{"id":2496,"date":"2025-08-25T12:15:33","date_gmt":"2025-08-25T10:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2496"},"modified":"2025-09-01T08:56:03","modified_gmt":"2025-09-01T06:56:03","slug":"039-kaefer-und-schnecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/039-kaefer-und-schnecke\/","title":{"rendered":"039: K\u00e4fer und Schnecke"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"88385b77395d6e9891cb5955cd09f720\">\u201eDie <em>teiranday<\/em> sind in einem Gespr\u00e4ch&#8221;, sagte der W\u00e4chter, der vor dem Audienzzimmer seinen Dienst verrichtete. \u201eIch darf Euch nicht einlassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ec623d6155e7d2e12d904cb863e42b8f\">\u201eSeht ihr&#8221;, sagte die <em>opayra<\/em> vorwurfsvoll. \u201eIch habe es Euch doch gesagt, Herrin.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ccf8f577af7df0f068128096ec768d6b\">Manj\u00e9v seufzte. Eigentlich hatte sie gar kein so wichtiges Anliegen gehabt, das eine Unterbrechung des Unterrichts erfordert h\u00e4tte. Ihre Absicht war lediglich gewesen, das Schulzimmer getrennt von den anderen zu verlassen. Nun aber konnte sie nicht mehr zur\u00fcck.<\/p>\n<p data-p-id=\"be800569e8607274d21d4528850467ba\">\u201eEs ist wichtig!&#8221;, sagte sie zu dem Wachmann. \u201eIch muss zu meiner Mutter.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"804ebeb790ab81cf9bf228a4037c3f4e\">\u201eHat es wirklich keine Zeit, Majest\u00e4t?&#8221;, fragte der W\u00e4chter. Ein Anliegen der <em>teirandanja<\/em> konnte er nicht ignorieren, andererseits hatte er seine Befehle.<\/p>\n<p data-p-id=\"aa2bb0c47587163f86c143115f5fc992\">\u201eNein&#8221;, sagte das M\u00e4dchen selbstsicher. \u201eIch muss <em>dringend<\/em> mit meinen Eltern sprechen. Es ist <em>sehr<\/em> wichtig.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b91f36fe592b31c8c3bcdb0ec12efabd\">Die <em>opayra<\/em> und der W\u00e4chter wechselten einen vielsagenden Blick miteinander. Beide kannten die Bedeutung von <em>wichtig<\/em>, wenn die <em>teirandanja<\/em> dieses Wort aussprach. Dann klopfte der Mann sacht an die T\u00fcr, \u00f6ffnete sie und verschwand kurz darin.<\/p>\n<p data-p-id=\"4661ad24db912ec0ba1b5625726aef89\">Einen Moment sp\u00e4ter war er wieder da.<\/p>\n<p data-p-id=\"b3737911f59933e68cd9db29c52a8da8\">\u201eTretet ein, Majest\u00e4t&#8221;, sagte er und \u00f6ffnete die T\u00fcr einen Spalt weit f\u00fcr Manj\u00e9v. Die <em>opayra<\/em> setzte sich ebenfalls in Bewegung, aber er streckte ihr die Hand entgegen. \u201eIhr nicht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e1107643cd21ec824ce72033270e336d\">Die Dame schaute ihn verdutzt an. \u201eWas soll das hei\u00dfen \u2013 ich nicht?&#8221;, fragte sie entr\u00fcstet.<\/p>\n<p data-p-id=\"c1fbd39e6279e78cc2f705f7b3dcfc0a\">\u201eDie Majest\u00e4ten lassen nur die <em>teirandanja<\/em> ein. Sie haben Gr\u00fcnde daf\u00fcr. Geht nur, Majest\u00e4t.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8116e79726b47e0099a52afb1f2023d0\">Manj\u00e9v nickte und schl\u00fcpfte an ihm vorbei.<\/p>\n<p data-p-id=\"181b9f6d52964f3a8decf3488eb998e0\">\u201eWas f\u00fcr Gr\u00fcnde?&#8221;, h\u00f6rte sie die <em>opayra<\/em> noch ver\u00e4rgert zischen. Die Antwort bekam sie nicht mehr mit, denn die T\u00fcr schloss sich hinter ihr. Aber als sie das Zimmer betrat, konnte sie sich den Anlass schon selbst denken. Das M\u00e4dchen erstarrte und err\u00f6tete.<\/p>\n<p data-p-id=\"e7264625dd2aadad687798a013b7ff72\">\u201eWas gibt es, Manj\u00e9v?&#8221;, fragte Asga\u00fd von Spagor. Er sa\u00df in seinem Sessel neben dem der <em>teiranda<\/em> und hatte einen Trinkbecher f\u00fcr Wein in der Hand. Das war um diese Tageszeit \u00e4u\u00dferst ungew\u00f6hnlich, aber er schien es gar nicht recht zu bemerken.<\/p>\n<p data-p-id=\"d709c505d8503f97713ab54d39e91a07\">\u201eIch &#8230; es ist vielleicht doch nicht so wichtig, Papa.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1ba8e923689f2f092b29e493963c3637\">\u201eSag es nur, Kind&#8221;, schloss sich die <em>teiranda<\/em> milde an. Sie sah besorgt aus, l\u00e4chelte aber. \u201eWir h\u00f6ren dir zu.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0bbb7837e8dc8d727c5edd07afbd9b60\">\u201eIch wusste nicht, dass es eine so wichtige Besprechung ist. Dann h\u00e4tte ich &#8230; ich geh einfach wieder, ja? Der <em>mestar<\/em> &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1cf05733643d3b123c5692a283d9be8c\">\u201eSt\u00f6rt Euch einfach nicht an meiner Anwesenheit, Majest\u00e4t&#8221;, sagte der Schattens\u00e4nger. \u201eNichts, was Euch zu Euren Eltern treibt, k\u00f6nnte unwichtiger sein als das, was ich zu sagen habe.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9d58b4b5e72a54582444ac034a25a1a6\">Manj\u00e9v schaute unbehaglich zu ihm hin\u00fcber. Der Magier stand neben den beiden Thronsesseln, hatte den <em>teiranday<\/em> jedoch seinen R\u00fccken zugekehrt, seinen Hut in die Stirn gezogen. Dennoch fing sie einen kurzen, mahnenden Blick aus seinen Augenwinkeln auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"b9f692ffc9ca07b2cef9fbad7a9617ff\">Manj\u00e9v schauderte und f\u00fchlte sich mit einem Mal miserabel und schuldbewusst.<\/p>\n<p data-p-id=\"9fa91863f8dcc7dd8d9530f693e44e7d\">\u201eNein&#8221;, sagte sie. \u201eIhr habt doch sicher mit dem Meister viel wichtigere Dinge zu besprechen als ich. Ich gehe zur\u00fcck in den Unterricht, und &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5d50d71ed83869f04dfd88e0b482031d\">\u201eIhr m\u00fcsst nicht vor mir zur\u00fccktreten, Majest\u00e4t&#8221;, beharrte der Magier. \u201eWisst Ihr, wenn meine <em>h\u00fdardora<\/em> und ich im Eta\u00edmalon mit anderen Dingen besch\u00e4ftigt sind und meine Tochter hat etwa auf dem Herzen, dann lassen wir alles stehen und liegen, um ihr zuzuh\u00f6ren. In der Regel sind es wirklich wichtige, wahrhaftige Anliegen, die keinen Aufschub dulden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2b4ce7b3c023c73aab7b5935ee12542b\">\u201eIst es dir unangenehm, vor dem Meister zu sprechen?&#8221;, fragte K\u00edan\u00e1 von Wijdlant. Oh ja, die Mutter durchchaute jede Regung des kleinen M\u00e4dchens.<\/p>\n<p data-p-id=\"bb456e16611b3e87de0bf37315e31ae0\"><em>Ja, <\/em>dachte Manj\u00e9v. \u201eNein&#8221;, log sie stattdessen. \u201eAber es &#8230; mir war langweilig. Ich hatte keine Lust mehr, zu lernen. Und da habe ich eben &#8230; ich dachte, ihr redet vielleicht mit <em>yarl<\/em> Grootplen \u00fcber irgendetwas Langweiliges. Wie jeden Tag.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"445fea3c2534067dd29d1074c00bc55e\">Asga\u00fd von Spagor l\u00e4chelte entschuldigend zu dem Magier hin\u00fcber, aber der war immer noch nur mit einem Seitenblick dem M\u00e4dchen zugewandt. Manj\u00e9v versuchte, das zu ignorieren.<\/p>\n<p data-p-id=\"6dcf8a6af22ad23b09bf21e706d08649\">\u201eKann ich gehen, Mama?&#8221;, fragte das Kind flehentlich. \u201eIch st\u00f6re ganz sicher nicht noch einmal!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fb9ff7fb790671bc6d1c61644b7a836f\">\u201eDamit gibst du vor der <em>opayra<\/em> zu, dass du sie hereingelegt hast,&#8221; sagte K\u00edan\u00e1 von Wijdlant sanft. \u201eWenn du schon einmal hier bist, geh einfach nach nebenan und warte da eine Weile.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7e356b8ffe49c9412d0ba87a73bd58f8\">\u201eK\u00edan\u00e1&#8221;, gab der <em>teirand<\/em> zu bedenken, \u201e&#8221;vielleicht sollte sie nicht h\u00f6ren, was &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"be4349b11f16b951e51c4ab8bf648dd9\">\u201eIch denke, es kann nicht schaden, wenn sie h\u00f6rt, was hinter verschlossenen T\u00fcren geredet wird, selbst wenn sie es nicht versteht&#8221;, unterbrach der Magier. \u201eEs ist nicht gut, Kinder f\u00fcr unverst\u00e4ndiger zu halten, als sie sind.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0b90fa9e124349ac7393d8bef3058479\">Die Eltern wechselten einen Blick miteinander.<\/p>\n<p data-p-id=\"992a99fc5e1614c3c0e09f45e75c2061\">\u201eGeh&#8221;, sagte Asga\u00fd von Spagor. \u201eWir reden sp\u00e4ter miteinander dar\u00fcber, wie du dir den Unterricht verbessert w\u00fcnschst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b5e72087e5e93884d951233f6f6d815a\">Manj\u00e9v verneigte sich und beeilte sich dann, in das Nebenzimmer zu gelangen, jenen Durchgangsraum, in dem auch die Puppenburg stand, mit der sie \u00fcblicherweise mit T\u00edjnje spielte. Was h\u00e4tte das M\u00e4dchen nun darum gegeben, die kleine Gef\u00e4hrtin nun bei sich zu haben.<\/p>\n<p data-p-id=\"7a2cadc8c0f1f53edf05937ebcb7b848\">Der Magier schaute ihr nach, sie sp\u00fcrte seinen ernsten Blick auf sich ruhen und schauderte.<\/p>\n<p data-p-id=\"32699699b543c38f3c77ea1bc3707f72\">Er <em>wusste<\/em>, was sie getan hatte. Daran gab es gar keinen Zweifel.<\/p>\n<p data-p-id=\"20371626b5e55aa110e58312188d2082\">Wie gut w\u00e4re es, zur\u00fcck im Schulzimmer zu sein und mit den <em>yarlandoray<\/em> reden zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p data-p-id=\"8b6721207ca7eb0bc7591171512dbbb6\">Manj\u00e9v setzte sich zu ihren Spielsachen, griff nach den Holzfig\u00fcrchen und gab vor, damit zu spielen. Ihre Aufmerksamkeit jedoch war furchtsam auf das gerichtet, was die Erwachsenen sprachen.<\/p>\n<p data-p-id=\"0eccb782ff9d30954fef9a0c4daba7b0\">\u201eHerr Alsg\u00f6r&#8221;, fuhr der Magier in der Rede fort, bei der er wohl gerade unterbrochen worden war, \u201eist in Aufruhr mit sich selbst. Er gibt sich die Schuld an dem, was geschehen ist und glaubt, vor Euren Augen versagt zu haben. Sein Wunsch nach einem wehrhaften Nachfolger ist ebenso verst\u00e4ndlich wie kurzsichtig.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c04b5e1e97e084e037f021bcd2548405\">\u201eJa&#8221;, sagte die <em>teiranda<\/em>. \u201eAber ausgerechnet aus Rodekliv &#8230; das ist ein <em>Hohn<\/em>, Meister!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1c2c9f3c9904c3dac92d4fcb4b3aed53\">\u201eEin Hohn, an dem der <em>yarl<\/em> keine Schuld tr\u00e4gt. Er versucht, zu retten was aus seiner Sicht zu retten ist. Ihr solltet ihm dieses noble Ansinnen, so emp\u00f6rend es auf den ersten Blick erscheint, hoch anrechnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a17f4617e891d9cf013d23262aa89fa7\">\u201eUnd was empfehlt Ihr?&#8221;, fragte K\u00edan\u00e1 von Wijdlant.<\/p>\n<p data-p-id=\"896994ad234a1c0e1af52d5c4d5e0b5a\">\u201eWas ich empfehle? Majest\u00e4t, ich bin nicht hier, um Partei f\u00fcr irgendjemanden zu ergreifen. Magier sollten sich aus Menschendingen, und schon gar aus unkundigen Machtgef\u00fcgen tunlichst heraushalten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7e22068971806a714fd535d136824ee1\">Die <em>teiranday<\/em> schwiegen. Dann fragte Asga\u00fd: \u201eUnd was w\u00fcrdet Ihr tun, wenn ich Euch als Mensch fragte? Als Freund?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a6c5139482a20f18e95367b1a455ea2d\">Der Schattens\u00e4nger schwieg eine Weile. Manj\u00e9v gab vor zu spielen und war verwirrt. Was hatte Herr Alsg\u00f6r mit dem schlimmen <em>yarlm\u00e1lon<\/em> Rodekliv zu tun?<\/p>\n<p data-p-id=\"787f7ca3507480490843f646ac6f5c15\">\u201eWeder kenne ich den Jungen noch wei\u00df ich, wie es um seine Familie steht. Ihr m\u00fcsst Euch im Klaren sein, dass es manchen Personen in Rodekliv wie ein unverdientes Geschenk der M\u00e4chte vorkommen mag, wenn einer der Ihren unversehens in den Stand seiner Familie vor dem Verrat zur\u00fcckerhoben wird.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6a17628f40dbcb35723b510ce4bdfe8d\">\u201eGenau das bef\u00fcrchte ich auch!&#8221;, rief der Vater eifrig aus. Manj\u00e9v fr\u00f6stelte.<\/p>\n<p data-p-id=\"91e373a8afd50ffcda49012c4682654c\">\u201eAndererseits&#8221;, f\u00fcgte der Magier hinzu, \u201emag es ein Geschenk der M\u00e4chte an den Jungen sein, Aufnahme bei Alsg\u00f6r Emberbey zu finden. Wir k\u00f6nnen es nicht wissen:&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bfba45c211af88ada5fe1207a9425d0a\">\u201eMeister &#8230; ich wage kaum, Euch darum zu bitten &#8230;&#8221;, begann die Mutter.<\/p>\n<p data-p-id=\"f8984e45566d29d1e1cfdca47fbb7333\">\u201eNein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cca1cc90d2b90c1b97de98230027f0e3\">Manj\u00e9v schaute verstohlen auf. Die Mutter senkte den Blick und nickte, so als habe sie es nicht anders erwartet.<\/p>\n<p data-p-id=\"f4c273f2f44b24aba7eefe983853fb7a\">\u201eDas ist eine Sache, in der der Junge bew\u00e4hren, seine eigenen Entscheidungen treffen muss. Lasst Herrn Alsg\u00f6r f\u00fcr sich selbst entscheiden, was er tut. Ich bitte dagegen Euch um etwas anderes.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f545e88f2b93abccc604513a932847c\">\u201eSprecht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"47df15e93d68aa7e7381d17c23db2bff\">\u201eUm auf diese Geschichte mit dem Brot zur\u00fcckzukommen &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"828c1fcc831ce6c333fcec21359a34e4\">\u201eOh bitte, Meister Yalomiro&#8221;, rief Asga\u00fd von Spagor aus. \u201eNicht Ihr auch noch. Es sind Kinder. Solange nicht offiziell &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b617aa16b1c6cfc83d08a9945d903eee\">\u201eNein, Majest\u00e4t. Und ich sage Euch auch, weshalb. Was gestern in Eurer Halle geschehen ist, das haben die M\u00e4chte geschehen lassen. Nehmt es als ein Zeichen. F\u00fcr alle Beteiligten mag es eine \u00d6ffentlichkeit, ein Spiel, ein verzweifelter unschuldiger Wunsch gewesen sein. Niemand hat es inszeniert, kein Erwachsener die Kinder gehei\u00dfen, es zu tun. Es ist ein Zeichen, ein Hinweis.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"81a0a74d3fb33e2991b86eb2045aa699\">\u201eDas hei\u00dft &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ab7ac260d578b6dc06b2ca70d6201963\">\u201eJa, Majest\u00e4t. Die drei sind miteinander verbunden. Ebenso, wie ich es Euch schon einmal angedeutet hatte, gestern, bei den B\u00fcchern.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d814d141ae6999dd993c2b33f4dedaa4\">Manj\u00e9v lie\u00df hatte aufgeh\u00f6rt, mit den P\u00fcppchen zu hantieren. Gebannt h\u00f6rte sie zu und schauderte. Der Magier schaute sie aus dem Nebenraum her an, unverwandt und doch so intensiv, dass sie es kaum ertrug.<\/p>\n<p data-p-id=\"5899a2d6c5d3d7472f4f9ccc6aa80fc6\">\u201eIch hatte zwischenzeitlich die Gelegenheit, mit den Jungen zu reden, Majest\u00e4t.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d102d27408294c8bc81118083d1255f0\">\u201eIhr habt den jungen Althopian gefunden?&#8221;, rief der <em>teirand<\/em> aus. \u201eWann? Die Herren durchk\u00e4mmen die Burg nach ihm!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cf14ba4fdc6bec0c5fb34a92272351ee\">\u201eEs tut nichts zur Sache. Aber ich werde gleich dazu kommen, wie sich die Dinge f\u00fcr mich darstellen. Zun\u00e4chst: Wenn Ihr ein Unheil verh\u00fcten wollt, Majest\u00e4t, dann haltet Herrn Alsg\u00f6r davon ab, f\u00fcr seinen Sohn dessen Treueschwur aufzul\u00f6sen. Es ist wahr, der Junge wird sich niemals im Kampf behaupten. Aber St\u00e4rke besteht nicht allein aus Kraft.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6dff95b97e80d14ae60e41f7d9a5e4ca\">\u201eIch verstehe&#8221;, sagte die <em>teiranda<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"4678f0ca0c9c46dfb57ee65fe4475b4a\">\u201eUnd was den anderen Jungen, den Sohn von <em>yarl<\/em> Althopian betrifft &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eb6b58584b92abef5e00ac127792e30f\">Manj\u00e9v zuckte zusammen. Verzweifelt versuchte sie, sich mit harmloser Miene abzuwenden, aber es war zwecklos. Der Magier beobachtete sie. Nichts entging ihm.<\/p>\n<p data-p-id=\"8ea4aca9a2ba854aff3fcc09aa38dd50\">\u201eBitte&#8221;, sagte Asga\u00fd von Spagor. \u201eBitte sagt nicht, dass ihr mir nicht zustimmt. Der Junge ist &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c0d411d5c47c7564201271f95cf44d71\">\u201e&#8230; verletzt und verzweifelt wie ein wundes Tier&#8221;, sagte der Schattens\u00e4nger.<\/p>\n<p data-p-id=\"acaea2bb39c2c3b2f43c1f145be5e937\">Manj\u00e9v stutzte. So eine Bemerkung hatte sie nicht erwartet.<\/p>\n<p data-p-id=\"678ba8364225aceda97c25e77cb519cd\">\u201eIch verstehe nicht?&#8221;, sagte nun auch die Mutter, best\u00fcrzt.<\/p>\n<p data-p-id=\"d106302a9123d81eade92a73496f8b47\">\u201eIhr hattet mich zu Euch gerufen&#8221;, sagte der Magier, \u201eum zu erfahren, ob der Tod der beiden ehrenwerten <em>yarlara\u00e9<\/em> in so kurzer Zeit ein blanker Zufall gewesen war oder etwas &#8230; Bedrohliches.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"20b6a2187392eaa21c4f0c5822481b4a\">Die Erwachsenen schwiegen gespannt. Aber der Schwarzgewandete redete nicht weiter.<\/p>\n<p data-p-id=\"6769b33fbbfb4babad79b620f233d043\">Manj\u00e9v blinzelte. Er schaute sie immer noch an. Sein Blick be\u00e4ngstigte sie, denn die sanfte Freundlichkeit, die noch am Vortag darin gelegen hatte, war einer tiefen Entt\u00e4uschung und Strenge gewichen.<\/p>\n<p data-p-id=\"59e1b8e10e14d4d9e60f38d67b5cc8b7\">Ja, er wusste, was sie getan hatte. Sie dagegen &#8230; sie wusste pl\u00f6tzlich nicht mehr, <em>warum<\/em> sie es getan hatte. Es war so &#8230; kindisch.<\/p>\n<p data-p-id=\"1579a29c680e285f170700450ead97e1\">\u201eIch denke, es hat es auf die Kinder abgesehen&#8221;, sagte er dann. \u201eNicht auf die V\u00e4ter, nicht auf die Eltern. Es will die, die als Kinderspiel den Bund miteinander geschlossen haben, <em>bevor <\/em>sie ihm gef\u00e4hrlich werden. Und eines davon hat es bereits an seinem Angelfaden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7ab20ec0ab3262ce329c7dcb399a4e\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"7d6cb19f3c68e3121cfef993fca4b4f6\">Die Laube der <em>teiranda<\/em> bestand aus einem quaderf\u00f6migen Aufbau, dessen Seitenfl\u00e4chen von rosa und wei\u00dfen Kletterrosen bespannt waren wie die F\u00e4den auf einem chaotischen Webstuhl. In der H\u00f6he strebten die stachligen Ranken zusammen. An einer Seite erlaubte eine L\u00fccke, die die G\u00e4rtner gewissenhaft offen hielten, den Eintritt ins Innere, wo zwei h\u00f6lzerne B\u00e4nke einander gegen\u00fcber standen. Kaum waren die Jungen hindurch geschl\u00fcpft, raschelte das Rosenlaub und streckte sich \u00fcber die \u00d6ffnung. Die Kinder sahen das staunend, beschlossen aber, sich dar\u00fcber nicht zu wundern.<\/p>\n<p data-p-id=\"54f5bf9c6b7ef44a68604ed15c04338e\">\u201eIch glaube&#8221;, sagte Osse, \u201eder Magier will, dass wir miteinander reden, ohne dass uns Erwachsene st\u00f6ren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"75b9dd5ba16a9e194748c671da79e055\">\u201eJa&#8221;, antwortete Merrit Althopian und ber\u00fchrte ganz vorsichtig eine der \u00fcppigen gef\u00fcllten Bl\u00fcten in seiner N\u00e4he. Ein schillernder blauer Panzerk\u00e4fer krabbelte aufgeschreckt daraus hervor und auf seine Hand. Statt ihn abzusch\u00fctteln, lie\u00df der Junge ihn auf seinen Finger klettern. Das Insekt nahm die Einladung an und zwickte den Jungen mit seinen Zangen in die Haut.<\/p>\n<p data-p-id=\"0be73fce4f72c463c3af1a8327f56ba8\">\u201eAu&#8221;, machte Merrit Althopian, packte den K\u00e4fer vorsichtig und setzte ihn auf ein Blatt.<\/p>\n<p data-p-id=\"140b2ddb5fd62ae7a415b672b6949477\">Den Blick des anderen Kindes mied er.<\/p>\n<p data-p-id=\"3c555d892cb2b4c14eaae0be6b54c80d\">Osse entschied, es ihm gleichzutun und begutachtete ebenfalls die Blumen. Sie waren von anderer Art als die daheim, viel zarter und gr\u00f6\u00dfer. Die Rosen im rauen Klima am Meer waren st\u00e4rker, aber lange nicht so perfekt geformt. Doch sie dufteten bet\u00f6render als diese hier.<\/p>\n<p data-p-id=\"ed7fce363675d7e52290726b1f5e33ff\">\u201eMeine Mutter hat Rosen so gern gehabt&#8221;, sagte Merrit. Der K\u00e4fer \u00f6ffnete seine Fl\u00fcgel und brummte zielstrebig davon, weiter zur n\u00e4chsten Bl\u00fcte.<\/p>\n<p data-p-id=\"43b16e18a0b49ef271c57d7a4a2f166b\">\u201eMeine auch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"252e0fdf187fb1487bed9cfc40720b17\">\u201eHatte sie auch eine so sch\u00f6ne Laube?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"83509adab3b778de0c335bd94c560133\">\u201eNein. Aber auf der Klippe zwischen der n\u00f6rdlichen Mauer und der Bucht steht ein gro\u00dfer, uralter Bogen aus Eisen. Die Pflanze daran muss uralt sein. Und deine? Habt ihr ein Rosenzimmer f\u00fcr die Damen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5548bc152cd818373e3a473d277e5465\">\u201eAn der Nordseite sind unsere Mauern voller bunter Kletterblumen, nicht nur Rosen. Aber an einer Stelle, da sind so viele &#8230; mein Vater hat immer im Scherz gesagt, die Bienen fl\u00f6gen Attacken gegen unsere Mauern. Mama hat gesagt, das wolle sie sehen. Da hat er ihr eine bequeme Bank zimmern lassen. Wenn gutes Wetter war und die Sonne schien, hat sie so gern dort gesessen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"06204d97c9edf1ab70f22c59e22b2348\">Osse schwieg einen Moment. \u201eIch glaube, die Damen lieben \u00fcberall die sch\u00f6nen Rosen. Meine Mutter kam weit aus dem Norden, aus Ov\u00e9stola. Deine war aus Iva\u00e1l, nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8bd5094f45bf4d6d354f7bbd666f0bb4\">\u201eJa. Von weit her ist sie gekommen.&#8221; Der Junge besann und setzte sich. Osse lie\u00df sich ihm gegen\u00fcber nieder. \u201eGlaubst du, wir sollten hier \u00fcber Blumen reden? Die anderen Jungen w\u00fcrden uns auslachen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aebd0fe246a280a959e48c37cc131e70\">\u201eDie sind doch gar nicht hier. Und ich erz\u00e4hle es nicht weiter.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"40a517a401bd37069b8bd2ca66080680\">\u201eGut. Dann erz\u00e4hle ich auch niemandem, dass du Angst vor der Treppe hattest.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"13d8f06bdc904fa3741ab4df34a51ef9\">Osse l\u00e4chelte. \u201eAch, ich glaube, das werde ich ohnehin auf Dauer nicht verbergen k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5435e3457acb39a847e1139792d8dd55\">Wieder schwiegen sie einen Moment. Er war, als schlichen sie beide fasziniert um ein Feuer herum, an dem sie sich so gern gew\u00e4rmt h\u00e4tten.<\/p>\n<p data-p-id=\"145a21555aa5d984a41451c585dd3b12\">\u201eWas hat du gestern Nacht eigentlich angestellt, dass du dich verstecken musst?&#8221;, fragte Osse endlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"647f049b53c43a800134b9b9010f110d\">\u201eIch war von der Mauer auf den Hof runtergefallen. Die S\u00f6hne von Herrn Andri\u00e9r und Herrn Daap dachten wohl, ich wolle der <em>teirandanja<\/em> etwas zuleide tun und haben mich angegriffen. Da hab ich mich &#8230; na ja, ich hab sie verpr\u00fcgelt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"844f9ac79c3415ccc1e9b959e8f41da0\">\u201eAlle beide?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e08fe7cdc68fd119116cdee51cf692b1\">\u201eJa, klar.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f3be85ef315e92e7e7e1ebaa67e84948\">\u201eAber die sind doch viel gr\u00f6\u00dfer, \u00e4lter und st\u00e4rker &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a4be71eb35f96671527b2d0f4450c633\">\u201eUnd tapsig wie die Waldb\u00e4ren. Viel Kraft, wenig Gewandtheit.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2d3e0b8821c733c5447d1c82445ad401\">Osse musste unwillk\u00fcrlich grinsen. Dann stutzte er. \u201eVon der <em>Mauer<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cc38af512ebd676cd894d3752be4861f\">\u201eJa. Ich bin aus dem Fenster geklettert und war pl\u00f6tzlich am dem der <em>teirandanja<\/em>. Ich hab mich so erschreckt! Ich hatte nicht gewusst, dass sie ein eigenes Gemach zwischen den G\u00e4stezimmern hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ed95b69c34657a1b81ed1e1f72f03246\">\u201eAber wo wolltest du denn hin?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f280112992e4b02a83c254f8516a67c4\">Merrit druckste einen Moment herum und schaute einer kleinen Geh\u00e4useschnecke nach, die sehr geduldig die Bank erklomm.<\/p>\n<p data-p-id=\"5041cc1f154ed56b25d424e31a5f50bc\">\u201eZu dir.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a4773a990c154f2e71378a7af2839828\">\u201eZu mir?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e355fbc0d65b1b50e5de0552eb17ba6a\">\u201eJa. Ich &#8230; ich dachte mir, die Gelegenheit ist g\u00fcnstig. Ich wollte wissen, was das f\u00fcr eine Sache in der Halle mit dem Brot war. Aber nicht nur das. Ich war schon lange neugierig auf dich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fa49c5ff40f69b744ec70f684bad8d14\">\u201eErnsthaft?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eb94e676a39e761ef171ff33f4ca7d5e\">\u201eIch habe mich immer gefragt, warum dein Vater dich nie mitgebracht hat, wenn er bei uns zu Besuch war und warum meiner mich nicht mitgenommen hat, wenn er zu deinem geritten ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3e87e4ae60ca46153b077d194e63e460\">\u201eNa ja. Wahrscheinlich hat deiner gedacht, du w\u00fcrdest dich bei uns nur langweilen. Bei uns ist <em>alles<\/em> langweilig.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"73f9232fdb310942341386ced62044e9\">\u201eTrotzdem. Unsere V\u00e4ter sind gute Freunde. Wenn ich einen Sohn in meinem Alter h\u00e4tte und w\u00fcsste, mein Freund hat auch einen, dann &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e7b64544a03e71328529d4c8a2a75ae4\">\u201eWir h\u00e4tten gar nichts gemeinsam. Wei\u00dft du &#8230; sie haben sich oft \u00fcber dich unterhalten. Dein Vater ist unglaublich stolz auf dich. Ich habe immer gestaunt, wenn ich geh\u00f6rt habe, was du alles kannst und getan hast. Ein bisschen so wollte ich auch sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9ac18c8e155dfccee0916b271527ab16\">Merrit err\u00f6tete. \u201eAch. V\u00e4ter prahlen voreinander mit allem M\u00f6glichen.&#8221; Er blickte von der Schnecke auf. \u201eAber er hat meiner Mama oft von dir erz\u00e4hlt. Das hab ich nat\u00fcrlich auch geh\u00f6rt und war neugierig.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3ca12b600282833cf176b6b13eb340f6\">\u201eErz\u00e4hlt? Von mir? Aber was denn?&#8221; Nun wurde Osse verlegen. \u201eWas gibt es von mir zu sagen? Au\u00dfer dass ich blind wie ein Maulwurf umher stolpere?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7127aee92f219aaa439e1b06fb65cfc3\">\u201eDu bist <em>schlau<\/em>&#8220;, sagte Merrit schlicht. \u201eDu hast sogar von diesem Brotritual gewusst. Das sind Sachen, die wei\u00df vielleicht ein <em>mynstir<\/em> oder ein <em>mestar<\/em>. Ich w\u00e4re da nie drauf gekommen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7d581458801b486fc09fa501ea786fcc\">\u201eIch lese viel&#8221;, sagte Osse schlicht. \u201eSehr viel mehr kann ich ja nicht tun.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"94b25573c9a411881ba1936978c75ac5\">\u201eIch finde Lesen langweilig. Au\u00dfer nat\u00fcrlich die sch\u00f6nen Ritterromane. Ich mag die Abenteuer von dem smaragdgr\u00fcnen Ritter und der klugen Dame, die &#8230; So will &#8230; <em>wollte<\/em> ich sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cb77b5d0cf42567e0729b95baff1303d\">Osse musterte den anderen Jungen verbl\u00fcfft. Der meinte das Buch, das er im Helm auf dem Dachboden versteckt hatte!<\/p>\n<p data-p-id=\"11af059d99e1ad693818d0e3973b208a\">\u201eTrotzdem&#8221;, sagte er. \u201eWir passen wohl nicht zueinander. Die meisten der Herren haben einander schon gekannt, als sie nicht \u00e4lter waren als wir. Sie haben gemeinsam bei den V\u00e4tern der jeweils anderen zu k\u00e4mpfen gelernt. Da werde ich nie mittun k\u00f6nnen. Da muss ich gar nicht erst dabei sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"37ec6ea1c790363d3d995fad20f1e97a\">\u201eMagst du etwa nicht mit einem Ritter befreundet sein?&#8221;, fragte Merrit sp\u00f6ttisch. \u201eHast du Angst? Ritter k\u00f6nnen sich auch ganz normal miteinander unterhalten, wei\u00dft du? Sie pr\u00fcgeln nicht immerzu aufeinander ein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"83f74dc268429bf35cc462bb12b22840\">\u201eDu hast doch geh\u00f6rt, was passieren wird. Mein Vater hat einen entfernten Verwandten in Feindesland entdeckt und will, dass der k\u00fcnftig der <em>yarl<\/em> von Emberbey wird. Ich wette, sobald der Junge hier ist, schickt er mich irgendwohin, wo ich nicht st\u00f6re. Vielleicht in eine Schule f\u00fcr <em>maedloray<\/em> in Virhav\u00e9t. Dann kann ich sp\u00e4ter die Verwaltung machen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"335f7ce9d3e25811d599880e64db23e8\">\u201eNa und? <em>Maedloray<\/em> muss es auch geben. Dann gibt es in Emberbey eben einen <em>yarl<\/em>, der einen anderen an seiner Stelle k\u00e4mpfen l\u00e4sst und daf\u00fcr die wichtigen Amtsgesch\u00e4fte selbst versteht.&#8221; Merrit lachte. \u201eUnd dann findest du eine sch\u00f6ne, kluge <em>h\u00fdardora<\/em>, und dein Sohn macht weiter wie dein Vater. Oder eine deine Schwestern findet sich einen Ritter. Wie die M\u00e4chte es f\u00fcgen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4bdfcf4417c07f4461a6b0fb0c5974b2\">\u201eDarauf will mein Vater nicht warten. Das hast du doch geh\u00f6rt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6139c997a06748181fb44fa62e7a7955\">\u201eAch&#8221;, machte Merrit wegwerfend.<\/p>\n<p data-p-id=\"12c125f7695893bda9f56fe736dd1efe\">\u201eKannst du dir vorstellen&#8221;, fragte Osse nachdenklich, \u201ewie es sein muss, zu wissen dass man nur noch wenig Zeit zum Leben hat?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f359ef3588679d38130a1256eb9bdc42\">\u201eWenn ein Kampf kommt, ein echter, meine ich, dann muss man jederzeit damit rechnen, den n\u00e4chsten Tag nicht mehr zu sehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e55f6eb4e8510f76089585668680233b\">\u201eJa, aber so einen Kampf k\u00f6nntest du immer auch gewinnen. Aber irgendwann kommt einmal einer, den gewinnst du nicht mehr. Ich glaube, das muss schrecklich f\u00fcr meinen Vater sein. Er ist schon so alt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a11c319361f09f0ac10b37f3cf536fea\">Merrit dachte dar\u00fcber nach.<\/p>\n<p data-p-id=\"b653d89b4cb4b9bc550229eddc60e384\">\u201eVielleicht ist der Junge aus Rodekliv ja gar kein Schurke&#8221;, sagte er dann. \u201eVielleicht ist er nett und freut sich, wieder in deine Familie zur\u00fcckzukehren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"98b559b76aecf7f3fcfba1f929ae1c3e\">\u201eMeinst du?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8020403e037539735ce1d26050141dbd\">\u201eWissen wir&#8217;s?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3daebf7f4c39bb6945ccc250264f187a\">Sie schwiegen einen Moment. Die Schnecke hatte die Sitzfl\u00e4che der Bank erreicht und entschied sich wohl, dort eine Pause zu machen. Sie zog sich in ihr H\u00e4uschen zur\u00fcck.<\/p>\n<p data-p-id=\"4f0eccfa67d5bf8b24c17562a71602da\">\u201eMeinst du denn, wir k\u00f6nnten nicht vielleicht doch Freunde werden, wie unsere V\u00e4ter?&#8221;, fragte Merrit.<\/p>\n<p data-p-id=\"6f4a397181c3d89eaa522b1a31fcc90d\">\u201eDas fragst du jetzt doch nur, weil du es dir mit den <em>yarlandoray<\/em> hier verdorben hast&#8221;, unterstellte Osse.<\/p>\n<p data-p-id=\"9adfb1a998bdecf7fcfabf6ca9071d65\">\u201eAch.&#8221; Merrit winkte ab. \u201eDas bekomme ich schon wieder hin. Ich verliere einfach den n\u00e4chsten Kampf gegen die beiden, dann haben sie ihre Ehre wieder und ich meine Ruhe.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d2ffb0630882f21c786ba452edd1387f\">\u201eUnd deine Wut?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e6c4204eaa4cdab6688a2ea7c87532e8\">\u201eBist du w\u00fctend, weil deine Mama weg ist?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0ddc9a139ab8ee0332b9d10977b13e25\">\u201eIch glaube, ich bin nicht w\u00fctend. Ich bin <em>traurig<\/em>. Es &#8230; na ja, es ist, als w\u00e4re etwas aus meinem Herzen herausgerissen. Es tut weh, wenn ich an sie denke. Und du?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7f9549c161ad99bd8da87adcfab02b85\">\u201eEs ist unrecht, dass sie weg ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3b928c6260728702e94d08b7226c7956\">\u201eEs war Wille der M\u00e4chte.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"edc8010e0ba3d0007873992c18310984\">\u201eNein, es war ein <em>Stein<\/em>. Und ich glaube, nein, ich wei\u00df, dass diesen Stein etwas geworfen hat. Etwas, was mir eines Tages daf\u00fcr b\u00fc\u00dfen wird. Ja. Das ist meine Wut.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"001ec70b1b37e23f0a1329a94b7b6cd8\">Osse musterte den andern Jungen ernst.<\/p>\n<p data-p-id=\"73e124274e1a84ad2da54f8590bdeb4b\">\u201eBitte&#8221;, bat Merrit Althopian leise. \u201erede mir das nicht aus. Alle versuchen das. Von Vorsehung reden sie, von Zufall, vom Willen der M\u00e4chte. Von einem Unfall. Kennst du das, wenn du etwas genau wei\u00dft, ganz genau wei\u00dft, dass etwas wahr ist, und die anderen tun es ab?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8e01db9cbfcb0a0a1e2f107a2b336078\">\u201eJa&#8221;, sagte Osse schlicht. \u201eDas tut weh. An Stellen, die du nicht k\u00fchlen kannst, Als st\u00fcnde man zu nahe an einem Feuer und k\u00f6nnte nicht weg von dort.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f0c195ceed5b886990011cd48f07a390\">\u201eEs brennt und juckt dort, wo man sich nicht kratzen kann, drinnen im Kopf und im Herzen&#8221;, sagte Merrit Althopian. In seine Augen trat ein seltsamer, verschwommener Ausdruck. \u201eManchmal wird es besser, wenn man &#8230; ich hab neulich versucht, die sch\u00f6nen Rosen zu zerschlagen. Als mein Vater mich endlich aufhalten konnte, da wusste ich am Ende nicht, was ich getan habe. Ich hab mich so gesch\u00e4mt. Aber dieses Stechen und Kribbeln .. das war weg. Zumindest eine Weile.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2c17333963ce19a358b86926bbf4f374\">Er schaute nach oben, wo die obersten Spitzen der Ranken sich im Wind wiegten. \u201eDu bist der erste, dem ich das erz\u00e4hlt habe.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a6b258c9ce4d04f143983c0e5677e408\">\u201eDanke&#8221;, antwortete Osse.<\/p>\n<p data-p-id=\"83bb8c031286d6c3ec6acdb22cb3aaa7\">\u201eWie ist es bei dir?&#8221;, fragte der Junge. Ihm war anzusehen, wie sehr seine Worte ihn ersch\u00f6pft hatten.<\/p>\n<p data-p-id=\"8fb64fcbdd4b724c9e3c07e23c5334aa\">\u201eDir hat es etwas kaputtgeschlagen&#8221;, sagte Osse Emberbey, ertappte sich sofort bei seiner unsensiblen Wortwahl, aber der andere ging nicht darauf ein. \u201eBei mir war es &#8230; als k\u00e4me der Winter. Aber einer, der nie wieder zum Fr\u00fchling wird. Ich hatte gewusst, dass es so ausgehen w\u00fcrde. Ich habe gesp\u00fcrt, dass die <em>doayra<\/em> und mein Vater und \u00fcberhaupt alle es gewusst und nie ausgesprochen haben. Als h\u00e4tte ich <em>deinen <\/em>Stein fallen sehen, unaufhaltsam, aber so langsam wie eine Feder.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"faccb1b3dbdfc1fadd6ac79708c7e75e\">\u201eDu hast gewusst, dass du sie verlierst?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"800d85ff4cdbaedd196720f809b72810\">\u201eJa. Lange Zeit voraus.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"37f247bb691109bcfd02459f21169e90\">\u201eDas muss schrecklich gewesen sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2a60303e280a81822e1bae058ae72c18\">Osse zuckte die Achseln und schaute zu Boden.<\/p>\n<p data-p-id=\"77d7daee16ceec8f1f256f071dc521f6\">Merrit dachte nach. \u201eUnd doch liebst du dein Schwesterchen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"22dd7ceafac37fe2520c73ed36930320\">\u201eNat\u00fcrlich. Ich muss es besch\u00fctzen. Meine Mama konnte ich nicht besch\u00fctzen. Aber ich bin ein Schw\u00e4chling. Das wei\u00df ich. Ich hab es oft genug geh\u00f6rt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c3c7e63e1cef55d2d5ac8524c6c386cf\">Merrit neigte sich vor.<\/p>\n<p data-p-id=\"5247202bf1716b06737641fa81d10a9e\">\u201eWenn du einmal jemanden brauchst, der euch mit dem Schwert verteidigt, dann kannst du auf mich z\u00e4hlen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ba41f351e4d02d4ae7d5f883ba2133a4\">Osse blickte \u00fcberrascht auf. \u201eAber &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f12bd49c231181f77e641d4a3720c97\">\u201eNein! Versteh das nicht falsch. Ich will dich nicht besch\u00e4men. Ich will nur, dass du wei\u00dft, dass ich dein Freund sein will. Auch, wenn wir niemals Kampfkumpane sein werden, die die <em>teirandanja<\/em> Seite an Seite verteidigen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aec0f4e65f00f9ae43fc87abb41792fc\">Osse dachte dar\u00fcber nach. \u201eWenn du und die deinen einmal jemanden brauchen, der &#8230; sich mit langweiligen Amtsdingen auskennt, dann wei\u00dft du, auf wen <em>du<\/em> z\u00e4hlen kannst.&#8221; Er lachte hilflos. \u201eBei den M\u00e4chten, das klingt so verquer. Aber es gibt nichts, was ich bieten k\u00f6nnte.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"991903bb01ec8367dcb2fd99f06fdfb3\">\u201eFreunde?&#8221;, fragte Merrit Althopian. \u201eWas immer sich unsere V\u00e4ter f\u00fcr uns ausdenken?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"19b6d68e10c53c9ebb63b5698dc1016d\">Osse erhob sich und kam zu ihm her\u00fcber. Merrit konnte gerade noch die Schnecke aufheben, bevor der kurzsichtige Junge sich versehentlich darauf setzte.<\/p>\n<p data-p-id=\"4164bc6eabdab53179816d62de46d637\">Osse Emberbey nahm seine Brille ab und neigte sich zu Merrit Althopian vor. Der Junge ben\u00f6tigte einen Augenblick, um zu verstehen, das er ihm seine Stirn darbot. Dann nahm er das Angebot an.<\/p>\n<p data-p-id=\"ccddef7168515a890c5fb02b3d460ed7\">Stirn an Stirn sa\u00dfen die beiden eine Weile still beieinander, w\u00e4hrend der blaue K\u00e4fer zwischen den Rosen umherschwirrte und die Schnecke aus ihrem H\u00e4uschen schaute, feststellte, dass sie keinen Untergrund hatte und sich wieder zur\u00fcckzog.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2496","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2496"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2496\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3734,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2496\/revisions\/3734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}