{"id":2120,"date":"2025-08-24T22:19:15","date_gmt":"2025-08-24T20:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2120"},"modified":"2025-09-01T09:52:13","modified_gmt":"2025-09-01T07:52:13","slug":"044-selbstueberzeugung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/24\/044-selbstueberzeugung\/","title":{"rendered":"044: Selbst\u00fcberzeugung"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SH_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1991\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"ac22433cc204c07a1e3ed5c14c6e23cf\">Am n\u00e4chsten Abend k\u00e4mmte ich der <em>teiranda<\/em> wieder die Haare. Ich sp\u00e4hte dabei abwechselnd auf Yalomiros Spiegelbild, das ganz offensichtlich daran war, seinen Verstand zu verlieren. Er l\u00e4chelte verkl\u00e4rt und streckte sich etwas entgegen, was nur er sehen mochte. Sein Blick zuckte unruhig herum. Immer dunklere Schatten erschienen ihm an Kinn und Wangen, beide zerschrammt und grau von getrocknetem Blut von den Gelegenheiten, bei deren er in die Spie\u00dfe aus Gold gest\u00fcrzt war. Ich ahnte, dass ihm die Beherrschung seines eigenen K\u00f6rpers immer weiter entglitt. Dass irgendetwas versuchte, aus seiner Selbstdisziplin auszubrechen.<\/p>\n<p data-p-id=\"d98977229868ff17587b5225726b1147\">Ich dachte an meinen Plan. Es war soweit. Ich musste nur den passenden Moment abwarten.<\/p>\n<p data-p-id=\"974a73928ddc25d8f3f6d64eac91fca9\">\u201eWas kann ich tun, um dem <em>yarl<\/em> zu gefallen?&#8221;, fragte die <em>teiranda<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"5833bed6708fdb2dc662fc49d8c7f42c\">\u201eIch bin sicher, dass er sich auf der Stelle in Euch verlieben wird&#8221;, sagte ich und kam mir schlecht dabei vor, so oberfl\u00e4chlich \u00fcber Wa\u00fdreth Althopian zu reden. Obwohl ich selbst erlebt hatte, wie er binnen Stunden unsterblich sein Herz an die <em>yarlara<\/em> verloren hatte, war ich \u00fcberzeugt davon, dass er nicht leichtfertig mit Liebesdingen umging. Aus dem Kitschroman vom Smaragdritter und der Rosendame (den ich zwischenzeitlich dreimal gelesen hatte) hatte ich gelernt, dass Liaisons unter Adligen eine ziemlich komplizierte Angelegenheit waren. Wenn es zwischen Althopian und der Dame gefunkt hatte, wenn die beiden einander tats\u00e4chlich als von den M\u00e4chten f\u00fcreinander bestimmte <em>h\u00fdardoray<\/em> erkannt hatten, w\u00e4re dies der Auftakt zu einem hochkomplexen Werben nach h\u00f6fischen Traditionen. Von den Details verstand ich zwar nichts, aber sicher war es nicht \u00fcblich, dass ein Herr oder eine Dame, selbst wenn sie eine <em>teiranda<\/em> war, einfach so beschloss, einen ihr v\u00f6llig fremden Menschen zu bet\u00f6ren.<\/p>\n<p data-p-id=\"6f6aacbcf2d74abde602212882ea01fc\">Hatte sie so etwas n\u00f6tig? Wie verzweifelt musste sie sein! Wie wenig dieses pl\u00f6tzliche Interesse an einem Mann zu ihr passte! Ich fragte mich, ob das damit zusammenh\u00e4ngen mochte, dass Gor Lucegath nicht anwesend war.<\/p>\n<p data-p-id=\"849778dd5ae278b58a99c604baa9e27d\">Doch Wa\u00fdreth Althopian war meine geringere Sorge. Ich zupfte eine Spange aus ihrer Frisur, um einige Str\u00e4hnen umzustecken.<\/p>\n<p data-p-id=\"ad5c1a71752ecee21c8066b885b463c4\">\u201eHast du denn nicht irgendetwas \u00fcber ihn in Erfahrung bringen k\u00f6nnen? Etwas Privates, womit ich ihn \u00fcberraschen k\u00f6nnte?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2862f4e61e8f1457afaa8a006d4ff5dd\">\u201eEtwas Privates?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f9b873b3b17c942da2873849273c4b50\">\u201eJa. Wei\u00dft du etwas, woran er Vergn\u00fcgen findet? Wor\u00fcber er gern redet?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"22385b805670907f7650742a6ae55392\">Ich dachte nach. Dabei wurde mir klar, wie wenig ich \u00fcber Wa\u00fdreth Althopian wusste, und das, obwohl Isan damals ununterbrochen von ihm geschw\u00e4rmt hatte. \u201eIch wei\u00df nicht recht. Ich sah ihn einmal zum Zeitvertreib mit einem anderen Ritter fechten. Ich glaube, er wollte die &#8230; <em>Umstehenden<\/em> beeindrucken. Ich h\u00f6rte, er sei der Favorit bei jedem Turnier, an dem er teilnimmt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"13f3af1b1b8c554e5878f1e5eb05d7cc\">\u201eAch, Turniere.&#8221; Sie seufzte und ihr Blick wanderte ins Leere. \u201eWie lange ist es her?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d5aeb2a83c70b7f90ef0e5aebbea13af\">\u201eEure <em>yarlay<\/em> brennen doch bestimmt auch darauf, sich mit anderen Herren zu messen&#8221;, versuchte ich zu plaudern.<\/p>\n<p data-p-id=\"98b559b76aecf7f3fcfba1f929ae1c3e\">\u201eMeinst du?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"41ecbadd1337dfb0e8cb8c98c591adcd\">\u201eAber ja. Vielleicht kommt Ihr dar\u00fcber ins Gespr\u00e4ch?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"39aadc35e6c9bbc425c3ad98db0413d4\">\u201eIch erinnere mich nicht, wann einer meiner Ritter sich zuletzt zu meinem Ruhm irgendwo pr\u00e4sentiert h\u00e4tte.&#8221; Sie nahm einen ihrer kunstvoll geschnitzten K\u00e4mme zur Hand und spielte geistesabwesend damit.<\/p>\n<p data-p-id=\"8980fa676897baa03fce33181d1b1d9d\">\u201eMindestens Herr Andri\u00e9r muss f\u00fcr einmal Euch gek\u00e4mpft haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"533c45030fcb031b541f3f698043245f\">\u201eWann soll das gewesen sein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"65c8f6ea9fe8d203b0bb325bdfb8a2ae\">\u201eWisst Ihr das nicht?&#8221;, fragte ich vorsichtig.<\/p>\n<p data-p-id=\"5e64bf50bdb89344b8bd523eca6f4dde\">Ihr Blick verschwamm. Einen Augenblick lang schien sie sich ganz in ihren Gedanken zu verstricken.<\/p>\n<p data-p-id=\"89487afc53136184aaa99846c858ace9\">Jetzt! Ich atmete tief ein und lie\u00df die Haarspange fallen.<\/p>\n<p data-p-id=\"0659c99b96d135c1445bc4f81950779a\">\u201eIch werde ihn wohl danach fragen m\u00fcssen&#8221;, redete sie weiter, w\u00e4hrend ich am Boden herumkroch, um den Haarschmuck wieder aufzuheben. \u201eEs ist offenbar tats\u00e4chlich aus meiner Erinnerung entschwunden. Vielleicht sollte ich selbst einmal wieder ein Fest ausrichten. Was meinst du?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1960e54ab7d31962076cc25f9eeaa9d9\">Ich tauchte wieder aus vom Fu\u00dfboden auf. \u201eSicher&#8221;, sagte ich unverbindlich. \u201eDas w\u00e4re bestimmt eine sch\u00f6ne Abwechslung f\u00fcr Eure Leute.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"76d8233d8dbeaa3e79340db52d2f8510\">\u201eOb Meister Gor es mir erlaubt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"59990728c1fdfeeb7847ddf516abe01a\"><em>Nein<\/em>, dachte ich. Aber ich antwortete ihr etwas anderes. \u201eIhr seid die <em>teiranda<\/em>. Ihr k\u00f6nnt tun, wonach auch immer Euch ist. Das habt Ihr mir selbst gesagt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bdc9b6b0ff4b9f9a0ac27db02fe20ce6\">Dar\u00fcber schien sie nachzudenken. Ich steckte die Spange fest. Mein Blick fiel auf Yalomiro, in unerreichbarer Ferne hinter dem Glas. Er stand pl\u00f6tzlich ruhig. Sein Blick war in sich gekehrt, als s\u00e4nne er \u00fcber etwas nach, das ihn vollst\u00e4ndig in Anspruch nahm, so sehr, dass er f\u00fcr den Moment keine Schmerzen mehr sp\u00fcrte. Aus irgendeinem Grund empfand ich das als <em>be\u00e4ngstigend<\/em>. Ich f\u00fchlte mich elend.<\/p>\n<p data-p-id=\"083b3618c4f5940ac97e5d41c9c2eded\">Ich k\u00e4mmte und flocht ihr Haar und bemerkte erst, dass ich weinte, als ihr Blick im Glas unverwandt meine eigene Spiegelung traf.<\/p>\n<p data-p-id=\"7c3ef04892d50227fe4736eba0c4b89b\">\u201eWarum die Tr\u00e4nen Ujora?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c246a9fc4ebe52a7d54729ea733192b1\">Ich wischte mir durchs Gesicht. \u201eVerzeihung. Ich bin &#8230; traurig.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e1350db755203feef706b598e43c13c1\">\u201eEinfach so?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4aaa1257ef1f255f3c2757d5332a6bc4\">Nein, nat\u00fcrlich nicht einfach so. Aber wie h\u00e4tte ich es ihr erkl\u00e4ren k\u00f6nnen? \u201eJa. Einfach so.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6386a8c0fe3981410f41ea9d4cc8481a\">\u201eIch mag keine Tr\u00e4nen, Ujora. H\u00f6r auf damit. Niemand darf in meiner Gegenwart weinen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2870b6ba860dd4a95e061166f1e79c33\">Sie erhob sich und wandte sich vom Spiegel ab, unterbrach j\u00e4h meinen Blick in Gor Lucegaths Dom\u00e4ne.<\/p>\n<p data-p-id=\"e5f4c3ec7d2b6ed7e873f9a231f3c265\">\u201eVerzeihung.&#8221; Ich war erschrocken \u00fcber die H\u00e4rte, mit der sie sprach.<\/p>\n<p data-p-id=\"1e08952f9d3c060edc5245b3fcf0921e\">\u201eIch habe selbst viel zu viel geweint. Meister Gor wird schon daf\u00fcr sorgen, dass deine Traurigkeit ebenfalls versiegt&#8221;, f\u00fcgte sie etwas milder hinzu. \u201eMir hat er diesen Dienst erwiesen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7b6cf8a46d54652fb52ff03191ad04f1\">\u201eMeinetwegen muss er sich diese M\u00fche nicht machen&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ada668791f4e384f05f2bedf1c3a6881\">\u201eOh, ich glaube, es ist ihm keine M\u00fche, sondern ein Anliegen.&#8221; Sie lachte. \u201eWie oft hat er gesagt, dass er die Traurigkeit verbannen will aus dem Weltenspiel.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1fed3c30192a403d1841136d09c2f447\">Nun war ich ernsthaft verwirrt.<\/p>\n<p data-p-id=\"e7c28799e98487b82619ff3e05128aa5\">Auch sie stutzte und schien einen Augenblick lang in sich hineinzuhorchen. Dann sch\u00fcttelte sie den Kopf.<\/p>\n<p data-p-id=\"c13fd245af14be348e793d24910e7f05\">\u201eGeh&#8221;, sagte sie milde. \u201eKomm erst wieder, wenn du bessere Laune hast.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9077f271641c78d2ba6f635eb4cd3daf\">Ich verneigte mich und bem\u00fchte mich, mir nichts anmerken zu lassen, als der W\u00e4chter mir die paar Schritte hin\u00fcber in meine Stube eskortierte. Meine Hand hielt ich ganz locker gegen die Falten meines Kleides gepresst. Die Spule tanzte sacht zwischen meinen Fingern.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7ab20ec0ab3262ce329c7dcb399a4e\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"a012086703735b896f8bc2838ec88fa3\">Schmetterlinge &#8230; sie waren so h\u00fcbsch, so zart und den Blumen immer so nah &#8230; ob schon ein Schattens\u00e4nger vor ihm auf die Idee gekommen war, in die Form eines Schmetterlings zu schl\u00fcpfen?<\/p>\n<p data-p-id=\"05553b225e14c590c786a2b43ff46de1\">Er taumelte schwerelos im Geist \u00fcber eine bunte Blumenwiese im Glanz des Fr\u00fchlings, auf H\u00f6he der Bl\u00fcten und an sich wiegendem Gras vorbei, und alles an ihm war die unb\u00e4ndige Freude eines fl\u00fcchtigen Moments ohne Sorgen. Das war leicht und interessant. Der winzige Schmetterlingsk\u00f6rper war ganz anders als seine gewohnten Formen, nichts von der Kraft des Pferdes, vom Geschick der Katze, vom zielstrebigen Flug des Raben. Der Schmetterling war so zerbrechlich, unbeschwert und fein anzusehen, dass es eine Ungeheuerlichkeit war, dass sich noch niemand vor ihm an dieses Kunstst\u00fcck gewagt hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"30d1f5cbd16421f5f86e33a9df1c4be6\">Nun gut, die Schwierigkeit daran war offensichtlich. Dieser hier, sein alter, sein geschundener K\u00f6rper aus Fleisch, Knochen und Schmerz war viel zu gro\u00df und zu schwer, um ein zierliches Insekt zu werden. Aber wenn er nur seinen Geist transformierte und von dem Vehikel, das Yalomiro Lagoscyre genannt wurde, g\u00e4nzlich l\u00f6ste, seinem Leib davonflog&#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"000212264433afc74d68dc00fcdba29c\">&#8211; <em>Und was k\u00f6nnte so ein kleiner Seelenschmetterling ausrichten, um Gor Lucegaths absonderliche Pl\u00e4ne zu durchkreuzen? K\u00f6nnte ein kleiner Schmetterling das <\/em>ay&#8217;cha&#8217;ree<em> verteidigen? Was willst du machen? Dich daraufsetzen und grimmig mit den Fl\u00fcgeln schlagen?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"5213c765bbfef75a88e38378afdd4c1d\">Yalomiro schreckte auf. Das, was in der Leere war und zu ihm sprach, war keine k\u00f6rperlose Stimme.<\/p>\n<p data-p-id=\"7fa3158a32cc41b5f459948248654f4d\">Er war es selbst. Er stand sich in Person gegen\u00fcber, aber er war gealtert. Sein Ebenbild trug die Gew\u00e4nder eines <em>ytra<\/em> und den Stab in der Hand, jenen, der einst Ovid\u00e1ol Eta\u00edmalar geh\u00f6rt hatte. Die <em>Waffe<\/em>, die er im Eta\u00edmalon an ihrem Platz gelassen hatte und die damals in Aur\u00f3pe\u00e1 so viele Leben gefordert hatte. Warum schleppte er dieses alte, ungl\u00fcckselige Ding mit sich? Was hatte der Wahnsinn mit ihm vor?<\/p>\n<p data-p-id=\"68216be74c8027d5191a52bad41ee7f0\">\u201eDu bist nicht echt&#8221;, sagte Yalomiro m\u00fcde. \u201eDu bist eine Halluzination, wie die anderen auch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3e2337f845fe7963096ac4bdec2beeaa\"><em>&#8211; Ich bin eine <\/em>M\u00f6glichkeit<em>. Ich bin <\/em>ytra<em> Yalomiro Lagoscyre. Ich bin der, der deine Aufgabe erfolgreich abgeschlossen hat.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"5607dbbe51583a3f3c6d6bdf8ac7132a\">\u201eUnd wie hast du das fertiggebracht?&#8221;, fragte Yalomiro ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p data-p-id=\"9ca492ab9e2e1ce2cf25c5451fdb6849\"><em>&#8211; Das wirst du herausfinden.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"57d898e71c3f8b5bc3fde534b96a2638\">\u201eIch werde gar nichts herausfinden. Ich bin zerbrochen, habe keine Kraft mehr! Gor Lucegath hat mich besiegt. Sieh mich doch an!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ec6604cac43c32825f4534931c14a128\"><em>&#8211; Nein, sieh du <\/em>mich<em> an. Sieh, was aus dir werden <\/em>kann<em>, sofern du jetzt nicht anf\u00e4ngst, dich in fl\u00fcchtigen Phantasien und Selbstmitleid aufzul\u00f6sen!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"c0a539a7afe5054ecc4b9a66a578928a\">Yalomiro schwieg. Das Trugbild neigte sich zu ihm vor, \u00fcber die Goldspitzen hinweg. Seine eigenen Augen strahlten im Glanz einer vollkommenen, einer makellosen <em>maghiscal<\/em>, aber es war noch etwas anderes in ihnen. Etwas Fremdes, etwas, das allen Schattens\u00e4ngern vor seiner Zeit gefehlt hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"68cb1f72b34e9bdf74262093039fdd9b\"><em>&#8211; Ich bin ein <\/em>h\u00fdardor<em>. Ich bin ein <\/em>Vater<em>. Ich bin ein <\/em>Freund<em>.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"17121cabe3e805ccb5bf04da9ae443e6\">\u201eEin <em>Vater<\/em>? Wie&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b5168cced0673e6c15e21fab6d870ca1\"><em>&#8211; Du musst das <\/em>ay&#8217;cha&#8217;ree <em>bergen, damit du zu dem wirst, was ich sein kann.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"851b6ab6998bba0b6b1d6db1adbe1f79\">\u201eAus eigenem Willen muss ich es tun. Nicht, weil es mir jemand auftr\u00e4gt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4c6d4e9b4831f939e02d6618f19981f6\"><em>&#8211; Genau genommen, tr\u00e4gst du es dir gerade selbst auf. Aus eigenem Willen.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"2a4f66e4d83bed041ec2ac644de9fc31\">\u201eWas?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d67ce60a52f04f24b8a1bb5994c33663\"><em>&#8211; Ich will, dass ich es <\/em>getan haben werde.<\/p>\n<p data-p-id=\"f511e0b9e10dc59e4eae359ecf7bc40e\">Yalomiro schaute das Gaukelbild, das da mit Ovid\u00e1ols todbringendem Stab au\u00dferhalb der Goldspitzen stand, konfus an. Er war zu ermattet, um diesem Argument zu folgen. Also nahm er es hin.<\/p>\n<p data-p-id=\"93cdc8242ee8b6a7e62833e5b36ff9bf\"><em>&#8211; Du tust es, weil du alles in <\/em>Ordnung<em> bringen willst. Und du solltest dir damit M\u00fche geben. Wenn du versagst, werde ich nicht sein.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"c9ac69122d319933b355997e34fbf88c\">\u201eWie? Sag mir, was ich machen muss, damit ich zu dir werde!&#8221;.<\/p>\n<p data-p-id=\"e64005465bbbdedfca9960edcf623b09\">Die Erscheinung des \u00e4lteren, des weiseren und machtvollen Schattens\u00e4ngers schaute ihm in die Augen. Yalomiro konnte sich nicht von seinem eigenen Blick l\u00f6sen. Der war gestreng, fordernd, und zugleich g\u00fctig und auch ein klein wenig am\u00fcsiert.<\/p>\n<p data-p-id=\"bcf9ca9856827ba5789f71c9f7816b37\"><em>&#8211; Gib dich nicht auf. Was w\u00fcrde Meister Ask\u00fdn von dir denken, wenn er dich so sehen w\u00fcrde? Was w\u00fcrde deine <\/em>ujora<em> von dir denken, wenn du vor dem Rotgewandeten zu Fall kommst? Begreifst du nicht, wie m\u00e4chtig ihr seid, indem ihr einander vertraut? Einander erg\u00e4nzt? Einander liebt?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"a3f4b835de60ae6eb846cdf453ebded4\">Goldenhei\u00dfer Schmerz jagte durch seine Glieder. Yalomiro schreckte hoch, sp\u00fcrte das Metall in sein Fleisch dringen und Wunden rei\u00dfen. Erneut hatte der Schlaf nach ihm gegriffen und ihn zu Fall gebracht.<\/p>\n<p data-p-id=\"c4bd18c329a39d5dbefbf1d66f98065d\">Er war allein. Er hatte getr\u00e4umt. All das war nicht wahr gewesen, ein Wunschdenken, das au\u00dfer Kontrolle geriet angesichts der Verzweiflung, die ihn nun wieder traf und \u00fcber ihn hineinbrach wie ein Steinschlag. Yalomiro schrie seine Qual heraus, und Pianmur\u00edt verschluckte sie gierig.<\/p>\n<p data-p-id=\"dcba07a1aa96efe5aaa5f9eafcd6ae10\">Es war die Nacht des elften Tages.<\/p>\n<p data-p-id=\"66f5bb4c16beb0dd21896047ccdb8d9d\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"e25110165116487abc901ac16f77ab34\">Der Weg zur Burg von Wijdlant zog sich z\u00e4h dahin. Die schlammigen Felder und halbverdorrten Waldst\u00fccke, die sie durchquerten, wirkten verwahrlost, als h\u00e4tten die Pflanzen und B\u00e4ume keine rechte Lust zum Wachsen. Kamen sie an Herden vorbei, sahen Vieh und Gefl\u00fcgel zwar nicht krank, aber abgestumpft aus. Menschen, die ihnen entgegen kamen, waren wortkarg und schienen keine rechte Lust zu haben, mit dem Ritter zu reden.<\/p>\n<p data-p-id=\"ca2e7ca9bae4a63b373e75d1a5ae0a1b\">Am Mittag des zweiten Tages, nachdem sie das <em>yarlm\u00e1lon<\/em> Altabete verlassen hatten, begann es wieder zu regnen. Auf dem unbefestigten Weg sammelten sich Pf\u00fctzen und Schlamm.<\/p>\n<p data-p-id=\"99980a2874dd7ddfb0e7f9ed4ac7dbb9\">Isan, die immer noch nicht verwunden hatte, dass <em>yarl<\/em> Altabete seine <em>h\u00fdardora<\/em> so lange Zeit allein auf ihrer Burg zur\u00fcckgelassen hatte, zog die Kapuze ihres wollenen Wetterumhangs in die Stirn. Das Maultier war klatschnass, der Sattel rutschig und kein Unterschlupf oder gar eine Reiseherberge in Sicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"50d87b398af423d3a3b0402565e0d64a\">\u201eHabt Ihr geahnt, wie es hier aussieht?&#8221;, fragte sie.<\/p>\n<p data-p-id=\"7c3f5ed961c801b94b8fc326fe4bd97f\">Wa\u00fdreth Althopian antwortete nicht. Vielleicht trommelte der Regen zu laut auf seinem Helm, sodass er sie nicht h\u00f6rte. Isan dachte schon nicht mehr an ihre Frage, als er unvermittelt entgegnete: \u201eAu\u00dferhalb dieses <em>teirandon<\/em>, so scheint es mir, muss man andere Erinnerungen an &#8230; das hier zu haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"629798ac5761b204aa487d0376731d8c\">\u201eWie meint Ihr das?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1d063c9087c4523362f03face60a0eaa\">Er wartete, bis sie zu ihm aufgeschlossen hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"26d398e2f3bcb6d977e87f0d74464dc9\">\u201eIch kann nur f\u00fcr mich und meinen <em>teirand<\/em> sprechen&#8221;, sagte er. \u201eAber je mehr ich dar\u00fcber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass es sich in den anderen angrenzenden <em>yarlm\u00e1lon<\/em> \u00e4hnlich verhalten d\u00fcrfte. Wenn ich <em>yarlay<\/em> aus Wijdlant irgendwelchen Gelegenheiten begegnet bin, hatte ich nie den Anlass zu denken, hier l\u00e4gen Dinge im Argen. Sie haben in bunten Farben von ihren sch\u00f6nen Burgen, fruchtbaren L\u00e4ndereien und mit gro\u00dfer Liebe von ihren Damen und Familien gesprochen. Daap Grootplen hat nahezu geprahlt mit seinen pr\u00e4chtigen Feldern und Andri\u00e9r Altabete war voller z\u00e4rtlicher Worte \u00fcber seine Dame.&#8221; Er z\u00f6gerte. \u201eEntweder waren das alles Gro\u00dftuereien vor den Rittern anderer <em>teiranday<\/em>. Oder die Ritter waren nicht bei Sinnen. Oder sie standen unter einem Bann.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5296fa5ec982b269de1d3de1cc13bace\">\u201eUnd was haltet Ihr f\u00fcr wahrscheinlicher?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d28df9fd3d52be07a55faf1b321ac9c8\">\u201eNun, wenn Magier beteiligt sein sollten, halte ich jegliches f\u00fcr m\u00f6glich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e4299c63426a9ea7cfa6cfe0b9f61665\">\u201eMeint Ihr, der Schattens\u00e4nger hat B\u00f6ses mit der <em>teiranda<\/em> vor?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2602e21c42ddc931981be187bb3d13a4\">\u201eHast du nicht zugeh\u00f6rt, als die <em>yarlara<\/em> von einem Lichtw\u00e4chter sprach?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bb075cdab06ea9757e2d17bb42978762\">Isan wartete.<\/p>\n<p data-p-id=\"cc23d79585400226c848e8ec92f186d3\">\u201eEs w\u00fcrde mich nicht minder wundern, wenn dieser Rotgewandete eben jener w\u00e4re, der deinem <em>teirand<\/em> zu \u00fcbel zugesetzt und wohl auch die Gef\u00e4hrten des <em>camat&#8217;ay<\/em> zur Strecke gebracht hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"43b3a4e2daf8d961d9eeb20c1251644d\">\u201eWie soll das zusammenpassen, Herr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e2256aa246e53a2ebaae9d58fa7e8240\">\u201eIch wei\u00df es nicht. Wir werden es erfahren. Sag, M\u00e4dchen, erinnerst du dich, jemals Altabete, Grootplen oder Mor\u00e9aval, oder irgendeinen Gesandten aus Wijdlant in Valvivant gesehen zu haben?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ef675472d779d74cc264afcc4ef99eb0\">\u201eNein. Seltsam, nun da ihr es sagt&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fb7e3d573b49d318b57ab0a9e6dad769\">\u201eWie lange hast du dort gelebt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cae7a0acb2708ccd9b8575cfd228e315\">\u201eEinige Sommer, Herr. Ich bin zu der alten Dame Verta gegangen, weil sie einen trefflichen Ruf als <em>doayra<\/em> hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9003fe486ea137ec8bd9ead0db099e78\">\u201eSagtest du nicht, du k\u00e4mest vom Meer?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3390797e1b670adaf231c2e1f850f147\">\u201eAus einem Dorf in der N\u00e4he von Virhav\u00e9t. Gar nicht weit weg vom <em>teirandon<\/em> Spagor, aber westlich davon..&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b8a3522aa9f4c5f32052e8d21177626e\">\u201eAh. Deshalb wusstest du so gut \u00fcber mich Bescheid.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d24d64aa47e5c82224ddcf5bca994a7c\">\u201eWer w\u00fcrde nicht den Namen des r\u00fchmenswertesten Ritters der ganzen Gegend kennen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ba0d0c23d9c7d3be0049662e3582115f\">\u201eDu schmeichelst mir schon wieder.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"041febbe60ba2f9dc96bb6dbe5163837\">\u201eIhr m\u00fcsst nicht bescheiden sein. Jedenfalls hatte Verta als junge Frau einmal einen gro\u00dfen Dienst f\u00fcr einen reichen <em>vendyr<\/em> [Kaufmann] aus Virhav\u00e9t getan, und so war sie dort bekannt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b2928af61bfd277fe5b8af784543aef0\">\u201eUnd weshalb hast du es nun so darauf angelegt, deine Herrschaft zu wechseln, von einem pr\u00e4chtigen und reichen <em>teirandon<\/em> hin zu einem bescheidenen Gefolgsmann eines unbedeutenden <em>teirand<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c3482e7b1f475419f665da5da8650da5\">\u201eEs erschien mir ein Wink der M\u00e4chte, dass Ihr nach Valvivant gekommen seid. In Valvivant &#8230; Herr, einem Gast mag es nicht auffallen. Aber in Valvivant &#8230; es war sterbenslangweilig. Es ist sch\u00f6n und bequem und es gibt keine Sorgen. Aber es passiert nichts. Es ist, als bliebe die Zeit stehen. Ich hatte Sehnsucht nach Ver\u00e4nderung.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bada5f712eb9c7d7412bc4b26e2fdc9e\">Der Ritter schwieg wieder eine Weile. Er dachte nach.<\/p>\n<p data-p-id=\"d2d9f281cd22f72da8f6b3a96c4ecfe3\">\u201eM\u00f6glicherweise&#8221;, meinte er dann, \u201eliegt auf Valvivant ein ganz \u00e4hnlicher Fluch wie auf diesem <em>teirandon<\/em>. Das w\u00fcrde die Furcht des <em>teirand<\/em> erkl\u00e4ren. Mit etwas Gl\u00fcck wissen wir heute Abend mehr. M\u00f6gen die M\u00e4chte geben, dass all das nicht so viel Ver\u00e4nderung bringt, dass du Sehnsucht nach der Langeweile bekommst.&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/schattenherz-oder-die-ergaenzte-seele-band-1\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-2120","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-01_schattenherz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2120"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3886,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2120\/revisions\/3886"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}