{"id":2419,"date":"2025-08-25T11:31:33","date_gmt":"2025-08-25T09:31:33","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2419"},"modified":"2025-09-01T09:11:31","modified_gmt":"2025-09-01T07:11:31","slug":"002-merrit-besiegt-chaosgeister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/002-merrit-besiegt-chaosgeister\/","title":{"rendered":"002: Merrit besiegt Chaosgeister"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"68160ddc9827d532dfe55358c7960d0e\">\u201eHe! Was soll das werden?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f73f2ff3e0d7bb119c2368ce66a040b4\">Der Schmied stapfte mit schweren Schritten unter dem Dach hervor, das seinen Arbeitsplatz und das Feuer vor Regen sch\u00fctzte. In der von Schwielen und alten Brandnarben bedeckten Hand schwenkte er drohend ein Holzscheit.<\/p>\n<p data-p-id=\"516fee140b63fe96725fd745b934c22f\">Der Junge wandte sich um.<\/p>\n<p data-p-id=\"cc95b7363d30856b54596e9d5e355a2b\">\u201eLass das stehen! Das brauche ich gleich!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8c14bf377cceb9d14baa4804d867d5e8\">\u201eStehen lassen? Auf meinem Amboss? Bursche, wie denkst du dir das!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"61a575be914078192e2f5de7d5a6e572\">Der Schmied kam emp\u00f6rt n\u00e4her. Umstehendes Burgvolk wurde auf die Szene aufmerksam. Neugierige Augen wandten sich dem erz\u00fcrnten, muskelstrotzenden Mann in der groben Ledersch\u00fcrze und dem Knaben zu, der, einen Holzkorb voller weiterer Scheite mit beiden H\u00e4nden schleppend, gelassen wartete, bis er heran war.<\/p>\n<p data-p-id=\"61edcd6b980ef65713e48d4be1059cb9\">\u201eIch nehme es gleich wieder weg. Versprochen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c87bf310b7a5606725bc3bcf44e44ef0\">\u201eVersprochen? Was soll das \u00fcberhaupt sein?&#8221; Der Schmied warf einen unwilligen Blick auf das Brennscheit in seinen starken Fingern. An einer Seite war es bunt bemalt.<\/p>\n<p data-p-id=\"65afc8d3ad63ca7966175ca3e46adbf3\">\u201eDas&#8221;, sagte der Junge ernsthaft, \u201eist ein Chaosgeist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ace883c75de0ab4248e2ad5fcd0b50f3\">Der Schmied runzelte die Stirn und betrachtete das Bild genauer. Bei n\u00e4herem Hinsehen waren riesige Augen und ein Maul mit vielen spitzen Z\u00e4hnen, ein fratzenhaftes Gesicht zu erkennen. Das k\u00fcnstlerische Talent des jungen Malers war nicht besonders ausgepr\u00e4gt. Das schien den Jungen aber nicht zu k\u00fcmmern. Auf seiner blauen Tunika, den Wangen und sogar im wei\u00dfblonden Haar waren zahlreiche Farbflecken zu sehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"bf0b672727d5f3aa6af91b8293a61781\">\u201eIch hab den ganzen Morgen damit zugebracht&#8221;, f\u00fcgte das Kind stolz hinzu.<\/p>\n<p data-p-id=\"8d1c8682c7863878b500959f98d4ac2d\">\u201eSo.&#8221; Der Schmied sch\u00fcttelte den Kopf, aber sein Interesse war geweckt. \u201eUnd was sagt dein Lehrer dazu?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"511fca9d7c7d002e6e09b4398eee9407\">\u201eDer denkt, ich sei mit meinem Schwertmeister drau\u00dfen auf der Wiese&#8221;, gab der Junge unbek\u00fcmmert zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"d5a76eb6c5d604c283cca3b149b97b2e\">\u201eUnd dein Schwertmeister?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"44003739573a33399c5dc34afb4cfc32\">\u201eDer denkt, ich bin mit dem <em>mestar<\/em> in der Bibliothek.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"43942d08b55fa745d6842098ef54cce3\">Einige der Leute in H\u00f6rweite lachten verhalten. Der Junge stellte den Korb ab. Wenn der Schmied sich noch l\u00e4nger unterhalten wollte, wurde die Last zu schwer. Zw\u00f6lf weitere Holzscheite mit ungelenken Chaosgeistgesichtern in gr\u00f6\u00dftenteils noch feuchter Farbe lagen darin.<\/p>\n<p data-p-id=\"c08feacb7de7df0c15d5ce736b7dfcd8\">Der Schmied seufzte. \u201eUnd was hast du nun vor mit deinen &#8230; Chaosgeistern?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f5f04dc12eafdad497a410dc7d1edaeb\">\u201eIch will sie besiegen&#8221;, erkl\u00e4rte der Junge eifrig. \u201eMeine Mutter soll ihre Freude daran haben. Ich habe so lange ge\u00fcbt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"85bf9f85e67b889e428f2e56f9febe7b\">\u201eSo. Eine \u00dcberraschung f\u00fcr die Herrin also&#8221;, sagte eine K\u00fcchenmagd, die nahebei stand freundlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"f55f536c3a4acf9699929fdf2c31eb80\">\u201eDa wird sie stolz sein, deine Mutter&#8221;, schloss sich ein Pferdeknecht an.<\/p>\n<p data-p-id=\"66e6456a380b51fa558107a477c6d8d2\">Der Schmied wiegte den Kopf und zuckte dann die Achseln. \u201eNa sch\u00f6n&#8221;, brummte er vers\u00f6hnt. \u201eMach ich die Eisen eben sp\u00e4ter nochmal hei\u00df. Kommt heute wohl nicht mehr darauf an. Ist sowieso alles aus dem Takt, wegen dem Sturm.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e7894cdedc0f79eb8a8aa01b238fd3d4\">\u201eEs dauert auch nicht lange&#8221;, beteuerte der Junge. \u201eIch hab es genau ausgerechnet. Wenn die Zofe ihre Haare sch\u00f6n geputzt hat, kommt sie raus, und dann verjage ich f\u00fcr sie die Chaosgeister.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"28ad281ec574193aa56ad65d473fef19\">Mit diesen Worten schleppte er seinen Korb ein paar Schritte weiter, hin\u00fcber zu einer Treppe und platzierte dort ein weiteres Holzscheit.<\/p>\n<p data-p-id=\"cc51de928dc9aa47d28fdac483ad8948\">Der Schmied, die Magd und der Stallbursche schauten ihm einen Moment zu, wie er die Kl\u00f6tze gewissenhaft auf dem ganzen Burghof verteilte.<\/p>\n<p data-p-id=\"87aafc7808ffa1e59367ede799b16838\">\u201eIst es nicht allerliebst, wie ernst er das alles nimmt?&#8221;, fragte die Frau. \u201eEin ber\u00fchmter K\u00e4mpfer will er werden. Genau wie sein Vater.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b5071f67b4f8fefb249a8c915a1ffdb7\">\u201eChaosgeister &#8230;&#8221; Der Schmied schnaubte, aber sein Unmut \u00fcber das grinsende Ding, das er gerade mitten auf seinem Amboss entdeckt hatte, war verflogen. \u201eDer Junge hat zu viel Phantasie.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"541f0c6382448ce8206387bedbab65ed\">\u201eSoll er doch. Er wird schon fr\u00fch genug erkennen, dass er sp\u00e4ter allenfalls ein bisschen Lumpenvolk zu verdreschen hat, das denen in Ferocriv\u00e9 durch die Finger schl\u00fcpft.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ee671859025a927e891c1209ec582218\">\u201eRed es nicht herbei&#8221;, mahnte die Frau und drohte tadelnd mit ihrem Besen zu dem Stallknecht hin\u00fcber.<\/p>\n<p data-p-id=\"f4a25b9fc78618a67b38a0c407a55f26\">\u201eHe! Habt ihr nichts zu tun?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4cc0381f5f512f8a47c66e5204657223\">Die Stimme des Kastellans lie\u00df die drei zusammenzucken. Tats\u00e4chlich war auf dem Hof noch aufzur\u00e4umen. Der Sturm, der am Vortag \u00fcber das Hochland gefegt war, hatte einiges durcheinander geworfen, was noch nicht g\u00e4nzlich in Ordnung gebracht war. Allerdings hatte es, den M\u00e4chten sei Dank, offenbar keine ernsten Sch\u00e4den am Geb\u00e4ude gegeben. Das Hausgesinde hatte die Aufr\u00e4umarbeiten so gut wie zu Ende gebracht.<\/p>\n<p data-p-id=\"7d153fbb29589a193d61ddbffe8d17ef\">Merrit Althopian, dem Sohn des Burgherren, kam das dezente Chaos zupass. Mehr noch: Auf eine solche ausgezeichnete Gelegenheit hatte er seit Tagen gewartet. Solange im Hof noch nicht gearbeitet wurde, hatte er den Platz, den er f\u00fcr die \u00dcberraschung ben\u00f6tigte, die er sich f\u00fcr die Mutter \u00fcberlegt hatte. H\u00e4tten beispielsweise die W\u00e4schefrauen ihre Laken bereits wieder aufgeh\u00e4ngt oder der T\u00f6pfer sein Zeug ausgepackt, w\u00e4re kein Raum f\u00fcr das Spiel geblieben, und der Vater h\u00e4tte es auch nicht gut gehei\u00dfen. Wa\u00fdreth Althopian sah es dennoch gern, mit welchem Feuereifer sein Sohn sich der Kampfkunst widmete und z\u00fcgelte den Jungen darin auch nur, wenn der <em>mestar <\/em>sich allzu sehr \u00fcber dessen ungleich verteilte Interessen beklagte. Merrit Althopian war alles andere als dumm oder faul. Allerdings fesselten Schwert und Pferde sein Interesse wesentlich mehr als Zahlen und Schriften (sofern diese nicht von gro\u00dfen Helden oder fernen <em>yarlm\u00e1lon<\/em> handelten). Herr Wa\u00fdreth erkannte sich selbst in dem fr\u00f6hlichen, gewandten Knaben wieder, an dem er so viel Freude hatte. Nur die Augen des Kindes, die hatten die M\u00e4chte nach seiner Mutter geraten lassen. Sie waren freundlich, klar und hatten die eigenartige Farbe von strahlendem Aquamarin.<\/p>\n<p data-p-id=\"19c313a660aed56cf00c4cf3460c03e3\">Merrit Althopian kletterte auf den Rand des Ziehbrunnens, balancierte dort waghalsig einen Moment auf einem Bein und setzte den letzten Klotz vorsichtig oben auf das Rundholz mit dem Seil. Bevor jemand diese tollk\u00fchne Aktion bemerkte und ihn davon abhalten konnte, war der Junge schon wieder auf dem Boden und eilte hin\u00fcber zum Stall, wo sein Pferd bereits gesattelt auf ihn wartete. Nat\u00fcrlich war es noch kein gro\u00dfes, schweres Pferd wie das des Vaters, aber seine Eltern hatten gar nicht erst versucht, ihn mit einem zotteligen Pony abzuspeisen. Wenn es etwas gab, womit Merrit Althopian ebenso geschickt war wie mit seinem noch h\u00f6lzernen Kinderschwert, dann waren es Pferde. Der Junge hatte einmal aufgeschnappt, wie jemand sagte, dass er eher reiten als laufen gekonnt habe. Erinnern konnte er sich daran nicht, aber er war geneigt, es zu glauben.<\/p>\n<p data-p-id=\"fab5e09e76ea169cbe18d9f9604d284c\">Um den Sattel zu erklimmen, ben\u00f6tigte er noch eine Bank, die eigens zu diesem Zweck bereitstand. Aber als er schlie\u00dflich oben war und den Braunen auf den Hof lenkte, klopfte das Herz in seiner Brust schneller vor gespannter Erwartung. Er sah sich um, z\u00e4hlte die Kl\u00f6tze ein, zweimal durch und freute sich, dass die Erwachsenen auf dem Hof alle an ihren Pl\u00e4tzen lie\u00dfen. Der Schmied hatte den einen sogar wieder auf den Amboss zur\u00fcckgestellt.<\/p>\n<p data-p-id=\"2050c6de91a83c5a7c00358e3a94d931\">Nat\u00fcrlich rechnete Merrit Althopian nicht damit, dass er jemals gegen Chaosgeister antreten musste. Chaosgeister waren aufregend, aber es gab sie nicht wirklich. Doch wenn tats\u00e4chlich einmal Feinde in die Burg einfallen w\u00fcrden &#8230; Der Junge machte seine Waffe bereit. Sein Holzschwert hatte er immer bei sich, aber er hatte sich ausgerechnet, dass er mit einem Streitflegel bessere Chancen haben w\u00fcrde. Schneller, weniger pr\u00e4zise, sicherlich nicht allzu ehrenhaft, aber wenn das Lumpenpack aus Ferocriv\u00e9 kam, von dem hier und da immer wieder jemand sprach und verstummte, sobald er gewahr wurde, dass der Junge aufmerksam zuh\u00f6rte &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"9fa6f8bbe17ac8fef349fba2fb8cebfe\">Merrit Althopian konnte sich unter Lumpenpack nichts vorstellen, aber er wusste, dass der Vater aufmerksam war. Nicht allzu beunruhigt, dazu bestand wohl kein Anlass. Aber doch aufmerksam genug, dass es dem Kind aufgefallen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"31b9838d5c1044689e092055b5aef2c4\">Merrit lie\u00df pr\u00fcfend seinen Flegel kreisen, mit gro\u00dfem Geschick und ohne das Pferd damit zu treffen. Nat\u00fcrlich war es keine echte Waffe, schlie\u00dflich wollte er damit keine Panzer verbeulen oder irgendwelche Dinge besch\u00e4digen. Aber um Holzkl\u00f6tze zu treffen w\u00fcrde es reichen. Aus einem zerbrochenen Besenstiel, einem St\u00fcck Kette und einem alten harten Filzball, mit dem er als Krabbelkind gespielt hatte, hatte er sich seine Ausr\u00fcstung gebaut. Zu seiner \u00dcberraschung funktionierte sie gar nicht schlecht, zumindest gegen Holzkl\u00f6tze. Wenn der Vater sah, dass er damit umgehen konnte, malte sich der Knabe aus, vielleicht w\u00fcrde er dann bald einen echten bekommen.<\/p>\n<p data-p-id=\"aa61666259d3fb3740dd91dabb083df3\">Der Junge lie\u00df die T\u00fcr zum Haupthaus nicht aus den Augen. Es war ein Hocheingang mit einer nach beiden Seiten hinabf\u00fchrenden Freitreppe mit h\u00f6lzernem Handlauf, gleich unterhalb des Turmes. Wenn die Mutter mit ihrer Morgentoilette fertig war, w\u00fcrde sie mit ihrer Dienerin durch die T\u00fcr kommen und, wie jeden Tag, hin\u00fcber in die K\u00fcche gehen, um dort mit dem Hausgesinde die Gesch\u00e4fte des Tages zu besprechen. Die Mutter lie\u00df es sich nicht nehmen, all das pers\u00f6nlich zu tun. Dort, wo sie geboren und aufgewachsen war, hatte sie ihrem Sohn einmal anvertraut, war das alles anders gewesen. Jede Angelegenheit wurde dort von den <em>yarlay<\/em> von Mund zu Ohr \u00fcber Dienerschaft verschiedenen Ranges weitergegeben, nie redete eine edle Dame oder ein Herr unmittelbar zum Gesinde. Das war l\u00e4stig, hatte die Mutter gesagt. Es habe immer ewig gedauert, wenn sie um eine Frucht aus dem Garten oder eine Speise aus der K\u00fcche ersucht hatte, bis das Gew\u00fcnschte bei ihr ankam.<\/p>\n<p data-p-id=\"c43565532bddef14e0d8fa0eb68aa43a\">Hier, auf der Burg derer von Althopian, im Norden, weit, weit fort vom <em>yarlm\u00e1lon<\/em> Iva\u00e1l, ging die sch\u00f6ne <em>yarlara<\/em> einfach pers\u00f6nlich in Keller und K\u00fcche und schwatzte dabei mit den Schutzbefohlenen, die mit ihr den Haushalt teilten. Sie f\u00fchle sich hier, hatte sie oft beteuert, wie ein bunter kleiner Vogel, der einem winzigen goldenen K\u00e4fig entkommen sei.<\/p>\n<p data-p-id=\"73a8c040ce8873e47cd6585c9aa6a693\">Ob es sie denn nicht st\u00f6re, mit den weniger bunten V\u00f6geln in einem zugigen morschen Holzk\u00e4fig zu leben, hatte der Vater gefragt. Sie hatte ihm nicht geantwortet, aber sie hatten beieinander gesessen, Stirn an Stirn unter den Kletterrosen an der Mauer. Merrit Althopian hatte das Bild vor Augen in seiner unbeschwerten, abenteuerlustigen Kinderseele.<\/p>\n<p data-p-id=\"ab8a4f13593b9e8aa382589a7ec1feb1\">Da! Die T\u00fcr \u00f6ffnete sich!<\/p>\n<p data-p-id=\"4361bd874e14971eaf2c9e8bdff2dbcf\">Da kamen sie, die Mutter und ihre Dienerin, die sie aus Iva\u00e1l herbegleitet hatte, ein ernstes, liebes M\u00e4dchen, das ihr nicht von der Seite wich, wenn sie die Gem\u00e4cher der Familie verlie\u00df. Die Mutter trug ein flieder- und malvenfarbenes Kleid mit einer kurzen Schleppe, die Sonne blitzte auf den Steinen in ihrem Geschmeide. Das lange dunkle Haar war kunstreich eingeflochten und geschm\u00fcckt. Kein Wunder, dass die Mutter so lange auf sich hatte warten lassen. Sie plauderte fr\u00f6hlich mit ihrer Begleiterin, die in rosa und wei\u00df gekleidet und fast ebenso aufwendig frisiert war. Merrit fragte sich manchmal, wie sie es eigentlich fertig brachte, ihre eigenen Haare so fein zu machen. Sie bemerkten ihn nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"e278134af97a8eb47eb8ab15845e877c\">\u201eMama!&#8221;, rief er aufgeregt und winkte ihr aufgeregt zu. \u201eMama! Schau her! Schau, die Chaosgeister sind da!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4a4dfa5dee91ba6855e0688dbc1f6d89\">Die <em>yarlara<\/em> h\u00f6rte die Stimme ihres Sohnes. Das M\u00e4dchen entdeckte einen der nahebei stehenden Kl\u00f6tze und machte sie darauf aufmerksam.<\/p>\n<p data-p-id=\"710932e13b9afc718f7c3f84fab4567d\">Die sch\u00f6ne, kluge Dame verstand.<\/p>\n<p data-p-id=\"5926808f78a349391e76f1bdd307ccdb\">\u201eOh nein!&#8221;, rief sie laut aus. \u201eWeh uns! Bei den M\u00e4chten, die Chaosgeister! Was sollen wir nur tun?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"986d7000543da12e7a0a7629e49014c4\">Das M\u00e4dchen spielte mit. \u201eWer kann uns nun noch retten? Bei Patagh\u00edu, Nokt\u00e1ma und dem Licht, welcher Held wird uns vor den Chaosgeistern besch\u00fctzen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ab81411f79647df9a6bd2272b6d64c0b\">\u201eSeid unbesorgt, edle Damen!&#8221; Merrit war begeistert. \u201eIch werde sie vertreiben! Ich jage sie alle ins Chaos zur\u00fcck!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5dea4022beecb75c1f23c60bd960487b\">\u201eAber es sind zu viele!&#8221;, klagte die <em>yarlara<\/em> dramatisch und konnte kaum ernst bleiben.<\/p>\n<p data-p-id=\"3cf5c5bd99c4b2a1fc938f2f67654ce4\">\u201eHa! Ich hab keine Angst vor ihnen! Ich werde sie niederwerfen, und&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"64eed16b491261140bef168eb3c5d28c\">\u201eMerrit!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0efe5e3c935be60ddfa573a499bda43b\">Der Junge zuckte zusammen. Das war der Vater. Wa\u00fdreth Althopian war ebenfalls aus der T\u00fcr gekommen und schaute den Sohn tadelnd an, der eigentlich in der Bibliothek beim Studium oder auf der Wiese beim Training h\u00e4tte sein sollen. Merrit err\u00f6tete schuldbewusst.<\/p>\n<p data-p-id=\"e9f476a3461e000468acf4762638c5a3\">\u201eWenn jeder Held so viele Worte machte&#8221;, rief der Vater, \u201eschon l\u00e4ngst w\u00e4re die Burg verloren. Worauf wartest du?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"452707a2cc577b7e72ed4f8310bb0881\">Und Merrit, Sohn des <em>yarl<\/em> von Althopian und der <em>yarlara<\/em> von Iva\u00e1l, k\u00fcnftiger Ritter des <em>teirandon <\/em>Wijdlant-Spagor, galoppierte an, schwang seinen Flegel aus Besenstiel und Filz und schlug den ersten Chaosgeist nieder.<\/p>\n<p data-p-id=\"192e67a85d5eab81fae2292c9c92dcac\">Klack!<\/p>\n<p data-p-id=\"26f3a540dac10330b414475fbe17075f\">Das Pferd wusste genau, wohin es zu laufen hatte. Seine Hufe klangen auf dem Boden aus festgestampfter Erde und feinem Schotter.<\/p>\n<p data-p-id=\"c2fb785af4a2b178962c0fc7133864b5\">Klack! Der zweite Gegner fiel, wurde von seinem Platz geschleudert und flog ein St\u00fcck weit \u00fcber den Hof.<\/p>\n<p data-p-id=\"69a3c0fe8b425ff8772217265093033d\">Und klack!<\/p>\n<p data-p-id=\"565a9c67c6ade692a05a3182d7634852\">Das Pferd war wendig, es gab auch nicht genug Raum, um geradeaus zu galoppieren. Merrit wendete es, wechselte dabei die Hand und fegte die n\u00e4chsten zwei Kl\u00f6tze mit der linken hinfort.<\/p>\n<p data-p-id=\"063525e839439180e682eb72c726ec83\">Klack! Klack!<\/p>\n<p data-p-id=\"38abbcc4cc5b1b6f25cfbe00a7a2843b\">\u201eEin Hoch auf den Helden, der uns rettet!&#8221;, klang eine weitere Stimme an Merrits Ohr. Das Gesinde im Hof machte ihm Platz, und man jubelte ihm spielerisch zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"67a6a3c4c807a46161cbf7bb048f5d4a\">Und nochmal klack!<\/p>\n<p data-p-id=\"c86b80b658d9391c033752b20e808f31\">Das Pferd jagte nun an der Treppe vorbei. Merrit schielte rasch empor. Die Mutter hatte Freude und applaudierte ihm. Der Vater l\u00e4chelte beif\u00e4llig.<\/p>\n<p data-p-id=\"92c11e7d895582fe4ae0d79a05fdc439\">Merrit triumphierte innerlich und der n\u00e4chste Schlag sa\u00df nicht so gut. Der h\u00f6lzerne Chaosgeist mit seiner Fratze wackelte und wankte, aber er fiel nicht. Entt\u00e4uschung klang aus den Publikum. Merrit runzelte \u00e4rgerlich die Stirn. Dann st\u00fcrzte der kippelnde Holzklotz doch noch um. Jubel!<\/p>\n<p data-p-id=\"4de9f950d55b8bc2fb362f9daac9a029\">Klack &#8230; klack ..<\/p>\n<p data-p-id=\"36057982d12907069bdeda8000cb33c4\">Die Mutter trat an den Vater heran und fl\u00fcsterte ihm etwas zu. Der <em>yarl<\/em> lachte, und sie schmiegte den Kopf an seine Schulter, ohne den Sohn, den vortrefflichen Helden, den tapferen, der sie vor allen b\u00f6sen Chaosgeistern besch\u00fctzen w\u00fcrde, aus den Augen zu lassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"490eb9a376c4557e6da7b943a960fb85\">Klack &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"3ee92321b5308c7ae313f91bf72a070c\">Die Filzkugel schmetterte den Klotz beiseite, aber zugleich schnitt ein Windzug den Weg des Pferdes und warf Merrit ein wenig Schotterstaub entgegen. Der Junge wechselte den Flegel wieder in die rechte Hand und wischte sich \u00e4rgerlich durchs Gesicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"b5757b4cbcf59bb9f4eae2466b840491\">Klack &#8230; und noch einmal!<\/p>\n<p data-p-id=\"b1d1311853cfe2992c4c3c677173ccfa\">Das Hausgesinde applaudierte und jubelte ihm zu, als sei er der Favorit auf einem gro\u00dfen Turnier. Ein Klotz fehlte noch, nur einer. Der auf dem Brunnen. Merrit hielt darauf zu, stellte sich in die Steigb\u00fcgel, schwang den Ball an der Schnur h\u00f6her und h\u00f6her und h\u00f6rte es \u00fcber das Johlen und Klatschen der Leute, \u00fcber den Hufschlag des Pferden, \u00fcber das Pfeifen der wirbelnden Kugel in seiner Hand.<\/p>\n<p data-p-id=\"16f95d36b8bb91143f42cc751be3d017\">Ein Schaben. Mineralisch, irden. Und nur ganz kurz.<\/p>\n<p data-p-id=\"3f3dfef71c9430ae3cdb63608943b30e\">Und im gleichen Moment, in dem der letzte Chaosgeist st\u00fcrzte, am Brunnenrand abprallte und in die Tiefe fiel, st\u00fcrzte eine vom Sturm gelockerte Schindel vom Dach des hohen Turmes und erschlug die <em>yarlara<\/em> von Iva\u00e1l.<\/p>\n<p data-p-id=\"66665eb2334c091450fc95d62ae575ce\">Klack!<\/p>\n<p data-p-id=\"1ceec1610a6dc0f1043be1c579ec230d\">Das Hausgesinde bemerkte es nicht sofort, so sehr waren sie auf das Kampfspiel des Jungen fixiert gewesen. Sie jubelten ihm zu f\u00fcr sein Geschick, f\u00fcr das Schauspiel, dass er ihnen dargebracht hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"03b21632d038d2e6c1ca9895a3ca923a\">Der Aufschrei ihres Herrn schnitt j\u00e4h durch das fr\u00f6hliche Gel\u00e4rm wie eine kalte Klinge, Merrit z\u00fcgelte erschrocken sein Pferd, es st\u00fcrzte beinahe dabei. Der Schrei seines Vaters, \u00fcberrascht, voller Schrecken, voller Schmerz ging dem Kind durch Mark und Bein.<\/p>\n<p data-p-id=\"f7469d4fdb02d12d7a1324e475734c7b\">Die Mutter stand nicht mehr neben ihm. Die Zofe starrte zu Boden, erstarrt, beide H\u00e4nde vor dem Mund. Das blaue Waffenkleid seines Vaters war bespritzt wie das seine, nur dass es keine Farbkleckse waren.<\/p>\n<p data-p-id=\"77675f9a14cc6ed15a988f2eb8cb6ab7\">Dann brach Tumult los. Menschen schrien, st\u00fcrmten an ihm vorbei, hin\u00fcber zur Treppe, und der Vater schrie, hemmungslos, wie ein verletztes Tier, und dann stimmte die Zofe mit ein, und noch mehr Leute, und alles war laut und wahnsinnig und konnte nichts anderes sein als ein b\u00f6ser Traum. Der Spielzeugflegel glitt aus seiner Hand.<\/p>\n<p data-p-id=\"4b152ec54232bb921112accdd8d732ea\">\u201eMama?&#8221;, wisperte Merrit Althopian. Dann kletterte er aus dem Sattel, aber seine Knie waren weich, er fiel hin, verlor so kostbare Momente.<\/p>\n<p data-p-id=\"b933e7bcfdb0513b70e1b48427dfe420\">Er rannte, aber es waren so viele Erwachsene im Weg, wie eine Mauer, wie ein Damm zwischen ihm und dem, was da auf der Treppe geschah.<\/p>\n<p data-p-id=\"1f419e032003ee5eb54683d25685e176\">\u201eLasst mich durch!&#8221;, z\u00fcrnte der Junge. \u201eLasst mich durch!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"20c3c4116a4fe3fadeec0683002575e8\">Und der Vater schrie immer noch, und die Mutter &#8230;.<\/p>\n<p data-p-id=\"2b640d11e31fe9839a36c0c6584599ef\">\u201eMama!&#8221;, rief Merrit und begann, gegen die M\u00e4nner vor ihm anzurennen wie ein w\u00fctender Bock. Seine H\u00e4nde, die gerade noch eine Armee von Chaosgeistern niedergeworfen hatten, krallten sich an R\u00f6cken und Hemden fest, stie\u00dfen sinnlos Leute, die ihn gar nicht bemerkten in dem Grauen und Entsetzen, das unter Pataghi\u00fas Glanz \u00fcber sie gekommen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"c913edd6fdbd700674b0b05d7cd027d0\">Merrit tobte, bis starke M\u00e4nnerpranken ihn packten. Der Schmied griff nach im und zog ihn weg. Als der Junge sich zu sehr wehrte, hob er ihn kurzerhand auf wie zuvor den Holzklotz und trug ihn beiseite.<\/p>\n<p data-p-id=\"edc8714342225061cf9e5aeba729492f\">\u201eLass mich los!&#8221;, schrie das Kind. \u201eLass mich los! Lass mich &#8230;&#8221; Und dann zerbrach seine Stimme. Die Z\u00fcge des Knaben verzerrten sich und aus seinen wasserblauen Augen st\u00fcrzten Tr\u00e4nen hervor. Der Schmied dr\u00fcckte ihn an sich, bis der Widerstand des Sohnes seines Herrn erlahmte, w\u00e4hrend der Hof in Wehklagen und Durcheinander versank. Der Mann trug den Jungen hin\u00fcber in der Schmiede, wo er nicht sehen konnte, was geschehen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"05c70a1381bd83ab012c826e68b8dabe\">\u201eMama&#8221;, fl\u00fcsterte Merrit Althopian. \u201ePapa &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1d94980c279f561475290c930960b5d7\">Der Schmied sagte nichts. Er umarmte das Kind, dr\u00fcckte es an seine Brust, und niemals w\u00fcrde Merrit Althopian diesen Geruch aus Leder, Ru\u00df und Tr\u00e4nen wieder vergessen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p data-p-id=\"32b4ef128aaca5ee7af72673578b729b\">\u201eSie ist stolz auf dich&#8221;, sagte der sonst so m\u00fcrrische Mann. \u201eM\u00e4chte, wie stolz ist sie auf ihren Sohn, der ein Held sein wird.&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2419","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2419"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2419\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3779,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2419\/revisions\/3779"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}