{"id":2590,"date":"2025-08-25T13:08:59","date_gmt":"2025-08-25T11:08:59","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2590"},"modified":"2025-08-31T23:17:09","modified_gmt":"2025-08-31T21:17:09","slug":"086-turm-treppe-truemmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/086-turm-treppe-truemmer\/","title":{"rendered":"086: Turm, Treppe, Tr\u00fcmmer"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"c0fa17f5194c9ebe5b921da7e643389d\">\u201eKinder&#8221;, sagte Daap Grootplen, \u201eihr habt nun wirklich nichts hier zu suchen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d609b713e0ccc03ab3a84999aa7fcdc3\">In der Stimme des \u00e4lteren Ritters schwang un\u00fcberh\u00f6rbarer \u00c4rger mit, als er die vier die Treppe erklimmen h\u00f6rte. Rasch hatte er seine Werkzeuge niedergelegt und war ihnen entgegen geeilt. Nun standen sie einander etwa auf der halben H\u00f6he des Turms entgegen, er mit seinem f\u00fclligen K\u00f6rper den weiteren Aufstieg blockierend, die Kinder eng beieinander auf der schmalen Holzstiege. Jandr\u00eds hatte eine Laterne bei sich, denn durch die Fensterscharten drang tats\u00e4chlich kaum noch etwas von dem tr\u00fcben Tageslicht ins Turminnere. Als Grootplen seine Enkelin an L\u00e1as Hand entdeckte, runzelte er missbilligend die Stirn. \u201eWas bringst du T\u00edjnje hierher, Sohn? Habt ihr drau\u00dfen nichts zu spielen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"354db68c9816e9a348a629b352c983b0\">\u201e<em>Ich<\/em> wollte mitkommen, Gro\u00dfvater&#8221;, sagte T\u00edjnje zutraulich. \u201eEndlich lassen die Jungs mich einmal dabei sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ccb22d1a5c054b78036db517314be1c7\">\u201eAber ihr habt hier nichts verloren!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"be91cafade17b4cb60359fcaa7599ddc\">\u201eNein, Herr Daap&#8221;, sagte der Junge vom alten Emberbey, der den kleinen Trupp anzuf\u00fchren schien und sich unsicher mit beiden H\u00e4nden an dem schmalen Handlauf an der Mauerseite festklammerte. \u201eIm Gegenteil. Wir wollen etwas bringen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e2353a2ab0d9ed08f06a905422a3985e\">\u201eHat dein Vater dich hereingelassen? Ist er noch auf seinem Posten?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b39e0e8f48f0ea9f846dd2e156cfc819\">Der Junge nickte. Grootplen warf seinem Sohn einen fragenden Blick zu. L\u00e1as zuckte verlegen die Achseln.<\/p>\n<p data-p-id=\"1ac7da50edcc061f08d88391250f0bb1\">\u201eHerr Daap&#8221;, mischte sich der vorlaute Jandr\u00eds ein, \u201ewir haben viel auf uns genommen, um diesen Turm zu erst\u00fcrmen. Herr Alsg\u00f6r ist ein m\u00e4chtiger W\u00e4chter!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e8ae38c92f2781d02d42b2428b31e321\">Grootplen erlaubte sich ein Schmunzeln. Andr\u00eders Sohn hatte einen herzerfrischenden Charme, selbst in dieser sonderbaren Situation.<\/p>\n<p data-p-id=\"43cee17d6347b4a0a2d146f0b80ac601\">\u201eNun&#8221;, seufzte der gutm\u00fctige Ritter ergeben, \u201ewas bringt ihr uns. Etwas zu unserer St\u00e4rkung, T\u00edjnje?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"acd2eb67685c1d0da64b3a3ccfa924a0\">\u201eDie sind kalt, Gro\u00dfvater&#8221;, sagte das M\u00e4dchen ernsthaft. \u201eUnd es hat draufgeregnet. Ich glaube, die schmecken nicht mehr.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7ef8a0ed8873bc521900a028cda9a10b\">\u201eWir wissen vielleicht, wie man die T\u00fcr \u00f6ffnen kann&#8221;, ergriff der junge Emberbey wieder das Wort.<\/p>\n<p data-p-id=\"f4c55dc43a2dc5007ad86107a67aea6f\">\u201eWas wisst ihr \u00fcber die T\u00fcr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d0d1ea18c2e194bcc09a149d9ef58bfe\">\u201eMehr als notwendig&#8221;, murmelte L\u00e1as. J\u00e1ndris knuffte ihn vor die Schulter.<\/p>\n<p data-p-id=\"c993bd013b183a3d7577aa980913944a\">\u201eWir wissen, dass Merrit Althopian dahinter gefangen ist und dass sie sich weder von innen noch von au\u00dfen \u00f6ffnen l\u00e4sst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3c63ddf7b870a0b68723abad48d4aa8d\">Grootplen hob die Brauen. \u201eIhr wisst nicht zuf\u00e4llig auch, wie der arme Kerl da hineingeraten ist?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"467c59445f904b5e4a72b809d02ae335\">Nun bekam er nur ein betretenes Schweigen zur Antwort, aber die Gesichter der Kinder lasen sich wie ein offenes Schriftst\u00fcck. L\u00e1as und Jandr\u00eds wirkten schuldbewusst, T\u00edjnje ahnungslos. Nur der Miene von Emberbey Sohn lie\u00df sich nichts entnehmen. Er schaute ebenso unbewegt und ernst wie sein Vater. Grootplen schauderte gegen seinen Willen \u00fcber diesen Ausdruck, der nicht zu einem Kindergesicht passte.<\/p>\n<p data-p-id=\"c6ea126d3d0b77d4af61ea6b9dd57a64\">\u201eWir bringen Werkzeuge, die Herrn Wa\u00fdreth m\u00f6glicherweise n\u00fctzlicher sind als \u00c4xte und H\u00e4mmer.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7ae39d2998739161a03ded3755b2a7a7\">\u201eIch sehe nur einen Pfannkuchenteller.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b56f6cf5234b42541c030790bc7c8277\">Ein gr\u00f6\u00dferer Putzbrocken polterte durch die Fallt\u00fcr und st\u00fcrzte an ihnen vorbei in die Tiefe. L\u00e1as zog T\u00edjnje sch\u00fctzend ein St\u00fcck n\u00e4her zur Wand.<\/p>\n<p data-p-id=\"6203184f489cb5ef0969c1671bdc4204\">\u201eHe! Gebt acht da ob-&#8220;, rief Grootplen und stockte mitten im Wort. Der Aufprall des M\u00f6rtels am Fu\u00df des Turms war laut. <em>Zu<\/em> laut. Nun, das mochte der Schall in den gew\u00f6lbten Mauern sein.<\/p>\n<p data-p-id=\"220f4e6bcc3c1c495a9e4d58f442ab67\">Doch auch der junge Emberbey schien irritiert.<\/p>\n<p data-p-id=\"41387cb654ba748287a776e1df6cc3d3\">\u201eLasst uns bitte nur kurz zu <em>yarl<\/em> Althopian reden&#8221;, bat J\u00e1ndris. \u201eVielleicht kann er sich die Plackerei mit dem Werkzeug sparen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cb5576e74b16944b99bc09ecb49c0fc3\">\u201eWo wollt ihr alle hin? Es ist schon kaum genug Platz f\u00fcr Herrn Andri\u00e9r und Herrn Wa\u00fdreth selbst dort oben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e7e878a996cd0650045814bd5d939258\">\u201eDann lass wenigstens Osse gehen, Vater&#8221;, bat L\u00e1as. \u201eDer ist so d\u00fcrr, dass er wohl noch irgendwie dazwischen passt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8ee373f6552f0add503ea4a6e53699e5\">An h\u00f6flicher Rede musste L\u00e1as wohl noch feilen. Aber der Junge f\u00fchlte sich wohl nicht gekr\u00e4nkt, mochte solche Bemerkungen gew\u00f6hnt sein. Er lie\u00df sich den Teller geben und schaute Grootplen mit verst\u00f6rend aufforderndem Blick durch seine Brillengl\u00e4ser an.<\/p>\n<p data-p-id=\"a2216de4eb1ffbd378849efbc893d4ac\">\u201eDu bist wohl ein guter Freund vom jungen Althopian, was?&#8221;, fragte der Ritter und machte dem Knaben Platz, soweit es auf der Stiege m\u00f6glich war.<\/p>\n<p data-p-id=\"85b5d85b8a85e4eff8b65b5a341c0f74\">Nun zuckte der Junge unbestimmt die Achseln, und die Strenge auf seinem Gesicht wich kurzer Nachdenklichkeit. \u201eIch danke Euch&#8221;, sagte er anstelle einer Antwort und dr\u00fcckte sich an Grootplens Leibesf\u00fclle vorbei. \u201eWartet hier auf mich&#8221;, sagte er den anderen dabei und kletterte hinauf zur Luke.<\/p>\n<p data-p-id=\"ee96a15d6f8a9e5eac6578e5e9c50914\">Die Kinder setzten sich auf die Holzstufen. J\u00e1ndris stellte seine Laterne zwischen ihnen und dem Ritter ein paar Stufen \u00fcber ihnen ab.<\/p>\n<p data-p-id=\"faec9b4b4bd9ca0aa4c27301f3f57ad7\">Daap Grootplen schaute ihm verdutzt nach. Eigentlich hatte er vorgehabt, die \u00fcbrigen Kinder wieder nach drau\u00dfen zu schicken. Aber das wagte er nun nicht mehr. Es h\u00e4tte bedeutet, auszutesten, ob L\u00e1as und T\u00edjnje seine famili\u00e4re Autorit\u00e4t eher Folge leisten w\u00fcrden als der Weisung des Jungen. Irgendetwas sagte dem Ritter, dass es sich nicht lohnte, es darauf ankommen zu lassen. Nun, solange sie hier in der Mitte des Turmes auf der Treppe sa\u00dfen, konnte ihnen nicht viel geschehen. Es w\u00fcrde ihnen wohl fr\u00fch genug langweilig werden.<\/p>\n<p data-p-id=\"6925184ff1510f1a21d33e1c999ee2bd\">Und was immer es mit diesen Pfannkuchen auf sich hatte \u2013 es war entweder eine Albernheit, oder es entsprach der Weisung der <em>teiranday<\/em>, den Kindern freie Bahn zu lassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"f2dea717edddcd58387a1cffb5538c79\">Grootplen lie\u00df sich seinerseits nieder. Es konnte sicher nicht schaden, sie im Auge zu behalten. Ein weiteres St\u00fcck Putz prasselte nieder, noch bevor Osse Emberbey selbst die Fallt\u00fcr erreichte. Diesmal war es kleiner und br\u00f6seliger, regnete nach unten und schallte zu ihnen hinauf wie Hagel auf Metall. Grootplen hatte einmal auf einem Turnier gek\u00e4mpft, als ein kurzer Schauer aus Eisk\u00f6rnern unerwartet niedergegangen war. So \u00e4hnlich hatte sich das damals auf seinem Helm angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p data-p-id=\"27b845d1c9fc8f9b3a1c046bc89c418a\">Der Junge oben auf der Treppe z\u00f6gerte. Dann stieg er, so schnell es mit dem Teller in der Hand ging, weiter.<\/p>\n<p data-p-id=\"15ffd672a74a5499df0ecdad947a707b\">\u201eGeht ganz sch\u00f6n tief runter, Vater&#8221;, sagte L\u00e1as, als der Schall verklungen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"86c3f7f8b1a4017918f0c0aadfd2acd6\">Grootplen nickte nachdenklich. Ja. Ganz sch\u00f6n tief.<\/p>\n<p data-p-id=\"f9ad9c2932689db76e89ca5b638dc905\"><em>Zu<\/em> tief.<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"51d599f17531c00079c98cfe1fd92622\">In dem Moment, als Osse durch die Fallt\u00fcr auf den Treppenabsatz gelangte, war es Althopian gelungen, seinen Streithammer durch Putz, Bretter und M\u00f6rtel zu treiben. Die Spitze der zweckentfremdeten Waffen gelangte ins Freie und biss sich im Dach fest.<\/p>\n<p data-p-id=\"ae21881ccd416e1a860a107ee36119cf\">Althopian trat die Trittleiter beiseite, die Altabete angeschleppt hatte, hing nun mit seinem ganzen Gewicht und vor Anstrengung verzerrtem Gesicht am Stiel und versuchte strampelnd, mehr vom Putz herunterzurei\u00dfen. Andri\u00e9r Altabete kam seinem Freund zur Hilfe, packte Althopian bei seiner Mitte und zog an ihm, bis beider niederfielen. Ein Regen aus altem Putz, noch \u00e4lterem Stroh und Flachswerg und d\u00fcnnem Holz regnete den beiden M\u00e4nnern entgegen, und aus ein bisschen Ton. Dort, wo der Putz an die Wand mit der T\u00fcr grenzte, war er sauber herausgebrochen wie mit einem Lineal gezogen.<\/p>\n<p data-p-id=\"b29c573ae09f4b795b66d295c6fdbdd4\">\u201eWenn ich das gewusst h\u00e4tte&#8221;, hustete Altabete, w\u00e4hrend der Staub sich setzte, \u201eh\u00e4tte ich unsere Helme mitgebracht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6d193d02f3c9bcdd6d77ccd12015a2f4\">Althopian war schon wieder auf den Beinen und begann, das D\u00e4mmmaterial und die Verschalung zwischen den nun freilegenden h\u00f6lzernen Tragbalken herauszuziehen. Der M\u00f6rtelstaub klebte auf seinem verschwitzen K\u00f6rper und in seinem Haar, sodass er fast aussah wie ein Gespenst. Das intensive Blau seiner Tunika schimmerte kaum durch. Er war so verbissen vertieft in sein Treiben, dass er gar nicht reagierte, als Osse durch die Luke kletterte und sich r\u00e4usperte.<\/p>\n<p data-p-id=\"778c0c0ece9b3463dd6e4238e7a31aeb\">\u201eWas machst du hier, Junge?&#8221;, raunzte Altabete ihn an. \u201eHier ist es gef\u00e4hrlich!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c4b3cefffa982f5e3624f7f272158fba\">Osse schaute betroffen auf Althopian und fragte sich einen ganz kleinen Moment, ob sein eigener Vater sich wohl auch so f\u00fcr ihn verausgaben w\u00fcrde. Wahrscheinlich nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"0f7c32a226e5494638f410de995c2b27\">\u201eHerr Andr\u00eder&#8221;, sagte er, \u201evielleicht muss Herr Wa\u00fdreth das Dach nicht einrei\u00dfen. Wir haben etwas herausgefunden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"223e242ebe0e172442d4831b570ddc9a\">\u201eWir haben keine Zeit f\u00fcr Kindereien, Junge! Wieso hat dein Vater dich eingelassen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3588dbc644e6760fa6722a54e737c2b8\">\u201eBitte. Herr Wa\u00fdreth! Bitte h\u00f6rt wenigstens Ihr mich an!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"97531f8e5ee98808e5b6a1abeac9fcfe\">Althopian seufzte. Dann lie\u00df er den Batzen uraltes F\u00fcllwerk fallen und wandte sich dem Kind zu. \u201eWas gibt es, Osse? Auf welche Ideen seid ihr gekommen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dbd82c9a0b0f3bd98d3a27f0d5f3410f\">\u201eHerr &#8230; wir haben herausgefunden, dass diese T\u00fcr durch Magie geschlossen gehalten wird, die Meister Yalomiro gewirkt hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d3996cb5213862d5a66665637258ef0f\">\u201eDas ist richtig.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4c1e33e2744561b84b25182c6fffae0c\">\u201eM\u00f6gen die M\u00e4chte an ihm ihre Gerechtigkeit walten lassen&#8221;, sagte Altabete d\u00fcster.<\/p>\n<p data-p-id=\"f751e15208e70f2b816934ad4d15d123\">\u201eAlso haben wir versucht herauszufinden, ob es ein Mittel gegen Magie gibt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"53fa06a642f18d61e0f0747053541682\">Nun horchten beide M\u00e4nner auf. \u201eUnd?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5f4b8ac6a15dbe24b5ea4672e6e81c43\">\u201eOffenbar lassen sich Schattens\u00e4nger durch Gold abwehren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1d367bd94a55a77fa400c281360ce564\">\u201eDas ist richtig. Aber auch kein gro\u00dfes R\u00e4tsel&#8221;, sagte Althopian zu Osses \u00dcberraschung.<\/p>\n<p data-p-id=\"c1fc174a57a896254439197b5c576bef\">\u201eJa, in der Tat&#8221;, f\u00fcgte Altabete hinzu. \u201eMit Gold kann man Schwarzm\u00e4ntel vom Zaubern abhalten. Zumindest ist das aus den magischen Kriegen und den Chaoskriegen so \u00fcberliefert. Wer es sich leisten konnte, lie\u00df sich einst sein R\u00fcstzeug vergolden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a16567bc32ac0363a6c3a4544a416562\">\u201eWir &#8230;&#8221; Osse seufzte. Dann l\u00fcftete er den obersten Pfannkuchen und pr\u00e4sentierte den Rittern den Schmuck. \u201eWir dachten, das hier &#8230; statt der Axt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ba1a690f7f8c2f7b7b9585e2aeb6d36b\">\u201eDas ist geh\u00f6rt J\u00f3nderes <em>h\u00fdardora<\/em>&#8220;, sagte Altabete misstrauisch. \u201eIch erkenne es. Woher &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ad41d5829e2399042d98e2dd3a653289\">\u201eL\u00e1as oder T\u00edjnje haben es herbeigeschafft, nicht wahr?&#8221;, fragte Althopian. \u201eWahrscheinlich T\u00edjnje, denn ein Bursche in L\u00e1as Alter h\u00e4tte wohl kaum an Geschmeide gedacht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3ff400859124875f42c51a5fbec2778e\">\u201eDar\u00fcber darf ich nicht reden, Herr&#8221;, sagte Osse f\u00f6rmlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"ffa573ba57348b627d318d81940efda4\">Althopian schaute ihn einen Augenblick an. Dann lie\u00df er sich vor Osse auf ein Knie nieder und griff nach seinen Schultern.<\/p>\n<p data-p-id=\"76ca1a4a67172c71de9ac9b13a193a05\">\u201eIch danke dir, Osse Emberbey. Ich danke euch allen, dass ihr euch um meinen Sohn bem\u00fcht. Aber hier gilt es keinen Schattens\u00e4nger am Zaubern zu <em>hindern<\/em>. Dieser Zauber hier besteht bereits seit langer Zeit.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fba29b40ea79d7bffb3d4101fbeb004e\">\u201eVielleicht l\u00e4sst er sich brechen?&#8221;, fragte Osse leise.<\/p>\n<p data-p-id=\"9d120c2acae9213f5d9d8ef100fc2166\">\u201eEs gibt hier kein Schloss, an dem du eine Haarnadel aus Gold ausprobieren k\u00f6nntest, Junge.&#8221; Andr\u00eder Altabete neigte sich vor. \u201eBringt der <em>yarlara<\/em> ihre Sachen zur\u00fcck, bevor sie es bemerkt. Wir werden dar\u00fcber still schweigen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"148787907654f888cce028815b6127f7\">\u201eIch dachte &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d78fc850cc8e65674e54ce583b7074f7\">\u201e\u00dcberlasst es uns. Wir sind fast durch das Dach hindurch. Siehst du?&#8221; Er trat unter das Loch in der Dachverschalung, wo Wasser zu tropfen begonnen hatte. Regen fand den Weg durch das kleine Loch in der Schindel. Dann stellte er Althopians wackelige Leiter wieder auf. \u201eGeht jetzt besser wieder und k\u00fcmmert euch um die <em>teirandanja<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ce42c7fbab55e728cd96b47ecf13d351\">Althopian griff nach einer der Haarnadeln. Osse wartete, und auch Andri\u00e9r Altabete wandte sich ihm wieder zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"8609868f154dd3b52b17c6bdc54e6ae6\">\u201eMeine <em>h\u00fdardora<\/em>&#8220;, sagte er leise, wie vertr\u00e4umt. \u201eSie hat Unmengen von solchen gehabt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9a8c2e56f46deee4944b3fa29651709\">Altabete seufzte und warf Osse einen ungeduldigen Blick zu. \u201eDas denke ich mir&#8221;, sagte er zu dem geistesabwesenden Ritter. \u201eDie meine hat stets tagelang von ihren kunstvollen Frisuren geredet und dar\u00fcber gestaunt, wenn die beiden einander begegnet waren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aef3dcbd6e34bf01f2c7fde765b918dc\">Althopian erhob sich, die Nadel in der Hand. \u201eWenn die hier besch\u00e4digt wird&#8221;, sagte er zu Altabete, \u201esoll J\u00f3nderes <em>h\u00fdardora<\/em> alle bekommen, die die meine hinterlie\u00df.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d6e68df4d642a33fda5febf20b942bf8\">Er legte die Hand aus die T\u00fcr, horchte daran und rief dann leise: \u201eMerrit?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0bb081cfdd03588910be953726f7ac3f\">Alle drei horchten gespannt. Aber zun\u00e4chst war nichts anderes zu h\u00f6ren als der Regen, der sich am Loch im Dach zu gr\u00f6\u00dferen Tropfen vereinte und auf den Schemel niederging. Und ein leises Rieseln.<\/p>\n<p data-p-id=\"7786597fd4c209535d7bb9a798be0085\">\u201eVater?&#8221;, ert\u00f6nte dann Merrits Stimme hinter der T\u00fcr. \u201eVater? Bist du da?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"81c8ac31ccc77deecf73c092871b97df\">\u201eH\u00f6r zu, Merrit&#8221;, sagte Althopian. \u201eLag deine Hand unten an die T\u00fcr. Ich schiebe dir etwas darunter hindurch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8427fd138436e00f941884a033add071\">\u201eWas soll ich damit anfangen, Vater?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2a4032f521a419cc8792ff26921c9115\">\u201eNimm es einfach entgegen und zieh sie zu dir hinein.&#8221; Er wandte sich Osse und <em>yarl<\/em> Altabete zu. \u201eSo sehen wir, ob Gold die T\u00fcr vielleicht doch \u00fcberwindet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5ca0312307b9e0c86f36a31ed21e40e0\">\u201eUnd dann?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e50cbc4156b089f1f6ed6dc6347cb391\">\u201eDann seht ihr zu, dass ihr den Schmied auftreibt und ihn dazu bringt, ein Axtblatt zu vergolden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3989f028ba5f6701053c93abaeecc89c\">\u201eWa\u00fdreth! Das ist doch Unfug! Du kannst mit Gold kein Holz zerschlagen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"30c000e7f539c38479ed8681b1c7fc20\">\u201eNein, zerschlagen muss ich nur den Zauber. Den Rest macht der Stahl.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4c17fc7b9733f4fa120770e757921673\">Altabete sch\u00fcttelte den Kopf. Althopian wischte Putzstaub und Sand vor der T\u00fcr beiseite und legte die Haarnadel flach auf den Boden. Der Zwischenraum zwischen Steinfliesen und Holz war gerade gro\u00df genug, dass es passte.<\/p>\n<p data-p-id=\"a0f4a6d66509e6d1796d0d27e898b68e\">Kaum hatte der Ritter die Spitze der Nadel ein St\u00fcck voranger\u00fcckt, gab es einen Ruck und die gesamte, fast kinderhandlange Nadel schnellte in den Raum hinein, so als habe man sie von einer Bogensehne geschossen. Die M\u00e4nner zuckten erschrocken zur\u00fcck. Im Zimmer blieb es still.<\/p>\n<p data-p-id=\"9fe60028121a92d05bee5e43d181f92e\">Osse blickte zu Boden. Ein d\u00fcnner Sandfilm quoll bereits wieder unter der T\u00fcr hervor.<\/p>\n<p data-p-id=\"ad866acd848587160aae644243d46930\">\u201eHast du es?&#8221;, fragte Althopian dann zaghaft.<\/p>\n<p data-p-id=\"5232076ccf58b3a9ad1342d3ceef8c67\">\u201eJa, Vater&#8221;, antwortete die Kinderstimme vergn\u00fcgt. \u201eAber was ist das?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e4730a60b218146e7c698e4009827bce\">Althopian schaute verwirrt. Osse fasste rasch nach ihm, bevor er etwas antworten konnte und legte den Finger an die Lippen.<\/p>\n<p data-p-id=\"ee2ad9b5d2b03b22ffe8ad40acd5757a\">\u201eSelbst im Finsteren&#8221;, hauchte Altabete, \u201emuss er es erkennen. Seiner Mutter halber.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1e76fddf3926a9139e5ba2c47305d360\">\u201eDas ist <em>nicht<\/em> Merrit&#8221;, wisperte Osse.<\/p>\n<p data-p-id=\"d2ee7f2d8b0e858c5f9d751b8cbf4098\">Althopian nickte langsam. Er war nun bleicher als die Decke, die er eingehauen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"65c85fafdf3ad0bd3261e425caefe7c7\">\u201eAndr\u00eder&#8221;, sagte er leise. \u201eIn meiner Stube liegt meine B\u00f6rse. Es sind mindestens f\u00fcnf Goldm\u00fcnzen darin. K\u00fcmmere du dich um die Axt. Beeil dich! Und sag meinem <em>teirand<\/em>, was sich hier zutr\u00e4gt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f7cb19bf64bd34c9fb5bf466265e3436\">Der andere Ritter nickte.<\/p>\n<p data-p-id=\"5d1e543b9b75360484fc3d7058d815fe\">\u201eUnd schaff die Kinder hier heraus.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d883f9645491f8168bcbedd5305e8f96\">\u201eIst gut. Los, Emberbey! Steig runter! Ich &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"00c0a614ead9752481d3a7fae4aa0625\">\u201eNein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e4f47e2db85ab96d161224cface2b610\">Altabete stutzte. Osse erhob sich und senkte den Blick vor ihm. Ein offenes Widerwort stand ihm nicht an. Aber wenn der <em>yarl<\/em> ihn hier entfernen wollte, w\u00fcrde er ihn wohl davontragen m\u00fcssen.<\/p>\n<p data-p-id=\"7c9dc0b4f5301759bfaaef787ca61122\">\u201eHast du etwa nicht geh\u00f6rt, Emberbey? Du &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1b74bc9553d26c5f88af2a7e6462760c\">\u201eNein, Herr Andri\u00e9r. Ich bleibe bei Herrn Wa\u00fdreth. Falls er ein zweites Paar H\u00e4nde ben\u00f6tigt, w\u00e4hrend Ihr fort seid.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"88c160caf643bfd082e25709b3c8caf5\">Altabete st\u00f6hnte ver\u00e4rgert. \u201eM\u00e4chte!&#8221;, rief er aus, aber auf eine Diskussion wollte er sich wohl nicht einlassen. Er schob den Jungen aus dem Weg und kletterte die Stiege hinab. \u201eDaap!&#8221;, h\u00f6rten sie ihn rufen. \u201eKomm mit! Wir haben &#8230; was macht ihr alle hier? J\u00e1ndris! Ich sehe wohl nicht recht! Los, raus! Alle raus! Macht euch drau\u00dfen n\u00fctzlich. Wir haben was zu tun!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ee0c9f910b21d42b962af5e4d1c55408\">Osse h\u00f6rte nicht weiter auf den befehlsgewohnten Ritter, der die anderen Kinder die Treppe hinab scheuchte. Niemand schien zu protestieren. Das erleichterte ihn. Hier im Turm war irgendetwas ganz und gar nicht mehr in Ordnung. Das hatte er schon geahnt, als die ersten M\u00f6rtelbrocken eine Spur zu lange daf\u00fcr ben\u00f6tigt hatten, von der Turmspitze zu Boden zu fallen.<\/p>\n<p data-p-id=\"2e8f47d38dd6a2ca3bac1259830b242a\">Wa\u00fdreth Althopian machte keine Anstalten, ihn zu vertreiben. Der Ritter kletterte wieder auf den Schemel auf dem Stuhl, griff nach dem Streithammer und zog sich dann an den freigelegten Balken hinauf. Ohne Osse weiter zu beachten, begann er, auf die Tonschindeln einzuhacken. Nun puderte bald roter Staub das blaue Hausgewand.<\/p>\n<p data-p-id=\"2685d02f9c7e28ea9974ff2fa8c23baa\">\u201eIhr wollt also doch aufs Dach klettern?&#8221;, fragte Osse.<\/p>\n<p data-p-id=\"e6543426bad5e1ba4da6d6f13b1d1e19\">\u201eIch kann nicht warten. &#8220;<\/p>\n<p data-p-id=\"63d9059c3d7c470fd6fae52c2d032df2\">\u201eIhr bringt Euch in Gefahr.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"83c385f1f6e2931685f0ac776b70e05d\">\u201eMein Sohn ist in Gefahr. Es ist &#8230; etwas bei ihm da drinnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3ed3caf252112cf532e4e71e12f395a0\">Osse wartete einen Augenblick. Dann fragte er: \u201eUnd wenn das Dach auch versiegelt ist?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"59ed56a3e36c19eee908092dc08c111b\">\u201eDann habe ich immer noch Zeit, dar\u00fcber nachzudenken.&#8221; Er hielt inne und schaute zu dem Jungen hinab. \u201eOsse &#8230; ich wei\u00df es hoch zu sch\u00e4tzen, welche M\u00fchen ihr Kinder unternommen habt. Wenn die M\u00e4chte mir meinen Sohn wohlbehalten wieder zur\u00fcckgeben, dann werde ich euch alle gro\u00dfz\u00fcgig belohnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"791957cc1b1fb29896a0ce373ebcb7d7\">\u201eWas soll ich denn mit einer Belohnung?&#8221;, fragte Osse, ver\u00e4rgert das Althopian solch profane Einf\u00e4lle hatte. \u201eIch will doch nur, dass ihm nichts \u00dcbles zust\u00f6\u00dft, da drinnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cc1440c4210b6da7d758c93980cae821\">Althopian l\u00e4chelte m\u00fcde. Dann holte er weit aus mit seinem Hammer, und das Dach \u00fcber ihm zersprang in einen Scherbenregen.<\/p>\n<p data-p-id=\"7ba9c5787a42a1396206b415c232364b\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"7a2f9bfacab6db13c0b603b163fab507\">Manj\u00e8v und ihre Eltern erreichten die T\u00fcr des Turmes gerade in dem Moment, in dem, Altabete, Grootplen und die Kinder hinaus wollten. Alsg\u00f6r Emberbey fand sich umringt von all den Personen im Regen.<\/p>\n<p data-p-id=\"2cca817aab40c71d9d9de57ba4e101b5\">\u201eWo ist mein Sohn?&#8221;, fragte er.<\/p>\n<p data-p-id=\"998cb1f79eb0b46b58c061999d9913dc\">\u201eEuer Sohn, Emberbey, ist schon genau so ein Dicksch\u00e4del, wie Ihr es seid&#8221;, antwortete Altabete. \u201eEr bestand darauf, Althopian zur Hand zu gehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eb53682dbb18966d848df28a63fdaf35\">\u201eWir haben eine Idee, wie die T\u00fcr aufgehen k\u00f6nnte&#8221;, erz\u00e4hlte Manj\u00e9v aufgeregt.<\/p>\n<p data-p-id=\"b3e795c2bac02869756ecd76b769a9b8\">\u201eMit Gold?&#8221;, fragte T\u00edjnje.<\/p>\n<p data-p-id=\"5f920af5efa01eed04a61e585bc56cb6\">\u201eWoher wei\u00dft du das?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ddb17a2f98234a3e0835bf3447387b89\">\u201eWissen wir schon lange&#8221;, winkte L\u00e1as gelangweilt ab und erntete daf\u00fcr einen r\u00fcgenden Knuff seines Vaters in den R\u00fccken. In einem solchen Ton zur <em>teirandanja<\/em> zu reden, schickte sich nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"e1aca2376a1084440c01744f29830bfe\">\u201eWir wollten es Euch erz\u00e4hlen&#8221;, f\u00fcgte J\u00e1ndris hinzu und wich vorausschauend der Hand seines Vaters aus. \u201eAber ihr seid ja dauernd vor uns weggelaufen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"117b42c1d8192569886b67adce4667ca\">\u201eUnd nun?&#8221;, fragte Asgay von Spagor. Der <em>teirand<\/em> schien selbst etwas entt\u00e4uscht dar\u00fcber, dass er seinen Schutzbefohlenen nichts Neues erz\u00e4hlen konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"4d6d7f8e8cac1e96ed06bb1ccaa31de8\">\u201eVielleicht&#8221;, merkte Emberbey ruhig an, \u201em\u00f6chtet Ihr Euch zun\u00e4chst einmal hinein begeben? Der Regen wird immer st\u00e4rker.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bb5906eb97ca7aaa739e019c24b76589\">Die <em>teiranday<\/em> und Manj\u00e9v folgten seinem guten Rat. Nun standen sie zu neunt im Eingangsgeschoss, von wo die eine Treppe hinab in das Verlies und die Vorratsr\u00e4ume, die andere in die H\u00f6he f\u00fchrte.<\/p>\n<p data-p-id=\"4655d93a853b6ab8d6c28258c448628b\">\u201eAlthopian ist nur noch ein paar Hammerschl\u00e4ge vom Dach entfernt&#8221;, erkl\u00e4rte Altabete. \u201eEr hat mich losgeschickt, eine Axt mit Gold verst\u00e4rken zu lassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c6b29fd53d07e9d9a156a119155e3f22\">\u201eHat das Erfolgsaussichten?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7a768f21e304d992974a78121886c1d6\">\u201eNicht weniger als alles andere, was wir versucht haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"220592ff8bd9f4bc370ae2fbcf523425\">\u201eUnd wenn er das Dach \u00fcberwindet, was dann?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bca562ec54d174d010952d0f71d270c4\">\u201eDann dasselbe von oben ins Zimmer hinein. Mit oder ohne Goldaxt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ab429560b789b03bac5919c0f610624a\">Manj\u00e9v schaute in die H\u00f6he. Das Regenprasseln erschien ihr unbotm\u00e4\u00dfig laut, in Anbetracht dessen, wie hoch das Dach \u00fcber ihnen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"8c7aceecc64cb72807b9df2173c43e26\">\u201eIch gehe zu ihnen&#8221;, entschied Manj\u00e9v.<\/p>\n<p data-p-id=\"0f6fee4c9ec4ad9a458a421c2d3dadf3\">\u201eDas kann ich nicht erlauben, Kind&#8221;, sagte K\u00edan\u00e1 von Wijdlant.<\/p>\n<p data-p-id=\"d502b9b2a9dd42cc8e27abfad0207377\">\u201eJa, es ist viel zu gef\u00e4hrlich&#8221;, stimmt T\u00edjnje zu. \u201eUnd es ist gar kein Platz f\u00fcr so viele Leute dort oben, nicht wahr, Gro\u00dfvater?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"36f07c81195085cdff0da582ad31edfd\">\u201eIch will nur kurz mit Osse reden&#8221;, behauptete die <em>teirandanja<\/em>. \u201eEs ist wichtig!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"44005044ca4af4f3945c5fd15171d550\">\u201eKind! Du ..&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"41783934fc5693bd3d9a0dbce8bf6034\">\u201eBin gleich wieder da&#8221;, rief Manj\u00e9v, schl\u00fcpfte an Grootplen vorbei und war im n\u00e4chsten Moment auf der Steintreppe aufw\u00e4rts.<\/p>\n<p data-p-id=\"27b2823509d17ba02d232e27045ebff8\">\u201eIch hole sie zur\u00fcck!&#8221; Asga\u00fd von Spagor setzte seiner Tochter nach.<\/p>\n<p data-p-id=\"851cc709c225ba654c607452560a6bfd\">\u201eSeid vorsichtig!&#8221;, rief die <em>teiranda<\/em> ihnen noch nach.<\/p>\n<p data-p-id=\"e7edd83d65f5f5dc8d6f2c567ba2a92f\">Im selben Moment durchschlug Althopian oben das Dach. Eine Windb\u00f6e fuhr hinein und raste im Inneren des Turms hinab. Manj\u00e9v sp\u00fcrte, wie der Wind an ihrem Haaren riss, aber sie dachte nur daran, ihrem Vater zu entwischen, bevor der sie aufhalten kommte. Feinster Sand schlug ihr ins Gesicht wie an windigen Tagen am Strand.<\/p>\n<p data-p-id=\"c6980eb6f11c0d36aba9b94a07b2cc90\">Der Wind erreichte den Fu\u00df des Turmes, fuhr durch hinaus und schlug die schwere Holzt\u00fcr so fest zu, dass das Mauerwerk erbebte. Der Schall erfasste den Turm und brachte das alte Mauerwerk so heftig zum Vibrieren, dass ein Teil der alten Holzstiege aus der Verankerung gerissen wurde und in die Tiefe polterte, um Haaresbreite an den Kindern und ihren Eltern unten im Turm vorbei. Das Get\u00f6se war ohrenbet\u00e4ubend und schien aus einem Abgrund hervor zu schallen.<\/p>\n<p data-p-id=\"f61214e61408947a61495499c7f9fe6a\">Manj\u00e8vs Herz klopfte, als wolle es zerspringen. Mit beiden H\u00e4nden klammerte das M\u00e4dchen sich an dem h\u00f6lzernen Handlauf fest und wimmerte leise. Ihr rechter Fu\u00df stand fest auf der Stufe, der linke schwebte \u00fcber der d\u00fcsteren Tiefe. Sie zitterte am ganzen Leib.<\/p>\n<p data-p-id=\"4867ff42d44ae726796df5d916e09e6d\">\u201eManj\u00e9v?&#8221;, rief Asga\u00fd von Spagor entsetzt aus. Der <em>teirand<\/em> hatte noch auf dem steinernen Teil der Treppe gestanden, war dort gest\u00fcrzt und hatte sich schmerzhaft die Knie gesto\u00dfen.<\/p>\n<p data-p-id=\"78193e12b4542842a477d1d348d8a07d\">\u201eManj\u00e9v!&#8221;, rief nun auch die <em>teiranda<\/em>, ihre Stimme schrillte \u00fcber das Stimmengewirr der M\u00e4nner und der Kinder hinweg. T\u00edjnje hatte vor Angst laut gekreischt.<\/p>\n<p data-p-id=\"28f0e940e2941c95382a8f4bfde8f76e\">\u201eIch &#8230; es ist alles gut&#8221;, rief Manj\u00e9v und wagte einen vorsichtigen Blick in die Tiefe. Dort unten standen sie und blickten bang zu ihr nach oben, sie erahnte ihre Gesichter in der schlechten Beleuchtung nur. Dann zog sie vorsichtig den Fu\u00df auf die Holztreppe. \u201eEs ist alles gut.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"65b52908c7edc165f201b424186be034\">\u201eWas bei den M\u00e4chten war das?&#8221;, rief L\u00e1as aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"050c1619e177f5401ec0a339776833c0\">\u201eManj\u00e9v!&#8221; K\u00edan\u00e1 von Wijdlant versuchte, in die H\u00f6he zu sp\u00e4hen, wo ihre Tochter sich an der Treppe festklammerte. Zwischen dem Kind und dessen Vater klafften mehrere Mannsl\u00e4ngen Nichts.<\/p>\n<p data-p-id=\"ebb01358c3c119f057d10bb8cf088bff\">Oben im Turm polterte es. In schwindelnder H\u00f6he erschien eine fahle Gestalt, was T\u00edjnje erneut aufquietschen lie\u00df.<\/p>\n<p data-p-id=\"c0f5df27c29d11a52979da331303fbbe\">\u201eAlthopian! Vorsicht!&#8221; Asga\u00fd von Spagor rappelte sich hoch. \u201eDie Stiege! Es ist ein St\u00fcck herausgebrochen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8a9b78e2926bcf87ca8caf52886a1ba6\">\u201eWas war das f\u00fcr ein Windsto\u00df?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"03ff06dab499af830e1036aab41529e0\">\u201eEin Windsto\u00df? Das Weltenspiel ist erbet, das trifft es!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"38a17b468b6c75a6410aeae306a9e3b7\">\u201eMama&#8221;, wisperte Manj\u00e9v. \u201ePapa &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b25adc4c7e8aa23ed574c96087985be2\">\u201eKeine Angst, Manj\u00e9v!&#8221; Der <em>teirand<\/em> versuchte, fr\u00f6hlich zu klingen und verschluckte sich dabei. \u201eEs kann dir gar nichts passieren!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ae1a322de4ea7ae24b0be34abeb91b82\">\u201eAlles wackelt!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6c7ced9c343c81a7c7236627c021df37\">\u201eManj\u00e9v, Liebes! Kannst du weiter hinauf steigen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4a9efda06ad7f63a8635225da0e293c5\">\u201eNein&#8221;, wimmerte das Kind.<\/p>\n<p data-p-id=\"889974d805e65be421149b946e9c69f6\">\u201eVersucht es, Majest\u00e4t!&#8221; Das war Emberbeys gestrenge Stimme. \u201eGeht hinauf zu Herrn Wa\u00fdreth!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"69dbec6ac64fc6dc1685f98b89d85303\">\u201eIch kann nicht &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3e1ad71f32820ae3e6471998bc3ab1b5\">\u201eMach das, Manj\u00e9v!&#8221; J\u00e1ndris verrenkte sich ebenfalls, um in die H\u00f6he zu blicken. \u201eDer Teil der Treppe, wo du stehst, h\u00e4ngt nicht mehr richtig an der Wand fest.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"98eaa1ec73ebef95fa748570fc52d8fc\">\u201eIdiot!&#8221;, schnauzte L\u00e1as ged\u00e4mpft und schubste seinen Freund.<\/p>\n<p data-p-id=\"102e9eb0f3a13ebe476f5d061a3b4d82\">\u201eVersucht es, Majest\u00e4t!&#8221;, schloss sich Altabete an. \u201eOben seid Ihr auf sicherem Boden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ad3c028c769e29b28514f3117ee4cf98\">\u201eWir lassen uns etwas einfallen, um die Treppe zu sichern&#8221;, versprach Grootplen. \u201eGeht Ihr nur rasch auf festen Grund!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c2590a7705da52b28959068e97155315\">\u201eIch hab Angst!&#8221;, brachte Manj\u00e9v wimmernd hervor.<\/p>\n<p data-p-id=\"d0997350e3c59599f98ac0af3d0a4e08\">\u201eBleibt ruhig, Majest\u00e4t&#8221;, rief die fahle Gestalt von oben und betrat die Treppe, die leise unter seinem Schritt knackte. \u201eIch komme zu Euch hinab und werde Euch tragen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8ad7224d6434bbc89d003e89a0abe9a0\">\u201eNein!&#8221; Manj\u00e9v sch\u00fcttelte vehement den Kopf. \u201eBleibt oben! Ihr seid zu schwer!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"95184caf62ceba6652491207e23b8f4f\">\u201eIch? Zu schwer?&#8221; Althopian Stimme klang wesentlich besonnener als die des Vaters. \u201eIch habe nicht einmal mein Eisenzeug am Leib, Herrin. Vertraut mir! Eine Stufe, die mich tr\u00e4gt, bew\u00e4ltigt Ihr auch. Habt Ihr die Geduld, auf mich zu warten?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4463a8ed2f86cdb087704af5919cb721\">Sie nickte ver\u00e4ngstigt. Althopian neigte sich \u00fcber das Gel\u00e4nder und suchte den Blick seines Herrn. Asga\u00fd von Spagor hob beschw\u00f6rend die Hand. Der Ritter setzte sich achtsam in Bewegung.<\/p>\n<p data-p-id=\"d42dbb0fb0a9b4228a417672e53029da\">\u201eIch hole Hilfe&#8221;, verk\u00fcndete L\u00e1as in die Runde. \u201eUnd bei der Gelegenheit bringe ich T\u00edjnje rauf zur <em>opayra<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"378005750f0078e704aeb2b9aa8c005b\">\u201eGeh nur, Sohn,&#8221; stimmte Grootplen zu, ohne hinzuschauen. Zu gefesselt war er davon, wie Althopian bedacht Stufe um Stufe zu der angsterstarrten <em>teirandanja<\/em> hinab stieg.<\/p>\n<p data-p-id=\"62d98023c12da2769b2435e5d32a5488\">\u201eKomm!&#8221; Er zog das still ver\u00e4ngstigte kleine M\u00e4dchen hin\u00fcber zur T\u00fcr und zog an der Klinke.<\/p>\n<p data-p-id=\"f13a4dbd6a639a7ac4b58265918a4cf9\">Und zog noch einmal. Lie\u00df T\u00edjnje los und r\u00fcttelte mit beiden H\u00e4nden daran. Dann wandte er sich um und <em>yarl<\/em> Altabete zu, der ebenfalls in die H\u00f6he starrte.<\/p>\n<p data-p-id=\"db9d45f7ae38e72c49a7075316e8c953\">\u201eHerr Andr\u00eder&#8221;, wisperte er und zupfte den Ritter am Gewand.<\/p>\n<p data-p-id=\"96831c7dd5ea6975a6e963a104cb926c\">\u201eWas?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6dbffccda448e9c9baeb5f4a3e2a4426\">L\u00e1as fasste sich ein Herz und sprach er aus, wohl wissend, wie bizarr es klingen w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"a3cb9509e14de80af5ca0c0d42e76f90\">\u201eIch f\u00fcrchte, wir brauchen Eure Axt.&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2590","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2590","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2590"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2590\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3730,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2590\/revisions\/3730"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}