{"id":2412,"date":"2025-08-25T11:36:06","date_gmt":"2025-08-25T09:36:06","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2412"},"modified":"2025-09-01T09:08:33","modified_gmt":"2025-09-01T07:08:33","slug":"009-die-sorgen-der-teiranda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/25\/009-die-sorgen-der-teiranda\/","title":{"rendered":"009: Die Sorgen der teiranda"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"MK_Thiumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1987\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/MK_Thiumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"fac08275ebb7d73ecc8fee71b2387999\">D\u00fdamir\u00e9e war begeistert von dem Gast, den Yalomiro mit zum Eta\u00edmalon gebracht hatte. Sie bekam \u00e4u\u00dferst selten und wenn, dann nur aus gro\u00dfer Entfernung andere Menschen zu sehen, und ein Ritter hoch zu Ross war etwas ganz Neues f\u00fcr sie.<\/p>\n<p data-p-id=\"67054665f69096a59155b903d1595a87\">Ein Kind, das in meiner Welt unter diesen isolierten Umst\u00e4nden ausgewachsen w\u00e4re, h\u00e4tte wahrscheinlich gefremdelt. D\u00fdamir\u00e9e sah den fremden Erwachsenen und schloss ihn augenblicklich in ihr Herz.<\/p>\n<p data-p-id=\"5a254ef6faa46e57beef9c20bad596fb\">Als Mutter in meiner Welt h\u00e4tte ich besorgt sein m\u00fcssen, von klein auf h\u00e4tte ich meiner Tochter beibringen m\u00fcssen, dass Fremde eine potenzielle Gefahr waren. Dass man vor Fremden auf der Hut sein musste.<\/p>\n<p data-p-id=\"1aff533106f248854a1909f2ee405331\">All das galt nicht, nicht hier, nicht in diesem Wald, nicht in diesem Haus, in diesem gesch\u00fctzten Raum. Yalomiro w\u00fcrde niemals etwas in den Wald hinein lassen, das etwas B\u00f6ses im Sinn hatte. Und D\u00fdamir\u00e9e &#8230; sie mochte von Nokt\u00e1ma nicht mit Magie versehen sein, aber die F\u00e4higkeit, eine Menschenseele zu ersp\u00fcren, hatte sie von ihrem Vater geerbt.<\/p>\n<p data-p-id=\"32c3db3ff39eb54b0f2e317cf1b47724\"><em>Yarl<\/em> Mor\u00e9aval war seinerseits sichtlich \u00fcberrascht, mich und das Kind anzutreffen. Er schien sich dunkel zu entsinnen, dass er mich von irgendwo her kennen musste, aber die Zeit und Yalomiros Zauber, mit dem er damals die Erinnerungen der Ritter verwischt hatte, schienen ihren Dienst zu tun. Er schien sich zwar mit meiner Erkl\u00e4rung, einige Zeit in Wijdlant Gast der <em>teiranda<\/em> gewesen zu sein, nicht zufriedenzugeben, aber er hatte den Takt, nicht zu neugierig zu sein. Ich sp\u00fcrte, wie Yalomiro w\u00e4hrend der ganzen Zeit, die er bei uns weilte, einen leichten, bet\u00e4ubenden Zauber auf seinen Gedanken hielt. Der Ritter durfte sich nicht an alles erinnern, was ihm vor zehn Sommern widerfahren war. Es w\u00fcrde ihn m\u00f6glicherweise seinen Verstand kosten.<\/p>\n<p data-p-id=\"5b94eb0dfdabf65070cee0540f724702\">Die Anwesenheit von D\u00fdamir\u00e9e brachte den <em>yarl<\/em> auf andere Gedanken. W\u00e4hrend ich den Ritter mit dem Gem\u00fcse und Obst bewirtete, f\u00fcr das Yalomiro mir einen kleinen Garten angelegt hatte, begann er, von seiner eigenen kleinen Familie zu erz\u00e4hlen. Davon, dass er die \u00e4lteste Tochter von Daap Grootplen als <em>h\u00fdardora<\/em> erkannt hatte. Wie viel Freude Grootplen und dessen <em>h\u00fdardora<\/em>, wie viel seine eigene Mutter an dem kleinen M\u00e4dchen hatte, das aus dieser Verbindung hervorgegangen war. Dass dieses M\u00e4dchen die Spielgef\u00e4hrtin der <em>teirandanja<\/em> war. Wie stolz er auf das Kind war. Aus jedem seiner Worte sprach Liebe zu den seinen. Ich freute mich, dass er eine Frau gefunden hatte, die ihm gut tat.<\/p>\n<p data-p-id=\"a4b4360a4642f9c2708427c1dd780b69\">Als D\u00fdamir\u00e9e begriff, dass der Ritter von Kindern, anderen <em>M\u00e4dchen<\/em> redete, machte sie gro\u00dfe Augen und hing geradezu an seinen Lippen. Sie r\u00fcckte zutraulich nahe zu ihm und sog jedes Wort auf, das sie h\u00f6rte. Als er sich gest\u00e4rkt und unsere h\u00f6flichen Fragen nach dem Fortgang seiner Reise und den Dingen, die er erlebt hatte, beantwortet hatte, nahm D\u00fdamir\u00e9e ihn in Beschlag. Furchtlos fasste sie den fremden Mann bei der Hand und beschloss, ihm all ihre Lieblingsstellen rund ums Haus zu zeigen.<\/p>\n<p data-p-id=\"2dfd817ace6f410c736093b52119c68e\">\u201eGeht nur mit ihr, Herr J\u00f3ndere&#8221;, sagte Yalomiro auf seinen fragenden Blick. \u201eSie wird nicht eher Ruhe geben, bis Ihr jedes Bl\u00fcmchen geb\u00fchrend bewundert habt. Wir beide hier werden alles N\u00f6tige bereden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"19fbd022806a2d25c06ddff12af88c6b\">\u201eIch danke Euch f\u00fcr Euer Vertrauen. Ich werde gut auf sie achtgeben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"111ed5a4223c98daa08ab2060e815579\">\u201eDavon gehe ich aus.&#8221;, versetzte Yalomiro gelassen und vertiefte sich wieder in den Brief. W\u00e4hrend Mor\u00e9aval gegessen und getrunken hatte, hatte er das Schreiben mehrfach gelesen.<\/p>\n<p data-p-id=\"c79b02ae92fd6e901a865e1ff61a2a3f\">\u201eKomm mit&#8221;, dr\u00e4ngte D\u00fdamir\u00e9e. \u201eIch hab etwas, das du dir anschauen musst!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cbcfbd73775c217d214ea79a6bab2225\">Mor\u00e9aval z\u00f6gerte kurz, dann lie\u00df er sich von D\u00fdamir\u00e9e f\u00fchren.<\/p>\n<p data-p-id=\"bef79133f2ef74382d06d1098a468b69\">\u201eWas h\u00e4ltst du davon?&#8221;, fragte Yalomiro, gab mir das Papier in die Hand und schaute gedankenverloren in eine unbestimmte Ferne.<\/p>\n<p data-p-id=\"794709d5d72265d75de42970f9a22a06\">\u201eVon dem Ungl\u00fcck?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"25b1aa23a93a18fa2b7d889d6feff33c\">\u201eNein. Von dem, was K\u00edan\u00e1 von Wijdlant daraus macht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7d3078993dacc7136ccc1c6c4efc519f\">Ich las. Was geschehen war, wovon der Brief handelte, wusste ich l\u00e4ngst. Es waren zwei Trag\u00f6dien, von denen mich die des tapferen <em>yarl<\/em> Althopian mehr anr\u00fchrte als die seines Kameraden. Ich hatte damals selbst miterlebt, wie Wa\u00fdreth Althopians f\u00fcr die sch\u00f6ne und kluge <em>yarlara<\/em> entflammt war. Entsprechend hatte ich mich so sehr f\u00fcr ihn gefreut, als Isan mir in kleinsten Details von seiner erfolgreichen Werbung und dem Freudenfest erz\u00e4hlt hatte, mit dem die Dame Einzug in seiner Burg gehalten hatte. Wa\u00fdreth Althopian hatte die Dame aus tiefsten Herzen geliebt, umsorgt und besch\u00fctzt. Vor blutdurstige Krieger, vor wilde Bestien h\u00e4tte er sich geworfen, um seine <em>h\u00fdardora<\/em> zu verteidigen.<\/p>\n<p data-p-id=\"cf37534776c854b7d97d9f9fa048f682\">Gegen ein Ungl\u00fcck, gegen einen unvorhersehbaren Unfall hatte er nichts ausrichten k\u00f6nnen. Der Ziegel h\u00e4tte niederfallen und einfach zerschellen k\u00f6nnen, oder irgendjemand anderen treffen. Aber das Licht hatte die <em>yarlara<\/em> gewollt. Vielleicht so schnell, dass sie es nicht einmal gesp\u00fcrt hatte. So zerbrechlich, so fl\u00fcchtig war also das Gl\u00fcck.<\/p>\n<p data-p-id=\"273fb7b55b5b56d2e0f52793345f4d3a\">Mit der Dame, die <em>yarl<\/em> Emberbey an seine Seite geholt, vielleicht sogar um sie gehandelt hatte, man wusste es nicht recht, sah es anders aus. Ich hatte diese Dame niemals gesehen, aber Isan hatte berichtet, dass es eine milde, gute Frau war, still und sch\u00fcchtern und beim besten Willen k\u00f6rperlich nicht daf\u00fcr gebaut, eine Mutter zu sein. Unverantwortlich sei es gewesen, hatte Isan sich emp\u00f6rt, dass ihre Familie sie an Emberbey vermittelt hatte, der sicher keine Zweifel daran gelassen hatte, dass es ihm um einen Erben gegangen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"7ec72132e3d35576710f4fe11415ac39\">Vielleicht war diese Trag\u00f6die noch gr\u00f6\u00dfer als der Unfalltod von Althopians <em>yarlara<\/em>. Aber es war so still geschehen, dass ich nicht einmal so recht wusste, wohin mit meinem Mitleid. Es war so weit weg und so &#8230; privat.<\/p>\n<p data-p-id=\"40cbb5f857927097892e01ddf293b696\">\u201eEs beginnt&#8221;, sagte Yalomiro.<\/p>\n<p data-p-id=\"2a4f66e4d83bed041ec2ac644de9fc31\">\u201eWas?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"429d958099e9b4ee2bbe670f5632678c\">Er erhob sich und schaute hin\u00fcber zum See. Irgendwo dort zeigte D\u00fdamir\u00e9e dem fremden Vater aus der Welt jenseits des Montaz\u00edel die Stellen, an denen sie gern spielte. Sicher versuchte sie dabei, alles \u00fcber die <em>teirandanja<\/em> und deren kleine Spielgef\u00e4hrtin herauszufinden.<\/p>\n<p data-p-id=\"cb6ff99c0ea82d325b8ed59b5a509d74\">\u201eSalghi\u00e1ra &#8230; ich muss f\u00fcr eine Weile den Boscarg\u00e9n verlassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dbb29da4240b1afb0116b120e936339f\">\u201eNach Wijdlant? So wie die <em>teiranda<\/em> dich bittet?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f8e56091805754fba664bf4bf6f3dde4\">\u201eJa. So schnell es nur geht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"08ce69b491af0179a6226389c935a7eb\">Ich wollte ebenfalls aufstehen, aber er dr\u00fcckte mich sacht wieder zur\u00fcck. \u201eAllein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ca313372828a82896e8725a1bcedaf54\">Ich stutzte.\u201eAllein? Wieso allein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"361c99c4870d5aacca84ddb789417285\">\u201eWeil ich nicht will, dass du oder D\u00fdamir\u00e9e in Gefahr geratet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9bcd775eca917adef4fe853f02355637\">\u201eIn was f\u00fcr eine Gefahr denn?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3cb03b9fc911ff7ff7105e8737b826bf\">Er dachte kurz nach, besann sich und reichte mir dann seine Hand. \u201eKomm mit. Ich erkl\u00e4re es dir drinnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e817ed937ade04d2c997344d7f0d53b3\">\u201eSoll <em>yarl<\/em> Mor\u00e9aval es nicht h\u00f6ren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4ece0f157aa6b1a0a295a8ce2c06473a\">\u201e<em>Ihm<\/em> k\u00f6nnten wir es vielleicht sogar noch erkl\u00e4ren. Aber es ist nichts f\u00fcr D\u00fdamir\u00e9es Ohren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bad8fef2bf3e1072f3f368436900765c\">Ich folgte ihm in den Eta\u00edmalon, Nokt\u00e1mas Palast, der von au\u00dfen nichts weiter war als ein kleines, kalkverputztes H\u00e4uschen mit schwarzen Fensterl\u00e4den und einem von bl\u00fchenden Ranken \u00fcberwachsenen Reisigdach. Dass er es so spannend machte, war ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"fe89c6f69c00cfc6ba1c15a1b46f957f\">In ihrem Schreiben berichtete die <em>teiranda<\/em> vom Tod der beiden Damen und wollte von Yalomiro eine Meinung einholen, ob sich hinter den tragischen Geschehnissen etwas verbergen k\u00f6nnte, das uns einen Anlass zur Sorge bereiten w\u00fcrde. Sie bat Yalomiro um ein Treffen mit ihr, Asga\u00fd von Spagor und den beiden Witwern. Aber irgendetwas zwischen den Zeilen schien mir dabei zu entgehen, denn ich sah die Dringlichkeit nicht, dass sich ein Magier mit der Sache befassen sollte, so tragisch sie war.<\/p>\n<p data-p-id=\"19210c988c9e6ac339aef087c05c801f\">\u201eK\u00edan\u00e1 von Wijdlant ist in gro\u00dfer Sorge um ihren <em>h\u00fdardor<\/em>&#8220;, erkl\u00e4rte Yalomiro. Wir standen nun in der Halle, aber er machte keine Anstalten, sich auf dem Sessel niederzulassen. \u201eUm ihn als Person und im Allgemeinen um die Zukunft des <em>teirandon<\/em> Spagor.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c808e189e6917436f316b48d85a1457d\">\u201eAber wovor m\u00fcsste sich der <em>teirand<\/em> f\u00fcrchten?&#8221;, fragte ich. \u201eIch erkenne den Zusammenhang nicht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c85512fe07930f93c06ab60f40196c0f\">\u201eVielleicht, weil er zu offensichtlich ist. Emberbey und Althopian sind die beiden <em>yarlay<\/em> von Asga\u00fd von Spagor. Die drei Herren haben Nachkommen, die in etwa im gleichen Alter sind. Diese drei Kinder, die Erstgeborenen, werden, so die M\u00e4chte es nicht anders bestimmen, die Nachfolge ihrer Eltern antreten. Und noch etwas haben Emberbey, Althopian und der <em>teirand<\/em> gemeinsam.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"95c44beca3a846cd146a3e687bc56260\">\u201eMeinst du, dass alle drei anwesend waren, als du das Widerwesen ins Chaos gebannt hast?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6893116168e75b0e64df6086f11a2d17\">\u201eAls wir es <em>gemeinsam<\/em> zur\u00fcckgebannt haben, Salghi\u00e1ra. Ohne dich w\u00e4re es nicht m\u00f6glich gewesen. Du neigst dazu, das kleinzureden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"926ac61af43e6ac17f8ff356608b2185\">Ich schauderte. Mich an den Wahnsinn, an die Verneinung und Destruktion zur\u00fcckzuerinnern, an diesen Alptraum, den wir vor zehn Sommern in Pianmur\u00edt erlebt hatten, war mir unangenehm. Noch heute erwachte ich zuweilen aus Alptr\u00e4umen, in denen ich dieses Grauen wieder und wieder erlebte. Dass es Yalomiro ebenso ging, konnte er mir nicht verheimlichen. Manchmal ertappte ich ihn dabei, wie er mitten in dem, was er gerade tat, erstarrte, in sich hinein blickte und zitterte.<\/p>\n<p data-p-id=\"17df0c1b451879b8e94ed32027fb861a\">Das Widerwesen hatte uns beiden tiefe Wunden in unserem Verstand gerissen. Manchmal bildete ich mir ein, dass sogar D\u00fdamir\u00e9e sp\u00fcrte, dass wir uns vor dem f\u00fcrchteten, was wir damals erlebt hatten, eine Angst, die dem Geschehenen nachfolgte.<\/p>\n<p data-p-id=\"46a84babe990cea8ded2200fbbf42cdc\">\u201eEs ist mir vielleicht gelungen, die Erinnerung der Ritter an die Erscheinung des Widerwesens zu verwischen&#8221;, best\u00e4tigte Yalomiro. \u201eAber m\u00f6glicherweise ist der Weltenspielverderber &#8230; nun, rachs\u00fcchtig.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1107cb259b91b0c7f308b459982a48e4\">\u201eAber warum sollte sich eine &#8230; eine unsterbliche, \u00fcbernat\u00fcrliche Entit\u00e4t an sterblichen Menschen r\u00e4chen? W\u00e4ren die Herren angesichts des Weltenspiels nicht ziemlich &#8230; na ja &#8230; unbedeutend?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b70936106eab264d17f56eaddb32ff83\">\u201e<em>Wenn<\/em> es ein Zeichen ist, geht nicht um die Herren, nicht um ein einzelnes Menschenleben. Damit w\u00fcrde es sich nicht abgeben, das ist richtig. Aber wenn es nur eines einzelnen kleinen entfernten oder hinzugef\u00fcgten Menschenlebens bed\u00fcrfte, um den Weltenspielverlauf zu beeinflussen &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f8e1f362a114b0548e7070efbaff034d\">Ich sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eYalomiro, das ist doch unsinnig. Was sollte denn das Widerwesen mit dem Tod der <em>yarlara<\/em> von Emberbey zu tun haben? Die arme Frau ist schlie\u00dflich nicht verungl\u00fcckt oder wurde ermordet. Und das Widerwesen hat sicher nichts damit zu tun, dass Herr Alsg\u00f6r ihr wider besseren Rat eine weitere Schwangerschaft zugemutet hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"15d2f86e1af73382619a61a448c5e4fb\">\u201eYarl Emberbey ist heute ein alter Mann. Wenn er hinter die Tr\u00e4ume geht, gibt es keinen wehrf\u00e4higen Schutzherren f\u00fcr sein <em>yarlm\u00e1lon<\/em> mehr.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7fc42c94ef9da1145476227cb841ab5d\">\u201eDas ist traurig, aber &#8230;.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9ae51aff000afec577a05ca6d420d713\">\u201eDie Burg wird fallen, wenn sie schutzlos bleibt. Wenn ein <em>yarlmal\u00f3n<\/em> verwaist, Salghi\u00e1ra, mag es sich nehmen, wer immer zuerst zugreift. Emberbey hat sich schon vor zehn Wintern Sorgen \u00fcber das gemacht, was in Ferocriv\u00e9 im Osten vorgehen mag.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eea151eb59a97059d3515ad5d0b4e24e\">\u201eOh.&#8221; Das war ein interessanter Einwand, und noch dazu einer, \u00fcber den ich mir hier im Boscarg\u00e9n noch nie hatte Gedanken machen m\u00fcssen. <em>Politik<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"1ac821747281ad55ea09e4befbd5fdb0\">Nat\u00fcrlich. Diese Welt war gr\u00f6\u00dfer als das kleine St\u00fcck, das ich bislang davon kennenlernen durfte. Es gab Belange, die f\u00fcr die unkundigen Menschen von viel pragmatischerem Belang waren als f\u00fcr mich meine Versuche, im Boscarg\u00e9n, dem Refugium, meine bescheidene geschenkte Magie lenken zu lernen.<\/p>\n<p data-p-id=\"543a74de4119d7fa2f315e87ba1dbcbd\">\u201eAber hat Emberbey nicht einen Sohn?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"84b96d8bcdc2517126f9e663c9e1a03b\">\u201eK\u00e4me dieser Sohn als neuer Hausherr in Frage, w\u00e4re die <em>yarlara<\/em> sicher noch am Leben. Setz dich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bcc91a90db2a1dc16f08fc92114583c7\">Er bedeutete mir, mich dem schwarzen Steinthron zu n\u00e4hern und auf dem Kissen niederzulassen, das darauf bereit lag.<\/p>\n<p data-p-id=\"2cf6e20c6c83126c25a0051dd28c0f28\">\u201eDorthin? Aber das ist <em>dein<\/em> Platz!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"427f1308c24fd701044793b96937b259\">\u201eF\u00fcr die n\u00e4chsten Tage nicht. Du musst mich eine Weile vertreten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1cb78dd61ec7178b5b87d37bda8a3aa7\">\u201eVertreten? Aber &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a692d8f9676fc099ebd4f0d470442721\">\u201eIch werde nicht lange fort sein. Ich muss mich schlie\u00dflich nicht an Erdboden und Wege halten. Ich werde so schnell zur\u00fcckkehren wie m\u00f6glich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"abab196b33a8871f1e8be315e6b98d0b\">Beklemmung stieg in mir auf. Ich begriff, dass er das ernst meinte und sich sicher nicht davon abbringen lassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"415fd38c3133ade8c5f26b67a09c382e\">\u201eAber &#8230; du warst doch noch nie weg!&#8221;, protestierte ich lahm.<\/p>\n<p data-p-id=\"a5f5a3dfea051501af0533e35b6c21aa\">\u201eIch hatte auch noch nie eine Vorladung von einer <em>teiranda<\/em>&#8220;, sagte Yalomiro. \u201eBitte. Setz dich. Es ist bequemer, als es aussieht. Wenn du magst, kannst du es dir mit Decken und Kissen bequemer machen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"25b8f7873a5c023daa00d7687684f388\">\u201eEs ist &#8230; Yalomiro, das ist der Thron des Gro\u00dfmeisters! Das ist &#8230; zu gro\u00df f\u00fcr mich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3b38e8900e27a9cce7ac3c183dd27196\">\u201e<em>Ich<\/em> bin der Gro\u00dfmeister der <em>camat&#8217;ay<\/em>, Salghi\u00e1ra. Und dies ist das Haus, das wir miteinander teilen. Im Grunde ist das ein Sessel wie jeder andere. Er steht lediglich an einem besonderen Platz. Es ist kein magisches Werkzeug, mit dem ein Missgeschick geschehen k\u00f6nnte. Versuch es!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e24f24f27f79f09e4ccdd424aea9174d\">Ich z\u00f6gerte, einerseits, weil ich mich tats\u00e4chlich zierte. Der steinerne Sessel mitten in der riesigen schwarzen Halle, direkt unter dem sternf\u00f6rmigen Fenster in der Dachkuppel war mir immer so eindrucksvoll, so wichtig vorgekommen. Ein Symbol von Verantwortung. <em>Verantwortung<\/em> zu haben, hatte mir immer Angst gemacht.<\/p>\n<p data-p-id=\"d6c8349fb723d833d933575837df232b\">\u201eWas ist mit <em>yarl<\/em> Althopian?&#8221;, wagte ich einen kl\u00e4glichen Ablenkungsversuch.<\/p>\n<p data-p-id=\"df1c02bdedf9817d42eced3bb36b658f\">\u201eDas erkl\u00e4re ich dir erst, sobald du sitzt.&#8221; Yalomiro kannte mich gut genug, um sich nicht auf mein Zaudern einzulassen. Ich seufzte und stieg z\u00f6gernd die Steinstufen zu der Estrade auf, auf der der Thron stand. Die hohe R\u00fcckenlehne, eine Steinplatte in Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks, war an einer Stelle von einem fingerlangen elliptischen Loch durchbrochen. Das hatte vor langer Zeit das Schwert eines Lichtw\u00e4chters hineingesto\u00dfen, w\u00e4hrend es das Herz von Meister Ask\u00fdn zerteilt hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"a4ef601f40f7fecb3e0601f3453ad5f3\">Ich schauderte und setzte mich zaghaft. Das Kissen war tats\u00e4chlich \u00fcberraschend bequem, aber ich kam mir winzig und unwichtig vor.<\/p>\n<p data-p-id=\"a736b43e54546219cc7e27ee7f5dbd11\">\u201eWa\u00fdreth Althopian ist, was seine Position und sein <em>yarlm\u00e1lon<\/em> betrifft, in einer \u00e4hnlichen Lage wie Alsg\u00f6r Emberbey, nur dass er noch im besten Mannsalter ist.&#8221; Yalomiro stieg ebenfalls die Treppe hinauf. \u201eUnd es schien, als habe er mit seiner <em>h\u00fdardora<\/em> die Zukunft seines Hauses gesichert, bevor Begehrlichkeiten aus Rodekliv seiner Burg zu nahe kamen. Auch das ist nichts Neues. Aber nun ist auch sein <em>yarlm\u00e1lon<\/em> geschw\u00e4cht. Du wei\u00dft, wie innig er die Dame geliebt hat. M\u00f6gen die M\u00e4chte ihm die Kraft geben, vor diesem Verlust nicht das eigene Leben zu verneinen. Hier war es ein Unfall, ein Ungl\u00fcck, das niemand vorhersehen konnte. Du hast Recht, wenn es abgesehen vom Zeitpunkt, dem Umstand, dass die beiden Herren das Widerwesen leibhaftig angeschaut haben und dass es geschw\u00e4chte <em>yarlm\u00e1lon<\/em> sind, absolut keinen Zusammenhang gibt. Du hast auch Recht, wenn du denkst, dass all das von der Warte des Weltenspielverderbers fl\u00fcchtiger Unfug w\u00e4re.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7312d074c3d860dc377a1f6f0b977627\">\u201eAber?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aa121427c1c63066b376b8400a662d01\">\u201eFallen Althopian und Emberbey, wird auch Spagor nicht mehr lange bestehen. Ich kenne dort Menschen, die genau das bef\u00fcrchten, schon seit vielen Wintern. Und ich denke, die <em>teiranda<\/em> bef\u00fcrchtet auch. Sie hat nichts vergessen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"52e0db6970a002c21cd6b86e8e4d20a1\">\u201eGar nichts?&#8221;, fragte ich zweifelnd.<\/p>\n<p data-p-id=\"c1d331f935ecfb24ec8bd109d1336f0d\">\u201eIch habe der <em>teiranda<\/em> ihre Erinnerungen an das Widerwesen gelassen, weil wir ein Schicksal teilen, Salghi\u00e1ra. Und wenn sie, und sei es ein unkundiger Instinkt, bef\u00fcrchtet, dass es eben kein Zufall ist, dass es Eltern trifft, die die Anwesenheit des Widerwesens geschaut haben &#8230; Sie selbst ist au\u00dfer Gefahr, aber Asga\u00fd von Spagor hat Gor Lucegaths Schwert nicht ber\u00fchrt. Er hat keine Narbe davon, die ihn vom Licht fernh\u00e4lt. Also ist er in gr\u00f6\u00dferer Gefahr als sie \u2013 wenn denn eine solche besteht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3289130622d401dc94b0e0c8cc62acbd\">Ich verstand und begann, die Puzzleteile zusammenzuf\u00fcgen. Gor Lucegaths Schwert &#8230; vier Personen gab es, die Kontakt mit der magischen Waffe des Lichtw\u00e4chters gehabt hatten, mit allen Konsequenzen. K\u00edan\u00e1 von Wijdlant und Yalomiro waren von dem Rotgewandeten selbst damit gezeichnet worden. Yarl Mor\u00e9aval und ich hatten die Klinge in der Hand gehalten. Die Klinge, die einen neuen Besitzer finden musste, bevor wir eines Tages hinter die Tr\u00e4ume gehen konnten. Ein verst\u00f6render Gedanke war das. Aber im Augenblick ging es nicht um uns. Mochten die M\u00e4chte geben, dass Asga\u00fd von Spagor nicht ahnte, dass er der n\u00e4chste sein konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"1f7fd13dad8199118fa3f135a4aaebc3\">\u201eAber was ist mit Mor\u00e9avals Tochter? Oder mit den S\u00f6hnen von Altabete und Grootplen? Sind die Herren und ihre <em>h\u00fdardora\u00e9<\/em> dann nicht ebenso in Gefahr? Und die Kinder von Gundald Lebr\u00e9oka und L\u00e9ur Tjiergroen, sofern sie Nachkommen haben? Und &#8230; und was ist mit Isan?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f5553e6e7ebea1a07db0358f2462c4af\">Der Gedanke an Isan erschreckte mich. Als sie vor Jahren hier gewesen war, hatte sie mir anvertraut, dass ein junger Mann aus dem Dorf bei der Burg von Spagor ihr Avancen machte. Maj\u00e9k hie\u00df der Bursche, erinnerte ich mich. Damals hatte Isan noch warten wollen. Aber vielleicht hatte sie in der Zwischenzeit &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"11f7e898521bed6174c7d61dd72d7f05\">\u201eIch glaube nicht, dass K\u00edan\u00e1 von Wijdlants Ritter und deren Familien eine Rolle spielen. Altabetes und Grootplens S\u00f6hne waren bereits geboren, und Mor\u00e9avals Tochter ist deutlich j\u00fcnger. Zudem, all das sind blo\u00dfe Vermutungen. Aber es f\u00fchrt kein Weg daran vorbei. Ich muss mich selbst \u00fcberzeugen, was von der Sache zu halten ist. Es kann nicht schaden, wenn ich mich blicken lasse, um den Herren mein Beileid auszusprechen und die <em>teiranda<\/em> zu beruhigen.&#8221; Er l\u00e4chelte. \u201eDu kennst mich. Ich bin viel zu neugierig, um der Sache nicht selbst nachzugehen. Mit etwas Gl\u00fcck ist es wirklich nichts anderes als &#8230; Zufall.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fbbc000139b0752271b9af4dae2b8f58\">Ich schwieg. Er schaute mich fragend an.<\/p>\n<p data-p-id=\"f4a4b1b6185eadb70e10d45728ac5e2d\">\u201eDu warst noch nie weg&#8221;, sagte ich leise.<\/p>\n<p data-p-id=\"f8dbdc868465662c751305c9c7a24a18\">\u201eWenn es kein Zufall ist&#8221;, antwortete er sanft, \u201ew\u00e4re es fahrl\u00e4ssig, einfach wegzuschauen und abzuwarten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"de9973ec9ed5f285a0dc9fdef09c3187\">\u201eDann nimm uns mit!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"73dcdaa925e3bb525ade94978628c632\">\u201eWenn es kein Zufall ist&#8221;, erg\u00e4nzte er, \u201edann will ich dich und D\u00fdamir\u00e9e an einem Ort wissen, wo euch nichts geschehen kann. Hier. Im Eta\u00edmalon. Unter Nokt\u00e1mas sch\u00fctzender Hand. Fang!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"622b42ae70b2b1d2e4f7e8c5f870bf5d\">Er warf mir etwas zu, und ich haschte im Reflex danach. Es war das Kn\u00e4uel aus Licht, aus dem er seinen Zauber wob. Es war weich und zart wie Mondschein, bei Tageslicht schimmerte es dezent wie Seide.<\/p>\n<p data-p-id=\"b23598deb9ede36423fe1e6b21cdd3bf\">Er kniete sich vor mir hin, schaute mir in die Augen und legte seine H\u00e4nde z\u00e4rtlich auf die meinen, in denen ich das Gebilde barg.<\/p>\n<p data-p-id=\"cdc6537c0daf09c04b50f43d67174ad3\">\u201eEs ist nicht allzu schwer. H\u00f6r mir gut zu. Ich werde dich lehren, wie man es beschw\u00f6rt.&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/morgenkind-oder-die-grenzen-des-dunklen-band-2\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2412","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-02_morgenkind"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2412"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3769,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2412\/revisions\/3769"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}