierigen Zauber wirken.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"478c5f73368ff614e957f03a74322cf4\">\u201eDu kannst es mir ja sp\u00e4ter geben.&#8221; Sie hatte den Kopf in den Nacken gelegt und gro\u00dfz\u00fcgig zu ihm hinauf gel\u00e4chelt. \u201eHauptsache, es wird ganz, ganz sch\u00f6n.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ef12f062706dd923bde8366962af22a5\">F\u00fcr diesen Abend hatte sie sich damit zufriedengegeben, dass er ihr einige einfache Melodien gespielt hatte. Vom Klang der Geige angelockt, war Salghi\u00e1ra zu ihnen gekommen, und es war ein wundersch\u00f6ner, inniger Abend geworden, der ihn f\u00fcr den Moment seine Sorgen vergessen lassen hatte. D\u00fdamir\u00e9e hatte ihn nie wieder auf das Lied angesprochen, das sie sich von ihm gew\u00fcnscht hatte. Ob sie es vergessen hatte? Oder ob sie geduldig wartete und ihn nicht bedr\u00e4ngen wollte?<\/p>\n<p data-p-id=\"dfa54e955b625c67d777bd3ddb5a23fe\">Yalomiro wusste es nicht, aber <em>er<\/em> hatte die Sache nicht vergessen. Das Lied war l\u00e4ngst fertig gewesen, \u00e4hnlich dem, das er mit Salghi\u00e1ra geteilt hatte, aber doch mit einem eigenen Klang, einer eigenen Melodie. Und wann, wenn nicht jetzt, w\u00e4re eine bessere Gelegenheit, es dem M\u00e4dchen darzubieten?<\/p>\n<p data-p-id=\"a5a72afd167e872df86175024e830d1b\">Ovid\u00e1ols Befremden war selbst in der v\u00f6lligen Dunkelheit offenbar.<\/p>\n<p data-p-id=\"001982f3eeac28a2a5afe8c35f4c5e2b\"><em>Was ist das?,<\/em> fragte er misstrauisch.<\/p>\n<p data-p-id=\"53ab66ee0522271545c25c82176ca16b\"><em>Das?<\/em> Yalomiro holte eilig die Geige aus seiner Tasche hervor. <em>Denkst du, ich ginge ohne mein Werkzeug aus dem Haus und auf Abenteuer?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"03d6bf3599b82bacf0e6ab94d2350f9f\">Der Verfluchte kam n\u00e4her heran, aber Yalomiro wich ihm aus. <em>Zur\u00fcck! Du kannst damit nichts anfangen!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"41b4ee234db5d4d27846cbe2442bf7b0\"><em>Es ist zerbrochen!<\/em> Der Verfluchte lachte ungl\u00e4ubig auf. <em>Dein Werkzeug ist zerbrochen! Zerbrochen wie mein Stab!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"f5968731a1c856117421ad63dc20b249\"><em>Es <\/em>war<em> zerbrochen. Es wurde wiederhergestellt und ist nun m\u00e4chtiger als zuvor!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"851ca5e7ae7ebf03b9e43a4709f6f9f8\"><em>Du kannst hier nicht zaubern! Egal wie m\u00e4chtig dein Werkzeug ist!,<\/em> h\u00f6hnte der Verfluchte.<\/p>\n<p data-p-id=\"f217d9680ba3c0726d1815820992f0bc\">Yalomiro w\u00fcrdigte ihn keiner Antwort und begann, zu spielen. Wozu sollte er zaubern? Wozu sollte er sich erdreisten, in Nokt\u00e1mas Dom\u00e4ne Magie zu wagen? Dass er nach seiner Tochter rief, daf\u00fcr w\u00fcrde Nokt\u00e1ma sicher Verst\u00e4ndnis haben. Das war nun wichtiger als alles andere.<\/p>\n<p data-p-id=\"d5d909683a3383f14246f96ecf4e8350\"><em>D\u00fdamir\u00e9e, <\/em>flehte er, <em>kannst du mich h\u00f6ren? Das hier ist dein Lied, und ich bin darinnen, wir sind beide darinnen, deine Mutter und ich. Ber\u00fchre das Lied, D\u00fdamir\u00e9e! Nimm meine Hand, wo immer du bist. Sp\u00fcre die Melodie, kleiner Stern, ber\u00fchre das Lied! <\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"1849986305678373ad1a5fe526f9a136\">Die Geige klang lautlos, denn sie war nicht daf\u00fcr gemacht, in den Schatten zu ert\u00f6nen. Offenbar war auch der Verfluchte nicht in der Lage, etwas zu h\u00f6ren. Sehr gut. Es h\u00e4tte Yalomiro gar nicht gepasst, h\u00e4tten die T\u00f6ne zu viel von dem preisgegeben, was er aus seinem Herzen in jede einzelne Note eingef\u00fcgt hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"b431eedf97f4af958711d72864c82ab9\"><em>Findest du das Lied, mein kleiner Stern? Nimm es an dich, zieh es dir an! Wirf es \u00fcber dich wie einen Mantel! Lege es um dich, wie ein Ritter sein Eisenzeug tr\u00e4gt! Ich suche nach dir! Ich werde dich finden!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"8fea5e985c15f7aa0f60aa2f1b8e7adc\">Wenn der Verfluchte ihn nicht h\u00f6ren konnte \u2013 war D\u00fdamir\u00e9e dazu in der Lage? War ein unkundiger Mensch dazu f\u00e4hig, in Nokt\u00e1mas Dom\u00e4ne stumme Geigenkl\u00e4nge zu h\u00f6ren? Er versuchte, sich selbst zu \u00fcberzeugen. Wenn D\u00fdamir\u00e9e unabsichtlich in den Schatten geraten war und nicht umgehend vor Entsetzen den Verstand verloren hatte, dann war es Nokt\u00e1mas Gnade, die sie beh\u00fctete. Das wiederum musste bedeuten, dass Nokt\u00e1ma wusste, was in diesem Moment im Schatten vor sich ging. Sie wusste, dass D\u00fdamir\u00e9e unschuldig hier war. Dann wusste sie auch, dass er Ovid\u00e1ol hergezerrt hatte. Aber wieso schien dem machtlosen Magier das gar nichts auszumachen?<\/p>\n<p data-p-id=\"e962581e431bcb0da618ade9446e3721\">Vielleicht, weil Nokt\u00e1ma das kleine M\u00e4dchen schonen wollte, das aber nicht konnte, ohne auch dem Verfluchten unverdiente Milde zu gew\u00e4hren? Weil sie den einen Eindringling nicht strafen konnte, ohne den anderen zu verderben?<\/p>\n<p data-p-id=\"4f3c35532f06929a300a193ada03ac61\">Yalomiro spielte und m\u00fchte sich, seine Entt\u00e4uschung aus der Musik heraus zu halten. Was hatte er nur verbrochen, dass ihm die einfachsten Dinge misslangen? Dass seine Taten eine solche Folge an ungewolltem Unheil angerichtet hatten? Welche verwirrenden Z\u00fcge tat Nokt\u00e1ma da mit ihm im Weltenspiel, die er ebenso wenig durchschauen konnte wie eine Figur beim Steinespiel?<\/p>\n<p data-p-id=\"80ee10f671d42d38ae58d0c4da399872\"><em>Finde das Lied, mein kleiner Stern. Wappne dich mit meinem Lied gegen den Schatten. Vertraue mir! Ich werde dich finden!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"3db659a700d69242c5874e1eaaeb9e39\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"b1ffd934ec2a71b6a81ad5491f0c2955\">Das kleine M\u00e4dchen, die <em>yarlaranda<\/em> von Mor\u00e9aval, f\u00fchrte sie an wie ein Sp\u00fcrhund eine Schar J\u00e4ger auf der Pirsch nach einem gef\u00e4hrlichen Wild. Das M\u00e4dchen lauschte in die Leere, in den Nebel, ab und zu blieb es stehen, runzelte angestrengt die Stirn und wechselte dann die Richtung.<\/p>\n<p data-p-id=\"7e76932704a07ec042031c4fc55d1c51\">Keines der anderen Kinder stellte ihr Tun in Frage. Die <em>teirandanja<\/em> schritt mit dem Schiffchen und dem Stein in kindlicher W\u00fcrde hinter dem kleinen M\u00e4dchen her, und keiner von den Jungen wagte es, mit Wort oder Geste zu st\u00f6ren. Mehr noch: Die vier hatten, ohne sich abzusprechen, die M\u00e4dchen in ihre Mitte genommen und schienen sie wachsam nach allen Seiten hin gegen Dinge abzusichern, die wom\u00f6glich aus dem Zwielicht auf sie einst\u00fcrmen k\u00f6nnten. Der junge Grootplen mit seiner Axt und der verst\u00f6rend streitbare Sohn von Althopian mit dem ramponierten Streitflegel w\u00fcrden es den Chaosgeistern sicher nicht leicht machen. J\u00e1ndris Altabete schien sich dar\u00fcber zu \u00e4rgern, dass ihm die Umst\u00e4nde nur sein h\u00f6lzernes \u00dcbungsschwert in die Hand gegeben hatte. Und der eigene Sohn &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"403cfd9add265f4390592da7cf11432d\">Alsg\u00f6r Emberbey seufzte lautlos. Osse trug sein Brett wohlwissend, wie l\u00e4cherlich es war. Und dennoch &#8230; die <em>teirandanja<\/em> hatte ihn um seinen Rat gefragt, nicht einen der anderen drei. Es gab wohl etwas, das den Jungen von den anderen abhob, wenn es wohl auch nicht das war, das der <em>yarl<\/em> sich erhofft hatte. Nun, vielleicht w\u00fcrde der andere Junge, der, der in wenigen Monden in seinem Haus eintreffen w\u00fcrde, einen brauchbaren Ersatz abgeben, w\u00e4hrend Osse einen Weg einschlug, der f\u00fcr das Haus Emberbey mehr als ungew\u00f6hnlich war.<\/p>\n<p data-p-id=\"4098456dd7024ae865531ca986b6f05d\">Alsg\u00f6r Emberbey ertappte sich bei dem Gedanken, dass er wieder an die <em>Zukunft<\/em> dachte. Das war mehr, als er vor Kurzem, als er beschlossen hatte, den Weg hinter die Tr\u00e4ume zu suchen, hatte aufbringen k\u00f6nnen. Mochten die M\u00e4chte ihm diesen unangebrachten \u00dcbermut vergeben.<\/p>\n<p data-p-id=\"415c8fbc3fe3856aae21bde4b586ef7c\">Es war wohl das M\u00e4dchen, das ihnen voranging, die kleine T\u00edjnje, die ihm neue Hoffnung gab und ihn pl\u00f6tzlich an seine eigenen beiden M\u00e4dchen denken lie\u00df. An das gleichaltrige, das mit einer Pferdehaarpuppe spielte, von der er nie Notiz genommen hatte, und an das andere. Wie sehr hatte er die M\u00e4chte gebeten, ihm das Kleine nicht auch noch zu nehmen. Ra\u00fdneta sollte sie hei\u00dfen, das war der letzte Wunsch seiner <em>yarlara<\/em> gewesen. Und er, der alte, bittere Mann, er war nicht bei ihr gewesen, als sie diesen Wunsch ge\u00e4u\u00dfert hatte. Je l\u00e4nger er dar\u00fcber nachgedacht hatte, desto schmerzlicher war es.<\/p>\n<p data-p-id=\"5c49746848d8734305a7a79aee8e3ab1\">Und wenn T\u00edjnje gar nichts h\u00f6ren konnte? Wenn sie sich nur wichtigtat, oder bef\u00fcrchtete, die anderen zu entt\u00e4uschen? Aber w\u00e4ren sie in der Zwischenwelt aus Sand und Nebel zueinander gesto\u00dfen, wenn die M\u00e4chte sich nicht entschieden h\u00e4tten, dem Unverdorbensten unter ihnen ein Zeichen zu geben?<\/p>\n<p data-p-id=\"70d075462257d9fe131e15c2d7d1dff4\">T\u00edjnje blieb stehen und lauschte. Die <em>teirandanja<\/em> griff nach J\u00e1ndris&#8217; Schulter und st\u00fctzte sich daran ab, um nicht umzufallen. Ihren linken, blo\u00dfen Fu\u00df hielt sie in der Luft.<\/p>\n<p data-p-id=\"d723bef49ca5474059f1c1f98887150d\">\u201eIst alles in Ordnung, Majest\u00e4t?&#8221;, raunte Emberbey.<\/p>\n<p data-p-id=\"1ec68a0567082e04d3af29865b157caa\">\u201eMir ist kalt&#8221;, fl\u00fcsterte sie. \u201eVielleicht merkt ihr es nicht, weil ihr alle Schuhe tragt. Aber der Sand wird immer k\u00e4lter.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c15f4cafece9f02675941baeedc5160a\">\u201eUnd fester&#8221;, best\u00e4tigte Merrit. \u201eBald laufen wir darauf wie auf Stein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"082eb1ae1ad7a584b275fb45281934d6\">\u201eSeid doch still&#8221;, beklagte T\u00edjnje sich. \u201eIch kann doch gar nichts h\u00f6ren!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"96e26c95fbb0b319c7bf45809b280a72\">Sie verstummten gehorsam. Das Kind lauschte.<\/p>\n<p data-p-id=\"33e5b84e6590c2c4d09de1d5c2d8476d\">\u201eDa hinten&#8221;, sagte es dann. \u201eDa h\u00f6re ich die sch\u00f6ne Musik.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"30bb7fbc787162abb8b8693817ae21f6\">\u201eAber da kommen wir gerade her!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1f642ed71f9335668fd62ea9e14fdd44\">\u201eDann hat die Musik sich eben bewegt. Sie fliegt hin und her!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fbf7baada5a0a69b960f6c8d6e199662\">Die Kinder wechselten einen kurzen Blick miteinander. Dann machten sie gehorsam kehrt und folgten der Kleinen. Die wurde nun aber etwas gespr\u00e4chiger.<\/p>\n<p data-p-id=\"7702d85143e914c14846603e2b2fca2e\">\u201eDa ist ein Musikant, ganz bestimmt. Das ist nicht, wie wenn der <em>teirand<\/em> auf der Laute spielt, das klingt ganz anders. Ganz sch\u00f6n.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5ddd9f4bc25552a5c6a650111c1a7508\">\u201eEs war neulich einer mit einem Dudelsack bei Hof&#8221;, kl\u00e4rte J\u00e1ndris den <em>yarl<\/em> auf. \u201eIch glaube, das hat sie schwer beeindruckt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c09fe603371aab251ddf9760e2ef9ed1\">\u201eNein, nicht wie der mit dem dummen lauten Tr\u00f6tending&#8221;, wehrte T\u00edjnje ab. \u201eMeine Mama sagt, das tut in den Ohren weh. Das hier klingt ganz wundersch\u00f6n. Ganz &#8230;&#8221; Sie suchte nach Worten. \u201eWeich. Ganz weich und warm und stark.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9ca0872b0a02aa36158ed61569a58028\">\u201eHoffen wir&#8221;, sagte Emberbey m\u00fcde, \u201edass uns hier kein Chaosgeist zum Narren h\u00e4lt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"17319cc38e0996834996ac3960f8e01a\">\u201eBestimmt nicht, Herr Alsg\u00f6r. Wenn es etwas ist, das T\u00edjnje gef\u00e4llt, dann ist es nichts, was von einem Monster kommen k\u00f6nnte. Es &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"601f3b2af264d4703e652af033c75e3c\">\u201eWartet mal. Merkt ihr das auch?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"af27b73c35b105aad456f716d0d32301\">\u201eWas denn?&#8221;, fragte L\u00e1as, aber J\u00e1ndris winkte ab und bedeutete den anderen, still zu sein.<\/p>\n<p data-p-id=\"da598251968f34dc5dd1ddecdf4a805d\">T\u00edjnje richtete den Blick auf die glatte Sandfl\u00e4che, auf der sie alle standen. Dann hob sie ruckartig den Kopf. \u201eDer Boden. Die Erde wackelt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"36f145b06915c315b2fe3ca4b49202d8\">Und kaum, dass sie das gesagt hatte, stie\u00df etwas Riesiges unter ihnen zu, wie eine Faust, die ein Papier zerschl\u00e4gt, gr\u00f6\u00dfer als der Burghof von Wijdlant in seinen Ma\u00dfen und eiskalt, schleuderte die Kinder und den alten Ritter heftig in die H\u00f6he und brachte sie alle zu Fall.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2669","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2669","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2669"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2669\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3690,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2669\/revisions\/3690"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}