{"id":2250,"date":"2025-08-24T23:49:24","date_gmt":"2025-08-24T21:49:24","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2250"},"modified":"2025-09-01T10:08:47","modified_gmt":"2025-09-01T08:08:47","slug":"096-erstarrte-gedanken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/24\/096-erstarrte-gedanken\/","title":{"rendered":"096: Erstarrte Gedanken"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SH_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1991\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"4e743acc9b3d0e079e50a90eb2cd770c\">Keiner von ihnen konnte sich auch nur einen Deut r\u00fchren. Sie konnten einander ansehen, sie h\u00f6rten, was gesprochen wurde. Sie verstanden, was diese furchtbare, nicht ganz reale Stimme redete, auch \u00fcber sie sagte, aber sie begriffen nicht, was all das f\u00fcr sie bedeuten mochte.<\/p>\n<p data-p-id=\"5f0fb4a25f4cb5e2c0724eb2bd07517a\">Al das hier war kein Traum, kein Trugbild, keine Trunkenheit, nichts von alledem, was in diesem Moment angenehmer gewesen w\u00e4re. Sie hatten keine Vorstellung davon, an was f\u00fcr einem Ort sie sich befanden. Sie ahnten, dass sie in irgendeine Art Zauberei geraten waren, aber ob und wie sie sich daraus befreien konnten \u2013 das wussten sie nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"d6e0cc0a2865fbbdb97fc7c37ff036f9\">Andri\u00e9r Altabete, J\u00f3ndere Mor\u00e9aval und Daap Grootplen waren daran gew\u00f6hnt, an diesen traumhaften, unwirklichen Zustand, aber zum allerersten Mal in ihren Leben wurden sie gewahr, wie real dieser Ort war, an dem sie immer wieder gewesen waren und den der Rotgewandete immer wieder sofort aus ihrer Erinnerung ausgel\u00f6scht hatte. Vermutlich, dachte Grootplen bitter, wollte er verhindern, dass die M\u00e4nner \u00fcber der Erinnerung den Verstand verloren. Vielleicht hatte er es damals vergessen, als sein Vater eines Tages in die kleine Burg auf dem H\u00fcgel zur\u00fcckgekehrt war, zu Fu\u00df, ohne Waffen, sein Panzerhemd verkehrt herum am Leib und nur einen Stiefel am Fu\u00df. Nie hatte Grootplen den Blick des geliebten Vaters vergessen, den Ausdruck von schierem Irrsinn und stumpfer Todesangst. Irgendwie hatte der <em>eld-yarl<\/em> es noch vollbracht, den Weg zu seinen Geliebten zu finden, zu seiner <em>h\u00fdardora<\/em>, zu seinem Sohn. Gesprochen hatte der Vater nie wieder auch nur ein verst\u00e4ndliches Wort. Sie hatten niemals erfahren, was ihm zugesto\u00dfen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"3734ab3b6e4c3fc36fe723405ab76849\">Daap Grootplen glaubte, es nun zu wissen. Und er fragte sich, was mit ihnen geschehen w\u00fcrde, wenn das &#8230; Ding &#8230; sich ihnen wieder zuwenden w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"75a24bd2557583d2f43978df21f41d3f\">Sie hatten immer wieder erfahren m\u00fcssen, dass man sich gegen die Magie des Rotgewandeten nicht wehren konnte. Vor ihnen hatten ihre V\u00e4ter es erfahren. Und deren V\u00e4ter davor. Es war niemals dar\u00fcber geredet worden. Sie hatten es akzeptiert, wehrlose Opfer, willenlose Darsteller in einem Schauspiel zu sein, dessen Handlung allein der <em>goala&#8217;ay<\/em> kannte.<\/p>\n<p data-p-id=\"04a22a1812567293face8f1fb4452907\">Altabete und Mor\u00e9aval schienen ganz \u00e4hnliche Gedanken zu haben. Grootplen f\u00fchlte einen seltsamen Trost darin, dass der Wahnsinn ihn nicht allein ergriffen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"2f43b42fd833d1e77420a8dae7419000\">&#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"b3e263f851881c96c9becfd40f6908b9\">Gundald Lebr\u00e9oka, L\u00e9ur Tjiergroen und Alsg\u00f6r Emberbey waren lange nicht so gefasst wie die <em>yarlay<\/em> der <em>teiranda<\/em>. Der Schattens\u00e4nger war es gewesen, der sie an diesen Ort gebracht hatte. Nicht Gutes kam von den schwarzgewandeten Magiern. Benjus von Valvivant hatte es gewusst und recht daran getan, die Schwarzm\u00e4ntel zu jagen, dachten die M\u00e4nner aus Valvivant, w\u00e4hrend sie noch versuchten, zu begreifen, was ihnen geschehen war. Aber da gab es nichts zu begreifen. Das hier war ein Ort, den es nicht geben konnte, einer, an dem ein lebendiger Mensch nichts zu suchen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"2ae280f160a631689aa2027a634276ab\">Ein lebendiger Mensch? Stand da nicht ein Rotgewandeter ein Lichtw\u00e4chter? Sollte es etwa das hier sein, was hinter den Tr\u00e4umen auf jene wartete, deren Weltenspiel beendet war? L\u00e9ur Tjiergroen h\u00e4tte laut geschrien, h\u00e4tte er Gewalt \u00fcber seinen K\u00f6rper gehabt. Wenn es das war, was auf einen wartete, dann war es furchtbarer als wenn das Dasein einfach &#8230; aufh\u00f6ren w\u00fcrde, wie eine Ohnmacht, aus der es nur kein Erwachen mehr gab. Lebr\u00e9okas Blick war leer. Der j\u00fcngere Ritter versuchte wohl, nicht zu sehen, wegzuschauen von dem, was sich dort um sie herum abspielte. Aber sie konnten die Augen nicht schlie\u00dfen. Und abwenden konnte sich auch niemand. Es w\u00fcrde ewig derselbe Moment bleiben. Ewig &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"580546ed2cf4978baacc4a327f1bd154\">&#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"07527b6d7fb5b5d70b526af8879b55f3\">Alsg\u00f6r Emberbey dachte weder an seine Familie noch an das, was hinter den Tr\u00e4umen lag. Der \u00e4ltere Ritter hatte keine Angst. Vielmehr versp\u00fcrte er &#8230; Unwillen. Dies war eine Situation, die er nicht kontrollieren konnte. Das \u00e4rgerte ihn. Und er fragte sich, welches Spiel der Schattens\u00e4nger und der Lichtw\u00e4chter dort miteinander austrugen. Und wer bei allen M\u00e4chten diese <em>f\u00e1njula<\/em> war, die unn\u00fctz daneben stand und sich im Gegensatz zu ihm offenbar m\u00fchelos bewegen konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"ba666fe13745cb5cac5daee7ebf97dab\">&#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"1b7e9e51d197cd1e15ea8e6b16866852\">Wa\u00fdreth Althopian horchte auf jedes Wort, das er h\u00f6rte. Er ahnte, dass die Dinge anders standen, als es den Anschein haben mochte. Die Familie Althopian hatte den Schattens\u00e4ngern bedingungsloses Vertrauen gezollt, seit jenem schrecklichen Tag, als einer der ihren so viele Leben gerettet hatte. Viele hatten \u00fcber die Nachkommen jenes <em>yarl<\/em>, der damals zugegen war, missg\u00fcnstig oder sp\u00f6ttisch geredet, selbstverst\u00e4ndlich nur hinter dem R\u00fccken und ganz leise. Der Spott war verschwunden, so wie die Schattens\u00e4nger sich in ihre Dom\u00e4ne zur\u00fcckgezogen hatten. Das Vertrauen war geblieben. Was immer geschah &#8230; Wa\u00fdreth Althopian war <em>bereit<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"fc8f038356a46b8edcb860a02f7e2e5b\">&#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"ed0c501006ccb33e20f99e1b1b6f4b45\">Isan war fasziniert. Sie sah, wie Asga\u00fd von Spagor K\u00edan\u00e1 von Wijdlant anschaute, v\u00f6llig unbeeindruckt von dem Schrecken ringsum. Der junge Mann hatte sein Herz an sie verloren, auf den ersten Blick und ohne Magie, die seinen Blick verkl\u00e4rte. Die <em>teiranda<\/em> war die einzige, die l\u00e4chelte. Wie h\u00fcbsch und freundlich sie dabei aussah! Die Rosendame und der Smaragdritter. Sie sahen ganz anders aus als in den B\u00fcchern. Aber <em>b\u00e1chorkoray<\/em> &#8230; nun. Sie \u00fcbertrieben. Isan f\u00fchlte sich auf eine sehr bittere, sonderbare Weise getr\u00f6stet.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7ab20ec0ab3262ce329c7dcb399a4e\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"bf8b1bfa6d7d61c504a157abc665e2bb\">Die Fischer und die aus dem Dorf herbeigekommenen Leute, die mit dem Verladen der Fische von den Schiffen auf Handkarren besch\u00e4ftigt waren, stoben auseinander, als eine Stampede von ger\u00fcsteten Pferden den Strand entlang jagte. Aber ein paar von ihnen hatten die Geistesgegenwart, einzugreifen und den panischen Lauf der Tiere zu stoppen. Mutig sprangen Maj\u00e9k und einige der anderen jungen M\u00e4nner den Pferden in den Weg und brachten sie mit lauten Rufen und fuchtelnden Armen dazu, zuerst die Richtung zu wechseln und dann zwischen Wasser und den Booten anzuhalten. Zwei besonders starken M\u00e4nnern gelang es, je ein Pferd am Z\u00fcgel zu packen.<\/p>\n<p data-p-id=\"47b54c129d8f8c2046c1489be5d09763\">\u201eWo kommen die denn her?&#8221;, fragte einer der Fischer, als die \u00fcbrigen Pferde ebenfalls zum Stehen kamen. Sie t\u00e4nzelten zwar weiterhin herum und lie\u00dfen sich nur mit M\u00fche erhaschen, doch die Anwesenheit von Menschen schien die panischen R\u00f6sser sichtlich zu beruhigen. Die Tiere waren schwei\u00dfgebadet und schienen Schreckliches erlebt zu haben.<\/p>\n<p data-p-id=\"67856a76b0ddd1cbe27924c759d87a66\">\u201eHe!&#8221;, rief Egnar aus. \u201eDas ist doch der Gaul vom alten Emberbey!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9ce2912227f8f5ae8825bdcebe365c87\">\u201eBei den M\u00e4chten! Ich hab wohl den Zossen von unserem <em>teirand<\/em>! Seht nur, das Wappen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"340350133948b0c47cab1d2635d701bb\">Auch den braunen Hengst von Wa\u00fdreth Althopian erkannten die Fischer. Mit den Hoheitszeichen mit dem wei\u00df-roten Hasenemblem und dem gr\u00fcnen mit der Tanne wussten sie nichts anzufangen. Aber das war egal: Wenn mitten in der Nacht f\u00fcnf ledige, gesattelte Ritterpferde in Panik durch die D\u00fcnen preschten, musste wohl etwas vorgefallen sein. Die M\u00e4nner verloren keine Zeit. Egnar, Maj\u00e9k und ein dritter wurden dazu bestimmt, die Pferde zur Burg zu bringen und dort Alarm zu schlagen, w\u00e4hrend die anderen den im nassen Sand deutlich sichtbaren Hufspuren folgen und nach den vermissten Reitern suchen sollten.<\/p>\n<p data-p-id=\"f30b05c5b104c56bef8e08f5e4bc1531\">Die Pferde waren st\u00f6rrisch und lie\u00dfen sich zur mit M\u00fche an den Z\u00fcgeln voran zerren. So dauerte es eine Weile, bis die drei M\u00e4nner die Burg erreichten. Dann brach kurzzeitig gro\u00dfer Wirbel aus, und w\u00e4hrend die einen die R\u00f6sser in Empfang nahmen, mobilisierte man sogleich einen Suchtrupp. In all dem Trubel flog pl\u00f6tzlich Kelwa an Egnars Hals.<\/p>\n<p data-p-id=\"5cbd28db3c74b67274bd1c4a189817ac\">\u201eEgnar! Maj\u00e9k, mein Junge!&#8221; Sie lie\u00df kurz von ihrem <em>h\u00fdardor<\/em> ab, um dem jungen Burschen die Wange zu t\u00e4tscheln. \u201eIhr seid wieder daheim! Den M\u00e4chten sei Dank!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ef1b0f2d3ca39b4457b7fef8d7b872ef\">\u201eKelwa? Aber was machst du denn mitten in der Nacht hier in der Burg?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"83770c819ccd0208ec60820040ed11c8\">\u201eJa&#8221;, rief Maj\u00e9k, \u201ewo biste geblieben, mit dem Boot?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"34097491fabe82d2a85802ead1641dd0\">Sie h\u00f6rte gar nicht richtig zu. Sie rang nerv\u00f6s die H\u00e4nde, als sie erkannte, was da f\u00fcr Pferde gebracht wurden.<\/p>\n<p data-p-id=\"02bb2ac62f607bca24f89c85e5a50790\">\u201eBei den M\u00e4chten! Wo sind denn die Herren? Wo ist Isan?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f16b4328e6994f1ccb8aa8245b735cc4\">\u201eWer ist Isan?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f578d2fd339aa977772e17042f88a7b2\">\u201eSie werden doch wohl den armen <em>yarl<\/em> Althopian nicht &#8230; oh nein!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a5c987a813ca01f2146829b392d9f677\">Egnar packte sie bei den Armen. \u201eKelwa! Was ist los?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0b44ad9c501ae5bc60a4204aee0ca83f\">\u201eZwei Ritter aus Valvivant sind hier, um <em>yarl<\/em> Althopian gefangenzunehmen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2a4f66e4d83bed041ec2ac644de9fc31\">\u201eWas?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d3b7f4d778fb29fbc70f467a27ba65bb\">\u201eIsan ist hinterhergerannt, um den <em>yarl<\/em> zu warnen. Und der <em>teirand<\/em> und <em>yarl<\/em> Emberbey sind auch mit dabei. Aber wenn jetzt die Pferde &#8230; ach! Sie werden sich doch hoffentlich nicht alle miteinander erschlagen haben, diese hitzk\u00f6pfigen M\u00e4nner!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"74b3f3d5deee53cb4280304229fb28ca\">\u201eKelwa!&#8221; Egnar hob die Stimme. Das tat er sonst nie. Die Fischersfrau verstummte verbl\u00fcfft.<\/p>\n<p data-p-id=\"7d5299941855847ebc37c1f86aab17a9\">\u201eDenen werden ihre verr\u00fcckten G\u00e4ule einfach weggelaufen sein! Bitte! Und <em>yarl<\/em> Althopian &#8230; dem kann doch niemand etwas vorwerfen! Noch einmal: Warum bist du nicht zu Hause?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"59ac53d61d356dcbea6e467052f9f94c\">\u201eWeil &#8230; weil ich doch im Kerker eingesperrt war, zusammen mit Isan und &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6d285c2142fcd56d09814417e36c2434\">\u201eWas?&#8221;, mischte sich Maj\u00e9k emp\u00f6rt ein. Dass jemand seiner Tante etwas B\u00f6ses tat, konnte er nicht dulden. \u201eWer hat&#8217;n das bestimmt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f6ed985ba7e2607376cc438020823cdb\">\u201e<em>Yarl<\/em> Althopian.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dc26a5c84738e8222bec09cc8b503cd1\">Das verschlug den M\u00e4nnern die Sprache. Das verschlug den M\u00e4nnern die Sprache, aber nicht lange. \u201eNa, dem werd&#8217; ich was erz\u00e4hlen!&#8221;, polterte Egnar emp\u00f6rt los.<\/p>\n<p data-p-id=\"c94a9bf316a46d26a448078b43606db9\">\u201eFehlt nur noch, dass der Schwarzmantel die Finger mit im Spiel hat&#8221;, meinte der junge Mann d\u00fcster.<\/p>\n<p data-p-id=\"3a36f3215f456007216a9b1eb4989aaf\">\u201eIhr habt ihn wieder sicher mitgebracht?&#8221;, fragte Kelwa erleichtert. \u201eDann wird alles gut!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"89009a649b8d9b425c60a6eca69f5b0d\">\u201eNichts wird gut! Hat sich aus dem Staub gemacht, der Irre! Kein Wort zum Abschied, der Kerl! Der f\u00fchrt was im Schilde. Und nichts Gutes!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"144eff2fb3722533a9ced3a448bacce0\">\u201eNun ist aber mal gut, Maj\u00e9k! Hat uns mehr als reichlich entlohnt, der komische Vogel.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"73ee47b6b27708804d0e7235f27799ea\">Der junge Mann runzelte die Stirn.<\/p>\n<p data-p-id=\"7431405fa0725c0f10c25e26423f94bb\">\u201eM\u00f6gen die M\u00e4chte geben, dass sich alles ohne Blutvergie\u00dfen in Frieden aufkl\u00e4rt&#8221;, sagte Kelwa schlie\u00dflich ernst.<\/p>\n<p data-p-id=\"461a21cbd213a3bf49ff9e9578015519\">Egnar seufzte. Wie gern h\u00e4tte er ihr von dem Reichtum erz\u00e4hlt, den er in dem Becher vorgefunden hatte, wie gern von dem sensationellen Fang, den sie bei all der Hektik an Bord und am Strand hatten zur\u00fccklassen m\u00fcssen. Und nat\u00fcrlich von der wunderbaren Sch\u00f6nheit der Grenzen des Chaos. Aber all das war nun nicht wichtig.<\/p>\n<p data-p-id=\"9444e54484e26c7e0b076bd64a32f9e5\">\u201eKommt&#8221;, sagte der Fischer. \u201eWir helfen, den anderen, zu suchen!&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/schattenherz-oder-die-ergaenzte-seele-band-1\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-2250","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-01_schattenherz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2250"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3941,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2250\/revisions\/3941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}