{"id":2615,"date":"2025-08-25T13:15:50","date_gmt":"2025-08-25T11:15:50","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2615"},"modified":"2025-09-01T09:32:45","modified_gmt":"2025-09-01T07:32:45","slug":"092-yalomiro-laesst-sich-fangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/092-yalomiro-laesst-sich-fangen\/","title":{"rendered":"092: Yalomiro l\u00e4sst sich fangen"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"00a366bf7dd064d9d502c8a18250ee08\">Elos\u00e1l war w\u00fctend und verletzt. Advon, ihr \u00fcber alles geliebter Sohn, er irrte also au\u00dferhalb des Ciel\u00e1stel umher. Was immer dazu gef\u00fchrt hatte, welche Rolle das kleine M\u00e4dchen dabei gespielt haben mochte &#8230; augenblicklich h\u00e4tten C\u00fdel\u00fa und die anderen sich auf die Suche machen m\u00fcssen. Stattdessen hatte Sileda\u00fa die Sache an sich gerissen, C\u00fdel\u00fa erneut zugestimmt wie ein versch\u00fcchterter Knabe.<\/p>\n<p data-p-id=\"4975c607f48d01ef4a23379973e3e9eb\"><em>Diesmal<\/em> hatte Elos\u00e1l die Geduld mit dem Mann verloren, die sie so sehr liebte. Und erneut w\u00fcnschte sie sich von Herzen, nie diese alte Frau eingelassen zu haben, die mit ihrer Prophezeiung aufgetaucht, sie alle in Angst versetzt und dabei offenbar das Herz ihres <em>h\u00fdardor<\/em> in Bande gelegt hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"4eb2bf969af8260b6dd0b804ff71c069\">\u00daldaise. Wieso war sie selbst ausgerechnet jetzt auf den Gedanken gekommen, den <em>sinor<\/em> vorzuladen, noch bevor sie von dem schrecklichen Geheimnis der H\u00f6hle gewusst hatte? H\u00e4tte das alles jetzt nicht noch einen Moment Zeit gehabt?<\/p>\n<p data-p-id=\"737ce49f55ac2040c8dddac2ef8becfe\">Und wenn sie einen der Ritter ausschickte, den <em>sinor<\/em>, der sicherlich schon auf dem Weg war, abzufangen und die Audienz zu verschieben? Sollten nicht <em>alle<\/em> ausschw\u00e4rmen und Advon suchen, anstatt das der Alten zu \u00fcberlassen, die sich immer mehr herausnahm, hier, im Heiligtum? Warum schwieg Patagh\u00edu dazu? Wieso kam sie, die faj\u00eda, sich immer fremder vor?<\/p>\n<p data-p-id=\"728f5bc0a5b47d9dc5c31aa7cc444c8c\">Elos\u00e1l hatte die Ritter stehen gelassen und war in die Gem\u00e4cher der <em>fajiae<\/em> unterhalb des Saales gest\u00fcrmt. Ein paar Herzschl\u00e4ge f\u00fcr sich, die brauchte sie nun. Etwas Zeit, die Wut zu ersticken und wieder einen klaren Kopf zu bekommen.<\/p>\n<p data-p-id=\"2ddcde42a12b6655f1cb3f48ab7d7d48\">Und dann, das hatte sie beschlossen, w\u00fcrde sie Sonnenstrahl von der Weide holen und sich ganz allein auf die Suche nach Advon machen. Mochten die M\u00e4chte verh\u00fcten, dass der Knabe in Gefahr geriet. Mochte Patagh\u00edu geben, dass das kleine M\u00e4dchen ihm nicht zu Schaden gewesen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"b8a15758c4be561527d51ebcbebb5bfb\">Elos\u00e1l schl\u00fcpfte um die Ecke in ihr Gemach, nahm aus den Augenwinkeln etwas wahr, das nicht hierher geh\u00f6rte und erstarrte. Dann fuhr sie herum und warf, ohne nachzudenken, einen Bann danach, noch bevor sie g\u00e4nzlich erkannte, was es war. Es war pechschwarz. Das gen\u00fcgte, um uralte Instinkte aufzust\u00f6ren.<\/p>\n<p data-p-id=\"8b54026c7b954befdf09128fcb85f7f1\">Sie rief ihre Wut heraus, traf und schaute erst dann, was sie getan hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"047130e5c107e4ab449a9bfcb23c6ea1\">Der Mann, den sie angegriffen hatte, war zu Boden gegangen unter dem Hieb, den sie ihm versetzt hatte. Elos\u00e1l verharrte erschrocken und starrte verst\u00e4ndnislos auf den leblosen, schwarz gekleideten K\u00f6rper, der da auf dem Fu\u00dfboden ihres privaten Gemachs lag. Hatte sie ihn get\u00f6tet?<\/p>\n<p data-p-id=\"6dd38799aac65d7a291108a98a71cf08\">Z\u00f6gernd ging sie n\u00e4her heran. Nein, er lebte, zuckte nun und begann, wieder zu atmen, schnappte nach Luft. Seine silbrigen Augen schauten starr zu ihr auf. Ein <em>camat&#8217;ay<\/em>! Wo kam er her? Wie konnte er den Ciel\u00e1stel betreten haben?<\/p>\n<p data-p-id=\"d001049dcc853745c2549df69946dd1f\">Sie neigte sich zaghaft \u00fcber ihn. Ein attraktiver Mann von schlanker Gestalt und mit ernsten Gesichtsz\u00fcgen. Sein schwarzes Haar und der Schatten seines Bartes waren bereits von silbernen Str\u00e4hnen durchzogen. Die <em>faj\u00eda<\/em> betrachtete ihn einen Moment nachdenklich. Sie alterten. Nokt\u00e1ma hielt die Zeit nicht von ihren Dienern fern.<\/p>\n<p data-p-id=\"d82202d3051a67018075b2435923d8c4\">Er h\u00e4tte sie m\u00fchelos \u00fcberraschen und niederstrecken k\u00f6nnen, das war ihr vollkommen klar. Getan hatte er es nicht. Er hatte nicht einmal versucht, sich zu wappnen oder zu verteidigen.<\/p>\n<p data-p-id=\"fbd5f10f1ccdcf9f5e9775ac1803ea2d\">Der <em>camat&#8217;ay<\/em> war bei Bewusstsein und schon dabei, sich aufzurappeln. Elos\u00e1ls Herz klopfte ihr bis zum Hals. Sie wich zur\u00fcck und hob die H\u00e4nde, bereit, ihn zu t\u00f6ten, wenn es n\u00f6tig w\u00fcrde. Aber er blickte dem\u00fctig zu Boden, hob beschwichtigend die linke Hand. Dann streckte er ihr in der Rechten etwas entgegen, bot es ihr dar wie eine Gabe.<\/p>\n<p data-p-id=\"cdeea3e2f4fc7d217a5c05c47c9366c9\">Elos\u00e1l z\u00f6gerte und ging einen Schritt n\u00e4her heran. Wachsam, nur vorsichtig. Es konnte eine Falle sein. Aber es war nur ein abgegriffenes schwarzes Kuscheltier. Ein Spielzeug. Die <em>faj\u00eda<\/em> streckte vorsichtig die Finge danach aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"089255cbfdff97a406e7841317f4392d\">\u201eBitte, hohe Dame&#8221;, sagte der Mann leise, \u201egebt mir meine Tochter zur\u00fcck.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"734cd8958d6541e4dce4ada7b1f5b506\">Sie nahm das Ding an sich. Es war nicht wirklich zu erkennen, was es darstellen sollte. Jemand hatte es angefertigt, der wenig Talent zum N\u00e4hen und sich dennoch die M\u00fche gemacht hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"722ce24ca2ea8dd7a13111fe888192c2\">\u201eIhr seid Meister Lagoscyre, nicht wahr?&#8221;, fragte sie leise.<\/p>\n<p data-p-id=\"b75c0fd19b11916858fdb642b97e0da2\">\u201eIch bin ihr Vater&#8221;, antwortete er dem\u00fctig.<\/p>\n<p data-p-id=\"9f4d9add619d4cd47981407c02d8685e\">Elos\u00e1l betrachtete versonnen das Kuschelwesen. Advon besa\u00df \u00e4hnliches Spielzeug.<\/p>\n<p data-p-id=\"f1f0568d5080a7dc00ebd559ad78d12c\">Hatten die anderen bemerkt, dass sie Magie gewirkt hatte, so nahe bei ihnen? Nat\u00fcrlich. Sie w\u00fcrden gleich hier sein.<\/p>\n<p data-p-id=\"8e897da34442ba6442035775aab51b32\">\u201eErhebt Euch&#8221;, sagte sie. \u201eWas tut ihr hier in meinem Gemach?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"449d28620fb7ee0459333eecf2f9e5da\">Er stand auf und wich weiterhin ehrerbietig ihrem Blick aus. \u201eMich trieb die Neugier.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d56d1a5afe9ccc7613c257e2d34810b3\">\u201eAuf mich?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8468a55e2b660a4c4d150e7d796870ac\">\u201eNein. Auf die alte Frau, die bei Euch ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"948db90f2a3deafe8163ddef6d21e914\">\u201eUnd wurde Eure Neugier befriedigt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a5321fa64c71664512834a2c9c5ae2af\">\u201eNein. Es sind nur noch mehr Fragen dazu gekommen, nach dem, was ich von hier aus belauschen konnte.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dc1e2c4ba060cf089098f5c1203d9d45\">\u201eElos\u00e1l?&#8221; Das war C\u00fdel\u00fas Stimme, er rannte, und die anderen <em>arcaval&#8217;ay<\/em> waren ihm direkt auf den Fersen. Nat\u00fcrlich hatten sie bemerkt, dass hier ein Kampf auszubrechen drohte. Wenn Elos\u00e1l zauberte, dann war es f\u00fcr ihre Sinne auf weite Distanzen zu sp\u00fcren. Dann rasten sie herbei, um die Dame zu besch\u00fctzen.<\/p>\n<p data-p-id=\"ef2994b0117ca9df93cfbb997d15a08e\">Der Schattens\u00e4nger verschr\u00e4nkte die Arme vor dem K\u00f6rper, die Handfl\u00e4chen nach au\u00dfen. Elos\u00e1l wandte sich gerade noch rechtzeitig um und trat vor ihn, bevor die Regenbogenritter in den Raum st\u00fcrzen und ebenso unbedacht reagieren konnten wie sie. Dass sie dem Schattens\u00e4nger den R\u00fccken zukehrte, h\u00e4tte leicht ihr Ende sein k\u00f6nnen. Aber es erschien ihr richtig, es zu wagen. Sie steckte ihren Rittern die H\u00e4nde entgegen und formte zur Vorsicht einen halbfertigen Schild.<\/p>\n<p data-p-id=\"7ae84d42941c550af431244020765de8\">\u201eZur\u00fcck&#8221;, gebot sie, w\u00e4hrend sie schon sp\u00fcrte, wie auch bei den <em>arcaval&#8217;ay<\/em> sich instinktiv Magie zum t\u00f6dlichen Schlag manifestierte. \u201eH\u00f6rt ihn an.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2dc391191634b927b2ff7b0960fdcbb1\">\u201eEin Schattens\u00e4nger!&#8221;, rief einer der Sieben, sie wusste nicht zu sagen, welcher davon, fassungslos aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"75aca74eb042ea81f9268e20adc97fda\">\u201eUnversch\u00e4mt!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b68a7b16a62aa8774f21ffd6a9250f9e\">\u201eWie kommt er hier herein!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"05a3a56eb58203f80932dfac1ef95114\">\u201eFrevelhaft!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cd712e9a571ee3a181993b86c6e18589\">C\u00fdel\u00fa st\u00fcrmte vor, um sich seinerseits sch\u00fctzend vor sie zu stellen. Sie lenkte ihn um, indem sie ihn am Arm fasste und an ihre Seite dirigierte.<\/p>\n<p data-p-id=\"88c48e3d2a112c92f07ef54e26d52649\">\u201eH\u00f6rt den <em>camat&#8217;ay<\/em> an!&#8221;, forderte sie eindringlich. \u201eLasst uns h\u00f6ren, was er will! Bis dahin haltet Frieden!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9220b0309878a123c3e9cea0d23ac7cb\">Die anderen kamen n\u00e4her, langsam, wachsam, umringten den Eindringling. Der Schattens\u00e4nger lie\u00df es gelassen geschehen. Wenn er auch nur eine falsche Bewegung tat, w\u00fcrden sie ihn ohne zu z\u00f6gern angreifen, und er w\u00e4re wehrlos gegen die \u00dcbermacht. Das musste er wissen. Seine <em>maghiscal<\/em> pulsierte vor Anspannung, jeder im Raum musste das sp\u00fcren. Er war auf der Hut. Aber er schien tats\u00e4chlich keine feindlichen Absichten zu hegen.<\/p>\n<p data-p-id=\"a1339e38ad45dd4ca18f4dd2730acb2d\">\u201eEine Unverfrorenheit&#8221;, sagte schlie\u00dflich der Rote.<\/p>\n<p data-p-id=\"61c8e26857b37c99aec588726ee4a3df\">\u201eWie konntet Ihr hier eindringen?&#8221;, fragte der Orangene.<\/p>\n<p data-p-id=\"c894cedad3024190f685a89ec315f31a\">Der Violette erg\u00e4nzte: \u201eUnd ohne dass wir es bemerkt haben?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fe4d15be20ff66bd634fc74799248ccb\">\u201eSind noch mehr von Euresgleichen hier?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"72bf046617b296f5b5a87a81458e9bdd\">\u201eIch bin nicht allein&#8221;, antwortete der Schattens\u00e4nger bedacht. \u201eIch w\u00e4re leichtsinnig, mich allein in ein fremdes Heiligtum zu begeben, nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4cf0deffd43939b06b2f83ef1a2dafb7\">\u201eUnd Ihr werdet uns kaum freiwillig sagen, wo die anderen von euersgleichen sich verborgen halten?&#8221;, vermutete der Gr\u00fcne.<\/p>\n<p data-p-id=\"b191d3d04e248eefd45f6055de39b1ab\">\u201eIn diesem Moment&#8221;, erkl\u00e4rte der Schattens\u00e4nger, \u201egeht keinerlei Gefahr von mir oder jemandem in meiner Begleitung aus. Euer Sein und Wirken interessiert mich nicht und geht mich nichts an. Ich will nur, was mir lieb und kostbar ist und was mir gestohlen wurde. Von jemandem in diesem Raum, wohlgemerkt, der in <em>unser<\/em> Heiligtum einzudringen versuchte. Dies ist mein Gegenbesuch. Aber ich werde nichts von hier stehlen. Ich will nu das, was unfreiwillig an diesen Ort gelangt ist, wieder dorthin bringen, wo es in Sicherheit ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"663321d8c15d849c7d1894d276918b34\">C\u00fdel\u00fa wich unbehaglich den Blicken der anderen <em>arcaval&#8217;ay<\/em> aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"039a7519ef71d4eb3e60698e2872fd1c\">\u201eEs war abzusehen&#8221;, stellte der Indigofarbene fest, \u201edass dies geschieht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c06c2b7b7e20ca5a0f360fee30140ced\">\u201eJa&#8221;, stimmte der Blaue zu. \u201eErstaunlich ist nur, wie schnell es geschah, gedenkt man der Entfernung.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6630e0abee19402ab62eb1dc5cd3d8fd\">Elos\u00e1l legte C\u00fdel\u00fa die Hand auf den Arm und zuckte zusammen vor dem \u00dcberma\u00df an Scham und schlechtem Gewissen, das sie darin sp\u00fcrte.<\/p>\n<p data-p-id=\"93eae8f6897178c864c8a673caa61652\">\u201eIhr m\u00fcsst ein \u00fcberaus m\u00e4chtiger Magier sein&#8221;, bot sie einen Ausweg aus der vorwurfsvollen, argw\u00f6hnischen Atmosph\u00e4re an.<\/p>\n<p data-p-id=\"99f41df51df21d45cd0502c029feb6d1\">\u201eIch bin der Gro\u00dfmeister&#8221;, sagte er schlicht. \u201eAber als solcher bin ich nicht hier. Ich stehe hier vor Euch als ein besorgter und wenig erfreuter Vater, der nur allzu gerne w\u00fcsste, was Euresgleichen mit meiner Tochter vorhat. Es will mir nicht in den Kopf, dass ausgerechnet Patagh\u00edus Diener wehrlose Kinder ihren M\u00fcttern stehlen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"92daedadd0a6311634fe25a30de2fed1\">\u201eWir wollen dem Kind nichts b\u00f6ses&#8221;, beteuerte Elos\u00e1l. \u201eWir haben der Kleinen kein Leid zugef\u00fcgt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3d6a819c655707583c2b04a78d978d03\">\u201eDann gebt sie mir zur\u00fcck.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"084d4f3510d25692bd0aabf0af26a6f3\">Nun wechselten sie alle unbehagliche Blicke miteinander.<\/p>\n<p data-p-id=\"d727620a468dfa7833518f500afda6dd\">\u201eDas ist nicht m\u00f6glich&#8221;, sagte C\u00fdel\u00fa dann leise.<\/p>\n<p data-p-id=\"04524ba1017805fff0d0d6683715aaec\">\u201eUnd wenn ich Euch, Meister C\u00fdel\u00fa, im Tausch anb\u00f6te, worauf Ihr urspr\u00fcnglich aus wart?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"093c01d3d862b2f89c79464494c8fafd\">Elos\u00e1l runzelte fragend die Stirn. C\u00fdel\u00fa <em>litt<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"800ec62e4067263be6a7aaf74d0b9bd1\">Am liebsten, das sp\u00fcrte die <em>faj\u00eda<\/em>, w\u00e4re er im bunt gl\u00e4nzenden Boden versunken.<\/p>\n<p data-p-id=\"f8c686c72c58523a02dbdb215d4a3607\">\u201eIch habe es gleich mitgebracht&#8221;, fuhr der Schattens\u00e4nger unbek\u00fcmmert fort. \u201eEs befindet sich in Obhut meiner Begleitung ganz in der N\u00e4he.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d94ef590e17c82af322d863b6ec7e2c0\">Nun weiteten sich C\u00fdel\u00fas Augen. Elos\u00e1l las fasziniert seinen flehentlichen Blick, aus dem klar hervorging, dass er den Schattens\u00e4nger zum Schweigen bringen wollte. Auch die anderen bemerkten es und schauten erwartungsvoll, hofften auf eine Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p data-p-id=\"67935091e650a799cf8934c2e4c013bf\">\u201eIhr habt &#8230; es &#8230; dabei?&#8221;, fragte C\u00fdel\u00fa. \u201eWoher wusstet Ihr, was&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eba96d09bd8b5709d23a8518d04a9b74\">\u201eWeil es ebenso offensichtlich wie unsinnig ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"680176978e779600eb13d50f4c59bf88\">\u201eMeister C\u00fdel\u00fa&#8221;, fragte der Blaue, \u201ekl\u00e4rt Ihr uns auf? Worum geht es hier?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"374d36b1d1c940af28ae37e4b9998b55\">\u201eAch&#8221;, tat der Schattens\u00e4nger \u00fcberrascht, \u201ewar das denn etwa kein gemeinsamer Plan der ruhmreichen <em>arcaval&#8217;ay<\/em>? Keine absonderliche Laune, um ohne Not alte Wunden aufzurei\u00dfen, die die Zeit so gut geheilt hat?&#8221; Er sch\u00fcttelte den Kopf und f\u00fcgte hinzu: \u201eEine Tat, um meinesgleichen zu <em>provozieren<\/em> und zu <em>beleidigen<\/em>? Langweilt ihr euch denn so hier in eurer sch\u00f6nen Burg aus Glas und Glanz, dass Ihr neue Zwietracht heraufbeschw\u00f6ren wollt? Wie sollen das die <em>forscoray<\/em> einst in den B\u00fcchern nennen? Den <em>kindischen<\/em> Krieg?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b327ac7490292615c1f6bb0390316827\">Einige der <em>arcaval&#8217;ay<\/em> griffen nach ihren Schwertern, aber der Schwarzgewandete hob beschwichtigend die Hand. \u201eWas f\u00fcr ein Gl\u00fcck f\u00fcr das Weltenspiel&#8221;, sagte er gelassen, \u201edass ich keinerlei Interesse daran habe, mich auf einen unn\u00f6tigen Kampf mit Euch einzulassen. Wir sind nicht darauf aus, uns mit euch zu messen. Vorausgesetzt, Ihr \u00fcbergebt mir im Augenblick meine Tochter und sie ist unverletzt an Leib und Seele.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"24d907aedc52897006dc8e1bbca0f323\">Elos\u00e1l h\u00f6rte auf jedes Wort, jede Nuance in dem, wie er sprach und betonte. Sie war beeindruckt von der Beredsamkeit des Eindringlings und verstand auch einen Gutteil davon, was er <em>nicht<\/em> sagte. Aber das rettete weder C\u00fdel\u00fa vor seinem schlechten Gewissen, noch \u00e4nderte es etwas daran, dass sie dem Schattens\u00e4nger seine Forderung nicht erf\u00fcllen konnten. Die Kinder waren nun einmal entwischt. Beide.<\/p>\n<p data-p-id=\"cf1266687e942faa0567d11e68915ed1\">Elos\u00e1l schauderte. Und wenn nun Advon in die H\u00e4nde anderer, versteckter Schattens\u00e4nger fiel?<\/p>\n<p data-p-id=\"c1cc3289e41b16fe03fa3fe1b4d0f5fa\">\u201eMeister Lagoscyre&#8221;, begann sie.<\/p>\n<p data-p-id=\"f5162222162e42c5acab17a680781839\">\u201eYalomiro&#8221;, korrigierte er h\u00f6flich. \u201eYalomiro Lagoscyre.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6dfcfd2ba431701e3df1c39101ab0346\">\u201eMeister Yalomiro &#8230; ihr werdet Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben, dass wir den Ciel\u00e1stel verteidigen m\u00fcssen. So wie wir verstehen, dass euresgleichen nach dem Kind sucht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"70275d16d9f22ba401b653977eb59761\">\u201eSelbstverst\u00e4ndlich. Schickt Eure Ritter gern aus, um dieses Geb\u00e4ude nach meinesgleichen zu durchk\u00e4mmen, wenn es Euch beruhigt. Ich bitte mir nur eines aus.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f3a7984c9f1ef084f97805683104bf31\">\u201eSprecht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9f82f63c561ab2c2cb03b607e1885cbf\">\u201eEs sind &#8230; unerfahrene <em>camata&#8217;ay<\/em> dabei, die ihre Magie noch nicht recht kontrollieren k\u00f6nnen. Verzichtet im allgemeinen Interesse darauf, jemanden anzugreifen. Niemand wird euch Widerstand leisten. Niemand bei Verstand w\u00fcrde es riskieren, in Euren Mauern Schattenmagie zu wirken, aber sie werden versuchen, sich zu verteidigen, wenn sie sich dazu gezwungen sehen. Wenn ihr jemanden findet, so sagt in meinem Namen, es sei in Ordnung, sie herzuf\u00fchren. Man wird Euch ohne Widerwort folgen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bfd2da9771ea2ec7b129257d2724a5ae\">\u201eSchw\u00e4rmt aus&#8221;, gebot sie den Rittern. \u201eUnd wenn euch <em>camat&#8217;ay<\/em> begegnen, beschwichtigt sie und hei\u00dft sie in Frieden in unserem Haus willkommen. Versammelt sie in der Halle. Geht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e31259f942149b476a2bd431cf76d0eb\">Die Sieben gehorchten ihr nicht sofort. Nat\u00fcrlich nicht. Nie w\u00fcrden sie ihre Gro\u00dfmeisterin, die <em>faj\u00eda<\/em>, schutzlos zur\u00fccklassen, wenn ein Schwarzgewandeter nahe war.<\/p>\n<p data-p-id=\"1cd3a7fe702295cddd26aac19375be17\">\u201eC\u00fdel\u00fa&#8221;, sagte sie, \u201edu bleibst hier. Das sollte gen\u00fcgen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"25ea37787193a7bfe9261ec0211c8c6d\">\u201eUm Euch zu beweisen, dass ich nichts Falsches im Geist f\u00fchre&#8221;, bot der Schwarzgewandete an, \u201e\u00fcberlasst mir bitte ein Teil von Eurem Armschmuck.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d26c3b5550f0c174301830948e438b55\">\u201eWie bitte?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"96f4e4f75e659fb98da2652611e6b1b1\">\u201eIch will Euch beweisen, dass ich nicht vorhabe, irgendwelche Zauber gegen Euch zu richten. Ich mag ebenso gut auf meine Kr\u00e4fte verzichten, wenn Worte gen\u00fcgen sollten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bedc00184c12d9471e013eb648f2c5d0\">Die Ritter raunten \u00fcberrascht auf. Das war ein unerwartetes Entgegenkommen. Elos\u00e1l verstand, was er da Gro\u00dfz\u00fcgiges anbot.<\/p>\n<p data-p-id=\"0034f30d2903b2fadbaf84252cda090f\">\u201eDas m\u00fcsst Ihr nicht tun&#8221;, sagte sie rasch. \u201eIhr m\u00fcsst Euch uns gegen\u00fcber nicht erniedrigen. Meister Yalomiro. Ich vertraue Euch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fe9715455567080822ed5c8a00cfd12d\">\u201eIhr vielleicht. Aber Eure Ritter nicht, und das aus gutem Grund. Bitte, Hohe Dame.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"06c276ad37c6a870a1c18336ef908903\">Sie nickte und zog sich dann einen ihrer goldenen Armreifen ab. Vertrauensvoll streckte er ihr seine Hand entgegen und zischte vor Schmerz, als sie ihn ihm anlegte. Das Silber in seinem sanften, selbstbewussten Blick verdunkelte sich. Einen Moment lang sah es aus, als wanke er vor Schw\u00e4che, aber nur ganz kurz. Elos\u00e1l wusste, dass die Frechheit des Schattens\u00e4ngers, sich im Ciel\u00e1stel aufzuhalten, ihn immense Selbstbeherrschung kosten mochte. Sie wartete, bis sie sich sicher sein konnte, dass der fremde Magier keinen Schw\u00e4cheanfall erlitt. Dann wandte sie sich den Sieben zu. \u201eGeht. Und sorgt daf\u00fcr, dass niemand Magie gegen den anderen erhebt. Zeigt den Schwarzgewandeten, wie hoch auch wir den Frieden sch\u00e4tzen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cc72ef130a1582740d36120ebd3cbc6f\">Die Sieben z\u00f6gerten, aber was Elos\u00e1l ihnen gebot, das hatte Gewicht. Leise miteinander tuschelnd verlie\u00dfen sie das Damengemach, aufmerksam und bereit, sich zu verteidigen. Doch Elos\u00e1l war sich sicher, dass sie besonnen reagieren w\u00fcrden, wenn sich ein weiterer Schattens\u00e4nger zeigte.<\/p>\n<p data-p-id=\"5fb7ac7e59c4f7b28577079817b628d4\">Sie wartete einen Augenblick, bis sie sich sicher war, dass keiner der Ritter mehr mith\u00f6rte. Dann setzte sie sich auf eine der eleganten Liegen und schaute auffordernd von einem zum anderen. Beide M\u00e4nner schwiegen, be\u00e4ugten einander absch\u00e4tzend und respektvoll. C\u00fdel\u00fa schlug als erster seinen Blick wieder nieder.<\/p>\n<p data-p-id=\"a54eda86018722219a92c0bd9b29f942\">\u201eWie konntet ihr hier eindringen, Meister Yalomiro?&#8221;, fragte die <em>faj\u00eda<\/em> schlie\u00dflich.<\/p>\n<p data-p-id=\"493f62591e1e77fc11000d569c8ebc07\">\u201eEin kleiner Abk\u00fcrzungszauber&#8221;, sagte er. \u201eUnd den Rest der Strecke bin ich geflogen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d05f6b517cac1b8b260e0f6e117d91cc\">\u201eEure Tochter ist nicht hier&#8221;, fuhr sie fort und betrachtete wieder das sonderbare Kuscheltier. Das Spielzeug war durchtr\u00e4nkt von Liebe. Das war so seltsam, passte nicht zu dem, was sie erwartet hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"47eb7e344781cc40f65be41d17c9c6e8\">\u201eIch wei\u00df&#8221;, sagte er zu ihrer \u00dcberraschung. \u201eIch war nicht hergekommen, um Euch in Eurem Gemach zu erschrecken. Ich habe gelauscht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7b14d783bcb7d0a5010e7c50335bd569\">\u201eDas ist eine Dreistigkeit&#8221;, sagte C\u00fdel\u00fa, sicherlich allein aus dem Bed\u00fcrfnis heraus, nicht im eigenen Haus stumm zu bleiben. Und doch stand ihm sein schlechtes Gewissen deutlich im Gesicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"57601eed775aeb130c1df3ca3b03cae4\">\u201eKeine gr\u00f6\u00dfere, als ein unschuldiges Kind zu stehlen.&#8221;, sagte Yalomiro Lagoscyre und trieb C\u00fdel\u00fa Ir\u00edsolor damit erneut Schamesr\u00f6te ins Gesicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"fcc1a6abe5e00503ea78bded8796034d\">\u201eIch hatte meine Gr\u00fcnde&#8221;, sagte er etwas zu barsch.<\/p>\n<p data-p-id=\"66b159bafb60a77449e7b3fe2ec2652b\">\u201eEs gef\u00e4llt mir zu h\u00f6ren, dass es meiner klugen und tapferen Tochter offenbar bereits gelungen ist, sich selbst zu befreien&#8221;, entgegnete der Schattens\u00e4nger. \u201eSollte es so sein, dass auf irgendeinem Wege Euer Sohn bei der Sache mittut, dann will ich Euch gern behilflich sein, ihn wieder aufzusp\u00fcren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9eba178f6b54b7127f6be64add682e3\">\u201eDas k\u00f6nnen wir allein&#8221;, sagte C\u00fdel\u00fa grimmig.<\/p>\n<p data-p-id=\"938c4420420ba3c10fadf6b7a65d23af\">\u201eC\u00fdel\u00fa!&#8221;, mahnte die <em>faj\u00eda<\/em>. Und dem Schattens\u00e4nger zugewandt f\u00fcgte sie hinzu: \u201eSileda\u00fa, unsere liebe Freundin, ist bereits unterwegs, um sich um die Angelegenheit zu k\u00fcmmern. Advon ist \u00f6fter allein unterwegs. Es ist nicht gesagt, dass Eure Tochter damit zu tun hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"88e2d63225acbc64e9a9c911f469e52c\">\u201eWenn ich es richtig verstanden habe&#8221;, gab der Schattens\u00e4nger zu bedenken, \u201esind beide zugleich aus demselben Zimmer verschwunden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"540b1fa3d57f322784db6cbfa70cd9ce\">Sie nickte und betrachtete den<em> camat&#8217;ay<\/em> forschend. Der Mann gefiel ihr. Er hatte eine \u00e4hnliche selbstbewusste Freundlichkeit und Autorit\u00e4t an sich, die ihr vor langer Zeit an jenem anderen Meister namens Lagoscyre so aufgefallen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"162a9e329339028e9b17d8e0af42b40c\">\u201eWenn Ihr bereits wisst, dass das M\u00e4dchen nicht hier ist&#8221;, erkundigte sie sich, \u201ewarum seid Ihr nicht sofort wieder fortgegangen? Ihr habt Euch in Lebensgefahr gebracht. Wir alle h\u00e4tten Euch aus dem blo\u00dfen Erschrecken heraus t\u00f6ten k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"633829a542c9c387b43c7c094a937be9\">\u201eHohe Dame&#8221;, sagte der Schattens\u00e4nger, \u201edas ist wohl meiner immer noch gestillten Neugierde geschuldet. Ich bin gekommen, um bei Meister C\u00fdel\u00fa&#8221;, er verneigte sich h\u00f6flich in dessen Richtung, \u201edas Tauschgesch\u00e4ft anzubieten. Und nun h\u00f6re ich hier von seltsamen Begebenheiten, die sich in eine H\u00f6hle zutragen und die Signatur des Verfluchten zu tragen scheinen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9537f63a1cf131bcffd272ed1d69087\">\u201eBei den M\u00e4chten, redet nicht in R\u00e4tseln! Was denn f\u00fcr ein <em>Tauschgesch\u00e4ft<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d635470d9393010a8f9fec5008de2392\">\u201eIch habe das Objekt hergebracht, das das urspr\u00fcngliche Ziel Eurer Reise war, Meister C\u00fdel\u00fa. Ihr seid doch in zum Eta\u00edmalon gereist, um den Stab des Verfluchten zu fordern. Nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"40c7b795e4167aea533e023bc4bbc6b6\">Elos\u00e1l durchzuckte ein Gef\u00fchl, als erstarre ihr Blut zu spitzigen Eiskristallen. Sie konnte sp\u00fcren, wie ihre <em>maghiscal<\/em> aufloderte vor Entsetzen.<\/p>\n<p data-p-id=\"2f21351b2ec241ef54b039442b2e1450\">\u201e<em>Den Stab des Verfluchten?<\/em>&#8220;, rief sie entsetzt aus. Und zu ihrem noch gr\u00f6\u00dferen Entsetzen machte C\u00fdel\u00fa keine Anstalten, dieser dreisten Geschmacklosigkeit zu widersprechen, die der Schattens\u00e4nger da von sich gab. Im Gegenteil.<\/p>\n<p data-p-id=\"851a8d88a1eb39fbdd7c0a648d4f8e4b\">\u201eEure <em>h\u00fdardora<\/em> hat ihn nicht herausgeben wollen&#8221;, sagte er \u00e4rgerlich. \u201eUnd das Kind &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f1f4676e750a054872aa8c6382298330\">\u201eDu hast diese Reise unternommen, um &#8230; Sileda\u00fa hat dich ausgeschickt, um &#8230;&#8221; Elos\u00e1l sank entgeistert in sich zusammen. Diese Ungeheuerlichkeit war mehr, als ihre Vernunft erfassen konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"c393fc11131b701b88c79ea380396d03\">\u201eJa&#8221;, gab er kleinlaut zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"e97cde994596ac4db022414661243ab4\">\u201eWarum? Warum &#8230; was &#8230; ich verstehe es nicht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7be9a0bc325feaf2bb66a021abfd3b71\">\u201eEhrlich gesagt&#8221;, plauderte der Schattens\u00e4nger, \u201ehaben wir uns auch nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, was den Wunsch in Euch erweckt hat, das Artefakt unserer immerw\u00e4hrenden Schande in Eurem Besitz haben zu wollen. Dann seid Ihr selbst also nicht eingeweiht, hohe Dame?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f6c286eb27a8dbd3b90d1ee723d9d9c3\">Elos\u00e1l z\u00f6gerte. Wenn sie nun die Wahrheit sagte, dann gab sie zu erkennen, dass sie nicht wusste, was in ihrem eigenen Haus vor sich ging. Dass ihr <em>h\u00fdardor<\/em>, der Gro\u00dfmeister, Dinge an ihrem Wissen vorbei tat.<\/p>\n<p data-p-id=\"d89f6b5714301d1dca6eee17527b707a\">\u201eWarum, C\u00fdel\u00fa&#8221;, wisperte sie. \u201eWarum hast du mir davon nicht erz\u00e4hlt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f54643870c80c4cceed4d7540644a58\">\u201eSie hat gesagt, die Gefahr aus dem Norden k\u00f6nnen wir nur abwenden, wenn der Stab in unserer Hand liegt. Sie &#8230;&#8221; Er r\u00e4usperte sich und sagte grimmig in Richtung des Schattens\u00e4ngers. \u201eEs sollte nicht noch einmal geschehen, dass diese schreckliche Waffe gegen Patagh\u00edus Diener erhoben wird. Dass Schattens\u00e4nger erneut die Vernichtung nach Aur\u00f3p\u00e9a tragen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a8d266e106ad5ca30a811a23386e0bde\">\u201eDie Prophezeiung&#8221;, sagte Elos\u00e1l tonlos. \u201eSchon wieder. Und immerfort.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"141751bbc07cd10aa1c4ab469fda5491\">\u201eIch habe es f\u00fcr dich getan&#8221;, beteuerte C\u00fdel\u00fa, und nun lie\u00df er seine Emotionen sehen. \u201eElos\u00e1l, ich habe das alles nur gemacht, damit dir und Advon nichts geschieht. Sie &#8230; sie hat gesagt, nachdem du die letzte der <em>faj\u00edae<\/em> bist, w\u00e4rest du nicht mehr in der Lage, noch einmal zu bestehen. Und weil die Frau, die ich im Boscarg\u00e9n antraf, sich unwissend stellte &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5e25aa5a8ef16d31117ae00b513beeb1\">\u201eMeine <em>h\u00fdardora<\/em>&#8220;, unterbrach der Schwarzgewandete, \u201ehat sich nicht unwissend gestellt. Sie hat von Ovid\u00e1ol Eta\u00edmalars Werkzeug keine Kenntnis gehabt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0b4dca9bb5377d7c08eb58379f3ebc0c\">Elos\u00e1l legte sich das Stofftier in den Scho\u00df und vergrub das Gesicht in den H\u00e4nden. \u201eIch will das alles nicht h\u00f6ren! Was f\u00fcr ein Wahnsinn! Was f\u00fcr ein Wahnsinn, C\u00fdel\u00fa! Warum hast du nicht mit mir dar\u00fcber geredet? Seit wann haben wir Geheimnisse, und gleich so schreckliche?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dba1de68561a0e2d30170ac9f9921fc5\">\u201eSie hat gesagt&#8221;, verteidigte er sich mit einem sonderbar zwiesp\u00e4ltigen Schuldbewusstsein in der Stimme, \u201esobald du davon erf\u00e4hrst, setzt sich das Unheil unweigerlich in Bewegung. Es h\u00e4tte so sein sollen, dass du gar nichts davon erf\u00e4hrst! Und alles w\u00e4re ein und f\u00fcr allemal gut gewesen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a4c7f980b8d34cea660542f9db9eb073\">\u201eDas ist alles eine sehr sonderbare Art von Heimlichtuereien und guten Absichten&#8221;, sagte der Schattens\u00e4nger befremdet. \u201eWer ist diese alte Frau, diese Sileda\u00fa, die Euer Herz so sehr mit Sorge und der unb\u00e4ndigen Liebe zu Eurer <em>h\u00fdardora<\/em> und Eurem Sohn erpressen kann, Meister C\u00fdel\u00fa?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"22f658cdc27176d61ca8d21a4ecb451f\">Der Goldene wollte aufbrausen, aber bevor ein heftiges Wort fiel, stutzte er. Der Schattens\u00e4nger musterte ihn mit besorgtem, mitf\u00fchlendem Blick, ungeachtet der durch das Gold verschleierten, geschw\u00e4chten <em>maghiscal<\/em>. Elos\u00e1l sah das und f\u00fchlte, wie C\u00fdel\u00fa einen Moment verwirrt war. War das ein &#8230; Hoffnungsschimmer, ein winzig kleiner, den er selbst nicht erkannte?<\/p>\n<p data-p-id=\"5fece1c43004eac71d13fcd0cb5e8cc5\">\u201eIch brauche Euch gar nicht l\u00e4nger zuzuh\u00f6ren&#8221;, setzte der Schattens\u00e4nger hinzu. \u201eIch verstehe, was hier geschieht. Wer ist diese Frau? Was tut sie hier im Ciel\u00e1stel? Und wie konnte sie Euren eigenen Willen <em>gegen Euch<\/em> richten?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"51b3d99aab96f89c70d8ab20d4c5e390\">\u201eSileda\u00fa&#8221;, nahm Elos\u00e1l das Wort, denn C\u00fdel\u00fa war zu durcheinander, um zu sprechen, \u201eist eine kluge alte Unkundige. Eine Seherin. Sie hat ihr Leben dem Studium der alten Magie, der Zeit der Chaoskriege gewidmet und wei\u00df besser dar\u00fcber Bescheid als jeder andere. Und die M\u00e4chte offenbarten sich ihr und zeigten ihr eine Vision, um uns zu warnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5c4ec2be56ad1ee64dcb1fa27f037f6a\">\u201eVor meinesgleichen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a1abd7adb52f87527271a51bb490fe0b\">\u201eJa. Sie sagte voraus, dass eine Gefahr sich im Norden erheben w\u00fcrde, eine, die vom Schatten ausgeht, und zum Untergang der <em>arcaval&#8217;ay<\/em> f\u00fchren w\u00fcrde.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"246b6b0b52d23d1fbde6ccff0cfb8b4b\">\u201eSo.&#8221; Nun schien der Schattens\u00e4nger belustigt. \u201eEine Armee von Schattens\u00e4ngern, angef\u00fchrt von Ovid\u00e1ols altem Stab, um das m\u00e4chtige Regenbogenheer zu zerreiben?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ecfff700796377fbc6d889417b8dc784\">\u201eWas ist daran so lustig?&#8221;, erz\u00fcrnte C\u00fdel\u00fa sich.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a0082ce110628ce653481467a9df312\">Yalomiro Lagoscyre lachte leise. \u201eNun, Hohe Dame, es ist wahr. W\u00e4hrend Ihr mit dieser sonderbaren alten Seherin oben in Patagh\u00edus Halle gestritten habt, haben alle Schattens\u00e4nger des Weltenspieles, alle miteinander, den Stab hergebracht und den Ciel\u00e1stel erst\u00fcrmt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"48bfa50d04f0be10fbc27934b7e2fe44\">Elos\u00e1l keuchte auf, und C\u00fdel\u00fas Hand zuckte zu seinem Schwert. Der <em>camat&#8217;ay<\/em> hob die H\u00e4nde.<\/p>\n<p data-p-id=\"2544a2ff1b4e64a3d2e9f372efca7da6\">\u201eAlle Schattens\u00e4nger&#8221;, wiederholte er. \u201eMeine geliebte <em>h\u00fdardora<\/em> und ich. Zu zweit. Die beiden letzten. Sie traut ihrer Magie nicht. Ich habe freiwillig auf die meine verzichtet. Und der Stab &#8230; der ist noch immer so kaputt und nutzlos wie an dem Tag, an dem die Chaoskriege endeten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"281530cbe4fdd69d3f62651d30c75c62\">\u201eZu zweit?&#8221;, fragte Elos\u00e1l, und C\u00fdel\u00fa steckte die Waffe wieder ein.<\/p>\n<p data-p-id=\"88f1f936968628b4297e11ac061e2a0c\">Der Schattens\u00e4nger nickte. \u201eUnd nun beginne ich zu verstehen. Ihr hattet keine Ahnung davon, was meinesgleichen widerfahren ist, nicht wahr? Ihr habt seit sechzig Sommern den Ciel\u00e1stel nicht verlassen und wart froh, nichts von uns zu h\u00f6ren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5fc57a4fe1acf58ade0ece315d0c8de9\">Elos\u00e1l ben\u00f6tigte einen Moment, ehe sie verstand, was diese Worte bedeuteten. Nicht, was geschehen war, das konnten sie nicht wissen. Aber wenn es stimmte, was der Schattens\u00e4nger da sagte, dann erkl\u00e4rte das so viel. So unglaublich viel.<\/p>\n<p data-p-id=\"9f797543f7abaab9ed28389cf4154114\">Die <em>faj\u00eda<\/em> erhob sich. Ihre goldenen Augen loderten vor Zorn, das konnte sie selbst sp\u00fcren.<\/p>\n<p data-p-id=\"54b6e79e22f9a2387d4a3d7102f23a9a\">\u201eSie <em>muss<\/em> das gewusst haben&#8221;, sagte sie kalt. C\u00fdel\u00fa starrte verst\u00f6rt ins Leere.<\/p>\n<p data-p-id=\"fc1361e41a8c5cc3cadc98098e7a55fb\">\u201eWarum hat sie es nicht gesagt?&#8221;, fragte er. \u201eWarum &#8230; was soll das Ganze?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9858f8056d10f86f37d10e3ef233ccc6\">\u201eWarum sie es nicht gesagt hat&#8221;, sagte der Schattens\u00e4nger ruhig, \u201ekann ich nicht sagen. Aber ich m\u00f6chte darauf hinweisen, dass eine so gelehrte Frau, die meinesgleichen so intensiv studiert hat, wissen sollte, dass ein Werkzeug mit seinem Meister stirbt. Selbst wenn ich es <em>wollte<\/em>, selbst wenn ich Euren Untergang im Sinn h\u00e4tte, der Stab w\u00e4re vollkommen unn\u00fctz f\u00fcr mich. Es ist v\u00f6llig unsinnig, ihn durch das halbe Weltenspiel zu schleppen. Eure Reise, die Entf\u00fchrung meiner Tochter und das, was Ihr dem tapferen <em>yarl<\/em> Mor\u00e9aval angetan habt, Meister C\u00fdel\u00fa, war ebensolcher Unfug wie die Prophezeiung.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"711e46bd9c7acc0035d9a64052ca6ddf\">Elos\u00e1l stutzte. Yarl Mor\u00e9aval? Wer war das nun wieder? Es schien C\u00fdel\u00fa zu treffen wie ein Peitschenhieb. Und was &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"ffe3bd16fe0937bd5ae014e2dceb8528\">\u201eIch packe sie mir&#8221;, verk\u00fcndete C\u00fdel\u00fa Ir\u00edsolor d\u00fcster. \u201eIch packe sie mir und werde mir die Antworten <em>holen<\/em>!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d8a0cb5ae7149385d983884f9a8e1165\">\u201eC\u00fdel\u00fa &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c60ab018983db6c65e69caa67d095e2c\">\u201eNicht jetzt, Elos\u00e1l. Sie kann noch nicht weit sein. Ich werde sie mir holen, bevor sie Advon findet! Bei den M\u00e4chten, bei Patagh\u00edu selbst, ich werde &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7145e1e8559f7e0f7d724be53e5cee72\">\u201eIch w\u00e4re gern dabei&#8221;, sagte Yalomiro Lagoscyre, aber er schaute sie, Elos\u00e1l an, als b\u00e4te er sie um Erlaubnis. \u201eAus reiner Wissbegierde. Darf ich Euch begleiten, Meister C\u00fdel\u00fa?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"88df3982c39f974185ab8e3969758b4a\">Elos\u00e1l nickte ihrem <em>h\u00fdardor<\/em> zu, ohne in G\u00e4nze zu begreifen, was f\u00fcr Ungeheuerlichkeiten sich auftaten. C\u00fdel\u00fa hatte es eilig. Er hob ungeduldig die Arme und eilte dann fort.<\/p>\n<p data-p-id=\"ba618d1ede3db9beab837f493c8f09f4\">\u201eGebt mir Eure Hand, Meister Yalomiro. Ich will Euch nicht wehrlos in diesen Kampf ziehen sehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4846edcefdeaf7ccaebbbb5ac1b93646\">\u201eIch w\u00e4re Euch \u00fcberaus dankbar&#8221;, entgegnete er h\u00f6flich. \u201eEs ist wirklich ausgesprochen schmerzhaft.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f049fd366510e4cbcfbfa11600c7c49e\">Sie zog ihm den Reifen vom Handgelenk, und er atmete erl\u00f6st auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"f3540e60cbb1bf96ecd08e3c99595a17\">\u201eHabt Ihr von Meister Ask\u00fdn Lagoscyre geh\u00f6rt?&#8221;, fragte sie ihn dabei.<\/p>\n<p data-p-id=\"52199d4cc5ae1c80b59904a45db5ab93\">\u201eEr war mein Meister, Hohe Dame.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"09ce1eae9d35c2b852cce44fa8b4efa8\">Sie nickte. Das hatte sie sich fast gedacht, auch wenn die Zeit nicht dazu passte. Er nickte ihr dankend zu. Doch anstatt C\u00fdel\u00fa nachzueilen, verwandelte er sich in einen Raben und flatterte blitzschnell durch das Fenster davon.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2615","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2615"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2615\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3836,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2615\/revisions\/3836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}