{"id":2587,"date":"2025-08-25T13:10:28","date_gmt":"2025-08-25T11:10:28","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2587"},"modified":"2025-08-31T23:16:18","modified_gmt":"2025-08-31T21:16:18","slug":"089-zu-viel-gesagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/089-zu-viel-gesagt\/","title":{"rendered":"089: Zu viel gesagt"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"6191005599e5becda2e1114baf7b8b00\">\u201eSileda\u00fa&#8221;, sagte die <em>faj\u00eda<\/em>, \u201ebevor der <em>sinor<\/em> \u00daldaise unsere Aufmerksamkeit beansprucht, w\u00fcrden wir gern mit dir \u00fcber etwas reden, was wir in einem abgebrannten Garten nahe der W\u00fcste gefunden haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6967f645ef917d1ba9a4fd169f689667\">Die Alte zuckte innerlich zusammen. Also war es doch kein Zufall gewesen, dass die Regenbogenritter in jener Richtung unterwegs gewesen waren, die der Stallmeister ihr genannt hatte. Aber sie lie\u00df sich ihre Beunruhigung nicht anmerken.<\/p>\n<p data-p-id=\"20dc22d54fe87aee8b83ea3a48e0ceb9\">\u201eIst das n\u00f6tig?&#8221;, fragte sie stattdessen gelangweilt. \u201eIhr solltet euch wirklich besser auf die notwendigen Dinge vorbereiten, und &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1d4bad5e8ce04650e1a56934fbbb7058\">\u201eDas <em>ist<\/em> unsere Vorbereitung&#8221;, wagte der Goldene, sie zu unterbrechen. \u201eDenn wir wollen mit dem <em>sinor<\/em> auch \u00fcber eben diesen abgebrannten Garten reden. Unter anderem.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"816ee7e395cfbe40ca11fd30b1db8b91\">\u201eWas interessiert ihr euch denn pl\u00f6tzlich so f\u00fcr G\u00e4rten?&#8221;, fragte Sileda\u00fa zur\u00fcck. \u201eHabt ihr nicht genug mit den euren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bbb1e6444ce4c1347030c8373eddd7bd\">\u201eSileda\u00fa&#8221;, fragte der Blaue, \u201ewie konntest du gestern Nacht wissen, dass Advon mit uns die Brandstelle untersucht hat? Warst du zu dieser Zeit nicht in Aur\u00f3p\u00e9a?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f559bd5219357712a79d31e5bbd08228\">\u201eIch h\u00f6rte davon.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fbcace2d84e4107944dda3d1c8fd72e2\">\u201eVon wem?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d858143ec7a22991976d522a564173a1\">\u201e<em>Von wem?<\/em>&#8220;<\/p>\n<p data-p-id=\"12d4b5db3b72bbb6133084d43f6e4963\">\u201eJa, von wem? Dass du vom Feuer wusstest, ist ja noch hinnehmbar, schlie\u00dflich leuchtete es weit genug in der Nacht. Aber wie konntest du aus der Entfernung wissen, dass <em>Advon<\/em> dabei war?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"42d44736e99ec583835664786851baba\">Bei den stets misstrauischen M\u00e4chten! Was sollte das? Warum bissen sie sich an diesem Vorfall so fest? Was konnte sie antworten?<\/p>\n<p data-p-id=\"03709f7234c4ca6a2bfcbd6f91ccaef6\">\u201eIch h\u00e4tte mich gewundert, wenn es anders gewesen w\u00e4re. Ich war nicht vor Ort, um ihn davon abzuhalten, wie es wohl besser gewesen w\u00e4re. Und ich konnte mir vorstellen, dass er euch so lange in den Ohren gelegen hat, bis ich ihm nachgegeben habt.&#8221; Sie r\u00fcmpfte die Nase. \u201e<em>Unverantwortlich!<\/em> Ihr scheint es darauf anzulegen, euren Sohn in Gefahr zu bringen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3d2237538765ba4696d7e336d73db9a4\">Der Blaue runzelte die Stirn. Er schien etwas sagen zu wollen, aber Elos\u00e1l kam ihm zuvor. Sie schien noch nicht ganz \u00fcberzeugt zu sein.<\/p>\n<p data-p-id=\"93fa82be98dcf8de0bd09dea6e8826c0\">\u201eWie dem auch sei, Sileda\u00fa &#8230; wir haben uns vor Ort umgesehen. Es ist ein gro\u00dfer Zufall, so scheint es, dass es ausgerechnet den Garten unseres hohen Gastes getroffen hatte. Aber es wirft zugleich gro\u00dfe Fragen auf. Durch ebensolchen Zufall wurde dort ein geheimer Zugang zu einer tiefen H\u00f6hle, einem alten Brunnen wohl, entdeckt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5aba129c8f5818a1948a5d4cf9c36355\"><em>Zufall?<\/em> Das konnte sie ihr nicht weismachen. Ganz vors\u00e4tzlich hatte das Balg herumgeschn\u00fcffelt, wie ein Hund, den man auf fremden Grund setzte.<\/p>\n<p data-p-id=\"1dcdc4fca8e2c45a8a84903f084b0a17\">\u201eTats\u00e4chlich? Ein geheimer Zugang?&#8221;, gab sie sich ahnungslos.<\/p>\n<p data-p-id=\"ae6ce66c4c446b497b0e9c053b133fd1\">\u201eEs ist gut m\u00f6glich, dass der <em>sinor<\/em> nichts davon wei\u00df. Der Zugang war zugewachsen und von den Flammen freigelegt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6c26488a0c227b79e6b5d0480b99fc80\">\u201eInteressant&#8221;, sagte Sileda\u00fa mit so viel Desinteresse, wie sie aufbringen konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"85ae58e24d0c533a1525ada7fce6770b\">\u201eWir gehen davon aus, dass es dich interessiert&#8221;, sagte C\u00fdel\u00fa. \u201eWir haben deutliche Spuren von verderbter Magie darin gefunden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"464de1b30fb22adc61596cdb6a16767a\">Sileda\u00fa blinzelte. Aber es gelang ihr, dem goldenen Blick standzuhalten.<\/p>\n<p data-p-id=\"d2c9b6fc99f2407080dfe40464d9b27f\">\u201eMagie?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cc83e2df4bfac4bb8760e7c0071cd310\">\u201e<em>\u00dcble<\/em> Magie. <em>Dunkle<\/em> Magie. Wir dachten, du k\u00f6nntest uns mit deiner Weisheit erleuchten. Was wei\u00dft du \u00fcber diese H\u00f6hle, Sileda\u00fa?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3d8ad54697feeb2b63de128745937219\">\u201eWas soll das werden? Ein Verh\u00f6r? Was soll ich denn \u00fcber eine geheime H\u00f6hle auf dem Grund und Boden des <em>sinor<\/em> wissen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0626dc7cf42be6f49114232ad8373ea6\">\u201eWer, wenn nicht du, w\u00fcsste mehr \u00fcber die Taten der Schwarzgewandeten in diese Gegend?&#8221;, fragte der Gr\u00fcne.<\/p>\n<p data-p-id=\"227f62bf08f14d32b6d01ffa07927006\">\u201eWir ben\u00f6tigen dein Wissen, Sileda\u00fa. Deine Kenntnisse.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"57234830ea06a34c381e6509191e6991\">\u201eDeine <em>Weisheit<\/em>&#8220;, schmeichelte der Gelbe.<\/p>\n<p data-p-id=\"3f1f8707439883100012df249614e33a\">\u201eAch? Erst zwingt ihr mich, all meine Unterlagen und B\u00fccher auszur\u00e4umen, und nun wollt ihr meine <em>Meinung<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"833ee2ee06398566137e3afe1744db78\">C\u00fdel\u00fa erhob sich. \u201eSileda\u00fa&#8221;, sagte er sanft. \u201eNimm meine Entschuldigung an. Es war sicher vorschnell, so harsch auf deine Studien zu reagieren. H\u00e4tte ich davon gewusst, ich h\u00e4tte sicher ein Wort f\u00fcr dich eingelegt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ff28c10767b4d1858990dd0c8e2cb893\">Sileda\u00fa schaute verbl\u00fcfft zwischen ihm und der <em>faj\u00eda<\/em> hin und her. Elos\u00e1l schwieg, versuchte nicht, im zu widersprechen oder zumindest etwas Emp\u00f6rung Ausdruck zu verleihen. Was hatten die beiden, hatte der ganze Schwarm vor?<\/p>\n<p data-p-id=\"ed9490e4806364a710de322746b6873a\">\u201eEs ist schon ein merkw\u00fcrdiger Zufall, dass nach all der Zeit so rasch hintereinander Spuren der Schwarzgewandeten aufscheinen&#8221;, sagte der Violette. \u201eErst bringt Meister C\u00fdel\u00fa dieses Kind mit von seiner geheimen Reise, nun die H\u00f6hle &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f7486614fac223a72317d49d86453dc9\">\u201eWas hat es denn nun auf sich mit dieser H\u00f6hle?&#8221;, lenkte Sileda\u00fa schnell ein. Nicht, dass sich jemand nun gerade zu sehr f\u00fcr das Kind zu interessieren begann. Mochten sie den Verlust erst bemerken, wenn \u00daldaise seinen Besuch erledigt hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"a86cd5378ff13a6c183a9a0c023a0209\">\u201eEs scheint&#8221;, sagte der Rote, \u201edass in dieser geheimen H\u00f6hle ein Schattens\u00e4nger vor langer Zeit hinter die Tr\u00e4ume gegangen ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"03da51f336b619bf094df5fdbc768706\">Die alte Frau wartete.<\/p>\n<p data-p-id=\"8be5a4fa59bb13506facca6e87482433\">\u201eNa und?&#8221;, fragte sie schlie\u00dflich, als niemand weiter sprach.<\/p>\n<p data-p-id=\"bcbcf383258e2d1239bdd78685f937e9\">\u201eIst das etwa nichts, was dich interessiert?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a10fb8c3806839067538d5a9638aa2d7\">Sie lachte auf. \u201eIhr solltet doch wissen, wie viele Schwarzm\u00e4ntel es in den Chaoskriegen auf die eine oder andere Weise dahingerafft hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8e070fb8d462a426e58a528cb65bbbe2\">\u201eDas Interessante daran&#8221;, erkl\u00e4rte Elos\u00e1l, \u201eist, dass wir wohl die schalen Reste einer m\u00e4chtigen <em>maghiscal<\/em> gefunden haben, aber nicht die des K\u00f6rpers, den sie einst umgeben hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"338de5b8ff802254cf3772ac621964f2\">\u201eWeder Knochen noch Besitz&#8221;, erg\u00e4nzte der Orangene.<\/p>\n<p data-p-id=\"029e1253bfc5fe3c94f5d95b98de3203\">\u201eSag, Sileda\u00fa&#8221;, sagte C\u00fdel\u00fa, \u201ekl\u00e4r uns auf. Ist es Schattens\u00e4ngern m\u00f6glich, ihren eigenen K\u00f6rper irgendwie &#8230; zu verlieren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c0b92b2a55d2d3f1018e3403397878fb\">Sileda\u00fa schaute mit gut versteckter Entgeisterung vom einen zum anderen. War das ihr Ernst?<\/p>\n<p data-p-id=\"9030d76e51cde757129b8d6899bb27ed\">\u201eWar denn au\u00dfer den &#8230; <em>Resten<\/em> von Magie sonst gar nichts mehr in der H\u00f6hle vorhanden?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1ade6b70f1e870eb2ef8dee3d7e4675f\">\u201eDoch. Wir haben Menschenknochen gefunden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8dbcf81c1f00536deb79152af791fc3d\">\u201eDa habt ihr doch euren K\u00f6rper.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"15748f827e2dbe478016ad8b76eb1d59\">\u201eWir sind sicher, dass es sich bei den Toten in der H\u00f6hle nicht um den Schattens\u00e4nger handelt, der seine Magie zur\u00fcckgelassen hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"837f6a5c7a7e1a505de6c8c16aa1f5ca\">\u201eWie wollt ihr das so sicher sagen? Zu Dutzenden sind die Schwarzm\u00e4ntel damals verreckt, wie die Fliegen, als der Verfluchte begann, unter ihnen zu w\u00fcten. Er hat sie erschlagen wie Ungeziefer.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"68b64b84b5bcf84bcd1a847fa4758709\">\u201eM\u00f6glich&#8221;, sagte Elos\u00e1l. \u201eAber wir alle waren dabei und haben es mit angesehen. Und keiner von uns w\u00fcsste, noch kann er sich vorstellen, dass die <em>camat&#8217;ay<\/em> Greise in den Kampf geschickt haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"19d96eedd3ef02796f1ace6a302de61c\">\u201eGreise?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"576cbe1e9e4a76b365074a3206a3dc7a\">\u201eAlte, m\u00fcrbe Knochen, Sileda\u00fa. Die M\u00e4chte m\u00f6gen wissen, wie es diese ungl\u00fccklichen Unkundigen dorthin verschlagen hat, und wann. Mit der Schattens\u00e4ngermagie haben sie nichts zu tun.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1d4a68d7fc9e39829dfcf1cf2607818c\">\u201eMit einiger Wahrscheinlichkeit&#8221;, sagte der Indigofarbene, \u201esind es vielleicht Opfer eines Verbrechens, derer sich Mordt\u00e4ter entledigt haben. Es <em>muss <\/em>keinen Zusammenhang mit dem Schwarzmantel haben. Wir werden den <em>sinor<\/em> dar\u00fcber in Kenntnis setzen,&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8ece0157c217a4c487da8e6c31fd0a22\">\u201eAber von der dort vergossenen Magie sagt ihr ihm nichts?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d43dcf6d461ff3270362844f1a6c16df\">\u201eNein. Was sollte ein Unkundiger mit diesem Wissen anfangen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"16c9d48975592ab24973ed81d8d01d3a\">Nun, zumindest hier zeigten sie Vernunft. \u201eMir w\u00e4re nicht bekannt&#8221;, sagte die Alte vers\u00f6hnlich, \u201edass es einem Schattens\u00e4nger m\u00f6glich w\u00e4re, sich g\u00e4nzlich in Luft aufzul\u00f6sen. Wenn ihr weder Knochen noch Reste von Kleidung gefunden habt, kann das nur hei\u00dfen, dass die Magie auf anderem Wege verloren und ihr Tr\u00e4ger anderer Wege gegangen ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5bbe57e014cd6a1865d1eda4d29316b5\">\u201eAber kann sich eine <em>maghiscal<\/em>, eine Schattens\u00e4nger-<em>maghiscal<\/em>, denn von einem K\u00f6rper losl\u00f6sen?&#8221;, fragte der Violette misstrauisch.<\/p>\n<p data-p-id=\"9905a707de8f2992730f02795530aca0\">\u201eIch habe nie von einem solchen Fall geh\u00f6rt oder in meinen Studien davon gelesen. Aber vorstellbar ist es, in der Tat. Bedenkt, dass Nokt\u00e1ma sich Sterbliche zu ihren Dienen erw\u00e4hlt hat. Wenn ein <em>camata&#8217;ay <\/em>aus irgendeinem Grund bis an den Rand der Tr\u00e4ume geschw\u00e4cht ist, gelingt es ihm m\u00f6glicherweise nicht mehr, seine Magie festzuhalten. Mir w\u00e4re nicht bekannt, dass es jemals so weit gekommen ist, zumindest nicht, dass man es irgendwo berichtet h\u00e4tte. Aber selbst das, was ich an B\u00fcchern zusammentragen konnte, ist keine Allwissenheit.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"87577c1ecb2eeb0905862fce155aa3be\">\u201eWas&#8221;, fragte der Rote, \u201egesch\u00e4he wohl mit solcher verlorengegangener Magie?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"df04d0b92e342d616ac301d4f35c7a4b\">Sileda\u00fa zuckte die Achseln. Langsam wurde ihr die Sache zu dumm. \u201eM\u00f6glicherweise holt Nokt\u00e1ma sie sich zur\u00fcck. Vielleicht hat sie noch Verwendung daf\u00fcr.&#8221; Sie lachte abf\u00e4llig. \u201eVielleicht w\u00e4scht sie sich aus und kehrt mit dem Wasser zur\u00fcck an den Rand des Weltenspiels.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3578621650ce4e6e199681e4fb654926\">\u201eVielleicht&#8221;, sagte Elos\u00e1l nachdenklich, \u201ekann uns dies das kleine <em>camat&#8217;ay-<\/em>M\u00e4dchen beantworten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"32f67c85bc912b6a7728792305f91083\">\u201eElos\u00e1l&#8221;, mahnte C\u00fdel\u00fa, und Sileda\u00fa erstarrte.<\/p>\n<p data-p-id=\"1dbb58da8a34989865e63a1e32cace2b\">\u201eNein, nicht vor allen&#8221;, beschwichtigte die <em>faj\u00eda<\/em>. \u201eLass mich mit ihr reden. Ich denke, ich wei\u00df, wie ich sie danach fragen muss. Was sie von ihrer Mutter dar\u00fcber wei\u00df, wie Nokt\u00e1mas Gabe fortbesteht. Das ist eines der tiefsten Geheimnisse der Schattens\u00e4nger.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bee012659b63e84b4a2e583d8ea4a956\">Sileda\u00fa konnte nicht widerstehen. Aber die Lage entwickelte sich in eine ungute Richtung. \u201eHast du Advon jemals erz\u00e4hlt, wie es bei <em>euch <\/em>ist? Wie Patagh\u00edu euch die Magie zugeteilt und portioniert hat?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"55a327b8880014a9d0faeed6e7680fb5\">\u201eSileda\u00fa!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"75b218700fbeac177b8b92f40bd8fb92\">\u201eIst es nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"996054c512320485e9de222548cb53b9\">C\u00fdel\u00fa erhob sich. Das war f\u00fcr alle das Zeichen, zu schweigen und zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p data-p-id=\"7088931cdf5795280d953b4b47d45bc7\">\u201eDas M\u00e4dchen ist im Schulzimmer&#8221;, sagte er sanft zu seiner <em>h\u00fdardora<\/em>. \u201eZusammen mit Advon.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f357e5faadb49309074067af0158613f\">\u201eAdvon?&#8221;, mischte sich der Blaue ein. \u201eAdvon ist nicht im Schulzimmer.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"20a85aae99d508fb1b48429934c8d586\">Sileda\u00fa erstarrte. Alarmiert starrte sie zu dem Blauen hin. \u201eWas?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ea32ea3ea1188634cc7d1588bab6db4f\">\u201eDu hast ihn doch selbst mit dem Korb losgeschickt&#8221;, sagte der Blaue mit misstrauisch gesenkten Brauen. \u201eHast du das etwa vergessen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9a52385c60c35e9d25be3a728ae67f12\">\u201eWas redest du da? Was f\u00fcr ein Korb?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8bdf9b87d3beb4eae81cd4b312b3b917\">\u201eNa, den mit dem Zeug, das die beiden M\u00e4nner vorhin nach Aur\u00f3p\u00e9a mitzunehmen vergessen haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6a6688fd56c0f5e82225acc33216832c\">Elos\u00e1l, C\u00fdel\u00fa und die anderen schauten verwirrt von einem zum anderen. Sileda\u00fa glaubte zu f\u00fchlen, wie das Blut in ihren Adern abk\u00fchlte, auskristallisierte und zu Eis gerann. Dieser Bengel! Dieser verfluchte, vorwitzige, respektlose Bengel! Wie konnte er das fertiggebracht haben? Wie hatte er das Schloss \u00fcberwunden, ohne jegliche Magie? Was wusste er? Und was hatte er vor?<\/p>\n<p data-p-id=\"ff76a4d9dc97d37d3d02d56df3198ab4\">Andererseits \u2013 nahm ihr das jetzt nicht die gr\u00f6\u00dfte Erkl\u00e4rungsnot von den Schultern?<\/p>\n<p data-p-id=\"9b827d3a3f9295cabb785585337f8670\">\u201eIch&#8221;, stellte sie klar, \u201ehabe Advon ganz bestimmt <em>nirgendwohin<\/em> geschickt. Und schon gar nicht aus der Burg heraus!&#8221; Wie wohl es tat, dass ihr das ohne die Notwendigkeit einer L\u00fcge. \u201eDer Junge muss sich aus dem Staub gemacht haben! Vielleicht ist er neugierig, was die braven Dienstleute zu transportieren haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cd538df84fb8bc4f9188b83d29d0d6b6\">\u201eWas denn?&#8221;, fragte Elos\u00e1l best\u00fcrzt. \u201eWas tragen sie f\u00fcr dich fort?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fea7ab90b44a1ee7e3377e3769384f35\">\u201eSchattens\u00e4ngerzeug eben! Die letzten Reste.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"12adf4f3658bf8269444fcb499e9d499\">\u201eBei den M\u00e4chten! Was ist das f\u00fcr ein seltsamer Tag! Erst das Kind, dann das Einhorn, dann l\u00e4uft Advon weg &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ed7052633be20bfbbc2ad7c5cffae697\">\u201eEs h\u00e4ngt alles miteinander zusammen&#8221;, behauptete Sileda\u00fa geistesgegenw\u00e4rtig. \u201eSchattens\u00e4ngerbrut! Sicher hat das verdammte G\u00f6r das Einhorn gescheucht! Sicher hat es den Willen des Jungen ergriffen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ff852a762797e4f7b19198b1cfe2e40f\">\u201eSei nicht albern, Sileda\u00fa!&#8221; Nun war auch C\u00fdel\u00fa auf den F\u00fc\u00dfen. \u201eSchattens\u00e4nger k\u00f6nnen niemandem ihren Willen aufzwingen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"01bc756160263c0f7d86e59a48d82c33\">\u201eIch wei\u00df&#8221;, sagte Sileda\u00fa gen\u00fcsslich. \u201eDas ist <em>eure<\/em> Kunst. Aber wei\u00df man schon, was das Pack in all der Zeit an neuen Fertigkeiten entwickelt hat?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0162b518b6262eeaadbb244afdc50589\">\u201eWir m\u00fcssen ihn suchen!&#8221;, rief C\u00fdel\u00fa aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"7a4a0bbb0c6d68d6eee2b675276024d0\">\u201eEr kann noch nicht allzu weit gekommen sein&#8221;, sagte der Blaue. \u201eEr ist zu Fu\u00df und noch keinen Gongschlag lang weg.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0e193c69847fb561ea2ece98cdc65d00\">\u201eAber das M\u00e4dchen&#8221;, rief der Orangene aus. \u201eWenn es frei einher l\u00e4uft &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"db4f6eacbb8a6d87ebaa85f489acae0e\">\u201eVergesst das schwarzgewandete Balg&#8221;, fuhr Sileda\u00fa der aufgescheuchten Bande entgegen. \u201eDas ist gewiss \u00fcber alle Berge. Mit etwas Gl\u00fcck l\u00e4uft es in die W\u00fcste und verendet dort unter Patagh\u00edus Glanz, das Schattenbalg. Bestimmt hat es Advon in die Irre gef\u00fchrt, damit er sie aus den Augen l\u00e4sst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"14c3447830b8f9566982cb98c971c368\">\u201eDas M\u00e4dchen kann nicht weg sein! Ich h\u00e4tte sie gesehen!&#8221;, behauptete der Blaue.<\/p>\n<p data-p-id=\"d3facd5355dd85391093dce5f5513a39\">\u201eNein. Nicht, wenn sie wei\u00df, wie man durch Schatten taucht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"05b83cffee2cabde5f13e7ed3ad0b6bb\">\u201eAber &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0926d514fe4dc1b61a0db318c7ded128\">\u201e<em>Ich<\/em> gehe ihn suchen. Wenn der Lausejunge sich in den Kopf gesetzt hat, meine Helfer zu verfolgen, wei\u00df ich doch, wohin sie laufen. Ich hole ihn zur\u00fcck. Das ist wohl das Mindeste, was ich f\u00fcr euch tun kann.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2c080bd219e786d9bb7af6d5a05d890c\">\u201eWie willst du ihn einholen, Sileda\u00fa?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"70df1d391dfc07c17d61d6f2cca0bf43\">\u201eIch wei\u00df, wo ich ihn finden werde. Es kann ihm nichts geschehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d6a1e10a46712910d20dbdfb85c4bc57\">\u201eDas hat keinen Zweck. Einer von uns wird dich im Sattel mitnehmen. Wir &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"20da09f426687b77237cc4eb636ee700\">\u201eDazu m\u00fcsstet ihr erst die Einh\u00f6rner von der Weide zur\u00fcckholen&#8221;, schnitt sie ihm das Wort ab. \u201eUnd willst du den <em>sinor<\/em> stehen lassen? Jeden Moment kann er hier erscheinen. \u00dcberlass es mir, C\u00fdel\u00fa.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2fd6f3b1d96df04c3e157bb2f44887cc\">\u201eAber &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"16b0b3b3918fadfc15e88788ddce84de\">\u201eNein, ihr h\u00f6rt mir zu! Nehmt Vernunft an. Ihr m\u00fcsst den <em>sinor<\/em> empfangen. Das war eure Idee, und nun solltet ihr es durchf\u00fchren, wie ihr es gedacht habt. Und Advon ist kein Wiegenkind mehr. Solange die Sonne noch nicht untergegangen ist, ist er in Aur\u00f3p\u00e9a sicher. Wenn meine Knechte bemerken, dass er sie unerlaubt verfolgt, werden sie ihn ohnehin zur\u00fcckbringen. Ich laufe ihm nach oder entgegen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6c517908dae14667358279ddea165336\">\u201eDeine <em>Knechte<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"24ff5e07abfee554ab006a5f4ea38895\">Verflucht! Sie wurde unaufmerksam! \u201eDie braven M\u00e4nner, die den letzten Rest an Schattens\u00e4ngerkram aus Patagh\u00edus reinen Hallen entfernt haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d0d5fa7c3c17d8cdd89102edc2f71666\">Elos\u00e1l schaute fragend zu C\u00fdel\u00fa hin\u00fcber. Der wich ihr unbehaglich aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"293848b42c68bfb8cd1c80c28dbd44ee\">\u201eTu, was du vorgeschlagen hast&#8221;, sagte er.<\/p>\n<p data-p-id=\"d11c5cb214d0b8f104bf1da7f5b0d7c6\">Sileda\u00fa verkniff sich ein L\u00e4cheln, als sie den Schatten auf Elos\u00e1ls goldenem Blick bemerkte. Dann wandte sie sich rasch ab, bevor jemand sie zur\u00fcckhalten konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"16b2981f2462dd06a794cf3404c42eb0\">\u201eIch bin gespannt, was der <em>sinor<\/em> euch berichtet&#8221;, sagte sie im Hinausgehen. \u201eVielleicht wei\u00df er mehr \u00fcber eure H\u00f6hle, als ich euch sagen kann.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e85a4c42a50a7dcf7f049b7bec98acb9\">Sie verneigte sich, wandte sich ab und verlie\u00df Patagh\u00edus Halle so rasch wie m\u00f6glich, ohne Misstrauen zu sch\u00fcren. Niemand verfolgte sie, aber als sie die Treppe hinab eilte, h\u00f6rte sie hinter sich, wie Elos\u00e1l und C\u00fdel\u00fa aufgebrachte Worte wechselten, w\u00e4hrend die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> betreten schwiegen.<\/p>\n<p data-p-id=\"5070c259d152c09629214e14425c3273\">Gern h\u00e4tte sie dieser Musik in ihren Ohren weiter zugeh\u00f6rt. Aber nun hatte sie wichtigere Dinge zu tun.<\/p>\n<p data-p-id=\"64b9d2e88f4f1e735862dd43c08b01a5\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"139839107e6c2ae5175f16699f001281\">\u201eDas ist doch nicht m\u00f6glich&#8221;, zischte <em>yarl<\/em> Altabete und zerrte an der T\u00fcr. \u201eSie muss sich verklemmt haben!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"54c2defb9f3e9a9914b490643af19ec0\">Daap Grootplen kam ihm zu Hilfe, ohne den Bem\u00fchungen seines Freundes zu gr\u00f6\u00dferem Erfolg verhelfen zu k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich entschied sich sogar der <em>teirand<\/em> selbst, Hand anzulegen, aber die T\u00fcr blieb unverr\u00fcckbar, als sei sie ein fester Bestandteil der Wand.<\/p>\n<p data-p-id=\"17d9a568389afd93a6ae8c92984899bc\">\u201eEs geht so nicht,&#8221; sagte er schlie\u00dflich zornig. \u201eWir m\u00fcssen es mit einer Axt versuchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ef781818bcec1cad99281e033609fdb0\">\u201eDumm nur&#8221;, sagte Altabete, \u201edass wir die Werkzeuge oben gelassen haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ed52c028d20a05e0802ef5c75f10054a\">\u201eIm Kerker steht noch eine Menge herum&#8221;, \u00e4u\u00dferte sein Sohn.<\/p>\n<p data-p-id=\"5f920af5efa01eed04a61e585bc56cb6\">\u201eWoher wei\u00dft du das?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0dcce20f84619ed985f6f7f6e67f7833\">J\u00e1ndris schaute seinen Vater stumm und vielsagend an, als sei er erstaunt dar\u00fcber, dass ein Knabe solcherlei Geheimnisse nicht innerhalb der ersten zwei Tage des Aufenthalts an einer fremden Burg erkundet h\u00e4tte. Und er, J\u00e1ndris Altabete, er war schlie\u00dflich schon f\u00fcnf Sommer lang hier.<\/p>\n<p data-p-id=\"a4ecac752302abb3d1fc4f01fa2a4e4b\">\u201eDas ist altes Zeug und taugt nichts&#8221;, sagte Grootplen seufzend.<\/p>\n<p data-p-id=\"7b9f4315808c321aeb783a910ab88544\">\u201eJa&#8221;, murmelte L\u00e1as. \u201e<em>Das <\/em>haben wir auch bemerkt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"44195b9ffc2cce3568e0ce77522b088e\">\u201eVielleicht kann Althopian uns etwas Besseres zuwerfen, von oben&#8221;, merkte Emberbey an.<\/p>\n<p data-p-id=\"b0d3d23df3cb7ecc7e18a289a2c20ae2\">K\u00edan\u00e1 von Wijdlant blickte nach oben. Althopian mit seinem kalkbest\u00e4ubten Gewand war aus der Tiefe deutlich zu erkennen. Er n\u00e4herte sich vorsichtig, Schritt um Schritt, der <em>teirandanja<\/em> in ihrem wei\u00dfen, ebenfalls deutlich erkennbaren Kleidchen, die sich \u00e4ngstlich an die Treppe klammerte. War der Durchmesser des Turms schon immer so weit gewesen? Es kam der <em>teiranda<\/em> vor, als sei alles ringsum pl\u00f6tzlich in seinen Ma\u00dfen gewachsen.<\/p>\n<p data-p-id=\"560d2faca52d5ebc40491c70ea2def7e\">\u201eStill&#8221;, sagte sie ruhig. \u201eSprecht ganz leise. Solange Manj\u00e9v nicht oben auf festem Grund steht, muss niemand wissen, dass sich die T\u00fcr vor uns geschlossen hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"67c261777eca26f06e81b7c77ad15120\">\u201eMir will nicht in dem Kopf&#8221;, wisperte Grootplen, \u201ewie das bisschen Regen so schnell das Holz hat verquellen lassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e3ecd60ecfdca04fe72098b8625ba2ff\">\u201eRedet Euch nichts ein, Herr Daap&#8221;, entgegnete sie. \u201eDas war weder ein Wind noch ein Beben, und die T\u00fcr ist nicht wegen ein wenig Regen verschlossen. Es sollte mich nicht wundern, wenn uns niemand drau\u00dfen h\u00f6rte, w\u00fcrden wir alle zugleich gegen die T\u00fcr schlagen und um Hilfe rufen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"55dd621f2ee22821f3b908229cafe428\">\u201eDu meinst, der Zauber ist von der T\u00fcr oben auf die hier unten \u00fcbergesprungen?&#8221;, fragte Asga\u00fd von Spagor ged\u00e4mpft. Sie nickte.<\/p>\n<p data-p-id=\"06d11e3d0f4a261f34b90da733a529e4\">\u201eIhr Herren&#8221;, sagte sie dann, \u201ediese T\u00fcr ist magisch versiegelt. M\u00f6gen die M\u00e4chte uns gn\u00e4dig sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"55dffe1faffd1f880b2a5bdbf6d5d41e\">\u201eNa bestens&#8221;, murrte L\u00e1as, dem es nicht anstand, in der Runde der Erwachsenen das Wort zu erheben. Aber niemand rief ihn zur Ordnung.<\/p>\n<p data-p-id=\"4ce59296391f5a4861663b90f70c3720\">\u201eM\u00fcssen wir jetzt f\u00fcr immer hier drinnen in dem dunklen Turm bleiben?&#8221;, fragte T\u00edjnje bang.<\/p>\n<p data-p-id=\"3ed7498d97c26e47e81ef76faf8ef200\">\u201eAber nein&#8221;, sagte Daap Grootplen und nahm seine Enkelin auf den Arm. \u201eWir sind hier ganz schnell wieder drau\u00dfen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5cca17b57bcb3cad409252f1d029e3ec\">\u201eUnd Manj\u00e9v muss jetzt nicht immer da oben bei Osse und Herrn Wayreth sein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c99ffd6fd661544969e4bb698cde951b\">\u201eNein, T\u00edjnje&#8221;, tr\u00f6stete auch J\u00e1ndris. \u201eWir sind bald wieder drau\u00dfen. Die T\u00fcr klemmt nur ein bisschen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a5d045ddd0610c453a28d2a6d9481a0b\">\u201eJa,&#8221; stimmte L\u00e1as zu. \u201eDann kannst du wieder mit Manj\u00e9v spielen. Und wir melden uns beim Schwertmeister zur\u00fcck.&#8221; Den allzu auskunftswilligen <em>mestar<\/em> erw\u00e4hnte er nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"c7ad69e3d1a8c462188d0000a1c90271\">\u201eDas ist gut&#8221;, sagte das kleine M\u00e4dchen. \u201eWir haben ja nicht einmal mehr den Pfannkuchenteller: Wir k\u00f6nnten verhungern.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3bd920ad745f7e444897733ee506c2dc\">\u201eNein, T\u00edjnje&#8221;, tr\u00f6stete die <em>teirandanja<\/em>, ohne den Ritter aus den Augen zu lassen, der sich der auf der zerbrochenen Treppe gefangenen Tochter n\u00e4herte. \u201eSelbst wenn die T\u00fcr nicht aufginge, von hier aus kommen wir zu den Vorratskammern.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"acdfff8162ff4209831f2b31086ace54\">\u201eDas bedeutet&#8221;, f\u00fcgte Asga\u00fd von Spagor nachdenklich hinzu, \u201ewir m\u00fcssen nur warten, bis jemand aus der K\u00fcche etwas aus den Vorr\u00e4ten braucht und die T\u00fcr von au\u00dfen \u00f6ffnet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"024d76ec5dedc9b78e67ab9e770d4f93\">\u201eIch schlage vor&#8221;, sagte Andri\u00e9r Altabete trocken, \u201ewir lassen alsbald wie m\u00f6glich einen Verbindungsgang zwischen dem Vorratskeller und dem Geb\u00e4ude anlegen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cfa3a649221c98b984332e0473d14c3e\">\u201eNein&#8221;, sagte die <em>teiranda<\/em>. \u201eOder wollt ihr, dass der Zauber sich vom Turm auf die ganze Burg fortsetzt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8e6bd4597d08ebc3b01741f0da538a62\">\u201eIch denke&#8221;, grollte Daap Grootplen, \u201ees tut Not, den Schattens\u00e4nger, der diesen Zauber geschaffen hat, augenblicklich herzubringen und zu zwingen, diesen Fluch von der Burg zu nehmen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"63a2cf831faef8189f990a9e29567826\">\u201eDas wird er mit Freuden tun&#8221;, sagte die <em>teiranda<\/em>. \u201eAber das bringt uns jetzt nicht weiter. Lasst uns warten, bis Althopian und Manj\u00e9v in Sicherheit sind. Dann arbeiten wir uns an dieser T\u00fcr ab.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1b17aa24180f2ef01059d884cfe6b655\">\u201eUnd wie, Majest\u00e4t?&#8221;, fragte Emberbey.<\/p>\n<p data-p-id=\"cd41d4233af5f857f0d4bbc63b54e98d\">\u201eAuch wir haben Gold bei uns&#8221;, antwortete seine Herrin und nahm sich die Krone vom Kopf.<\/p>\n<p data-p-id=\"3db659a700d69242c5874e1eaaeb9e39\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"74487a655261f8f6649a1bbe4388f4b7\">Manj\u00e9v klammerte sich an den Handlauf und sp\u00fcrte, wie die Treppe mit jedem Schritt, die der Ritter auf sie zu tat, bedrohlich knarzte und wackelte. Wa\u00fdreth Althopian gab sich alle M\u00fche, so sacht aufzutreten, wie ihm m\u00f6glich war. Aber so sehr er sich auch bem\u00fchte, jeder seiner Schritte erzeugte ein bedrohliches Vibrieren und be\u00e4ngstigende Ger\u00e4usche, die das Holz von sich gab. Die Treppe wackelte, als hinge sie nur an wenigen Ankern.<\/p>\n<p data-p-id=\"9b899f7c4b365ce8ac8e2da051af036e\">\u201eBleibt ganz ruhig&#8221;, sagte Althopian. In seiner Stimme lag keine Emotion, weder Angst noch \u00c4rger, kein Zorn dar\u00fcber, dass die Befreiung seines Sohnes nun durch die Anwesenheit seiner jungen Herrin unterbrochen wurde.<\/p>\n<p data-p-id=\"d7fc8cd0e3dc66b79c9d9332df3345f9\">Weit, zu weit, definitiv viel zu weit unter ihr waren die Erwachsenen, die anderen Kinder, ihre Freunde. Sie redeten zueinander, aber sie waren nicht zu verstehen, ein Gemurmel, das untrennbar ineinander lief wie die So\u00dfe in dem Kohlgem\u00fcse vom gestrigen Abend. Was f\u00fcr ein seltsamer Vergleich, kam es dem M\u00e4dchen in den Sinn. Warum gingen sie nicht fort? Nat\u00fcrlich, sie wollten abwarten, ob es Althopian gelingen w\u00fcrde, sie in Sicherheit zu bringen. Aber Sicherheit? Bot der enge, l\u00e4cherliche Treppenabsatz vor dem verfluchten Turmgemach, ein Ort, der nicht daf\u00fcr bestimmt war, dass sich jemand l\u00e4nger als f\u00fcr einen Schritt dort aufhielt, tats\u00e4chlich Sicherheit?<\/p>\n<p data-p-id=\"90fbdb78c10dff03c61c9ff235e18f4e\">Osse war dort oben. Er hatte sich seit dem Erbeben des Turms nicht blicken lassen. Vielleicht hatte er noch mehr Angst als sie.<\/p>\n<p data-p-id=\"08f8f1f8f54d1059417b97e464e65faf\">Wa\u00fdreth Althopian stand nun nur noch ein paar Stufen \u00fcber ihr. Wie schmutzig und ersch\u00f6pft er aussah, w\u00e4hrend das tr\u00fcbgraue Tageslicht aus einer Fensterscharte nahebei auf sein Gesicht fiel. Wie hatten Sorge und Ersch\u00f6pfung den Ritter ver\u00e4ndert. Und doch, er war besonnen. Entschlossen. Jemand, der keine Furcht zeigen durfte. Ein Held, der ein weiteres Kind rettete.<\/p>\n<p data-p-id=\"6285306b3080795bfca2b7b20c21c8cc\">\u201eKommt&#8221;, sagte er und streckte ihr seine Hand entgegen. \u201eKommt zu mir, Majest\u00e4t. Nur diese drei Stufen her zu mir. Dann kann ich Euch tragen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ff556e55823a6c86081e975035e85e1b\">Sie klammerte sich fest und schaute ihm hilflos entgegen. Die Treppe erbebte sacht, obwohl sie beide still standen.<\/p>\n<p data-p-id=\"b594fd96205274d93196f5b6c776ced4\">\u201eNehmt meine Hand&#8221;, forderte er sie auf. \u201eKommt herunter von diesen wackligen Stufen. Ich halte Euch fest.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2102a7eb064dba193bb0fcf4420a7ab8\">\u201eIch habe Angst, Herr Wa\u00fdreth&#8221;, gestand sie leise. \u201eWenn ich mich bewege, bricht die Treppe vielleicht ab!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2cbd8dcea2d600f9f8f1f7483ce18478\">\u201eEs w\u00e4re Hochmut, h\u00e4ttet Ihr keine Angst&#8221;, h\u00f6rte sie ihn, so ruhig, so gelassen. Klopfte ihm nicht auch das Herz zum Zerbersten in seiner Brust? Er stand auf einer losen Holztreppe, unter sich ein Abgrund, der nicht nat\u00fcrlich war.<\/p>\n<p data-p-id=\"4e294884a8dad58b0d82f60f4a51ab35\">H\u00e4tte sie nicht diesen dummen, diesen selbsts\u00fcchtigen und hochm\u00fctigen Brief geschrieben, keiner von ihnen w\u00e4re in diese Lage geraten. Bei den M\u00e4chten! Was hatte sie nur dazu getrieben?<\/p>\n<p data-p-id=\"ed3e8c9fa21733f08d21e7ed50c6e8f7\">\u201eDie Treppe tr\u00e4gt uns beide&#8221;, sagte er in leisem Plauderton. \u201eIch werde Euch auf meinen Arm nehmen und empor tragen. Ihr m\u00fcsst nur die Augen schlie\u00dfen. Aber kommt mir nur diese wenigen Schritte entgegen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d45daafb56ba2c329e0b7cea2698a3b3\">Sie gab sich einen Ruck. Die Treppe bebte, ganz sacht.<\/p>\n<p data-p-id=\"5793453eadf2b6a6ddcdb0649cb3eb27\">\u201eOben seid Ihr in Sicherheit&#8221;, lockte er. \u201eOsse Emberbey ist auch da. Wir warten dort oben einfach, bis die anderen Herren und Eure Eltern einen Weg finden, die Treppe zu \u00fcberbr\u00fccken.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eee506320cb5abf5b3c18f84d3528b7c\">Ein zaghafter Schritt auf ihn zu. Seine Hand vor sich, so stark, so kampferprobt.<\/p>\n<p data-p-id=\"1e43600eca1810ed388e107487307887\">\u201eWas geschieht hier, Herr Wa\u00fdreth?&#8221;, fragte sie leise. \u201eWas war das f\u00fcr ein Windsto\u00df? Wieso ist der Turm pl\u00f6tzlich so tief?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e0f155fdc4d728d6b579766186ae0b3c\">\u201eDar\u00fcber, Majest\u00e4t&#8221;, sagte er munter, \u201emachen wir uns sp\u00e4ter Gedanken. Kommt zu mir. Habt keine Angst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4392813c0d69ac534705d140631011d5\">\u201eAber ich <em>habe <\/em>Angst!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"57422b5d3ea0cadb94b1424295f6e122\">\u201eStellt Euch einfach vor&#8221;, scherzte er, \u201eIhr w\u00e4ret eine <em>teirandanja<\/em> in Gefahr, wie in einem M\u00e4rchen eines <em>b\u00e1chorkor<\/em>. Und hier ist er schon, der tapfere Recke, zu Diensten, Euch zu besch\u00fctzen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1002ebab63e453df5fe0add10e6e7296\">Noch ein Schritt.<\/p>\n<p data-p-id=\"a3a0a48a37b3845a750ca5be335de9be\">\u201eWas gew\u00e4hrt Ihr mir f\u00fcr meine Dienste, Majest\u00e4t&#8221;, fragte er. \u201eWelchen Lohn w\u00fcrdet Ihr mir geben?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"80165016135f15696c47058804d5f0a3\">Sie stutzte. Was redete er da?<\/p>\n<p data-p-id=\"3c02efb86f2d9c752d2c0fc4a02887fa\">\u201eDenkt nach, Majest\u00e4t. Bei den M\u00e4chten, denkt nun an etwas anderes als an die Tiefe. Konzentriert Euch auf etwas Heiteres.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c4ac289aa0776ac39a1bba159d1bddc3\">\u201eWas w\u00fcnscht Ihr, edler Herr?&#8221;, ging sie auf seine Rede ein.<\/p>\n<p data-p-id=\"14060ddea101aa6a823d160b13c540b3\">\u201eIch brauche ein neues Pferd&#8221;, behauptete er. \u201eGebt mir eines, mit &#8230; mit einem Fell, gr\u00fcn wie Moos!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9b7be380283831ca8c2056898efba803\">Ganz gegen ihre Laune musste sie l\u00e4cheln. Der Ritter mit dem gr\u00fcnen Pferd, das war ein Lied, das die <em>opayra\u00e9<\/em> ganz kleinen Wiegenkindern im Scherz sangen. Er wollte sie mit etwas L\u00e4cherlichem ablenken. Und dabei war ihm sicher selbst erb\u00e4rmlich zumute.<\/p>\n<p data-p-id=\"96fde03fc7d3ccb30fa3d83af3fe285f\">\u201eWomit wollt Ihr es f\u00fcttern, das Pferd?&#8221;, fragte sie. Noch ein Schritt.<\/p>\n<p data-p-id=\"0f498e1f803a78db78acc35a73df6832\">\u201eMit N\u00fcssen und Tang&#8221;, antwortete er und reckte sich ihr entgegen. Seine Hand &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"14df1b5bb59fbfe9dcdd897a352d329b\">\u201eUnd wohin wollt Ihr darauf reiten, Herr Wa\u00fdreth?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"85acfc34a8ac99dba5dda12ff80b811c\">\u201ePatagh\u00edu will ich davonreiten, und Nokt\u00e1ma voraus. \u00dcber das Eis und durch das Feuer. Gebt mir die Hand, Majest\u00e4t. Bitte!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"591b55e4f46057546f9a4d4cb4940137\">Manj\u00e9v z\u00f6gerte. Sie war nur noch eine Arml\u00e4nge von ihm entfernt. Aber um ihn zu erreichen, h\u00e4tte sie den Handlauf loslassen m\u00fcssen, an den sie sich klammerte und der unter ihren H\u00e4nden zu beben schien wie ein lebendiges Tier.<\/p>\n<p data-p-id=\"39f016105317cfb63c7dd1a9521a0beb\">\u201eIhr sollt es haben, das Pferdchen aus Moos&#8221;, sagte sie leise. \u201eWoher kennt Ihr das Lied?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a0d396f52d98da1c49b89dd77d5703b1\">Ein \u00c4chzen ging durch die Mauern. Und von oben erschallte ein gr\u00e4sslicher Ton. Etwas zerbrach wie tausend irdende T\u00f6pfe.<\/p>\n<p data-p-id=\"84e002735ea735830376db3c417dd601\">\u201eMeine <em>h\u00fdardora<\/em> hat es meinem Sohn gesungen&#8221;, sagte Wa\u00fdreth Althopian.<\/p>\n<p data-p-id=\"b8d966ab1601735cdab79e421d4e986a\">Sie griff zu. Und \u00fcber ihnen \u00e4chzten Stein, Holz und Raum.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2587","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2587","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2587"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2587\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3727,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2587\/revisions\/3727"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}