{"id":2650,"date":"2025-08-25T13:36:48","date_gmt":"2025-08-25T11:36:48","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2650"},"modified":"2025-08-31T23:05:07","modified_gmt":"2025-08-31T21:05:07","slug":"117-die-sieben-warten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/117-die-sieben-warten\/","title":{"rendered":"117: Die Sieben warten"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"7cb532ca0f0d4535968427d772697364\">Das Wasser brodelte aus den Tiefen heraus und ergoss sich ausgehend von dem Brunnen in der Mitte der Stadt den Berg hinab. Erst war es, als g\u00f6sse jemand oben am Palast des <em>konsej<\/em> Badezuber aus, in Mengen, die den Platz und die Stra\u00dfen sauber sp\u00fclten. Doch dann wurde es immer mehr, immer heftiger, und nach kurzer Zeit schien es, als sei der H\u00fcgel in der Mitte der Stadt wie der Grat eines Wasserfalles, von dem sich nach allen Richtungen die Fluten hinabst\u00fcrzten und sich zuerst nur kn\u00f6chel-, dann kniehoch in die Stadt hinab st\u00fcrzten.<\/p>\n<p data-p-id=\"b29aa4e48268679298d6b45ae9143326\">Allein der Umstand, dass Aur\u00f3p\u00e9a in weiten Teilen in Hanglage errichtet worden war und es in der ganzen Stadt keine Senken und tiefer gelegenen Stellen gab, verhinderte, dass die Stadt \u00fcberflutet wurde. Nat\u00fcrlich, der eine oder andere Keller lief voll und das, was die Bewohner nicht ohnehin wegen des zuvor drohenden Sturmes niet- und nagelfest gemacht hatten, wurde davon gesp\u00fclt und trieb stadtabw\u00e4rts, bis es am Ende durch eines der Tore gesp\u00fclt wurde oder an der Stadtmauer strandete. Schlimmer war, dass nicht alle Geb\u00e4ude der Gewalt des Wassers standhielten. Viele der H\u00e4user in der Unterstadt und auch einige Villen wurden von der Flut aus der Erde eingedr\u00fcckt, w\u00e4hrend vom Himmel weiterhin Sand niederklatschte, sich mit Regen und Grundwasser vereinte und zu einem z\u00e4hen Schlamm wurde, der das Hab und Gut und auch einige Menschen und Tiere mit sich zog und eine verheerende Unordnung stiftete. Es dauerte nicht lange, bis die ersten von denen, die ihr Heil noch in der Sicherheit der Geb\u00e4ude gesucht hatten, zu dem Schluss kamen, dass es au\u00dferhalb der Stadtmauern, in der weiten Ebene, wohl doch wesentlich sicherer aussehen d\u00fcrfte. Und so fl\u00fcchtete ein guter Teil der Bewohner und G\u00e4ste von Aur\u00f3p\u00e9a aus den Stadtmauern, auf denen der Gongw\u00e4rter noch einen letzten, fast trotzigen und p\u00fcnktlichen Signalschlag absetzte und dann selbst die Beine in die Hand nahm.<\/p>\n<p data-p-id=\"a47295567c9e1bd83ba8c34cafddf249\">Der gr\u00f6\u00dfere Teil der Menschen entschied sich, unter dem flimmernden Gewitter s\u00fcdw\u00e4rts zu laufen, in Richtung der W\u00fcste. Dort waren die G\u00e4rten, die H\u00fcgelkette, die h\u00f6her gelegenen Gebiete, Orte, die Sicherheit versprachen, sollte es den M\u00e4chten einfallen, noch mehr Wasser zu schicken und die Ebene um die Stadt g\u00e4nzlich zu \u00fcberschwemmen.<\/p>\n<p data-p-id=\"4847b06474d81307ab5f6dc5294a6523\">In all der Hektik und dem Durcheinander fragten sich die Verzweifelten, wo all das Wasser herkommen mochte, aber den Ursprung im Brunnen unter dem Palast erkannten allenfalls jene reichen B\u00fcrger der Oberstadt, die in Sichtweite des Geb\u00e4udes wohnten und das Sprudeln aus dem Geb\u00e4ude heraus mit eigenen Augen gesehen hatten. Viele Bewohner der gro\u00dfen Stadt am W\u00fcstenrand hatten keine Ahnung, dass dort oben ein Brunnen ruhte.<\/p>\n<p data-p-id=\"26ff7bf18edd6428cd4af7b02204bf1f\">Binnen k\u00fcrzester Zeit brach heilloses Durcheinander aus. Das Nachtvolk, das verrufene, verzweifelte, haltlose, und die biederen und tugendhaften B\u00fcrger, die das Wasser aus ihren Betten ins Freie trieb, vermengten sich zu einer panikgetriebenen, verzweifelten Menge, innerhalb derer jeder nur noch sein eigenes Heil suchen konnte. Alt und jung, M\u00e4nner und Frauen, teils mit kleinen Kindern auf dem Arm, dazwischen Berittene und Lasttiere aus der Stadt ins Freie, wobei die Stadttore zu Nadel\u00f6hren wurden, wo sich die Massen stauten, Panik ausbrach und wilde Handgemenge ausbrachen, Mensch und Tier \u00fcbereinander trampelten und jeder nur an das eigene nackte \u00dcberleben denken konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"766c8d8bca1d23f804d5c3bea7eb4d9b\">Aur\u00f3p\u00e9a war nicht auf \u00dcberflutungen eingerichtet. Die Stadt am Rande der weiten W\u00fcste hatte nie zuvor einen so heftigen Regensturm erlebt, nie ein solches <em>\u00dcberma\u00df<\/em> an Wasser.<\/p>\n<p data-p-id=\"1429abe908f3af34c4a054c692bc0905\">Den Menschen, die die Stadt durch das Westtor verlie\u00dfen, kam in den Sinn, dass das, was ihnen gerade zustie\u00df, m\u00f6glicherweise <em>keine<\/em> Folge des kuriosen Unwetters war, sondern etwas Ungeheures, etwas, was die M\u00e4chte ausf\u00fchrten oder zumindest daran mitwirkten. Aber als sie daran dachten, zum Ciel\u00e1stel zu eilen und dort die Regenbogenritter um Hilfe anzurufen; jene Magier, die ihnen einst hatten schw\u00f6ren m\u00fcssen, sich mit all ihrer Zauberkraft aus den Geschicken der Stadt herauszuhalten, war der Schrecken gro\u00df.<\/p>\n<p data-p-id=\"98ac029bb677152bbabcc43d0a7b2add\">Die m\u00e4chtige Burg aus Glanz und Farben, die selbst nachts noch geheimnisvoll glomm und leuchtete, war <em>verschwunden<\/em>. Oder vielmehr: Sie war nicht sichtbar. Das Geb\u00e4ude strahlte nicht durch den Regen und das Wetterleuchten hindurch. Der Ciel\u00e1stel war <em>erloschen<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"abe29c89d7bf9d6bdc704f25cedd9460\">Und da standen sie vor der Stadt und starrten fassungslos gen Westen und versuchten, f\u00fcr sich zu begreifen, was das alles bedeuten mochte.<\/p>\n<p data-p-id=\"b580a5c3bea09ef93f468cc244d86f02\">\u201eSie haben uns verlassen!&#8221;, rief jemand aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"05181acbe7e418f87fdd80af130e97fb\">\u201eDie Buntkerle haben sich davon gemacht und \u00fcberlassen uns dem Unheil!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fb207c310d714cbf38e2af4a347757ef\">\u201eBei den M\u00e4chten! Was soll nun werden? Wer soll das Wasser aufhalten?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"28234e58abb33de697cbc3cdb41cd9d3\">\u201eDas ist deren Werk!&#8221;; schrillte jemand anderes. \u201eBegreift ihr nicht? Sie sind nicht weg, weil die Flut gekommen ist! Die Flut ist da, <em>weil<\/em> sie weg sind!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1a8a62c99672b7be6d53bb8761d508e7\">\u201eDu meinst, sie haben uns verraten und ausgeliefert?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7dfe4172fa007f52bb847a9c9dca63d9\">\u201eDie M\u00e4chte m\u00f6gen sie daf\u00fcr strafen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"789135c77f24b9388469009abdd5765e\">Aufgeregtes Geschrei und Stimmengewirr pflanzte sich fort, zur\u00fcck zu den nachdr\u00e4ngenden Massen und um die Stadt herum. Mit jeder Stimme verf\u00e4lschte sich etwas an dem Gesagten, und bei denen, die das Osttor zur Flucht benutzt hatten, kam schlie\u00dflich an, dass die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> selbst das Wasser beschworen hatten und den Regen aus Sand, um sich an der Stadt zu r\u00e4chen, die ihnen die erwartete Ehrerbietung verweigerte.<\/p>\n<p data-p-id=\"2b0c30511e731671dac6280b6ad94ffb\">Einige wenige, die besonnener dachten und noch nicht von geistigen Getr\u00e4nken, Todesangst und zielloser Wut aufgestachelt waren, gaben zu bedenken, dass das unm\u00f6glich sei, und was denn den Ausschlag gegeben haben mochte, dass die Regenbogenritter gerade jetzt einen Sandregensturm losgelassen haben sollten. Aber sie fanden kein Geh\u00f6r. Die, die aus Aur\u00f3p\u00e9a flohen, die wollten w\u00fctend sein. Die suchten einen Schuldigen. Die wollten Rache!<\/p>\n<p data-p-id=\"ba247c2090ee90af3edcce3a9addb409\">Wie es denn m\u00f6glich sein sollte, dass auch die ganze riesige Burg verschwunden sein sollte, riefen andere. Wenn dem tats\u00e4chlich so sei, ob es dann nicht m\u00f6glich w\u00e4re, dass der Ciel\u00e1stel schon <em>zuvor<\/em> von einer Katastrophe getroffen worden sei und erst daraufhin das Unheil in der Stadt begonnen h\u00e4tte.<\/p>\n<p data-p-id=\"c449ded31c3c32814225907d1f1b0866\">Es war eine gro\u00dfe Ratlosigkeit, in die die Not der nachdr\u00e4ngenden hinein prallte, viele von ihnen verletzt und in Aufruhr und aus den unkundigen Menschen Aur\u00f3p\u00e9as eine kopflose Menge machte, vor der ein Teil sich auf den Weg zum Ciel\u00e1stel machte, um nach dem Verbleib der Regenbogenritter zu fahnden und die schrecklichen Buntkerle zur Verantwortung zu ziehen, w\u00e4hrend andere in die H\u00fcgel fl\u00fcchteten, so schnell es \u00fcber die Ebene vor der Stadt ging, die immer mehr zu weichem, Schuhe verschlingenden Schlick wurde, nicht un\u00e4hnlich dem, der im Norden am Meer bei Ebbe zwischen dem Sand und der Brandung zutage trat, wenn das Wasser in Richtung des Chaos flutete.<\/p>\n<p data-p-id=\"20ac0c93fb8bffbdff6864b27a6d7791\">Aus s\u00fcdlicher Richtung n\u00e4herten sich Kreaturen, die die Aufregung all der vielen lebendigen Wesen ausgesprochen anziehend fanden und ihm zustrebten wie die Fliegen einem Aas.<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"9ec8f06b0b2c58bc063b7824835cbbba\">Sie hatten ihre Pl\u00e4tze eingenommen, jeder auf einem der sieben T\u00fcrme des Ciel\u00e1stel. Es war \u00fcberraschend schwierig gewesen, auf ihren jeweiligen Posten zu landen, denn der fallende Sand schien wie gezielt nach den Einh\u00f6rnern geworfen, der Versuch, jener Macht, die das Chaos beherrschte, sie aus der Bahn zu bringen. Wie ein ungezogenes Kind, das mit Steinen nach V\u00f6geln warf.<\/p>\n<p data-p-id=\"bd45e7200e936b70f0bdd15b15809fc5\">Die Sieben sa\u00dfen aufrecht und doch so m\u00fcde im Sattel, den Blick dem h\u00f6chsten Turm zugewandt. Sie warteten. Was sich dort oben abspielte, das konnten sie in dem Unwetter, in dem sich die Elemente vermengten, kaum erkennen. Ihre Gro\u00dfmeisterin war dort, und auch dass C\u00fdel\u00fa Ir\u00edsolor, der Held, jener, den Patagh\u00edu ihnen damals als Verst\u00e4rkung geschickt hatte, zur\u00fcckgekehrt war, davon wussten sie. Sogar die Gegenwart der beiden <em>camat&#8217;ay<\/em> nahmen sie wahr, aber alles dar\u00fcber hinaus war undeutlich und vage.<\/p>\n<p data-p-id=\"2e54761859d21fc008a011f723a52d0d\">Aber im S\u00fcden, da war etwas, etwas, das sie kannten und dem sie schon einmal begegnet waren. Es sammelte sich, wurde von etwas <em>angezogen<\/em>. So wie damals, als die furchtbare Schlacht getobt hatte und so verheerend geendet war. Jeder der Sieben sp\u00fcrte den entsetzlichen Schmerz und die Trauer, als w\u00e4re es erst gestern geschehen, als sei es niemals vorbei gewesen.<\/p>\n<p data-p-id=\"808a8b4ad56952fce42af2ae245dde63\">Die Kreaturen waren erneut aus dem Chaos ausgebrochen. Wo und weshalb, das spielte jetzt keine Rolle. Die Wesen hatten es auf die Stadt abgesehen; die wilden, ungez\u00fcgelten Emotionen der Menschen zogen sie an, so wie Wildw\u00f6lfe einer Blutspur folgen w\u00fcrden. Wie viele mochten es sein? Waren es wenige, die sie mit Leichtigkeit ins Chaos zur\u00fccktreiben konnten? Oder hatte sich eine <em>gr\u00f6\u00dfere<\/em> Barriere ge\u00f6ffnet, etwas, dem sie nur mit Patagh\u00edus Wunder beikommen konnten?<\/p>\n<p data-p-id=\"80b48b2df731b17879f7fbd28e0f5638\"><em>Arcaval&#8217;ay <\/em>versp\u00fcrten keine Angst, nicht in dem Sinne, wie es bei Menschen der Fall gewesen w\u00e4re. Es war ihre Berufung, der Sinn ihrer Existenz, der Grund, aus dem Patagh\u00edu sie ins Weltenspiel hineingesetzt hatte. Immer waren sie W\u00e4chter und Besch\u00fctzer gewesen, die die s\u00fcdliche Grenze geh\u00fctet hatten. Aber jeder von ihnen trug das geheime Entsetzen in sich, das mit ihrem Wesen und Dasein verbunden war.<\/p>\n<p data-p-id=\"5e41fdbb8535e26ec39534fd24a33998\">Obwohl jeder von ihnen allein mit seinem Ross war, teilten sie ihre Gedanken miteinander, waren in diesem Moment nicht mehr die Individuen mit eigenem Willen, als die sie in Ruhezeiten erschienen. Die Sieben waren nun ein <em>Schwarm<\/em>, wie Hornissen, eine Meute, die die Kreaturen aus dem Chaos hetzen, besiegen und erst dann nach dem Warum fragen w\u00fcrde. Das Warum, das ging sie jetzt nichts an. Das war Sache der Gro\u00dfmeisterin und des Helden, den Patagh\u00edu ihr an die Seite gegeben hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"7ede202cf50d7d0f1a81e5f5b7066421\">Vielleicht war es diesmal so wichtig, dass auch Nokt\u00e1ma ihren Teil hinzutat. Denn konnte es ein Zufall sein, dass die <em>camat&#8217;ay<\/em> ausgerechnet heute aufgetaucht waren, und mit ihnen der Aufruhr der Elemente?<\/p>\n<p data-p-id=\"a3c465e3ac34bec86433b425a69d254a\">Diesmal war es anders. Diesen Aufruhr, diesen Irrsinn aus Sturm, Wasser und Sand, den hatte es damals nicht gegeben. Am Tag der gro\u00dfen Schlacht, die so vielen das Leben gekostet und mit der Hatz auf den Verfluchten geendet hatte, hatte liebliches Fr\u00fchlingswetter geherrscht und die Sonne von einem wolkenlosen Himmel gestrahlt.<\/p>\n<p data-p-id=\"1f998f2534d7a052595286835f7594b8\">Nun aber, nun war Nacht. Und sie alle waren nass vor Regen. Keiner von ihnen hatte in diesen Augenblicken mehr Macht als ein gew\u00f6hnlicher Menschenritter. Wenn nicht zumindest der Regen endete, dann w\u00fcrden sie den Monstern mit blankem Schwert und unermesslichem Mut entgegentreten \u2013 nicht mit mehr.<\/p>\n<p data-p-id=\"5327b05430e8749c950d60c9d13648b2\">Es w\u00fcrde nicht ausreichen. Wenn es zu viele oder zu m\u00e4chtige Chaosgeister waren, dann hatten sie keine Chance, und die Kreaturen w\u00fcrden \u00fcber die Stadt und die Menschen herfallen, die zu beh\u00fcten sie gelobt hatten.<\/p>\n<p data-p-id=\"5c8293686508cc82cd8a617e81985190\">Was war das nur, was dieses <em>Unwetter<\/em> hergebracht hatte? Eine kuriose Laune der M\u00e4chte war es jedenfalls nicht. Hatte es etwas mit den Monstern zu tun? Hatten die Wesen es ausgel\u00f6st, oder war es gerade anders herum gewesen? Hatte das <em>irgendeine<\/em> Bedeutung?<\/p>\n<p data-p-id=\"96343f9f02141ae6bd3b1554fb2a5b93\">Die Sieben warteten. Sie konnten nichts ausrichten, solange ihnen Elos\u00e1l nicht gebot, auszuschw\u00e4rmen, solange sie nicht unter ihrem Schutz in den Kampf zogen. Auch das war damals angewiesen. Einst waren es f\u00fcnf Feen gewesen, die ihnen ihre Kraft gesendet hatten. Nun war es Elos\u00e1l allein. Und die <em>faj\u00eda<\/em> musste ihren Schutz teilen. Diesmal war der Junge da, den sie so sehr liebte und besch\u00fctzen w\u00fcrde. Elos\u00e1l, das war den Sieben klar, war erpressbar, denn anders als damals war sie eine Mutter geworden. Nat\u00fcrlich war ihr das leibliche Kind n\u00e4her als die sieben Krieger, die zu nichts anderem da waren als Pataghiu in diesem Weltenspiel zu vertreten.<\/p>\n<p data-p-id=\"cd00417b65d94029899075b46d820e28\">Die Einh\u00f6rner, Patagh\u00edus wunderbares Geschenk an seine Diener, waren unruhig. Die Tiere sp\u00fcrten, was ihren Gebietern durch den Kopf ging. Auch sie hatten all das schon einmal erlebt, nur dass sie damals, an jenem sch\u00f6nen Fr\u00fchlingstag, niemand mit Schlick beworfen und versucht hatte, die aus der Luft zu wischen wie dreiste Fliegen. Je l\u00e4nger sie hier auf ihren Posten waren und warten mussten, desto mehr begann der Regen auch ihnen zuzusetzen. Zwar verloren sie nicht ihre Farben, so wie die Sieben, die kaum noch mehr waren als geisterhaftbleiche Gestalten in goldenen R\u00fcstungen. Die Ritter lie\u00dfen sich nunmehr nur noch an der Farbe ihrer treuen R\u00f6sser unterscheiden. Da die Einh\u00f6rner selbst nicht magisch waren, widerstanden sie dem Wasser, aber je schw\u00e4cher der Wille ihrer Herren wurde, desto schwieriger w\u00fcrde es werden, sie zu lenken.<\/p>\n<p data-p-id=\"7dd0ebafd680954c4e981ae91482b286\">Der von ihnen, der nach Osten, in Richtung der Stadt blicken konnte, sah mit seinen Augen f\u00fcr sie alle, wie die Menschen geradezu aus der Stadt gesp\u00fclt wurden. Aufgeregt liefen sie auseinander, wie eine Schafherde, in die ein Wildwolf eingebrochen war. Der Sturm wehte Angst und be\u00e4ngstigend viel Wut heran. Die, die den Ciel\u00e1stel zum Ziel hatten, w\u00fctende Anklagen skandierten und ihre F\u00e4uste sch\u00fcttelten, die w\u00fcrde die Zugbr\u00fccke wohl eine Weile aufhalten, die die Menschen im Stall geschlossen hatten. Aber diejenigen, die in Richtung W\u00fcste strebten, die rannten geradewegs in die gro\u00dfe Gefahr. Die w\u00fcrden sie zur\u00fcckhalten und zum Umkehren bewegen m\u00fcssen, sobald Elos\u00e1l sie ziehen lie\u00df.<\/p>\n<p data-p-id=\"533957fa126292ee863d460fd15decad\">Wasser, so viel Wasser. Patagh\u00edus Feuer erlosch darin. Und es war nicht auszudenken, was geschehen w\u00fcrde, wenn die <em>faijia<\/em> es nicht wieder entfachen k\u00f6nnte. Dann w\u00e4re das Weltenspiel wohl tats\u00e4chlich zu Ende. Das Widerwesen w\u00fcrde sich aus dem Chaos erheben und \u00fcber das Spielbrett tanzen und trampeln, bis es die letzte Figur umgetreten hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"f7ac6610e4f99bf853447ac29e2bae34\">Die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> warteten schweigend und schauten hinauf zum Turm. Das Wetterleuchten flackerte wild und grell und zerhackte Hell und Dunkel in ein schwindelerregendes Nebelgrau.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7ab20ec0ab3262ce329c7dcb399a4e\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"75c5143cea2eaa30fcf302490c1e9fdb\">Alsg\u00f6r Emberbey hatte mit seinem Dasein abgeschlossen. Er wunderte sich selbst dar\u00fcber, wie n\u00fcchtern er die Sache betrachtete und wie wenige Einw\u00e4nde er dagegen erhob, angesichts dessen, wo er sich befand und wie er hierhergekommen war. Aber je weiter er allein durch \u00fcber den Sand durch das diffuse Zwielicht schritt, desto schwerer wurde sein Herz; desto mehr verdichteten sich seine Gedanken zu einem kaum ertr\u00e4glichen Gef\u00fchl von Schwermut und Bedauern.<\/p>\n<p data-p-id=\"fbd553108af280937673e30719df9b3d\">Wenn die Chaosgeister, in welchem Gewand auch immer sie sich zeigten, ihn erneut angriffen, dann w\u00fcrde er sich verteidigen, solange er dazu in der Lage war. Unversehrt davonkommen w\u00fcrde er nicht, aber er w\u00fcrde alles darum geben, diese absurde Zwischenwelt zu verlassen und auf eine nat\u00fcrliche Weise hinter die Tr\u00e4ume zu gelangen. Anders als die Ungl\u00fccklichen, die auf der Suche nach den verlorenen Kindern fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wieder in die H\u00e4nde der Monster fallen und deren Schicksal teilen w\u00fcrde. Aus dem Chaos heraus f\u00fchrte kein Weg hinter die Tr\u00e4ume. Dazwischen lag das Weltenspiel. Es war der Wille der M\u00e4chte, dass die Menschen ihre eigene Partie beendeten. So hatte man es ihn gelehrt, in dieser \u00dcberzeugung war er aufgewachsen und hatte nach bestem Wissen und Gewissen getan, was ihm auf seinem Weg durch die Sommer und Winter an Aufgaben, Pflichten und Verantwortung begegnet war.<\/p>\n<p data-p-id=\"74ae38031a77110f96481a3ad2f9284a\">Alsg\u00f6r Emberbey stapfte verbittert voran und suchte zerstreut nach irgendetwas, irgendeiner Abweichung in der Eint\u00f6nigkeit, in der gleichf\u00f6rmigen Umgebung, das einen Hinweis auf den Weg zu den n\u00f6rdlichen Grenzen des Chaos geben konnte. Dort, wo der Chaosgeist in den Seemannsgew\u00e4ndern hergekommen war, gab es Wasser, Unmengen an Wasser. Vielleicht w\u00fcrde der Boden unter seinen F\u00fc\u00dfen noch feuchter und schlickartiger werden, wenn er in die richtige Richtung strebte. Er schloss die Augen und konzentrierte sich auf seine Schritte, versuchte, sich ins Ged\u00e4chtnis zu rufen, wie der Boden im <em>teirandon<\/em> Spagor beschaffen war, wenn die Ebbe das Wasser vom Strand wegzog. Wie oft hatte er bei den Fischern zu tun gehabt, die ihre Boote warteten, w\u00e4hrend das Wasser fort war. Wie oft war er durch nassen Sand gewatet.<\/p>\n<p data-p-id=\"73eaf7d3190a2f32346751b536369a2e\">Die Gedanken des alten Ritters drifteten fort, w\u00e4hrend er sich auf seine Schritte bedachte. In seiner Heimat, dort, wo er ausgewachsen war, vor der Burg seiner Vorv\u00e4ter, da war von der Ebbe kaum etwas zu bemerken. Das Land sprang dort viel weiter vor, fast bis zu der Wasserlinie, und selbst bei Ebbe war die Bucht zu F\u00fc\u00dfen seiner Burg voller Wasser, ein nat\u00fcrliches Hafenbecken, das die Seefahrer entlang der K\u00fcste hoch gesch\u00e4tzt hatten und dem das <em>yarlm\u00e1lon<\/em> Emberbey einigen Reichtum begr\u00fcndete hatte. Die Besuche der Handelsschiffe waren seltener geworden, seit die Stadt Virhav\u00e9t im Westen erbl\u00fcht war. Nur selten lag nun noch ein Gro\u00dfmaster dort vor Anker, aber das goldfarbene Lichterspiel der untergehenden Sonne auf dem Wasser, das hatte Patagh\u00edu ihn immer noch gelassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"f932c97acc6a1fb71de78da753c11e67\">Alsg\u00f6r Emberbey wurde von der Sehnsucht gepackt. Wie sehr w\u00fcnschte er sich, dieses wunderbare Naturschauspiel noch ein einziges Mal sehen und dann seine Augen schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Dieses Verlangen kam so unvorbereitet, so alles andere \u00fcberlagernd, dass der alte Mann stehen blieb, und um Fassung rang. Es konnte doch nicht angehen, dass er, der <em>mynstir<\/em> eines <em>teirand<\/em>, der strenge und verantwortungsvolle, der vern\u00fcnftige, sich von der sentimentalen Erinnerung von Sonnenstrahlen auf dem Wasser aus seiner Disziplin bringen lie\u00df.<\/p>\n<p data-p-id=\"daf40b5fd08430395dd8e0768a7dd9cd\">Er wischte unwillig Tr\u00e4nen beiseite und sp\u00fcrte den Schmerz an seiner Hand, dort wo ihn das fl\u00fcssige Gold versengt hatte. W\u00fctend schritt er weiter, auf Sand, der immer noch viel zu trocken war. Ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Zeit, die verschritt, f\u00fcr die Entfernung, die er in der Grenzenlosigkeit zur\u00fccklegte, hatte er l\u00e4ngst nicht mehr.<\/p>\n<p data-p-id=\"7b1432425f5b099b8f1d9559c0f947fe\">Nein, so hatte er sich sein Ende nicht vorgestellt. Alsg\u00f6r Emberbey wusste, dass sich seine Zeit im Weltenspiel dem Ende zuneigte; eine Zeit, die er mit viel zu viel unn\u00fctzem Zeug <em>verschwendet<\/em> hatte. Ein Leben, das ihm in seiner Hingabe und Pflichtbewusstsein gegen\u00fcber Asga\u00fd von Spagor und seinen Eltern, die ihm die Verantwortung f\u00fcr den jungen <em>teirand<\/em> aufgeb\u00fcrdet hatten, viel zu schnell und ungenutzt durch die Finger geronnen war. In der Erkenntnis, wie wenig Zeit ihm geblieben war, hatte er versucht, so viel nachzuholen, zu organisieren und zu erzwingen, dass er am Ende alles nur noch schlimmer gemacht hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"1c5376c1773d4f0d8897d105a6f7218d\">Dass er wieder weinte, bemerkte der alte Mann gar nicht mehr. Nun dachte er \u00fcber die Dinge nach, die er nicht mehr hatte regeln k\u00f6nnen. Wie erleichtert, wie getr\u00f6stet w\u00e4re er gewesen, wenn ein verantwortungsvoller, ein starker und strenger Mann ihm nachgefolgt w\u00e4re, ein Sohn, der ein j\u00fcngeres Abbild seiner selbst gewesen w\u00e4re. Die Hoffnung darauf hatte er nicht aufgegeben, bis zu jenem Tag, an dem seine <em>h\u00fdardora<\/em> mit dem dritten Kind in der Hoffnung gewesen war. Dann hatte ihm die <em>doayra<\/em> unmissverst\u00e4ndlich klar gemacht, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Mutter oder Kind \u00fcberleben w\u00fcrden, gering w\u00e4re.<\/p>\n<p data-p-id=\"ded91152ea447ae79d748f19b7ece026\">Alsg\u00f6r Emberbey hatte sich keine Zeit erlaubt, dar\u00fcber nachzudenken. An dem Tag, an dem ihm bewusst wurde, dass die M\u00e4chte ihm seine <em>yarlara<\/em> nehmen w\u00fcrden, hatte er die Suche nach der Familie seiner abtr\u00fcnnigen Schwester begonnen. An dem Tag, an dem seine Kundschafter ihm von jenem Knaben erz\u00e4hlten, der in Rodekliv lebte und zumindest noch Spuren des Blutes der Familie Emberbey in sich hatte, da hatte Herr Alsg\u00f6r den M\u00e4chten auf Knien gedankt und alles Weitere in die Wege geleitet. Das war <em>geregelt<\/em>, das war ihm wichtig gewesen, denn f\u00fcr einen alten Mann bedeuteten Reisen \u00fcber Land stetige Gefahren.<\/p>\n<p data-p-id=\"ada3193fb5cdf8232b07811970a99a07\">Aber Osse? Was w\u00fcrde nun aus Osse werden?<\/p>\n<p data-p-id=\"33cbb337fcc7081055342664dd052913\">Alsg\u00f6r Emberbey blieb stehen und vergrub das Gesicht in den H\u00e4nden. Nun, da er allein war und sich vor niemandem verstellen und rechtfertigen musste, nicht vor dem <em>teirand<\/em>, Althopian oder einem der anderen <em>yarlay<\/em>, nicht vor der <em>doayra<\/em>, seiner <em>h\u00fdardora<\/em> und schon gar nicht vor dem Jungen selbst, fand er endlich die Kraft, es zu erkennen.<\/p>\n<p data-p-id=\"e4f6738eac0b2d780684c2c20977b5f1\">\u201eVergib mir&#8221;, wisperte er. \u201eVergib mir, Junge. Wenn du noch am Leben bist, vergib mir und mach es besser als ich. Verg-&#8220;<\/p>\n<p data-p-id=\"a1a972e9c05496a8600abbd8088821e0\">Weiter kam er nicht. Kaum dass Alsg\u00f6r Emberbey einen Moment stillhielt, schoss vor ihm etwas aus dem Sand empor wie ein \u00fcberm\u00fctiger, schlanker Eiswal und warf sich auf ihn, noch bevor er nach seinem Schwert greifen konnte. Das Wesen, weiblich und mit einer viel zu weiten Haut auf fleischlosen Knochen, begrub den alten Ritter unter sich und krallte ihre mageren Finger in sein Gesicht. Alsg\u00f6r Emberbey schrie und trat um sich, bis ihn weitere H\u00e4nde mit stahlharten oder seltsam glitschigen Gliedern an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen packten und teils am Boden hielten, teils versuchten, ihn entzweizurei\u00dfen.<\/p>\n<p data-p-id=\"be3bd6575d283a559b82eb5ec4cb2773\">Der Ritter wehrte sich nur noch kurz und befahl sich in Schmerz und Schrecken den M\u00e4chten, als von irgendwo her eine aufgeregte Stimme sich dazwischen mischte und dem Wesen auf ihm mit einem ungelenken Hieb die Stirn eingeschlagen wurde.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2650","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2650"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2650\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3702,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2650\/revisions\/3702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}