{"id":2074,"date":"2025-08-24T20:35:02","date_gmt":"2025-08-24T18:35:02","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2074"},"modified":"2025-09-01T09:48:54","modified_gmt":"2025-09-01T07:48:54","slug":"027-der-magische-tanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/24\/027-der-magische-tanz\/","title":{"rendered":"027: Der magische Tanz"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SH_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1991\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"04a7dbb787c277c28ae4897bf4a64dce\">Es gibt Musik, die ist so ber\u00fcckend, so erhaben und bewegend, dass nur wenige Takte gen\u00fcgen, um tiefe Emotionen zu wecken. In einer sehr, sehr ged\u00e4mpften Form kennt das jeder, der jemals unbewusst bei Musik damit begonnen hat, sich im Rhythmus zu bewegen, zu tanzen oder sich still zu wiegen. Oder einfach die Augen geschlossen hat, um dabei zu tr\u00e4umen.<\/p>\n<p data-p-id=\"9dcdc51103c9201115b9eceaa9d85924\">Yalomiros Lied war &#8230; anders. Die Wirkung des Zaubers, die er in die einzelnen Noten gelegt hatte, basierte m\u00f6glicherweise auf einem \u00e4hnlichen Prinzip wie herk\u00f6mmliche Musik. Doch die Melodie ging weit dar\u00fcber hinaus. Sie war so intensiv, dass es mir unm\u00f6glich war, ihr zu lauschen wie einem Lied, das ich im Radio oder bei einem Konzert geh\u00f6rt h\u00e4tte. Es l\u00e4sst sich schwer beschreiben. Mir war, als w\u00fcrde ich sie nicht mit meinen Ohren h\u00f6ren, zumindest nicht ausschlie\u00dflich damit.<\/p>\n<p data-p-id=\"5c192d3d8f5950608dda91dc9af943eb\">Yalomiro spielte sehr sachte auf seinem bizarr geformten Instrument. Nat\u00fcrlich wollte er nicht unn\u00f6tig Aufmerksamkeit erregen. Trotzdem schien es mir, als w\u00fcrde sein Lied den ganzen Wald um uns herum, ach was \u2013 die ganze Welt erf\u00fcllen und alles daraus verdr\u00e4ngen, was f\u00fcr diesen Moment nicht mit ihm und mir zu tun hatte. M\u00f6glicherweise war es sogar so, dass niemand sonst das Lied h\u00e4tte h\u00f6ren k\u00f6nnen, das er f\u00fcr mich spielte. Gleichzeitig war da wieder dieser geheimnisvolle Pflanzenduft.<\/p>\n<p data-p-id=\"b51c1400cbffc1335a00a73cfbd289ee\">Die Melodie war zart, flie\u00dfend, tr\u00e4umerisch und unaufhaltsam. Der Klang brandete \u00fcber mich hinweg, als br\u00e4chte der Schall mich ins Wanken. Zugleich war die Musik um mich herum, hinter mir, sie fing mich auf und schien mich zu umschlingen, nein, zu <em>umarmen<\/em>. Ich fand mich einen Augenblick in einem Zustand gro\u00dfer Verwirrung wieder. Was passierte hier?<\/p>\n<p data-p-id=\"0543edb2f1d272fc80a82d810bd0662f\"><em>Vertrau mir, <\/em>h\u00f6rte ich ihn sanft in meinen Gedanken. <em>Denk nicht nach. Lass dich einfach darauf ein.<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"cfe05e9140f255d2b49e4742ad466aea\">Einen winzigen Augenblick zierte ich mich noch. Dann lie\u00df ich mich in die Musik fallen. Ich begann, sie in mich aufzunehmen, ohne zu wissen, <em>wie<\/em> ich das tat. Ich lie\u00df all meinen Sinnen freien Lauf. Nichts, keinen Takt, keinen Ton dieser \u00fcbernat\u00fcrlichen Magie wollte ich missen.<\/p>\n<p data-p-id=\"aab1f4f62a6d937acb330f65db79de22\">Mein Verstand, der mir sagte, dass ich in einer sternklaren Nacht an einem Feuer im Wald sa\u00df und einem musizierenden Magier zuh\u00f6rte, kapitulierte. Emotionen brachen sich den Weg frei, alle gleichzeitig. Ein ungeheuerliches Gef\u00fchlschaos erfasste mich. Die Empfindungen wechselten einander so rasch ab, dass ich keine davon lange genug wahrnahm, um sie zu identifizieren. Das war ein sehr verwirrender Zustand, den ich nur dadurch \u00fcberwinden konnte, dass ich jegliche Gef\u00fchle f\u00fcr einen Moment loslie\u00df und sie aus einigem Abstand betrachtete.<\/p>\n<p data-p-id=\"1be3065abd03d810f30b41b6675a9c8c\">Nun ver\u00e4nderte sich die Melodie. Die Musik, die gerade noch \u00fcber mich hinweg gestr\u00f6mt war wie Wasser \u00fcber Steine in einem Bachbett oder an einem Kiesstrand, schien nun auf mir abzuperlen und mich zu umflirren wie viele aufgeregte Schmetterlinge. Die T\u00f6ne lie\u00dfen sich auf mir nieder, ich sp\u00fcrte sie federsanft auf mir, wie Regentropfen, wie warme Sonnenstrahlen, wie tiefste Zufriedenheit. Es war ein wunderbares Gef\u00fchl.<\/p>\n<p data-p-id=\"58b5330bfb110d820ca43ad2b4860de8\">Und nun <em>sang<\/em> Yalomiro eine zweite Stimme zu seinem Geigenspiel.<\/p>\n<p data-p-id=\"26a0d3bc48048ea4f796c6407e4dcd9c\">Die T\u00f6ne verdichteten sich, wurden materiell, wurden <em>k\u00f6rperlich<\/em>. Ich begann, die Musik zu <em>sp\u00fcren<\/em>. Ich konnte sie f\u00fchlen wie eine echte Ber\u00fchrung. Sie rann \u00fcber meinen Leib, wie Wasser durch ein Sieb, versickerte in mir wie in einem Schwamm und tastete sachte nach meiner Seele. Zugleich begann etwas Angenehmes und Aufregendes, sich von den Kl\u00e4ngen aus in mir auszubreiten, so als habe es den Zugang zu meinen Adern, zu meinen Nerven gefunden und vereine sich<em> nun <\/em>mit meinem Empfinden.<\/p>\n<p data-p-id=\"0864ca345cb6c8b5be9a6ebe9b6e0412\">Die Musik <em>bewegte<\/em> sich. Das Dahinflie\u00dfen der Melodie ver\u00e4nderte sich, wurde rhythmischer, zielstrebiger. Sie durchstr\u00f6mte mich in kleinen Sch\u00fcben, ich sp\u00fcrte sie in mir, bis in meine Finger- und Zehenspitzen. Vor allem aber konzentrierte sie sich auf einen vagen Bereich in meiner Brust. Woher kam dieser Takt? War das mein Herz? Seines?<\/p>\n<p data-p-id=\"9a8924e547dd82303a55f65f8cbabc01\">Es war seine magische Energie, das wurde mir damals klar, ohne dass ich es h\u00e4tte benennen k\u00f6nnen. Aber es f\u00fchlte sich tats\u00e4chlich anders an als seine <em>maghiscal<\/em>, als das, was ich als bergenden Schutzschild bereits kennen gelernt hatte. Diese Magie war warm, fast hei\u00df, pur und sie ging unged\u00e4mpft, ungefiltert auf mich \u00fcber. Yalomiro begann damit, mir neue St\u00e4rke im Tausch f\u00fcr die einzufl\u00f6\u00dfen, die er mir damals auf dem Montaz\u00edel in seiner Not entzogen hatte. Eine Kraft, die wesentlich potenter war als meine eigene, und die er mit h\u00f6chster Behutsamkeit auf mich \u00fcbertrug.<\/p>\n<p data-p-id=\"feac9b3dd34dba6d43c542dc6b7bf19e\">Eigent\u00fcmliche Erregung ergriff mich. Die Musik, die Energie, die Magie begann pl\u00f6tzlich, in mir heftig pulsieren, so unerwartet und berauschend, dass es mir den Atem verschlug. Ich keuchte \u00fcberrascht auf und streckte die H\u00e4nde nach den Kl\u00e4ngen aus. Ich wollte die Kraft ber\u00fchren, mich an sie schmiegen und mich ihr hingeben, egal, was dabei mit mir passieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p data-p-id=\"eb47b95eb68898f9757bf04bb1d44f8f\">Was immer er da gerade tat \u2013 es war etwas <em>ganz anderes<\/em> als der Zauber, der die Mauer aus Nichts \u00fcberwunden hatte. Es war unheimlich; auf eine aufregende Weise be\u00e4ngstigend, befreiend und ekstatisch zugleich.<\/p>\n<p data-p-id=\"edf0cafd7cd7bc6f2f7f0f65dc16bd2c\"><em>Ujora?,<\/em> h\u00f6rte ich ihn in meinen Gedanken, so als fl\u00fcstere er mir vom anderen Ende einer gro\u00dfen Halle zu, so leise und winzig gegen\u00fcber seiner Musik.<\/p>\n<p data-p-id=\"a863a5ef1b56a9cdfbc70a493d21bf01\">Etwas in mir flammte auf und durchzuckte jede einzelne Nervenfaser, wieder und wieder. Ich warf mich Yalomiros Lied entgegen, ich haschte danach und ber\u00fchrte es. Meine Gedanken waren erf\u00fcllt von Energie. Wer war er, wer war ich? Es war egal, v\u00f6llig gleichg\u00fcltig. Wir waren <em>eines<\/em>, mussten eines werden&#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"6b829a4265e541f8d87c685f43130bb1\">Es gab nichts Rationales mehr in meinem Verstand, in meinem Willen oder meiner Existenz, aber das war vollkommen gleichg\u00fcltig. Es war auch nicht unangenehm, im Gegenteil. Ich hatte mich durch das magische Schattens\u00e4ngerlied in etwas g\u00e4nzlich anderes verwandelt. Mir wurde schwindelig, mein Geist verwirbelte sich mit der Musik. Ich bemerkte ganz am Rande meiner Wahrnehmung, dass mein K\u00f6rper irgendwo in der Wirklichkeit sich auf die F\u00fc\u00dfe erhob und dem Klang entgegen tappte.<\/p>\n<p data-p-id=\"199a16b2653806511bba31282ed4774e\"><em>Ujora?,<\/em> wisperte er vom anderen Ende der Wirklichkeit, \u00fcberrascht, alarmiert. <em>Ujora, was tust du da?<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"cc2e54cfac95cdc1a3e98414440a9e29\"><em>Bitte<\/em>, raunte ich zur\u00fcck, <em>spiel weiter!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"3b86436b757f7537d94814738ca8e809\">Ich lie\u00df mich im Klang versinken, Farben, D\u00fcfte und Gef\u00fchle umkreisten mich. Mein K\u00f6rper oder was auch immer es war, worin sich die Magie ausbreitete und meine Lebensenergie heilte, zuckte und bewegte sich. Ich suchte nach dem Rhythmus hinter dem Lied, dem Takt, von dem ich nun instinktiv <em>wusste<\/em>, dass es Yalomiros Herzschlag war, der immer rascher wurde. In dieses Metrum, das war mir auch ohne Nachdenken klar, musste ich einstimmen. Anderenfalls w\u00fcrde sein Zauber m\u00f6glicherweise misslingen.<\/p>\n<p data-p-id=\"6bfd0d98854aacf6759948cf7cfa7f9f\"><em>Spiel<\/em>, hauchte ich, <em>bitte, bitte, h\u00f6r nicht auf&#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"cb7fb991a6669eac07157c1b8664a05f\"><em>Es wird zu viel<\/em>, h\u00f6rte ich ihn, <em>es wird gef\u00e4hrlich&#8230;<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"35f369dc0a2d48c9f6f48660803ef58b\"><em>Spiel! <\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"f94affc0a501af4c05143742b8286b51\">Er hatte sein Lied nicht unterbrochen, aber einen Augenblick lang sp\u00fcrte ich, dass ihm nicht mehr geheuer war, was passierte. Ein Gef\u00fchl von \u00fcberm\u00e4chtigem Verlangen nach der Musik \u00fcberkam mich, gepaart mit einer sanften, allumfassenden Euphorie. Der Rausch wurde immer st\u00e4rker, flutete \u00fcber mich und ihn hinweg und schien nun auch von ihm selbst Besitz zu ergreifen. Ich sp\u00fcrte ihn, ekstatisch und erregend, eine sonderbare K\u00f6rperlichkeit, die uns verband. Ich bemerkte, dass ich <em>tanzte<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"b27a7d8de7bc14b84303ee8f9cb7e554\"><em>Ujora! Nein! Nein! Das darf nicht geschehen!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"be8ae09daec29706dbd5919e23cd6831\"><em>Bitte &#8230; <\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"c317757b97eb9e74b40d13db023fa59f\"><em>Ich kann es nicht mehr kontrollieren!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"8d9b72469d7ad51e38ac05c23401dfd4\">Einen ganz kurzen Moment kl\u00e4rte sich mein Blick, ich sah ihn vor mir stehen, seine Finger flogen \u00fcber die Saiten, die Hand, die den Bogen f\u00fchrte, schien ihm nicht mehr zu gehorchen. Seine Augen glei\u00dften, sein Atem jagte und sein ganzer K\u00f6rper schien unter Spannung zu stehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"9983dc5e26db9e48d9347d5fe8d5af96\"><em>Dann lass es frei! Lass <\/em>dich<em> frei!<\/em><\/p>\n<p data-p-id=\"a151081c095a3c4fbc2959445c796c03\">Einen Moment schien er mit sich zu k\u00e4mpfen und unterlag sich selbst. Was als sanftes Branden begonnen hatte, wurde zu einer wilden, impulsiven und sich immer weiter emporschwingenden Woge aus Emotion, Energie und Euphorie. Die Musik riss ihn selbst mit sich. Nun tanzte auch er.<\/p>\n<p data-p-id=\"c7bfbe483135430a1794a53d6b013ec3\">Ich tanzte mit dem Schattens\u00e4nger unter Sternen und Mond zum Klang eines magischen Instrumentes, empfing einen Zauber, der vermutlich einzigartig war und den zuvor noch ein anderer <em>camat&#8217;ay<\/em> gewirkt und schon gar kein Unkundiger erlebt hatte. Es war eine Magie, die Yalomiro selbst erschaffen hatte und mit mir teilte. Magie, die nur f\u00fcr uns beide bestimmt war<\/p>\n<p data-p-id=\"60ea466b047cc81b706069e9dd03b99e\">Wir tanzten zusammen und gerieten dabei beide in einen Zustand k\u00f6rperloser Ekstase, Geist an Geist, Seele an Seele. Wir <em>vereinten<\/em> uns, ohne einander zu ber\u00fchren, und f\u00fcr den Bruchteil eines Augenblickes waren er und ich ein einziges Wesen, frei von Angst und Traurigkeit und erf\u00fcllt von absoluter Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p data-p-id=\"da57570b57cc971ce4c6c12801865f5d\">Dann entlud sich die Spannung in einer erl\u00f6senden Eruption, die mein Bewusstsein weit hinter die Wirklichkeit katapultierte. Ein unendlich begl\u00fcckendes Gef\u00fchl breitete sich aus. Ich verlor den Halt und st\u00fcrzte durch etwas hindurch, die sich erschreckend und z\u00e4rtlich zugleich anf\u00fchlte. Die Nacht, der Wald, das Feuer, die Musik und ich selbst flammten Fragment f\u00fcr Fragment wieder auf, in irrer Geschwindigkeit, wie Teile eines Mosaiks, und setzten sich zur Wirklichkeit zusammen.<\/p>\n<p data-p-id=\"a238ad21951dcab5affd650c9c42d869\">All das dauerte nur einen Atemzug. Dann wurden mir die Beine weich. Ich konnte mich nicht mehr halten und taumelte zu Boden, hinein in das zartmoderig duftende Laub.<\/p>\n<p data-p-id=\"700f3008e3c2199240ce8acfd211600b\">Auch Yalomiro hatte keine Kraft mehr. Er sank zuerst auf die Knie und lie\u00df Geige und Bogen fallen. Dann schlug er der L\u00e4nge nach nieder. Im Feuerschein sah ich sein Gesicht nur eine Arml\u00e4nge mir gegen\u00fcber, seine gl\u00e4nzenden Augen, in denen Silberfunken flackerten. Wir schauten einander an, als s\u00e4hen wir uns zum allerersten Mal.<\/p>\n<p data-p-id=\"fe24efa367ff63d102fc01530fcbb769\">Nur das Knistern des langsam niederbrennenden Feuers, der murmelnde Bach war nun zu h\u00f6ren. Ich schloss die Lider. Bleim\u00fcde war ich. Mein K\u00f6rper bebte, zuckte nach von der Erfahrung dieses Erlebnisses. Was auch immer ich da gerade erlebt haben mochte.<\/p>\n<p data-p-id=\"795cf77e0d12620aca5cc2a817dce3ac\">Dann sp\u00fcrte ich Yalomiros Hand. Sie tastete nach der meinen. Als er mich ber\u00fchrte, f\u00fchlte es sich an, als spr\u00e4nge ein kleiner Funke zwischen uns \u00fcber.<\/p>\n<p data-p-id=\"d698d09125687dfe5e456c968e9b7d6d\">Unsere Finger verschr\u00e4nkten sich ineinander.<\/p>\n<p data-p-id=\"9ee4036ce6a462fbc7cf9b9e965f4611\">\u201eWas war das?&#8221;, wisperte ich.<\/p>\n<p data-p-id=\"f3724f1a9e468206c18344cf7c5c332d\">\u201eIch wei\u00df es nicht.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1335d2aeee1968461b32bfcff2335aed\">\u201eUnd nun?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"43cb7352beba92e2d6b1672defc320cd\">\u201eHalt es einfach fest&#8221;, murmelte er. \u201eLass es nicht mehr los.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"68c6d60fb63a5aee345b1b0221e0ebdc\">Ich schloss die Augen und \u00f6ffnete sie auch nicht, als ich kurz darauf das Laub rascheln h\u00f6rte. Er r\u00fcckte zu mir und legte sacht den Arm und ein St\u00fcck seines Mantels um mich.<\/p>\n<p data-p-id=\"12ddb63955f8185e783d175eff0a7d16\">Ich kuschelte mich wortlos an ihn. Mir war nun nicht mehr kalt. <em>Geborgenheit.<\/em> Das Feuer knisterte mich in den Schlaf.<\/p>\n<p data-p-id=\"ff43e9f65669dc78c7126cdf081f7dd2\">Irgendwo in der N\u00e4he st\u00f6berte eine Rotte Waldschweine durch die Dunkelheit, ohne uns zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p data-p-id=\"8a7ab20ec0ab3262ce329c7dcb399a4e\">***<\/p>\n<p data-p-id=\"cf50b2ccfb4a20285ad660e36a632945\"><em>Yarl<\/em> Daap Grootplen stand neben dem Rotgewandeten und wartete auf eine Anweisung, auf ein Wort, auf einen Blick, <em>irgendetwas<\/em>, das die furchtbare Anspannung aufl\u00f6sen w\u00fcrde, die sich aufgebaut hatte. Aber Gor Lucegath schwieg und schaute \u00fcber die Ebene hinweg, \u00fcber die endlosen Felder, auf denen das Getreide ausreichend, aber nicht \u00fcbervoll spross. Diese \u00c4cker erstreckten sich fast bis an die in n\u00e4chtliches Dunkel getauchten, bewaldeten H\u00fcgel, die bereits zur <em>yarlm\u00e1lon<\/em> Tjiergroen geh\u00f6rten. Dort schien sich etwas abzuspielen, was den <em>goala&#8217;ay<\/em> offensichtlich sehr interessierte. Der Magier lehnte, auf seine Unterarme gest\u00fctzt, an den Zinnen und schaute nun bereits seit qu\u00e4lend langer Zeit hinaus in die Nacht. Mochten die M\u00e4chte wissen, was er durch seine Maske wohl sah, was er dort in der Weite h\u00f6ren mochte. Es war wohl etwas, das ihn zufrieden stimmte, denn je l\u00e4nger er lauschte, umso mehr l\u00e4chelte er. Grootplen war vertraut genug mit der Art des Lichtw\u00e4chters. Er wusste, dass diese Miene bedeutete, dass sich \u00fcber irgendeiner ungl\u00fccklichen Seele Unheil zusammenbraute.<\/p>\n<p data-p-id=\"60ae669650241f4baa4762267362b6f7\">Der <em>mynstir <\/em>von K\u00edan\u00e1 von Wijdlant versuchte, sich so unauff\u00e4llig zu verhalten wie m\u00f6glich. Es be\u00e4ngstigte ihn, dass er den Rotgewandeten in seinem Haus hatte, aber was h\u00e4tte er schon dagegen sagen k\u00f6nnen? Der Magier hatte es beschlossen und so angewiesen. Als der Ritter sich heimlich bei seiner <em>teiranda<\/em> erkundigt hatte, ob das seine Ordnung hatte, hatte sie ihn nur \u00fcberrascht angeschaut und ihn gefragt, was es an einem Wunsch des Rotgewandeten zu missverstehen gebe.<\/p>\n<p data-p-id=\"b2fbdb7950950018f3c4269ffbc7987d\">Grootplen hoffte und flehte zu den M\u00e4chten, dass seine Familie und seine Schutzbefohlenen nicht das Interesse des Magiers erregten. Sein alter, geistig umnachteter Vater, seine <em>h\u00fdardora<\/em>, sein Sohn und seine T\u00f6chter, das wusste er, sa\u00dfen in den Familiengem\u00e4chern beieinander. Sein Kastellan und das Gesinde hatten sich in der K\u00fcche verschanzt. Beiden Gruppen hatte der Ritter streng befohlen, sich ruhig zu verhalten und sich nicht grundlos durch die Burg zu bewegen. Der Rotgewandete sollte keinen Anlass finden, sich mit Leuten zu <em>besch\u00e4ftigen<\/em>, die ihm zuf\u00e4llig \u00fcber den Weg liefen. Wie gern w\u00e4re Daap Grootplen selbst bei seinen Lieben gewesen. Er sah sie ohnehin viel zu selten, seit er den Hofdienst f\u00fcr die <em>teiranda<\/em> versah. Der Ritter sehnte sich nach der N\u00e4he seiner Familie, die er nur besch\u00fctzen konnte, indem er sein Herz verschloss.<\/p>\n<p data-p-id=\"9e51a7d3224b382a99603a7f138a3274\">Grootplens Burg war kein imposanter Prunkbau und um ein Vielfaches kleiner als die Festung der <em>teiranda<\/em>. Seine Vorfahren hatten vor langer Zeit einen k\u00fcnstlichen H\u00fcgel aufgesch\u00fcttet, um das Geb\u00e4ude darauf zu errichten. Spa\u00dfv\u00f6gel hatten schon damals behauptet, man habe dazu die wenigen nat\u00fcrlichen Erhebungen der Ebene abgetragen und die L\u00e4ndereien endg\u00fcltig in eine Platte aus Ackerland verwandelt. Anschlie\u00dfend war ein zweigeschossiger Wohnturm mit je einem angebauten Stall- und Wirtschaftsgeb\u00e4ude errichtet worden. Das machte die Burg immerhin zum h\u00f6chsten Geb\u00e4ude in weitem Umkreis, und dort standen sie nun im Schein einer k\u00fcmmerlichen Fackel auf dem Dach. Der <em>yarl<\/em> fror, nicht nur, weil es klamm und kalt war. Der Magier war anscheinend derart fasziniert von dem, was er an den Grenzen der Felder wahrnehmen mochte, dass es auch urpl\u00f6tzlich regnen oder schneien h\u00e4tte k\u00f6nnen. Vermutlich h\u00e4tte er es nicht bemerkt.<\/p>\n<p data-p-id=\"2a3aeceec469317f12670fa2d08d2b40\">\u201eHerr Daap, wie weit ist es f\u00fcr einen Reiter von hier bis zur Grenze nach Tjiergroen?&#8221;, fragte der Rotgewandete pl\u00f6tzlich und deutete in die Richtung, die er im Sinn hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"937ce7cbb8595b186eac324a151174c7\">Grootplen zuckte zusammen.<\/p>\n<p data-p-id=\"d78b3f9c649156d829595edcba2cd73b\">\u201eBei Tageslicht vom Morgengrauen bis zum Mittag&#8221;, sagte er dann. \u201eEtwas weniger.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f3491e54677dedcf2e6641a23c2a8295\">\u201eF\u00fcr ein Pferd im Galopp und querfeldein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"87d1899ad8bba52276ac8b55e4742ac1\">\u201eNicht \u00fcber die Felder&#8221;, widersprach der <em>yarl<\/em> und beeilte sich, gleich hinzuzuf\u00fcgen: \u201eNicht etwa nur, weil ohnehin zu wenig Korn aufw\u00e4chst, Meister. Es steht schon zu hoch, als dass ein Pferd dort m\u00fchelos hindurch k\u00e4me.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1edd4055f9fb9b30febee020c0f3fd86\">Gor Lucegath schaute ihn nachdenklich an. Der Lichtw\u00e4chter wartete auf ein Angebot.<\/p>\n<p data-p-id=\"fd0df5f30b5ef4551dd5933771662a1b\">\u201e\u00dcber die Stra\u00dfe ist es nur ein geringer Umweg&#8221;, wisperte der <em>yarl<\/em> hastig. \u201eWenn man gleich jetzt aufbr\u00e4che, dann&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e3fa35900e3bef188430a08b569d7c31\">\u201eIst Euer Pferd denn noch gesattelt?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d193838816978bf909a6a38d7dedff20\">\u201eNein, nat\u00fcrlich nicht. Aber&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a0f2dccd12421167e6ae0979036c9a18\">\u201eDann sorgt daf\u00fcr, dass Ihr Euch sogleich auf den Weg machen k\u00f6nnt&#8221;, sagte der Rotgewandete. \u201eIm Namen Eurer <em>teiranda<\/em> entsende ich Euch an den Grenzverlauf Eurer L\u00e4ndereien. \u00dcber den genauen Weg sorgt Euch nicht. Ich werde Euch, oder besser: Euer Ross pr\u00e4zise lenken.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"96991b8b008636fd75712b113b6bbbe7\">\u201eJa, Meister. Was soll ich dort tun?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"54436c7ff5dc6acb7faa51e58a793f5b\">\u201eIhr werdet \u2013 abh\u00e4ngig davon, wie flink Euer Pferd zu rennen vermag \u2013 dort oder ganz in der N\u00e4he einen Schattens\u00e4nger und seine Begleiterin treffen. Ich m\u00f6chte, dass Ihr den beiden genau das erz\u00e4hlt, was wir aus dem Mund von Herrn Andri\u00e9r geh\u00f6rt haben. Dass es ihm gelungen ist, auf mysteri\u00f6sem Weg eine Nachricht an <em>yarl<\/em> Althopian an mir vorbei aus Wijdlant herauszuschmuggeln.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7c6f7d54a3590d770d0bdaabe2ff0113\">\u201eMehr nicht?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"7cc18c4e8dc3d9c4043b94befc83424c\">\u201eMehr nicht. Es sei denn, Ihr legt keinen Wert darauf, Eure Familie und Euer Gesinde nach Eurer R\u00fcckkehr noch vollz\u00e4hlig und munter in Eurer Halle anzutreffen. Aber sorgt Euch nicht um Eure Leute. Ich werde derweil achtgeben, dass hier alles seine Ordnung beh\u00e4lt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a9bdb6f5c5c6d78f025318056f7fc54d\"><em>Yarl<\/em> Grootplen fr\u00f6stelte und senkte den Blick.<\/p>\n<p data-p-id=\"fdd40d5fb517c1914b18bca43eb1174e\">\u201eSelbstverst\u00e4ndlich. Ich soll also Euer Bote sein.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d7bdd87d9dab1a0600844261acd711cb\">\u201eNein, im Gegenteil. Es w\u00e4re mir recht, wenn Euch nicht \u00fcber die Zunge k\u00e4me, dass <em>ich<\/em> Euch losgeschickt habe.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"3f79368f77a9186a98231a68f6995326\">\u201eAber Meister, wie soll ich denn verhindern, dass ein Schattens\u00e4nger auf anderen Wegen davon erf\u00e4hrt? Es hei\u00dft, sie k\u00f6nnten Menschen in die Gedanken schauen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"569fb318daed6eb0c98ccd71b56012eb\">\u201eSolange Ihr Euch nicht aus den Grenzen hinaus bewegt, besteht diesbez\u00fcglich keine Gefahr. Ihr seht, Ihr habt gleich einen doppelten Grund, mich nicht zu hintergehen und eine Flucht hin\u00fcber nach Valvivant zu wagen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2c6340a766a7f5ee2df815827630f89e\">\u201eIch werde gehorsam sein&#8221;, sagte der Ritter und dachte panisch an seinen kleinen Sohn, der sein h\u00f6lzernes Spielzeugschwert noch kaum allein hochheben konnte, und den greisen Vater, dessen alte Finger das seine aus Stahl schon lange nicht mehr halten konnten. An die M\u00e4dchen, liebreizend und freundlich wie Bl\u00fcmchen im Gras, von denen er sich so w\u00fcnschte, dass das \u00e4ltere einst Gefallen an J\u00f3ndere Mor\u00e9aval finden w\u00fcrde. An die kornblumenblauen Augen seiner <em>h\u00fdardora<\/em>, von denen er jede Nacht tr\u00e4umte, wenn er in Wijdlant seinen verfluchten Dienst versah, bang darauf bedacht, dem Lichtw\u00e4chter keinen Grund zum Unmut zu geben.<\/p>\n<p data-p-id=\"64226a343fd5bc1b89013fd94282def4\">\u201eBrav&#8221;, sagte der Rotgewandete schlicht. \u201eUnd denkt auch daran, auf k\u00fcrzestem Wege wieder hierher zur\u00fcckzukehren. Lasst Euch nicht einfallen, Euch vom Schattens\u00e4nger zu irgendwelchen Dingen oder Fragen verleiten zu lassen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"38ffccc02795c27ad79c8095e0cf48fc\">Daap Grootplen stand da, mit gesenktem Blick, und war zutiefst besch\u00e4mt. In seiner eigenen Burg musste er sich von einem Magier befehlen lassen. Seine Herrin schien sich \u00fcberhaupt nicht daf\u00fcr zu interessieren, was der Rotgewandete tat und welche R\u00e4nke er an ihr vorbei zu schmieden schien. Es war bitter, und es war alles andere als ehrenhaft.<\/p>\n<p data-p-id=\"e707220681540232390789fb18f54ee4\">Gor Lucegath wartete einen Augenblick.<\/p>\n<p data-p-id=\"942c16f1b64fbb3780f2c41fe7807565\">\u201eWieso steht Ihr hier noch herum?&#8221;, fragte er dann h\u00f6flich. Grootplen verneigte sich und beeilte sich, fortzukommen. Der <em>yarl<\/em> wusste, dass der Lichtw\u00e4chter hinter seinem R\u00fccken l\u00e4chelte. Er war gl\u00fccklich, das nicht auch sehen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/schattenherz-oder-die-ergaenzte-seele-band-1\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-2074","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-01_schattenherz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2074"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2074\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3877,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2074\/revisions\/3877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}