{"id":2101,"date":"2025-08-24T21:59:45","date_gmt":"2025-08-24T19:59:45","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2101"},"modified":"2025-09-01T09:47:21","modified_gmt":"2025-09-01T07:47:21","slug":"033-im-nichts-gefangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/24\/033-im-nichts-gefangen\/","title":{"rendered":"033: Im Nichts gefangen"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SH_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1991\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"6636f65d7de677e13fe4ba636ff8a094\">Die <em>teiranda <\/em>z\u00f6gerte. Dann n\u00e4herte sie sich dem Rotgewandeten und neigte sich \u00fcber ihn.<\/p>\n<p data-p-id=\"8d798dc43d1a3299f3ad9bd3610820d5\">\u201eMeister?&#8221;, fragte sie, aufrichtig besorgt.<\/p>\n<p data-p-id=\"0bc3277b0ad9d91a9ba5b122825d5b6d\">Yalomiro erhob sich. Die Ritter lie\u00dfen ihn gew\u00e4hren, ohne ihre Waffen von ihm zu nehmen. Er atmete schwer und schaute verwirrt auf seinen leblosen Feind herab.<\/p>\n<p data-p-id=\"420bb019d8dfb6bdcc119eb93f09910d\">\u201eIst er tot?&#8221;, fl\u00fcsterte ich und sah zu Yalomiro hin\u00fcber. Ein winziger Anflug von Hoffnung \u00fcberkam mich und entsetzte mich im selben Moment zutiefst.<\/p>\n<p data-p-id=\"163493a8ce2d97736026ca738d7bb976\">Auch Yalomiro schien verst\u00f6rt \u00fcber den regungslosen K\u00f6rper. Er wollte n\u00e4her an ihn herantreten, aber die <em>yarlay<\/em> hielten ihn in Schach. Mir war, als w\u00e4ren sie ebenfalls verunsichert.<\/p>\n<p data-p-id=\"467dfe725f74a28e0ea0f2faa7979094\">\u201eHast du ihn get\u00f6tet?&#8221;, wisperte ich Yalomiro zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"29ceab3278042588f6c3b53145959474\">\u201eNein&#8221;, bekam ich zur Antwort. \u201eZumindest nicht willentlich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c51ed51d918d05068c210476ed6ac0e6\">\u201eMeister!&#8221; Die <em>teiranda<\/em> kniete neben ihm nieder und r\u00fcttelte zaghaft an der Schulter des Rotgewandeten. F\u00fcr einen Moment flog Entsetzen \u00fcber ihr makelloses Gesicht. \u201eMeister! Meister Gor! Kommt zu Euch!&#8221; Sie sch\u00fcttelte ihn fester. \u201eLasst &#8230; lasst mich nicht allein!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4b79c5ae16bb871b978884e2dcc7a86d\">Sie schien nahe daran, in Tr\u00e4nen ausbrechen. Doch dann kam wieder Bewegung in den <em>goala&#8217;ay<\/em>. Gor Lucegath atmete keuchend ein, als sei er kurz vorm Ersticken. Sein Gesicht war verzerrt, einen Moment lang sah es aus, als habe er furchtbare Schmerzen. Die Augen unter der Maske gl\u00e4nzten und flackerten blicklos vor sich hin.<\/p>\n<p data-p-id=\"3b6b919db4e6644eadafb536861d1b3d\">\u201eMeister, was ist Euch geschehen?&#8221;, fragte die <em>teiranda<\/em> besorgt, aber offensichtlich erleichtert dar\u00fcber, dass der Magier noch lebte. Die beiden Ritter schienen eher entt\u00e4uscht, soweit ich ihre Haltung deuten konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"fa82a302b63a47cada22aee7f15bc95f\">\u201eEs ist gut&#8221;, brachte der Rotgewandete hervor. Er atmete schwer und setzte sich m\u00fchsam auf. \u201eGebt mir einen Moment.&#8221; Einen Augenblick lang hielt er sich den Kopf und blieb still sitzen. Sein Schweigen war kaum auszuhalten.<\/p>\n<p data-p-id=\"de59f05993a03f56f4096b7f76c51f69\">Dann schaute er zu uns hin\u00fcber und l\u00e4chelte m\u00fcde.<\/p>\n<p data-p-id=\"30ac1ed94c9062119c6fda9297099c46\">\u201eWillkommen in Pianmur\u00edt&#8221;, sagte er.<\/p>\n<p data-p-id=\"afb98942f06f970b04c1e9adfa197e4a\">\u201eWas ist das hier, Meister Gor?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aaa13ac68ecccb8fc094de5f3143a509\">\u201eDas hier? Nun &#8230; es ist &#8230; <em>nichts<\/em>. Schlicht gar nichts.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4dd946b26b785504da4d3b637a7e4fe6\">\u201eIch bin beeindruckt&#8221;, antwortete Yalomiro. \u201eAber es wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Wie k\u00f6nnen die Unkundigen hier sein? Wie k\u00f6nnen <em>wir alle<\/em> an einem Ort sein, den es nicht gibt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1b8fe9bd43ba5170386be4ad613151e4\">\u201eEs ist nebens\u00e4chlich, wie du hergekommen bist. Du siehst, nicht einmal im Schatten kannst du dich verstecken.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"16a312d6ad6f139a5a93b3abb16c1b16\">\u201eIch sehe, dass Euch das Kunstst\u00fcck, das Ihr aus meinesgleichen herausgepresst habt, immerhin sehr viel Kraft gekostet hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"cb943eb1a703dd1701ae8c6ab3215a22\">\u201eNun, das war die Sache wohl wert.&#8221; Der Rotgewandete versuchte, aufzustehen, aber es gelang ihm nicht auf Anhieb. Ein, zweimal sackte er wieder zur\u00fcck. Die Ritter machten keine Anstalten, ihm zu helfen, Es war die <em>teiranda<\/em>, die ihm schlie\u00dflich aufhalf. Schlie\u00dflich stand er, schwankend, gebeugt.<\/p>\n<p data-p-id=\"2ccee8755cc3148231bda9cc43657237\">Die beiden Magier schauten sich einen Moment lang schweigend an. Yalomiro schien auf eine sehr sonderbare Weise zutiefst fasziniert und zugleich besorgt zu sein.<\/p>\n<p data-p-id=\"1071aee9afd1f38762fd07b7c2f7dd8e\">\u201eBei den M\u00e4chten, Gor Lucegath! Mit welcher Zauberkunst habt Ihr das vollbracht? Welchen Preis zahlt Ihr daf\u00fcr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4aad904fb0890c12da2e439461c2d8ba\">Der <em>goala&#8217;ay<\/em> atmete schwer. Es war befremdlich, wie geschw\u00e4cht er wirkte.<\/p>\n<p data-p-id=\"b77b558e8676bc5a231f8b1a1c062808\">\u201eEs sieht aus, als habe es fast Eure gesamte <em>maghiscal<\/em> mit einem Ruck von Euch gerissen&#8221;, redete Yalomiro weiter. \u201eGeht es Euch gut damit?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5ca674b8237f8df2bf03461b230a7d01\">\u201eIch wusste, dass das geschehen w\u00fcrde&#8221;, entgegnete Gor Lucegath. \u201eAus diesem Grund sind die Menschen hier. F\u00fcr das, was nun zu tun bleibt, ben\u00f6tige ich kaum noch Magie. Dies ist meine Dom\u00e4ne. Du kannst hier nicht zaubern und nicht k\u00e4mpfen. Und f\u00fcr den Fall, dass du es doch versuchst &#8230; die Herren sind nicht nur hier, weil sie leidlich geschickt mit ihren Waffen sind.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"36df533baf3d578e20e7865bd06b8bed\">Diese subtile Drohung begriff sogar ich. Mir war elend. In dieser flirrenden, substanzlosen Leere zu stehen, f\u00fchlte sich entsetzlich an. Yalomiro schien besser damit zurechtzukommen. Vielleicht stellte die Umgebung sich seinem Verstand anders dar als dem meinen. K\u00edan\u00e1 und ihre Ritter schienen den seltsamen Ort einfach so hinzunehmen. Das war bizarr.<\/p>\n<p data-p-id=\"94746fe989bedafeb6a659d6bab77096\">\u201eWas immer Ihr vorhabt, Meister Gor&#8221;, \u00e4u\u00dferte Yalomiro eindringlich, \u201elasst davon ab! Das ist selbst f\u00fcr Euch zu gef\u00e4hrlich!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"de147d6d7e32d29e46602989fd79ec24\">\u201eDu musst dir keine Gedanken um das machen, was ich mir zumute. Und nun h\u00e4ndige der <em>teiranda<\/em> deine Tasche aus, Schattens\u00e4nger.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f7a9291cc3308f559fc9acf4a4e7332b\">\u201eNichts, was sich darin befindet, ist Euch von Nutzen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bc1498fb03506f41ac2eac672d654a67\">\u201eIch wei\u00df bereits, was an nutzlosem Kram darin ist. Ich werde dich nicht bestehlen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9705c5aa1f0c7d5ce2efaa273bc666b7\">Er hob das B\u00fcndel von seiner Schulter. K\u00edan\u00e1 von Wijdlant nahm es an sich. Ich war best\u00fcrzt.<\/p>\n<p data-p-id=\"2a553219479ae237f8292a0aa0a95856\">\u201eIch sp\u00fcre deine Besorgnis, Ujora&#8221;, fuhr der Rotgewandete beil\u00e4ufig fort. \u201eW\u00fcrde es dich wohl ruhiger stimmen, wenn ich dir verspreche, ihn vorerst nicht anzutasten? Weder mit Magie noch mit Gewalt, noch nicht einmal mit meinen blo\u00dfen H\u00e4nden? So lange bis er sich endlich bequemt und aus freien St\u00fccken auf den Weg macht, um das <em>ay&#8217;cha&#8217;ree<\/em> herbeizuschaffen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fceb9b47bc114ea7f54151fd6d5eaede\">Ich zuckte zusammen. Ich war von der ganzen absurden, surrealen Situation so verwirrt und benommen, dass ich gar nicht damit gerechnet hatte, angesprochen zu werden.<\/p>\n<p data-p-id=\"1ff487c0a54a275f1dfee214dd8749cf\">\u201eWie k\u00f6nnte ich Euch vertrauen, nach alldem, was geschehen ist?&#8221;, fragte ich und wunderte mich \u00fcber den Trotz, der urpl\u00f6tzlich in mir erwachte.<\/p>\n<p data-p-id=\"cf32553428cd9f6b6b9da0af2ccb174e\">\u201eMein Wort muss dir gen\u00fcgen. Aber wenn du es nicht willst, sei es so. Also?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f5b38039d851f1a2f88866d614b60e25\">Yalomiro wollte aufbegehren, aber der Rotgewandte hob mahnend die Hand. \u201eLass sie entscheiden, was mit dir geschehen soll, Yalomiro Lagoscyre. Ich halte mich heraus.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"683c57dd251f9c8f10ac9bebacc22026\">Da gab es f\u00fcr mich nichts zu \u00fcberlegen. Zu klar klangen Yalomiros Schreie in der Nacht auf dem Montaz\u00edel noch in meiner Erinnerung. \u201eBitte &#8230; tut ihm nicht wieder weh.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e57df930d500a22150e502bc30ca3aea\">\u201eNun gut. Aber was mache ich stattdessen mit ihm? Nun, ich glaube, ich wei\u00df etwas, das durchaus interessant werden k\u00f6nnte.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"215739cd1b468ceac5f4248e9e56fe89\">Gor Lucegath streckte die Arme aus und griff beil\u00e4ufig in die Leere. Aus dem Nichts hielt er pl\u00f6tzlich zwei faustgro\u00dfe Steine und eine Handvoll zusammengekn\u00fcllten Lederriemen im Griff. Letztere dr\u00fcckte er dem gr\u00fcngelb gewandeten Ritter in die Hand. \u201eAltabete, Mor\u00e9aval &#8230; seid so gut und legt meinen Gast in Fesseln. Die H\u00e4nde fest \u00fcber den R\u00fccken.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d35e93e34fdca1cfb6be9e965af6c442\">\u201eAber &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7558fb987d4e2e029278a53b55f4f12d\">\u201eDu hast deinen Willen, Ujora. Gib nun Ruhe.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"33c7f48a733c2e828b44e80a8845fb1e\">Die Ritter z\u00f6gerten und wandten sich hilfesuchend der <em>teiranda<\/em> zu. Aber K\u00edan\u00e1 reagierte nicht auf sie, selbst als einer der beiden etwas, mir nicht Verst\u00e4ndliches, sagte.<\/p>\n<p data-p-id=\"7b284feac438415f54716795c8c108dc\">\u201eWie?&#8221;, fragte Yalomiro in Richtung der <em>teiranda<\/em>. \u201eEuren <em>yarlay<\/em> kann er befehlen wie f\u00fcgsamen Dienstknechten? Das ist l\u00e4cherlich!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"af80733a28ed4f3cf984d31569e9b180\">\u201eBitte, Schattens\u00e4nger&#8221;, entgegnete sie sanft. \u201eDu solltest dich f\u00fcgen, so wie die anderen auch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"473a3c2b945165855ca9d02030b0eab4\">\u201eDie anderen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c3dd59d7ec28a5381a294296f7a88871\">\u201eDie, die vor dir hier standen.&#8221; Sie l\u00e4chelte, ohne Arg und H\u00e4me. Ich schauderte.<\/p>\n<p data-p-id=\"b0fdff8be5c649155be9dd30b604b9e6\">\u201eZur\u00fcck!&#8221; Yalomiro hob die H\u00e4nde. Die Ritter erstarrten.<\/p>\n<p data-p-id=\"b9e20f34a23259c238805dccb48b33c8\">\u201eNur zu&#8221;, sagte der Rotgewandete. Er warf spielerisch einen der Steine hoch und fing ihn wieder auf. Offenbar stabilisierten sich zumindest seine k\u00f6rperlichen Kr\u00e4fte. \u201eProbier es aus. M\u00f6glicherweise tut dein Blick sogar hier seinen Zweck. \u00dcbrigens, Ujora: Mit einem Blick zu t\u00f6ten ist eine der merkw\u00fcrdigen F\u00e4higkeiten, \u00fcber die seinesgleichen <em>tats\u00e4chlich<\/em> verf\u00fcgt. Nur f\u00fcr den Fall, dass du immer noch daran zweifeln solltest.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b0fd53733e67817efc8006ce2017c961\">Die beiden Ritter blieben flehentlich ihrer Herrin zugewandt. Ich konnte <em>sp\u00fcren<\/em>, wie sie sich f\u00fcrchteten, vor <em>beiden<\/em> Magiern. Die <em>teiranda<\/em> machte jedoch keine Anstalten, ihnen irgendwie beizustehen. Sie stand mit mildem Interesse dabei und wirkte geh\u00f6rig fehl am Platz. Ihre Emotionen passten ganz und gar nicht zu der angespannten Situation.<\/p>\n<p data-p-id=\"6a473d5c669da4854dcb3b5fc7e65c03\">Yalomiro seufzte und wandte sich den Rittern zu. \u201eIhr habt nichts vor mir zu bef\u00fcrchten, edle Herren. Es dauert mich, zu sehen wie er Euch zu seinen Schergen degradieren kann. Aber ich erkenne Eure Not. Tut, was er von Euch verlangt, wenn er selbst zu feige \u2013 oder zu schwach &#8211; ist, mir in seiner eigenen Dom\u00e4ne und nach den guten Sitten von unseresgleichen gegen\u00fcber zu treten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"543922b9d3b244be55ac9ad8b27ed3ef\">\u201eYalomiro!&#8221; Ich war entsetzt. Die beiden Ritter schienen sich ganz und gar nicht wohl zu f\u00fchlen in ihrer Haut.<\/p>\n<p data-p-id=\"9c12aab1725d5c231f5b4fabba132c2b\">Ohne den Blick von Meister Gor abzuwenden, breitete Yalomiro wortlos die Arme aus. \u201eNur zu. Ich wei\u00df, dass Euch keine andere Wahl bleibt. Bringt es hinter Euch. Ich schlie\u00dfe sogar die Augen f\u00fcr Euch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"48341ecdf8185e401458adfaf2267541\">Er gestattete ihnen, Schlingen um seine Handgelenke zu legen. Die beiden <em>yarlay<\/em> zurrten seine H\u00e4nde hinter dem R\u00fccken am jeweils anderen Ellenbogen fest und seine Unterarme zusammen. Das sah schmerzhaft aus. Am Ende stand Yalomiro leicht gebeugt da.<\/p>\n<p data-p-id=\"fea94fd5d27bbf89e7b4d428bd136fcc\">\u201eErkennst du diese Steine, <em>camat&#8217;ay<\/em>?&#8221; Meister Gor warf die Kiesel vor Yalomiros F\u00fc\u00dfe. Mit etwas Abstand zueinander kamen sie zum Liegen.<\/p>\n<p data-p-id=\"93bd15bb4b4e40d3b5a55b64a9724c72\">\u201eSollte ich das?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b39711ade7605bd50801f3492372cb2a\">\u201eSie geh\u00f6ren dir. Sie stammen aus dem Boscarg\u00e9n. Du selbst hast sie hierher bef\u00f6rdert.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0f03f1204afb3213aa8d1969ef6898a9\">Die Steine, mit denen Yalomiro mir damals die Effekte der Mauer aus Nichts demonstriert hatte! Sie waren nicht verschwunden. Sie waren <em>hier<\/em> gelandet!<\/p>\n<p data-p-id=\"333f03d020c70559da0e4e3e0b305932\">\u201eSteig hinauf&#8221;, forderte der Rotgewandete.<\/p>\n<p data-p-id=\"249721697ea29ea27652f78f5c542ad3\">\u201eHabe ich eine Wahl?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"186c4a367da7896db0ec30c3e4f9dcd4\">\u201eNein. Du wirst zu sch\u00e4tzen wissen, hier in Pianmur\u00edt festen Boden zu sp\u00fcren. Genaugenommen hast du damit sogar ein St\u00fcck deiner Heimat unter den F\u00fc\u00dfen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a7b7064bf5e5d82ea44545caad53245b\">Yalomiro gehorchte wortlos.<\/p>\n<p data-p-id=\"4c15d4b93e8aba053cb47edf60b04b9c\">\u201eSiehst du, Ujora? Ich habe ihn nicht ber\u00fchrt und keine Magie an ihn verschwendet. Aber ich denke, er steht immer noch zu bequem vor mir.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"532d833ef416c181fd7e0a7fb7f67ce0\">\u201eWas soll das werden?&#8221;, fragte ich eingesch\u00fcchtert.<\/p>\n<p data-p-id=\"a2a3174ebd11bd5f4e8f9c3d003d9035\">Der Rotgewandete griff in seine G\u00fcrteltasche und holte einen kleinen Beutel hervor, dem er eine M\u00fcnze entnahm. Eine Goldm\u00fcnze, um genau zu sein. Sicherlich hatte er eine Gemeinheit damit vor.<\/p>\n<p data-p-id=\"dd576381798e2629806e37ece1e857fb\">\u201eWei\u00dft du, was das ist, <em>camat&#8217;ay<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dd7a7dda0f175f285b1711108d55420b\">\u201eGeld&#8221;, antwortete Yalomiro trocken.<\/p>\n<p data-p-id=\"e56dc706cf1bda80d2667bc6d9813779\">\u201eEs sind zw\u00f6lf M\u00fcnzen, Yalomiro Lagoscyre. Zu verschiedenen Zeiten haben Unkundige mich f\u00fcr meine Dienste damit entlohnt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d7ce80511645427622d9ab7d3fd459bb\">\u201eOh&#8221;, machte Yalomiro best\u00fcrzt. \u201e<em>Solche<\/em> M\u00fcnzen. Ich h\u00f6rte davon.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1466c705d75af8a563227be43de60798\">Gor Lucegath lie\u00df das Goldst\u00fcck fallen. Es landete auf dem Rand und drehte sich einen Moment im Nichts, bevor er mit dem Fu\u00df sein Kreiseln stoppte. Dann holte er ein weiteres hervor und warf es ein St\u00fcck neben dem ersten herunter.<\/p>\n<p data-p-id=\"5ac15dd0e402b4cc1dc6057d11552cc2\">Ich schaute mich zaghaft um. K\u00edan\u00e1s Ritter folgten dem Tun des Rotgewandeten mit sichtlichem Unbehagen. Die <em>teiranda<\/em> selbst beobachtete den Magier mit diesem verz\u00fcckten, abwesenden Blick, die schwarze Tasche in der Hand.<\/p>\n<p data-p-id=\"cbb20123d84f7f1ec725101bd3b1c4f5\">Ein eisiger Schreck durchzuckte mich. Die Geige!<\/p>\n<p data-p-id=\"44af84f96d982e2a0fd210ad898a7094\">Yalomiro balancierte, so aufrecht es ihm mit den verschn\u00fcrten Armen m\u00f6glich war, schweigend auf den Steinen, w\u00e4hrend Meister Gor einen Kreis aus Goldm\u00fcnzen um ihn legte.<\/p>\n<p data-p-id=\"02dc490dae1f9ed6d1ab32dd83d3fe81\">Schlie\u00dflich war die letzte M\u00fcnze gefallen. Der Lichtw\u00e4chter schob sie mit der Stiefelspitze zurecht und betrachtete sein Werk. Dann schaute er auf. Seine Miene war pl\u00f6tzlich sehr ernst.<\/p>\n<p data-p-id=\"0e42ef6928047b5c0f5246bcd67ee641\">\u201eIch bin schwach, Yalomiro Lagoscyre, das hast du richtig erkannt. Aber diese Kraftlosigkeit wird nicht von Dauer sein. Ich brauche etwas Zeit, um mich zu erholen. Bis dahin wei\u00df ich dich hier gut verwahrt. Und wer k\u00f6nnte es sagen \u2013 vielleicht reden wir das n\u00e4chste Mal etwas ergiebiger miteinander?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"55b3c5fd39bca9184b5ee2c3885046c0\">\u201eDarauf k\u00f6nnt Ihr ewig warten&#8221;, meinte Yalomiro trotzig.<\/p>\n<p data-p-id=\"8dbda10c8d207b4a80bf3bd0f8dc2d9f\">\u201eNein. Nicht ewig. Nur gerade so lange, bis du um eine Unterredung mit mir <em>bettelst<\/em>. &#8220;<\/p>\n<p data-p-id=\"a0bdd2d38cfee55135d980886c470d15\">Er warf einen Hauch von Magie \u00fcber die M\u00fcnzen. Jede verformte und vergr\u00f6\u00dferte sich, wuchs zu einem fast mannshohen, dornenf\u00f6rmigen Gebilde. Keines davon ber\u00fchrte Yalomiro, aber mehr als eine Unterarml\u00e4nge Abstand gab es zu keiner Seite. Der Schattens\u00e4nger regte sich unbehaglich. Zweifellos sp\u00fcrte er das Gold.<\/p>\n<p data-p-id=\"7770403c323b37b7b0dbe6c2aa52bc0a\">\u201eDu fragst dich, was das werden soll, Ujora?&#8221;, fuhr der Rotgewandete beil\u00e4ufig fort. \u201eEs sieht nicht allzu schlimm aus, nicht wahr? Aber warten wir ab, bis Schmerz, Schw\u00e4che oder der Schlaf ihn zum Wanken bringen. Oder bis sein Verstand unter der Last von Pianmur\u00edt m\u00fcrbe wird, was immer zuerst geschieht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6f6c0d3d5b5568dd508fa5fbd66d39c1\">\u201eIhr solltet ihm nicht weh tun!&#8221;, begehrte ich erschrocken auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"ae470692e40ad85a4825ed17b0737fb8\">\u201eIch werde dabei nicht einmal <em>anwesend<\/em> sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5fc654074d135eb448790fbb2bebc6c2\">\u201eWie lange&#8221;, zischte Yalomiro, \u201ehabt Ihr wach gelegen, um Euch das auszudenken?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"14a6002ef57319ef4608aecfda19d566\">\u201eWie lange&#8221;, fragte Gor Lucegath, \u201ewird deine Kraft ausreichen, Yalomiro Lagoscyre? Wie lange dein Wille, dein Verstand? Und, wobei mich das am Meisten interessiert: Wie lange dein Stolz?&#8221; Er wandte sich zu mir um. \u201eUnd nun zu dir, Ujora. Ich muss zugeben, dass ich immer noch nicht recht verstehe, was du in diesem Weltenspiel zu schaffen hast. Aber du m\u00fcsstest dir dieses unw\u00fcrdige Schauspiel nicht ansehen. Du wei\u00dft, dass sich der Weltenschl\u00fcssel in meinen H\u00e4nden befindet. Ich biete dir an, ein einziges Mal und ohne irgendwelche Hintergedanken, in deinem Dienste zu zaubern. Ich k\u00f6nnte die Magie umkehren und dich in deine eigene Welt schicken. Wenn du es willst, werde ich es tun.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2018ed234ef4997dc2cdf5e8823e4876\">Ich z\u00f6gerte. Meister Gor hatte das ganz sachlich gesagt, und ich glaubte ihm, dass er es ernst meinte. Ich zweifelte auch nicht daran, dass er die Macht besa\u00df, den Schl\u00fcssel so zu modifizieren, dass er in die Gegenrichtung funktionieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"b9a9143181be3897d8f75dd5b11b0036\">\u201eIch glaube&#8221;, f\u00fcgte der Rotgewandete sanft hinzu, und es lag etwas in seiner Stimme, das etwas in mir anr\u00fchrte, ohne dass ich h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen warum, \u201edass du in deiner eigenen Welt besser aufgehoben bist als hier. Also? Wie entscheidest du dich?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9ceec2c99a90f55a8f04cc1c2d89153c\">Ich schaute hilfesuchend zu Yalomiro hin\u00fcber. Er nickte. \u201eNimm es an. Er meint das gerade ehrenhaft und ehrlich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dcac30cceb26253238f5f322f3c26b15\">\u201eIch w\u00e4re dumm&#8221;, f\u00fcgte der Rotgewandete beil\u00e4ufig hinzu, \u201ees dir anzubieten, um dir zu schaden und ihn damit zu ver\u00e4rgern. Immerhin bin ich auf seine, nennen wir es: <em>Kooperation<\/em> angewiesen. Ihm w\u00fcrde sicher ein Stein vom Herzen fallen, w\u00fcsste er dich in Sicherheit. Nicht wahr, Schattens\u00e4nger?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6d057fee05603d58ff43c8aa92ebd2b7\">Yalomiro senkte den Blick. \u201eBring dich in Sicherheit, Ujora. Es ist besser so.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"371fc344ff2a0de9d4c6a0d07e64bc61\">Nein. Das wollte ich nicht. Nicht so.<\/p>\n<p data-p-id=\"ae38ab8e9d09d97fa1188ce283e16025\">\u201eBem\u00fcht Euch nicht, Meister Gor&#8221;, sagte ich. \u201eIch werde nicht weglaufen.&#8221; Und, setzte ich in Gedanken hinzu, ich w\u00fcrde mich von ihm auch nicht wegschicken lassen wie ein unm\u00fcndiges Kind, das Erwachsene aus dem Weg haben wollte, weil es ihnen l\u00e4stig war. Das hier ging mich ebenso viel an wie ihn.<\/p>\n<p data-p-id=\"c3e79d40e629ba045a0ae5198b7a8ab1\">Der Rotgewandete hob die Brauen \u00fcber den Rand seiner Maske. \u201eNanu? War es denn nicht all die Zeit dein tiefster Wunsch, <em>aufzuwachen<\/em>? Ich biete dir die einmalige Chance, unser Weltenspiel unbeschadet zu verlassen. In deiner Welt hast du vor mir nichts zu bef\u00fcrchten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"11a913c3c50337dd59309ecb4bbb2d98\">\u201eNein. Ich will mich nicht auf so eine bequeme Weise aus der Aff\u00e4re ziehen! Ich lasse ihn nicht allein!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"038c9f4ee9263bf1353ebc85696d48e3\">Yalomiro schaute mich mit einem Blick an, den ich beim besten Willen nicht deuten konnte. Es war ein Zwischending aus schierer Panik und Best\u00fcrzung.<\/p>\n<p data-p-id=\"4320051940b1b6ef18623b3d5e4a7985\">\u201eIch lasse ihn nicht allein,&#8221; wiederholte ich, bevor ich es mir anders \u00fcberlegen konnte. \u201eIch laufe nicht weg!<\/p>\n<p data-p-id=\"1eb0c9879f86a5e976c7d97b82f51273\">\u201eOh, aber du wirst ohnehin nicht bei ihm hier in Pianmur\u00edt bleiben&#8221;, sagte der Rotgewandete. \u201eUnkundige d\u00fcrfen sich nicht zu lange hier aufhalten. Schau dich um. Du siehst, was mit Menschen passiert, die zu viel Zeit hier verbracht haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3187788da18b1bfcd2fbeb6b20a42027\">Ich schaute die <em>teiranda<\/em> und ihre beiden gesichtslosen Edelm\u00e4nner an und mir wurde eiskalt. Trotzdem &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"b11e0f912e78ab778814d50cb2d0070f\">\u201eIch bleibe hier!&#8221;, wiederholte ich entschlossen. \u201eSolange Ihr ihn gefangen haltet, werdet Ihr mich nicht los.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"850b74a7c5cdce45299d4f2bf444cbee\">\u201eUjora! Du wei\u00dft nicht, worauf du dich einl\u00e4sst!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fbe593de8301e57a26ac7f2dedf3e7bc\">\u201eNein&#8221;, antwortete ich leise. \u201eAber ich laufe nicht weg. Auch diesmal nicht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5c5af4a862cb58f23446ac8d9a0e8c5a\">\u201eGut&#8221;, sagte der Rotgewandete. Er kam auf mich zu und nahm zugleich der <em>teiranda<\/em> die Tasche ab. \u201eNoch eine unkundige Torheit, die es mir leichter macht. Aber so sei es. Dann bleib du bei uns, als das, was mir m\u00f6glicherweise dazu fehlt, ihn unter meinen Willen zu bekommen. Vielleicht nicht gleich jetzt, und ich wei\u00df noch nicht recht, auf welche Weise. Aber was bedeutet schon Zeit?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"de6764842091bd822a7f265bbc9619f3\">Er legte mir die Hand auf die Schulter, neigte den Kopf und schaute mich an. Seine marmorgrauen Augen unter der merkw\u00fcrdigen Maske blickten so forschend, dass ich erschauerte.<\/p>\n<p data-p-id=\"9253e3f906813992f5ae1900a6809631\">\u201eIch bin mir sicher, dass wir sehr <em>interessante<\/em> Gespr\u00e4che miteinander f\u00fchren werden, Ujora.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3c2fb2f3d36cd4d6613af619f56c38d8\">War das eine finstere Drohung? Ich gab mir alle M\u00fche, mich nicht einsch\u00fcchtern zu lassen. Und er &#8230; l\u00e4chelte!<\/p>\n<p data-p-id=\"2a187e96658de1f2daf45fb7c4cfda41\">\u201eUjora!&#8221;, rief Yalomiro in hellem Aufruhr. \u201eTu das nicht! Geh in deine Welt zur\u00fcck!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1bec4435f894c1a8cf3cc542cfe5d7b4\">Gor Lucegath zuckte die Achseln. \u201eBedauerlich&#8221;, sagte er und warf dann eine Geste in meine Richtung, die auch die teiranda und die Ritter umfasste. \u201eGeht zur\u00fcck!&#8221;, gebot er. \u201eErwacht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"99fc59760b099bdacd2bb5e6f30ee769\">\u201eUjora, nein! Nein!&#8221;, h\u00f6rte ich Yalomiro rufen, w\u00e4hrend es stockfinster wurde, wenn auch auf eine andere Art als in Nokt\u00e1mas Dom\u00e4ne, doch seine Stimme verhallte, so als entferne sie sich mit rasender Geschwindigkeit. Dann riss sie abrupt ab, mitten im Ton.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7ab20ec0ab3262ce329c7dcb399a4e\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"5b0076cda5ea29bafa226fd5a4c5fdcf\">Diesmal war es ein ganz kurzer Blackout. Ich fand mich von einem Lidschlag zum n\u00e4chsten in einer Halle wieder, die der des <em>teirand<\/em> von Valvivant \u00e4hnelte. Das \u00fcberw\u00e4ltigende Schwindelgef\u00fchl, das mich zum Taumeln brachte, dauerte diesmal nur ganz kurz an. Trotzdem musste ich einen Brechreiz unterdr\u00fccken, etwas Bitteres stieg mir im Hals auf. Aber ich konnte mich beherrschen,.<\/p>\n<p data-p-id=\"cea32603d1d2ca7e23d754679f424b7d\">Meister Gor war fort. K\u00edan\u00e1 von Wijdlant strahlte mich an, als sei nichts geschehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"b8ae81445efb854ff597633b33b8c1b5\"><em>Yarl<\/em> Altabete half mir zuvorkommend auf. Ich war so desorientiert, dass ich mechanisch zugriff. Auch wenn er kein Gesicht hatte, seine Hand war etwas beruhigend Echtes, Fassbares. Die <em>teiranda<\/em> kicherte.<\/p>\n<p data-p-id=\"7d4a1abce6abff9d124bbc7027ccd391\">\u201eKomm&#8221;, sagte sie fr\u00f6hlich. \u201eIch zeige dir meine Burg! Das Haus der <em>teiranday<\/em> von Wijdlant.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2ee6c213cfb4318e67dc3ac75efb00a1\">\u201eAber &#8230; wie&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4cc3a1c9ac320a15933dc6b24f448442\">Einen winzigen Moment lang verschwand ihr hohles L\u00e4cheln hinter einer flehentlichen Miene. \u201eBitte, Ujora. Es ist alles gut, wie es ist. Es ist alles so, wie es sein soll. Es wird dir hier gefallen. Es ist wunderbar!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0a6eb002db3a565934a5146ec9d592ca\">Sie reichte mir die Hand. Ich griff z\u00f6gernd zu. Ihre Finger waren sonderbar hei\u00df.<\/p>\n<p data-p-id=\"8dafe113132cf55c9673d8ad7fd0a8e7\">Der gr\u00fcn-gelb gewandete <em>yarl <\/em>wollte sich anschlie\u00dfen, aber sie wies ihn zur\u00fcck. \u201eNein, Herr J\u00f3ndere. Ich brauche keinen Geleitschutz. Sie ist doch eine <em>Freundin<\/em>. Meister Gor hatte mir eine Freundin versprochen, und hier ist sie!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3b88a1c9b1bb4b89e24bb5492e0cdaa1\">Was? Der Rotgewandete hatte ihr versprochen, dass ich &#8230; aber dann &#8230; was &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"db5e9507a1083e8006ba798f5b38723b\">Hatte er damit <em>gerechnet<\/em>, dass ich das Angebot, in meine Welt zur\u00fcckzukehren, ablehnen w\u00fcrde?<\/p>\n<p data-p-id=\"68731e79b3acc209e7c84bf7477cd08d\">Ich verstand gar nichts mehr. Die <em>teiranda<\/em> zog mich st\u00fcrmisch mit sich fort.<\/p>\n<p data-p-id=\"7a2eed70c8bdb212d52dfeadd4bd058d\">Darauf wusste ich nichts zu entgegnen und wollte den <em>yarl<\/em> entschuldigend zunicken. Aber ich stutzte. F\u00fcr einen Augenblick, f\u00fcr ein oder zwei Wimpernschl\u00e4ge war mir, als h\u00e4tte ich sein Gesicht hinter dem grauen Nebel sehen k\u00f6nnen. Zumindest hatte ich den fl\u00fcchtigen Eindruck, einen besorgt dreinschauenden jungen Mann in seinen Zwanzigern, mit lockigen braunen Haaren vor mir zu haben. Doch das war so schnell vorbei, dass ich es mir wahrscheinlich eingebildet hatte. Mit blieb nichts \u00fcbrig. Ich lie\u00df mich von der <em>teiranda<\/em> f\u00fchren.<\/p>\n<p data-p-id=\"4fe590f308b736faafc3886d76e33dbf\">Die Burg von Wijdlant war deutlich gr\u00f6\u00dfer als die von Valvivant. Zumindest erschien es mir so, weil das Gel\u00e4nde ringsum so eben war. K\u00edan\u00e1 hatte mich f\u00fcr den Rundgang zun\u00e4chst auf den Wehrgang gef\u00fchrt, der entlang der Au\u00dfenmauern des Burghofes f\u00fchrte und die \u00fcber eine schmale Treppe zu erreichen war. Dort oben konnten wir einmal um die ganze Burg herum gehen, und das taten wir auch.<\/p>\n<p data-p-id=\"d1617ef227863438307c14b30d3fd6c9\">Obwohl die Ausma\u00dfe gr\u00f6\u00dfer waren, wirkte K\u00edan\u00e1 von Wijdlants Burg im Vergleich zu Valvivant jedoch &#8230; k\u00fcmmerlich. Mir war nicht recht klar, woran das lag, denn das Geb\u00e4ude selbst war imposant und \u00e4hnelte weit mehr einem trutzigen Festungsbau. Es gab ein zentrales, mehrgeschossiges Haus, das von einem wuchtigen Turm um etwa das doppelte \u00fcberragt wurde. An der Innenseite der Mauern waren kleinere Anbauten, und zwei etwas gr\u00f6\u00dfere \u2013 wahrscheinlich Stallungen, denn ich sah einige Tiere in Pferchen davor. Das war m\u00f6glich, weil der Bereich innerhalb der Mauern viel weitl\u00e4ufiger war als in Valvivant.<\/p>\n<p data-p-id=\"e985ea4be95ccefaec151d2a9987917f\">Gesinde der <em>teiranda<\/em> ging t\u00e4glichen Besch\u00e4ftigungen nach. Frauen mit K\u00f6rben und Eimern liefen von hier nach dort, am Stall versorgten M\u00e4nner Pferde, irgendwo h\u00e4mmerten Handwerker an irgendetwas herum. Aber das Treiben sah nicht nach munterer Gesch\u00e4ftigkeit aus. Alles, was hier vorging, wirkte tr\u00e4ge, lustlos. Traurig. <em>Deprimierend<\/em>. \u00dcber allem schien Dunst und Staub zu liegen. Ich schaute nach oben. Der Himmel war grau und unbewegt, genau so, wie er \u00fcber dem Boscarg\u00e9n erstarrt gewesen war. Es war wie an einem klammen, grauen Novembertag mit hoher geschlossener Wolkendecke, die kein Sonnenlicht durchlie\u00df.<\/p>\n<p data-p-id=\"826b6de9419e2a6706f373f2a4f1d370\">\u201eDas&#8221;, sagte die <em>teiranda<\/em> und deutete mit einer stolzen Geste ins Umland, das unmittelbar angrenzend aus nichts anderem als einer \u00fcberdimensionierten, von mickrigem Gras bewachsenen Wiese und matschigem Acker zu bestehen schien, \u201eist mein Land.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3be86bd20389eb46a003494181f402a5\">\u201e<em>Pianmur\u00edt<\/em>?&#8221;, fragte ich.<\/p>\n<p data-p-id=\"e5d97e9af8de8cf32534a3903999b3c5\">Sie schaute verwirrt zu mir hin\u00fcber. \u201eWie bitte?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"251921c8582efc1f168a5257a68b8b6f\">\u201eEuer <em>teirandon<\/em>. Ist das <em>Pianmur\u00edt<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"575a9d292f2d689f953b80c58436da4b\">Sie runzelte verst\u00e4ndnislos die Stirn. \u201eNein, das ist Wijdlant. Meine Familie lebt seit vielen, vielen Generationen hier im Zentrum der Ebene. Wo oder was soll bitte <em>Pianmur\u00edt<\/em> sein?&#8221; Sie l\u00e4chelte heiter und gestikulierte \u00fcber die Wiese hinweg. \u201eEinen Tagesritt in dieser Richtung liegt das <em>yarlm\u00e1lon<\/em> des Hauses Mor\u00e9aval; dort hinten geht es zur Burg von <em>yarl<\/em> Altabete. Und das Haus von Grootplen ist dort dr\u00fcben. Der gute <em>yarl<\/em> Grootplen &#8230; er ist mein braver <em>mynstir<\/em>. Ich frage mich, wo er stecken mag. Ich habe ihn seit zwei Tagen nicht gesehen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"062586396d7f874d0df24778b0cdf7d2\">\u201eMacht Euch keine Sorgen. Ich glaube, wenn wir denselben Mann meinen, ist er &#8230; f\u00fcr Meister Gor mit einem Auftrag unterwegs gewesen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fdb357ad4f084fa893c66e9392a3ff29\">\u201eOh, das ist gut. Dann ist ja alles in Ordnung.&#8221; Sie winkte mir, ihr zu folgen. Aus den Augenwinkeln bemerkte ich, dass <em>yarl<\/em> Mor\u00e9aval uns unten auf dem Hof hinterherlief. Seine <em>teiranda<\/em> lie\u00df er nicht aus den Augen. M\u00f6glicherweise fungierte er als eine Art Bodyguard oder Leibw\u00e4chter.<\/p>\n<p data-p-id=\"c0a6186b228b2fd5047574c4a1337693\">\u201eMajest\u00e4t&#8221;, sagte ich, \u201eich will nicht unh\u00f6flich erscheinen aber &#8230; wo ist Meister Gor \u00fcberhaupt geblieben?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"84ab51178c5166327da5cba360e431f8\">\u201eEr sah ersch\u00f6pft aus, nicht wahr? Der \u00c4rmste&#8221;, plapperte sie. \u201eIch denke, er wird sich von den Strapazen erholen, denen er sich ausgesetzt hat. Sicher ruht er sich in seinem Gemach aus. Wir sollten ihn dann eine Weile nicht st\u00f6ren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9d307c9c187b4b5a132a58f615c0db3d\">\u201eAlso wohnt er hier in der Burg? In einem eigenen Zimmer?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"31d27e59263eae3b5984ad73b92c0f1d\">\u201eNat\u00fcrlich. Wo sollte er denn sonst untergebracht sein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"062956997170b23ca54eee66adfa3690\">\u201eWo?&#8221;, fragte ich. In diesem Moment erschien es mir von \u00e4u\u00dferster Wichtigkeit zu sein, zu wissen, wo ich den Rotgewandeten finden w\u00fcrde. Vielleicht erg\u00e4be sich eine M\u00f6glichkeit, Yalomiro zu befreien, solange er &#8230; Pause machte. \u201eWo ist sein Zimmer?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4719ac552ad3ec3ff87e7ad883ba00e9\">\u201eIm Turm&#8221;, verriet sie bereitwillig und deutete auf das hohe Geb\u00e4ude. \u201eGanz oben, direkt unter dem Dach. Ich habe ihm mehr als einmal ein komfortables Gemach in den Quartieren meiner <em>yarlay<\/em> angeboten, aber er will lieber f\u00fcr sich bleiben. Er bewohnt einen der alten R\u00e4ume, wo fr\u00fcher &#8230;&#8221; Sie unterbrach sich und starrte einen Moment leer vor sich hin. Dann sch\u00fcttelte sie \u00e4rgerlich den Kopf und fuhr mit ihrer F\u00fchrung fort. \u201eDort hinten sind die G\u00e4rten f\u00fcr Kr\u00e4uter und Gem\u00fcse, und daneben die Blumen. Meine Rosen werden dir gefallen. Sie &#8230;.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"82e23b3b52bd594cf7c2c57d8b979548\">\u201eUnd wo h\u00e4lt er Yalomiro gefangen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d7733da9bf9a56a7ec807732f4fce3db\">\u201eWovon redest du?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5babfc2fe00921475dab0c3cf36d70b9\">Hielt sie mich f\u00fcr <em>d\u00e4mlich<\/em>?<\/p>\n<p data-p-id=\"53c990ccdae47c0c10374d0ea15e9f10\">\u201eMajest\u00e4t&#8221;, bem\u00fchte ich mich um Fassung, \u201eIhr seid vor ein paar Augenblicken Zeuge geworden, wie Meister Gor Yalomiro Lagoscyre gefangen genommen hat. Wo ist er? Wohin hat Gor Lucegath den Schattens\u00e4nger gebracht? War dieses graue &#8230; was wei\u00df ich \u2013 ein magisches Verlies oder so etwas?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"735e167d2a455b5e662fee9990cfadc3\">\u201eJa&#8221;, sagte sie nachdenklich. \u201eDa war etwas&#8230; seltsam. Ich entsinne mich. Aber ich habe keine Ahnung, was es war&#8230; manchmal bildet man sich sonderbare Dinge ein. Geht es dir nicht auch oft so? Tr\u00e4umst du nicht auch zuweilen und wei\u00dft am Ende nicht, was wirklich geschehen ist?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9c079d1beeef4514e40ee3acbb501b13\">Das machte mich fassungslos. Wie konnte man ein solches Erlebnis <em>vergessen<\/em>? Gor Lucegath hatte doch allem Anschein nach ganz bewusst sie und ihre Ritter dorthin versetzt, wahrscheinlich wohl wissend, dass Yalomiro niemals einen Unkundigen verletzen w\u00fcrde. Vielleicht auch, weil er vorausgesehen hatte, dass sein gewaltsames Eindringen in den Schatten ihn so viel Kraft kosten w\u00fcrde, dass es am Ende nur f\u00fcr ein vergleichsweise simples Kunstst\u00fcck mit Goldm\u00fcnzen reichen w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"b0b252e3be16b0e3aa56cede6a1adc87\">\u201eBitte, Majest\u00e4t&#8221;, drang ich in sie. \u201eVerratet es mir.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5eb8347a8b06f609b8118abed22ee005\">\u201eIch wei\u00df nicht, wovon du redest&#8221;, sagte sie sanft. \u201eWahrscheinlich hast du getr\u00e4umt. Auch ich tr\u00e4ume manchmal, an wunderlichen Orten gewesen zu sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"97f365d4d29d955e31e52e1bfb48f5f6\">\u201eMajest\u00e4t &#8230; und wie erkl\u00e4rt Ihr Euch, dass <em>ich<\/em> pl\u00f6tzlich hier bin? Wo bin ich Eurer Ansicht nach so pl\u00f6tzlich hergekommen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"68833823151bb87741c7be497b0b2a44\">Sie schien nachzudenken. Dann erhellte sich ihr Gesicht und wurde wieder zu ihrer starren, verz\u00fcckten Maske.<\/p>\n<p data-p-id=\"96a0b2d6a6953ab6f2a7f327570a0f5a\">\u201eKomm&#8221;, forderte sie mich auf. \u201eKomm mit. Ich zeige dir meinen Rosengarten!&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/schattenherz-oder-die-ergaenzte-seele-band-1\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-2101","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-01_schattenherz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2101"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2101\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3871,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2101\/revisions\/3871"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}