{"id":2526,"date":"2025-08-25T12:31:04","date_gmt":"2025-08-25T10:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2526"},"modified":"2025-09-01T09:18:41","modified_gmt":"2025-09-01T07:18:41","slug":"054-funde-in-flammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/054-funde-in-flammen\/","title":{"rendered":"054: Funde in Flammen"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"9f8cf308562b818f2ff44d000c476eb2\">Die Hitze war atemberaubend und das Knistern und Knacken der Flammen klang fast schmerzhaft in Advons Ohren. Aber dieses n\u00e4chtliche Abenteuer war so aufregend!<\/p>\n<p data-p-id=\"887eca4d2fec05535e3a2167082519dd\">Kaum hatte der Rote, der heute Nacht an der Reihe gewesen war, die Nachtwache zu halten, den Brand auf dem entfernten H\u00fcgel bemerkt, hatte Advon diese verlockende Chance genutzt. Er war noch wach gewesen, Elos\u00e1l hatte ihm sch\u00f6ne Geschichten von den Farbenkl\u00e4ngen des Fr\u00fchlings und den Liedern der Sonne erz\u00e4hlt, als der aufmerksame Magier Alarm schlug. Advon hatte seine Mutter flehentlich gebeten, mit den Rittern ausfliegen zu d\u00fcrfen. Es sei doch etwas ganz anderes, die Kunst der <em>arcaval&#8217;ay<\/em> in einem echten Ernstfall anzuschauen, nicht an Kerzenflammen oder K\u00fcchenfeuern.<\/p>\n<p data-p-id=\"336d1062cf1be7f6be425873c6fd5ff2\">Sie hatte es ihm erlaubt, konnte seinem Flehen um ein aufregendes Erlebnis nicht widerstehen. Er hatte ihr bei Pataghi\u00fa und dem Hellen Tag versprechen m\u00fcssen, sich geb\u00fchrlich zu betragen und den Rittern nicht im Weg herumzulaufen. Und nun war er hier, stand inmitten des wilden Feuers, es loderte links und rechts und hatte eine solche Gewalt, dass Advon von Ehrfurcht ergriffen war. Angst hatte er nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"3ad54aba53ed35be5d27b48a943253d9\">Ob die Ritter es noch \u00e4hnlich empfanden? Oder war in der undenkbar langen Zeit das Feuer zu ihrem Alltag geworden?<\/p>\n<p data-p-id=\"2feb7ebe587740409a5e7144b091145a\">Immer, wenn in Sichtweite des Ciel\u00e1stel ein unkontrollierter Brand ausbrach, zogen die Regenbogenritter aus, um ihn zu l\u00f6schen. Wenn einer von ihnen es tat, brachten sich keine Menschen in Gefahr, und es ging viel schneller als wenn die Unkundigen erst m\u00fchsam wertvolles Wasser in ausreichender Menge herbeischaffen mussten. Die Regenbogenritter reagierten immer schnell und besonnen, denn in der hei\u00dfen, trockenen Gegend breiteten sich Br\u00e4nde schnell aus. Nicht auszudenken, wenn einer auf Aur\u00f3p\u00e9a \u00fcbersprang oder in der Stadt selbst au\u00dfer Kontrolle geriet.<\/p>\n<p data-p-id=\"200efcd1643b2a02d694610d26302fed\">Advon folgte dem orangenfarbenen Regenbogenritter, der suchend zwischen den Flammen einherschritt. Die vier gingen in mehreren Mannsl\u00e4ngen Abstand zueinander und betrachteten pr\u00fcfend das Feuer ringsum.<\/p>\n<p data-p-id=\"fe68e3ec8496edc526458f230a401009\">\u201eHier&#8221;, sagte der Gr\u00fcne und trat auf etwas zu von dem nur noch ein verworrenes Netz schwarzer \u00c4ste und Zweige \u00fcbrig war, die glommen wie Kerzendochte. \u201eHier ist es ausgebrochen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d4852f0b0c4862207131c5aedf14d129\">Er pfl\u00fcckte die Herzflamme und zerdr\u00fcckte sie in der Faust. Augenblicklich verlosch der Busch, nicht aber das \u00fcbrige Feuer.<\/p>\n<p data-p-id=\"04daf77bd632c7a23be8b9437fc9dd9a\">\u201eDas war nur ein Ableger&#8221;, erkl\u00e4rte der der Violette auf Advons fragenden Blick. \u201eDas urspr\u00fcngliche Feuer, die Quelle, muss woanders sein. Suchen wir weiter.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9972b544faa08778cab37a29c403d031\">Sie teilten sich auf. Advon blieb bei dem Orangenen und dem Gr\u00fcnen, der Violette und der Blaue taten sich zusammen. Sie schritten in entgegengesetzter Richtung los und umrundeten den H\u00fcgel, immer etwas h\u00f6her hinauf.<\/p>\n<p data-p-id=\"3eb1c0756ce0fa676c38bbbc5438ccc9\">\u201eWas ist ein Ableger?&#8221;, fragte Advon.<\/p>\n<p data-p-id=\"e14f2d53ddedc83f04138d808162a7b3\">\u201eWenn ein Feuer entz\u00fcndet wird, hat es ein Herz. Nimmst du etwas davon weg und tr\u00e4gst es an einen anderen Ort weiter, bildet sich ein weiteres Herz. Wir m\u00fcssen das urspr\u00fcngliche Feuer finden, um alle Herzen zu l\u00f6schen, die es am Leben h\u00e4lt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"60b55421576ac1a7b7a48190439c54c8\">Advon stapfte ihnen nach. \u201eDa hat aber jemand das Feuer ziemlich weit getragen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9787e79a75275e029b8fd12bc630ee81\">\u201eDann hat der <em>sinor<\/em> wohl Recht. Das sieht nach willentlicher Brandstiftung aus.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2a3122ab190fb939a4cb182b61ae06ee\">\u201eWarum sollte jemand so etwas tun?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9afc0eab01ccb0c4c00fd1c85b263ef\">\u201eVielleicht, um sich zu r\u00e4chen. In der Stadt haben die Leute Angst vor ihm. Vielleicht war er schlecht zu jemandem.&#8221; Advon fand diesen Gedanken vollkommen naheliegend.<\/p>\n<p data-p-id=\"024f993626945fe151478723d775cd7a\">\u201eSie werden es wohl herausfinden. Vielleicht erz\u00e4hlt der alte Unkundige es der Meisterin morgen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bd6d3d6c5ad3893bf377e235b1cb4f34\">Advon z\u00f6gerte. Im Vorbeigehen hatte er aus den Augenwinkeln im Dunkeln hinter den t\u00e4nzelnden Flammen am Hang etwas entdeckt. Der Junge verlangsamte seine Schritte, lie\u00df sich hinter den Rittern zur\u00fcckfallen und lief ein paar Schritte beiseite. Hinter einem qualmendem Baumgerippe, das dem Feuer keine Nahrung mehr bot, war eine \u00d6ffnung im schroff aufragenden Fels.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a77485b03b1b96fd54d1f7c4b4725d9\">\u201eAdvon?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ad8ce734af591a751cfa4fdf068e0849\">\u201eIch komme gleich! Hier ist was!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a182ba1ea8bddfb3e37e6ce734360cd0\">Der Gr\u00fcne sagte etwas zu seinem Gef\u00e4hrten, das der Junge offenbar nicht h\u00f6ren sollte und war kurz darauf wieder bei ihm.<\/p>\n<p data-p-id=\"5b96645bbf5e6ca0557d73cee7e916a1\">\u201eDu darfst nicht zu weit von uns weggehen. Das Feuer kann dich verletzen! Du bist nicht gegen Flammen gefeit, so wie wir es sind.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8061ba2f0a926fa2d539cec786c0bc1e\">\u201eJa, ich wei\u00df. Aber schau mal, hier! Da ist ein Loch im Felsen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b2e1895d3f9dfb372694b16e4babc6fb\">\u201eEine H\u00f6hle. Davon gibt es in den H\u00fcgeln mehr als eine. Komm jetzt weiter.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"89789666a23f6a2b0a20a4a1ca8611ba\">\u201eDarf ich mal reingucken?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"de9aa9992cff5f5bf4216312722b2a5f\">\u201eAdvon! Daf\u00fcr haben wir keine Zeit!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"699ec736e812f20c12811f875ceba2e4\">\u201eGanz kurz nur.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8410b52b0c23817970f292dad6c30ee3\">Der Gr\u00fcne schaute sich um. Der Orangene war langsam weitergegangen.<\/p>\n<p data-p-id=\"bcc3e4b88ff5c2655bc1655423c9ec25\">\u201eGanz kurz&#8221;, sagte er gutm\u00fctig, beschwor ein Licht und leuchtete den H\u00f6hleneingang aus. Advon grinste und krabbelte vorsichtig mit dem Oberk\u00f6rper hinein.<\/p>\n<p data-p-id=\"73eba469f248e4e3f1a0179cd135e4fa\">\u201eOh!&#8221;, rief er dann aus. \u201eDas geht aber steil runter!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e82d1b57338f8e8c4c24208fac24b568\">\u201eRunter?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"85c09fbb6c1fbaa0cab9878ee8449b2f\">Advon staunte. Das goldene Licht schwebte \u00fcber einem steilen Felsabsturz. Der glatte Stein war &#8230; getupft. An allen m\u00f6glichen Stellen war versprengtes Gold im Stein sichtbar. Es sah lustig aus, wie das Fell einer wilden Sandkatze.<\/p>\n<p data-p-id=\"93cb1ca4b4151d27fdea506881177468\">\u201eSowas habe ich noch nie gesehen&#8221;, staunte er. \u201eOh! Da unten ist Wasser. Der H\u00fcgel ist innen ganz hohl, und &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c36b9b150fc023758a09582a21172bd6\">Er f\u00fchlte sich beiseite geschoben. Der Gr\u00fcne streckte sich neben ihm in die H\u00f6hle. Er schaute sich um, und in seine goldenen Augen trat ein beunruhigter Ausdruck.<\/p>\n<p data-p-id=\"640ee10ebdb1eb5a6f08e09c77449c59\">\u201eMagie&#8221;, fl\u00fcsterte er, mehr zu sich selbst.<\/p>\n<p data-p-id=\"d3808181b98992cfd1e1bd7607ebbd5d\">Advon setzte sich \u00fcberrascht auf. \u201eMagie?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3ab2a2565117c533ce2c694aa344e80e\">Der Ritter lie\u00df seine Blicke \u00fcber den Grund unter ihnen und die fleckige Felswand gleiten. Dann zog er sich wieder aus der H\u00f6hle zur\u00fcck. \u201eKomm, Advon. Das Feuer ist jetzt wichtiger. Die H\u00f6hle l\u00e4uft nicht weg.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d35e93e34fdca1cfb6be9e965af6c442\">\u201eAber &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7e8c0e2f229db3b99a4fb1a13eb08a64\">Der Junge f\u00fchlte sich nachdr\u00fccklich an der Schulter gepackt und aus dem Felsspalt herausgezogen. Seufzend rappelte er sich hoch und folgte seinem Begleiter.<\/p>\n<p data-p-id=\"63eb39778106cc185a462bc4431a714e\">\u201eIst die Magie in der H\u00f6hle gef\u00e4hrlich?&#8221;, fragte er und bem\u00fchte sich, Schritt zu halten. Der Gr\u00fcne hatte es pl\u00f6tzlich sehr eilig.<\/p>\n<p data-p-id=\"34bca9ec7fb41cbb380e9e41748f33f2\">\u201eNein, sie ist kaum wahrnehmbar. Aber es war niemand von uns.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"95696420fe2f0011f90ab184ad3fa185\">Advons blieb verwirrt stehen. \u201eAber &#8230; wer denn dann?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9887293b7aabc9ea5a8a3bff839d5893\">\u201eIch wei\u00df es nicht.&#8221; Der Gr\u00fcne l\u00e4chelte, als sei die Entdeckung nebens\u00e4chlich.. \u201eWir m\u00fcssen es in Ruhe pr\u00fcfen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e56b95fea5bfc67f0e388df025eb50b9\">\u201eAber wenn es niemand von euch war, wer &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e90eaddc0fd4cb34e3710c519b548036\">\u201eAdvon, die Magie in der H\u00f6hle ist &#8230; alt. <em>Wirklich<\/em> alt. Alt und &#8230; <em>abgestanden<\/em>. Wir werden uns die Sache anschauen, wenn es hell ist und das Feuer hier gel\u00f6scht. Wer oder was auch immer es war, es ist lange Zeit vergangen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"28ec4ccfa080b08958744da185d0c0b7\">\u201eWie aufregend!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0dc3b4640c2f11442ab82679ce55b631\">\u201eHier!&#8221;, klang es da von der anderen Seite der H\u00fcgelkuppe. \u201eHier ist das Herzfeuer!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f0a8d1863786a8dcf4803a0c8437c11\">Sie rannten los. Der Orangene hatte die Quelle des Brandes gefunden und versammelte die anderen um sich.<\/p>\n<p data-p-id=\"b16468e27855b6d6fa93359e7a5e9f28\">\u201eEin Lagerfeuer&#8221;, sagte der Blaue und pfl\u00fcckte die Flamme. Schlagartig wurde es dunkel auf dem H\u00fcgel. Die Feuersbrunst verschwand und hinterlie\u00df nichts als nachqualmende Rauchf\u00e4den.<\/p>\n<p data-p-id=\"dabfda25ba1f554a3d010709655523f3\">Der Violette beschwor ein Licht und beugte sich hinab. \u201eDas ist schlampig angelegt, aber die Flammen sind von hier nicht weggesprungen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5363835634979306f56e4a18d809fdcd\">\u201eAlso unzweifelhaft Brandstiftung. Keine Signatur?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"43f0583445ac97da04c3587550effe8c\">\u201eDas w\u00e4re ein Witz, nicht wahr?&#8221; Der Orangene lachte, aber sicherheitshalber schauten sie doch, ob einer der Randsteine mit einem Hinweis auf den Besitzer versehen war, wie es eigentlich Pflicht war. Nat\u00fcrlich hatte sich jemand nicht daran gehalten.<\/p>\n<p data-p-id=\"06a859883188854da24e565215936d58\">\u201eIch denke nicht, dass es eine Brandstiftung war&#8221;, lie\u00df der Violette sich h\u00f6ren. \u201eWozu daf\u00fcr ein befestigtes Feuer? Etwas viel M\u00fche, scheint mir.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3ea5ad3c02e3a1e4fb48072dfe8fed0d\">\u201eUnd was dann?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f4d229bbcebd60956c9c19912b74ba2\">\u201eKeine Ahnung. Ein Missgeschick, eine Verkettung dummer Umst\u00e4nde. Wenn der Gefangene, den sie gemacht haben, etwas dar\u00fcber wei\u00df, werden sie es wohl aus ihm herausbekommen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1ef0799d539ea30c96cc243d14fc28f1\">\u201eUnd wenn er gar nichts damit zu tun hat?&#8221;, fragte Advon.<\/p>\n<p data-p-id=\"6b0b0af249dc206ecdf220599cee8327\">Der Gr\u00fcne zuckte die Achseln.<\/p>\n<p data-p-id=\"214804bb6a726c22fecacd3f90697bf2\">\u201eDas ist Sache der Unkundigen, Advon. Wir haben uns nicht einzumischen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0904de6a1c728b58d843db7a466e8c4c\">\u201eErz\u00e4hlen wir dem <em>sinor<\/em> von dem Lagerfeuer?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"29991aefab6489dc035e10b2d540410f\">\u201eNat\u00fcrlich. Soll er daraus machen, was er will. Unsere Sache hier ist getan.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d36b9d13cfe8a329c5af18bfbc9a72b6\">\u201eNein.&#8221; Der Gr\u00fcne sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eWir m\u00fcssen am Tag nochmals her. Aber zuvor reden wir mit der Meisterin.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e8daa7852b32f693b3929fd457519fe9\">\u201eWozu?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d6d66aa1a0467bb1a4034d190058e7e7\">Der Gr\u00fcne schaute \u00fcber Advon hinweg seine Gef\u00e4hrten. Advon seufzte und ging einen Schritt beiseite. Wenn die Ritter in Gedanken miteinander redeten, war es etwas, was er nicht h\u00f6ren sollte.<\/p>\n<p data-p-id=\"8cded45ac7febed6f8828bda58fc4618\">Das lautlose Gespr\u00e4ch dauerte an. Advon versuchte eine Weile erfolglos, aus ihren Gesichtern zu lesen, aber wie immer waren ihre Mienen unbewegt, ausdrucklsos. Nach einer Weile wurde es ihm langweilig. Er vertrat sich die F\u00fc\u00dfe, kickte gelangweilt einen hei\u00dfen Stein beiseite und traf damit etwas massives. Der Junge schaute nach, was es war, denn es handelte sich offenbar nicht um die \u00dcberreste einer Pflanze. Dann wusste er, wem das urspr\u00fcngliche Feuer geh\u00f6rt hatte. Vorsichtig hob er den verkohlten Weidenkorb auf. Es roch nach verbranntem Zucker.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7ab20ec0ab3262ce329c7dcb399a4e\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"36958119e7c6486cf6efce219b0a71a7\">\u201eHat er uns gerade \u201aSchergenpack&#8217; genannt?&#8221;, fragte J\u00e1ndris.<\/p>\n<p data-p-id=\"82ab3cd2df87d31dc89f887a9b080da4\">\u201eIch glaube, das habe ich auch geh\u00f6rt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"794b433dc8af07ce04f802b1e8f42a94\">Die Jungen sa\u00dfen vor dem Stall und schauten hin\u00fcber zur Halle. Das Abendessen dort war in vollem Gange, aber die beiden waren \u00fcbereingekommen, ohne es miteinander ausgemacht zu haben, es zu schw\u00e4nzen. Dann w\u00fcrden sie zwar den V\u00e4tern irgendeine Ausflucht vortragen m\u00fcssen, wo sie gewesen waren, aber das w\u00e4re weniger schlimm, als in ihrem aufgew\u00fchlten Zustand wom\u00f6glich einen Fehler zu machen.<\/p>\n<p data-p-id=\"e32c3940ac6dc59511269e071743f2a5\">Wenn die Tafel aufgehoben wurde, boten sich reichlich Gelegenheiten, Manj\u00e9v abzufangen, und sei es, heimlich in der Nacht zu ihrem Gemach zu schleichen. Vorher w\u00fcrden sie in der K\u00fcche noch von den Tischresten nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p data-p-id=\"e395c38d819e882f6033f7a340b2ec2c\">\u201eHast du ernsthaft gedroht, das Eulengesicht zu belangen?&#8221;, fragte L\u00e1as.<\/p>\n<p data-p-id=\"766641528a8ae5ddbbaa34ab57bc03c9\">\u201eWas h\u00e4ttest du denn an meiner Stelle getan?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6828023f265b629be43893c140f0a9af\">L\u00e1as vergrub das Gesicht in den H\u00e4nden. \u201eBei den M\u00e4chten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"54be0448855350b3e11de6b403a96f75\">\u201eAber das war doch nur so dahin geredet!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8ea41708c9e7adf2e74cd4cf31249cdb\">\u201eJa, aber wenn das nicht wie Schurkenpack klingt, wei\u00df ich auch nicht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5817a334695ecc1a033c856a1e7eef7b\">\u201eWas h\u00e4ttest du denn getan?&#8221; J\u00e1ndris war w\u00fctend. L\u00e1as hing ebenso in der Geschichte drinnen wie er, da musste er nun nicht den Unschuldigen mimen.<\/p>\n<p data-p-id=\"5ec2e26ca4cd8d125f7b259d1dd0f17c\">\u201eIch? Wir h\u00e4tten das Wiegenkind hier in aller \u00d6ffentlichkeit verbl\u00e4uen sollen und gut damit! F\u00fcr alles andere ist sein Vater zust\u00e4ndig!<\/p>\n<p data-p-id=\"81514867374f2978b775706d83d226f3\">J\u00e1ndris seufzte. Der Junge war immer f\u00fcr eine seinem Stand angemessene Lausb\u00fcberei zu haben, aber das hier f\u00fchlte sich so <em>falsch<\/em> an. Er schaute hinauf zum Turm. \u201eHoffentlich hat er so viel Ehre, dass er uns wenigstens die Zeit l\u00e4sst, ihn da rauszuholen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5102494e908e144f6ca74e88e4c78a9a\">\u201eBestimmt.&#8221; L\u00e1as streckte die Beine von sich. \u201eIch glaube, der w\u00fcrde sich eher die Schwerthand abschneiden, als dass jemand mitbekommt, dass er sich von uns hat reinlegen lassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d912a9caeabe8353449e307d6002b8b8\">\u201eHattest du ins Zimmer reingeguckt, bevor du die T\u00fcr zugezogen hast?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"72aa48848fc11e0eabab4e1a3ab19327\">\u201eKlar. Aber nur kurz. Sah aus wie eine Amtsstube.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c421b542649ab087a4adb1f0bb40e57e\">\u201eOben im Turm? Warum?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bf7397d32d056cba2395e90f764d5046\">\u201eWas wei\u00df ich denn?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e7a28d2a9a7ca3ad773a702ab43d29fd\">\u201eIch hab doch nicht &#8230; still. Da kommt <em>yarl<\/em> Althopian!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cacce9600fa1f26d3df4b3f2d8740f59\">\u201eAusgerechnet!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b84f5f23cdca0d181c19bf9da15b3c30\">Sie versp\u00fcrten beide den Impuls, schnell aufzustehen und fortzugehen, waren sich aber im Klaren dar\u00fcber, wie verd\u00e4chtig das erscheinen mochte. Also blieben sie sitzen und schauten dem Ritter entgegen. Offenbar hatte er die Tafel vorzeitig verlassen. Ein kleines Leuchtglas hielt er in der Hand.<\/p>\n<p data-p-id=\"2a634cd1337b53463b1661b8dc0106da\">Als Wa\u00fdreth Althopian die Jungen bemerkte, die neben der Stallt\u00fcr herumlungerten, l\u00e4chelte er freudlos. \u201eWas macht ihr hier? Wo wart ihr beim Essen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f42d5d6fc36b8835a26c79f3694fd0a\">\u201eWir hatten getr\u00f6delt&#8221;, antwortete J\u00e1ndris, der redegewandtere der beiden. \u201eUnd da es diese Kohlspeise gab, hatten wir es auch nicht weiter eilig.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"02009e2aa4ea90b0e6e5ab7fabb41cf8\">\u201eWir holen und gleich noch Reste vom Bro &#8230; was eben \u00fcbrig bleibt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c504a4221f445c048ffd2b876d2dd123\">\u201eHat es Euch denn gemundet?&#8221;, lenkte J\u00e1ndris ab.<\/p>\n<p data-p-id=\"6d37d022f9d00e0db1862dbcc2de2492\">Der <em>yarl<\/em> zuckte die Achseln. \u201eNun ja. Es war Kohl. Allerdings wirklich trefflich zubereitet. Die <em>teiranda <\/em>ist geschickter mit der Wahl ihres K\u00fcchengesindes als mein Herr daheim.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c046078568f8df57a13ca9a0e21fcc28\">Er nickte den Jungen zu und ging dann in den Stall hinein.<\/p>\n<p data-p-id=\"649849b4f655e502d73968f402d0c3aa\">L\u00e1as und J\u00e1ndris wechselten einen verwirrten Blick miteinander. Dann erhoben sie sich und folgten dem Ritter in das Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p data-p-id=\"fa7580628639caf2a18dd8ee25ee08c0\">Althopian stand am Ende der Stallgasse, nicht bei seinem eigenen Ross, sondern auf der anderen Seite, wo ein kleinerer Brauner stand und d\u00f6ste. Weiter gab es da nichts zu sehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"087945868732990579a4904e42d23dbe\">\u201eIch hatte gehofft, er sei bei seinem Pferd&#8221;, sagte er schlicht, ohne sich umzudrehen. \u201eEr ist sonst so schwer fortzubekommen aus dem Stall.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4e08d101d64e16343ead12c1ab7377fb\">\u201eIch &#8230; wir sind sicher, er taucht bald wieder auf.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a1fe81c74b659e26f382df85c3724d7e\">\u201eJa&#8221;, schloss sich L\u00e1as eilig an. \u201eEr kann nicht weg sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eeaa6dc21dd765f7ba8ba6a1d805181d\">\u201eIch w\u00fcrde mich zu gerne an seiner Stelle bei euch beiden f\u00fcr gestern Nacht entschuldigen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"da9afc04e615516fda7787153fee50f2\">\u201eLasst es gut sein, Herr Wa\u00fdreth. In seinem Alter waren wir \u00e4hnlich ungest\u00fcm&#8221;, behauptete J\u00e1ndris, der bei einem Knappenturnier in Valvivant mit zehn Sommern einst einen passablen Sieg eingestrichen hatte. Den kleinen Zinnpokal, den er damals erstritten hatte, h\u00fctete er sorgsam wie einen Schatz.<\/p>\n<p data-p-id=\"c9bc863607ff60018128498aa0c69292\">\u201eDenkt ihr, ihr bekommt es untereinander so ausgemacht, dass ihr gemeinsam f\u00fcr eine Sache streiten k\u00f6nnt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4f34a32fa64e8ac17dfa8396cff95aa0\">Sie z\u00f6gerten, einen kleinen Moment zu lang. Der Ritter wandte sich den beiden zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"c64e14c212ffff11609275d8d2e460de\">\u201eWir suchen gar keinen Streit mit Eurem Sohn, Herr Wayreth.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6fe7863eb6d1858bc2f583619f62262f\">\u201eAuch keine Rache?&#8221;, fragte er mit leiser Belustigung. \u201eIn Eurem Alter h\u00e4tte ich so eine Schmach nicht auf mir sitzen lassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"084c8f678977997e9e0aeb2ea70af96d\">\u201eDas ginge wohl nicht gut f\u00fcr uns aus&#8221;, scherzte L\u00e1as lahm.<\/p>\n<p data-p-id=\"3f19ff14b4c3439c4a449b421b63f159\">\u201eIhr seid gute Jungs. Ich sehe, dass Eure V\u00e4ter Euch im Herzen angeleitet haben, wie es den M\u00e4chten gef\u00e4llig und euren Schutzbefohlene zum Wohle ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8e9e693a304c26377b282e4f326ffabf\">Zum Gl\u00fcck reichte das Licht seines Laternchens nicht allzu weit, sonst h\u00e4tte er gesehen, wie sie besch\u00e4mt err\u00f6teten. Stattdessen redete er nachdenklich weiter, indem er wieder zur T\u00fcr hin\u00fcber ging.<\/p>\n<p data-p-id=\"960554dfbcc9820acedc020e41e85ecd\">\u201eIch w\u00fcnsche mir, euch einst als Kumpanei zu sehen, die in allen <em>teirandon<\/em> geachtet und geehrt wird. Nicht allein aufgrund eurer Kampfst\u00e4rke, sondern ob eurer Tugend und Gerechtigkeit. Denkt ihr, ihr k\u00f6nnt mir versprechen, das zumindest zu versuchen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"138127a70f6cdb8e4b188204e96ce0f9\">\u201eHerr &#8230; m\u00fcssen wir das eigens versprechen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"93dfd59b8d552337972a96e117f8b435\">\u201eJa! Ist das nicht selbstverst\u00e4ndlich?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"025fcf884fd0f140e797796cf6436841\">\u201eNein&#8221;, sagte er und schritt ins Freie. \u201eNicht mehr. \u2013 Tut mir bitte einen Gefallen. Wenn ihr ihn seht, oder &#8230;&#8221;, der Ritter z\u00f6gerte, \u201ewenn ihr vielleicht doch wisst, wo er ist, schickt ihn zu mir. Sagt ihm, seine <em>Mutter<\/em> w\u00fcrde es w\u00fcnschen.&#8221; Er z\u00f6gerte und schloss mit rauer Stimme: \u201eJungs, dankt den M\u00e4chten, dass ihr die euren noch habt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"491bf454fe3d53c76fcae1df8b6c086c\">Der Ritter senkte knapp den Blick zum Gru\u00df und ging dann so eilig hin\u00fcber zum Eingang des Wohnfl\u00fcgels, als wolle er schnell Abstand gewinnen.<\/p>\n<p data-p-id=\"e6963bf485a9a6042eea3a7744693c9c\">J\u00e1ndris stie\u00df erleichtert Atem aus. \u201eDas war seltsam.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"129f63c61cee8eb32fddff871ae95fd4\">\u201eIrgendwie tut das Wiegenkind mir jetzt leid&#8221;, sagte L\u00e1as. Dann horchte er hin\u00fcber zu Halle. \u201eAch nein! H\u00f6r, sie sind im Aufbruch!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c7e5a114bf4fd0103ed0a35126c076fe\">\u201eSchnell r\u00fcber!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"968bb7f1970966746202b55e65de5641\">Sie rannten \u00fcber den Hof und dr\u00fcckten sich an Menschen vorbei, die aus dem Geb\u00e4ude ins Freie strebten. In der Halle hatte das Hausgesinde, das damit an der Reihe war, begonnen, das Geschirr zusammenzutragen. Zwei Knechte r\u00e4umten schon die ersten Tische beiseite. Manj\u00e9v stand neben ihrer Mutter an der Stirnseite der Halle, nahe der Stiege zur Galerie und unterhielt sich mit dem bebrillten <em>yarlandor<\/em> von Emberbey. L\u00e1as und J\u00e1ndris stutzen und glaubten ihren Augen nicht zu trauen. Die <em>teirandanja<\/em> l\u00e4chelte, als sei sie reinsten Gewissens, und richtete freundliche Worte an ihn. Der alte <em>yarl<\/em> stand einige Schritte daneben. Asga\u00fd von Spagor redete leise mit ihm, aber die argw\u00f6hnischen Blicke des betagten Ritters galten nur seinem Jungen.<\/p>\n<p data-p-id=\"75c5f8b449b948a4ebd89f5da47ac06c\">Die <em>yarlara<\/em> von Mor\u00e9aval verabschiedete sich gerade von der Gruppe, T\u00edjnje an der Hand. Der junge Emberbey verneigte sich artig vor ihnen. T\u00edjnje strahlte \u00fcber ihr niedliches Kleinm\u00e4dchengesicht und winkte ihm zum Abschied zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"da0209398c4d47604126dc170b7fb64f\">\u201eAlso&#8221;, sagte J\u00e1ndris trocken, \u201emit den Damen scheint er es zu verstehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b9a1752d1aef2548e760db65db948a60\">\u201eJ\u00e1ndris!&#8221; Yarl Altabete hatte seinen Sohn bemerkt. Mit unheilverk\u00fcndendem Blick kam er an die beiden Freunde heran. \u201eWo seid ihr gewesen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aa67c971d07cdd2ca624317883b76fbe\">\u201eWir &#8230;wir waren besch\u00e4ftigt, Vater. Mit &#8230; wichtigen Aufgaben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"04613746840bc613edb8d583768071f0\">\u201eUnd da k\u00f6nnt ihr nicht wenigstens Bescheid geben? Ihr blamiert uns vor unseren G\u00e4sten. Die <em>teirandanja<\/em> hat den ganzen Abend nach euch gesucht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"20d10f69d13a98ada1c80488ff82918f\">\u201eWirklich? Dann k\u00f6nnen wir ja &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"77a7b8f35bc106e05cb7af4515fbea12\">\u201eNichts da. J\u00e1ndris \u2013 du hilfst den <em>f\u00e1njula\u00e9<\/em> beim Abdecken. Und du, L\u00e1as &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"79f85ba0b02390a30476a25bbe4ebce5\">\u201eSoll ich T\u00edjnje zu Bett bringen?&#8221;, wandte L\u00e1as sich geistesgegenw\u00e4rtig an seine Schwester, die gerade an ihnen vorbeigehen wollte.<\/p>\n<p data-p-id=\"06ef3811cfa4e0c3e99d623e53d0e8f2\">\u201eIch will doch noch gar nicht ins Bett&#8221;, protestierte T\u00edjnje.<\/p>\n<p data-p-id=\"5c2e1a55bb2efc194d8fdbaf36ad891d\">\u201eSei brav und geh mit deinem Onkel&#8221;, bat die junge Frau, ganz offensichtlich freudig \u00fcberrascht \u00fcber das Angebot. \u201eL\u00e1as, es k\u00e4me mir tats\u00e4chlich zupass. Ich m\u00f6chte gern noch einige Worte mit Herrn Alsg\u00f6r wechseln.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fd8fd6b7326647dbae68598594583d63\">\u201eMit Herrn Alsg\u00f6r?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0908032a1a57be5a504a747ea2efaa0a\">\u201eNichts, was dich etwas anginge&#8221;, sagte sie, wandte sich dennoch erkl\u00e4rend an Altabete und sagte: \u201eWegen des anderen kleinen M\u00e4dchens.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f487d53c4a51d4b4fdaa2575f3aa110e\">L\u00e1as nahm T\u00edjnje bei der Hand, zwinkerte J\u00e1ndris zu und machte sich mit ihr auf den Weg. J\u00e1ndris verstand und nickte. Getrennt voneinander war die Chance gr\u00f6\u00dfer, dass einer von ihnen die <em>teirandanja<\/em> abpassen konnte; J\u00e1ndris in der Halle, falls die Familie mit den G\u00e4sten noch dort blieb, L\u00e1as oben in den Quartieren. Solange die <em>teiranday<\/em> in H\u00f6rweite waren, hatte es keinen Zweck, Manj\u00e9v anzusprechen.<\/p>\n<p data-p-id=\"448e894843da7299b514b203a4e78c4e\">\u201eHab ich was vers\u00e4umt?&#8221;, fragte L\u00e1as, w\u00e4hrend T\u00edjnje mit unwilliger Schnute neben ihm her tappte.<\/p>\n<p data-p-id=\"5c4f2577b36920c61b33fcb615b97ac1\">\u201eDas Abendessen&#8221;, antwortete sie ernsthaft. &#8220;Es gab den Kohl, der so sch\u00f6ne rosa Flecken auf Stoff macht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cef52b7c5a1d67b13f0615f3a6b71e6c\">\u201eManj\u00e9v scheint ja ganz gut auf das Eulengesicht zu sprechen zu sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1e347385929a113126ed2d960a7cbc24\">\u201eEr hei\u00dft Osse, aber daf\u00fcr kann er nichts. Und dass ihr gemeine Namen sagt, das verrate ich Mama.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"611712085c6326d18cceff69241508e5\">\u201ePetze.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"23ac50ba3154b15ee9be18b7e94927e3\">T\u00edjnje streckte ihm die Zunge heraus. L\u00e1as wuschelte ihr \u00fcber das Haar. \u201eMal im Ernst. Hat er was Interessantes zu erz\u00e4hlen gehabt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1396f795d853f736bf5c36335ae58427\">\u201eJa, hat er.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3281d50438c53beb63a98b5ae7b4b6b7\">\u201eUnd was?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2122d091095b126a63badbdca8037b54\">\u201e<em>Geheimnisse<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ff5eab10318d1a390cdc2da7e7879f1e\">\u201eT\u00edjnje!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9736323ff2648db11b4d0784f6252516\">\u201eWir haben jetzt n\u00e4mlich auch unsere Geheimnisse. Davon d\u00fcrft ihn nichts wissen. Das ist nur f\u00fcr uns M\u00e4dchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"518b27c894e4cee428fb25441da1b25f\">\u201eDas Eulengesicht ist kein M\u00e4dchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"decfab1a472eb59b12807d7ea57179da\">Das schien sie nicht gelten zu lassen. \u201eJedenfalls ist er auch dem guten Magier begegnet. Genau wie Manj\u00e9v und ich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3c083fa6cdd931f9141efcc05d9915ec\">L\u00e1as schnaufte entt\u00e4uscht. Offenbar waren er und J\u00e1ndris von dieser Exklusivit\u00e4t ausgeschlossen. Zu gerne h\u00e4tte er ebenfalls diesen merkw\u00fcrdigen Mann und seine Zauberkr\u00e4fte gesehen. Von Schattens\u00e4ngern wusste er nur aus alten, unheimlichen Geschichten.<\/p>\n<p data-p-id=\"79176b4195ef0e73172fc4b2a3311dc1\">\u201eUnd? Wie ist eure Abendt\u00fcre ausgegangen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"08763187d432e1ef8594c0ac6e5c6d48\">Der Junge zuckte zusammen. \u201eWas?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"19e072ee3b83d925c868080ea958f1df\">\u201eDu hast doch mit J\u00e1ndris irgendwas angestellt, oder etwa nicht?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fc0c2b5ec7cdde6b4c21e149a4c72880\">\u201eAber nein. Wir waren drau\u00dfen am Stall. Herr Wa\u00fdreth ist unser Zeuge.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"347594f5cec5a0a8aa6c97e4a2b5e3df\">\u201eDer sucht immer noch seinen Sohn.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fdc5d1cc333eccb63a32de50df00f633\">\u201eJa, ich wei\u00df.&#8221; L\u00e1as seufzte tief. \u201eHoffentlich nicht mehr lange.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"66f5bb4c16beb0dd21896047ccdb8d9d\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"a25169471d9b3d3a9f8c03e5825de3d5\">Das Feuer war erloschen. Danach, das bemerkte \u00daldaise wohl, ben\u00f6tigten die <em>arcaval&#8217;ay <\/em>erstaunlich lange, um wieder zu ihm zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p data-p-id=\"3c26632b23f7f6be0c57564da64674ae\">Nat\u00fcrlich. Sicher nutzte das arrogante Volk die Gelegenheit, herumzuschn\u00fcffeln. Wenn sie dabei nur nichts fanden, was er besser verborgen h\u00e4tte.<\/p>\n<p data-p-id=\"5824c9e20f1a6f61bf58564371de9bfe\">Er war unruhig und es reizte ihn, selbst nach dem Rechten zu schauen, aber das durfte er im Augenblick noch nicht wagen. Sie w\u00fcrden misstrauisch werden, ihn fragen, warum er im Dunklen kam, um den Schaden zu begutachten. Solange die Asche noch hei\u00df und der Himmel dunkel war, konnte er ohnehin nichts ausrichten.<\/p>\n<p data-p-id=\"e565527b9694a7c2c33beff6d66b5dff\">Zudem musste er abwarten, bis sein Knecht mit dem Pferd wieder zur\u00fcckgekehrt war. Mochten die M\u00e4chte geben, dass den Kerlen nicht wieder ein Missgeschick widerfuhr.<\/p>\n<p data-p-id=\"119b4f47a86abdb296894b33100b0fe0\">So viel zu tun, so knappe Zeit. Dass er \u00fcberhaupt rechtzeitig hier gewesen war, hatte er nur dem Umstand zu verdanken, dass Sah\u00e1al\u00edr ein miserabler Steinespieler war. Der Alte war ber\u00fchmt f\u00fcr seine Erfolge im gro\u00dfen edlen Strategiespiel, aber das schlichte Kinderspiel schien ihn zu \u00fcberfordern. Der <em>sinor<\/em> hatte \u00fcberraschend dumme Fehler gemacht. Vielleicht lenkte ihn die Sorge \u00fcber den unerwarteten Gespr\u00e4chsbedarf der <em>faj\u00eda<\/em> zu sehr ab. Jedenfalls war die Partie zu dritt entsprechend schnell beendet gewesen.<\/p>\n<p data-p-id=\"354e39e12cb25492cbe1d0f58240e6f7\">Egal. Der <em>b\u00e1chorkor<\/em> war vorerst das geringste Problem. Die beiden Dummk\u00f6pfe w\u00fcrden es nicht zulassen, dass er entkam. Auch die Stadtwachen w\u00fcrden ihn nicht entwischen lassen. Zauberwerk, das auf irgendeine Weise ins Spiel kam, konnte die Einhornz\u00fcgel nicht brechen. Sie waren getr\u00e4nkt mit Magie, die sie unzerrei\u00dfbar und unmanipulierbar machte. Gew\u00f6hnliches Lederzeug h\u00e4tte ein Einhorn kurzerhand entzwei gerissen.<\/p>\n<p data-p-id=\"ae4fd3250dac2a29d9a868532a1e6c69\">Sobald er sein Pferd wieder hatte, musste er schnurstracks zu Sah\u00e1al\u00edr, der sicherlich \u00fcberrascht sein w\u00fcrde, den <em>b\u00e1chorkor<\/em> so schnell zu Gesicht zu bekommen. Bis der Greis aufbruchsbereit f\u00fcr den Weg in die Unterstadt war, w\u00fcrde es eine Weile dauern. Zeit genug f\u00fcr einige kleine Besorgungen und bis die <em>faj\u00eda<\/em> nach ihm verlangte.<\/p>\n<p data-p-id=\"38d24eaf0cea4520ccf56ba01718b72c\">Zwischendurch w\u00fcrde er den <em>b\u00e1chorkor<\/em> der W\u00fcste vorwerfen. Das h\u00e4tte er sofort tun sollen, aber es war nun einmal anders geschehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"2429ad0f2d928b1a54d547f4a8236fad\">\u00daldaise l\u00e4chelte. Er hatte es schon lange Zeit nicht mehr selbst mitangesehen. In all den Wintern hatte sich die W\u00fcste als zuverl\u00e4ssig und gr\u00fcndlich erwiesen. Er musste es nicht mehr kontrollieren. Es war viel anspruchsvoller, wenn auch weniger befriedigend, die Menschen zu beaufsichtigen. Doch morgen &#8230; morgen w\u00fcrde er so lange wie m\u00f6glich dabei bleiben und sich daran erg\u00f6tzen. Was w\u00fcrde wohl mit einem passieren, der aller Offensicht nach unsterblich war, wenn er in die F\u00e4nge der W\u00fcste geriet?<\/p>\n<p data-p-id=\"22fed7e0ca2fb9fedff1465ba471c809\">Die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> rissen ihn aus seinen Gedanken. Die vier Magier und das Balg traten zwischen den verkohlten B\u00e4umen hervor. Kein Aschefl\u00f6ckchen beschmutzte ihre bunten Gew\u00e4nder unter den goldenen R\u00fcstsachen. Der Junge dagegen sah aus, als sei er durch einen Kamin gekrochen.<\/p>\n<p data-p-id=\"14791fa5d71ee70df4268a28bedf6d2d\">\u201eUnd?&#8221;, fragte \u00daldiase.<\/p>\n<p data-p-id=\"f1af0bff8d8beb14064254f4bdb18b55\">\u201eEin versprengtes Lagerfeuer.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"17066aa1d8809e025e21bea8112548e5\">Der <em>sinor<\/em> seufzte lautlos. Diese Idioten!<\/p>\n<p data-p-id=\"53ef2f34014bd33f3ac613ca75547976\">\u201eDas hier haben wir gefunden, edler <em>sinor<\/em>&#8220;, sagte das Kind artig und pr\u00e4sentierte ihm einen verkohlten Korb. \u201eEin <em>Beweisst\u00fcck<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"498ab697e232b56f2032dc777c77ceb9\">\u201eDanke&#8221;, sagte \u00daldaise und nach das Beh\u00e4ltnis mit spitzen Fingern entgegen. \u201eVielleicht erkennt unser Delinquent es wieder.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fd4b52d048b3a05e20714376651240bd\">\u201eEdler <em>sinor<\/em>&#8220;, sagte der Orangene, \u201ewar der Mann, den Ihr aufgegriffen habt, in irgendeiner Weise wunderlich gekleidet?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"82b55bad3fc9f93e79612b3ea7dd5736\">\u201eWie bitte? Nein, nein, nicht das ich w\u00fcsste. Ein Fahrender in Lumpen, nichts, was man nicht in der Unterstadt an jeder Ecke s\u00e4he.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9ed9b39e8f744da7c3a91a909bae71ab\">\u201eAn Eurer Stelle&#8221;, sagte der Gr\u00fcne und \u00fcberreichte \u00daldaise ein St\u00fcck geschw\u00e4rzten Stoff, \u201ew\u00fcrden wir nach einem Mann suchen, der ohne Hosen umherl\u00e4uft.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8710ff470a1edf70a2ed82aefbc3b769\">Der <em>sinor<\/em> schaute verdutzt und angeekelt auf das versengte Kleidungsst\u00fcck in seiner Hand.<\/p>\n<p data-p-id=\"dd0b9660f0081c31a15a0cb720556658\">\u201eDas f\u00e4llt bestimmt auf&#8221;, kicherte das Balg.<\/p>\n<p data-p-id=\"0445df124f9e8128db404b191d9b0da6\">\u201eUnd es k\u00f6nnte tugendhafte <em>fanjula\u00e9<\/em> verst\u00f6ren&#8221;, f\u00fcgte der Violette ernsthaft hinzu. \u201eSicherlich wird unsere Meisterin morgen mit Spannung Eurem Bericht lauschen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ae80a8f48df60125435797e7f075a98e\">\u201eIch werde am sp\u00e4ten Nachmittag im Ciel\u00e1stel eintreffen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cd4f5dad0221a0cc1cc8efc73f228756\">Die Ritter verneigten sich und kehrten zu ihren Reittieren zur\u00fcck. Der Junge warf ihm noch einen seltsamen, viel zu neugierigen Blick zu. Dann jagten die <em>arcaval&#8217;ay<\/em> wieder unter rauschendem Schwingenschlag zur\u00fcck zu ihrem Heiligtum.<\/p>\n<p data-p-id=\"1dad63df0d1a3b6e97ffef1539f228c6\">\u00daldaise, j\u00fcngster <em>sinor<\/em> von Aur\u00f3p\u00e9a wartete, bis sie au\u00dfer H\u00f6rweite waren. Dann schmetterte er Korb und Hose zu Boden und richtete eine zornige Geste auf beides.<\/p>\n<p data-p-id=\"34fb786016be403ec9a34f0698bdff70\">Aber nichts geschah.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2526","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2526","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2526"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2526\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3797,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2526\/revisions\/3797"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2526"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2526"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2526"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}