{"id":2183,"date":"2025-08-24T23:27:55","date_gmt":"2025-08-24T21:27:55","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2183"},"modified":"2025-09-01T09:59:03","modified_gmt":"2025-09-01T07:59:03","slug":"079-die-teiranda-will-ein-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/24\/079-die-teiranda-will-ein-fest\/","title":{"rendered":"079: Die teiranda will ein Fest"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SH_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1991\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"6de88506df4e56eaaa0c17923617b1fd\">Es war sehr ungewohnt, die Gesichter der Menschen wahrnehmen zu k\u00f6nnen, die seit Wochen damit besch\u00e4ftigt gewesen waren, mich zu versorgen. Der Wachmann hatte Sommersprossen und das emsige K\u00fcchenm\u00e4dchen rotes Haar und eine Stupsnase. Sie alle sahen todtraurig und ersch\u00f6pft aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"6ea69dbbf2865f29e06ec9ba5b125f11\">Ich geh\u00f6rte nun fast zu ihnen. Sah ich wohl auch schon aus wie die Bewohner von <em>Pianmur\u00edt<\/em>?<\/p>\n<p data-p-id=\"64e47064ff1a0645531d4e416507fe8e\">Ar\u00e1ma\u00fa war verschwunden. Ich vermisste ihre m\u00fcrrische Gegenwart, aber ich sah auch ein, dass es besser war, wenn sie sich versteckte. Daf\u00fcr hatte sie mir die Scherbe da gelassen.<\/p>\n<p data-p-id=\"2ac2fe079c2c89b90cd4da2d155f435e\">Ich hatte die Tr\u00fcmmerteile nun zusammengeklebt, so wie Ar\u00e1ma\u00fa es mir geraten hatte, das letzte Bruchst\u00fcck aber nicht eingef\u00fcgt. Nur kurz hatte ich sie an den Korpus gehalten, um mich zu \u00fcberzeugen, dass es tats\u00e4chlich das verbleibende, fehlende Fragment war.<\/p>\n<p data-p-id=\"8d5b1a796d3a0ee04da33302804311f1\">Nun lag die Geige in der Truhe. Die Scherbe hatte ich in meinem Ausschnitt versteckt, um sie griffbereit zu halten, sobald sich die Gelegenheit ergab, sie an einem sicheren Ort zu verstecken. Zur Ablenkung, und um \u00fcber den Leimgeruch hinwegzut\u00e4uschen, hatte ich mich dann wieder der Vase gewidmet, war damit aber nicht weit gekommen. Zu meiner \u00dcberraschung klopfte die Kammerzofe der <em>teiranda<\/em> an. Ich sch\u00e4tzte sie auf etwa vierzig Jahre, sie hatte ascheblondes Haar und sah aus, als habe sie die ganze Nacht geweint.<\/p>\n<p data-p-id=\"d4906ad0cb3cbd27c0d1e8864ff2f219\">\u201eDie Herrin w\u00fcnscht dich zu sehen&#8221;, teilte sie mir mit. Es war offenkundig, dass sie das f\u00fcr keine gute Idee hielt.<\/p>\n<p data-p-id=\"0bb0b140da587f112260b27b187985d7\">\u201eHat der Meister denn nichts dagegen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"00bf7295dc19f0d56125fa3a5b4cae27\">Die Frau l\u00e4chelte freudlos. \u201eSiehst du, selbst du zeigst mehr Vernunft als die Herrin. Ach, wo soll das nur enden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f06de8cd9f6bdf2b26d36878486a2868\">Ich wusste nicht so recht, was ich sagen sollte. Immerhin hatte die Frau gestern ihre Kollegin auf entsetzliche Weise verloren.<\/p>\n<p data-p-id=\"09a79fb06203e01554655824a3db7f60\">\u201eDas mit deiner Partnerin &#8230; das tut mir so leid&#8221;, sagte ich, als ich ihr hin\u00fcber zu K\u00edan\u00e1 von Wijdlants Gem\u00e4chern folgte, durch eine v\u00f6llig normalen Flur mit Fenstern zur einen und T\u00fcren zur anderen Seite.<\/p>\n<p data-p-id=\"b658f014cb2f6a1606a606f966df56c2\">\u201eDas arme junge Ding hat es einfach nicht mehr ertragen. M\u00f6ge sie hinter den Tr\u00e4umen ihren Frieden finden. Sie h\u00e4tte sich nie und nimmer auf diesen verantwortungslosen Kerl aus der Schneiderei einlassen sollen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"11fd6c3b6c31b24e7623847f2e393181\">\u201eVerantwortungsloser Kerl?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5e800cda3dc79e66fb0fe67e02728e45\">Sie verzog den Mund. \u201eM\u00e4dchen, lass es dir sagen: Herzensdinge sind hier nicht am richtigen Platz. Wenn ich dir einen Rat geben darf \u2013 bleib keusch und tugendhaft. Vor allen Dingen <em>keusch<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6d36cac909000ebb54e6ad4217ab33a4\">Mit wem dachte sie, k\u00f6nnte ich hier wohl anbandeln? Dann ahnte ich den tieferen Sinn hinter ihren Worten und sp\u00fcrte, wie mein Herz sich zusammenkrampfte. Das arme junge M\u00e4dchen! Aber es blieb mir zum Gl\u00fcck keine Zeit, l\u00e4nger dar\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<p data-p-id=\"d977aa01e6b4740638875b31074e4ea4\">Die <em>teiranda<\/em> sa\u00df vor dem improvisierten Spiegel und drehte sich auch nicht um, als ich eintrat.<\/p>\n<p data-p-id=\"1a3cc6f07e6b004ccbb074d15ff722b7\">\u201eUjora&#8221;, sagte sie fr\u00f6hlich, \u201ees gibt gute Neuigkeiten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8e4bde0a4d91f24c640a80c644136dbb\">\u201eTats\u00e4chlich?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8faf7e77a1205801c7c14a15eecf7198\">\u201eSchau!&#8221; Sie deutete auf den Spiegel. \u201eIst er nicht wundervoll?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"004b46173240f6c3282558bc08d3ab85\">Ich trat neben sie und schaute an ihr vorbei. Hatte Meister Gor etwa wieder jemanden hinter dem Spiegel in seiner Dom\u00e4ne eingesperrt?<\/p>\n<p data-p-id=\"883eb62b90bbf3c7724b02cf200bd07f\">Aber das Glas zeigte nur ihr eigenes Gesicht, puppenhaft makellos und strahlend. Sie wandte sich mir zu. \u201eIch denke, ich werde auf sein Werben eingehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ecdc95cd0e9d4979290c2b59861641fb\">\u201eDas ist gro\u00dfartig&#8221;, sagte ich bedacht und bem\u00fchte mich, nicht allzu erschreckt zu wirken.<\/p>\n<p data-p-id=\"3a338850d7379536f57987380d82285d\">Sie runzelte die Stirn. \u201eStimmt etwas nicht?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b01680f6e17a4e372c1bcd8ea1cc3e9b\">\u201eIch &#8230; nun &#8230;&#8221; Ich bem\u00fchte mich, mir nichts anmerken zu lassen. Aber ich war heftig erschrocken und nun verst\u00f6rt. Ihr Gesicht &#8230; so schmal und die Augen so eingesunken und ihr Mund so d\u00fcnn&#8230; war das also ihr <em>wahres<\/em> Aussehen?<\/p>\n<p data-p-id=\"d0dc892104b1654c0aca11e740e1723b\">War es <em>das<\/em>, womit der Rotgewandete sie gefangen hatte? Und warum zeigte der Spiegel es mir? Wieso sah <em>ich<\/em> es, sofern es eine Illusion war?<\/p>\n<p data-p-id=\"cb195ed85cefa38c3efa624f54041c57\">\u201eWer ist er?&#8221;, fragte ich munter und mimte Interesse f\u00fcr den Spiegel, der mir das Bild vorenthielt, welches sie so begeisterte. Offenbar sah sie darin eine m\u00e4nnliche Person.<\/p>\n<p data-p-id=\"736a1bf369487247adc17d72685682d4\">\u201eEr hei\u00dft Asga\u00fd von Spagor. Er herrscht \u00fcber das <em>teirandon<\/em> n\u00f6rdlich von hier. Schau ihn dir an. Wie edel und gut er aussieht &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ca17175044e7e4705bdc83c7593f90fb\">Ich erhaschte einen bedeutungsvollen Blick der Zofe, der B\u00e4nde sprach. Sie hielt ihre Herrin f\u00fcr wunderlich. Ob <em>sie<\/em> etwas sehen konnte? Nun, die <em>teiranda<\/em> erkannte offenbar das Bildnis eines attraktiven jungen Mannes. Ihre Miene (sowohl in der Reflektion als auch auf ihrem krank wirkenden Gesicht) war die einer jungen Frau, die soeben ihre erste gro\u00dfe Liebe erlebte.<\/p>\n<p data-p-id=\"25b978258351b83b680fdf03fd145a25\">\u201eUnd woher wisst Ihr, dass er um Euch werben wird?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f9fdf488c436bdea88e1a381eeedfffe\">\u201eEr hat es mir gesagt. Er hat zu mir <em>gesprochen<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"758402d0cc609b77d863a36931fe3e16\">\u201eGesprochen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5b274dc37f7d6e0d20a749558518582f\">\u201eHeute Nacht. Ich &#8230;&#8221; Ihr bleiches Gesicht err\u00f6tete. \u201eEr hat mir ein Lied gewidmet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"49771b28e46c298bdb6b9a0655d2af72\">\u201eTats\u00e4chlich? Wie ist das m\u00f6glich, wenn er doch so weit fort ist? Habt Ihr es &#8230; getr\u00e4umt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"db43810b0896613c6e28b5e4f6a68e4d\">Sie stutzte und dachte nach.<\/p>\n<p data-p-id=\"1cb588bf1c3a8d012937cacfd7fe14e4\">\u201eHerrin? Ujora?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c9a4fb9adbd82067e794aac8f98090af\">Ich zuckte zusammen. Sie drehte sich wieder strahlend um. Gor Lucegath stand vor der T\u00fcr, einen Tonkrug in der Hand und musterte uns fragend. Die Zofe verneigte sich und verschwand blitzschnell in K\u00edan\u00e1s Schlafbereich.<\/p>\n<p data-p-id=\"10805923f9416ef58a56b7f4a744afb7\">\u201eIch habe sie holen lassen&#8221;, rettete die <em>teiranda<\/em> mich. \u201eIch musste einfach meine Freude mit jemandem teilen, der mich versteht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"36eb9cc3a6ed3aaf20ec672164d868d6\">\u201eDann habt Ihr mit ihm gesprochen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3447e7672be9ff29fb3343f6186ded11\">\u201eEr sagt, er eilt noch zur Stunde zu mir.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d428058475840b5827250f05e0c53732\">\u201eSehr sch\u00f6n. Es freut mich, dass der junge Herr Euch zugeneigt ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0003c07f55e930cf2db23ce8ac541fa1\">\u201eAlso habt Ihr das arrangiert?&#8221;, fragte ich.<\/p>\n<p data-p-id=\"079156a9c830bc4e74877d0b01c854a4\">\u201eWa\u00fdreth Althopian war mir dabei behilflich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c43cc94a02d22efaa7c3b418df421b59\">Ich wich seinem am\u00fcsierten Blick aus. Was hatte er mit dem ehrbaren <em>yarl<\/em> nur angestellt, dass der sich dazu hergegeben hatte? Ich konnte es mir fast denken. Sicher wusste der Rotgewandete von der <em>yarlara<\/em> von Iva\u00e1l.<\/p>\n<p data-p-id=\"c89298cca58b8ab57613713025d5e042\">Er setzte sich unaufgefordert und stellte den Krug auf dem Tisch ab. \u201eUnd damit du auch deinen Anteil an der allgemeinen Sehnsucht hast, die sich hier ausbreitet: Yalomiro Lagoscyre h\u00e4lt das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> in seinen H\u00e4nden. Er hat es vollbracht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c4f4c6185091113fb3bdb29be931b7ce\">Ich atmete auf und schloss f\u00fcr einen Augenblick die Augen. \u201eDen M\u00e4chten sei es gedankt&#8221;, h\u00f6rte ich mich sagen.<\/p>\n<p data-p-id=\"15439d18bd55a70b3e4a8c67a4807b40\">Gor Lucegath lachte leise. \u201eNun, es wird sich zeigen, wie weise es von den M\u00e4chten war, ihn seine Mission erf\u00fcllen zu lassen. <em>Falls<\/em> er sich dazu entscheidet, zur\u00fcckzukehren, wird er in K\u00fcrze vor uns stehen.&#8221; Sein Blick verh\u00e4rtete sich. \u201eIch bin bereit, ihn geb\u00fchrend zu empfangen, falls er es mit dem <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> bis hierher schafft.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"762b3c5cd0a44a5ac1311684b0899aea\">Ich stutzte. \u201efalls?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5f8a7b9aa9d4744170e130d936cdbd71\">\u201eNun, Ujora, es ist nicht unbedingt notwendig, dass er es mir pers\u00f6nlich \u00fcberreicht. Es gen\u00fcgt, dass es nicht mehr in seinem magischen Versteck liegt, um es mir zug\u00e4nglich zu machen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e825598b2f33179e324b66370fa9feb7\">Was sollte das wieder hei\u00dfen? Was hatte er vor \u2013 und wom\u00f6glich schon lange geplant?<\/p>\n<p data-p-id=\"0983b437521d93c151ba019ab1bed144\">\u201e\u00dcbrigens&#8221;, fuhr der Rotgewandete fort, \u201eich wurde in der vergangenen Nacht bestohlen. Und die M\u00e4chte m\u00f6gen dir gn\u00e4dig sein, Ujora, wenn du eine Ahnung hast, wer dahinter steckt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"48adb5394b8460e5abfa16f381cecd97\">\u201eBestohlen?&#8221;, fragte die <em>teiranda<\/em> erstaunt. \u201eHier? In meiner Burg?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"177451f0705defa2f7d4e32cc5429867\">\u201eEs scheint so.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"762e961f8e51ad43faa08089050beaec\">\u201eUm was handelt es sich denn?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8d889039f05dc0e7902ec08bfc049408\">\u201eManche scheinen zu denken, dass es etwas h\u00f6chst Kostbares ist. Ich pers\u00f6nlich halte es f\u00fcr Plunder, den ich aus sentimentalen Gr\u00fcnden aufbewahre. Was denkst du, Ujora?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f24b87669a90afefaf6e4e7c7e247b1\">\u201eIch &#8230; wei\u00df nicht, wie das passieren konnte&#8221;, sagte ich verst\u00f6rt. \u201eIhr wisst, dass ich es nicht war.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d4006435a0e39e26cf0bc809a0bba120\">\u201eNat\u00fcrlich. Aber sagen wir &#8230; selbst wenn das &#8230; Diebesgut wieder auftauchen w\u00fcrde, k\u00f6nnte doch niemand etwas damit anfangen als jemand, der damit <em>umgehen<\/em> kann.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"760e83fd7c55ff63b50b38d7611e4214\">Die Holzscherbe an meiner Brust schien pl\u00f6tzlich sehr hei\u00df zu werden. Ich kann nicht sagen, ob es ein Zauber war oder mein Gewissen, das dieses unangenehme Gef\u00fchl ausl\u00f6ste. Ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Er spielte mit mir, das war ganz offensichtlich. Aber wusste er, dass ich ihn durchschaut hatte?<\/p>\n<p data-p-id=\"5f9df9d255c3095fe955c18e97a2a2c7\">Die <em>teiranda<\/em> schien nichts von dem zu begreifen, wor\u00fcber wir redeten. Sie hatte auch bereits das Interesse verloren und starrte wieder vertr\u00e4umt auf ihren Spiegel. Ich konnte meinen Blick nicht von Gor Lucegath abwenden. Die Spannung war unertr\u00e4glich.<\/p>\n<p data-p-id=\"13ec9fd739d9ceb9a2d07ac2fa2de27a\">Zum Gl\u00fcck st\u00f6rte uns von drau\u00dfen L\u00e4rm auf. Stimmengewirr. Metallische Kl\u00e4nge.<\/p>\n<p data-p-id=\"a96d90914143ebf21080028572ee695b\">Die <em>teiranda<\/em> stutzte und erhob sich. \u201eWas machen sie da?&#8221;, rief sie \u00fcberrascht und eilte zum Fenster hin\u00fcber, um in den Hof zu blicken.<\/p>\n<p data-p-id=\"7a3e4ce6bce2ddb08a9daa912733ec0a\">\u201eSie besinnen sich auf Ihre Pflichten&#8221;, sagte der Rotgewandete ruhig. \u201eM\u00f6glicherweise werden sie es bald brauchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b3e523174b06dd0ea0e7794f9d5bfa71\">Ich z\u00f6gerte, riss mich vom seinem bannenden Blick los und ging hin\u00fcber zur <em>teiranda<\/em>. Sie stand am Fenster und schaute mit konsterniertem Blick zu, wie Mor\u00e9aval, Grootplen und Altabete mitten in der tr\u00e4g-traurigen Betriebsamkeit des Hofes in einen Dreikampf verwickelt waren. Die Herren tobten mit blanken Schwertern aufeinander los, ohne dass es die Umstehenden interessiert h\u00e4tte, selbst als ihnen im Eifer des Gefechts ringsum einige Dinge zu Bruch gingen. Die Leute wichen ihnen uninteressiert aus.<\/p>\n<p data-p-id=\"f60dd340e5b43eed383ce7e8eb5a7cd0\">Ich schaute mir das einen Moment lang fassungslos an und warf dann einen Blick hin\u00fcber zu K\u00edan\u00e1 von Wijdlant und in den Raum.<\/p>\n<p data-p-id=\"55af313fd50625f09bb17ccfbd3ffc64\">Der Rotgewandete war fort. Den Krug hatte er auf dem Tisch stehen gelassen. Die <em>teiranda<\/em> st\u00fctzte sich auf ihre Ellenbogen und beobachtete die Ritter so interessiert, als wohne sie einem Wettkampf bei. Und vielleicht war es das auch, in ihrer Wahrnehmung. Ich hatte meine Zweifel. Ich hatte damals, in Valvivant gesehen, wie Wa\u00fdreth Althopian gegen <em>yarl<\/em> Lebr\u00e9oka gek\u00e4mpft hatte, um die <em>yarlara<\/em> zu beeindrucken. Das war ein elegantes Spiel gewesen. Dies hier wirkte eher, als h\u00e4tte die drei Ritter das dringende Bed\u00fcrfnis gepackt, lang aufgestaute Aggressionen aneinander abzureagieren.<\/p>\n<p data-p-id=\"a127aa6eab3c031c158f76efe4ceca32\">Ich wandte mich ab und dachte nicht nach. So schnell ich es konnte, zog ich die Scherbe hervor und lie\u00df sie in eine gro\u00dfe Vase unterhalb des Fensters gleiten, ohne dass K\u00edan\u00e1 von Wijdlant es bemerkte.<\/p>\n<p data-p-id=\"e09f1580abea18e6db636e1aa5c3efed\">Kurz darauf wagte sich auch die Zofe wieder aus ihrem Versteck hervor.<\/p>\n<p data-p-id=\"965cfdf41216abefd0e36cb85c2897a7\">\u201eWarum tun sie das?&#8221;, fragte ich die <em>teiranda<\/em>. \u201eMachen sie so etwas \u00f6fter?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"713c86310e276a5763b6ee383a7c9ab3\">\u201eIch will ein Turnier f\u00fcr sie ausrichten&#8221;, sagte K\u00edan\u00e1 von Wijdlant gedankenverloren zu ihrer Kammerfrau. \u201eF\u00fcr Asga\u00fd von Spagor und seine <em>yarlay<\/em>, die mit ihm kommen werden. Ihnen soll ein geb\u00fchrlicher Empfang bereitet werden. K\u00fcmmere dich darum.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4ef3e574990cf35a300f83bfb5110331\">\u201eAber Herrin &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a3f3eaf9497a4ddfb2ea0c88963a2653\">\u201eEin Fest&#8221;, wisperte die <em>teiranda<\/em> vertr\u00e4umt. \u201eIch will ein buntes Fest. Ein <em>v\u00e1sposar<\/em>. Wie fr\u00fcher &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0e83d1681a8a8e1dd5d9269d79b0a47f\">Die Zofe warf mir einen hilfesuchenden Blick zu, aber ich war viel zu sehr abgelenkt von dem Kampf im Hof. Ohne dass ich etwas von Schwertk\u00e4mpfe verstand war offensichtlich, dass <em>yarl<\/em> Altabete bei weitem der erfahrenste und geschickteste der Herren war. Grootplen wusste zweifellos ebenfalls mit seiner Waffe umzugehen, aber er war \u00e4lter und beh\u00e4biger, weit weniger beweglich. Diese Tr\u00e4gheit machte er jedoch mit Entschlossenheit und wahrscheinlich einer Menge Mut wett. Mor\u00e9aval schien flink und stark zu sein, aber sein Kampfstil wirkte nerv\u00f6s und defensiv, so als habe er Skrupel, seine versierten \u00e4lteren Kumpane anzugreifen.<\/p>\n<p data-p-id=\"2a2938cbae90c2967deb9c027ffaa137\">Es war Gor Lucegath, der den Kampf beendete. Der Magier trat unterhalb des Fensters durch die T\u00fcr und \u00fcberquerte den Hof in Richtung seines Turmes. Dabei ging er gelassen erst direkt auf die aufeinander einschlagenden Ritter zu und dann unbeeindruckt mitten zwischen ihnen hindurch, so als w\u00e4ren sie gar nicht da und hantierten mit wirbelnden Klingen. Er sagte kein Wort, aber die M\u00e4nner wichen vor ihm zur\u00fcck und hielten in ihrem Tun inne. Alle drei starrten hinter dem Lichtw\u00e4chter her, als der die Au\u00dfentreppe zum Hocheingang des Turms heraufstieg und dann darin verschwand. Dann steckten sie ihre Schwerter weg und zerstreuten sich schweigend und ohne Blicke miteinander zu wechseln.<\/p>\n<p data-p-id=\"bc65efa1f5f5124884714b358a57a48e\">Als ich mich umdrehte, war die Zofe fortgegangen. Die <em>teiranda<\/em> sa\u00df wieder am Tisch und starrte verliebt in den Spiegel.<\/p>\n<p data-p-id=\"b2690d282402c416164dbacb7fd476bb\">Ich war &#8230; unbeaufsichtigt.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7ab20ec0ab3262ce329c7dcb399a4e\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"acd2ea27a9d02601d183a1406f44f80d\">Das Boot kreiselte auf der Stelle, so dass Egnar und Maj\u00e9k nahe vor der Seekrankheit waren. Immerhin schienen die heftigsten Wogen wie an einem unsichtbaren Wellenbrecher zu zerschellen. Was ihnen entgegen spr\u00fchte, waren zwar immer noch bedenkliche Wassermassen, aber es reichte nicht, um die beiden Fischer von den Beinen zu holen.<\/p>\n<p data-p-id=\"36e17e4293d2208b3dc2e1305d310246\">Sie hatten die Kurre ins Wasser gelassen, das Boot schleppte sie im Strudel hinterher, in einer weiten, endlosen Spirale. Allerdings bremste das Netz das Taumeln des Schiffes nicht aus. Offensichtlich war es weiterhin leer.<\/p>\n<p data-p-id=\"20d2b97e56cd62f1e54e259d1290f396\">Nat\u00fcrlich, dachte Egnar bei sich. Welche Art von Fisch sollte sich denn hier so nahe am Chaos aufhalten? Wenn \u00fcberhaupt, w\u00e4ren es m\u00f6glicherweise solche, die er nicht einmal als beruflichem Interesse zu Gesicht bekommen wollte. Was sich hier gegen die tosende Str\u00f6mung behaupten konnte, musste <em>monstr\u00f6s<\/em> sein.<\/p>\n<p data-p-id=\"1813f7d272f63b037e5f050c755c3657\">Au\u00dferdem war v\u00f6llig unklar, \u00fcber welcher Untiefe sie sich hier bewegten. Das Netz, gemacht f\u00fcr den Krabbenfang in nicht allzu gro\u00dfer Tiefe, konnte nicht am Grund h\u00e4ngenbleiben, das war sicher. Aber wie weit ging es hier hinab? Gab es unter ihnen \u00fcberhaupt Meeresboden? Wohin w\u00fcrden sie sinken, wenn sie untergingen? Und wie lange?<\/p>\n<p data-p-id=\"658bcb86a241390f6fc5ad2ee4e9af90\">\u201eM\u00e4chte!&#8221;, wimmerte Maj\u00e9k, elend gr\u00fcn im Gesicht, \u201e&#8217;will nicht sterben! Nicht hier!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c71a2f76731579fa1927a251f88b1ddb\">\u201eSei still&#8221;, herrschte Egnar in an. \u201eWenn die M\u00e4chte uns hinter die Tr\u00e4ume haben wollten, w\u00e4r&#8217;n wir l\u00e4ngst abgesoffen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f0b4125c013e8c9b8651fecbde424f8d\">Sie versuchten, die Tiefe der Kurre zu ver\u00e4ndern, sie hinaufzuziehen und erneut abzusenken. Das brachte wenig au\u00dfer Anstrengung, aber es gab ihnen das Gef\u00fchl, sich nicht unt\u00e4tig ihrem Schicksal zu ergeben. Die Sanduhr stand immer noch wie festgeklebt mitten auf dem Deck, v\u00f6llig unber\u00fchrt vom Schwanken des Schiffs.<\/p>\n<p data-p-id=\"66f5bb4c16beb0dd21896047ccdb8d9d\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"02f7cfc2497de39a4cdb877f61e7fe88\">Weit entfernt, an der K\u00fcste, starrte Wa\u00fdreth Althopian auf das irre Ringelspiel, das die Spiegelscherbe in dem Kompass vollf\u00fchrte. Wenn dieses magische Instrument ihm zeigte, wo sich der Schattens\u00e4nger befand, dann war er wohl im Augenblick \u00fcberall und nirgends. M\u00f6glicherweise hatte es ihn in eine Art <em>Zwischenwelt<\/em> verschlagen, wenn Isan Recht behielt und er tats\u00e4chlich den Versuch unternommen hatte, sich ins Chaos zu begeben.<\/p>\n<p data-p-id=\"e220e590dba6fcd629525793b1c5fcc2\">Das Chaos &#8230; kein Sterblicher hatte jemals hinter die Grenzen der Welt geblickt, \u00fcber den Rand des Weltenspiels, wie sein alter Magister es ihm und seinen Altersgef\u00e4hrten damals erkl\u00e4rt hatte. Der Lehrmeister, ein Mann, der den alten \u00dcberlieferungen anhing und die Erkenntnisse der jungen <em>forscoray<\/em> \u00fcber Gezeiten- und Wetterph\u00e4nomene f\u00fcr l\u00e4sterlichen Mumpitz hielt, hatte das Thema seinerzeit nur gestreift. Keiner seiner ritterlichen Sch\u00fcler w\u00fcrde zu seinen Lebzeiten einen Anlass haben, sich dem Chaos auch nur zu n\u00e4hern und so dicht an den Rand des Weltenspielbretts zu geraten. Das, was sich im und hinter dem Chaos verbarg, hatten die M\u00e4chte dorthin verbannt, noch bevor der erste Mensch seinen ersten Atemzug getan hatte. Es hatte nichts im Weltenspiel zu suchen.<\/p>\n<p data-p-id=\"e71c145e041d78289f4e33a5a5ef1874\">Nun, da der <em>yarl<\/em> das magische Werkzeug betrachtete, kamen ihm diese Geschichten wieder in den Sinn. Die angehenden jungen Ritter hatten sich damals in aller Vorsicht und geb\u00fchrendem Respekt \u00fcber die M\u00e4rchen des gelehrten Mannes lustig gemacht. Sie alle hatten damals bereits von den neuen Lehren \u00fcber Wasser, Wind und bebende Erde unter dem Meer geh\u00f6rt und sie f\u00fcr weit plausibler gehalten. Wa\u00fdreth Althopian nahm sich vor, nie wieder \u00fcber die Geschichten alter Leute zu spotten.<\/p>\n<p data-p-id=\"8bdf03acdca79a19ad27533f0ecb52bb\">Der Ritter blickte auf und zum Horizont, wo immer noch dunkelgraue Sturmwolken dr\u00e4uten und ab und zu aufschimmerten. Das Unwetter schien sich nicht von der Stelle zu bewegen. Das war ungew\u00f6hnlich. F\u00fcr gew\u00f6hnlich jagten St\u00fcrme vom Meer oder von der W\u00fcste einmal quer \u00fcber die Welt hinweg. Manchmal hielt der Montaz\u00edel sie auf und zerstreute sie. Aber dieses hier schien sich nicht entscheiden zu k\u00f6nnen, ob es sich auf den Weg machen sollte.<\/p>\n<p data-p-id=\"9da4fec15b9d326531223adc28c50842\">Vielleicht, so dachte der Ritter m\u00fcde, w\u00e4re es nur das Beste, wenn der Magier vom Chaos vertilgt w\u00fcrde. Das l\u00f6ste zwar nicht all die anderen Probleme, mit denen der Rotgewandete ihn beladen hatte, aber es w\u00fcrde ihm dennoch eine schwere Last von seinem Gewissen nehmen.<\/p>\n<p data-p-id=\"434033002ca5ff1db28e2627ac11957a\">Isan war es langweilig geworden. Das M\u00e4dchen hatte seine Holzschuhe neben ihm stehen lassen, war zum Wasser hinunter gelaufen und stand dort nun bist zu den Waden in den ausrollenden Wellen. Ab und zu b\u00fcckte sie sich nach einer Muschelschale. Sie hatte bereits eine ganze Menge davon in ihrer Sch\u00fcrze aufgelesen und plante, sich ein h\u00fcbsches Geschmeide daraus zu fertigen, wie sie ihn unschuldig daher plappernd wissen lie\u00df. Doch ebenso h\u00e4ufig richtete sie ihren Blick hin\u00fcber zum Wasser.<\/p>\n<p data-p-id=\"9319e39ee4773059183979d3cf41ff5b\">\u201ePass auf&#8221;, rief er zu ihr hin\u00fcber. \u201eDu wei\u00dft, wie stark die Str\u00f6mung hier ist. Es &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d7ae09203eb7fffad633f0c53b3ae39b\">Ein silbriger Blitz ging am Horizont nieder, so glei\u00dfend und m\u00e4chtig, dass er durch das Unwetter fuhr wie ein Riss durch ein St\u00fcck Stoff. Isan gab einen Schreckenslaut von sich und stolperte aus dem Wasser heraus. Er sprang seinerseits auf und lie\u00df dabei den Kompass fallen.<\/p>\n<p data-p-id=\"07663a887dc49a3f4a7e69f038fa5155\">Das Unwetter war in zwei H\u00e4lften <em>zerbrochen<\/em>, und in der Mitte strahlte azurblau und wolkenlos der Himmel.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/schattenherz-oder-die-ergaenzte-seele-band-1\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-2183","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-01_schattenherz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2183"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3912,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2183\/revisions\/3912"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}