{"id":2072,"date":"2025-08-24T20:36:02","date_gmt":"2025-08-24T18:36:02","guid":{"rendered":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/?p=2072"},"modified":"2025-09-01T09:48:21","modified_gmt":"2025-09-01T07:48:21","slug":"029-die-botschaft-des-mynstir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/2025\/08\/24\/029-die-botschaft-des-mynstir\/","title":{"rendered":"029: Die Botschaft des mynstir"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_4 1_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-color:#RRGGBBAA;--awb-bg-color-hover:#RRGGBBAA;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:25%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:7.68%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:7.68%;--awb-width-medium:25%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:7.68%;--awb-spacing-left-medium:7.68%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\" data-scroll-devices=\"small-visibility,medium-visibility,large-visibility\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-image-element \" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"600\" title=\"SH_Thumb\" src=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp\" alt class=\"img-responsive wp-image-1991\" srcset=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-192x300.webp 192w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb-200x313.webp 200w, https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/SH_Thumb.webp 384w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 384px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:75%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.56%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:2.56%;--awb-width-medium:75%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.56%;--awb-spacing-left-medium:2.56%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p data-p-id=\"aaac069d487e4e9f77d677f03003e284\">Yalomiro erwachte, als die Schw\u00e4rze der Nacht dem grauen Zwielicht des Morgens zu weichen begann. Der Schattens\u00e4nger setzte sich auf und blickte sich benommen um.<\/p>\n<p data-p-id=\"876fffc6dd6dcd21dc1d97291bb081f2\">Die Unkundige hatte sich neben ihm im Laub zusammen gerollt und schlief noch fest, so tief, dass ihre Tr\u00e4ume nicht mehr waren als ein Fl\u00fcstern. Sie l\u00e4chelte friedlich, und eine kleine Spinne krabbelte auf ihrem Weg \u00fcber den Waldboden \u00fcber sie hinweg.<\/p>\n<p data-p-id=\"a881e750153325c46e3f72c7f9c60a7d\">Yalomiro hielt seinen Geigenbogen heran, hob das Tier damit auf und setzte es achtsam auf einer Pflanze ab. Dann erhob er sich und betrachtete die niedergebrannten Reste des Feuers. F\u00fcr die n\u00e4chste Zeit w\u00fcrde sie nicht mehr frieren, egal, welche K\u00e4lte ihnen begegnen mochte.<\/p>\n<p data-p-id=\"5d067d106b150210ee9f7cd4b2d384c9\">Was war das gewesen? Was war zwischen ihnen geschehen?<\/p>\n<p data-p-id=\"5b291af4a82f6393358fe868b31faf82\">Er wusste es nicht und konnte es sich nicht erkl\u00e4ren. Sein sorgsam geplanter und wohldosierter Zauber war nicht so gelungen, wie er es sich gedacht hatte. Er hatte nichts weiter vorgehabt, als ihr gen\u00fcgend von seiner eigenen Magie abzugeben, dass sie f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage gewappnet gewesen w\u00e4re. Damit, so hatte er es sich ausgemalt, h\u00e4tte sie unter seine <em>maghiscal<\/em> schl\u00fcpfen und ihn in die Schatten begleiten k\u00f6nnen. Er hatte gewollt, dass sie ihm unbek\u00fcmmert an einen Ort folgte, den man nur mit Schattens\u00e4ngermagie betreten konnte, in eine vollkommene Sicherheit. In eine Geborgenheit allerdings, die ein unvorbereitetes Wesen <em>be\u00e4ngstigt<\/em> h\u00e4tte.<\/p>\n<p data-p-id=\"f749ea711ffaeb841a64526e95abaa16\">Stattdessen hatte sie seinem Zauber <em>geantwortet<\/em>, auf eine ungest\u00fcme, unstrukturierte und ganz und gar nicht berechenbare Weise. Aber das war kein wie auch immer bewirkter Gegenzauber gewesen, mit dem sie sich instinktiv gegen seine Magie gewehrt h\u00e4tte.<\/p>\n<p data-p-id=\"04b75b780b4c4018b21cc356056328e2\">Sie hatte etwas hinzugef\u00fcgt, etwas daran <em>erg\u00e4nzt<\/em>. Etwas, das er im Augenblick weder verstand noch beurteilen konnte. Dazu war es zu fl\u00fcchtig gewesen. Zu diffus und dabei so k\u00f6stlich, dass er es immer noch sp\u00fcren konnte. Etwas, das ihn anr\u00fchrte und begl\u00fcckte, auf eine Weise, die er nie zuvor erlebt hatte, die er nicht erfasste, aber genoss. Etwas, das vor ihm noch kein Schattens\u00e4nger erfahren hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"a58d9493912814d9a9c239c70fcaf84a\">Er schaute ihr eine Weile beim Schlafen zu und f\u00fchlte sich erf\u00fcllt von fremdartigen Emotionen, losgel\u00f6st von seiner Magie. Er w\u00fcrde herausfinden m\u00fcssen, was er davon zu halten hatte.<\/p>\n<p data-p-id=\"c7051f865ab7ed944528f10926252864\">Im aufziehenden Zwielicht schwieg der Wald. Das Nachtgetier zog sich in seine H\u00f6hlen und Nester zur\u00fcck, die Stimmen des Tages erwachten nach und nach. Ab und zu wagte ein einzelner Vogel einen Laut, und irgendwo in der Tiefe der Waldung, weit entfernt, r\u00f6hrte ein Hirsch.<\/p>\n<p data-p-id=\"366e44713a752dc4b0c680d0366bd370\">Yalomiro erhob sich, ging hin\u00fcber an den Hang und schaute nach Wijdlant. Nebel lag auf den Wiesen des Grenzlandes. Dort dr\u00fcben, in den trostlosen Weiten, wo besonders dichte Schwaden \u00fcber den Boden zogen, teilte sich der Dunst. Ein Reiter preschte heran.<\/p>\n<p data-p-id=\"a61ab20ca77e52f63dd7d2c7352188d2\">Der Schattens\u00e4nger zog sich hinter einen Baumstamm zur\u00fcck und lugte wachsam hervor. Der Berittene n\u00e4herte sich in gestrecktem Galopp, doch sein Pferd strauchelte und stolperte mehr, als dass es rannte. Einen Augenblick lang schien es, als wollte es stracks den Berg hinauf sprengen, aber im letzten Moment gelang es dem Reiter es herumzurei\u00dfen. Oder war es ein Hindernis, das den Lauf des Tieres aufhielt? Jedenfalls gab das Ross ein keuchendes Wiehern von sich, st\u00fcrzte und verschwand im Nebel. Als es sich wieder aufrichtete, war sein Sattel leer. Das Pferd sch\u00fcttelte sich und blieb dann schnaubend und zitternd stehen. Weiter geschah f\u00fcr eine ganze Weile nichts.<\/p>\n<p data-p-id=\"de4519f67816487da04729542511c891\">Yalomiro schaute zu der <em>ujora<\/em> hin. Es w\u00fcrde wohl noch eine Weile dauern, bis sie wieder aufwachte. Er konnte sie einen Moment allein lassen. Wenn der Reiter nicht selbst aufstehen konnte, war er m\u00f6glicherweise misslich gest\u00fcrzt und versehrt. Dann musste er ihm helfen.<\/p>\n<p data-p-id=\"bca8d822cfeb63331d292de311362f68\">Der <em>camat&#8217;ay<\/em> lief den Hang hinab und hinein ins Feld unter dem Nebel. Von einem Schritt zum N\u00e4chsten schien es dort k\u00e4lter und die Luft feuchter zu werden.<\/p>\n<p data-p-id=\"1dbcf9d07669fef809d4fd6ab009e56d\">Tats\u00e4chlich lag ein Mann im kniehohen, kraftlosen Getreide und war bewusstlos oder zumindest stark benommen. Aber er lebte und schien auch nicht allzu schwer verletzt zu sein. Yalomiro tastete ihn behutsam an und drehte ihn auf den R\u00fccken. Es war der schnauzb\u00e4rtige Ritter mit dem weizenfarbenen Waffenrock, den er auf dem Montazi\u00e9l im Tross der <em>teiranda <\/em>gesehen hatte.. Um sein en Hals hing eine goldene Kette mit einem mit farbigen Steinen besetzten Anh\u00e4nger. Yalomiro erschauerte und gab sorgsam acht, das Schmuckst\u00fcck nicht zu ber\u00fchren. Es war die Amtskette, die den Mann als <em>mynstir<\/em> des Hauses von Wijdlant auszeichnete.<\/p>\n<p data-p-id=\"e075ca7b2d263e89ee40d9e539226ce9\">Der Ritter blinzelte. Als er bemerkte, wen er vor sich hatte, weiteten sich seine Augen. Es dauerte einen Augenblick, bevor er reden konnte.<\/p>\n<p data-p-id=\"7938f1b79df26ed190a07389f89455c1\">\u201eGeht es Euch gut?&#8221;, fragte Yalomiro sachlich.<\/p>\n<p data-p-id=\"35927a6010bc58e90a013012372afb99\">\u201eIch&#8230; ich kenne Euch doch&#8221;, murmelte der Mann.<\/p>\n<p data-p-id=\"8f8b1aa2fc88be7312cf928ce5be0a0a\">\u201eM\u00f6glich. Aber es w\u00fcrde mich wundern, wenn Ihr noch w\u00fcsstet, woher.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1a57ee6751a71d29654b2b7ae7b01822\">Der <em>yarl<\/em> rappelte sich auf, rieb sich seine schmerzenden Glieder und humpelte fort, um sein Pferd einzufangen. Yalomiro folgte ihm und studierte ihn fasziniert. Der Ritter war wie umwoben von einem Netz aus einer sonderbaren, schal und staubig wirkenden Magie, ganz \u00e4hnlich jener, die auch auf dem Land lastete, auf dem er sich bewegte.<\/p>\n<p data-p-id=\"aff01e7adb469ac3d7517b72e28b6f0c\"><em>Nein<\/em>, dachte Yalomiro, <em>kein Netz. Ein Geflecht. Wie ein Pilz. Es reicht in ihn hinein<\/em>.<\/p>\n<p data-p-id=\"9e8eab427b63318c7eda731bcf1b7499\">\u201eWas wolltet Ihr so eilig? Ich sah Euch herannahen, als sei ein Chaosgeist auf Eurer F\u00e4hrte.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6b85b1d0c4902a9b067c0730f03e1d3e\">\u201eWenn es nur das w\u00e4re&#8221;, sagte der Ritter und packte die Z\u00fcgel seines Pferdes. Das Tier war schwei\u00dfgebadet und ausgepumpt.<\/p>\n<p data-p-id=\"ac4897cd6ba87ece43f809698fb6bbf6\">Yalomiro l\u00e4chelte. \u201eOh, wenn es kein Chaosgeist ist, dann kann ich mir denken, wer Euch zusetzt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"8e4bde0a4d91f24c640a80c644136dbb\">\u201eTats\u00e4chlich?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"db1bb18882be0f8582876843bad4107c\">\u201eSicher. Wer sonst k\u00f6nnte einen tapferen <em>yarl<\/em> so in Panik versetzen? Seid Ihr auf der Flucht vor ihm?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"705949cddc45c60db84d9e3a6560d561\">Der Ritter sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eNein. Wir &#8230; wir k\u00f6nnen nicht fl\u00fcchten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"43efac4c9942c9b939420a68d5369e05\">\u201eWie bedauerlich.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"51e0d311361e710fb68024957b671bf2\">\u201eEs m\u00fcsste wohl jemand kommen, um uns und die <em>teiranda<\/em> zu &#8230; retten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"424757c55d7deb6ce3cc47ea39c26d48\">\u201eOh&#8221;, meinte Yalomiro. \u201eH\u00fctet Eure Zunge. Ich bin mir sicher dass der, vor dem Ihr Euch so graust, \u00fcber jedes Eurer Worte unterrichtet ist. Ihr seid <em>yarl<\/em> Grootplen, und wir befinden uns hier auf Eurem Land, nicht wahr?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"997bf6e82bb6e1b98310a9d7e87426c3\">\u201eWoher&#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d9a3b21e7045bcbad951e96ec4069c69\">\u201eIhr tragt Euer Wappen deutlich sichtbar auf der Schulter.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bf45e67608c0c85f382261c5b38e999c\">Der Ritter lachte nerv\u00f6s. \u201eNat\u00fcrlich. Verzeiht. Man wird &#8230; argw\u00f6hnisch.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"c24c22a21fe8085ff7c71d8d2f402f7f\">\u201eIst es Euch wohl erlaubt, mir mehr von dem zu erz\u00e4hlen, was in &#8230; Wijdlant vor sich geht?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"fdf7787305533f287569d7e5a7fb6ec5\">\u201eWas gibt es, was Ihr nicht schon wisst? Ihr seid ganz offensichtlich ein Schattens\u00e4nger. Und es ist mehr als leichtsinnig, dass Ihr Euch hier aufhaltet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"5f6096501dd68fbff2eb64c51312de18\">\u201eIch gedenke nicht, mich hier <em>aufzuhalten<\/em>. Zumindest nicht l\u00e4nger als n\u00f6tig. Und ich habe kein Problem damit, wenn Ihr dem Rotgewandeten meinen Gru\u00df entbietet und ihm das ausrichtet.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2041121c6def4f987bb536e1771b7f84\">Grootplens Miene entglitt ihm. Fast sah es aus, als wolle er um Hilfe flehen.<\/p>\n<p data-p-id=\"dadc566646614a7fcc3bae203f210818\">\u201eIhr wisst also von &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"22f48be14cc48250afc5bd1b4293794b\">\u201eEdler Herr, ich und er, wir sind <em>einesgleichen<\/em>, wenn auch nicht vom selben Rang und Ritus. Selbstverst\u00e4ndlich wei\u00df ich von ihm. Und ich m\u00fcsste blind sein, um nicht zu sehen, dass ihm daran liegt, Wijdlant nach seinem Geschmack zu gestalten. Jammerschade um das Getreide, das hier l\u00e4ngst in voller Pracht reifen sollte.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e3b34fb0420a93bc78e2dca991fd4b6b\">Der <em>mynstir<\/em> warf einen Blick auf die struppigen Halme ringsum und seufzte unbehaglich. \u201eK\u00f6nnt Ihr uns helfen?&#8221;, stie\u00df er dann gepresst hervor.<\/p>\n<p data-p-id=\"2b088375db31768985a50dd0d4f1c894\">Yalomiro legte den Finger an die Lippen und sch\u00fcttelte den Kopf. Grootplen verstummte ertappt.<\/p>\n<p data-p-id=\"d081dd634460092f1e4a66900aa74625\">\u201eEs ist lange her, dass man meinesgleichen um Hilfe gebeten hat&#8221;, fuhr Yalomiro fort. \u201eIhr werdet einsehen, dass ich allen Grund habe, Euch zu misstrauen, nachdem Ihr unter dem Gehei\u00df meines Widersachers steht. Dennoch &#8230; m\u00f6glicherweise haben wir beide gemeinsame Interessen. Und nun sagt mir, warum Ihr es so eilig habt, wenn Ihr doch genau wisst, dass Euer Pferd und Euer Fu\u00df die Grenze nicht \u00fcbertreten k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"12c9a5d0d9af30be419802dcf1d09e6d\">Grootplen st\u00fctzte m\u00fcde seine Stirn an den Sattel.<\/p>\n<p data-p-id=\"37709dd6a0a5fab4bfca3eb3b44d5046\">\u201eDer Magier ist zornig mit uns. Mit mir und meiner Kumpanei, den anderen <em>yarlay <\/em>der<em> teiranda<\/em>. Wir haben etwas getan, was wir besser nicht unternommen h\u00e4tten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"4b55303b54c1f9efb4a4cf54ab453544\">\u201eWas k\u00f6nnte das gewesen sein?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"522d1aba1cd806ad7a40979f11b2dda5\">\u201eEiner von uns hat <em>yarl<\/em> Althopian aus dem <em>teirandon<\/em> Spagor um Hilfe gebeten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1a443c15ed30b112853641b96fc8df43\">\u201eAch?&#8221; Yalomiro hob \u00fcberrascht die Brauen. \u201eDann war er nicht aus eigenen St\u00fccken nach Valvivant gereist? Ich sehe, ich h\u00e4tte mich viel ausf\u00fchrlicher mit dem Herrn unterhalten sollen.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"505fec8172153ca3021f8b55d2870448\">Der <em>mynstir<\/em> blickte auf. In seinen Augen blitzte etwas auf. War es Hoffnung? \u201eEr ist dort angekommen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f0cad665ae9f0a9f959280ad34102990\">\u201eJa, offensichtlich. Aber ich wei\u00df nicht, ob ich auf dem Laufenden bin. Erz\u00e4hlt mir mehr.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9f109141035365da04d2347e038507b1\">\u201eViel zu erz\u00e4hlen ist da nicht. <em>Yarl<\/em> Altabete ist ein Freund von <em>yarl<\/em> Althopian. Die beiden haben viele Turniere bestritten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"09f710ef6c5f9ec90ef9d14802d60974\">\u201eWie war das m\u00f6glich, wo die Schutzbefohlenen der <em>teiranda<\/em> doch offenbar an den eigenen Boden gefesselt sind?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d5f7dc2a5a62a1b627e89bfc13926488\">\u201eManchmal&#8221;, murmelte der <em>yarl<\/em>, \u201ewar es n\u00f6tig. Manchmal hat er uns unser Leben f\u00fcr kurze Zeit zur\u00fcckgegeben, um gute Miene zu seinem Spiel zu machen. Herr Andri\u00e9rs Schwert ist immer noch scharf genug, um beachtet zu werden. Aber &#8230; ich erinnere mich kaum.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"e5994dc3a80defeba4a405db7d675211\">Nun, dachte Yalomiro, wahrscheinlich achtete der Rotgewandete darauf, gelegentlich den Schein zu wahren. Warum auch nicht? Sicher gab es unter Meister Gors K\u00fcnsten solche, mit der sich verhindern lie\u00df, das Leute zu viel ausplauderten. Es mochte die bessere Rechnung sein, die Ritter ab und an losziehen zu lassen wie den gef\u00fcgigen Vogel bei der Falkenjagd, bevor sich Misstrauen bei den Nachbarn regte. Ganz zu schweigen von Gel\u00fcsten nach Macht und Land, die sich in Menscherherzen immer wieder regen w\u00fcrden.<\/p>\n<p data-p-id=\"7f83cca85b67cbd8a219c7cd4b3f997f\">\u201eJedenfalls&#8221;, fuhr Grootplen fort, \u201ehat Herr Andri\u00e9r einen Brief an Althopian geschrieben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"6d82e91fd555f3ec56fa77ab38c424e1\">\u201eEinen Brief?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9467e416d7b5d94bf3f574725c74fb86\">\u201eJa. Der Wahnsinn muss f\u00fcr einen Moment \u00fcber ihn gekommen sein, das oder eine Macht au\u00dferhalb der seinen. Er hatte den k\u00fchnen Plan, sich auf neutralem Boden mit Wa\u00fdreth Althopian zu verabreden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2efca6fbce06910ec39c5d6122a07d9f\">\u201eIn Valvivant?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"44b525ec429caacfbfc4afb86560e60d\">Grootplen nickte.<\/p>\n<p data-p-id=\"04c8f5ec820aef0c81ed2c5af65fe631\">Der Schattens\u00e4nger verschr\u00e4nkte stirnrunzelnd die Arme.<\/p>\n<p data-p-id=\"59863575d17c54d18cd5cd0a49b5f1b9\">\u201eW\u00e4re <em>ich<\/em> an Stelle des Rotgewandeten, ich h\u00e4tte solche k\u00fchnen Pl\u00e4ne zu unterbinden gewusst.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"907dd10734d00763b44fafbc58b30e31\">\u201eWir w\u00fcnschten uns, es sei nie so geschehen, denn nun m\u00fcssen wir mit jedem Atemzug die Launen des Rotgewandeten f\u00fcrchten.&#8221; Der Ritter schaute m\u00fcde zu dem Magier hin\u00fcber. \u201eH\u00e4tte Andri\u00e9r diesen vermaledeiten Brief doch nie geschrieben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"a2a47b673f276a9fc106aad47534831d\">\u201eEine tragische Geschichte, und mich dauert das Schicksal der <em>yarlay<\/em> von Wijdlant zutiefst&#8221;, sagte Yalomiro trocken. \u201eDoch sagt mir noch eines &#8230; wie kam dieses konspirative Schreiben \u00fcber diesen ausgezeichnet und gewissenhaft mit <em>exquisiter Magie<\/em> gezogenen Grenzbann hinweg in Wa\u00fdreth Althopians H\u00e4nde?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"88f66fc262fe747ae334a9ea97ddbf0a\">\u201eAltabete redete im Wahn, als der Rotgewandete ihn befragte. Ein kleines Tier, so sagte er, habe es ihm eingegeben, und hernach sei der Brief von seinen H\u00e4nden verschwunden.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"625794ed9b96ebdfbacebb156585fa7c\">\u201eEin kleines <em>Tier<\/em>?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9cfe0e1976bdcdf16eb45b39bd69bbcd\">\u201eSo waren seine Worte, ja.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"dd61bd9b07722b6fd47085754fe6dc40\">\u201eEine Brieftaube?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"9c36ee6b5890475e56a4295a91fd2242\">\u201eM\u00f6glicherweise.&#8221; Grootplen machte ein gr\u00fcblerisches Gesicht. Der Gedanke schien ihn selbst zu \u00fcberraschen. \u201eIrgendwie muss das Schreiben seinen Weg zu einem Boten gefunden haben.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"584d71b704a6b7ca72476ad63f95f566\">\u201eTauscht Wijdlant irgendwelche Handelsg\u00fcter mit dem <em>teirandon<\/em> Spagor oder dem <em>yarlm\u00e1lon<\/em> Althopian?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"2b20aa59ca5200ec5ee8d13758d34287\">Der <em>yarl<\/em> z\u00f6gerte.<\/p>\n<p data-p-id=\"bea6c5f38d6ba66347418cf1a471b73d\">\u201eIhr solltet das wissen. Wenn Ihr der <em>mynstir<\/em> seid, gehen die Verzeichnisse durch eure H\u00e4nde. Also?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"76c3adbe3ceef50622822d96bd94c4e5\">\u201eSeilzeug.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d8f758391412d5c6c5a63e0c2eae4a5b\">\u201eSeilzeug?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d2bc8cb1224dd53f6bf4e1a63fbcde1c\">\u201eFlachs und Hanf.&#8221; Der <em>mynstir<\/em> nickte. \u201eIn Spagor und Virhav\u00e9t brauchen sie eine Menge davon f\u00fcr ihre Schiffe und Fischernetze. Der Flachs, der im <em>yarlm\u00e1lon<\/em> Mor\u00e9aval noch w\u00e4chst, ist sehr z\u00e4h. Alle paar Monde kommen H\u00e4ndler aus dem Norden, tauschen das Zeug gegen Salz und sind dann wieder weg.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"bfec5b8f9ecb6e5225568fc00848ef17\">Yalomiro dachte nach. Wenn das so war, w\u00e4re es nicht undenkbar, dass ein &#8230; kleines <em>Tier<\/em> &#8230; den Brief des <em>yarl<\/em> im richtigen Moment auf den Karren eines nichtsahnenden H\u00e4ndlers schmuggelte. Solange dieser nicht wusste, dass er eine Botschaft transportierte, w\u00fcrde auch Gor Lucegath nicht davon erfahren. Wurde das Schreiben dann au\u00dferhalb von Wijdlant entdeckt \u2013 welchen Grund h\u00e4tte ein redlicher Handelsmann, es nicht dem adligen Empf\u00e4nger auszuh\u00e4ndigen und sich wom\u00f6glich eine Entlohnung entgehen zu lassen?<\/p>\n<p data-p-id=\"e112fc190f082f0f6425be4360be33c9\">Aber was f\u00fcr eine Art von Tier w\u00fcrde dazu kommen, so etwas zu tun? Was k\u00fcmmerten Tiere die N\u00f6te der Menschen?<\/p>\n<p data-p-id=\"960e393b4505d34c94047da23ad30d95\">Ein kleines <em>Tier<\/em>, das wusste, wie man die scharfen Sinne eines Lichtw\u00e4chters t\u00e4uschen konnte? Nun, das war <em>l\u00e4cherlich<\/em>. Und ebenso interessant.<\/p>\n<p data-p-id=\"bc59598721e369e6b3d1751350df74e2\"><em>Yarl<\/em> Grootplen stand unbehaglich und nestelte nerv\u00f6s an der Schabracke seines Pferdes. Der Mann schien unschl\u00fcssig, was er tun sollte.<\/p>\n<p data-p-id=\"3f424d60990fea5c73194993a621838f\">Yalomiro z\u00f6gerte. Dass Gor Lucegath h\u00f6chstpers\u00f6nlich den bedauernswerten Ritter hergeschickt hatte, stand au\u00dfer Zweifel. Sein dramatischer Auftritt war albern, plump und spannend. Es w\u00e4re ein leichtes, eine Weile in den Gedanken der <em>yarl <\/em>zu st\u00f6bern und so mehr dar\u00fcber zu erfahren, was der Rotgewandete mit diesen Leuten angestellt hatte. Zu gern h\u00e4tte der Schattens\u00e4nger gewusst, welche beeindruckende und meisterhafte Magie er benutzte, um ein ganzes <em>teirandon<\/em> zugleich offen sichtbar und unerreichbar f\u00fcr die Welt zu machen. Vielleicht war das sogar, was der Rotgewandete von ihm erwartete. Dann war es mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit eine Falle. M\u00f6glicherweise konnte Gor Lucegath den Verstand des armen Ritters nutzen wie eine Schlagfalle, die ausl\u00f6ste, sobald der Schattens\u00e4nger zu neugierig wurde.<\/p>\n<p data-p-id=\"397cda2c3ff14f59f48ec1b1d46b6316\">\u201eMeister&#8221;, sagte Grootplen scheu, \u201ek\u00f6nnt Ihr uns helfen?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"1c11bda8ca4784a5993138426ffb4e26\">\u201eNein. Zum Einen bin ich kein Meister. Ich bin dem Hofzauberer Eurer <em>teiranda<\/em> bei weitem nicht ebenb\u00fcrtig. Und zum Anderen bin ich \u00fcberzeugt, dass es Euch und alle, an denen Euer Herz h\u00e4ngt, Leben oder das Wohlergehen kosten w\u00fcrde, wenn Ihr ohne seine Erlaubnis aus dem Pferch ausbrecht, den er errichtet hat.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"d0e3d7a9dda49e76046a7fb9987b7906\">Grootplen nickte entt\u00e4uscht, als habe er nichts anderes erwartet.<\/p>\n<p data-p-id=\"aaa1b6b995fd674f98c379a87b47c1ff\">\u201eEs ist der Einfluss des Rotgewandeten auf die K\u00edan\u00e1 von Wijdlant, der Euch in seinem Bann h\u00e4lt. Aber eine edle Dame aus einer Notlage zu retten obliegt seit jeher tapferen Helden. Schade, dass <em>yarl<\/em> Althopian Euch nicht helfen wird. Man h\u00f6rt, er sei auf dem Weg nach <em>Pianmur\u00edt <\/em>gewesen. Wenn ich nur w\u00fcsste, wie man dorthin gelangt &#8230;&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"be5d51c620c2bf2a4fdc2043ac58d29d\">Der Ritter schaute ratlos drein.<\/p>\n<p data-p-id=\"cf525c07429807de6d6c072222f17ae8\">\u201eIhr wisst nicht zuf\u00e4llig, wo diese offensichtlich weit entfernte Dom\u00e4ne sich befinden mag?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"f07c0634f94f7b14839f6c7eeb4e2d2d\">\u201eIch habe nie davon geh\u00f6rt.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"373b3b81edcc49bcaf3f2fe78df40005\">\u201eDas dachte ich mir.&#8221; Der <em>camat&#8217;ay<\/em> l\u00e4chelte. \u201eAber sagt mir dann wenigstens, wieso Ihr zu dieser fr\u00fchen Tageszeit und in solch \u00fcbertriebener Eile genau an dieser Stelle die Grenze durchbrechen wolltet, wohl wissend, dass es euch nicht gelingen wird. Denkt Ihr nicht auch, dass das alles ein wenig offensichtlich arrangiert ist von Eurem Schinder?&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"028fb2c24e498aaae555874c94a873df\">Der Ritter z\u00f6gerte. Sicherlich h\u00e4tte er gern die Wahrheit erz\u00e4hlt. Nun aber f\u00fchlte er sich wohl wie in der Falle.<\/p>\n<p data-p-id=\"c9f94e7fe9d76ae1a5bb0ca6616af7dd\">\u201eReitet zur\u00fcck&#8221;, empfahl Yalomiro ihm sanft. \u201eRichtet dem Rotgewandeten von mir aus, dass ich seine Kunst anerkenne, sein Faible f\u00fcr allzu durchschaubare Inszenierungen aber einer gewissen Geistlosigkeit nicht entbehrt. Sagt ihm, dass es mich wundernimmt, dass ein Meister seines Ranges nicht imstande ist, eine unschuldige kleine Brieftaube vom Himmel zu holen, die aus seinem K\u00e4fig ausbricht. Und dass er so unachtsam ist, alberne Korrespondenz anscheinend von Chaosgeistern geritten Edelleuten durchgehen zu lassen, denen er wohl schon viel zu lange ihre Turnierspiele weggenommen hat. Offenbar werdet ihr alle ein wenig &#8230; <em>\u00fcberm\u00fctig<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"b82977cfcd68dce079e611d4e63dc9c4\"><em>Yarl<\/em> Grootplen erbleichte.<\/p>\n<p data-p-id=\"e135801101380ceea636d69b6fac90dc\">\u201eUnd wenn Ihr schon dabei seid, Euch in Gefahr f\u00fcr Leib und Leben zu begeben&#8221;, setzte Yalomiro freundlich hinzu, \u201esagt ihm auch, dass ich es bevorzugen w\u00fcrde, von Angesicht zu Angesicht mit ihm zu reden, ohne dass irgendwelche Unkundigen in unsere Angelegenheiten hineingezogen werden. Es sollte ihm wohlbekannt sein, dass das nichts als Scherereien gibt \u2013 f\u00fcr alle Beteiligten.&#8221;<\/p>\n<p data-p-id=\"830fd64e068e38339011f828abb561c2\"><em>Yarl<\/em> Grootplen sah einen Moment lang aus, als wolle er in Tr\u00e4nen ausbrechen wie ein Kind, das ausgeschimpft wird. Wohl bewusst, wie unw\u00fcrdig dies f\u00fcr einen <em>mynstir<\/em> einer m\u00e4chtigen <em>teiranda<\/em> war, schwang er sich ohne ein weiteres Wort in den Sattel, gab seinem Pferd die Sporen und hetzte von dannen.<\/p>\n<p data-p-id=\"6694d03eef708b455ec95e225bfa3a51\">Yalomiro schaute ihm nach. Wenn Gor Lucegath nicht durch die Ohren des Ritters ohnehin gelauscht hatte, w\u00fcrde er nichts au\u00dfer dieser Antwort aus dem bedauernswerten Mann herauspressen k\u00f6nnen. Das sollte gen\u00fcgen.<\/p>\n<p data-p-id=\"941461cf8c046e2da7c311931aac76eb\">Aber dieser K\u00f6der, dieses &#8230; kleine Tier &#8230; eines, das sich der Kontrolle der Rotgewandeten entzog &#8230; eines, das versuchte, <em>ujoray<\/em> zu helfen, wenn auch auf eine ausgesprochen un\u00fcberlegte Art und Weise &#8230;<\/p>\n<p data-p-id=\"cd0ab71ebe53944302d9e559f52a1a56\"><em>Nat\u00fcrlich<\/em> war das eine Falle. Allerdings eine derma\u00dfen interessante, dass er sie sich aus der N\u00e4he anschauen w\u00fcrde.<\/p>\n<\/div><div ><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/schattenherz-oder-die-ergaenzte-seele-band-1\/\"><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default\">Zur\u00fcck zum Buch<\/span><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-2072","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-01_schattenherz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2072"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3875,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2072\/revisions\/3875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sandra-bloh.de\/lamaga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}