{"id":2076,"date":"2025-08-24T20:33:56","date_gmt":"2025-08-24T18:33:56","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2076"},"modified":"2025-09-01T09:49:28","modified_gmt":"2025-09-01T07:49:28","slug":"024-althopian-wird-angeklagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/24\/024-althopian-wird-angeklagt\/","title":{"rendered":"024: Althopian wird angeklagt"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SH_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1991\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"77aa9bb98dbc2880bdfbaf7d01b77280\">Verta k\u00fchlte die Stirn des <em>teirand<\/em> mit einem feuchten Tuch. Die alte Frau wachte seit Stunden an der Seite des Regenten und versuchte mit allem, was sie an n\u00fctzlichen Mitteln und Tinkturen aufzubieten hatte, dessen Lebensgeister zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p data-p-id=\"ae90d2543a965834bc682f1d16906645\">Benjus von Valvivant war am fr\u00fchen Morgen von seinen Kammerdienern aufgefunden worden \u2013 auf dem Fu\u00dfboden seines Gemachs, inmitten von Erbrochenem und Blut, aber den M\u00e4chten zum Dank, lebendig. Es war allein <em>yarl<\/em> Tjiergroens Umsicht zu verdanken gewesen, dass sich diese schlimme Nachricht nicht wie ein Lauffeuer in den G\u00e4ngen der Burg verbreitet hatte. Es galt eine strenge Regel am Hof von Valvivant, n\u00e4mlich die, dass alles Ungew\u00f6hnliche, was den <em>teirand<\/em> betraf, zuallererst dem <em>mynstir<\/em> gemeldet werden musste. Der <em>yarl<\/em> lie\u00df augenblicklich Verta rufen und alte Heilerin hatte sofort gewusst, was zu tun war. Die beiden Diener hatte sie mit dem Auftrag, schleunigst ein seltenes Harz aus den W\u00e4ldern von Vale\u00eds\u00e9 zu besorgen, fortgeschickt, bevor sie Zeit fanden, zu tratschen. Tjiergroen hatte derweil, ebenso diskret, die anwesenden <em>yarlay<\/em> zusammengerufen.<\/p>\n<p data-p-id=\"b5853ba66387bb2e3c13dbb9f3f74c1c\">Die Situation war ernst. Wenn Verta keine nat\u00fcrliche Erkl\u00e4rung fand, wollte jemand dem <em>teirand<\/em> ans Leben. Das war so ungeheuerlich, so unvorstellbar, dass es allzu leicht eine Panik h\u00e4tte ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Es war an den Rittern, die Ordnung zu halten, bis sie Klarheit dar\u00fcber hatten, was geschehen war; bis sie besonnen und sinnvoll handeln konnten. Zu oft, das wussten die Edelleute, hatten Ger\u00fcchte und Mutma\u00dfungen zu gr\u00f6\u00dferem Unheil gef\u00fchrt, als es wert gewesen war.<\/p>\n<p data-p-id=\"f861fa02f393ad6c5186c6cd722a868d\">Offiziell, so sagte es Tjiergroen dem Burgvolk an, lasse sich der <em>teirand<\/em> f\u00fcr den Tag mit einer Unp\u00e4sslichkeit entschuldigen. Damit war das Gesinde vorerst bes\u00e4nftigt. Nun war es an den <em>yarlay<\/em>, zu handeln.<\/p>\n<p data-p-id=\"21697d35154a65868f7d5c38dfb0e228\">Der letzte <em>yarl<\/em>, der den Monarchen in besserem Zustand gesehen hatte, war Wa\u00fdreth Althopian gewesen. Der Ritter aus dem <em>teirandon<\/em> Spagor hatte freim\u00fctig zugegeben, dass er den <em>teirand, <\/em>den seiner Aussage nach beim Abendessen in der Halle urpl\u00f6tzlich \u00dcbel- und Unp\u00e4sslichkeit ergriffen hatte, in die k\u00f6nigliche Kemenate gef\u00fchrt und dort gewartet hatte, bis der Monarch sich niedergelegt habe..<\/p>\n<p data-p-id=\"f167b8d9c3fa55bd320bcd1745ee6a1a\">Daf\u00fcr gab es, auf \u00e4u\u00dferst mysteri\u00f6se Weise, jedoch keinen einzigen Zeugen. Niemand schien sich zu erinnern, wie der <em>teirand<\/em> vom Tisch aufgestanden war, und niemand war ihm und seinem Gast auf den Weg in die Privatgem\u00e4cher des Herrschers begegnet.<\/p>\n<p data-p-id=\"29f325fde19442236d610267a35a4c0e\">Danach, so berichtete Althopian, sei er selbst in den Saal zur\u00fcckgekehrt, wo zwischenzeitlich das Mahl beendet und die Tafel aufgehoben wurde. Sp\u00e4ter hatte man ihn in der Halle in ernster Konversation mit der ehrenwerten <em>eld<\/em>&#8211;<em>yarlara<\/em> von Iva\u00e1l gesehen, als sei nichts vorgefallen.<\/p>\n<p data-p-id=\"f42ff0b0feea4282e8fa2df8cbf69dc0\">Dass die mysteri\u00f6se <em>f\u00e1njula<\/em> verschwunden war, war indes zwar allseits aufgefallen, hatte aber weder Verta noch Isan sonderlich beunruhigt. Die alte Frau war davon ausgegangen, die Fremde sei unbeachtet zu Bett gegangen. Isan hatte den ganzen restlichen Abend damit verbracht, Althopian zu beschatten. Diesbez\u00fcglich hatten sich die Dinge zu ihrer gr\u00f6\u00dften Zufriedenheit weiterentwickelt.<\/p>\n<p data-p-id=\"ac6b2793f0f290f97e2ccab45a98893c\">Den arglosen Wa\u00fdreth Althopian hatten die Herren nach kurzer Beratung in seiner G\u00e4stekammer aufgesucht und ins Audienzzimmer neben dem Gemach des <em>teirand<\/em> eskortiert. Das hatte zwar einige verwunderte Blicke auf sich gezogen, aber da der <em>yarl<\/em> freiwillig und ohne Widerstand mit ihnen ging, war ein Eklat ausgeblieben.<\/p>\n<p data-p-id=\"c63631dbc24ae5353c115b136a71e224\">Isan lauschte an der T\u00fcr und war in Gewissensqualen. Dass der <em>yarl<\/em> mit dem, was auch immer Benjus von Valvivant zugesto\u00dfen war, nichts zu tun hatte, stand ganz au\u00dfer Zweifel. Das M\u00e4dchen selbst hatte mit eigenen Augen \u2013 aus einem Versteck hinaus \u2013 beobachtet, wie Althopian und die <em>yarlara<\/em> von Iva\u00e1l viel sp\u00e4ter fast die ganze laue Nacht im innigen Gespr\u00e4ch im Garten verbracht hatten. Unkeusches war dabei nicht geschehen, zumindest nicht, solange Isan die beiden im Blick gehabt hatte. Isan war sich sicher, dass die Haarnadel dem Ritter den Weg zu einem privaten Gespr\u00e4ch geebnet hatte, aus dem sich mehr ergeben w\u00fcrde. Die Dienerinnen der \u00e4lteren<em> yarlara<\/em>, die in einem anderen Geb\u00fcsch ebenfalls auf Lauschposten gewesen waren, hatten ihr sp\u00e4ter zugestimmt. Die netten M\u00e4dchen freuten sich \u00fcber den vornehmen Ritter an der Seite ihrer Herrin.<\/p>\n<p data-p-id=\"d3907435887e2ddddc656484be71b591\">Dass er mit dem jetzigen Zustand des <em>teirand<\/em> etwas zu tun haben k\u00f6nnte, bestritt Wa\u00fdreth Althopian energisch, so sehr der <em>mynstir<\/em> ihm im Nebenraum zusetzte und scharfe Fragen stellte. Er h\u00e4tte sich auf das Zeugnis der Dame berufen k\u00f6nnen. Aber er tat es nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"990aeba2631967a4940ddc2edf21c98f\">\u201eNein, nein, nein&#8221;, wisperte Isan, zwischen \u00c4rger und Entsetzen schwankend und versuchte, durch eine Fuge im T\u00fcrblatt zu sp\u00e4hen. \u201eDiese Schwachk\u00f6pfe! Wieso verd\u00e4chtigen sie ihn?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ef63fbc0bc8d0ba7f0bfb07b37ba4b0c\">\u201eWeil er sich verd\u00e4chtig macht&#8221;, sagte Verta unwillig. \u201eKind, nun geh von der T\u00fcr weg!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e87a1dd262d2e6d687439ce06727deb9\">\u201eVerd\u00e4chtig? Er hat die ganze Nacht mit &#8230; ich meine, er hat nichts gemacht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"76abfbab98554583190e85cf21beb8c3\">\u201eWoher willst du das wissen? Warst du dabei?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6369ebe7b51ed43fa16640e8874b3fd6\">\u201eJ- &#8230; nicht die ganze Zeit.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5ad1ff0c7c9ae0bb2d0d018cadf9434b\">\u201eDann taugst du nicht zur Zeugin. \u00dcber den Rest sei Schweigen. Du machst dich unm\u00f6glich, Kind!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0f16395f997c245f5103f865a273989a\">\u201eAber er war es nicht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8b1c3f454605a5ddac5104893eca9ab3\">\u201eDann muss er ihnen das glaubhaft machen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"94fd8e0ece6ec13e97295c9ff4e78cdf\">\u201eAber allein der Verdacht &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ffbdb7413a51979bc19867fa677a2157\">\u201eWir k\u00f6nnen nichts tun, ehe der <em>teirand<\/em> wieder zu sich kommt&#8221;, sagte die Alte. \u201e<em>Wenn<\/em> die M\u00e4chte ihn wieder zu sich kommen lassen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"467af0a1abef2dcac39d3046a4114d51\">Isan wimmerte. \u201eMeinst du, er&#8230; du bekommst ihn doch wieder lebendig, oder?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6082d27addca0ca097ebb8ac8bed061a\">\u201eIch tue genau das, was die M\u00e4chte mir erm\u00f6glichen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b170da9a3150576b8d8d895f48b56fb1\">\u201eDas reicht nicht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ff67d2802643098ef97931e501d0d1c7\">Verta stellte die Schale mit Kr\u00e4utern, die sie gerade in der Hand hielt, so energisch ab, das Isan zusammenzuckte.<\/p>\n<p data-p-id=\"f83584552fde0164b577a62e15cd44e9\">\u201eKind! Im Augenblick kann ich nicht einmal sagen, was unserem Herrn \u00fcberhaupt zugesto\u00dfen ist! Ich sehe keine Zeichen von Gift, und gek\u00e4mpft wurde hier auch nicht! Keine Schnitte, keine Stiche, keine Flecken an seiner Haut, und alles steht an seinem Platz. Dass er bei bester Gesundheit war und weder unter Kr\u00e4mpfen noch Herzbeben litt, wei\u00dft du. Was immer den <em>teirand<\/em> so zugerichtet hat, es hat ihn gerade eben noch verschont, und wir sollten den M\u00e4chten daf\u00fcr danken..&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"28f6916d1b2eea30557c215076bab452\">Isan warf einen Blick auf das totenbleiche, schwei\u00dfbedeckte Gesicht ihres Herrn. Die f\u00fclligen Wangen und das weiche Kinn lagen auf seinem Sch\u00e4del wie ein Hefeteig, der in sich zusammenfiel.<\/p>\n<p data-p-id=\"8937b86383147141f301ecec01d842db\">\u201eAls ob jemand Luft und Leben aus ihm herausquetschen wollte&#8221;, murmelte sie unbehaglich. \u201eAber warum sollte ausgerechnet <em>yarl<\/em> Althopian dem <em>teirand<\/em> ans Leben wollen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"605b68acd1914a430a97373dc2866964\">Verta zerkleinerte nun die Kr\u00e4uter mit einem kleinen M\u00f6rser. \u201eDas wird <em>yarl<\/em> Tjiergroen schon herausfinden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7b221f45157af4b0fbc4e0fae6cdaf9c\">\u201eWas hast du da eigentlich f\u00fcr ein Kraut?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"303ba8a689fcee83e243d175e93ce23c\">\u201eSp\u00e4ter, Kind. Es ist jetzt nicht der Moment f\u00fcr eine Lektion.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9accefe57df35fded231015a676c569d\">Isan seufzte und legte das Ohr wieder an die T\u00fcr. Im Nebenraum redeten die Edlen mit lauten Stimmen alle durcheinander.<\/p>\n<p data-p-id=\"a1e1864bab3b9b2290ccd0dbafa86328\">\u201eVielleicht war es die namenlose <em>f\u00e1njula<\/em>&#8220;, sagte Verta gelassen. \u201eOder hast du sie heute schon gesehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3bcf4a4076e3a3ed73ebf99beeaaa180\">\u201eDie war das bestimmt nicht. Sie wei\u00df doch selbst nicht, wer sie ist. Warum sollte sie dann den <em>teirand<\/em>&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f6515d4e20127d949c2a8362c72a67b7\">\u201eHast du sie gesehen oder nicht?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"312503637f5f2062e6a4c04422922104\">\u201eNein. Ihr Lager war unber\u00fchrt. Aber sie war es nicht!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f3198816a0aa8c507b3ec06a01eafc7c\">\u201e<em>Yarl<\/em> Lebr\u00e9oka hat gestern gesehen, wie sie sich mit Althopian unterhalten hat. Ohne Zuh\u00f6rer. Sie bat ihn wohl selbst ausdr\u00fccklich um eine Unterredung ohne Zeugen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a55f7f4c78319bcb86f007a9f40a474c\">\u201eAber da ging es doch um ganz etwas anderes!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"78a77944627d75b3bb604190519b4be0\">\u201eNun, jedenfalls ist sie fort.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"24967c0d5207a087323dd5b5472bc18d\">Isan lie\u00df die Schultern h\u00e4ngen. Dass die geheimnisumwitterte <em>f\u00e1njula<\/em> etwas mit einem Anschlag auf Benjus von Valvivant zu tun haben sollte, erschien ihr fast noch absurder als der Verdacht, der auf Wa\u00fdreth Althopian lastete.<\/p>\n<p data-p-id=\"1072a8505814630b17ebbc5a8e08f8e5\">\u201eVielleicht ist ihr in der Nacht eingefallen, wer sie ist, und sie ist nach Hause gegangen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"721798516dc5e58a320f7312aa60bf52\">\u201eNun, das w\u00e4re ein sonderbarer Zufall.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"63d30d9d294e65f869a6fdfab3060fdd\">Die T\u00fcr wurde aufgesto\u00dfen, Isan unsanft davon getroffen. Der <em>mynstir<\/em> beachtete das M\u00e4dchen nicht und trat auf seinen Herrn zu. Benjus von Valvivant lag auf seinem Bett, unter einem Laken, das schon wieder v\u00f6llig mit einer sonderbar s\u00fc\u00dflich riechenden, br\u00e4unlichen Absonderung durchtr\u00e4nkt war. Irgendetwas schwitzte der K\u00f6rper aus. Der Atem des <em>teirand<\/em> ging in schnellen kleinen St\u00f6\u00dfen, begleitet von rauem R\u00f6cheln, war beruhigender Weise aber regelm\u00e4\u00dfig..<\/p>\n<p data-p-id=\"bcf58ddb73deb6a42a59e9f80cd8e46f\">\u201eVerta&#8221;, fragte der <em>yarl<\/em> mit leiser Stimme, \u201ebei allen M\u00e4chten, was soll ich tun?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f0852ca4ad17e55ba96f7db0eccee8a7\">\u201eIch kann es nicht sagen, Herr. Im Augenblick kann ich Euch nur empfehlen, Zeit zu gewinnen, bis der <em>teirand<\/em> wieder bei Bewusstsein ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"63e5440ae471c7f8b29973d10b8f924e\">\u201eWann wird das sein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aa43353732914fd0d837427a5b546c5f\">Die <em>doayra<\/em> seufzte. \u201eHerr, ich wei\u00df es nicht. Ich kann auch nur mutma\u00dfen, was geschehen ist. Alles, was ich zu folgern wage ist, dass wir noch auf die Gnade der M\u00e4chte hoffen k\u00f6nnen, da es ihn nicht auf der Stelle get\u00f6tet hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d204cc37ee66949770d48be106dffcf4\">Isan rieb sich den Kopf und nutzte die Gelegenheit, um in den Nebenraum zu sp\u00e4hen.<\/p>\n<p data-p-id=\"8ec8140518ebccdbc7b95084e01c2705\">Wa\u00fdreth Althopian stand mit gesenktem Blick in der Mitte des Zimmers. Die anderen <em>yarlay<\/em>, die sich zurzeit auf der Burg aufhielten \u2013 Lebr\u00e9oka, Valfront\u00edr, Vale\u00eds\u00e9, wie es die M\u00e4chte wollten, s\u00e4mtlich Lehnsm\u00e4nner von Benjus von Valvivant, sa\u00dfen auf St\u00fchlen um ihn herum, jeder mit blankem Schwert vor sich. Althopian selbst war unbewaffnet, aber immerhin hatten sie darauf verzichtet, ihm Fesseln anzulegen. Der <em>yarl<\/em> war vorerst nur verd\u00e4chtig, nicht angeklagt. Noch nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"53ffc16d881203c4082752020b76976d\">Verta blickte auf und schaute kurz zwischen ihrem sichtlich mitleidenden, neugierigen Lehrm\u00e4dchen und dem ebenso unbehaglichen <em>mynstir<\/em> hin und her. L\u00e9ur Tjiergroen war in seinem Amt unversehens zum Regenten der Burg geworden, solange der <em>teirand<\/em> in den Tr\u00e4umen verharrte. Die Angelegenheit war f\u00fcr den Ritter \u00e4u\u00dferst unerfreulich.<\/p>\n<p data-p-id=\"2375493d2f568ecb75b6ec438f6257d0\">\u201eEr war es nicht&#8221;, sagte die alte Heilerin sanft. \u201eWarum sollte er unseren Herrn ermorden wollen und danach vor Ort bleiben, anstatt zu fliehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b42dcb61952c16647f4ea531f60c2661\">\u201eVielleicht um den Schein seiner Unschuld zu waren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"56eab907095d704ddc7ba2c4733ab875\">\u201eWas sollte sein Beweggrund sein? Er selbst h\u00e4tte nichts davon, und wer soll ihm den Auftrag gegeben haben? Der junge Asga\u00fd von Spagor etwa?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3d92af62e7c99e6388dcecb586048f7e\">Der <em>mynstir<\/em> schnaufte. Ein ver\u00e4chtliches Auflachen konnte er sich gerade eben noch verkneifen. Die Vorstellung, dass der verweichlichte <em>teirand<\/em> aus dem Norden Machthunger zeigen k\u00f6nne, war v\u00f6llig absurd.<\/p>\n<p data-p-id=\"45c495a9c2903554240f978992e465aa\">\u201eVielleicht war es der Schwarzmantel&#8221;, sagte Isan.<\/p>\n<p data-p-id=\"e71534767ca1aaf587ae9ae99f0c324b\">Verta seufzte. Aber <em>yarl<\/em> Tjiergroen horchte auf.<\/p>\n<p data-p-id=\"157ef62c3eaab9d12690cfca638ee56f\">\u201eErkl\u00e4r dich, M\u00e4dchen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"384aa80693ff30b6ede4e3dd3374d3c8\">Isan err\u00f6tete und verfluchte ihr loses Mundwerk. Aber je l\u00e4nger sie diese Eingebung \u00fcberdachte, desto klarer erschien es ihr.<\/p>\n<p data-p-id=\"e60de2ac67948171804d975f72a6d62f\">\u201eNa ja, wenn das stimmt und ein Schattens\u00e4nger ist hier im <em>teirandon<\/em>&#8230; wer sonst k\u00f6nnte denn eine solche Schandtat vollbringen? Vielleicht &#8230;&#8221; Isan schaute sich um und ging zwei Schritte auf den <em>mynstir<\/em> zu, um nicht zu laut reden zu m\u00fcssen, \u201e&#8230; vielleicht hat er den <em>teirand<\/em> mit seinem <em>Blick<\/em> angegriffen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"823243964ea30514282f4842ef58348d\">\u201eIsan!&#8221;, schalt Verta. Das M\u00e4dchen schmollte und wandte sich ab.<\/p>\n<p data-p-id=\"8be737bceefc12260fdddf5ba9886c68\">Der <em>mynstir<\/em> schaute die Alte gedankenvoll an. \u201eDer <em>teirand<\/em> f\u00fcrchtet die Schwarzm\u00e4ntel wie nichts anderes. Andererseits und unter uns, Verta: W\u00e4re es <em>m\u00f6glich<\/em>, auch wenn wir selbst nicht daran glauben?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"af25366051fcf1131e2d03e15a287f4a\">\u201eJa&#8221;, nickte die Alte. \u201eFalls es dieses Phantom wirklich gab, dann wollte es m\u00f6glicherweise Vergeltung. Und wenn ich dar\u00fcber nachdenke: Die <em>f\u00e1njula<\/em> war verd\u00e4chtig interessiert an dem, was wir \u00fcber Schattens\u00e4nger zu berichten haben. M\u00f6glicherweise wollte sie etwas vorbereiten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"23673a17fe7d852ddf8136b6d1a5a02b\">Der <em>mynstir<\/em> ging wieder in das Nebenzimmer an seinen Platz und zog die T\u00fcr hinter sich zu. Diese blieb allerdings diesmal einen Spalt offen, denn Isan schob mit unbewegter Miene ihren Holzschuh dazwischen. Verta sch\u00fcttelte resigniert den Kopf, hatte aber keine Zeit, sich darum zu k\u00fcmmern. Sie versuchte, dem <em>teirand<\/em> einen Tropfen der Fl\u00fcssigkeit in den Mund zu tr\u00e4ufeln, die sie aus den Kr\u00e4utern herausgepresst hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"c8315b8744f240ac035e543902a4d065\">\u201eAlthopian&#8221;, fragte Tjiergroen und nahm sein eigenes Schwert wieder in die Hand, \u201eIhr wart einem Schattens\u00e4nger begegnet?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"942c299bfb24f9a2c4f5364b220cdbea\">\u201eDas ist Euch wohlbekannt&#8221;, antwortete der Ritter \u00fcberrascht. \u201eAber was hat das hiermit zu tun?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a1667c5287713b42752b3da605ee1bf8\">\u201eWas habt Ihr mit dem Magier besprochen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"10b06adb7c23465cdfb20e83085b5691\">\u201eAuch das ist Euch bekannt. Der Schattens\u00e4nger war ratlos, als er an der St\u00e4tte einer unerkl\u00e4rlichen Verw\u00fcstung, die einige der Herren mit eigenen Augen gesehen haben, eine bewusstlose <em>f\u00e1njula<\/em> ohne Ged\u00e4chtnis auffand. Da er sich aus offensichtlichen Gr\u00fcnden nicht selbst um sie bem\u00fchen konnte, hielt er den n\u00e4chstbesten Reiter auf<em>. <\/em>Die M\u00e4chte f\u00fcgten es so, dass ich das war. Er trug mir auf, die <em>f\u00e1njula<\/em> unter Menschen zu bringen. Valvivant war in anderer Sache ohnehin mein Ziel.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"607f6813b6aea95d271c5b130f848502\">\u201eIhr leugnet also nicht, auf Anweisung eines&#8230; Schwarzmantels &#8230; eine unbekannte Frau in diese Mauern gebracht zu haben, ohne zu wissen, wen Ihr vor Euch hattet?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"05947974cb2a9b97e8be83399d511d9c\">\u201eIch sah eine stumme <em>f\u00e1njula<\/em>, die Hilfe ben\u00f6tigt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7a9764392333cd1dc26ec03226a6db31\">\u201eIst Euch nicht in den Sinn gekommen&#8221;, fragte <em>yarl<\/em> Valfront\u00edr, \u201edass dieses Weib ein Werkzeug des Magiers sein k\u00f6nnte?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5de628057014c8df9ad347dbe5f7c269\">Althopian wandte sich ihm \u00fcberrascht zu. \u201eWie bitte?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"02b6152f758d41c31ba220a2ca0ca0a4\">\u201eIst Euer Vertrauen zu den Schwarzgewandeten so gro\u00df, dass ihr nicht hinterfragt, ob nicht vielleicht eine Sp\u00e4herin oder Schlimmeres eingeschleust werden sollte?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"75f5fcd2b348ae013077b2b44c378416\">\u201eWie sollte das zu sich gehen? Keine Frau h\u00e4tte sich in seiner N\u00e4he aufhalten und bei Verstand bleiben k\u00f6nnen. Die <em>f\u00e1njula<\/em> war ganz gewiss keine Spionin des Magiers. Das w\u00fcrde gar nicht funktionieren.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b855895f5dd14f0d97b493a9a23c444f\">\u201eUnd gerade das hat nicht Euren Verdacht erregt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dc29166995811a83bc794a35cc8c5dd0\">\u201eNein. Es gab keinen Anlass. Es war eine Dame in N\u00f6ten. Ihr alle wisst, dass es die Pflicht eines Ritters ist, in solchen F\u00e4llen zu helfen, ohne Ansehen des Standes und der Umst\u00e4nde.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e46522cd22fc69e4c3c618e7cb17ed3c\">\u201eWas hat diese namenlose <em>f\u00e1njula<\/em> gestern privat mit dir zu reden gehabt?&#8221;, fragte Gundald Lebr\u00e9oka, der nun auch begriff, worauf der <em>mynstir<\/em> mit seinen Fragen hinauswollte.<\/p>\n<p data-p-id=\"dd6de0dda03158e7b9c1834b8ba02cc6\">\u201eEs ging um <em>yarl<\/em> Andri\u00e9r Altabete aus dem <em>teirandon<\/em> Wijdlant. Ihr wisst, dass ich hergekommen bin, um ihn und die Herren Grootplen und Mor\u00e9aval zu treffen. Wegen der Dinge, die Wijdlant plagen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bb5e8a7e693f13152641263ddc3a5f10\">\u201eJa, es ist sehr tragisch&#8221;, sagte L\u00e9ur Tjiergroen. \u201eAber es ist auch anzunehmen, dass die <em>yarlay<\/em> der <em>teiranda<\/em> K\u00edan\u00e1 offenbar unabk\u00f6mmlich sind. Sie waren seit vielen Sommern nicht mehr hier. Nicht einmal, wenn es Feste gab.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5084b853a44718b31435c56f102feb3f\">\u201eEs ist euch nicht verd\u00e4chtig, dass man weder hier noch auf dem Gebiet meines <em>teirand<\/em> oder sonst wo in der Welt auf Leute aus Wijdlant und dessen <em>yarlm\u00e1lon<\/em> trifft? Dass man die <em>teiranda<\/em> seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"83df04631ac4fee5f3c6f27c77ac02a8\">\u201eWie man h\u00f6rt, lebt die Dame seit langer Zeit zur\u00fcckgezogen und m\u00f6glicherweise erkrankt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2757f0ba926f18b89b5f371571bb928f\">\u201eIch war vor einigen Monden in Wijdlant&#8221;, meldete sich <em>yarl<\/em> Vale\u00ecs\u00e8 zu Wort.<\/p>\n<p data-p-id=\"2ad81102029a1813ae73dfaf031f4eae\">Der <em>mynstir<\/em> horchte auf. \u201eWas hattet Ihr dort zu tun?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8cec2b516b9ec648301ab47b1f7cb38f\">\u201eIch wollte meine Kusine besuchen, die <em>yarlara<\/em> von Mor\u00e9aval. Ihr wisst, dass ihr <em>h\u00fdardor<\/em> hinter den Tr\u00e4umen ist.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"62675081b7abd35ba820b1ea8b347613\">\u201eUnd?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9dc441c4b26dfb14608d306973cf9019\">\u201eNun, es ist alles ein wenig heruntergekommen und das Wetter hat sich verschlechtert, das stimmt. Und es hei\u00dft in der Tat, die <em>teiranda<\/em> sei krank. Abgesehen davon ist alles in Ordnung. All die Ger\u00fcchte, dass es in Wijdlant nicht mit rechten Dingen zugehe, sind Unfug.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"04575c5c2286b78d0264ebf4f46de94b\">\u201eAber gesehen habt Ihr J\u00f3ndere Mor\u00e9aval nicht?&#8221;, fragte Wa\u00fdreth Althopian. \u201eDen Sohn Eurer Kusine?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b2513a2db295f76fb2a1bb27f9de2a60\">\u201eNein. Der Junge ist pflichtbewusst und ehrbar und versieht seinen Hofdienst anstelle seines Vaters, m\u00f6ge er hinter den Tr\u00e4umen geborgen sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"118faeb6bc2a64f8342c3d2b868347db\">\u201eUm Eure Verwandtschaft geht es hier nicht!&#8221; Der <em>mynstir<\/em> warf Vale\u00eds\u00e9 einen scharfen Blick zu und wandte sich dann wieder an Althopian.<\/p>\n<p data-p-id=\"d7074a111941e4fa1ee592010a6240fd\">\u201eWas hatte diese \u00e4u\u00dferst r\u00e4tselhafte <em>f\u00e1njula<\/em> zu sagen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b35e897a15e045d2fce305b7027418a2\">Wa\u00fdreth Althopian z\u00f6gerte. Vielleicht einen Augenblick zu lange.<\/p>\n<p data-p-id=\"0aa5e4b5bb0850d3c9b052011460af24\">\u201eSinnloses Geplapper&#8221;, sagte er dann. \u201eDie wirre Rede einer, deren armer Verstand Schaden genommen hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"39bc8fc3075b66489cade1ed11bbabde\">\u201eUnd was war der Inhalt des wirren Geplappers?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d5878b87acf89b107c755589ed3313b5\">\u201eWas hat das wirre Geplapper mit dem zu tun, was dem <em>teirand<\/em> zugesto\u00dfen ist?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"ed9b68403f0501c2bec9c722f75c78cc\">\u201eVielleicht mehr als uns lieb ist. Diese <em>f\u00e1njula<\/em> ist spurlos verschwunden. Habt Ihr das gewusst?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d1d5a83ddacbff8a07a0c320582280eb\">\u201eJa.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7cc76801c3e8484227cc27d9321c5d57\">\u201eWoher?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b0891356f50991b2bb0cbe27817700d8\">\u201eWenn sie hier w\u00e4re, h\u00e4ttet Ihr Herren sie wohl ebenfalls hergeholt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7b2462a70079c10c5b671bde3ceb0ff8\">L\u00e9ur Tjiergroen sch\u00fcttelte \u00e4rgerlich den Kopf. \u201eUnd wann habt Ihr pers\u00f6nlich sie zuletzt gesehen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a57e93bc382dd80ced9b646d20f69e95\">\u201eGestern beim Nachtmahl. Bevor ich den <em>teirand, <\/em>dem aus heiterem Himmel spei\u00fcbel und weich in den Beinen war, in seine Kemenate begleitete.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"097b2eb3d3e1bb6e13d11317ac0b00aa\">\u201eWarum habt Ihr unseren Herrn dorthin gebracht? War das Eure Aufgabe?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e7cce27261c7a31f5a3a9624db37b68e\">\u201eBei den M\u00e4chten!&#8221;, rief Althopian verdrie\u00dflich aus, \u201eEs ging dem Mann nicht gut. Vielleicht hatte er etwas Verdorbenes gegessen oder zuvor zu viel dem Wein zugesprochen, ich wei\u00df es nicht. Ich war in seiner N\u00e4he, keiner von Euch schenkte der Sache Beachtung. Die Situation erforderte Diskretion und ich habe sogar hier, in diesem Zimmer, bei ihm solange gewartet, bis es ihm wieder etwas wohler war und er sich niederlegte. Ihr alle habt mich kommen und gehen sehen. Ich war lange nach dem Mahl noch in der Halle, unter Euren Augen!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f19ffb589a1d8c171160c4275e2095cf\">\u201eUnd da war die Namenlose bereits verschwunden?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b04ba856985d1dc44082b647978d8d4d\">Der Ritter nickte. \u201eIch habe sie aus den Augen verloren, nachdem ich den <em>teirand<\/em> in seine Gem\u00e4cher brachte.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"66353ece0f2d114d71e8c52c82f48b00\">\u201eUnd anschlie\u00dfend? Nachdem Ihr die Halle verlassen habt? Wohin seid ihr gegangen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5f035b9913c9562d26d9393012eac778\">\u201eZuerst in den Garten. Und dann zu Bett.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9d33783111fa0bfcb78d95547ad977a1\">\u201eKann das jemand bezeugen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7b1f508166bc71953cf2c3ce1a7745b5\">Isan stockte der Atem. Am liebsten h\u00e4tte sie die T\u00fcr weiter ge\u00f6ffnet, aber Verta r\u00e4usperte sich warnend.<\/p>\n<p data-p-id=\"ee3495630ff5b4578b29648f29404aff\">\u201eNein,&#8221; sagte Wa\u00fdreth Althopian. \u201eEs gibt niemanden, der meine Unschuld best\u00e4tigen k\u00f6nnte.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"eeb5988f43e7773bed06b2dd1e0a01f0\">Isan biss sich auf den Daumenkn\u00f6chel.<\/p>\n<p data-p-id=\"503b87ef31816b473945ea9083ce59d4\">\u201e<em>Niemanden<\/em>&#8220;, wiederholte Wa\u00fdreth Althopian und warf dabei, wie zuf\u00e4llig, einen Blick zum T\u00fcrspalt hin.<\/p>\n<p data-p-id=\"64ccb38100bd9b9c4df09a1a9841970a\">Der <em>mynstir<\/em> schwieg eine Weile, bevor er das Wort wieder ergriff. \u201eEdle Herren, lasst mich eine Ungeheuerlichkeit ins Spiel bringen. Offenbar gibt es in der R\u00fcckschau auf den gestrigen Abend bei wohl so etwas wie eine kleine Erinnerungsl\u00fccke, von der auf wundersame Weise nur Herr Wa\u00fdreth nicht betroffen zu sein scheint. Deswegen frage ich ihn: Ist es denkbar, dass jener geheimnisumwobene Schwarzmantel, den unser Herr so sehr f\u00fcrchtete &#8230; unter uns war?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"093f1c470fd8864bda39ce96fcb796e5\">Die Ritter brausten auf, ihre Stimmen wirbelten emp\u00f6rt durcheinander. Diese Annahme war absurd. Isan fand sie indes immer plausibler, auch wenn sie sich das Wo und Wann nicht erkl\u00e4ren konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"46e4fb3f8bccfda33945de126f7f6d63\">\u201eIsan&#8221;, zischte Verta, \u201ekomm endlich von der T\u00fcr weg!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9018d6e84ac2d9a400d20bad25471214\">\u201eIch habe keine Ahnung, worauf Ihr hinaus wollt!&#8221;, sagte Althopian ruhig.<\/p>\n<p data-p-id=\"a1fb1e4a13797f38bf062695ffd4570f\">\u201eDas Haus Althopian ist bekannt f\u00fcr seine duldsame Einstellung gegen\u00fcber den Schwarzgewandeten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6b0348dfc3b8c52dd99144f60fa17d16\">\u201eIch bin seit vielen Sommern der Erste meines Hauses, der \u00fcberhaupt einen <em>camat&#8217;ay<\/em> zu Gesicht bekommen hat. Ich habe keinen Anlass zur Feindschaft. Ihr alle wisst, warum dem so ist. Was versucht Ihr, mir zu unterstellen? Und warum?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"558e866fcef1945aacb2e718802bbf82\">Der <em>mynstir<\/em> kippte seine Schwertklinge von links nach rechts und betrachtete die Reflexionen darauf. Den <em>yarl<\/em> direkt anzuschauen wagte er nicht.<\/p>\n<p data-p-id=\"37fe287c16a1fef459c3fba99f8a9ebd\">\u201eVielleicht hattet Ihr keine andere Wahl. Vielleicht wart Ihr unter dem Bann des Schattens\u00e4ngers oder seiner Gehilfin. Vielleicht habt ihr selbst gehandelt, oder ihr wart zumindest Zeuge.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1c356a7dbe3dc11130126da0417aa671\">\u201eHabt Ihr nun auch den Verstand verloren?&#8221;, fragte Wa\u00fdreth Althopian entgeistert.<\/p>\n<p data-p-id=\"9b3c18b26e94dd9d1431465931f56937\">\u201eSagt Ihr uns, was Ihr wisst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8f5631cdf94f283f637de17775d7fe11\">\u201eGar nichts wei\u00df ich! Alles, was ich wei\u00df ist, dass ich nichts mit dem derzeitigen Zustand des <em>teirand<\/em> zu tun habe!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"17e0c05fe841e811e3190e7914abbc4d\">\u201eUnd dabei bleibt Ihr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e091d471b50094f6b12da9ccf2e88cc1\">\u201eNat\u00fcrlich! Weil es die Wahrheit ist!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e132a1c0c6180aad4982cf8763e54fa3\">Die Ritter schwiegen. Es war ein langes, unangenehmes Schweigen.<\/p>\n<p data-p-id=\"02b82c33811d3da23da5c0f91410804c\">\u201eIhr Herren&#8221;, sagte Wa\u00fdreth Althopian schlie\u00dflich gefasst, \u201eich kann eure Mutma\u00dfungen nachvollziehen. W\u00e4re ein \u00e4hnliches Mysterium in meinem Haus geschehen, ich w\u00fcrde \u00e4hnlich denken und handeln. Ich wei\u00df, wie verd\u00e4chtig ich in Euren Augen dastehe, auch wenn nicht w\u00fcsste, warum ich oder ein <em>camat&#8217;ay<\/em> ein Interesse am Tod Eures <em>teirand<\/em> haben sollten. Aber um Euch Euer Misstrauen zu nehmen, biete ich Euch einen Handel an. Ich verpflichte mich, diese Burg nicht zu verlassen bis der <em>teirand<\/em> sich erholt und selbst meine Unschuld bezeugen kann.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"aba53928240ec414dc3a5d1f82940719\">\u201eUnd wenn der <em>teirand<\/em>, m\u00f6gen es die M\u00e4chte verh\u00fcten, die n\u00e4chsten Tage nicht \u00fcberlebt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e86ee89da3bf5dd375bd7fa2122dead0\">\u201eDann bin ich bereit, mich so wie es Sitte ist, einem <em>yarlp\u00e9nar <\/em>[Urteilsspruch im Mehrheitsverfahren \u00fcber einen <em>yarl <\/em>durch ein Gremium anderer <em>yarlay<\/em>] zu unterwerfen. Nat\u00fcrlich unter der Bedingung, dass mein Herr davon erf\u00e4hrt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7a64399f91195e663700c25adfe3f7b6\">Der <em>mynstir<\/em> und die anderen Ritter tauschten Blicke untereinander aus. Was Althopian da vorschlug, war besonnen und unter den gegebenen Umst\u00e4nden ein v\u00f6llig akzeptables Angebot. Die <em>yarlay<\/em> des <em>teirandon<\/em> Valvivant stimmten sich ab. Niemand erhob Einw\u00e4nde.<\/p>\n<p data-p-id=\"0ec469f0ec3f86fa214d6ac0dd75f250\">\u201eWir sind zu viert&#8221;, sagte L\u00e9ur Tjiergroen sachlich. \u201eBenennt Eure F\u00fcrsprecher.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"90c6f72e5cb727a0b02ce454a13d59fc\">Isan stockte der Atem. Was der <em>yarl<\/em> da gerade tat, war ungeheuerlich. Am liebsten w\u00e4re sie in den Kreis gerannt und h\u00e4tte dem Ritter den Mund zugehalten.<\/p>\n<p data-p-id=\"aaa4091c96cc8e21ad4f2d2f71958052\">Verta ahnte das wohl. Sie stand auf, hielt Isan an der Sch\u00fcrze fest und horchte nun selbst.<\/p>\n<p data-p-id=\"450be7458842129ebc27e63a2c53c3bb\">\u201eGut. Als ersten, was niemanden erstaunen wird: Alsg\u00f6r Emberbey, der <em>mynstir<\/em> meines Herrn Asga\u00fd Spagor.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a05192a8d63a10a1237d1cdd420e8107\">\u201eEin ehrenwerter Herr, ohne Vorbehalte&#8221;, stimmt der <em>mynstir<\/em> zu. \u201eUnd weiter?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c032550b74488d3b932e92f9e159ef0b\">Wa\u00fdreth Althopian l\u00e4chelte, so finster, dass Isans Herz schneller zu klopfen begann.<\/p>\n<p data-p-id=\"fd63e40e2b1cb5af6503e5fc97123313\">\u201eIch w\u00e4hle die Herren Mor\u00e9aval, Altabete und Grootplen. Ruft Ihr sie herbei, wenn <em>Ihr<\/em> es verm\u00f6gt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a7cbb68945aed6940b24c77cf3c469b9\">Die vier <em>yarlay<\/em> starrten ihn an. Althopian verneigte sich vor jedem von ihnen und warf dabei auch einen Blick zur T\u00fcr hin. Isan err\u00f6tete, als sie seinen Blick erhaschte.<\/p>\n<p data-p-id=\"9f2cf853be2f7a2ab5942f9df06f33f8\">Tjiergroen erhob sich. Was Althopian da gerade mit Fug und Recht eingefordert hatte, konnten sie ihm nicht verwehren.<\/p>\n<p data-p-id=\"c9ab38661efbefb960c9898a74c14059\">\u201eM\u00f6gen die M\u00e4chte geben, dass es soweit nicht kommen muss und unser <em>teirand<\/em> selbst uns bald berichten kann, was sich zugetragen hat. Wir werden euch in Eure Kammer begleiten&#8221;, sagte er tonlos. \u201eEs soll Euch an nichts mangeln, aber wir werden Euch bewachen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8a87c403269fd05e1d9ceca315a99e8f\">Althopian neigte den Kopf, w\u00e4hrend die Herren sich erhoben.<\/p>\n<p data-p-id=\"7a9b7ad3e6ea408b51e34950fab00029\">\u201eWa\u00fdreth!&#8221;, rief Gundald Lebr\u00e9oka aus. \u201eWas ist in dich gefahren?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1544bbb2dcbbd9fc520b8e76e8fc9ccd\">\u201eWieso? Ist denn ein <em>yarlp\u00e9nar<\/em> nicht wichtig genug, um seine <em>teiranda<\/em> um ein paar Tage Urlaub zu bitten? Falls es n\u00f6tig sein sollte, was wir alle nicht hoffen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"0ba5f4712814a6cffdadbd99b5e159a1\">\u201eAber &#8230; bist du dir <em>sicher<\/em>, dass niemand wei\u00df, wo du heute Nacht warst?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"db3844c741fb3178e813fe854ea1c598\">Wa\u00fdreth Althopian musterte seinen Freund fl\u00fcchtig.<\/p>\n<p data-p-id=\"948994260105ae86a2a75e0fdd4b563d\">\u201eJa&#8221;, sagte er dann bestimmt. \u201eGanz gewiss. Egal, was an Ger\u00fcchten durch diese Flure geistern mag und Leute gesehen haben wollen.&#8221; Er wandte sich w\u00fcrdevollab und ging, den anderen voraus, aus demAudienzzimmer.<\/p>\n<p data-p-id=\"841e90d3274b1f758d63259dc83110a3\">Isan schob die T\u00fcr weit auf, als sie alle weg waren. Still begann sie, die St\u00fchle wieder an ihren Platz zu r\u00fccken.<\/p>\n<p data-p-id=\"c8e8ec273d39d1c7c498b77bbe233244\">\u201eVerta&#8221;, sagte sie kl\u00e4glich, \u201eich wei\u00df, wo er heute Nacht war. Und noch ein paar Leute mehr.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9f64b029ffc9c12f0735c6728d1ddcf5\">Die <em>doayra<\/em> zuckte die Achseln. \u201eVielleicht <em>will<\/em> er nicht, dass jemand es wei\u00df.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c84c69bdf78e5cc0f239c624702bfbd3\">\u201eAber wenn es doch seine Unschuld beweist!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a4518f18704c58793e85edc95629870c\">\u201eIsan&#8221;, sagte die alte Frau milde, \u201ewas wiegt seine Unschuld gegen den Ruf der Dame?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3128993bf875883eb832c61430c355f5\">\u201eAber es ist \u00fcberhaupt nichts Unkeusches &#8230; ich meine &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"42ca58755801cd4bddd9c6992472ba74\">\u201eDu warst nicht die ganze Zeit dabei.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d35e93e34fdca1cfb6be9e965af6c442\">\u201eAber &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8210ff6bf2c9e652da2f8844b054f8b9\">\u201eIsan!&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d222146dbac6af34db10058fdf4efdbb\">Das M\u00e4dchen setzte den Stuhl, den es gerade in H\u00e4nden hatte, ger\u00e4uschvoll nieder. Die alte Frau l\u00e4chelte nachsichtig. \u201eDas sind Dinge, die du sp\u00e4ter verstehen wirst. Er will die Dame aus der Angelegenheit heraushalten. Das ist sehr artig und edel von ihm, was auch immer vorgefallen ist. Gib dich damit zufrieden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f1c697de8cc6852ba641cd79f5572307\">Im selben Moment verstummte das R\u00f6cheln des <em>teirand<\/em>. Die Verta zuckte zusammen und tappte, so schnell sie konnte, auf ihren Herrn zu.<\/p>\n<p data-p-id=\"d882f1f7ee1e8c3af0190bdcddf6f604\">Isan wagte nicht, sich zu r\u00fchren.<\/p>\n<p data-p-id=\"ad97615bcfd0d7ccd0002b0c4a256408\">\u201eIst er jetzt tot?&#8221;, fragte sie bang.<\/p>\n<p data-p-id=\"12cc85adc00a3cd000cf3049e0602802\">Verta tastete nach dem Gesicht des <em>teirand<\/em> und schwieg einen Moment.<\/p>\n<p data-p-id=\"8c0c7bfcab9209463801d25d3573802f\">\u201eDen M\u00e4chten sei Dank&#8221;, wisperte die <em>doayra<\/em> dann. \u201eDie Arznei schl\u00e4gt an.&#8221;<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/schattenherz-oder-die-ergaenzte-seele-band-1\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-2076","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-01_schattenherz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2076","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2076"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2076\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3880,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2076\/revisions\/3880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2076"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2076"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}